Lebenshilfe

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Hier finden Sie Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu verschiedenen Themen:

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Beichte

Konversion

Annullierung

Grüß Gott, gibt es spezielle Rosenkränze für Satanisten? Bei einem Oneline-Anbieter, bei dem ich vor einigen Monaten selbst einen "normalen", sehr schönen alten Rosenkranz gekauft habe, werden auch Rosenkränze mit Schlangenwirbeln statt Gebetsperlen, Totenkopf mit Sclhange statt Kreuz bzw. Kreuz mit Schlange angeboten. Oder gehören solche Artikel in den Bereich "Memento Mori"? Muss ich ggf. bedenken haben, einen Rosenkranz eines solchen Anbieters zu nutzen? Mein Rosenkranz wurde allerdings umgehend von meinem Beichtvater gesegnet.Herzlichen Dank für Ihre Antwort!

Liebe xy, mit einem "Schlangen-Wirbel-Rosenkranz" würde ich nicht beten wollen. Wenn der Rosenkranz kein Kreuz hat, würde ich ihn sofort entsorgen!

Guten Tag, kurz meine Situation: Mein Ex-Mann ist nicht katholisch getauft, ich schon wir haben trotzdem damals kirchlich geheiratet. Die Ehe ist ohne Sakramente geschlossen worden... kann sie dadurch wieder anulliert oder geschieden werden?

Liebe Sascha, eine Ehe kann nur geschieden werden, wenn ein Ehenichtigkeitsgrund vorgelegen ist. Der liegt nicht vor, wenn es bei der Eheschließung keine Eucharistiefeier gegeben hat.

Hallo,
ich habe folgendes Problem mein Ehemann hatte vorkurzem eine Affäre mit der Patentante unserer Tochter. Diese kann jetzt nicht verstehen warum er sich für seine Familie entscheiden hat und versucht mit allen Mitteln unsere Ehe noch mehr kaputt zumachen. Sie geht sogar soweit die Kinder mitrein zu ziehen. Meine Frage ist jetzt kann ich sie als Patentante austragen lassen. Damit wir endlich zur ruhe kommen und wider versuchen können eine glückliche Familie zu werden?

Liebe Anna, nein, das geht nicht. Das ist so wie mit der Taufe. ABER - man muss sie ja nicht mehr ins Haus lassen - UND - es wird wohl auch noch eine Firmunge geben und da kann man sich schon jetzt jemanden suchen, der mit dem Kind in Verbindung tritt. Gott segne Sie und Ihre Familie!!!

Ich bin seid 1999 standesamtlich verheiratet. Ich gehörte zu dem Zeitpunkt seid 3 Jahren zu einer evangelischen Freikirche. War also offiziell konfessionslos. Ich habe diese Ehe allerdings nicht aus Liebe, sondern aus Angst geschlossen, bzw. falschen Gehorsam geschlossen .Die „Geschwister“, vor allem die „leitenden Brüder“ ,waren der Meinung ich müsste meine Freundin heiraten, weil wir in unserer Jugend schon zusammen geschlafen haben. Ich hatte sehr oft mit den Geschwistern gesprochen, weil ich diese Ehe nicht für richtig hielt, aber ich wollte ja als frisch Bekehrter Gott unbedingt gehorsam sein. Also habe ich mich dem Druck gebeugt und diese Eheschließung über mich ergehen lassen. Am Tag der Trauung habe ich nur geweint, und war total unglücklich. Aber ich wollte Gott unbedingt gehorsam sein, und da gehört es dazu auch Opfer zu bringen. So die gängige Meinung der „Verantwortlichen“. Bis heute kann ich nicht meine Hochzeitsbilder ansehen. Ok, gehört ja nicht zum Thema. Nun bin ich vor zwei Jahren, zum Schrecken aller (es gibt für einen Freikirchler nichts schlimmeres) zum katholischen Glauben konvertiert, weil der Leidensdruck zu groß wurde, und ich auch nicht mehr gegen meine innere Überzeugung handeln, reden und predigen wollte. Nach dem ich meiner Frau dies mitgeteilt hatte und auch den wahren Grund der Eheschließung, steht das Thema Scheidung immer wieder im Raum. Sie ist natürlich absolut dagegen das ich katholisch geworden bin. Ich wollte sie immer mitnehmen auf diesen Weg, aber auf Grund unserer schwierigen Beziehung war das leider nicht möglich. Nun meine Frage. Wenn ich zivilrechtlich geschieden würde, dürfte ich denn dann noch eine Katholikin heiraten? Ich meine also als richtige sakramentale Eheschließung in der Kirche?
Es steht noch nicht an, aber ich möchte mich damit auseinander setzen. Es beschäftigt mich unwahrscheinlich, denn ich bin endlich zu Hause in der katholischen Kirche und das freiwillig!! 7Jahre habe ich innerlich für diesen Schritt gekämpft. Erst heute habe ich eure Webseite gefunden! Entschuldigt wenn ich etwas ausgeholt habe. Ich freue mich auf eure Antwort. Gott segne Euch! Michael

Lieber Michael, zuerst einmal willkommen in der katholischen Kirche! Es ist die Frage nach einer Annullierung der Ehe. Ihren Fall kann ich nicht so einfach beantworten. Da braucht man ein Ehegericht. Wenn Sie 1999 in einer Freikirche waren, dann waren Sie getauft. Und nach katholischem Recht spenden einander die Getauften das Sakrament der Ehe. Sie ist dann sakramental gültig. Zur Gültigkeit gehört aber die Freiwilligkeit - und da scheint es in Ihrem Fall Probleme zu geben. Also mein Rat. Gehen Sie zu dem zuständigen Ehegreicht der Diözese und schildern Sie Ihrem Fall. Dann bekommen Sie kompetente Entwort. Persönlich bin ich der Ansicht, dass Ihre Ehe ungültig - weil nicht freiwillig war - aber lassen Sie sich beraten.

hallo .. Ich würde 92 standesamtlich getraut ... Ich war zu diesem Zeitpunkt noch ivangelisch und mein damaliger Mann katholisch ... Die Ehe wurde 2012 geschieden .. Ich bin 2005 zum katholischen Glauben konvertiert ... Nun möchte mein Verlobter und ich heiraten und auch kirchlich .. Er ist auch katholisch ..... Ist das möglich ??? Denn es wäre für uns beide wichtig vor Gott die Ehe zu schließen ....

Liebe Bianca, nach Ihrer Schilderung war ihre standesamtliche Ehe nicht gültig und Sie müssten kirchlich heiraten können. Bitte gehen Sie aber zu dem zuständigen Ortspfarrer, um dies offiziell bestätigen zu lassen.

Guten Tag!
Ich lebe seit 3 Jahren mit einem Mann zusammen. Da 7ch (röm.kath.) bin möchte ich unbedingt vor Gott die ehe schließen. Das Problem :
Mein partner War schon verheiratet standesamtlich und leider auch kirchlich. Die ist zerbrochen da die exfrau den kinderwunsch nicht nach kam und seine Frau auch aus der Kirche ausgetreten ist. Gibt es eine Möglichkeit die ehe anulieren zu lassen? Ist das austreten aus der Kirche ein Annullierungsgrund? Muss seine ex Frau mit der Annullierung einverstanden sein?
Vielen Dank für die Antwort
C.

Liebe Claudia,
eine Annullierung ist die Feststellung, dass die Ehe nach geltendem kirchlichen Recht nicht zustande kam. (Ist also keine kirchliche Scheidung).
Daher ist das Austreten aus der Kirche oder Unfruchtbarkeit kein Annullierungsgrund. Es muss auch niemand mit der Annullierung einverstanden sein.
In Ihrem Fall könnte eine Annullierung eventuell dann möglich sein, wenn die "Exfrau" schon vor der Ehe (nachweislich) keine Kinder wollte.

Guten Tag!
Mein Kind wurde vor einem guten Jahr röm-kath. getauft. Leider hat sich der Kontakt mit den Taufpaten sehr verschlechtert bzw. haben die Taufpaten kaum Interesse am Patenkind.
Nun meine Frage: Kann man die Patenschaft offiziell auflösen und andere Paten eintragen lassen? Müssen zu so einer Auflösung die Paten und die Eltern zustimmen?
Vielen Dank und MFG

Liebe xy, nein, der Pate bleibt. Ich schlage immer vor: Schon jetzt einen Firmpaten aussuchen und ihn als "Ersatz" für den Taufpaten ansehen.

Hi, kann mein geschiedener Exmann, -wir haben uns kirchlich trauen lassen-, sich ein zweites Mal kirchlich trauen lassen, wenn ich aus der Kirche ausgetreten bin?
Für eine schnelle Beantwortung meiner Frage wäre ich Ihnen sehr dankbar. Herzlichen Dank Frau Markus

Lieber Melchthild,
die Ehe wird nicht ungültig, wenn ein Teil das Religionsbekenntnis wechselt. Ihr Ex-Mann kann nur dann kirchlich heiraten, wenn die erste Ehe annulliert wird. Ihre Ehe müsste ungültig geschlossen worden sein.

Guten Abend liebes Hauskirche-Team,

ich gehe regelmäßig alle 4-6 Wochen beichetn. Derzeit bespreche ich mit meinem Beichtvater auch regelmäßig meine bestehenden Eheprobleme. Um eine Gefährdung meiner Ehe auszuschließen, hat mein Beichtvater nun eine Forderung an mich gestellt, die ich nicht erfüllen kann, weil hierdurch auch andere Personen, die mit meinen Eheproblemen nichts zu tun haben, negativ betroffen sein würden und ich bereits getroffene Zusagen diesen Personen gegenüber nicht einhalten könnte. Nun meine Frage: Bin ich in jedem Fall verpflichtet, meinem Beichtvater zu gehorchen? Was wäre die Konsequenz, wenn ich es nicht tue? Evtl. Verweigerung der Absolution?
Ergänzen muss ich noch, dass ich seine Forderung durchaus für nachvollziehbar und folgerichtig halte, aber aus den o. g. Gründen nicht für umsetzbar.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Lieber xy, wenn ich nicht weiß, worum es geht, kann ich Ihnen nicht antworten -leider!

Guten Abend,
Mein Enkel hat demnächst Firmung,er möchte das ich sein Firmpate werde bin aber evangelisch.
Ist das möglich.Danke im voraus

Liebe Monika, das ist leider nicht möglich. Sie können aber Taufzeugin sein.

Ich (katholisch) habe 1982 in Libanon einen griechisch -orthodoxen Libanesen in der Kirche geheiratet. Wir sind am nächsten Tag nach Saudi Arabien geflogen wo wir beide eine Anstellung bei verschiedenen Firmen hatten. Wir wohnten 4 Monate zusammen die immer unerträglicher wurden bei dem Gedanken bald in den Libanon umsiedeln zu müssen wo der Bürgerkrieg wütete. 4 1/2 Monate nach der Eheschließung nahm ich meinen Koffer und zug in die firmeneige Wohnung in Saudi Arabien, die mit Sicherheitsbeamten bewacht war, sodaß er mich nie mehr wieder sah. Ich hatte 33 Jahre keinen Kontakt mehr mit ihn. Ist diese Ehe nun annuliert?

Liebe Erica, an sich annulliert die Zeit nichts. Bitte wenden Sie sich an das zuständige Diözesangericht, das den Fall behandeln wird.

EineFrage hätte ich noch darf mann Pilze oderSchwammerl pflücken im Wald oder Walderdbeere oder Heidelbeere odetBlen oder sind das Sünden weil das alles wem andernbgehort ? Ich denke Gott schuf das alles und es gehort Ja im und nicht uns dann darf ich oder ?

Lieber Andreas, nein, in normalen Wälder darf man das alles pflücken. Ganz selten ist es verboten - aber da muss dort eine Tafel stehen. Keine Sorge!

Hallo,

ich bin 28, rk und dachte, dass ich die richtige Frau gefunden habe. Deshalb bin ich mit Ihr vor zwei Jahren den heiligen Bund der Ehe eingegangen.

Leider hat sich nach der Eheschließung alles zum negativen Entwickelt und es kam zur Scheidung.

Kurz nach dem wir uns getrennt haben (am Abend des gleichen Tages) und ich ausgezogen bin, ist Sie schon mit ihrem neuen Freund in der selben Wohnung zusammengezogen. Drei Monate danach (das habe ich von meinen Freunden erfahren), hat Sie ihn geheiratet.

Nach und nach kam heraus, dass Sie ihn schon vor unserer Eheschließung vor Gott kennengelernt hat und mit ihm auch etwas mehr als nur Freundschaft hatte.

Natürlich war ich am Boden zerstört... Mein Wunsch und meine Vorstellung von Familie wurde von jetzt auf gleich zerstört.

Ich dachte nicht das ich wieder jemanden kennen lerne der mir dieses Gefühl gibt, die richtige gefunden zu haben... Aber Gotte wollte es denke ich und ich habe jemanden kennen gelernt.

Sie ist auch sehr katholisch und weil ich unsere "Beziehung" nicht mit einer Lüge beginnen wollte (was ich auch nicht könnte, weil ich ein sehr Ehrlicher Mensch bin) habe ich Ihr von meiner damaligen Ehe erzählt. Sie war natürlich erschrocken und brauchte etwas Zeit für sich... Natürlich hatte ich Angst, dass meine EX-Frau mir hier wieder etwas Zerstört aber es kam Gott sei dank anders und wir sind im Kontakt geblieben was dann immer mehr wurde was jetzt zu einer glücklichen Beziehung geführt hat :)

Da wir oft über unsere Zukunft sprechen und auch für Sie nur eine kirchliche Heirat ein richtiger Bund der Ehe ist, wollte ich fragen ob die untreue meiner EX-Frau, unsere Eheschließung vor Gott als nichtig dar stehen lässt und meine Lebenspartnerin und ich kirchlich heiraten dürfen, auch wenn ich dies (ich hätte nie gedacht das ich das jemals sagen würde) leider schon einmal getan habe.

Ich danke schon jetzt für eine Antwort (egal wie sie ausfällt)

Lieber xy, aus Ihrem Schreiben kann man herauslesen, dass Ihre Ex-Frau offenbar gar keinen richtigen Ehewillen hatte, nachdem sie sich so schnell mit einem Freund, den sie schon vor Ihrer Ehe kannte, "getröstet" hat. Ich kenne natürlich nicht die ganze Situation. Mein Rat: Gehen Sie zu einem kirchlichen Ehegreicht und lassen Sie den Fall prüfen. Möglicherweise kann Ihre Ehe als nichtig erklärt werden.

Ich möchte mich von meinem Mann trennen da wir unterschiedliche Auffassung vom GLauben haben und er keine Kinder mehr möchte.
Wir haben geheiratet da hatten wir schon zwei Kinder. MEIN Mann wollte aber keine MEHR.

ICH HABE ABER WELCHE GEWOLLT. UND SO KAMEN NOCH DREI WEITERE Kinder. Die mein Mann mir vorwirft.
Kann die Ehe annulliert werden?

Liebe Angela,

wenn Ihr Mann schon vor der Eheschließung keine Kinder wollte, wäre das ein Annullierungsgrund.

Grüß Gott!
Ich habe vor einigen Woche eine junge Frau kennen gelernt und wir verstehen uns einfach wunderbar, es gibt da etwas unbeschreibliches zwischen uns..
Wir würde uns gerne näher kennen lernen und eine Beziehung beginnen, jedoch lebt sie gerade in Scheidung. Ihre erste Ehe war eine riesen Katastrophe und wird auch bald annulliert werden.
Wir wollen natürlich warten, aber die Gefühle sind stark und wir würden gerne wissen was uns erlaubt ist solange die Annullierung noch nicht abgeschlossen ist..
Vielen Dank!

Lieber Tom,
wenn es wirklich zu einer Annulierung kommen wird, dann würde ich die Zeit bis dorthin nützen, um gemeinsam für die Zukunft zu beten. Ich glaube, je "reiner" sie diese zeit leben, umso erfüllter wird die Ehe werden. Glauben Sie mir - mit der Zurückhaltung steigt die Liebe!

Hallo,

ich habe eine Frage, woran erkennt man dass man die Richtige gefunden hat?

Ich bin 26, katholisch, bete sehr lange für die Frau die mir Gott gegeben hat, mind schon 4 Jahre,

und vor einem Jahr kam eine Arbeitskollegin in meiner Abteilung in die Firma, 20 Jahre, Katholisch, wir haben uns immer gut verstanden, leider war sie zum jetzigen Zeitpunkt in einer Beziehung in der sie nicht glücklich war, nach einem jahr hat sie die Beziehung beendet, und vor 3 Monaten haben wir angefangen uns zu schreiben und zu telefonieren, und seit dem 3.08. sind wir ein Paar, zwar ist sie keine Jungfrau mehr, sie bereut es aber da sie mit ihrem Ex geschlafen hat und schämt sich wirklich dafür und wie gesagt bereut,

es war immer etwas zwischen uns dass ich selbst nicht erklären kann, sie selbst hat es bemerkt, nur war halt ihr Ex dazwischen und dafür war sie immer todunglücklich,

Natürlich wollen wir mit dem Sex warten ibs zur Ehe und ich hab ihr auch gesagt dass es kein Sex vor der Ehe gibt und sie akzeptiert es und ist selbst bereit dafür bis zur Ehe zu warten,

Wir haben wirklich eine gute Freundschaft aufgebaut und reden über alles, und wir sind wirklich in einander verliebt,

ich denke jeden Tag an sie, jede Sekunde, egal was ich mache, und wenn wir uns einen 1 Tag nicht sehen dann macht mich das echt fertig, sie spürt das gleiche,

Nur ich bin verwirrt, zwar hab ich immer gebetet für die frau dass sie Jungfrau sein soll,

Nur was ist wenn Gott mir eine schickt die nicht Jungfrau ist und die eben wieder zu Gott finden will wie es meine Freundin ist,

Was ist dann mit den starken Gefühlen?

ich seh sie oft als die Mutter meiner Kinder usw,

Ich weiß unsere Gedanken sind nicht Gottes gedanken

Bitte um Rat,





Lieber xy, warum sollen Ihre Gedanken nicht auch Gottes Gedanken sein? Eine vergebene Sünde ist bei Gott ausgelöscht! Beten Sie weiter, dass Gott sie führt - und er wird es tun! Vielleicht sollten Sie gemeinsam das eine oder andere Buch lesen: http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm oder http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm Gott Segne Sie!

Mein Partner war circa 17 Jahre lang verheiratet und es gehen zwei Kinder aus der Ehe hervor. Nun lebt er in Scheidung.

Er hat kirchlich geheiratet, ohne Kommunion und Firmung. Ist die Ehe überhaupt gültig bzw. kann sie aus dem Grund annulliert werden?

Seine Frau ist psychisch krank, deshalb musste er sie verlassen, obwohl er sich geschworen hat bis zur Volljährigkeit seiner Kinder abzuwarten (vergebens, er hat es nicht mehr ausgehalten). Hinzu kommt dass sie alles für sich behalten will, obwohl sie nie gearbeitet hat und er ihr ein sehr gutes Leben ermöglichte.

Ein kompletter Neuanfang seines Lebens steht bevor, unter anderem mit der Gründung einer neuen Familie und einer kirchlichen Hochzeit? - ist es aus der Sicht der Kirche überhaupt möglich?

Danke für die Hilfe!

Liebe Tatjana, wenn jemand kirchlich getraut wurde und keine Ehehindernis vorgelegen ist, dann ist die Ehe unauflöslich. Ohne Annullierung ist aber auch eine kirchliche Hochzeit nicht möglich.

Ich umreiße kurz mein Problem:
1. Ehe: ich evangelisch, er katholisch, standesamtlich und evangelisch getraut.
Die Ehe wurde nach 2 Jahren und 12 Tagen geschieden. Der Ex-Mann wollte nie Kinder (wäre nett gewesen das vorher zu sagen), war - zugegeben gut versteckt - drogenabhängig und trank Alkohol, misshandelte mich (Atteste lagen vor), betrog und bestahl mich.
Meine 2. Ehe wurde vor mehr als 10 Jahren nur standesamtlich geschlossen. Mein Ehemann ist vor 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten (sehr, sehr persönliche Gründe, die ich hier nicht nennen möchte), ist aber trotzdem sehr gläubig.
Ich bin vor ca. 1 Jahr aus Überzeugung und bewusst zum katholischen Glauben konvertiert, die Kinder wurden getauft, der Große ging bereits zur Kommunion, die Kleinen werden ebenfalls gehen.
Sollen wir noch katholisch heiraten? Darf ich das überhaupt?
Im letzten Jahr standen hier so viele Dinge an, dass wir an uns selbst überhaupt nicht gedacht haben. Aber nun verunsichert mich diese Unwissenheit :-(

Liebe Yvonne,

also, wenn es irgendwie möglich ist - heiraten! Das ist meine erste Reaktion. Bezüglich der ersten Ehe würde ich zum Diözesangericht (katholisch) gehen und den Fall prüfen lassen. Ich meine, Ihr erster Mann hat sie hintergangen (kein Kinderwunsch). Ich meine, dass in Ihrem Fall eine Annulierung möglich sein müsste.
Sie würden durch die Annullierung und Heirat viel Frieden bekommen.
Vielleicht können Sie zusammen mit Ihrem Mann eines der folgenden Bücher lesen - damit Ihr Mann wieder zur Katholischen Kirche zurückkehrt.
http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm
http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm

Vielen Dank, dass Sie mich ermutigt haben, zur Beichte zu gehen. Ich habe mir einen "Ruck" gegeben und bin froh, Belastendes endgültig hinter mir lassen zu können. Hätte die Beichte nicht so lange hinauszögern sollen.

Lieber xy, das freut mich sehr!!! Gratulation!

Hallo! Ich bin katholisch aufgewachsen und von der Kirche ausgetreten. Vor meiner Eheschließung bin ich zur evangelischen Kirche übergetreten und habe dann einen Mann geheiratet, der von der katholische Kirche ausgetreten ist. Er war damals also konfessionslos und ich evangelisch. Wir haben dann sowohl standesamtlich als auch ev. kirchlich geheiratet. Wir sind seit mehreren Jahren geschieden und ich habe jetzt einen Mann kennen gelernt, der katholisch (unverheiratet) ist. Kann ich ihn (zumindest standesamtlich) heiraten, ohne dass er damit kirchliche Probleme bekommt (er möchte weiterhin voll der katholischen Kirche angehören und die Kommunion empfangen können usw.). Danke vorweg für Ihre Antwort

Liebe xy, Von katholischer Sicht müsste geprüft werden, ob Ihre erste Ehe gültig war oder nicht. Wenn sie gültig war, dann ist keinerlei Zusammenleben mit einem anderen Mann möglich - auch nicht nach standesamtlicher Ehe, wenn man die hl. Kommunion empfangen will. Wenn ein kirchliches Ehegreicht die erste Ehe als ungültig erklären würde, dann stünde einer katholischen Eheschließung nichts im Wege.

Hallo liebes Hauskirche-Team!

Ich bete Morgen-, Tisch- und Abendgebet, einen Rosenkranz täglich und den Engel des Herrn um ca. 12 Uhr. Auf EWTN habe ich vom Stundengebet gehört.
Es verwirrt mich aber, dass es Stundenbücher für Werktage, Advent, Feiertage, Sonntag gibt. Wie betet man das Stundengebet? Soll man es als normaler Laie beten? Welche CD könnten Sie empfehlen. Möglicherweise ist es damit leichter, es zu lernen.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Liebe xy, schön, dass Sie soviel beten! Ich liebe das Beten mit den Stundenbüchenr(man braucht vier). Aber man kommt schnell hinein. Der Ablauf ist immer derselbe. Ich schicke einen Ablauf von der Laudes vom nächsten Freitag mit. Es gibt aber auch die Möglichkeit, ein "abgespecktes "Stundenbuch zu erhalten. Es ist das "Magnifikat", das man monatlich bestellen kann. Die Adresse ist: http://www.magnificat-das-stundenbuch.de/de/MAGNIFICAT-Abonnement-Bestellung.html?xc5481=50pgpauj7qo3tonkcjeral2fv2 Und nun die Laudes: V: O Gott, komm mir zu Hilfe. R: Herr, eile mir zu helfen. Ehre sei dem Vater. Wie im Anfang. Halleluja. Hymnus: Preiset die tüchtige Frau die vor dem Morgen erwachte, alle versorgte im Haus, schaffend in rastloser Arbeit. Tapfer bestand sie den Tag. Gott war in ihrem Herzen. Preiset die gütige Frau; Elende hat sie beherbergt, Arme und Kranke gepflegt, Trauernde liebreich getröstet; Zweifelnden brachte sie Licht: Gott war in ihrem Herzen. Preiset die gläubige Frau, die im Vertrauen nicht wankte, denn ihre Kraft war der Herr. Er trug das Werk ihrer Hände. Nun ruht sie selig bei ihm. Gott ist in ihrem Herzen. Amen. 1. Antiphon: Gott, du nimmst das Opfer deines Gerechten an auf deinem Altar. Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, *tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen! Wasch meine Schuld von mir ab *und mach mich rein von meiner Sün-de! Denn ich erkenne meine bösen Taten, *meine Sünde steht mir immer vor Augen. Gegen dich allein habe ich gesündigt, *ich habe getan, was dir missfällt. So behältst du recht mit deinem Urteil, *rein stehst du da als Richter. Denn ich bin in Schuld geboren; *in Sünde hat mich meine Mutter emp-fangen. Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir, *im Geheimen lehrst du mich Weisheit. Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; * wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee. Sättige mich mit Entzücken und Freude! *Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast. Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden,* tilge all meine Frevel! Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz *und gib mir einen neuen, beständi-gen Geist! Verwirf mich nicht von deinem Angesicht* und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir! Mach mich wieder froh mit deinem Heil *mit einem willigen Geist rüste mich aus! Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege *und die Sünder kehren um zu dir. Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, *dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit. Herr, öffne mir die Lippen *und mein Mund wird deinen Ruhm verkün-den. Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; *an Brandopfern hast du kein Gefallen. Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, *ein zerbroche-nes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen. In deiner Huld tu Gutes an Zion; *bau die Mauern Jerusalems wieder auf! Dann hast du Freude an rechten Opfern, † an Brandopfern und Ganzop-fern, *dann opfert man Stiere auf deinem Altar. Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. A: Gott, du nimmst das Opfer deines Gerechten an auf deinem Al-tar. 2. Antiphon: Alle Nachkommen Israels bekommen ihr Recht und erlangen Ruhm durch den Herrn. Wahrhaftig, du bist ein verborgener Gott. *Israels Gott ist der Retter. Schmach und Schande kommt über all seine Gegner, * die Götzen-schmiede geraten in Schande. Israel aber wird vom Herrn gerettet, *wird für immer errettet. Über euch kommt keine Schande und Schmach mehr *für immer und e-wig. Denn so spricht der Herr, der den Himmel erschuf, * Ich bin der Herr und sonst niemand. Ich bin der Herr, der die Wahrheit spricht *und der verkündet, was recht ist. Wer hölzerne Götzen umherträgt, hat keine Erkenntnis, *wer einen Gott anbetet, der niemanden rettet. Es gibt keinen Gott außer mir; *außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott. Wendet euch mir zu und lasst euch erretten, †ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; *denn ich bin Gott und sonst niemand. Ich habe bei mir selbst geschworen † und mein Mund hat die Wahrheit gesprochen, *es ist ein unwiderrufliches Wort: Vor mir wird jedes Knie sich beugen † und jede Zunge wird bei mir schwören: * Nur beim Herrn gibt es Rettung und Schutz. Beschämt kommen alle zu ihm, die sich ihm widersetzten. † Alle Nach-kommen Israels bekommen ihr Recht *und erlangen Ruhm durch den Herrn. Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. A: Auch wenn du zürnst, Herr, denk an dein Erbarmen. 3. Antiphon: Kommt mit Jubel vor das Antlitz des Herrn! Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! † Dient dem Herrn mit Freude! *Kommt vor sein Antlitz mit Jubel! Erkennt: Der Herr allein ist Gott. † Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,* sein Volk und die Herde seiner Weide. Tretet mit Dank durch seine Tore ein! † Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! * Dankt ihm, preist seinen Namen! Denn der Herr ist gütig, † ewig währt seine Huld, * von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue. Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist. Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen. A: Kommt mit Jubel vor das Antlitz des Herrn! Lesung aus dem Brief an die Römer: Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist. Responsorium R: Sein Angesicht neigt Gott ihr zu. * Halleluja, halleluja. R V: Er steht ihr bei, sie wird nicht wanken. * Halleluja, halleluja. Ehre sei dem Vater. -R Benedictus – Antiphon: Wer den Willen meines Vaters erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwes-ter und Mutter. Benedictus: GL – Nr.: 700 Fürbitten: Gepriesen sei Jesus Christus, die Freude seiner Heiligen. Zu ihm lasst uns beten: R: Komm, Herr Jesus. Heilige Frauen sind dir auf deinen Wegen gefolgt; - gib, dass auch wir deinen Spuren folgen. R: Du hast durch große Seelsorger immer wieder deine Kirche erneuert; - schenke uns auf ihre Fürbitte die Gnade der Bekehrung. R: Du bist der Lehrer, Maria hat die zugehört und Marta dich bedient; - schenke uns die Gnade, auf dich zu hören und dir zu dienen. R: Du hast der Sünderin viel vergeben, weil sie viel geliebt hat; - vergib auch uns, die wir viel gesündigt haben. R: In der Kraft deiner Gnade haben viele heilige Frauen durch ihr Leben Gott gefallen; - hilf uns heute, in Reden und Tun, den Willen deines Vaters zu erfüllen. R: Vater unser Oration Allmächtiger Gott, du hast die heilige Äbtissin Lioba dazu berufen, am Missionswerk des heiligen Bonifatius mitzuwirken. Gib auch unserer Zeit Männer und Frauen, die durch ihr Gebet und ihre Arbeit in unserem Volk den Glauben lebendig erhalten. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Der Segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben!

bin zweimal geschieden (nur standesamtl. verheiratet gewesen). Mein Partner und ich möchten jetzt gerne heiraten, standesamtlich und auch kirchlich.
(beide katholisch). Haben mit dem Priester geredet, der mir zur Antwort gab ich müsse Antrag auf Feststellung der Nichtigkeit der Ehe wegen Formmangel beim kirchlichen Ehegericht stellen. Wieso? Warum könnte es Probleme geben, wenn niemand von uns, ich nicht und mein Partner auch nicht, schon mal kirchlich verheiratet war?

Liebe Bettinalea, eine standesamtliche Heirat wird unter Katholiken nicht als Sakrament angesehen. Es steht also sicher einer kirchlichen Ehe nichts im Wege. Es gilt ja das Kirchenrechtg: Can. 1108 — § 1. Nur jene Ehen sind gültig, die geschlossen werden unter Assistenz des Ortsordinarius oder des Ortspfarrers oder eines von einem der beiden delegierten Priesters oder Diakons sowie vor zwei Zeugen, jedoch nach den Regeln der folgenden Canones und unbeschadet der in den cann. 144, 1112, § 1, 1116 und 1127, §§ 1—2 genannten Ausnahmen. Wenn aber der Pfarrer Probleme hatt, dann gehen Sie zum Ehegericht. Da müssen Sie nur die standesamtlichen Bescheinigungen vorlegen. Diese zeigen ja, dass Ihre Ehe kirchlich ungültig war.

hallo,

ich gehe zwar nicht regelmäßig in die Kirche, aber ich glaube an Gott und ich bin katholisch, wie das halt so ist in Bayern aufgezogen worden. Aus diesem Grunde habe ich auch kath. geheiratet (meinen evang. mann), weil das halt so üblich war in unserer Familie. Nur zufällig ist mir letztens (mein mann und ich leben seit letzem jahr getrennt) im Internet so entgegen gesprungen, dass man wenn man neu heiraten will exkommuniziert wird. Wenn ich das zum Zeitpunkt der Hochzeit gewusst hätte, dass ich niemals mehr zur Kommunion gehen darf, dann hätte ich nicht katholisch geheiratet! Dann hätte ich lieber evangelisch geheiratet! Das hat mir niemand gesagt, das wusste ich nicht! Das tut mir im Herzen jetzt so weh, ich kann nicht mehr denken, nicht mehr schlafen, dennoch möchte ich den neuen Mann heiraten. Habe ich eine chance mit einer Annulierung im kirchlichen Sinne? Ich bestand damals auf die katholische Hochzeit weil mir das so wichtig war wg. meiner Familie und der Erziehung, aber wenn ich das mit der Exkommunizierung gewusst hätte (ausserdem war ich gerade 22) dann hätte ich sicherlich der evang. hochzeit zugestimmt, denn das war auch grosser Streit vor der Hochzeit ob evang. oder kath. :-(((((( ich bin nervlich am Ende....

Lieber S., wenn Sie wirklich gültig verheiratet sind, dann können Sie nach einen neuerlichen Ehe (ohne Annullierung) nicht zu den Sakramenten gehen. Natürlich gibt es 3 Möglichkeiten: 1. Zurück zum ersten Mann. 2. Scheidung und alleine Leben (oder Josefsehe) 3. Heirat ohne kirchlichen Segen und Ausschluss von den Sakramenten. Es gibt keine Alternative. Auf jeden Fall: Beten Sie!

Hallo,
hier meine Fragen.
Ich hoffe sie können mir weiterhelfen

1)Diagnose Hirntod
Darf ich als katholischer Christ entscheiden, ob die Maschinen abgeschaltet werden oder
greife ich hiermit in die Pläne Gottes ein?

2)Sollte ich als katholischer Christ einen Organspendeausweis besitzen bzw. Organe spenden?

Zu Frage 1und 2:
Es heißt doch, dass alles im Vorfeld schon geplant ist und alles seine Zeit hat

Vielen Dank im Voraus für ihre rasche Antwort und ihre Bemühungen

Liebe Steffi, 1. Das ist ein so heikle Frage, dass ich mit einer Antwort passen muss. Es ist nur erwiesen, dass "hirntot" eben nicht tot ist. Bei Organentnahmen (bekommen keine Narkose) die Betroffenen ein verzerrtes Gesicht und oft weiße Haare. 2. Ich persönlich bin gegen Organspenden, da die Organe lebenden Personen entnommen werden müssen und es noch "Ungeklärtes" gibt. 3. Es hat schon alles seine Zeit. Aber wir sind nicht einem blinden Schicksal ausgeliefert und können selbst Einfluss auf unser Leben - auch das Alter nehmen. Ich kann rauchen, trinken, Rauschgift nehmen ... und werden damit mein Leben ohne Willen Gottes verkürzen.

Der noch Ehemann meiner Lebensgefährtin, will seine Ehe durch das Bistum Limburg annulieren lassen.
Seine Gründe sind gegen jeden Geschmack. Er meint, sie sei nie Zurechnungsfähig gewesen. Aus der Ehe gehen 4 Kinder hervor.
Meine Frage ist, sollte meine Lebensgefährtin der Annulierung zustimmen, die katholischen Taufen der Kinder ebenfalls als nichtig erklärt werden können und ob es war ist, dass ihr in diesem Fall das alleinige Sorgerecht für die Kinder zusteht.

Für ihre rasche Antwort und Bemühungen bedanke ich mich im voraus.

Mit freundlichem Gruß
Wulf eller

Liebe W., über eine berechtigte Annullierung kann nur ein Diözesangericht entscheiden, das ist unabhängig davon, ob ein Ehepartner zustimmt oder nicht. Wenn die Ehe ungültig war, dann ist sie ungültig. Mit der Gültigkeit der Taufe hat das nichts zu tun. Die Taufe bleibt für immer gültig. Das Sorgerecht regelt nicht die Kirche, das ist Angelegenheit des Staates, da kann ich leider nichts dazu sagen.

Hallo!

Ich hab eine Frage.

In Matthäus 19,9 sagt Jesus: Ich sage euch: Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.

Warum erlaubt also die Kirche keine Wiederheirat im Falle von Unzucht, also wenn beispielsweise jemand betrogen wurde?
Warum ist man hier strenger als es von Jesus offensichtlich vorgegeben wurde?

Ich wäre dankbar wenn Sie mir hier weiterhelfen könnten.

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen.

Lieber Jan, die Katholische Kirche sieht nicht nur eine Schriftstelle, sondern alle und hat unter der Führung des Heiligen Geistes zuverlässige Lehren verkündet. Jesus sagt ja vorher ganz klar (ohne Einschränkung): "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" (Mt 19,6). Es gibt aber Ehenichtigkeitsgründe, wenn z.B. nachweislich schon bei der Eheschließung keine Beritschaft zur Treue vorhanden war. Ich hoffe, das war ein klein wenig hilfreich.

Schon ewig bin ich auf der Suche nach dem Licht, aber ich fand nur Dunkelheit.

Ich wollte nie was Böses, ich wollte ein guter Mensch sein, aber diese Welt hat mich böse gemacht.
Jeder Versuch glücklich zu werden ist gescheitert, es ist immer kaputt gegangen was ich versucht habe aufzubauen und jetzt bin ich kaputt.
Ich stehe jetzt vor einem Haufen Trümmer den ich nicht mehr reparieren kann.
Mir geht es so furchtbar, ich habe schon Therapien hinter mir aber nichts hat geholfen, keine Medikamente konnten mir helfen.
Ich habe keine Kraft mehr, mein Leben ist eine Qual, ich bin zerbrochen, zerstört.

Jeder Versucht zu beten ist gescheitert, weil Gott mich nicht hören will.
Ich frage mich immer wieder, warum hasst Gott mich so, ich weiß das er mich hasst!
Aber warum, was habe ich nur getan?

Ich wurde in die Finsternis getrieben und habe meine Seele an den Teufel verloren!
Ich fühle nichts mehr gutes, in mir tobt das Böse.
Es gibt keine Liebe mehr in meinem Herzen und nur noch Dunkelheit in meiner Seele, mein Kopf ist voller schrecklicher Gedanken.
Ich höre diese Stimmen die mir sagen, das ich nichts wert bin und sie haben Recht!

Ich hasse diese Welt, ich hasse alles, ich hasse mich selbst!

Mein Körper lebt auf dieser Erde, aber meine Seele befindet sich schon lange im tiefsten Abgrund der Hölle!
Wozu soll ich also noch weiterleben wenn ich eh verdammt bin?

Für mich gibt es keine Erlösung, keine Hoffnung, nichts mehr!

Liebe Seele, ja, es gibt jemanden: JESUS! Im Namen Jesu widersage ich allen bösen Gedanken. Im Namen Jesu sollen alle dämonischen Mächte gebunden sein! Im Namen Jesu sollen mich alle Mächte und Kräfte des Bösen verlassen! Beten Sie immer wieder das folgende Gebet: Liebe Mutter Maria, Mutter des Lichtes, • aufgrund meines sehnsüchtigsten Wunsches nach dem Heil meiner Seelen und nach der Vollendung von Gottes Werken liefere ich meine Seele der unendlichen Macht Deiner Liebe aus. Ich bitte Dich … • um Befreiung meiner Seele, die durch finstere Kräfte irregeführt worden ist und nicht dazu imstande ist, die Wahrheit zu begreifen und anzunehmen, noch sich dem vollen Licht der Göttlichen Wirklichkeit aufzuschließen. Ich bitte Dich … • möge durch Dein so mächtiges Einschreiten der Himmel sich über meine Seele öffnen. • möge mir ein Strahl des Lichtes zukommen, den Jesus für Saul bereitet hat, als dieser die Träger von Gottes Wahrheit verfolgte. • möge ich dadurch den Irrlichtern der Welt und dem trügerischen Schein der Dinge gegenüber blind werden. • möge ich den irreführenden Worten verdüsterter Seelen gegenüber taub werden und nur noch die Stimme meines einzigen Gottes hören, der die Fülle der Wahrheit in meinem Herzen klingen lässt. • möge dadurch meine Reise durch die Finsternis beendet sein und mein Lebensweg ein Weg ins volle Licht werden.

Hallo,
ich hätte folgende Frage

Er ist evangelisch, war standesamtlich verheiratet(jetzt geschieden), nicht kirchlich und hat ein Kind. Sie ist katholisch und ledig.
1)Können diese beiden katholisch kirchlich heiraten?
2)Können die beiden überhaupt kirchlich Heiraten?
3)oder müssten die beiden in einer Josefsehe leben?

Liebe Steffi, die Frage kann ich so nicht beantworten, denn in Deutschland gilt bei Evangelischen auch die Standesamtliche Heirat als Trauung. Man müsste mit allen Unterlagen zu einem Diözesangericht gehen und die Sache prüfen lasse. Es ist nämlich grundsätzlich alles möglich.

Ich habe mich in eine Frau verliebt die verheiratet ist und ein Kind hat. Ich komme aus einer streng katholischen Familie. Die Ehe von den beiden existiert nur auf dem Papier. Kann ich eine Partnerschaft mit dieser Frau eingehen, wenn sie sich scheiden lässt und kann ich schon jetzt mit dieser Frau zusammen sein? Bitte antworten Sie mir.

Lieber Jonas, lassen Sie die Finger von einer Beziehung mit einer verheirateten Frau. Wenn die Ehe ungültig ist, dann soll die Frau um Annullierung ansuchen. Nur in diesem Fall wäre eine Heirat möglich.

Servus liebes Hauskirche-Team!

Eine erwachsene Frau hat sich meinem Kind gegenüber falsch verhalten und mein Kind danach auch noch angeschrien. In der Situation musste ich mich um mein Kind kümmern, das geweint hat. Also habe ich nichts zu dieser Frau gesagt und bin nach Hause gegangen. Aber ich habe mich 2 Tage lang für mich in meinem Inneren darüber geärgert. 3 anderen Personen habe ich auch erzählt, dass mich die Frau geärgert hat.
Zu der Frau habe ich aber nichts weiter mehr gesagt, als ich sie wiedertraf. Wir haben uns ganz normal gegrüßt.
War das sich ärgern und weitererzählen eine Sünde? Muss ich erst beichten, bevor ich wieder zur Kommunion gehen darf?
Dankeschön.

Liebe xy, Sie können doch nichts dafür, wenn sich jemand Ihrem Kind gegenüber falsch benimmt. Also der Ärger war sicher keine Sünde. Ob Sie allen drei Frauen von Ihrem Ärger hätten erzählen müssen, stelle ich in Frage. Aber dass Sie mit einer darüber sprechen, ist Ihr Recht - keine Sünde. Zur Kommunion können Sie allemal gehen, wenn Sie Gott bitten, dass er Ihren das verzeiht, was dabei sündhaft war. Wenn eine Sünde dabei war, dann sicher keine schwere Sünde, die von der Kommunion ausschließen würde. Aber in einer kommenden Beichte würde ich bekennen, dass ich meinen Ärger zu viel weitererzählt habe und Gott mir vergeben möge, was daran Sünde war. Vielleicht wäre es richtig, der Frau einmal zu sagen, dass Sie deren Verhalten nicht richtig gefunden haben. Ich weiß aber nicht, ob das klug ist - oder noch mehr Probleme nach sich zieht. Besser: Vergeben und beten!

Hallo, aus welchen Gründen kann eine Ehe kirchlich geschiedenn werden? Reicht es aus, dass der Mann sich ohne das Einverständnis der Frau sterilisieren ließ. Wenn ja, auch in dem fall, dass zu diesem Zeitpunkt schon gemeinsame Kinder exestierten? Das Veto zur Sterilisation wurde klar und deutlich ausgesprochen, und dies gegenüber dem mann und dem Arzt. Die Ehe scheiterte im nachhinein hauptsâchlich aus diesem Grund.

Liebe Elisabeth, die Sterilisation ist kein Scheidungsgrund. Wenn aber nachgewiesen werden kann, dass Ihr Mann schon vor der Ehe dazu entschlossen war, dann schaut die Sache anders aus. Dann wäre eine Ehenichtigkeit möglich.

Sehr geehrte Damen und Herren,
in erster Ehe war ich(rk)standesamtlich
verheiratet.
Seit 19 Jahren bin ich nun in zweiter Ehe
standesamtlich und kirchlich verheiratet.
Mein jetziger Mann (ev) war selbst in erster
Ehe ebenfalls standesamtlich verheiratet.
Nach katholischem Recht habe ich einen geschiedenen Mann geheiratet, da die standesamtliche Trauung meines Mannes(ev)von
der katholischen Kirche anerkannt wird.
Ich selbst galt nach katholischem Recht vor meiner 2. Ehe als unverheiratet, da ich nur standesamtlich verheiratet war.
Wir haben uns evangelisch trauen lassen, da eine ökumenische Trauung nicht genehmigt wurde.
Ein Priester sagte mir,ich sei aufgrund der Trauung nach katholischem Recht exkommuniziert.
Anfangs dachte ich, ich käme damit zuecht, aber diese Sache belastet mich von Jahr zu Jahr mehr.
Ich habe einen guten Ehemann, aber ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
Ich kann nicht zur Beichte gehen ,ich kann nicht
zur Kommunion gehen.
Können Sie mir einen Rat geben? Muss ich mich wirklich von meinem Mann trennen?
Außerdem habe ich noch diese Frage: Darf ich den Rosenkranz beten, oder ist mir das auch nicht erlaubt, wenn ich exkommuniziert bin.
Danke für Ihre Antwort.





























































Liebe Isolde, ich fange beim leichteren an: Sie dürfen und sollen den Rosenkranz beten!!! Sie dürfen auch zur Beichte (Aussprache) gehen. Und ... bitte lassen Sie bei einem Ehegericht die Ordnungsgemäßheit der ersten Ehene überprüfen. Zu den Sakramenten könnten Sie seh schnell gehen - aber da müssten Sie eine "Josefsehe" führen. Ich kenne Paare, die so leben und sehr glücklich sind.

Ich möchte demnächst katholisch kirchlich heiraten. Nun folgendes Problem, ich habe bereits in Tunseien vorm Notar geheiratet. Diese Ehe beruht auf eine Täuschung des Mannes, der nur die Aufenthaltserlaubnis in Deutschland haben wollte und mich sehr unter Druck gesetzt hat. Ein paar Monate später habe ich mich an einen Anwalt gewandt, der die Aufhebung, bzw. Scheidung beantragt hat. Die zog sich über mehrere Jahre, da der Mann aus Tunesien teilweise nicht auffindbar war und mir dies erschwert hat. Letzten Endes wurde ich dann nach deutschem Recht geschieden. Die Ehe ist auch nicht vollzogen worden, dies kann ich nur leider alles nicht beweisen, da ich zu diesem Mann keinen Kontakt habe und nicht weiß wo er sich aufhält.
Kann ich als Katholikin nun einen deutschen Katholiken (Ehe aus Liebe) nun kirchlisch heiraten? Was mein größter Wunsch ist.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Liebe Melanie, das kann ich so einfach nicht beantworten. Bitte gehen Sie zum Ehegericht in Ihrer Diözese. Dort wird man Ihnen so gut wie nur möglich helfen.

Hi. Ich möchte in der Kirche heiraten aber ich bin nicht gefirmt, aber mein Verlobter schon können wir trotzdem in der Kirche heiraten?

Liebe Franziska, ja, das können Sie mit einer Dispens. Gehen Sie zum Pfarrer. Meist aber wird vor der Trauung vom Pfarrer die Firmung gespendet - da erteilt der Bischof die Erlaubnis dazu. Darum: Gehen Sie zum Pfarrer, um das zu besprechen.

Hallo,

warum muss man oder sollte man zu jungfrau maria und anderen heiligen beten? in der bibel steht doch nur das man gott einzig und allein anbeten soll. oder irre ich mich da? Jungfrau Maria, war doch eine ganz normale sterblich frau, nicht so wie Jesus. und noch eine frage habe ich da die ich finde sehr sehr wichtig ist für die christen: in den 10 geboten steht man soll den sabbat ehren, also Samstag, warum halten wir heutigen christen den sonntag als heiligen tag des herrn? vielleicht darum weil jesus an einem sonntag auferstanden ist? oder ist der sabbat doch der sonntag? weil die jüdische tages-zeitrechnung anders ist als unsere europäische? das bei den juden sabbat der samstag ist und bei uns der sabbat sonntag? Ich finde es ist sehr wichtig das zu wissen, weil das sind die 10 gebote gottes an die sich jeser christ halten sollte.
Gruss

Liebe(r) Joh, anbeten sollen und dürfen wir nur Gott, aber um Fürsprache anrufen sollen wir alle Heiligen! Denekn Sie nur an die Fürsprachen Mariens bei der Hochzeit zu Kana! Maria sagt nur "Sie haben keinen Wein mehr", und Jesus wirkt das erste Wunder. Ist es da nicht klug, sie auch im Himmel anzurufen? Charismen, die man auf Erden hat, gehen im Himmel nicht verloren. Ja, die Christen feiern den Sonntag als Tag der Auferstehung. Es ist aber auch immer der "siebente Tag". Die Christen halten sich daher sehr wohl an die 10 Gebote.

Ich liebe Gott die Bibel und die Katholische Kirche!

Was mich bedrückt ist das Ich meine Taufpatin nie kennen gelernt habe und meinen Firmpaten falsch ausgewählt habe weil er sich nicht mal zu meinem Geburtstag melden kann und er leider überhaupt nicht zu mir passt. Das Gespräch zu Ihm zu suchen werde Ich nicht weil es nichts bringen wird davon bin Ich überzeugt. Hoffentlich kann Ich meinen Firmpaten annullieren und einen anderen wählen bitte sagt mir dass es möglich ist!?! Ich wäre wirklich Glücklich darüber!

Ich wünsche die Nachricht im Vertrauen zu behandeln!

Vielen Dank im vorraus !

Lieber Cajetan, nein, die Paten bleiben - aber man kann sich Freunde suchen, die einen im Glauben begleiten. Ich empfehle Ihnen den Anschluss an eine gute Gruppe. Entweder Loreto, Jugend 2000 - oder eine Wallfahrt zum Jugentfestival nach Medjugorje ...

Hallo, ich habe eine Frage zur Taufe.
Ich (evangelisch) möchte zum katholischen Glauben konvertieren.
Mich würde interessieren, ob meine Taufe gültig ist. Ich weiß, dass die Taufe nicht wiederholt werden kann und sie in beiden Kirchen Gültigkeit hat. Allerdings wurde ich im Alter von 14 Jahren (evangelisch) getauft und habe keinen Taufpaten. Für mich ist es sehr wichtig, dass das alles seine Richtigkeit hat und ich bin mir da gar nicht sicher. Ist es möglich in so einem Fall im Zuge des Wechsels zum katholischen Glauben erneut (richtig) getauft zu werden?

Vielen Dank für die Antwort
(Ich hätte die Antwort gerne per eMail)

Liebe Nicole, Sie haben recht, die Taufe wird gegenseitig anerkannt, sie kann im Zweifelsfall wiederholt werden. Sie sind voraussichtlich "richtig" getauft worden. Außerdem vervollständigen die Eucharistie und die Firmung ja die Initiationssakramente. Aber gehen Sie zu Ihrem Pfarrer und besprechen Sie mit Ihm Ihr Anliegen. Viel Freude in derkatholischen Kirche!

Hallo,

seit 7 Jahren bin ich von einem orthodoxen Griechen geschieden. Unsere beiden Kinder sind orthodox getauft worden, haben jetzt aber keinerlei Bezug mehr zu dieser Religion. Ich bin in katholischem Glauben erzogen worden und wuerde gerne wissen wie meine Kinder (13 und 16 Jahre) zum katholischen Glauben konvertieren koennen. Muessen sie nachtraeglich zur Kommunion und zur Firmung.

Vielen Dank fuer ihre Antwort

Liebe Brigitte, wenn Sie die Erziehungsberechtigte sind und die Kinder es wollen, dann können sie konvertieren. Gehen Sie am besten zu Ihrem Ortspfarrer. Nach der Konversion entscheidet der Pfarrer, wann sie zur Kommunion und Firmung gehen können.

Ich, evangelisch,moechte in Spanien Katholisch heiraten und war bereits Kirchlich verheiratet mit einer Katholikin in einer evangelischen Kirche. Auf dem geforderten Taufschein meiner Exfrau ist die Hochzeit eingetragen mit einer Dispens. Heisst das jetzt wir koennen nicht Katholisch heiraten. Es ict uns sehr wichtig hier in Spanien katholisch zu heiraten, was koennte man machen, wenn diese Dispens/Eintrag nun ein Hinderniss ist.

Lieber Mike, diese verzwickten Dinge kann nur ein Ehegreicht lösen. Es scheint, dass Sie nicht katholisch heiraten können, wenn die erste Ehe nicht annulliert werden kann.

Darf ich Sie um einen Rat bitten?

Meine beiden Töchter (22 und 26 Jahre) leben beide in einer sogenannten wilden Ehe. Jetzt hab ich früher mal gesagt, dass sie doch zumindest an Weihnachten und Ostern zur Beichte gehen sollen und die hl. Kommunion empfangen. Nun hab ich mir überlegt, dass das ja ein Widerspruch ist. Wenn sie beichten gehen, dabei aber ihre wilde Ehe auslassen, dann ist doch nicht alles gebeichtet, zumindest das Schlimmste nicht, und somit die Beichte ungültig? Denn nur wenn sie zur Erkenntnis kämen, heiraten zu wollen (was für beide kein Thema ist) wäre die Beichte gültig. So dürften sie auch nicht zur Kommunion...

Nun, was soll ich denen jetzt raten? Gar nicht mehr zur hl. Messe zu gehen, wenn sie nicht bereit sind, die Vorschriften der Kirche einzuhalten? Entfernen sie sich dann nicht ganz von der kath. Kirche?

Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Freundliche Grüsse
Peter

Lieber Peter, ganz richtig schreiben Sie, dass sich "wilde Ehe" und Sakramentenempfang nicht vertragen. Beten Sie für Ihre Töchter!!! Sie sollen unbedingt zur Hl. Messe gehen (aber nicht zur Kommunion). Sie können die "geistige Kommunion" empfangen. So lange die Töchter in die Kirche gehen und nicht die Sünde verdrängen, ist eine Änderung der Einstellung leichter möglich. Vielleicht fahren Ihre Töchter einmal nach Medjugorje. Da haben schon viele ihr Leben geändert.

Hallo habe mal eine Frage: Wer beantwortet hier die Fragen? Laien, Priester?
Wäre für Rückmeldung dankbar.Danke!

Liebe Maria, meist theologisch geschulte Laien - hin und wieder wird priesterlicher Rat eingeholt.

Hallo! Ich hatte Ihnen schon einmal wegen meines Konversionsanliegen (ev. zu römisch-katholisch) geschrieben- vielen Dank für Ihre freundliche Auskunft. Nun hab ich bereits einige Vorbereitungsgespräche gehabt, und der Termin für die Aufnahmefeier steht im Grunde , aber vor ein paar Tagen hab ich mit meinem Mann auf Anraten des örtlichen Pfarrers (nicht der, der mich vorbereitet) noch mal gesprochen und "nachgeforscht", was eigentich sein religiöser und ehelicher Hintergrund genau ist: obwohl er sich selbst als Atheisten bezeichnet, ist er r-k- getauft, und war sogar schon mal kirchlich (nicht standesamtlich, wie ich immer dachte) verheiratet. Dass das jetzt erst ans Licht kommt, liegt erstens an seinen sehr uninformierten Vorstellungen über Kirche und Kirchenrecht, andererseits daran, dass mir zum Zeitpunkt unserer standesamtlichen Ehe vor 5 Jahren nie der Gedanke gekommen wäre, einmal katholisch werden zu wollen. Heißt: wir werden, sollte die Ehe nicht schon auf Ansinnen seiner ersten Frau, die anscheinend wieder geheiratet hat, annuliert worden sein, wohl nicht kirchlich heiraten können, wenn ich dann katholisch bin. Heißt das dann für mich, dass ich nie an den Sakramenten werde teilnehmen können, weil sich diese Situation nicht regeln lässt? Bin sehr entmutigt und würde mich über Antwort freuen! Viele Grüße!

Liebe Margarita, Sie tun mir fürchterlich leid! Das ist eine Verquickung von unglücklichen Umständen. Zunächst einmal bin ich sehr froh über Ihren Entschluss, katholisch zu werden. Sie werden es nicht bereuen! Natürlich muss die Ehe geregelt werden. Vorher sollen Sie nicht zur Eucharistie gehen - auch wenn das hart ist - aber es lohnt sich das Warten. In Ihrem Fall würde ich auf jeden Fall eine Annullierung der ersten Ehe Ihres Mannes anstreben. Es ist offenbar, dass er keinen vollen Ehewillen (Unauflöslichkeit) hatte. Bitte wenden Sie sich da an das zuständige Diözesangericht - Ihr Pfarrer wird Ihnen dabei helfen. Es gibt Paare, die in so einem Fall eine "Josefsehe" führen - ohne Geschlechtsverkehr - aber das ist sicher sehr schwer. In diesem Fall kann man zu den Sakramenten gehen. Aber versuchen Sie die Annulierung und halten Sie sich an die kirchlichen Vorschriften - auch wenn es schwierig ist - sie werden sich irgendeinmal freuen. Ich weiß nicht, ob sie die vor zwei Jahren verstorbene Schriftstellerin Gertrud Fussenegger kannten. Sie war jahrelang mit einem Geschiedenen verheiratet - und ging nicht zu den Sakramenten. Sie hat bekannt, dass sie sehr froh war, der Kirche gehorcht zu haben. Sie hat dann später mit großer Freude die Sakramente empfangen. Das wünsche ich auch ihnen.

Hallo,
ich habe folgendes Problem. Leider haben wir zu dem taufpaten meiner Tochter, keinen konntakt mehr.
Ich würde gerne wissen ob man den Paten noch nachträglich endern kann, oder bzw. einen dritten eintragen lassen?

Lg sonja

Liebe Sonja, das geht leider nicht - aber - suchen Sie sich schon jetzt jemanden, der Firmpate werden wird und das Kind begleiten will. Das wär doch eine Alternative - oder?

Hallo!

Ich weiß, dass ich schon wieder "lästig" bin, aber ich bin halt einmal ein Jugendlicher der die Welt gerne verstehen möchte. Nun zu meiner Frage(n):

1. Ich habe Internet gelesen, dass die kath. Kirche eine Abneigung gegen sogenannte "Service Clubs" wie z.B. Rotary Interntional oder Lions Interntional hat, obwohl diese Vereinigungen nach meinem Wissen nur positives für die Gesellschaft tun. Sollte man für solche Organisationen spenden? Stimmt das oder liege ich hier falsch?

Lieber Florian, Sie sind mir in keiner Weise "lästig". Mich freut es, wenn sich junge Menschen Gedanken machen. "Rotary" und "Lions" sind nach außen hin wirklich Vereinigungen, die immer wieder - aber öffentlichkeitswirksam" kulturelle und soziale Projekte unterstützen. Es ist wird aber gesagt, dass diese Clubs "Zubringer" zu Freimaurerlogen sind. Wenn so ein Verdacht besteht, spende ich nichts. Ich spende derzeit an Gruppen, die den katholischen Glauben verbreiten - also K-TV, kath.net., Jugend für das Leben - oder an moderne katholische Orden, wie die "Familie Mariens" und andere.

Guten Tag,
ich bin evangelisch getauft und konfirmiert, möchte aber nun gerne aus privaten und beruflichen Gründen katholisch werden. Was muss ich dazu tun? Eine Freundin von mir hat sich vor einigen Jahren taufen lassen und ist katholisch geworden. Dafür hat sie einen 2jährigen Kurs besucht. Gilt ähnliches für mich? Und wo kann ich mich um eine Konversion bewerben?
Vielen Dank im Voraus!

Ps: Ich wünsche eine Antwort an die angegebene Email-Adresse.

Liebe Maja, ich hoffe, der Entschluss ist aus dem Glauben getragen. Was ich hier immer wieder empfehle ist "das unglaubliche Glaubensbuch" http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm Konkret: Gehen Sie zu dem zuständigen katholischen Pfarrer (ihres Wohnortes) und schildern Sie Ihre Wünsche. Er wird Ihnen alles Nähere mitteilen. Die Freundin musste das "Katechumenat" als Vorbereitung auf die Taufe machen. Sie sind ja gültig getauft und welchesln nurt die Konfession, das geht wesentlich unkomplizierter. Aber das Buch dürfte Ihnen eine große Hilfe sein. Ein gesegnetes Neues Jahr

Hallo!!
Mein Cousin hätte mich gerne als taufpatin bei seinem Kind, was mich auch sehr freuen würde, dies anzunehmen. Meine Frage ist jetzt, ob ich das machen darf, wenn ich nicht gefirmt bin und wenn nicht, ob ich nachträglich zur Firmung gehen kann und wo ich mir nähere Informationen darüber holen kann??
Danke im vorraus!!

Liebe Sabrina,
das katholische Recht sagt über den Paten:
"er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;"
Gehen Sie zu Ihrem Pfarrer und schildern Sie ihm das Problem. Er kann Ihnen die beste Antwort geben.

Gehe seit fast 3 jahren jetzt mit Jesus.Bin alleinerziehende Mutter ,2 kinder leben bei mir,der älteste bei meiner Mutter(sit ich mein Leben Jesus übergeben habe) und ich komme damit gar nicht klar.Gehe seit ein paar Wochen in eine Gebetsseelsorge und mir wird klar,was für ein schutthaufen mein Leben bisher war.Bin sehr durcheinander seither und total erschöpft.Jesus hat mir Gerechtigkeit versprochen,aber es geschieht nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Ich kann aber so nicht weiterleben.Wann greift jesus ein?Wann?Ich lebe alleine mit den 2 kindern,hab keine verwandschaft,keine Eltern,gar nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!!Ich kann nicht mehr,Wo ist Jesus????????????Ich spüre ihn nicht mehr.Mein Leben ist ein Alptraum.obwohl mir jesus schon geholfen hat,aber ich finde mein derzeitiges Leben schrecklich.Wer kann mir helfen?Warum tut Jesus nichts????????????ßßßßßß

Liebe Silvia, bitte setzen Sie sich einmal vor ein Kreuz und schauen Sie auf Jesus - nicht flüchtig - länger. Das hat er getan! Auch für Sie. Er hat die Nacht durchlitten. Werfen Sie all die Probleme auf ihn - er hört Sie sicher - aber er handelt anders, als Sie sich das vorstellen. Danken Sie für die Gebetsgruppe und beten Sie - beten Sie! Gott segne Sie!

Liebes Team,

Meine Ehe ist gesetzl geschieden.(vor einem Jahr). nun soll die Kathol geschlossene Ehe annuliert werden, da der Arbeirtgeber meines mannes die kath. Kirche ist und er sonst wenn er irgendwann mit einer frau zusammenziehen wuerde seinen Job verliertt. Das moechte ich natuerlich auch nicht.da ich diejenige war, die die Ehescheidung wollte, soll ich nun auch vor dem Kathol."Gericht" die Tatsachen liefern, die zu dem zeitpunkt auch wahr waren - die zu einer Eheannulierung führen. (Kein Kinderwunsch z.B.)
nun meine frage: sollte ich irgendwann wieder kirchl heiraten wollen - auch katholisch - kann mir dann meine Aussage zum verhaengnis werden? Einstellungen koennen sich doch auch nach Jahren aendern!? genuegt es dann dies glaubhaft zu machen?
Vielen dank fuer Ihre Antwort

Liebe Ammelie, ich kann nur eine Antwort geben: Bleiben Sie immer bei der Wahrheit - auch wenn Sie oder jemand anderer dadurch Nachteile hätte.

Hallo!
Am 18.09.2010 ist der erste Hochzeitztag von mir und meinem Mann.
Ich möchte mich jedoch von ihm trennen, da es Todesdrohungen,Androhungen von Gewalt und totale Ausraster seinerseits vor mir und meiner Tochter gab,mehrfach.
Ist es möglich, die Ehe (da noch nicht ganz ein Jahr verstrichen ist) annulieren zu lassen?
Und, wie verfahre ich, wenn ich ein sehr niedriges Einkommen habe (wie mein Mann auch) in Sachen Kostenübernahme für die Scheidung?

Vielen Dank im Vorraus!

Liebe Sylvia, heute ist Ihr Hochzeitstag - schade, dass die Ehe so eine Entwicklung genommen hat. Die Ehe kann nur annulliert werden, wenn es Nichtigkeitsgründe gegeben hat. Wenn z.B. die Gewalttätigkeit Ihres Mannes schon vor der Ehe bekannt war und Sie nicht davor gewarnt wurden. Das sind aber Dinge, die nur ein Ehegericht der Diözese entscheiden kann. Mit der Dauer der Ehe hat das nichts zu tun. Wenden Sie sich bitte an das zuständige Diözesangericht. Über rechtliche (finanzielle) Dinge kann ich leider keine Auskunft geben, das überschreitet meine Kompetenz.

Liebes Team,
Wie kann die Familie meines Freundes von mir (katholisch getauft, ansonsten kein Bezug zur Kirche) verlangen, dass ich mich komplett unterordne und ihre Lebensweise übernehme?
Sie sind streng gläubig, arbeiten im Dienste der Kirche und erwarten, dass ich zur Kirche gehe, regelmäßig beichte und vor allem, dass ich nicht mehr mit meinem Freund zusammen wohne, solange wir nicht verheiratet sind.
Wir leben nun schon fast 3 Jahre zusammen, er geht regelmäßig in die Kirche und ist sehr tolerant im Gegensatz zu seiner Familie.
Seit 10 Monaten herrscht nun Funkstille zwischen mir und seinen Eltern, da ich mich gewehrt habe und ihnen gesagt habe, dass sie oben geschildertes nicht von mir verlangen können.
Da ist seine Mutter völlig ausgerastet, hat mich beschimpft und des Hauses verwiesen. Sein Bruder bläst aus dem selben Rohr.
Können Sie mir sagen, was das mit der vielgepriesenen Nächstenliebe zu tun hat? Heißt es nicht "Leben und leben lassen"? Ich setze ihnen doch auch nicht das Messer auf die Brust und verlange von ihnen, dass sie der Kirche den Rücken kehren sollen.
Über eine Antwort bzw. Hilfestellung würde ich mich sehr freuen.

Liebe xy, ich kann mich in beide Seiten hineindenken, beide liegen meiner Meinung nach falsch. 1. Natürlich ist es für gläubige Eltern schmerzlich, wenn der Sohn nicht den Glaubensweg geht und nach katholischen Verständnis in Sünde lebt. Die Eltern Ihres Freundes dürfen aber nichts "fordern". Auch Gott zwingt uns nicht - auch wenn wir dadurch unser ewiges Heil verlieren sollten. 2. Sie und Ihr Freund leben nicht nach den Geboten Gottes. Es darf Sie aber niemand zwingen, anders zu leben - auch wenn Sie dadurch Ihr Heil verfehlen sollten. In dieser Situation ist Zwang nicht das Richtige - von keiner Seite. Die Eltern Ihres Freundes wollen Sie zwingen, nach Ihren Wertvorstellungen zu leben und Sie wollen die Eltern Ihres Freundes zwingen, Ihre Wertvorstellungen zu akzeptieren. Da liegt das Problem. "Leben und leben lassen" heißt es nicht. Wenn jemand in Sünde lebt, dann muss ich ihn warnen - ich darf ihn aber zu nichts zwigen! Da liegt das Problem. Und eine Frage - wäre es nicht schön, wenn Sie sich mit Ihrem Freund doch über den Glauben austauschen würden. Nicht, was die Eltern wollen, was Gott will, sollten sie erkennen. Zur Nächstenliebe: Das heißt natürlich nicht, alles Gutheißen - oder? Die Lösung wäre: Die Wahrheit sagen - aber in LIEBE - von beiden Seiten und füreinander beten.

Bin seit 1 jahr geschieden,kann ich auch kirchlige scheidung kriegen?

Liebe Nenes, nur wenn ein Annulierungsgrund vorliegt. Da müssen Sie zum Diözesangericht gehen.

Einen schönen guten Tag!
Ich habe eine Frage, die mich sehr belastet. Mein Freund und ich möchten dieses Jahr heiraten. Er ist katholisch und war evangelisch verheiratet. Die Ehe wurde vor 5 Jahren geschieden und dann ist er auch leider vor eine paar Jahren aus der Kirche ausgetreten. Alles noch vor unserer Zeit. Ich dagegen bin katholisch, nie verheiratet und sehr christlich eingestellt und auch aktiv seit 20 Jahren in der Kirche tätig. Ist es möglich katholisch zu heiraten? Er würde auch wieder in die Kirche eintreten. Er geht auch oft mit mir in die Kirche und am Glauben liegt es nicht. Mein Wunsch wäre diese Hochzeit vor Gott. Mir liegt sehr sehr viel daran und ich hoffe sehr, dass es funktioniert.
Können Sie mir bitte helfen? Was kann ich tun damit mein Traum in Erfüllung geht?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Liebe Sabrina, heiraten könnten sie nur dann kirchlich, wenn die erste Ehe annulliert werden könnte (wenn es also Ehehindernisse gegeben hat). Ich hab natürlich keine Ahnung, ob das in diesem Fall möglich ist. Man kann das nur von einem diözesanen Ehegericht prüfen lassen. Bete Sie, dass Sie Gottes Willen erfüllen - das ist das Wichtigste.

Ich möchte gerne wissen ob man nach einer scheidung wider kirchlich heiraten darf.

Liebe xy, nur dann, wenn die erste Ehe annulliert - dh. als ungültig erklärt werden kann.

Mein Freund und ich sind jeweils geschieden. Er ist Angehöriger der prtestantischen Kirche in England und hat auch kirchlich in Deutschland (evangelisch) geheiratet. Ich habe standesamtlich geheiratet und bin aus der katholischen Kirche mittlerweile ausgetreten. Kann ich ihn kirchlich heiraten ohne wieder in die Kirche eizutreten?

Liebe Michaela, in der katholischen Kirche ist eine Wiederheirat nur nach vorheriger Annullierung der früheren Ehe möglich. Zwischen den Zeilen lese ich, dass es Ihnen nicht primär um den Glauben, sondern um die Zeremonie geht. Sollte ich falsch liegen, dann verzeiehen Sie mir. Ich würde Ihnen wünschen, dass Sie sich wieder mehr mit dem Glauben Ihrer Kindheit beschäftigen, zum Gebet finden, wieder in die Kirche eintreten und sich von einem erfahrenen Priester führen lassen.

Hallo!
ICh bin seit 6 Jahren geschieden und nun wieder seit fast 5 Jahren endlich glücklich verheiratet. Da ich schon einmal kirchl. getraut wurde kann ich meinen jetztigen Mann nicht mehr kirchl. heiraten! Es hat an meinem Glauben nichts geändert - nur ärgere ich mich nun schon 4 1/2 Jahre über folgendes: Kirchl. heiraten darf ich nicht mehr - aber seit wir am Standesamt geheiratet haben, bekommen wir den Kontoauszug für die Kirchensteuer auf unser beider Namen! Da wo wir zahlen müssen sind wir gleich - aber ansonst schon nirgends. Ich finde das schon ungerecht! Was kann man tun um eine kirchl. Trauung zu anulieren?

Liebe Petra, das mit der Kirchensteuer ist schon sehr eigenartig. Aber da hat es sicher ein Versehen gegeben, das man aufklären kann. Wenn es Annullierungsgründe für die erste Ehe gibt, dann würde ich auf jeden Fall eine Annullierung versuchen. Gehen Sie zum zuständigen Diözesangericht.

Ich habe bereits einmal kirchlich geheiratet,1988. Bin seit 1995 geschieden und möchte jetzt wieder kirchlich heiraten.Mein Frage: ist das überhaupt möglich und wenn ja, wer kann mir weiterhelfen, wohin kann ich mich wenden?

Danke!

mfg

Liebe Manuela, wenn es für die erste Ehe Annullierungsgründe gibt, ist eine Wiederheirat möglich. Sie können sich an das zuständige Diözesangericht wenden. Dort erhalten Sie umfassend Auskunft.

Hallo,

ich habe eine Frage und würde mich freuen wenn Sie mir beim Beantworten helfen könnten.

Ich bin neuapostolisch und habe meinen damaligen Partner ( bis heute ungetauft und absolut ungläubig)2005 standesamtlich geheiratet. Bereits 1 Jahr später hat er mich aufgrund einer neuen Frau verlassen ( ich habe im nachhinein erfahren dass er mich auch bereits vor und während der Ehe mehrfach betrogen hat). 2008 folgte die Scheidung.
Jetzt habe ich endlich den Mann meines Lebens kennengelernt und wir würden gerne nächstes Jahr heiraten. Da sich meine Tochter im nächsten Jahr katholisch taufen lassen möchte und auch zur Kommunion geht möchten wir auch gerne katholisch kirchlich heiraten (auch ich möchte eventuell zum katholischen Glauben übertreten)
Nun haben wir von unserem Pfarrer erfahren dass eine katholische kirchliche Trauung nicht möglich sei, da ich 2005 mit meinem Ex-Mann eine gültige Ehe eingegangen bin. Dieses kann ich nicht verstehen.....da wir nur standesamtlich geheiratet haben und auch eine standesamtliche Trauung von meiner Kirche NICHT anerkannt wird.
Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe bin ich also vor meiner Kirche unverheiratet und vor der katholischen Kirche verheiratet?
Wir sollen jetzt zu einem Eheanullierungsverfahren...

Liebe Stefanie, ja, das ist leider eine verzwickte Situation. Bei Umgetauften wendet die Kirche die Naturehe an, die auch unauflöslich ist. Eine Annullierung ist natürlich immer ein guter Weg. Ich rate Ihnen in jedem Fall, sich an das katholische "Ehegericht" zu wenden. Die sind in diesen Fragen am kompetentesten. Die Schwierigkeiten rühren daher, dass die katholische Kirche die Ehe wirklich heilig hält.

Guten Tag,
mein bester freund hat sich nach sieben jahren ehe von seiner frau getrennt, da er erfahren hat, dass sie sich vor der eheschliessung sterilisieren hat lassen. mittlerweile ist die standesamtliche ehe geschieden. sein grösster wunsch war es kinder zu zeugen und diese auch in seinem katholischen glauben zu erziehen, was allerdings aus oben genannten grund nicht möglich war. nun leidet er unter der tatsache, dass er niemals mehr kath. kirchlich heiraten darf geschweige denn kinder zu zeugen. ich hörte von einer eheannulierung, ist dies möglich, bzw. welche gründe müssen vorliegen, um eine annulierung durchzuführen...vielen herzlichen dank

Lieber Gerd, wenn Ihr Freund vor der Eheschließung nicht wusste, dass sich seine Braut hat sterilisieren lassen, dann ist die Ehe nicht gültig und kann annulliert werden. Es wurde ein wesentlicher Grund verheimlicht. Die Annullierung wird von einem -diözesanen Ehegericht durchgeführt

Hallo,
ich bin evangelisch und nach 3 Jahren Ehe nun geschieden. Meine Exfrau ist wegen mir und eine kirchlichen Trauung in die evang. Kirche eingetreten und noch während unserer Ehe ohne mein Wissen wieder ausgeteten.
Meine jetzige Verlobte ist katholisch und wir möchten beide katholisch, kirchlich heiraten.
Ist dieses ohne weiteres möglich oder muss meine Ehe erst von der evang. Kirche annuliert werden?

Lieber Friedhelm, für die katholische Kirche ist die Eheschließung evangelischer Christen auch unauflöslich. Es spenden einander getaufte Christen das Sakrament der Ehe. Eine katholische Wiederheirat ist daher nur dann möglich, wenn die erste Ehe so annulliert wird, dass dies auch die katholische Kirche anerkennen kann. Bitte gehen Sie mit Ihrer Frage zu einen katholischen Ehegericht.

Ich habe mich erst Ostern diesen Jahres katholisch taufen und firmen lassen. Vor 5 Jahren wurde ich von meinem Ehemann, mit dem ich 23 Jahre verheiratet war, geschieden. Nun habe ich erfahren, dass ich nie wieder mit einem anderen Mann zusammenkommen kann, weil wir einen gemeinsamen Sohn (27) haben. Stimmt das?

Liebe Karen, der gemeinsame Sohn kann sicher kein Hindernis sein. Es geht vielmehr um das Eherecht. Nicht Getaufte, die heiraten, gehen nach kirchlicher Lehre eine "Naturehe" ein, die auch unauflöslich ist. Es gibt aber viele Details, die man genau wissen muss. Ich rate Ihnen daher zum diözesanen Ehegericht zu gehen und sich dort beraten zu lassen.

Hallo,

kann nach katholischer Lehrmeinung eine Ehe als ungültig betrachtet werden, weil der eine Partner- in diesem Fall der Mann- sterilisiert worden ist?

Mit der Bitte um Antwort,

MfG
Ihr Peter

Lieber Peter, wenn die Sterilisierung dem Ehepartner vor der Ehe nicht mitgeteilt wurde, dann ist die Ehe sicher ungültig!

Meine katholisch geschlossene Ehe wurde annulliert (weil ich angeblich aus psychischen Gründen 1994 nicht imstande war, eine gültige Ehe zu schliessen). Mir reicht nun eine standesamtliche Heirat, meine Freundin möchte jedoch katholisch heiraten. Ist dies möglich?
Vielen Dank für eine Antwort.

Lieber Stefan, das kann ich so einfach nicht beantworten. Wenn die für die Annullierung anerkannten "psychsichen Gründe" immer noch aufrecht sind, dann wäre natürlich eine neurliche Ehe nicht möglich. Das können nur ein Arzt und die zuständige kirchliche Instanz entscheiden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Verlobter (rö/kth.) und ich (evang.) wollen kirchlich gern heiraten.

Problem ich war vorher kirchlich (evang.) mit einem orthodoxen Mann verheiratet. Die Hochzeitszeremonie wurde aber komplett evang. abgehalten. Sind aber jetzt geschieden.

Wir (mein neuer Partner und ich)würden gern kirchlich kath. heiraten wollen. Im Gemeinde-Pfarramt konnte man uns keine konkrete Antwort erteilen, da dies erst vom Bischof geklärt werden musste.

Ist dies generell möglich? Oder müsste die alte evang. Ehe annulliert werden? Wenn ja, wie lange dauert es?

Oder könnten wir auch evang. in einer kathl. Kirche heiraten?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Liebe Angela, Sie haben ja schon den richtigen Weg eingeschlagen - dass die Sache vom Bischof geprüft wird. Generelle Aussagen kann man nicht machen, da ja jeder Fall anders gelagert ist. Wenn Sie aber bei Ihrer ersten Trauung keine Dispens der katholischen Kirche eingeholt haben, dann wird die erste Ehe ziemlich sicher nicht anerkannt. Nach dem Kircenrecht gilt ja: Can. 1124 — Die Eheschließung zwischen zwei Getauften, von denen der eine in der katholischen Kirche getauft oder nach der Taufe in sie aufgenommen worden ist und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist, der andere Partner aber einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft zugezählt wird, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche steht, ist ohne ausdrückliche Erlaubnis der zuständigen Autorität verboten. Über die Dauer einer Annullierung kann ich nichts sagen - das ist vom jeweiligen Fall abhängig und das würde erst dann erforderlich sein, wenn es keine Dispens gab. Eine evangelische Trauung in einer katholischen Kirche ist normalerweise nicht üblich.

Hallo . Ich (kath.) habe vor 7 jahren meine noch ehefrau(ev.) in einer evangelischen kirche geheiratet.Inzwischen sind wir 2 jahre getrennt und die scheidung ist auch bald durch. Jetzt meine eigentliche frage. Kann ich meine freundin(Kath.) kirlich heiraten? mfg andreas

Lieber Andreas, das ist davon abhängig, ob die erste Ehe kirchlich gültig war. Wenn Sie für die erste Ehe keine Erlaubnis der katholischen Kirche eingeholt haben, dann ist die Ehe ungültig und Sie können heiraten. Wenn alles rechtens war, dann dürfen Sie nicht mehr heiraten, außer die erste Ehe würde kirchlich annulliert. Die kirchlichen Texte finden Sie in: http://www.codex-iuris-canonici.de/buch4.htm#0107

hallo! eine frage ich habe den 8.8.06 in der türkei geheiratet.nun möchte ich die ehe anulieren lassen.mein mann hat bleibendes einreise verbot.geht das noch mit anulieren??oder was muss ich tun?? fg manuela

Liebe Manuela, wenn es um weltliche Annulierung geht, dann wenden Sie sich bitte an die zuständigen weltlichen Stellen. Geht es um kirchliche Annullierung, dann nehmen Sie bitte mit Ihrem Ortspfarrer Kontakt auf. Er wird Sie weiter informieren.

Meine Frau und ich haben ein sehr großes Problem. Sie ist katholisch, ich ohne Konfession, ungetauft. Wir wollen kirchlich heiraten, haben auch schon eine Tochter, die katholisch getauft wurde. Nun stehen alle Termine (25.7.09) fest (Kirche, Blumen, Gasthof, Gäste, Band, Kleid und Anzug sind gekauft) und heute kam die Hiobsbotschaft. Die Dispens wurde nicht erteilt, weil ich schon einmal verheiratet war. Mit einer ebenfalls Ungetauften (Keine Kinder). Was kann ich/wir tun, dass wir doch noch den schönsten Tag unseres Lebens feiern können, ohne alles absagen zu müssen? Meine Frau ist in Tränen aufgelöst....

Lieber Arndt, ich weine mit Ihnen! Die Kirche steht auf dem Standpunkt, dass auch eine "Naturehe" unauflöslich ist. Die Zeit ist knapp. Wenn es echte Ehenichtigkeitsgründe geben würde (fehlender Ehewille der Frau oder dgl.) dann würde ich umgehend einen persönlichen Termin beim zuständigen Bischof erbitten. Er kann sich natürlich nicht über kirchliche Vorschriften hinwegsetzen, vielleicht sieht er aber doch eine Lösung.

Ich bin froh ihre Seite gefunden zu haben und hoffe Sie können uns helfen.
Ich(evangel.) bin seit einem Jahr von meiner Frau getrennt, weil ich mich in eine poln. Frau verliebt habe.
Sie war zu dem Zeitpunkt verlobt mit einem dt. Mann und hat ein Kind.Er hat Sie mehrfach betrogen, gepeinigt und hatte sie zu diesem Zeitpunkt verlassen.Vor unserer Liebe hat Sie aber ihrem Kind zu Gott versprochen, das sie alles tun wird damit ihre Familie wieder zusammen kommt.Nach einem Besuch in ihrer polnischen Kirche wurde ihr gesagt das sie mit mir nicht zusammen sein darf, da sie ihren Verlobten betrogen mit mir betrogen hat und sie ausserdem warten muß bis er sie freigibt.Sie wäre jedoch lieber tod als zu ihm zurück zugehen.
Unsere Liebe ist so groß , daß wir heiraten möchten und eine Familie sind.

Lieber Matthias, ach - muss das alles so schwer und verwickelt sein? Ihr erster Satz hat mich stutzig gemacht. Sie haben sich getrennt, weil sie sich in eine andere Frau verliebt haben. Was sagt dazu Ihre Frau, von der Sie sich getrennt haben? Auch wenn Sie evangelisch sind, ist die Ehe unauflöslich. Was ist, wenn Sie sich morgen wieder in jemanden verlieben? Ich kann Ihnen da leider nicht mehr sagen als: Fangen Sie an zu beten und zu fragen was Gott von Ihnen will!

Hallo zusammen,

mein Mann wurde vor über 10 Jahren von seiner ersten Frau geschieden. An dem Tag als er sich von ihr trennen wollte, eröffnete sie ihm, das sie schwanger sei. Da er sehr katholisch erzogen wurde, füllte er sich zur Eheschließung (auch kirchlich) genötigt. Da wir (mein Mann und ich) sehr gläubig sind, würden wir gerne kirchlich heiraten. Seine Ex-Frau hat ihn mit der Schwangerschaft zum Altar gedrängt. Er damals diese Ehe nur des Kindes wegen eingegangen. War er somit Ehetauglich? Freiwillig war diese Ehe nicht!

Liebe K., wenn man nachweisen kann, dass eine Ehe nicht freiwillig geschlossen wurde, dann könnte ein kirchliches Ehegericht eine Annullierung aussprechen. Da müssen Sie sich an das zuständige Ehe-Diözesangericht wenden. Dort wird der Antrag dann geprüft.

Ich bin auf der Suche nach Informationen auf diese Seite gestossen. Ich bin evangelisch getauft und war (standesamtlich)mit einem Moslem verheiratet. Nach 11 Jahren Ehe wurden wir kinderlos geschieden.(Er hatte mich verlassen) Ich habe einen neuen Partner gefunden. Er ist katholisch und es war uns nicht möglich kirchlich zu heiraten. Wir erhielten die Auskunft dass dies ohne Eheauflösungsverfahren nicht möglich sei. Inzwischen sind wir 7 Jaher standesamtlich verheiratet, haben 2 Kinder die katholisch getauft sind und ich habe immer noch den Schmerz dass wir nicht kirchlich heiraten konnten.
Ich kann es eigentlich nicht verstehen denn meine erste Ehe war nur standesamtlich geschlossen. Ich bin nicht mal katholisch.
Ist es immer noch richtig dass wir nicht kirchlich heiraten können ?
Danke für die Hilfe.

Liebe Dagmar, Ihr Fall ist insofern schwierig, da die katholische Kirche bei Nicht-Katholiken von der "Naturehe" ausgeht (die aber nicht sakramental ist). Es müsste ihr Partner beim Ordinariat schriftlich um Eheerlaubnis ansuchen. Es müsste ins Treffen geführt werden, dass ihr erster Mann nie einen christlichen Ehewillen hatte (Moslems können ja 4 Frauen haben und nach dreimaliger Wiederholung - Geschieden, geschieden, geschieden - jede Ehefrau entlassen). Es lag also von Anfang an kein Ehewille im christlichen Sinne vor. Ich würde dies mit Nachdruck einfordern!

ich(rk)und meine ex-frau(ev)hatten damals ev-kirchlich geheiratet.dafür musste ich extra was unterschreiben das ich der rk-kirche absage oder sowas änliches.(keine konvertirung)
meine freundin(ev) möchte gerne ev-kirchlich heiraten.meine frage dazu ist, ob dieses für mich überhaup noch möglich ist,das ich nochmal kirchlich heiraten darf?
danke im vorraus
lg hans

Lieber Hans, da muss man genau wissen, was Sie unterschrieben haben. Am Besten, Sie gehen zum zuständigen Vikar, um die Frage zu klären.

hallo habe mal eine wchtige frage habe 2005 standesamtlich geheiratet bin kath und bin 2009 geschieden worden habe ein neuen parner der mich heiraten will in weiß er ist Orthodox geht das bitte um schnelle antwort vielen dank

Liebe PIWI, wenn Sie ohne kirchliche Dispens geheiratet haben, dann war die Ehe ungültig und sie können sakramental heiraten. Gehen Sie bitte aber zum zuständigen Priester - das ist der Ortspfarrer.

Mein Lebensgefährte ist röm. katholisch und geschieden, ich bin evangelisch und ledig, können wir beide kirchlich heiraten? Mein Lebensgefährte war schon mal kirchlich verheiratet, ich noch nie. Gibt es eine ökumenische Hochzeit?

Liebe xy, wenn die katholisch geschlossene Ehe nicht ungültig war, dann gibt es keine Möglichkeit zu einer katholischen Hochzeit. Eine "ökumenische Hochzeit" gibt es nicht.

hallo ich habe eine frage und zwar ich habe am 17.10.08 standesamtlich geheiratet und gemerkt das es nicht klappt mit uns was kann ich machen könnte ich die eheanulieren lassen oder wissen sie was ich machen könnte!

vielen lieben dank jessi

Liebe Jessica, Annullierung kommt immer nur dann in Frage, wenn Gründe vorliegen, aus denen hervorgeht, dass die Ehe nicht rechtmäßig zustande kam. Wenn Sie katholisch sind, dann ist Ihre Ehe kirchlich gesehen ungültig und sie können sich "weltlich" scheiden lassen.

Mein Mann war, auch schon vor unserer Eheschließung , psychisch sehr krank. Ich hoffte, daß meine Liebe zu ihm, eine Ehe denoch ermöglichen könnte. Doch sein Zustand verschlechterte sich zusehends (mehrere Psychatrie Aufenthalte & extrem erhöhte Dosen Psychopharmaka). Seit dem 1.10.2008 leben wir räumlich getrennt. Doch er macht mir Schwierigkeiten. Wäre es möglich, die Ehe annulieren zu lassen?
Fragende Friesengrüße von
Karin Maria

Liebe Karin, wenn man nachweisen kann, dass die vor der Ehe vorhandene Krankheit eigentlich ein Ehehindernis darstellte, dann kann eine Annullierung möglich sein. Sie müssten mit Ihrem Ansinnen allerdings zum zuständigen Ehegericht gehen und die Sache prüfen lassen.

vor 17 Jahren habe ich einen Mann kennengelernt und ich war gleich schwanger. Er war damals schon geraume Zeit aus der katholischen Kirche ausgetreten. Da ich katholisch heiraten wollte ist er der Kirche wieder beigetreten. wir haben dann 3 jahre später noch ein kind bekommen. seit dem haben wir keinen sex mehr gehabt, mein mann ist auch wieder aus der kirche ausgetreten und hat uns jetzt verlassen. Besteht eine Möglichkeit die Ehe zu annulieren?

Liebe Sylvia, das weiß ich nicht. Da müssten Sie alles vor einem Ehegericht prüfen lassen und es müsste erwiesen werden, dass ein Ehehindernis vorlag. Ich kann Ihnen nur raten: Beten Sie. Im Gebet wird Ihnen vieles klar werden. Gott segne Sie und Ihre Kinder!

Hallo,
ich (ev) würde gerne meinen Lebenspartner (rk) heiraten. Wir haben bereits ein gemeinsames Kind.
Wir sind beide geschieden.
Ich wurde evangelisch getraut. Mein Exmann gehört keiner konfession an, somit haben wir auch nicht das Abendmahl empfangen dürfen.
Mein neuer Lebenspartner war nur standesamtlich verheiratet.

Können wir in der katholischen Kirche heiraten???
Muss ich meine frühere Ehe von der evangelischen Kirche scheiden lassen?

Vielen Dank für die Beantwortung.

Liebe Souci, ja/nein ... ich weiß es nicht. Da sind einige Fragen zu klären. Bitte nehmen Sie Kontakt mit einem zuständigen Pfarrer auf. Es ist zu klären, ob die bisherigen Verbindungen sakramental gültig waren. N ur dann kann eine Entscheidung getroffen werden.

Guten Tag,
auch ich möchte gerne nochmal den Bund der Ehe eingehen, jetzt allerdings auch vor Gott. Folgende Konstellation macht es aber scheinbar schwierig: ich bin geschieden, war vorher nicht kirchlich verheiratet, mein Ex Mann ist katholisch, ich war bis 2004 evangelisch und habe dann konvertiert. Mein zukünftiger Mann ist keiner Kirche angehörig. Für die Dispenz brauche ich eine aktuelle Taufbescheinigung meines Ex Mannes, die ich allerdings von ihm nicht bekomme.... kann mir jemand helfen?

Liebe Yvonne, Sie wissen ja, wo Ihr Ex-Mann getauft wurde. Dort muss ja ein Taufbuch aufliegen und darin muss die Taufe vermerkt werden. Sie könnten die erforderlichen Unterlagen daher von dieser Pfarre bekommen. Ich wünsche Ihnen viel Glück.

Hallo! Ich (ungetauft) habe vor 6 Jahren einen Mann (rk) kirchlich geheiratet und mich letztes Jahr von ihm getrennt. Glaube an die Unauflöslichkeit der Ehe und Wille zur Erziehung unseres Kindes (war zum Zeitpunkt der Hochzeit schon unterwegs) im katholischen Sinne hatte ich noch nie - eher wollte ich ein hübsches Kleid anziehen, eine nette Feier haben und ihm einen Gefallen tun. Ich habe mich bewusst nie taufen / konfirmieren lassen, weil das nicht meinem Glauben und meiner Freiheitsliebe entspricht. Mein Mann möchte nun allerdings nach der Scheidung erneut kirchlich heiraten (diesmal eine katholische Frau). Wie stehen die Chancen für eine Annulierung bei einer Heirat von RK und Ungetauft? Ich möchte ihm gerne dabei helfen, wieder glücklich zu werden und ihm nicht mit einer "unauflöslichen Ehe" im Weg stehen, die für mich ja nie wirklich diese Bedeutung hatte - schon zum Zeitpunkt der Eheschließung nicht. Danke für Ihre Hilfe!

Liebe Kerstin, schade, dass für Sie der Glaube kein Thema ist - für mich ist es DAS Thema. Zu Ihrer Frage: Wenn Sie vor einem katholischen Ehegericht bezeugen können, dass Sie nie für die Unauflöslichkeit der Ehe waren und daher ein falsches Eheversprechen abgelegt haben, dann stehen die Chancen für eine Annullierung gut. Ich habe den lieben Gott gerade gebeten, dass Sie ihm eines Tages persönlich begegnen mögen.

Wie kann ich eine katholische Patenschaft annulieren?

MfG Heike Hüttl

Liebe Heike, eine Patenschaft kann man nicht annullieren lassen. Das ist wie bei der Mutter, die kann man auch nicht auswechseln.

Hallo, mein Freund ist kath. und war schon mal verheiratet. Er und seine erste Frau haben aber orthodox in Bulgarien geheiratet. Ich war noch nicht verheiratet und würde nun gerne auch kath. heiraten. Ist es ohne eine Anulierung der Ehe möglich?
lg
Melanie

Liebe Melanie, das ist davon abhängig, ob Ihr Freund die "Formpflicht" der katholischen Kirche eingehalten hat oder nicht. Informieren Sie sich in diesem Fall bitte beim zuständigen Diözesangericht. Es müssen da einige Fragen geklärt werden. Es kann in Ihrem Fall alles möglich sein.

Guten Tag,
im nächsten Jahr möchten meine Freundin (kath.) und ich (ev.) katholisch heiraten. Ich bin geschieden, meine Ex-Frau war evangelisch.
Zum Zeitpunkt der standesamtlichen Eheschließung war ich allerdings noch nicht getauft. Damit dürfte die Ehe weder evangelisch noch katholisch anerkannt sein und ich könnte meine Lebenspartnerin katholisch heiraten ..oder ?

L.G.
Ralph

Lieber Ralph, ist ein heikler Fall. Bitte gehen Sie zum zuständigen Diözesangericht und lassen Sie den Fall prüfen. Ihre Ehe war sicher nicht sakramental. Ich weiss nicht, wie weit hier die "Naturehe" zum tragen kommt.

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Sachverhalt: Wir sind beide römisch kaholisch. Mein Freund hat bereits 1998 kirchlich geheiratet . Seit 2005 ist er getrennt und letztes Jahr im Juli auch offiziel geschieden. Da es unser größter Traum wäre kirchlich zu heiraten, wollten wir nachhören, ob dies möglich wäre? Wir haben uns bereits im Internet etwas informiert, dass wenn bestimmte Gründe, wie z. B. Untreu vorliegen, dass es dann möglich wäre, die Ehe annulieren zu lassen. Bei meinem Freund war es so,dass ihn seine Exfrau über die komplette Beziehung regelmäßig sexuell betrogen hat.

Über eine Antwort und Ihre Hilfe wären wir sehr dankbar.

Diana und Heinz

Liebe Freunde, die Untreue alleine ist kein Annullierungsgrund. Wenn aber die Frau nachweisbar nicht treu sein wollte, dann hat sie bei der Trauung "falsch ausgesagt", dann wäre die Ehe ungültig. Das aber können nur kirchliche Ehegerichte feststellen. Bitte wenden Sie sich an das zuständige Ehegericht.

Hallo,
ich habe 2007 kirchlich geheiratet.Lebe nun in Krefeld, Bitum Aachen.Ich möchte meine Ehe annulieren lassen.Hierfür habe ich mehrere Gründe.Der Wicxhtigste ist jedoch, dass mein Mann nicht den Willen hatte (hat), ein Eheleben nach christlichem Glauben zu führen!Hinzu kommt eine stark psychische Veränderung seines Verhaltens, dass es mir unmöglich macht, mit ihm zusammen zu leben.Seit Januar diesen Jahres sind wir nun getrennt.
Meine Fragen: An wen muss ich mich wenden, um Infos hierzu zubekommen? An welches Bistum muss ich mich wenden?Welcher Grund ist ausschlaggebend, dass die Ehe annuliert wird?Haben bei der Annulierund auch die Trauzeugen etwas damit zu tun?
Über Hilfe und Anregungen freue ich mich sehr!
Herzliche Grüße, Ruth

Liebe Ruth,
zuständig für ein Annullierungsverfahren ist das Bistum, in dem Sie leben. Gehen Sie zum zuständigen Ehegericht des Bistums. Man wird Ihnen dort sicher weiterhelfen. Die Trauzeugen können von Bedeutung sein, wenn sie auch Zweifel an der Aufrichtigkeit des Mannes hatten. Aber alles dies erwägt ein Ehegericht.
Ich empfehle Ihnen, mit anderen Menschen Kontakt aufzunehmen, die auch getrennt - aber christlich leben möchten. Unsere Kontaktadresse für Deutschland ist:
Waltraud Sennewald
Am Kohlenberg 27
D-88289 Waldburg
Tel/Fax 0049 (0) 7529 / 913883
E-mail: Waltraut.Sennewald@t-online.de

meine Frau und ich haben vor 10 Jahren nur standesamtlich geheiratet, weil meine Frau aus der Kirche ausgetreten war; wir sind zur fastenzeit der kirchlichen gemeinde wieder nahe gekommen und feiern die gottesdienste mit; im Gegensatz zu meiner Frau ging ich nach einer Beichte zur fastenzeit immer zum Empfang der eucharistie; habe ich die kommunion zu unrecht empfangen ?

Lieber Josef,
ja, die Kommunion wäre nicht erlaubt gewesen. Sie sind ja immer noch nicht kirchlich verheiratet. Die Unrechtmäßigkeit war Ihnen ja nicht bewusst ... darum:
Aber wäre das nicht ein Anlass, die kirchliche Hochzeit nachzuholen? Das kann ganz schlicht geschehen.
Und ich würde Ihnen und Ihrer Frau raten, sich gemeinsam in den Glauben zu vertiefen. Vielleicht mit dem "Unglaublichen Glaubensbuch". Kostprobe und Bestellmöglichkeit in www.hauskirche.at (Rezensionen). Dazu wird im K-TV eine Serie unter dem Titel "Emmaus-Gespräche" gesendet. (Nächste Sendung am 31. Mai 11.00 Uhr - die wird 5 mal in der Woche darauf wiederholt.)

Ich habe folgendes Problem: mein Freund ist evangelisch und hat schon mal kirchlich geheiratet. Ich bin gr.orthodox, noch nie geheiratet. Wir möchten gerne uns kirchlich trauen lassen. Ist das erlaubt und wenn unter welchen voraussetzungen?
Vielen Dank im Voraus

Liebe A., grundsätzlich können Getaufte nur einmal heiraten. Inwieweit die evangelische Trauung gültig ist, weiß ich nicht. Nur wenn eine Trauung ungültig ware, ist eine weiter Trauung erlaubt.

Hallo,

mein Freund und ich sind beide gr. Orthodox und möchten kirchl. heiraten. Mein Freund hat bereits eine kirchl. Trauung hinter sich. Ist es in der griechsich Orthodoxen Kirche erlaubt 2mal zu heiraten?

Schönen Gruß
Giassemi Kutuxiadu

Liebe Freunde,
an sich ist es auch in der orthodoxen Kirche nicht erlaubt zweimal zu heiraten. Es gibt aber Sonderfälle, über die nur ein Pope Auskunft geben kann.

hallo,
da ich nicht weiß, ob sie meine mail bekommen haben - nochmals meine frage - besteht die möglichkeit eine am 02.05. d.j. geschlossene ehe wieder annulieren zu lassen.
danke für ihre hilfe!

Liebe Maria, wenn es Annullierungsgründe gibt dann ist der Zeitpunkt der Eheschließung unbedeutend. Es könnte auch eine Ehe annulliert werden, die vor 9 Jahren geschlossen wurde.

Hallo,
ich habe eine sehr wichtige Frage:
Ich bin evangelisch. Ich bin noch verheiratet und habe ein kind und werde bald von meinem noch Mann geschieden sein. Darf ich, oder eher gesagt, darf mich ein katholischen Mann in späterer Aussicht trotzdem kirchlich heiraten, wenn ich nur bei meiner ersten Ehe standesamtlich geheiratet habe? Und ob ich auch katholisch werden darf, trotz meiner ersten Ehe?

Liebe Ariane, die einfachere Frage betrifft die Konversion. Zur katholischen Kirche können Sie trotz Scheidung konvertieren. Die zweite Frage kann ich so einfach nicht beantworten. Wahrscheinlich anerkennt die katholische Kirche die erste Ehe als gültig an. Ihr Mann wird ja auch getauft sein. Wenn ihr erster Mann katholisch war, dann könnte eine Annullierung möglich sein, denn dann hat er bei einer standesamtlichen Trauung die Formpflicht nicht erfüllt. Der sicherste Weg ist ein Gang zum Diözesangericht.

Guten Tag,
Ich habe folgende Frage. Mein Mann und ich (Kath.Diakon) begleiten einen jungen Mann 28 Jahre geschieden,nach kath.Ritus kirchlich verheiratet ,nicht getauft. Dieser junge Mann kam durch eine Frau gläubige Katholikin zum Glauben. Wir begleiten ihn auf dem Weg zur Taufe und Firmung.Er hat eine große Sehnsucht nach Gott und möchte ,falls er wieder heiratet,es diesmal richtig machen wie er sagt. Mit gläubigem Herzen. Er wurde wiederholt von seiner Frau betrogen,dann geschieden,seine Frau hat ein Kind mit diesem Mann und lebt in einem eheähnlichen Verhältnis. Ausserdem kam es bei seiner Eheschliessung,er war 20 Jahre alt,sehr schwere Kindheit zu einem familiären Eklat,sodass niur ein Trauzeuge bereit war die Ehe zu bezeugen.
Können wir ihm Mut machen ein Ehenichtigkeitsverfahren oder einen Auflösungsantrag zu stellen.Über eine rasche Antwort würden wir uns sehr freuen

Liebe Elfriede,
natürlich sollte man in diesem Fall ein Annullierungsverfahren anstreben. An sich schreibt die Kirche zwei Trauzeugen vor.
Wichtiger als eine Annullierung ist aber der Weg zur Taufe. Beten Sie alle um den Heiligen Geist und er wird Klarheit schaffen.

Hallo,
also ich war nur standesamtlich verheiratet und wollte jetzt wissen ob man so eine Ehe auch annullieren kann??
Nur obs möglich ist und wenn ja an wen kann ich mich wenden? Lg

Liebe Susanne, die Annullierung betrifft normal eine sakramentale Ehe. Es kann aber durchaus sein, dass auch eine standesamtliche Ehe ungültig geschlossen wurde. Da muss man sich natürlich an das zuständige Standesamt wenden.

Hallo
Ich habe mal eine wichtige Frage bezüglich einer "Kirchlichen Trauung".
Mein Mann war vor ca. 10 Jahren schon mal kirchlich verheiratet. Sie war katholisch, er evangelisch, die Trauung, war in einer katholischen Kirche.
Nun wollen wir auch kirchlich heiraten,allerdings in einer evangelischen Kirche. Die Pastorin meint, es würde ausreichen, mit einer Bestätigung das ich der Katholischen Kirche angehöre.
Nun zu dieser Dispens. Wenn es nach uns ginge, würden wir gerne ohne Sie heiraten.
Was habe ich als Katholische für Nachteile dadurch? Das Generalvikariat sagte, ich dürfte die Kommunion nicht mehr empfangen, Kirchliche Dienste nicht mehr antreten etc. (RICHTIG)))??
Das wäre aber für jeden Priester selber der Entscheid, wie er das Geimeinde mäßig hält.(RICHTIG??)) Für unsere Kinder würde sich nichts ändern zwecks Kommunion/Firmung.
Wie ist das mit der "Letzten Ölung"? Habe ich dann da auch keine Rechte mehr?
Ich würde mich freuen,. wenn SIe mir kurz erläutern, was ich für Nachteile dadurch hätte.
Vielen Dank

Liebe Vanessa, ich antworte einmal ganz "ungeschminkt". Nach der Heiligen Schrift darf man keine Geschiedene/keinen Geschiedenen heiraten, denn dann bricht man die Ehe. Das kann keine Pastorin und kein Priester ändern. Von katholischer Seite gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt die Möglichkeit einer Annullierung der ersten Ehe oder man geht eine "Josefsehe" ein. Josefsehe ist gemeinsames Leben ohne Intimitäten. Das mit den Kindern ist richtig, die können natürlich getauft werden. Mit kirchlichen Diensten könnte man (muss man nicht) Schwierigkeiten bekommen. Nachteil: Es geht letztlich um die Seele, den Willen Gottes und das ewige Leben. Bin ich bereit, mein ewiges Heil auf das Spiel zu setzen? Ich würde nur heiraten, wenn es eine Annullierung gäbe oder sonst wirklich eine Josefsehe führen.

Hallo, ich bin durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und hoffe, SIe können mir helfen. Ich bin wirklich verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Mein PArtner war bereits verheiratet (4Monate standesamtlich 1 Monat kirchlich) und hat sich dann scheiden lassen (kirchliche Trauung August, September Beginn der Trennung).Er wollte letztendlich nicht heiraten, wurde von ihren Eltern überrumpelt und wollte auch keine Kinder mit dieser Frau. SIcher kann man jetzt sagen, dann hätte er auch nicht heiraten sollen, aber die Sache hat sich verselbständigt und dann kam es zur Ehe. Ich selbst bin Lehrerin, habe die missio canonica und bin gläubig. Mein PArtner würde nun gerne die Ehe annulieren lassen, aber die Frage ist, ob das überhaupt geht. Auch wenn es egoistisch erscheinen mag, aber ich dränge ihn nicht dazu, wünsche mir allerdings andererseits nichts sehnlicher als eine kirchliche Trauung. Das Ganze stellt mich vor ein Riesendilemma und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll. Vielleicht können SIe mir ja weiter helfen. Vielen lieben Dank im Voraus

Liebe Claudia, ich würde Ihren Freund bitten, ein Annullierungsverfahren anzustrengen. Eine Ehe muss wirklich aus freien Stücken zustande kommen. Diese Freiheit könnte im geschilderten Fall wirklich beeinträchtigt worden sein. Aber nochmals - da gibt es sonst keinen Weg. Und beten Sie voll Vertrauen, dass der Wille Gottes geschieht. Dann können Sie ruhig sein.

Hallo,

Meine Ex- Frau (Evangelisch) und Ich ( Katholisch) haben Evangelisch kirchlich geheiratet. Sind jetzt seit etwa 10 Jahren geschieden. Bin mit meiner jetzigen Frau seit fast 2 Jahren Standesamtlich verheiratet. Jetzt wollen wir uns aber Katholisch kirchlich trauen lassen. Geht das, oder gibt es daa Probleme?

Lieber Freddy, eine katholische Trauung ist nur dann möglich, wenn Sie bei der ersten Trauung keine kirchliche Dispens eingeholt haben, die Ehe also sakramental nicht zustande kam. Genaueres kann Ihnen das für Sie zuständige Diözesangericht sagen

Guten Tag,
ich möchte meinen Lebensgefährten gerne katholisch heiraten.
Nun besteht folgendes Problem:
Ich katholisch und nie zuvor verheiratet.
Er ehemalig evangelisch jetzt aber nicht mehr Kirchenmitglied.
Er war schon einmal verheiratet und hat seine damalige Partnerin als er noch evangelisch war (sie katholisch), ökumenisch geheiratet.
Bei der Trauung lag vermutlich ein Formfehler vor, da nur ein Trauzeuge anwesend war, der zweite hatte es nicht rechtzeitig zur Trauung geschafft und auch nie unterschrieben.
Meine Frage ist dieser Formfehler ausschlaggebend für die Gültigkeit seiner ersten Ehe?
Ist eine katholische Trauung noch möglich für uns?
Viele Dank für eine Antwort.
Petra

Liebe Petzra, Ihr Problem sollte dem zuständigen Diözesangericht vorgelegt werden. An sich sind zwei Trauzeugen erforderlich. Ich weiß aber nicht, ob es eine Dispens gab. Das müsste alles genau untersucht werden. Ich würde dies auf jeden Fall tun.

Guten Tag
Folgende Situation:
Ich (männlich) war schon standesamtlich verheiratet ( nicht kirchlich) (jetzt geschieden - 2 Jahre ).
Bin seit 10 Jahren aus der Kirche wegen widriger umstände frusthalber ausgetreten (schade).
Meine Tochter (aus erster Ehe) 8Jahre ist RK-getauft!
Ich möchte jetzt wieder Heiraten. Laut meiner Pfarre kann ich zwar in die Kirche eintreten aber nicht in einer Kirche Heiraten (laut einem Gesetz von1980)
Begründung - die Kirche erkennt die Standesamtliche heirat an.... ???????
Zusätzlich wollen wir auch noch in einer anderen Pfarre heiraten.
Ich bin in der STMK zuhause und weis nicht wo ich anonym fragen kann.
Lieben Dank im voraus
Klaus

Lieber Klaus, wahrscheinlich sind Sie vor der Eheschließung aus der Kirche ausgetreten. In diesem Fall fallen Sie nicht unter die "Formpflicht" (Heirat eines Katholiken vor einem Priester und zwei Zeugen" sondern es gilt das "Ja" zwischen zwei Getauften - auch vor dem Standesamt sakramental. Die Kirche anerkennt nicht die "standesamtliche Heirat", sie anerkennt, dass zwei Getaufte einander "Ja" sagen. Also, Ihr Pfarrer hat recht - aber Sie können immer noch versuchen die erste Ehe annullieren zu lassen - wenn es Gründe dafür gibt. Ein Tipp: Treten Sie auf jeden Fall in die Kirche wieder ein und beten Sie ... dann ist eine Lösung leichter möglich.

hurrrrrrrrrrrraaaaaaaaaaaaaaaa endlich habe ich es geschafft nach einer erfolglosen stunde diese seite wieder nach 2 jahren aufzusuchen.


hallo erstmal

ich entschuldige mich im voraus für meine unhöfliche schreibweise.

ich möchte mich nocheinmal vorstellen, denn sie kennen mich bereits. ich bin patricia und habe vor 2 jahren e-mails an sie geschickt. und zwar zur beichte. ich war 12 jahre alt und wollte nach 3 jahren wieder zur beichte gehen was ich bereits getan habe. in meinem leben und das shcon mit 14 musste ich vieles durchstehen was nicht einfach war. früher war mir das glauben zu gott unwichtig aber ich hab gebetet und auf jedenfall an ihn geglaubt. ich war richtig glücklich das sie mir mut zugesprochen haben, dass ich zur beichte gehen konnte. 2jahre sind bereits verganngen mein glaube zu gott ist sehr stark gewachsen .ich nehme jede woche freitag am polnischen religionsunterricht teil. meine familie aus polen ist sehr gläubig genauso wie meine mutter. (die selten zur kirche eght nicht mein vorbild damit ist aber es ist ihr leben ich möchte mcih nicht einmsichen den sie hat zum zweiten mal nach eienr scheidung gehiratet , was natürlich eine sehr schwere sünde ist) sowie am religionsunttericht fahre ich in einer woche zu einem so in etwa kloster kann man sagen. deswegen will ich morgen wieder zur beichte gehen. aber mir liegt etwas auf dem herzen.
heute bin ich 14 und wie das schicksal so ist ,wenn man dass so sagen darf bin ich keine jungfrau mehr. ich bin mit den jahren natürlich reifer geworden und wollte diese seite shcon öfters aufsuchen. heute habe ich etwas langweile und finde es eine gute idee mich darüber hinaus zu informieren, wiel ich ja keine jungfrau bin und somit geschlechtsverkehr hatte. die ist keine ausgedachte geschichte denn sie müssen mir helfen. der glaube zu gott ist mir unheimlich wichtig obwohl ich nie zur kirche gehe trotzdessen so unheimlich fest an ihn glaube und damit glücklich bin. meine frage ist wie ich dem pfarrer beichten kann dass ich sex hatte es ist sehr schwer für mich. IST ES SEHR SCHLIMM DASS ICH DASS GETAN HABE? 2tens ich war das letzte mal vor heilig abend in der beichte somit denke cih währe es langsam zeit wieder hinzugehen und ein grund wgeen dem kloster weil es jeden tag eine messe gibt. das kloster ist ein polnisch-deutsches (glaube ich)und vor heilig abend habe ich gebeichtet das ich mit meinem exfreund intim war ich war tierisch aufgeregt aber habe es mit stolz geschafft (hatte mit ihm kein sex)deswgen ist jetzt meine frage wie weit es eine sünde ist mit einem jungen intim zu sein. ist es schon eine sünde durch intensives küssen?
ich könnte mir vorstellen das sie ein bisschen erstaunt sind, denn so viele mädchen von mir gibt es nciht die den rosenkranz aufsagen am freiwilligen untericht über gott teilzunehemn in andere städte zu fahren um zu beten oder anderes.

ich hoffe ich habe sie mit diesme brief nicht alz sehr geschockt weil er doch recht lang ist bitte antworten sie mir auf meine e-mail adresse

vielen vielen dank und das es diese seite gibt einfach nur toll

ich hoffe sie beeilen sich bis morgend n morgen is die beichte wenn nciht ist nich so tragisch sie müssen ja auch andere fargen beantworten


aufwiedersehen


patricia

Liebe Patricia,

schön, dass Du Dich gemeldet hast!!!!
Es ist SEHR WICHTIG, dass Du beichten gehst. Was geschehen ist, ist
keine Kleinigkeit! ABER, Gott wird Dir verzeihen. Nimm Dir fest vor, vor
der Ehe mit niemand mehr intim zu werden - Du würdest es bereuen. Gott
will jetzt, dass Du Deine Gefühle und Deine Sexualität kennen lernst und
beherrschen lernst. Glaub mir, das zahlt sich aus. Maria Goretti ist
dafür sogar in den Tod gegangen.
In dieser stürmischen Zeit (bis 17 oder 18) entscheiden viele ihr ewiges Schicksal - und das sollte Gott sein! Die Sexualität ist bei vielen oft ein
Hindernis zu Gott.
Übrigens, Nonne kannst Du natürlich immer noch werden - oder glückliche
Ehefrau und Mutter. Aber bitte heb Dich für Deinen Ehemann auf. Er hat
es sicherlich verdient. Oder willst Du einen Mann heiraten, der Dich
immer wieder mit "zig" anderen vergleicht, die er schon gehabt hat -
oder soll er Dich alleine lieben?

Das nur ganz kurz.
ABER - ich freu mich über Deine Aufrichtigkeit und hab Dich richtig gern!


Dein

Horst Obereder

Meine Lebensgefährtin und ich möchten gerne heiraten, auch kirchlich. Wir sind beide Katholiken, allerdings war sie verheiratet, die Ehe wurde im April 2007 geschieden, da ihr Ex-Mann Alkoholiker war und sie sowohl psychisch als auch physisch misshandelt hat.
Ich selbst trage mich mit dem Gedanken, eine Ausbildung zum Diakon zum machen. Sowohl hierfür als auch für eine kirchliche Heirat wäre aber eine Annullierung ihrer ersten Ehe Voraussetzung. Welche Chancen gibt es, diese Ehe aufgrund der o.g. Gründe annullieren zu lassen?

Bereits jetzt ein herzliches "Vergelt´s Gott" für Ihre Mühen.

Freundliche Grüße

Michael

Lieber Michael,

ein Annullierungsgrund liegt dann vor, wenn der Alkoholismus schon vor der Ehe vorhanden war, aber verschwiegen wurde. Ähnlich ist es mit den Misshandlungen. Man kann solche Fälle natürlich vor die zuständigen diözesanen Ehegerichte bringen. Es geht dabei natürlich um die Glaubhaftigkeit des Annullierungsgrundes.

Ich habe mich entschlossen wieder der Kirche beizutreten, bin aber wiederverheiratet. Ich habe sehr damit gerugen. Da ich in "schwerer Sünde Lebe ist mir der Zugang zu den Sakramenten verwehrt. Darunter leide ich sehr. Ich denke hier nicht allein an die Kommunion sondern vielmehr an das Sakrament der Versöhnung. Welchen Weg, außer der Annulierung, gibt es für mich(Josephsehe) und wie sieht das in der Praxis aus? Kann ich vielleicht trotzdem zur Beichte, da ich dann kein Ärgernis errege weil es nicht öffentlich ist??

Liebe Andrea, der Entschluss, in die Kirche zurückzukehren ist sehr gut! Sie kennen sich im Glauben gut aus und Sie sind ehrlich, das erleichtert vieles. Zum Sakrament der Versöhnung können Sie sicher gehen - auch wenn Ihnen der Priester derzeit keine Absolution erteilen kann. Er kann Sie beraten und führen. Aber wählen Sie einen Priester, der die katholische Lehre nicht "verdreht" und Ihre neue Partnerschaft einfach absegnet. Lassen Sie sich auch nicht entmutigen, wenn ein anderer zu streng sein sollte. Absolution können Sie natürlich solange nicht haben, als Ihre derzeitige Situation aufrecht bleibt. ABER Gott wird Sie segnen, er wird Ihr Bemühen sehen und es wird sich mit der Zeit etwas ändern. Die Josefsehe ist natürlich eine Möglichkeit (Partnerschaft ohne Sexualität). Ich bin Realist und weiß, dass das schwer ist. Aber es sind auch schwere Dinge möglich. Ich kenne persönlich Menschen die so leben und glücklich sind - und natürlich auch zu den Sakramenten gehen können. Ich weiß nicht, vielleicht werden auch die einmal schwach - dann werden sie beichten gehen, wie andere Sünder auch. Es gibt eine Gruppe Magnifikat, an die Sie sich wenden können. Sie finden in unserer Homepage www.hauskirche.at unter Arbeitskreise den letzten Punkt "Geschiedene" und in diesem Artikel auch eine Email-Adresse. Ober Ihre erste Ehe rechtmäßig zustande kam, werden Sie ja selbst beurteilen können. Im Zweifelsfalle sollten Sie ein Annullierungsansuchen in Betracht ziehen.

Hallo,
wenn man schon mal kirchlich geheiratet hat ohne diese Person wirklich zu lieben,es wurde aufgrund einer Wohnung die nur an Eheleute vermietet werden sollte geheiratet.Kann die Ehe ohne dem Ex Partner anulliert werden.Kann man nach der Anullierung wieder Kirchlich heiraten?

Lieber xy, bei einer Annullierung geht es immer darum, ob die Ehe rechtmäßig zustande kam. Dazu gehören der freie Wille u.a. Es werden bei einer kirchlichen Prüfung auf Annullierung natürlich beide Ehepartner befragt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wegen der angegebenen Gründe die Ehe annulliert werden wird. Im Zweifelsfall aber bringen Sie Ihr Anliegen zum zuständigen diözesanen Ehegericht.

meine frage: ich war 18jahre verheiratet, die ehe wurde sowohl standesamtlich als auch kirchlich geschlossen. wir sind beide katholisch.der ehe entstamme 5 kinder.mein nunmehriger exmann hat die scheidung gegen meinen willen durchgesetzt, nach 3 jähriger trennung von tisch und bett ist nach österr.r dies auch gegen den willen des anderen ehepartners möglich.die ehe wurde aus seinem alleinigen verschulden geschieden. er ist wiederverheiratet, zivilrechtlich, hat auch ein weiteres kind.er ist zwar dem taufschein nach katholisch hat sich aber immer wieder über meine glauben lustig gemacht,ist auch nicht gefirmt und war auch nie bei der erstkommunion, glaubt nicht an gott und hält von der kirche nichts.bei unseren letzten beiden kindern wollte er dass ich sie abtreibe, was ich selbstverständlcih nicht getan habe.auf meine frage im zuge der scheidung warum er denn überhaupt kirchlich geheiratet hätte , sagte er mir damals, er hätte es damals ausschließlich mir zu liebe getan, die heirat als solche sei bereits ein fehler gewesen, er habe zu keiner zeit an die unauflöslichkeit der ehe geglaubt und halte alles katholische für schwachsinn. (dass er nicht aus der kirche ausgetreten ist,scheint absurd.auch dass er den taufen seiner kinder zugestimmt hat scheint ebenfalls paradox...)
denken sie ist unsere ehe kirchenrechtlich gültig zustandegekommen?könnte man sie ev.annulieren?unter welchen voraussetzungen macht eine annulierung überhaupt sinn? nur wenn man erwägt sich kirchlich trauen zu lassen? dies wäre in meinem falle nicht gegeben, da ich keinen neuen partner habe.
vielen dank für ihre kirchenrechtliche einschätzung
lg c. martens

Liebe Cornelia, zunächst einmal weine ich mit Ihnen! Bleiben Sie tapfer, lieben Sie Ihre Kinder, verzeihen Sie Ihrem Mann und vertrauen Sie Gott!!! Danke, dass Sie zu Ihren Kindern gestanden sind, sie werden es Ihnen einmal danken. Natürlich, wenn letztlich der "katholische Ehewille" gefehlt hat, wenn das "Ja" ein bewusster Betrug war, dann wäre die Ehe annullierbar. Das aber müsste vor einem Diözesanen Ehegericht nachgewiesen werden können. Aber nochmals, Sie haben fünf "Schätzen" das Leben geschenkt, diesen Schatz kann Ihnen niemand nehmen und Gott wird Sie nicht vergessen.

Ich bin katholisch und seit 18 Jahren geschieden, aber seit 10 Jahren wieder verheiratet mit einer kathol. Frau, die das erste mal verheiratet ist, aber auch kirchlich heiraten möchte. Ist das in Österreich möglich ? wenn ja, wie und wo ?
Danke für eine Antwort, Peter

Lieber Peter, die Frage kann ich so einfach nicht beantworten. Es kommt darauf ja, wie Sie verheiratet ware und ob die erste Ehe gültig war. Wenden Sie sich am besten an Ihren Pfarrer, bzw. an das Ordinariat.

hallo. Ich habe eine grundsetzliche frage.Mein Partner ist evangelisch und war auch schon verheiratet.Seine Ehemaliege Frau ist katholikin.Die Ehe wurde aber evangelisch geschlossen.Ich selbst bin katholisch und noch unverheiratet.Würde es für uns als Paar überhaupt die möglichkeit geben katholisch (was ich mir wünschen würde)oder evangelisch kirchlich zu heiraten?

Liebe Claudia, das muss von einem Ehegericht untersucht werden. Wenn die Frau die katholische "Formpflicht" nicht erfüllt hat, dann war die Ehe ungültig. Wie gesagt, das müssen Sie prüfen lassen.

ich würde gerne wissen...wie lange man verheiratet sein muss um die Ehe zu annulieren..ohne gründe?

Liebe Lisi, also ich schreib hier vom religiösen (katholischen) Standpunkt. Da kann eine Ehe grundsätzlich immer annulliert werden - ABER - diese Annullierung muss klar begründet werden. D.h. die Ehe ist rechtmäßig nicht zustande gekommen.

Hallo, ich bin evangelisch A.B.getauft, wurde 1990 evangelisch getraut, jedoch leider 1995 geschieden.
Jetzt möchte ich wieder kirchlich heiraten, allerdings griechisch-orthodox. Ich bin auch gerne bereit zu konvertieren. Wie ist die Vorgehensweise? Ich habe bis heute nicht die kirchliche Trauung anullieren lassen. Bitte um Ihren geschätzten Rat.

Liebe Andrea, ich kann Ihnen nur empfehlen, sich mit einem zuständigen Popen in Verbindung zu setzen, der wird Ihnen alles weitere sagen.

hallo.
ich hätte da mal eine doofe frage kann man wenn man standesamtlich und kirchlich geheiratet hat ein paar tage später mit gründen die ehe wieder annulieren lassen?wenn ja was sollten das dann schon für gründe sein?

Lieber xy, die Ehe ist entweder gültig zustande gekommen oder nicht! Wenn es Annullierungsgründe gibt, dann müssen diese durch das bischöfliche Ehegericht geprüft werden. Dafür ist die Dauer nach der Eheschließung ohne Einfluss.

Sehr geehrte Damen und Herren,
1990 heiratete ich als Katholik.Seit dem Jahr 2001 ist diese Ehe zerrüttet, u.a., da die Mutter der drei gemeinsamen Kinder seitdem einen Freund hat. Wegen der Kinder wohnte ich noch (getrennt von Bett und fast auch vom Tisch) bis 2003 in dem gemeinsamen Haus. Dann zog ich aus, bin seitdem finanziell praktisch runinert. Im Mai 2007 wurde die Ehe gerichtlich geschieden. Im März 2006 lernte ich eine Frau kennen, die bisher nocht verheiratet war. Sie ist evangelisch. Wir würden gerne kirchlich heiraten. Welche Möglichkeiten gibt es da überhaupt?
Vielen Dank für eine Antwort.

Lieber Michael, wenn die beiden Ehen gültig geschlossen waren, gibt es in der katholischen Kirche keine Möglichkeit für eine Wiederheirat. Dass - wie in Ihrem Fall - beide Ehen annulliert werden könnten scheint mir sehr unwahrscheinlich. Leider.

Hallo,
ich würde gerne meine Freundin heiraten, auch kirlich. Meine Frage ist, ob es daran scheitern könnte, dass sie bereits vor ein paar Jahren mal standesamtlich verheiratet war. Sie selbst ist Atheistin uns stammt aus Bosnien. Ihre Familie ist muslimisch. Sie hat damals einen Deutschen geheiratet, um nicht zurück nach Bosnien zu müssen und eien Ausbildung machen zu dürfen.
Inzwischen sind die beiden geschieden.
Ist eine Heirat möglich?

Lieber Daniel, dies ist ein heikler Fall, den ich nicht so ohne weiteres beantworten kann. Es scheint aber so zu sein, dass das Heiratsmotiv falsch war und die Ehe (auch als Naturehe) ungültig war. Gehen Sie mit Ihrem Fall bitte zu dem zuständigen kirchlichen Ehegericht, um die Rechtslage klären zu können.

Hallo!

Ich habe folgende Frage. Ich würde gerne wissen, ob mein kath. Verlobter und ich ev. geschieden ökumenisch in der kath. Kirche heiraten können. Ich muß dazu sagen, dass ich schon einmal kirchlich getraut wurde. Mein Ex-Mann ist wie ich ev. getauft. Wenn ja,muß dann ein ev. Pastor bei der Trauung anwesend sein?

Liebe Grüße und danke für die Antwort.

Liebe Peggy, das Problem ist Ihre erste Ehe. Wenn die nicht annulliert werden kann, dann können Sie von katholischer Seite nicht heiraten. Annullierung bedeutet, die erste Ehe müsste als ungültig erklärt werden können.

Hallo
Zu meiner Situation:
Ich war verheiratet und bin seid 5 Jahren geschieden. Wir waren beide protestantisch und die Ehe wurde standesamtlich sowie auch kirchlich vollzogen. Ich habe seid längerem eine neue Lebenspartnerin und diese ist katholisch. Sie kommt aus Portugal und war noch nie verheiratet.

Meine Frage:
Kann ich als geschiedener Protestant meine neue Lebenspartnerin heiraten? Unser Wunsch ist natürlich auch kirchlich und das in Portugal (logischerweise katholisch....)

Danke für Ihre Antwort
Marcel

Lieber Marcel, das kann ich so nicht beantworten. Wenn es bei der protestantischen Ehe keine Ehehindernisse gab, dann ist die Ehe aufrecht und unauflöslich. Dann gibt es natürlich keine Heirat. Kann man Ehehindernisse nachweisen, dann ist ein Annullierungsprozess anzustreben.

Hallo!

Mein Verlobter kath. ledig und ich ev. geschieden mit Kind, würden gerne kirchlich kath. heiraten. Ich wurde allerdings schon mal kirchlich getraut. Mein Ex-Mann ist wie ich ev. und wir sind beide getauft. Gibt es eine möglichkeit ohne Annulierung der ersten Ehe kirchlich zu heiraten. Oder wenigstens mit dem Segen der kath. Kirche. Mein Sohn und ich sind voll in der kath. akzeptiert. Meinem Verlobten ist der kath. Segen sehr wichtig und ich weiß nicht mehr weiter...

Liebe Peggy, ohne Annullierung geht eigentlich nichts. Den normalen Segen bekommt man ja bei jeder Messe. Eine ungeordnete Beziehung kann die Kirche natürlich nicht segnen. Als Ausweg bleibt katholischerseits eine "Josefsehe". Ich kenne Menschen, die so leben. Sie leben zusammen - aber ohne Sexualität - Ist aber sicher nicht einfach!

Ich hatte im Jahr 2000 standesamtlich geheiratet und die Ehe wurde 2003 geschieden. Wir hatten aber nicht kirchlich geheiratet. Damals war ich noch ev.und meine Ex-Frau katholisch orthodox. Aber ich bin seit diesem Jahr bzw. seit dem 31.03.07 römisch katholisch. Könnte ich nun eine katholische Frau theoretisch kirchlich heiraten ?

Lieber Andreas, das ist eine verzwickte Frage. Ich rate Ihnen, ein diözesanes Ehegericht zu befragen. Es kommt darauf an, ob die standesamtliche Ehe als Ehe zeischen Christen anerkannt wird oder nicht. Wenn Sie als Katholik nicht kirchlich heiraten, ist es klar. Dann ist die Ehe ungültig. In Ihrem Fall muss man dies jedoch genauer prüfen. Scheuen Sie bitte nicht diesen Weg.

Wie lang dauert eine amtliche zu annulieren

Ich kann nur sagen ... von ... bis. Das ist wirklich vom einzelnen Fall abhängig.

Hallo,

es gibt zwei Menschen im Leben die ich abgrundtief hasse! Der ehem. Lebensgefährte meiner Mutter und seine Tochter. Sie haben uns so viel angetan, jedoch sehr geschickt und unterschwellig, sodass man nichts nachweisen kann, selbst jetzt, als meine Mutter sich endlich von diesem Schwein getrennt hat (er führte ein Doppelleben in überaus abnormer sexueller Hinsicht)verklagt er uns auf Geld, welches er uns geliehen haben soll. Wir sind bei einem Anwalt und fühlen uns gut beraten. Das Problem ist aber, dass er und seine Tochter (3 jahre älter als ich) mir seit 10 Jahren das Leben zur Hölle machten, gegen mich intrigierten, mit einem großen Geschick mich damals als Teenager beinflussten, mein Selbstwertgefühl zerstörten, sodass ich selbst heute noch damit zu kämpfen habe. Es ging soweit, dass ich sogar die Schule abgebrochen habe.
Heute geht es mir sehr gut, aber der Hass spukt noch in meinem Herzen. Ich möchte diesen Menschen etwas Böses antun. Ich will sie leiden sehen, ich will die Gewissheit, dass sie sich selbst so elend fühlen wie ich damals als kleines Mädchen und in schwachen Momenten heute noch. Ich möchte niemanden körperlich verletzten, ich will nur, dass sie sich selbst nicht mehr so toll finden und so überzeugt sind.
Natürlich weis ich, dass das nicht gut ist und habe versucht alles zu verdrängen und umzukehren, habe sogar für sie gebetet, dass sie gesund und glücklich werden, aber ich kann nicht mehr. Das hilft alles nichts. Wie kann ich das alles vergessen und endlich mein Leben leben???
Vielen lieben Dank schon jetzt für eine Antwort.

Liebe Kathrin, Papst Benedikt XVI. hat in seiner letzten Enzyklika "Spe salvi" den Hl. Augustinus zitiert, der gesagt hat, was man so im Alltag tun soll: Trösten u.s.w. und, so schreibt er, "ach! alle lieben". "Ach!, alle lieben", wenn ich sie doch hasse? Sie haben sogar für sie gebetet. Das ist meines Erachtens das einzige Mittel, dass ihnen und den anderen hilft. Hass erzeugt nur Gegenhass. In derselben Enzyklika zitiert der Papst eine Afrikanerin, die als Sklavin misshandelt wurde, nach langem Leidensweg nach Italien kam, dort das Christentum kennen lernte, Christin wurde und heute heilig gesprochen ist. Diese hübsche Afrikanerin hat für ihre Peiniger gedankt, weil sie dadurch zum Christentum fand. Vergessen werden Sie nichts, müssen Sie auch nichts - aber vergeben. Segen Sie diese Menschen und beten Sie wirklich für sie und Sie werden mit der Zeit vollkommen befreit werden.

Hallo
Meine Frau und Ich haben bei Ihr zusammen gewohnt vor der Hochzeit.
Haben am 01.09.2007 geheiratet.
Nach 2 Monaten nach unserer Hochzeit hat Sie gesagt sie will lieber alleine mit Ihren Kindern aus erster ehe (Sie ist Witwe) leben und Ich soll bei Ihr ausziehen. Ich Liebe Sie zwar immer noch. Aber Sie Redet nicht mehr mit mir, wenn Ich Sie anrufe meldet Sie sich nicht, Schriebe ich eine SMS und Frage ob wir Wieder zusammen wohnen wollen meldet Sie sich und Schreibt mir eine SMS und droht mit der Polizei.
Nun meine Frage kann man eine solche EHE nicht Annullieren lassen da Sie jeden Kontakt zu mir abgebrochen hat.
Mit der Bitte um Rat.
Danke.

Lieber Fritz, man müsste Ihre Sache genau überprüfen. Vielleicht lag wirklich von Ihrer Frau kein Ehewille vor. Gehen Sie zum zuständigen Ehegericht der Diözese, die werden Ihnen weiterhelfen.

leider habe ich am 15.3.1986 die kirchliche katholische ehe mit einem menschen geschlossen . diese wurde am 22.12.1993 geschieden. (gründe hierfür: mißhandlung der kinder und der ehepartnerin). mir wäre es ein großes bedürfnis diese kirchliche trauung zu annullieren, damit ich endlich ruhe und frieden finden kann. ich bitte um information, ob dies möglich ist,
vielen dank
mfg corinna siegel

Liebe Corinna, wenn es berechtigte Gründe gibt, die zeigen, dass der Mann eheunfähig war (physisch oder psychisch), dann ist eine Annullierung auch nach langer Zeit möglich. Man muss natürlich dann mit dem Ansuchen zum Ehegericht der Diözese gehen. Das sollten Sie tun!

GUten Tag
Ich hätte gleich ein paar Unklarheiten und Fragen und erbitte Sie diese bei Gelegenheit, zu beantworten und danke Ihnen dafür.

1. DIe Bibel ist meines Erachtens sehr interpretierbar, wie kann man diese Schrift lesen, im literarischen Sinn?

2.Welche Pflichten haben Katholiken jetzt in der Weihnachtszeit?

3. Beten Katholiken zu ihrem Namenspatronen oder ist dieser nur symbolisch?

4.Ab wann ist Interkommunion zulässig (beispiel Tony Blair empfängt die kommunion regelmässig, als Anglikaner)?

5. Was ist Ihre Lieblingsbibelstelle und Buch ?

Lieber Leo, zunächst freue ich mich über Ihre Fragen. Sie würden vielleicht gerne das "Unglaubliche Glaubensbuch" lesen (Kostprobe in www.hauskirche.at unter Buchbesprechung). Zu Ihren Fragen: 1. Die Heilige Schrift hat natürlich verschiedene Schichten. Sie hat einen wörtlichen Sinn, einen literarischen Sinn, aber auch einen geheimen Sinn. Sie ist auf jeden Fall 100% Gotteswort und 100% Menschenwort. Das scheint unmöglich, es ist aber doch so. Gott ist "Urheber", der Mensch ist "Autor". 2. Die Katholiken sollen sich in der Adventszeit besonders auf die Menschwerdung Gottes besinnen. Gott wird Mensch - lebt unter uns - stirbt am Kreuz - steht von den Toten auf - und lebt in der Hl. Eucharistie unter uns bis ans Ende der Zeit. Wir bereiten uns in diesen Tagen auf die Ankunft unseres Erlösers vor. Er soll auch in unseren Herzen "Mensch" werden. Es ist eine Chance, sich auf das Wesentliche des Lebens zu besinnen. 3. Katholiken können zu allen Heiligen oder Seligen "beten", d.h. sie um ihre Fürsprache zu bitten. Einen besonderen Vorrang haben da natürlich die Namenspatrone. Theres von Lisieux schreibt: "Im Himmel gibt es keine gleichgültigen Blicke!" Die Heiligen nehmen daher gerne Anteil an unserem Leben und bringen unsere Bitten vor Gott. 4. Interkommunion ist an sich nicht erlaubt. Vereinzelt gibt es aber Personen, die in ihrem Herzen katholisch sind und an die Realpräsenz glauben. Was ich weiß will Tony Blair konvertieren. Der jetzige Papst hat z.B. bei der Trauerfeier von Papst Johannes Paul II. dem evangelischen Bruder Frére Rogér die Hl. Kommunion gegeben. Frére Roger glaubte voll an die Realpräsenz. Antwort: Grundsätzlich nicht erlaubt - es gibt aber begründete Ausnahmen. 5. Ich habe eigentlich kein "Lieblingsbuch". Die für mich schönste Schriftstelle ist Lk 25,51 "Und währen er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben". Das bedeutet für mich, dass uns der Segen Jesu immer begleitet.

Guten Tag,
ich hoffe man kann mit weiter helfen.
Habe im Jahre 2002 geheiratet, ich bin katholisch, mein Mann jedoch hat sich nie taufen lassen. Mitlerweile ist die Ehe kaputt und ein Antrag auf kirchliche Ehescheidung läuft auch bereits.
Mein eigentliches Problem ist, dass ich einen neuen Mann kennengelernt habe, der aus einer ebenfalls katholischen-Familie kommt. Wir lieben uns und wünschen uns eine gemeinsame Zukunft, dass Problem ist nur, dass es seine Familie niemals akzeptieren würde.
Auch wenn ich kirchlich geschieden bin, bin ich dennoch in den Augen der Familie eine geschiedene mit einem Kind aus erster Ehe.
Wir wissen nicht mehr weiter und er möchte die Erwartungen seiner Familie nicht enttäuschen, was ich nachvollziehen kann, aber welche Möglichkeiten haben wir?
Mitlerweile sind viele Tränen geflossen und momentan sehen wir keinen anderen Ausweg, als uns zu trennen, was uns sehr schwer fällt, weil wir beide das Gefühl haben, dass es so sein sollte, das wir uns kennen lernten.
Wir wollen keinen Ehebruch begehen, aber uns ist wichtig, dass wir auch nichts falsches tun vor Gott, der Kirche und seiner Familie und vielleicht doch einen Weg finden, damit alle damit zufrieden sind und umgehen können.
Danke

Liebe S., verfolgen Sie die Annullierung weiter. Wenn die Ehe wirklich annulliert wird, dann besteht keinerlei Grund, gegen eine Ehe! Auch ein Kind ist natürlich kein Hindernis. Da Sie korrekt miteinander umgehen, wird Sie Gott sicher führen!!! Beten Sie gemeinsam zum Heiligen Geist und seien Sie sicher, dass Gott Sie dann den richtigen Weg führen wird. Vielleicht kann eine gemeinsame Wallfahrt mit einer Pilgergruppe nach nach Medjugorje Ihnen helfen. In der jetzigen Situation ist Gebet, Warten und Horchen angebracht und die Bitte an Gott um Geduld und Klarheit.

Hallo,
ich habe folgendes Problem.
Ich (Katholisch)habe vor einigen Jahren meine Exfrau (Evangelisch) evangelisch geheiratet. Ich habe damals keine Genehmigung der katholischen Kirche eingeholt.
Da meine Exfrau mich schon kurz nach der Trauung betrogen und verlassen hat, kam es zur Scheidung.
Heute möchte ich meine neue Lebensgefährtin heiraten. Sie und Ihre gesamte Familie ist katholisch, deshalb wäre es für sie undenkbar, nicht katholisch getraut zu werden. In einer anderen Frage/Antwort hatte ich gelesen, dass dieses ohne Probleme möglich ist, stimmt das wirklich? Kann ich mit diesem Problem einfach zu unserem Gemeindepfarrer gehen, oder müssen wir ich gleich eine Instanz höher gehen?
Wenn nicht, kann der Pfarrer die Entscheidung darüber alleine treffen?
Vielen dank für die Antworten.

Hochachtungsvoll,

Ernest Rustandi

Lieber Ernest, wenn Sie bei der Heirat die “Formpflicht“ der katholischen Kirchen nicht eingehalten haben, war die Ehe ungültig. (www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Ehe … und dort unter „Mischehe“ nachlesen.) Gehen Sie bitte zu Ihrem Pfarrer, er wird Sie weiter informieren.

ich möchte wissen wie lange man eine ehe annulieren lassen kann ab wann eine scheidung anfängt und wann ein mann nach einer standesamtlichen trau und annulierung wieder heiraten darf

Ich schildere die Regelung bei der katholischen Kirche: Eine ungültige Ehe kann immer annulliert werden! Die Annullierung ist rechtskräftig, wenn man einen Bescheid erhalten hat. Man kann unmittelbar danach wieder heiraten.

Meine Frau hat vor Jahren serbisch-orthodox geheiratet. ehe ist inzwischen (zivilrechtlich) geschieden. annulierung (nach r.k. glauben) wird wahrscheinlich schwer möglich sein. im orthodoxen glauben soll (?) eine wiederverehelichung nach einem "bußakt" moeglich sein. ich bin r.k.

Ihre Ausführungen stimmen. So komplizierte Fälle müssen immer von dem zuständigen Diözesangericht behandelt werden. (Für die katholische Kirche geht es um die Gültigkeit oder Ungültigkeit der ersten Ehe)

mein exmann und ich haben am 28.04.01 kirchlich geheiratet und sind im Jahr 2006 geschieden worde. Ich möchte meine Ehe vor der Kirche annulieren lassen da wir unterfalschen verausetzungen geheiratet haben nämlich das er keine Kinder zeugen konnte und ich dies sehr spät erfahren habe. Wo kann ich die machen lassen ich gehöre dem Bistum Aachen an

Liebe Jasmin,wenn Ihr Mann von seiner Zeugungsunfähigkeit vor der Eheschließung gewusst hat und es Ihnen nicht gesagt hat, dann ist dies sicher ein Grund, die Ehe annullieren zu lassen. Bitte wenden Sie sich an das Diözesangericht in Aachen. Dort wird Ihnen weitergeholfen werden.

ich werde im februar mein kind bekommen. ich mochte meine freundin als patin. leider ist sie aus der kath. kirche ausgetreten. darf sie trotzdem patin werden, oder muss sie erst wieder eintreten?

Liebe Sabine, die Freundin darf nur Patin sein, wenn sie Mitglieder der katholischen Kirche ist. Vielleicht wäre das ein Grund zum Wiedereintritt. Man kann sich auch mit dem Glauben gut beschäftigen mit dem Buch "Das unglaubliche Glaubensbuch" - in www.hauskirche.at - Buchbesprechung.

Ich wurde mit 20 Jahren von meiner Mutter und den Eltern meines Mannes gezwungen zu heiraten da ein Kind unterwegs war. Weder mein Mann noch ich waren aus freien Stücken dazu bereit. Meine Mutter hat mir sehr viel Angst vor der Hölle gemacht und da haben wir aus Angst geheiratet. Mein Mann von dem ich mich getrennt habe wollte überhaupt zu dem Zeitpunkt noch nicht heiraten. Es sind keine weiteren Kinder aus der Ehe entstanden. Jetzt habe ich einen neuen Mann kennenglernt. Wir hätten beide gerne Kinder. Ist eine Annulierung der Ehe möglich???

Liebe Petra, wenn jemand nachgewiesenermaßen zur Ehe gedrängt wurde, besteht eine reale Chance auf Annullierung. Bitte gehen Sie zum zuständigen Ehegericht.

Wie hoch sehen Sie die Chance auf Annulierung einer Ehe, wenn sich einer der Partner nicht in die Beziehung einbringt, d.h. lebt das (sein) Leben wie vor der Hochzeit fast unverändert weiter? (Can 1153 § 1)

Lieber Werenfrid, in diesem Fall - wenn dies nachweislich ist - stehen die Chancen nicht schlecht, weil der Ehewille Gemeinsamkeit beinhaltet.

Hallo, ich war von 1988 bis 1995 verheiratet, ich bin evangelisch und mein damaliger mann ist katholisch wir habe dann auch katholisch kirchlich geheiratet.
Nun möchte ich wissen da ich seit 4 Jahren wieder verheiratet bin ob es möglich ist evangelisch kirchlich zu heiraten obwohl mein jetziger Mann auch katholisch ist. er möchte es auch bleiben genauso wie ich evangelisch bleiben möchte.
vielen Dank

Liebe Susi, die erste Ehe war offenbar von katholischer Seite aus gültig. Wenn es keinen Annullierungsgrund gibt, dann besteht die Ehe weiter. Eine weitere Ehe ist daher nicht möglich. Zur genauen Klärung muss man kirchliche Gerichte befragen.

Hallo,
ich hatte 1982 schwanger, sehr jung und unter großem Druck der beiden Verwandtschaftskreise (vor allem von meiner italienischen Mutter) meinen evangelischen Mann katholisch geheiratet.Schon 1983 war diese Ehe beendet. Mir wurde einmal von einem Diakon geraten, meine Ehe annullieren zu lassen, weil meine Entscheidung unter starkem Druck getroffen wurde.
Das ist jetzt 25 Jahre her und mittlerweile bin ich schon viele Jahre mit meinem jetzigen Mann zusammen und habe auch ein Kind mit diesem.
Es macht mich sehr traurig, dass ich ausgerechnet mit meinem lieben Mann keinen kirchlichen Segen bekomme, obwohl er eigentlich mein wahrer Ehemann ist. Meine erste Ehe war eher eine Verzweiflungstat.
Wie stehen denn meine Chancen auf Annullierung?
Sollte ich mich besser damit abfinden?

Liebe Teresa, der Gang zum kirchlichen Ehegericht kann dieses Problem aufhellen. Wenn man nachweisen kann, dass man nicht frei entschieden hat, dann wäre die erste Ehe sicher zu annullieren. Bitte versuchen Sie es. Gott zwingt ja niemanden

Kann mein Freund kath. heiraten, wenn er zuvor standesamtlich verheiratet war und vor dieser Ehe aus der Kirche ausgetreten ist? Ich persönlich bin kath. Mein Freund möchte auch wieder in die Kirche eintreten.
Brauche schnell einen Rat. DAnke.

Liebe Kathi, wahrscheinlich nicht. Wenn jemand aus der Kirche austritt, dann gilt die standesamtliche Heirat auch als unauflöslich. Bitte fragen Sie aber sicherheitshalber auch das zuständige diözesane Ehegericht.

Grüß Gott,
Ich habe 1999 sowohl standesamtlich alsauch kirchlich geheiratet. Die Ehe wurde 2005 geschieden.Aufgrund von sehr tiefen,persönlichen Verletzungen habe ich den Kontakt zu meinem Ex-Mann abgebrochen. Vor kurzem hat dieser wieder Kontakt zu mir aufgenommen, er möchte die kirchlich geschlossene Ehe annulieren lassen. Nun meine Fragen: Mit welchen Abläufen habe ich zu rechnen? Wie läuft eine Annulierung von statten? Welche Gründe werden von der Kirche als gültig anerkannt? (Kinderlosigkeit?) Müssen beide Partner einverstanden sein?
Im vorhinein möchte ich mich für Ihr Bemühen meine Fragen zu beantworten recht herzlich bedanken und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Monika

Liebe Monika, eine Ehe kann nur annulliert werden, wenn sie kirchenrechtlich nicht zustande kam. Das ist unabhängig davon, ob ein Partner oder beide eine Annullierung anstreben. Das Ehegericht der Diözese muss nun feststellen, ob es Annullierungsgründe gibt. Kinderlosigkeit ist z.B. kein Annullierungsgrund, wohl aber der feste Wille, keine Kinder zu bekommen. Wenn schwerwiegende Fakten vor der Ehe verheimlicht wurden, kann dies zu einer Annullierung führen, z.B. eine unheilbare Krankheit ...

Ich hatte mich bereits vor einigen Monaten an Sie
innerhalb dieses Forums gewandt, wo ich meine tiefgreifenden Eheprobleme geschildert habe. Mein Mann hat sich außer der Zeugung unserer Kinder in den Jahren 1991 und 1993 dem ehelichen Verkehr entzogen und war auch sonst unfähig,sich emotional im alltäglichen Miteinander als Ehepartner zu zeigen; die Kommunikation war somit physich und psychisch nicht möglich und ich habe alles versucht, diesem Problem auf den Grund zu gehen, habe meinen Mann auch oft gefragt, ob er einen Grund für sein Verhalten erkennen kann, was er stets verneinte. Ich leide bis heute unter den Folgen ( Schlafstörungen, Magen-Darmprobleme, Migräne( hatte ich früher nie),Kreislaufzusammenbrüche. Daher habe ich nun beschlossen, mich von ihm zu trennen und er hat mir unter dem Druck der Trennung gestanden, dass er knapp drei Jahre vor unserem Kennenlernen eine Freundin hatte, die schwanger wurde und das Kind abgetrieben hat. Er leidet bis heute sehr darunter, dass er damals nicht alles getan hat, um diesen Schritt zu verhindern. Auch eine anschließende Beichte konnte seine Schuldgefühle nicht lösen. Nun hofft er, dass durch sein Geständnis alles wieder gut ist, aber ich bin nunmehr eine gebrochene Frau, weil ich die Schuld zweier Menschen ohne mein Wissen getragen habe und daran zerbrochen bin. Daher meine Frage: Kann ich unter diesen Umständen meine Ehe annulieren lassen, denn zur Zeit der Heirat(und bis heute)war mein Mann psychisch-seelisch so belastet, dass er letzlich unfähig war und ist, eine partnerschaftliche Ehe im Sinne einer umfassenden Lebens-und Liebesgemeinschaft zu begründen?

Liebe Susanne, Ihre Lebenssituation und auch die Ursache des Leidens Ihres Mannes macht mich sehr betroffen. Im übrigen schreibt Ihnen nun die Frau von Horst Obereder, der sonst den Löwenanteil aller Fragen beantwortet. Ich bin Psychotherapeutin und habe immer wieder auch mit Frauen, die unter dem sog. "PAS-Syndrom" (Post-Abortion-Syndrom")leiden, zu tun. Nun höre ich zum ersten Mal auch von einem Mann, der davon betroffen ist, was mir bisher nur aus de Literatur bekannt war. Ich würde Ihnen raten, dass Ihr Mann eine gute Psychotherapie bei einem Therapeuten macht, der mit diesem Phänomen vertraut ist und helfen kann. Eventuell kann auch ein Priester helfen durch einen "Dienst der Versöhnung", der mit viel Gebet begleitet wird. Ich kann Ihnen nur wünschen, dass Ihr Mann geeignete Personen findet, die ihm helfen können. Den ersten Schritt hat er bereits getan: Er hat sein Schweigen gebrochen. Ob die Ehe annullierbar ist, müsste das Diözesangericht entscheiden. Für mich ist es vorstellbar, weil er etwas so Schwerwiegendes verschwiegen hat. Natürlich ist es mir auch ein großes Anliegen, dass Sie wieder auf die Beine kommen. Nach so harten Ehejahren wären die meisten Menschen gebrochen. Aber Gott wird Ihnen weiterhelfen! Ich selbst muss mir auch immer wieder das Schriftwort sagen: "Jenen, die Gott lieben, gereicht alles zum Besten." Suchen Sie sich aus Ihrem schweren Los heraus, was dies sein könnte und beten Sie darum, dass Ihnen gezeigt wird, wie Sie wieder neue Hoffnung und Kraft schöpfen.

meine frage lautet: ich wohne in wien und wollte fragen wo muß ich da hin gehen, wenn ich meine ehe annulieren möchte und was brauch ich dazu.

Liebe Lydia, gehen Sie zum diözesanen Ehegericht. Man wird Ihnen dort sagen, welche Unterlagen Sie benötigen. http://stephanscom.at/edw/organigramm/wegweiser/detail1?oidinst=14427979

Hallo ich habe da ein paar fragen.
ich bin jetzt seit einem jahr von meinem mann geschieden, habe damals auch kirchlich geheiraten.
Jetzt meine fragen:
Kann ich meine ehe vor gott annulieren lassen?
Kann ich dann zum zweiten mal heiraten?
Was muss ich machen, und muss ich dafür mit meinem exmann in kontakt treten?

Ich würde sehr gerne nochmal kirchlich heiraten weil es meinem jetzigen Partner sehr wichtig ist

Vielen Dank

Liebe Sandra, eine Ehe kann kirchlich nicht geschieden werden. Die Kirche kann nur feststellen, dass die Ehe ungültig war und sie dadurch annullieren. Es gibt einige Gründe, die eine Ehe ungültig machen, z.B. wenn man gezwungenermaßen heiratet, etwas Wichtiges verschwiegen wurde ... Um dies zu prüfen, sind Ehegerichte der Diözese eingerichtet und zuständig. An sie muss man sich wenden. Wir die Ehe annulliert, dann kann man kirchlich heiraten.

Guten Tag,
ich (m) kenne eine Frau, die kath. verheiratet war, auch Nachwuchs in der Ehe bekommen hat, und nach einer Scheidung ihre Ehe kirchlich annulieren lies.

Ist so eine Annulierung akzeptabel? Mir geht es nicht um die rechtliche Seite (die ist mir bekannt), sondern um die moralische.

Ist nicht die heutige Annulierungspraxis der Kirche zu freizügig? Welche Kriterien hat ein Laie, das zu beurteilen? Sündigt man, wenn die Annulierung ggf. ungültig war (und die Ehe gültig)? Lieben Dank für eine Antwort!

Lieber Zweifler, wenn die Kirche feststellt, dass eine Ehe nicht zustande kam, dann wird sie annulliert und dies ist natürlich akzeptierbar - rechtlich und moralisch. Was anderes ist es, wenn die Annullierung unter falschem Vorwand erschlichen wurde. Dann trägt die moralische Verantwortung derjenige, der dies getan hat. Von außen kann ein Laie die Annullierung nicht beurteilen - weil ihm ja die Unterlagen fehlen.

Hallo an alle.
Ich hätte da eine frage wegen einer Freundin. Sie ist seit 4monaten Standesamtlich verheiratet hat sich aber von ihrem Mann getrennt da er sie von vorne bis hinten belogen hat.. Wäre es möglich wegen der nur kurzen ehe, die Ehe annulieren zu lassen?
mfg und vielen dank

Liebe xy, dies ist eine religiöse Homepage. Wenn ein Katholik standesamtlich heiratet, dann ist die Ehe sowieso ungültig und er benötigt für die Kirche keine Annullierung. Weltlich ist ein Gang zum Rechtsanwalt anzuraten.

Hallo,
ich bin nur standesamtlich getraut worden und konfessionslos, bin jetzt geschieden. kann ich meinen neuen Partner (rhömisch-katholisch), nach vorheriger Taufe, kirchlich heiraten?
Danke für Ihre Antwort.

Liebe Katrin, es kann sein, dass das nicht so einfach geht - die katholische Kirche anerkennt ja auch die "Naturehe". Fragen Sie am besten den Pfarrer, der Sie in die katholische Kirche aufnehmen soll. Eventuell muss dieser das Ordinariat befragen. Wenn Sie z.B. mit einem Katholiken verheiratet waren, dann würde wohl die Ehe ungültig gewesen sein, weil dieser ja vor einem Priester und zwei Zeugen hätte heiraten müssen. Es sind also mehrere Dinge zu hinterfragen. Ich wünsche Ihnen natürlich den schönen Weg: Taufe und Hochzeit!

Hallo,
meine Frage ist zu folgendem Thema:
mein Mann und ich möchten kirchlich heiraten. Er ist baptist und ich katholisch.
Er war bereits 2x vorher verheiratet. Das erste mal mit einer getauften Frau, das zweite mal mit einer nichtgetauften. Meine Frage nun: müssen wir versuchen, alle beide Vorehen annulieren zu lassen, oder die "letzte" Ehe, also mit seiner 2. Frau!

Liebe Patricia, von katholischer Sicht könnte nur die erste Ehe gültig zustande gekommen sein. Über ein Annullierungsverfahren dieser Ehe müssten Sie sich an das zuständige Ehegericht wenden.

Ich hätte eine Frage. Was kann man tun wenn sich eine verheiratete Frau ein Kind wünscht und ihr Mann sich zum Beischlaf weigert. Beim Mann ist schon vor der Eheschließung festgestanden, dass er wahrscheinlich nicht oder nur schlecht zeugungsfähig ist. Die Frau möchte es aber doch versuchen, der Mann weigert sich aber seit nunmehr fast fünf Jahren mit der Frau sexuellen Kontakt zu haben. Kann man versuchen, die Ehe zu annulieren. Die psychische Belastung ist für die Frau nicht mehr auszuhalten.

Lieber xy, wenn sich der Mann von Anfang an gegen eine Vereinigung gewandt hat, dann ist die Ehe wahrscheinlich zu annullieren. Bitte kontaktieren Sie daher das zuständige Ehegericht.


Guten Tag,

Ich bin katholisch und seit mehreren Jahren mit meiner griechisch-orthodoxen Freundin zusammen. Wir möchten nächstes Jahr in Griechenland und danach in Deutschland heiraten. Es stellen sich mir jetzt einige Fragen: Ist eine zweimalige, kirchliche Heirat (katholisch und orthodox) möglich? Meine Freundin will auf die kirchliche Heirat in ihrem Land nicht verzichten. Ist es richtig, dass einem die griechisch-orthodoxe Kirche vorschreibt, dass die geborenen Kinder auch griechisch-orthodox sein müssen? Die Anfrage bei verschiedenen griechischen Priestern ergab zum Teil widersprüchliche Aussagen. Einige lehnen die Mischehe sogar völlig ab und fordern den Wechsel der Konfession. Gibt es eine Vertrauensperson in Griechenland, die mit der katholischen Kirche in Deutschland eng verbunden ist und an die man sich wenden kann?

Vielen herzlichen Dank

Borris

Lieber Borris, zunächst einmal: Heiraten kann man nur einmal. Es ist aber durchaus möglich, um einen "Segnungsgottesdienst" zu bitten. Die jungen Ehepaare können ja auch im Hochzeitsgewand zum hl. Vater fahren und sich am Pertersplatz von ihm segnen lassen. Die zweite Frage zeigt, wie unzufriedenstellend das fehlende Papsttum ist. Sie können sich da nur an den zuständigen Popen wenden. Die Mischehe sollte gerade in der jetzigen Zeit einer großen Annäherung zwischen den beiden Religionen kein Problem mehr sein. Wenden Sie sich bitte an das zuständige Ordinariat in Deutschland, da Sie ja auch von katholischer Seite eine Dispens benötigen. Auf jeden Fall Gottes Segen zur bevorstehenden Ehe.

Sehr geehrte Damen und Herren,
schön, daß es diese Webseite gibt!
Meine Frage ist folgende:
Meine Schwester (rk) möchte einen neuapostolischen Mann heiraten. Er hat sehr jung geheiratet und ist inzwischen wieder geschieden. Wie kann eine solche Ehe annulliert werden, damit die beiden katholisch heiraten können? Gelten die gleichen Annullierungsgründe wie bei Katholiken, die kirchlich geheiratet haben? Oder wird die "neuapostolische Kirche" als Sekte eingestuft und ihre Taufe zwar anerkannt, die Ehe aber nicht, so daß eine offizielle Annullierung gar nicht nötig ist?
Ganz vielen Dank schon jetzt für Ihre Mühen!
Beste Grüße
Veronika

Liebe Veronika,
mit der Annullierung wird es nicht einfach sein.
Erstens dürfte jetzt die Taufe gegenseitig anerkannt sein (bin aber nicht genau informiert). Damit ist eine sakramentale Ehe nach katholischem Verständnis gegeben. Auch wenn das nicht so wäre, ist es nicht einfach, denn dann gilt die Naturehe - auch unauflöslich.
Um dies genau zu prüfen gibt es nur den Weg zum zuständigen Diözesangericht.

Ich habe 1993 eine Inderin kath. geheiratet. Sie ist kurz vor der Eheschließung zum kath. Glauben übergetreten, damit wir auch kirchlich heiraten konnten, was meiner Familie damals sehr wichtig war. Die Ehe war von Anfang an ein Fiasko. Damals war ich verliebt und hätten wir nicht geheiratet, hätte sie aufgrund der Aufenthaltsbestimmungen nach Indien zurück gemusst. Als unser Kind unterwegs war, fühlte ich mich verpflichtet und gedrängt sie zu heiraten. Ihr Bruder war mit meiner Schwester verheiratet und wie sich später herausstellen sollte lebte im Kreise unserer Familie ein weiterer Bruder, den meine Frau aber über Jahre hinweg als einen Freund der Familie ausgab. Mein indischer Schwager und meine Frau haben meiner gesamten Familie also einen weiteren indischen Familienangehörigen vor unserer Familie verschwiegen. Die Ehe kam aus heutiger Sicht nur zustande, weil sie in Deutschland bleiben wollte. Sie hat mir also Liebe vorgetäuscht. Viel später erfuhr ich, daß meine Frau hinter meinem Rücken weitere ihrer in Indien lebende Verwandte an ledige oder getrennte Frauen in meinem Familien- und Freundeskreis vermitteln wollte. Im jetigen Scheidungsverfahren wirft sie mir vor, ich hätte Sie 16 Jahre lang sexuell massivst bedrängt und im nüchternen sowie im betrunkenen Zustand geschlagen, z. B. wenn sie auf anhieb etwas nicht verstand. Ich fühle mich getäuscht und lediglich als Samenspender mißbraucht. Es ist mir sehr wichtig diese Ehe annullieren zu lassen. Sehen Sie eine reelle Chance für mich?
Liebe Gruße Bernhard

Lieber Bernhard, wenn Sie glaubhaft machen können, dass Ihre Frau die Ehe erschlichen hat, dann ist sie sicher annulierbar. Dazu müssen Sie natürlich entsprechende Belege und Zeugen haben. Eine Chance sehe ich schon.

Der jugendliche Bruder missbraucht seine jüngere Schwester, die später heiratet, aber dem Ehemann dieses verschweigt, was er dann erst nach sehr vielen Jahren erfährt. Liegt hier ein Ehehindernis vor oder ist die Ehe gültig?

Liebe Freunde, ein verheimlichter Missbrauch alleine stellt sicher kein Ehehindernis dar. Hat dieser Missbrauch aber zu schweren psychischen Schäden geführt, die verheimlicht wurden und die Ehefähigkeit beeinträchtigen, dann wäre eine Prüfung vor einem Ehegericht möglich.

Ich bin bereits mit im jungen Alter aus der rk Kirche ausgetreten, und habe danach im Ausland eine standesamtliche Ehe mit einem nicht katholischen Partner (oB) geschlossen. Mittlerweile sind wir geschieden. Kann ich nach einem Wiedereintritt – was mir sehr am Herzen liegt – meinen neuen Partner (rk) kirchlich heiraten? Wie stehen die Chancen?

Lieber Kurt, über Ihren Wunsch, wieder in die Kirche einzutreten, bin ich sehr froh! Halten Sie daran fest! Bezüglich der Ehe kann es Schwierigkeiten geben, da nach einem Kirchenaustritt die "Naturehe" wirksam wird. Wären Sie nicht ausgetreten, wäre es kein Problem. Bitte gehen Sie daher zum zuständigen Diözesangericht, um die Sache prüfen zu lassen. Möglicherweise war außerdem die erste Ehe ungültig.

Guten Tag,
vor mehreren Jahren habe ich standesamtlich eine Ehe geschlossen, aus der vier Kinder hervorgegangen sind. Seit Vier Jahren bin ich geschieden und lebe mittlerweile mit einem Katholiken zusammen. Er ist Referendar (Lehramtsanwärter) mit dem Fach Katholische Religion in Niedersachsen (Detuschland). "Darf" er mich überhaupt heiraten oder gefährdet er dadurch seine Einstellung in den Staatsdienst?

Liebe Sabine, in Ihrem Fall ist zu prüfen, ob Ihre Ehe von katholischer Seite als Sakrament anerkannt wird. Wenn Sie z.B. als Katholikin nur standesamtlich geheiratet haben, dann gilt die Ehe ja nicht und Sie sind frei. Ein katholischer Religionslehrer aber sollte natürlich nur in einer "rechtmäßigen" Beziehung leben. Was soll er denn sonst seinen Schülern überzeugend lehren? Bitte lassen Sie daher zuerst die erste Ehe überprüfen.

Hallo, ich (röm.-kath.) habe 2002 meinen damaligen Lebenspartner (evang.) kirchlich in einer katholischen Kirche geheiratet. Im letzten Jahr habe ich mich von ihm aufgrund von mehrmaligen Fehltritten (Seitensprünge, Vertrauensbruch usw.) von ihm getrennt. Davon fanden einige schon vor der Eheschließung statt. Derzeit läuft die Scheidung, die voraussichtlich im November diesen Jahres vollzogen wird. Jetzt habe ich einen neuen Partner (röm.-kath.) gefunden. Eine normale kirchliche Trauung ist ja nicht mehr möglich. Wie sieht es dann mit einem Segensgottesdienst aus? Ich habe gehört, dass sowas möglich sein soll. Für mich und auch für meinen Partner wäre das schon wichtig. Kann eine Ehe aufgrund der oben genannten Gründe annuliert werden? Es wäre mir aber lieber, wenn ich das nicht machen müsste, da sich mein ehemaliger Lebenspartner sicher querstellen würde. Vielen Dank für Ihre Antwort.
Viele Grüße
Eva

Liebe Eva, wenn die erste Ehe zurecht zustande gekommen ist, dann ist eine neue Verbindung Ehebruch. Diese Verbindung kann die Kirche offizielle nicht segnen. Die Kirche kann und wird aber immer die einzelnen Personen segnen.

Ich habe am 09.04.2007 eine Russin geheiratet in ihrem Ort in Russland. Sie hat einen neuen Pass und trägt meinen Namen. Sie sollte jetzt die Papieref für eine Familienzusammenführung einreichen, schreibt mir aber plötzlich das sie nicht mehr nach Deutschland kommen will. Kann ich diese Ehe annulieren lassen?

Lieber Hartmut, wenn die Ehe "erschlichen" wurde, z.B. dass jemand einen anderen Namen bekommt, dann ist eine Annullierung möglich. (Ich spreche natürlich von einer sakramentalen Ehe). Diese Sache muss aber vor kitchlichen Gerichten nachgewiesen werden.

Grüss Gott!

ich habe mich vor mehr als einem jahr
an Sie gewandt...
Ich habe Ihnen meine Geschicht geschildert
das ich seit 2004 kirchlich verheiratet bin
(orthodox)
dass ich von diesen fast drei jahren ehe
die letzten zwei unglücklich bin
unzufrieden und mich unverstanden fühle
das ich keinen kinderwunsch mit meinem mann habe
und das wir uns ständig streiten
wir kommen nie "auf einen nenner" wie manche sagen.
und ich habe Ihnen geschrieben das ich ihn nicht mehr liebe.
falls ich überhaupt sagen kann was das bedeutet
mein mann ist sehr aufbrausend......
und ich habe mich tausend mal gefragt........
wie es wohl wird wenn grössere probleme auf uns
zu kommen....... ob er sich unter kontrolle hat.
naja ich habe Ihnen in meinem ersten brief
viele kleinigkeiten erzählt.....
ich denke ich wollte einfach mal alles schreiben
was mir wichtig war.... dass mein mann kein schlechter mensch ist.
und Sie haben mir auch prommt geanwortet......
ich habe mich verstanden gefühlt und sie haben mir mut gegeben. Sie haben mir geschrieben, dass es vielen menschen leider so geht wie mir...... und dass mich gott liebt.
ich habe mit 19 jahren meinen mann geheiratet
wir hatten ein jahr eine fernbeziehung vor der hochzeit.
auf jeden fall......
haben wir vor ca. 1 woche einen banalen schtreit gehabt......
wo ich ihm gesagt habe dass es so einfach nicht mehr geht.
dass dies nicht der sinn des ganzen sei.....
und natürlich liegt es an mir ich kann ihm vieles nicht geben....... dar das ganze für mich
eine quälerei ist.
er war sauer und sagte einige sachen die nicht nett sind..... dass bin ich gewohnt
aber ich habe mir nur gedacht dass ich mit einem mann der mir manche sachen sagt.....
auch wenn es nur aus der wut ist .....
keine familie gründen kann.
ich denke dass respekt eine grundlage ist......und
dass es da auch grenzen gibt....die mein mann
und ich vor längerer zeit schon überschritten haben.
ich habe Ihn gebeten mich zu meinem bruder zu fahren...... dass es alles nicht mehr geht. dass
tat er auch.
er kam am darauf folgenden tag um die kinder meines bruders zu besuchen......
und ich bat Ihn um ein gespräch......
wir konnten dass erste mal miteinander normal
sprechen.
ich habe Ihm sachen erzählt die mir schon lange
im kopf sind....
dass keine gefühle da sind.......
dass es zwischen uns einfach nicht klappt
und dass ich keinen kinderwunsch habe
Ihm viel dass gespräch schwer......
aber sagte er versteht mich und er hat
gemerkt dass ich unzufrieden bin.....
ich habe Ihm gesagt dass wenn er in
deutschland bleiben möcht...... dass ich
Ihm helfen möchte Ihn unterstützen....
dass er nicht zurück nach montenegro muss
naja.....
ich bin aufjedenfall hier und fühle mich gut
muss ich ein schlechtes gewissen haben .......?
weil irgendwie eine erleichterung in mir ist.
ich meine es ist keine beziehung
die ich gerade beende...sondern die Ehe.
und ich weiss wenn ich jetzt zu Ihm zurück gehe
dass ich wieder unzufrieden seien werde.......
und das der kreiss wieder anfängt sich zu drehen.
ich weiss das das verliebt sein immer überall
aufhört und darauss liebe und ein zusammenhaltsgefühl kommt.mann braucht sich
gegenseitig....
aber dass habe ich alles nicht
ich will nicht sagen dass ich einen fehler
gemacht habe als ich Ihn geheiratet habe
aber ich würde gern die zeit zurückdrehen.....
aber dass geht leider nicht.
es ist wie es ist.......
und ich muss es besser machen.
aber ich will glücklich sein.
mit meiner familie meinen neffen und nichten
meinen brüdern und schwägerinen....
einfach jede sekunde genießen
alles dass was ich die letzten drei jahre
nicht gemacht habe.
ich weiss nicht......
ich weiss ja nicht viel..... ich bin noch jung
aber eins weiss ich wenn ich mit Ihm zusammenbleibe hab ich keine kraft mehr zu sagen
schwamm drüber morgen wird ein besserer tag.
am meissten wünsch ich mir dass er sein glück findet........und zufrieden ist.
und natürlich ich auch.
ist mein denken schlimm........
oder sogar schlecht??
ich wünsche mir nur dass gott weiter meine familie und mich und natürlich alle menschen
schützt!!

danke !pomoz bog!

Liebe Jovana, eine Antwort auf den Brief ist schwer für mich. Einerseits ist die Ehe heilig und man muss alles unternehmen, um sie zu schützen - da gehört natürlich auch dazu, dass man bereit ist, Kindern das Leben zu schenken. Andererseits ist natürlich eine Trennung ohne Wiederheirat möglich. Aber man riskiert dabei natürlich den Ehebruch durch den Partner oder auch von sich selbst. Ein Vorschlag: Sie sind offenbar in Deutschland. Nehmen Sie doch einmal Kontakt auf mit der Schönstatt-Bewegung. Dort werden immer wieder Kurse und Wochenenden für Paare mit Problemen angeboten. http://www.schoenstatt.de/ Oder Sie fahren im Sommer mit Ihrem Mann nach Paray le monial oder Medjugorje. Ich muss Ihnen schon noch eines sagen: Die wahre Liebe ist nicht ein Gefühl, die wahre Liebe ist eine Entscheidung. Und mit der beständigen Entscheidung - dem JA zum anderen - kann auch das Gefühl kommen. Es ist schon wichtig, dass es "im Kpf" passt. Denn unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle. Wenn ich immer lieb an jemanden denke, dann werde ich ihn mögen. Als Christ kann ich Ihnen nur empfehlen, intesniv zu beten, vielleicht einen Seelnführer zu Rate ziehen und auf Gott hören.

Hallo
Ich habe eine Frage an Sie.
Mein Lebenspartner röm-Katholischund hatte ékomenisch geheiratet.Ist seit 10 Jahren geschieden.Ich bin röm Katholisch und ledig. Wir möchten Heiraten. Für mich wäre es ein Traum in der Kirche zu heiraten,nicht nur Zivil.
Gibt es eine möglichkeit Kirchlich zu Heiraten?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Liebe Eveline, es ist davon abhängig, ob die erste Ehe aus röm.-kath. Sicht überhaupt gültig war. Das muss man überprüfen, bevor man weiteres sagen kann.

Hallo,
ich habe vor zu heiraten, habe aber meine Scheidungspapiere verloren, wo bekomme ich sie wieder oder brauche ich sie nicht?

Liebe Si, ich glaube, da geht es um eine weltliche Angelegenheit. Da müssen Sie zum Scheidungsgericht gehen, das die Papiere ausgestellt hat. Dort bekommen Sie ein Duplikat.

Würde gerne kirchlich heiraten. Mein Freund ist kirchlich verheiratet, kann er sich kirchlich auch anulieren lassen? Mir wäre eine kirchliche Hochzeit sehr wichtig, bin aber selbst nicht gefirmt geht das trotzdem?

Liebe Ilse, sie können Ihren Freund nur dann kirchlich heiraten, wenn die erste Ehe sich als ungültig herausstellt und annulliert werden kann. Wenn dies nicht möglich ist, dann bitte trennen Sie sich, Sie begehen sonst Ehebruch.

Hallo,

ich, ev., geschieden werde bald wieder heiraten. Mein künftiger Mann, kath., ledig bat um eine Dispens (weg. ev. kirchlicher Trauung). Diese wird ihm verweigert. Ist dies kirchenrechtlich tatsächlich möglich? Wir sind ratlos.....

Liebe Grüße
Angelika

Liebe Angelika, wenn ihre erste Ehe nicht annulliert werden kann, d.h. als ungültig erklärt werden kann, dann ist es Ihrem Freund nicht erlaubt, Sie zu heiraten. Er begeht in diesem Fall Ehebruch. Nicht Ihr Mann benötigt eine Dispens, Sie benötigen den Nachweis der Annullierung.

Ich habe vor 3 Jahren standesamtlich geheiratet. Teils aus Pflichtgefühl unserem gemainsamen Sohn gegenüber, teils weil sie mich gedrängt hat und auch weil ich sie wirklich geliebt habe.
(damals war unser Sohn 2 jahre alt)

Meine Frau hat mich 2 Wochen vor unserer Hochzeit betrogen. Hätte ich dies am Hochzeitstag gewusst, hätte ich sie nicht geheiratet. Ich habe das ca. ein halbes Jahr nach der Hochzeit herausgefunden, aber versucht darüber hinweg zu kommen um die Ehe zu retten. Ich habe damals klargestellt, dass ich eine kirliche (Nach-)Heirat nicht durchführen will.

Seit einem halben Jahr leben wir getrennt - Ihr "Seitensprung" von vor der Hochzeit übernachtet mittlerweile bei Ihr (und meinem Sohn).
Ich habe den Verdacht, dass Sie auch während unseres Zusammenlebens nicht treu war.

Meine Fragen:
1.) Ist im RK-Sinn überhaupt eine Ehe entstanden?
(Die Ehe wurde vollzogen)
2.) Ist für die kirliche Annulierung eine zivilrechtliche Scheidung notwendig?
3.) Gibt es eine Möglichkeit diese Ehe auch zivilrechtlich annulieren zu lassen? (Täuschung des Partners?)

Vielen Dank für die Hilfe

Lieber Yanx, nach Ihrer Schilderung war zum Zeitpunkt der Eheschließung bei Ihrer Frau offenbar kein Ehewille vorhanden. Wenn dies nachgewiesen werden kann, dann ist eine Annullierung möglich. Gehen Sie bitte zum zuständigen Diözesangericht. Die kirchliche Annullierung ist unabhängig von einer zivilrechtlichen Scheidung. Den dritten Fall müsse Sie über einen Rechtsanwalt prüfen lassen.

ich habe vorigen jahres im oktober geheiratet,jetzt seid 2 monaten ist mein mann nicht mehr zu hause er ist nur noch am trinken,ist wieder rückfällig geworden kann ich die ehe noch anulieren

Liebe Katrin, traurig, traurig!!! Grundsätzlich sind bei der Annulierung keine Grenzen gesetzt. Entweder war die Ehe gültig oder nicht! Das aber prüfen Diözesangerichte. Bitte wenden Sie sich an das zuständige Gericht.

Kann Katholischer Mann (geschieden), der mit einer evangelischer Frau (Trauung evangelisch) verheiratet war, wieder katholisch heiraten ?

Lieber xy, alles "kann" sein oder "kann nicht" sein. Wenn der katholische Mann keine ausdrückliche Genehmigung zur Ehe hatte (Can 1124), dann war die Ehe ungültig und der Mann kann katholisch heiraten. Wurde die Erlaubnis erteilt, dann ist die Ehe gültig und unauflöslich. Dann kann er nicht heiraten - außer die Ehe könnte annilliert werden.

Ist es möglich ein Ehenichtigkeitsverfahren beim zuständigen Diözesangericht zu beantragen, wenn keine (noch keine) zivilrechtliche Scheidung erfolgt ist? Die Frau hat unter Selbstmordandrohung die Ehe "erzwungen". Ein tatsächlich erfolgter Selbstmordversuch, nachdem sie von ihrem ersten Freund verlassen wurde, ging dieser Eheschließung mit ihrem jetzigen Mann voraus. Sie hat nie eine Therapie gemacht nur bei Bedarf Beruhgungstabletten eingenommen. Jetzt willigt sie in eine zivilrechtliche Scheidung nicht ein. Die ganze Problematik ereignet sich in Polen, wo es als einzigem Land in Eurpoa nach, wie z.B. in Österreich 3jähriger Trennungszeit von Tisch und Bett bzw getrenntem Wohnsitz zu einer "automatischen " Scheidung kommt. Nochmal meine Frage:Ist eine zivilrechtliche Scheidung zwingend und immer Voraussetzung für eine Annulierungsklage?

Lieber xy, zuerst möchte ich für alle Beteiligten beten! Ich glaube, dass alle dringend das Gebet brauchen. Vielleicht finden Sie einen Priester, der in dieser Sache um Befreiung beten kann. Zur eigentlichen Frage: Das Ehenichtigkeistverfahren der katholischen Kirche ist vollkommen unabhängig von weltlichen Urteilene.

Ich frage mich mittlerweile,was die Kirche alles tun würde,um ein Mitglied zufriedenzustellen und vielleicht so zu halten???Annullierung nicht schwierig?Da erlebe ich gerade etwas anderes.Zumindest macht es bis hierhin den Anschein.Ich hatte mich schon 2mal an Sie gewandt.Ich hatte versucht,Ihren Rat-sachlich und emotionslos zu bleiben,zu beherzigen,was nun schon schwer genug war,bei dem was mir widerfährt!Nach dem Beratungs-Informationsgespräch,dachte ich das wars.Falsch gedacht!Nun sehe ich mich einem Prozess gegenüber und verstehe die Welt nicht mehr.Zumindest die Kirchliche nicht!Eheschliessungsunfähigkeit Seiten des Mannes!!!Nichtigkeitsklage!Es wir über den Grundstein unseres Lebens verhandelt aber mein erscheinen ist nicht angeordnet-erwünscht?Ist es so einfach?Nach so vielen Jahren zu sagen:ups,ich habe mich vertan,und alles ist nichtig??Bitte wozu soll man noch auf die Werte setzten!?Wenn es so einfach scheint sie zu wiederrufen.Zählen nur die Gefühle der zahlenden Partei?Was ich gesagt und vorgetragen habe scheint kein Gewicht zu haben, sonst wäre es nicht zum Prozess gekommen.Zumindest wurde es mir so beim erstem Gespräch gesagt.Ich verstehe es nicht!Es schmerzt nur noch und ich fühle mich trotz aller Hoffnung und Gebete alleingelassen.Mir ist ausser 2 Gründen-die bei uns beide nicht zutreffen-nichts bekannt weswegen eine Ehe annulliert werden dürfte,deshalb verstehe ich nicht nach wessen Richtlinien dieser Prozess geführt wird.Nach Gottes Gebot und Forderung jedenfalls nicht....Oder können Sie mir bei der Antwortfindung weiterhelfen?

Liebe Dorota, ich kann Ihnen ohne konkrete Kenntnis der Fakten sicher nicht helfen (außer durch das Gebet). Ich möchte aber klar stellen, dass eine ordnungsgemäss geschlossene Ehe unauflöslich ist und dass andererseits bei Ehenichtigkeitsgründen eine Ehe annulliert werden kann. Natürlich können das nur kirchliche Gerichte feststellen. Ich glaube nicht, dass es dabei um Geld oder Protektionismus geht. Wenn dem so wäre, wäre es eine himmelschreiende Sünde. Was soll ich sagen? Bleiben Sie im Gebet und in der Liebe. Ich weiß, das ist leichter gesagt, als getan. Trotzdem ist es die einzige christliche Möglichkeit. War nicht die Verurteilung Jesu der größte Justizirrtum? Weil Jesus das Kreuz in Liebe getragen hat, ist es uns zum Heil geworden. Vielleicht kann Ihnen die Gemeinschaft von Personen mit demselben Schicksal helfen. Sie finden eine Kontaktadresse in unserer Homepage unter http://www.hauskirche.at, dann Arbeitskreise und dort "Geschieden". Ich kann Ihnen leider nicht mehr helfen!

guten tag!
ich habe eine frage!
meine freundin ist seit 2 wochen verheiratet und nach der eheschlie0ung lief bisher alles schief! nur streitigkeiten usw....ich habe quai vermittler zwischen den beiden gespielt und ihnen gesagt, dass sie sich noch einmal zusammen esetzten sollten!
naja, nun wollen sie die ehe annulieren lassen! geht das so ohne weiteres nach 2 wochen???
LG

Liebe Verena, wenn eine Ehe nichtig ist, dann ist sie es nach zwei Wochen genauson wie nach 20 Jahren. Die Frage aber ist, ob die Ehe nicht zustande kam. Und das können nur kirchliche Gerichte entscheiden.

als ich parkinson bekam, hat sich meine frau von mir getrennt, drei jah re später wurde die ehe gschieden. "in guten wie in bösen tagen" stimmte nicht. kann die kirchliche ehe annulliert werden, ich habe eine partnerin vor drei ja hren kennen gelernt wir möchten als katholisiche christen kirchlich heiraten

Lieber Bernhard, die Trennung ist sehr schmerzhaft, aber kein Scheidungsgrund. Eine Annullierung wäre nur dann möglich, wenn das Versprechen "in guten, wie in bösen Tagen" nachweislich nicht ernst gemeint gewesen wäre. Das wird wohl schwer möglich sein.

Vor unserer kirchlichen Eheschliessung haben wir einen Sohn bekommen.

Unser Sohn wurde im Anschluss an die Hochzeit getauft.

Allerdings hat meine Frau betont, dass sie keine Kinder mehr möchte. Auch haben wir seit der Eheschliessung keinen Verkehr mehr gehabt.

Sind dies ausreichende Gründe für eine Annulierung oder Nichtigkeitserklärung der Ehe, obwohl wir vor der Ehe einen Sohn gezeugt haben.

Vielen Dank
Jörg

Lieber Jörg, wenn Sie nachweisen können, dass die Ehe nicht "vollzogen" wurde, dann ist Sie auch ungültig. Der Verkehr vor der Ehe zählt dabei nicht. Sie müssen diese Frage aber vor das zuständige Ehegericht tragen.

Mein Gatte und ich feiern heuer im September unseren 35. Hochzeitstag. Da mein Mann geschieden war, haben wir nur standesamtlich geheiratet. Meine Frage: gibt es eine Möglichkeit, heuer die kirchliche Trauung (wir sind beide katholisch)nachzuholen? Mein Gatte ist gefirmt, ich leider nicht!

Liebe Mathilde, eine kirchliche Trauung ist nur dann möglich wenn die erste Ehe annulliert werden könnte oder wenn die Frau aus erster Ehe verstorben wäre. Die Firmung ist kein Problem, die kann bei der Trauung nachgeholt werden.

Ist eine katholische Trauung möglich?

Mein Partner ist katholisch und war noch nicht verheiratet. Ich bin evangelisch, wurde evang. kirchlich getraut und bin jetzt geschieden.

mfg

Liebe Michaela, wahrscheinlich nicht, außer die evangelische Ehe kann annulliert werden. Die katholische Kirche anerkennt die Trauung Evangelischer Christen als Sakrament, das unauflöslich ist.

Sagt mal Leute, hat euch euer Gott-gelaber völlig die Birne vernebelt?

"Gott freut sich über jeden, der der Homosexualität den Rücken zukehrt". Geht's noch?
Kann mir mal jemand sagen, in welcher religiösen Schrift es festgehalten wird, dass Komosexualität verboten ist? Es wird zwar immer gesagt, Hetero ist das Maß aller Dinge, aber trotzdem werden weder Homo- noch Bisexualität verboten.

Ihr müsst doch mal klar und logisch denken.
Ich will mich hier weder als Atheist outen, noch Gotteslästerung betreiben. Und wenn ihr so weltoffen seien solltet, wie ihr immer tut, wird dieser Post auch veröfentlicht und nicht gelöscht.

oder sowas hier: Und das fällt in die Verantwortung der Kirche."
Ähm, hallo? Geht's noch? Jeder Mensch ist für sich allein verantwortlich. Wegen so einem Scheiß entstehen doch sonstige Krisen und Kriege, weil eben gesagt wird "Er hat's mir befohlen". Hier befiehlt niemandem jemand etwas, so sieht's aus!

Das ist doch alles Verleumdnung des freien Verstandes und Menschen werden für dumm verkauft!

Lieber "Airliner", da wir fast alle Fragen beantworten, so auch diese - obwohl ... Jede ungeordnete Sexualität - ob heterosexuell oder homosexuell - ist verboten! Wer dies in diesem Leben nicht für wahr haben will, wird es wohl nach dem Tod erfahren. Und das wollen wir vermeiden. Es gibt unzählige kirchliche Dokumente, in denen nachzulesen ist, was die Kirche unter "ungeordneter Sexualität" versteht. Übrigens schreibt der "Völkerapostel" Paulus: "Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. (Röm 1,26-27) Übrigens: Gott "befiehlt" nicht, ER hat sein Leben für jeden hingegeben, damit jeder durch ihn das Leben haben kann. Ja, er hat dies getan am Holz des Kreuzes, das für viele eine Torheit war und ist. Gott befielt nicht, er lädt ein. Aber sein Wort aus dem Buch Mose gilt auch heute und gilt für jeden - ob er es wahr haben will oder nicht: " "Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen." (5Mo 30,19)

Hallo, meine Lebensgefährtin und ich stehen vor einem großem Problem. Wir beide waren heute im Pfarrbüro und wollten uns anmelden, da wir beide kirchlich sowie standesamtlich heiraten wollen. Nun das Problem, meine Lebensgefährtin war standesamtlich verheiratet und ist geschieden. Wir sind beide kath. Jedoch hatte der Ex meiner Lebensgefährtin keine Konfesszion.Somit teilte man uns heute mit das wir beide nicht kirchlich heiraten könnten. Stimmt das? Weder Sie noch ich können doch etwas dafür. Gibt es einen Weg? Bitte helfen Sie uns, denn wir wollen schnellstmöglich kirchlich heiraten. Desweiteren wollen wir in einem unsere Kinder taufen lassen. Bitte antworten Sie uns schnell! Vielen Dank im vorraus. Mit freundlichen Grüßen

Lieber Frank,
das Problem ist, ob die erste Ehe als "Naturehe" anerkannt wird, oder nicht. Bitte gehen Sie sicherheitshalber zum bischöflichen Ordinariat und bringen Sie alle Dokumente der ersten Ehe mit. Die Ehe könnte ja auch noch annulliert werden. Die Entscheidung über die Ehe ist unabhängig von der Taufe der Kinder.
Und bitte beten Sie gemeinsam für eine Lösung im Sinne Gottes.

Hallo,

mein Verlobter (kath.) und ich (ev.) waren beide bereits verheiratet und kirchlich getraut. Er verlor seine erste Frau mit 27 Jahren an Krebs, stand alleine mit zwei kleinen Kindern da, heiratete erneut in der Hoffnung auf die Liebe und die Kinder gut versorgt zu wissen. Doch die Frau schlug die Kinder und die Ehe ging auseinander. Ich war verheiratet mit einem Mann, der immer mehr Alkohol trank und dessen Neigung zu Gewalt von Jahr zu Jahr anstieg. So gingen unsere jeweiligen Ehen auseinander. Trotz alledem haben wir den Glauben an Gott nicht verloren und wünschen uns nichts sehnlicher, als seinen Segen für unsere Trauung. Mein ev. Pastor hat sich nach einem Gespräch mit uns bereit erklärt, uns evangelisch zu trauen. Mein Verlobter hat in unserer Heimatgemeinde angefragt und nun warten wir auf die Dispens. Meine Frage: Können Gründe dagegen sprechen, dass er sie bekommt ? Was wenn sein Gesuch abgelehnt wird, platzt dann die ganze kirchliche Trauung obwohl unser Pastor bereits zugestimmt hat ?

Liebe Nicole, die evangelische Kirche ist bei Scheidung und Wiederheirat "großzügiger" als die katholische Kirche. Von Seiten der katholischen Kirche ist eine Zustimmung zur neuen Ehe nur dann möglich, wenn beide geschiedenen Ehen kirchlich annuliert werden könnten. Da sind katholischerseits die Diözesangerichte zuständige. Ich würde mich dorthin wenden. Egal, wie die Entscheidung ausfällt, bitte halten Sie an Ihrem Glauben fest! Wenn Sie als "Freunde" zusammenleben, dann darf Ihr Verlobter auch zu den Sakramenten gehen. Vielleicht lachen Sie, aber ich kenne Paare, die so leben und sehr glücklich sind.

Wie lange ist eine Annulierung der Ehe möglich?

Dafür gibt es in der katholischen Kirche kein Zeitlimit. Entweder die Ehe ist gültig zustande gekommen oder nicht. Das kann man auch nach 25 Jahren noch feststellen.

Hallo,
mein Lebensgefährte ist katholisch und hat vor Jahren evangelisch geheiratet. Die Ehe ist geschieden. Mein größter Wunsch wäre ihn kirchlich (katholisch)zu heiraten da ich ebenfalls katholisch bin und noch nie verheiratet war. Ist das denn möglich? Wenn nicht, wäre ist denn möglich ihn in der evangelischen Kirche zu heiraten? Vielen lieben Dank für Ihre Mühe!!!

Liebe Anna, ein Katholik kann nur dann kirchlich heiraten, wenn kein Ehehindernis vorliegt. Sie müssten in Erfahrung bringen, ob die erste Ehe annulliert werden kann. Das machen kirchliche Ehegerichte. Eine evangelische Hochzeit ist wohl formell möglich, nicht aber wenn Sie Ihren katholischen Glauben ernst nehmen.

Hat eine geschiedene kinderlose Frau(Konfesion-Römisch-katholisch) das Recht auf kirchliche Heirat wenn bekannt ist dass dieselbe Frau mit einem Mann- 1.nur standesamtlich verheiratet war 2. Ihr war das erste Heirat im Leben.3.Ehe ist als nicht vollgezogen beendet,kein Geschlechtsakt(Josefsehe).Mit Ausnahme dass ihr damaliger Ehemann(Römisch-katholisch auch)war vorher kirchlich verheiratet mit einer anderen römisch-katholischen Frau+zwei Kinder ?

Liebe Sylvia, nach Ihrem Schreiben schließe ich, dass Sie als Katholikin einen geschiedenen Katholiken geheiratet haben. Diese Ehe ist keine sakramentale Ehe gewesen. Sie können daher kirchlich heiraten.

Hallo,
eine Freundin von mir (katholisch) möchte im Juni ihren Verlobten (getauft, aus der Kirche ausgetreten und geschieden) heiraten. Der Kaplan hatte nach einem Gespräch im Januar die Trauung zugesagt. In diesem Gespräch erklärte sich ihr Verlobter ausdrücklich damit einverstanden, dass die Kinder, die aus dieser Ehe hervorgehen, katholisch erzogen werden. Nun bekam meine Freundin am Wochenende einen Brief, dass sie nicht getraut werden können, da es sich bei der geschiedenen Ehe (Exfrau des Verlobten ist evangelisch), die nur standesamtlich geschlossen war, um eine Naturehe handelt. Meine Freundin ist am Boden zerstört, da Sie einschließlich Brautkleid schon alles bestellt hat. Kann eine katholische Trauung trotzdem stattfinden? (dabei ist zu bemerken, dass die Exfrau alles tun wird, um eine neue Ehe zu verhindern, d. h. auch zu nichts ihre Zustimmung geben wird).
Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.

Liebe Gabriele,
ja, das Problem ist der Kirchenaustritt, denn dadurch wird die "Formpflicht" für Katholiken außer Kraft gesetzt. Das heißt ein aus der Kirche ausgetretener katholik, der heiratet, schließt eine "Naturehe". Es sei denn, der Verlobte wäre bei seiner Eheschließung noch nicht ausgetreten gewesen. Dann wäre die Ehe ungültig. Gültige Eheschließung gibt es nur dann, wenn auch diese "Naturehe" annulliert werden könnte. Das wird wohl bis Juni nicht gehen. Die Freundin soll sich aber beim Kaplan um die Chancen erkundigen.

Hallo
Seit 3 Tagen liegt mir ein Klageantrag von meinem damaligem Mann vor, der natürlich wieder kirchlich heiraten möchte, staatl. ist es schon passiert.
Nun steht in diesen Klageschrift folgender Grund gegen mich.
Eheschließungsunfähigkeit infolge fehlerhafter Werterkenntnis aufseiten der Frau.
Das steht auch bei ihm und außerdem noch: Täuschung auf Seiten des Mannes.
Wenn ich unter Eheschließungsunfähigkeit im Internet nachschaue, werden dort Gründe aufgeführt, wo keiner zutrifft.
Was habe ich davon zu halten?
ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mich aufklären könnten.

Liebe Beate,
diese Formulierung ist mir fremd. Sie können zurückschreiben, dass Sie um präzisere Formulierung ersuchen, damit sie antworten können.

Hallo, auch ich habe ein Problem, mit dem ich nicht weiterkomme!Ich bin katholisch, lebe in Scheidung und habe zwei Kinder aus dieser Ehe. Mein Noch-Ehemann war leider nie besonders gläubig, obwohl er evangelisch ist. Er hat unser Ehe-und Familienleben mit Alkohol, Untreue... kaputt gemacht.Ich arbeite in einer sozialen Einrichtung und mein Arbeitgeber ist die Caritas. Seit einigen Monaten habe ich einen sehr lieben Freund, mit dem auch meine Kinder wunderbar zurecht kommen und er mit ihnen. Nun zu meinem Problem! Mein Freund ist Mitglied bei den Zeugen Jehovas!Wir umgehen beide momentan das Thema "Glauben" etwas, weil wir beide wissen, daß sich jeder von uns mit dem Anderen auf dünnes Eis begeben hat. Er sagt, er dürfe mit mir eigentlich gar keine Beziehung haben,möchte sie aber weiterführen.Er versucht mich auch nicht von meinem Glauben abzubringen und weiß, daß ich immer katholisch bleiben werde.Wie ist es aber mit mir? Darf ich als Katholikin eine Beziehung mit einem Zeugen Jehova haben? Ich hoffe so sehr, daß der liebe Gott da nichts dagegen hat!Wissen Sie, wie das arbeitstechnisch aussieht? Könnte mich die Caritas auf Grund dessen entlassen? Bisher wissen nur meine engsten Freunde und meine Familie davon. Natürlich macht sich da der Ein oder Andere so seine Gedanken darüber. Mir wäre auch lieber er wäre kath. oder ev. Ich habe schon so viele Dinge in meinem Leben meistern müssen und frage mich schon,weshalb es immer einen Hacken geben muß. Wir wollen beide unseren Glauben nicht verlassen und lieben uns. Meinen Sie es gibt einen Weg für diese Beziehung?

Liebe xy, Ihr Problem ist sehr schwer zu lösen. Zunächst - was ist mit der ersten Ehe? Wenn Sie gültig geheiratet haben, dann ist diese Ehe unauflöslich. Wenn es eine Annullierung gäbe, wären Sie wieder frei. Dann aber ist das Problem mit den "Zeugen Jehovas". Da liegen die Probleme schon im Anfang. Außer dem Gebet weiß ich keinen Rat für Sie.

Mein mittlerweile geschiedener Mann hat mich schon im ersten Ehejahr mit meiner besten Freundin betrogen (und nicht nur mit ihr, er hat mich ca. 7 Jahre nur belogen und betrogen), auch wollte er anscheinend nie Kinder. Dieses sind alles Dinge die erst nach unserer kirchlichen Trauung ans Licht kamen. Nun bin ich wieder standesamtlich verheiratet und möchte diesen Mann (wir haben mittlerweile 2 süße Kinder) kirchlich heiraten.
Wie und wo kann ich eine anulierung anstreben?

Liebe Anja, wenden Sie sich bitte an das zuständige Diözesangericht. Dort werden Ihnen alle nähren Informationen mitgeteilt.

Guten Tag

Ich bin katholisch und witwe. Mein Partner ist protestant jedoch geschieden. Besteht die Möglichkeit für mich, ihn kirchlich (katholisch) zu heiraten?
Im Voraus vielen Dank für Ihre Aufklärung!

Mit freundlichen Grüssen

Catherine

Liebe Catherine, das geht nur, wenn die erste Ehe annulliert wird, denn die katholische Kirche sieht in der Heirat Evangelischer auch eine sakramentale Verbindung. Gehen Sie zu Ihrem Diözesangreicht.

Ein bekanntes Ehepaar hat heuer Silberhochzeit. Welchen Möglichkeiten einer kirchlichen Feier gibt es für die beiden? Sie sind bisher nicht kirchlich getraut worden (weil die erste Frau des Mannes noch lebt).

War die erste Ehe das Mannes gültig? Eine Annullierung ist auch nach 25 Jahren möglich. Offizielle kirchliche Feiern sind für Wiederverheiratet-Geschiedene nicht möglich - es ist ja auch der Kommunionempfang nicht gestattet. Die Kirche lädt aber auch jene Menschen ein, am Gottesdienst teilzunehmen. Man kann natürlich in einem Gottesdienst auch um den besonderen Segen der einzelnen Personen bitten (nicht aber für die ungültige Ehe).

habe im Dez.06 in Montenegro geheiratet. (Blitzheirat)Das ganze spielte sich innerhalb von 4 Tagen ab. Jetzt muß ich die nächsten Tage (Februar) ins Ausländeramt Gehaltsnachweise und Wohnbescheinigung vorlegen damit Sie aus Montenegro einreisen kann.Zwischenzeitlich bin ich arbeitlos geworden, bin weiterhin bei meinen Eltern gemeldet, habe einen Berg Schulden , habe Probleme mit Inkasso und muß wahrscheinlich private Insolvenz anmelden. Kann ich die Ehe anullieren lassen?

Lieber Toni,
ein finanzielles Schlamassel ist kein Annullierungsgrund! Wenn die Ehe aber so Hals über Kopf geschlossen wurde, ist zu fragen, ob alle kirchlichen Bestimmungen eingehalten wurden. Da könnte schon was daneben gegangen sein.

Hallo,

ich habe einen Kollegen der vor einigen Jahren standesamtlich geheiratet hat und dann in einen evangelischen Gottesdienst getraut wurde (beide waren evangelisch). Seine Frau hat ihn betrogen und schließlich wurde die Ehe dann geschieden.
Jetzt möchte er eine andere Frau heiraten die in einem katholischen Kindergarten tätig ist. Nur Standesamtlich geht wegen dem Kindergarten nicht und würde zu ihrer Entlassung führen. Kirchlich heiraten geht aber auch nicht da der Mann ja bereits verheiratet war. Da die Eheschließung bei der evangelischen Kirche aber kein Sakrament sonder nur ein "ein weltlich Ding" (Martin Luther) ist, kann man dort auch nichts annullieren.
Was kann man nun tun damit die beiden trotzdem glücklich miteinander leben können?

Freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd O.

PS: das ganze spielt sich in Deutschland ab (falls es da unterschiede zu Österreich geben sollte)

Lieber Bernd,
man kann einmal beten!
Man kann durch ein katholisches Ehegericht untersuchen lassen, ob die erste - evanglische Ehe - kirchenrechtlich gültig war.
Man kann eine "Josefsehe" führen. (Das ist keine Unmöglichkeit, das gibt es)Undman kann so auch glücklich miteinander leben (halt nicht intim).
Sie finden in unserer Homepage www.hauskirche.at dazu einen Arbeitskreis "Geschieden". Vielleicht hilft Ihnen das weiter.

In welchem Zeitraum kann mann eine Ehe anulieren und wie schwer müssen die Gründe dafür sein?
In dem Fall worüber ich frage geht es um Gewalt und Drogen vom Ehemann gegenüber der Ehefrau. Das erste Kind ist vor der Ehe entstanden da hatte sie alleiniges Sorgerecht, das 2 Kind kam kurz nach der Eheschliessung das ist jetzt 11 Monate her!!! Wie währen die Sorgerechtsaufteilungen nach der Anulation? Hätte sie wieder das alleinige Sorgerecht?
BITTE können Sie mir schnell antworten, das ist sehr wichtig !!! Vielen lieben DANK im voraus!!! J.

Liebe Freunde,
bei einer Annullierung geht es immer darum, festzustellen, dass eine Ehe nicht rechtlich zustande kam. Dafür gibt es kein Zeitlimit - ich spreche immer aus der Sicht der katholischen Kirche.
In Ihrem Fall gehtes offenbar um zivilrechtliche Fragen, die nur von Rechtsanwälten beantwortet werden können.

Frage zum Dispens: Bin seit einem Jahr geschieden, Standeamtlich und kirchlich getraut, mein Ex-Mann hat festgestellt, dass er eine Frau ist, ist jetzt auch im Pass und Namen eine Frau, also kann ich nach kirchenrecht gar nicht verheiratet sein.? An wem wende ich mich wegen einer annullierung, an den Pfarrer der Gemeinde? Wie lange dauert das Verfahren? Danke
Mfg S.Hogan

Liebe Sigrid,
mein Mitgefühl! Wenden Sie sich bitte an das zuständige Diözesangericht. Die Länge des Verfahrens ist von der Beweislage abhängig. Ich hoffe, dass Ihre Lage bald erleichtert wird.

Hallo,
Ich habe eine Frage zur Eheannullierung: Ich bin seit 1 Jahr in 2. Ehe mit meinem Mann - wir sind beide röm.-kath. - leider nur standesamtlich verheiratet. Nachdem wir beide sehr gläubig sind, unsere beiden Kinder im christlichen Glauben erziehen wollen und ihnen somit auch ein gutes Vorbild sein wollen, schmerzt es uns sehr, dass wir uns nicht auch vor Gott das Ja-Wort geben können, nachdem ich geschieden bin. Ich denke nun an einen Versuch einer Annullierung meiner 1. Ehe. Meinen Sie, dass der Grund, dass mein 1. Mann bei der Heirat evangelisch AB (ich röm.-kath.) und dann nach unserer Heirat aus der Kirche austrat, es deswegen ständig zu Streit zwischen uns kam, weil ich meinen Glauben ausüben wollte und er nicht (er wollte nicht einmal Weihnachten feieren), und es folglich zur Scheidung kam, für eine Annullierung ausreicht? Mein Mann und ich würden uns so sehr wünschen eine auch vor der Kirche gültige Ehe zu führen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar für eine Antwort.
mfg
Manuela

Liebe Manuela,
die Ehenichtigkeit können nur kirchliche Gerichte feststellen. Wenn Ihr erster Mann zum Zeitpunkt der Eheschließung etwas Wichtiges verheimlicht hat - z.B. dass er Ihnen die Religionsausübung schwer machen will, ist ein Ansuchen sinnvoll.

Da es eine lande Geschichte ist mache ich es kurz.
Ist es Möglich nach 3 Wochen eine Ehe zu annullieren

Lieber Thomas!
Wenn ein Annullierungsgrund vorliegt, können Sie die Ehe annullieren lassen - egal wie lange die Ehe schon gedauert oder erst gedauert hat. Annullieren heißt: Es gibt kirchenrechlich festgelegte Gründe, dass die Ehe gar nicht zustande gekommen ist. Sie finden Näheres darüber in: http://wwww.hauskirche.at; dann weiter: Rat&Tag - Kirchenrecht - Ehe.

hallo

jeder schreibt mir das eine annulierung nicht viel kostet aber wieviel denn genau ?
das würde mich interessieren !!!
mit freundllichen grüßen

Liebe Diana,

Die von der klagenden Partei aufzubringenden Gerichtskosten betragen zur Zeit für das erstinstanzliche Verfahren EUR 225.--; es können allerdings noch Kosten für besondere Ausgaben, z.B. Fachgutachten, Übersetzungen, Zeugengebühren, hinzukommen.
Die Kosten der II. Instanz sind in der Regel niedriger, ca. EUR 152,--.
Nähere Informationen können Sie aus einer diözesangerichtlichen Seite der Erzdiözese Salzburg entnehmen: http://www.kirchen.net/gericht/page.asp?id=418

Hallo,
ich habe folgende Frage. Ich bin evangelisch (gläubig), habe rein evangelisch geheiratet, allerdings einen Katholiken. Er hat sich keine Dispens von der katholischen Seite besorgt. Ich lebe jetzt in Scheidung. Bin ich dann eigentlich gültig kirchlich verheiratet? die formpflicht ist ja nicht eingehalten worden. Muss ich meine Ehe bei der katholischen Kirche überhaupt annullieren lassen? Mein Poblem ist nämlich, dass ich für die katholische Kirche arbeite und ich vielleicht irgendwann noch mal heiraten möchte.
Kann ich bei einer erneuten Heirat Schwierigkeiten bekommen?
Freunliche Grüß von Christina

Liebe Christina,
ich würde in Ihrem Fall beim zuständigen (katholischen) Diözesangericht anrufen. Ich teile Ihre Meinung - Fehlen der Formpflicht - würde mich aber vergewissern. Dann haben Sie es "schwarz auf weiss!"

HAllO!!
Hätte eine Frage mein Verlobter wahr schon einmal verheiratet kommt aus dem osten hat nach seier aussage keinen glauben seine damalige frau wahr entweder katholisch oder evangelisch haben in der kirche geheiratet sind geschieden !!! Meine Frage dürfen wir in der kirche heiraten da es meinen eltern sehr am herzen liegen würde da wir alle katholisch sind !!
Viele liebe grüsse Andrea

Liebe Andrea,
Ihre Frage kann nur ein kirchliches Ehegericht beantworten und auch nur dann, wenn Dokumente vorgelegt werden, aus denen hervorgeht, ob die Ehe aus katholischer Sicht gültig war oder nicht.
Eine Anmerkung so nebenbei: Kirchlich heiraten sollte man aus eigenem Wunsch und eigener Überzeugung und nicht aus Tradition oder den Eltern zuliebe. Wenn Sie kirchlich heiraten können, dann sollten Sie sich mit Ihrem Verlobten mit dem Glauben auseinandersetzen, z.B. mit der "Hauskreismappe" - Kostbrobe unter http://www.hauskirche.at

Ich interessiere mich im Speziellen über die Möglichkeit einer Annullierung der Ehe.
Begründung: Verweigerung von Kindern
Bitte um Info
Vielen Dank
Petra

Liebe Petra,
wenn von Anfang an der Mann gegen Kinder war, dann ist sicher die Ehe ungültig und zu annullieren. Sie müssen das nur dem Diözesangericht glaubhaft machen können. Die einschlägigen Bestimmungen entnehmen Sie dem Kirchenrecht. Sie finden dies unter http://www.hauskirche.at, dann Rat&Tat, dort Kirchenrecht und dann Ehe anklicken.

guten tag!
habe eine frage...bin mit meinem zweiten mann schon seit fast fünf jahren standesamtlich verheiratet.wir haben eine kleine tochter und nächstes jahr wollen wir kirchlich heiraten, da ich endlich wieder kommunion haben möchte, wenn ich in die kirche gehe.mit meinem ersten mann bin ich schon seit fast 7 jahren geschieden und aus dieser ehe stammt auch mein ältester sohn.wir haben damals auch kirchlich geheiratet.ich habe schon einmal die annullierung beantragt aber mein ex-mann war damals nicht einverstanden.ich hätte zwar zeugen, die aussagen können, dass er während unserer ehe sehr unverantwortungslos war gegenüber mir und meinem sohn.laut unserem scheidungsurteil darf er unseren sohn jederzeit sehen, was er aber nicht tut.er hat seinen sohn seit bereits vier jahren nicht mehr gesehen.alimente muss er trotzdem zahlen, da ich das beim jugendamt beantragt habe.jetzt hat er eine lebenspartnerin und sie hat mir geredet, dass sie demnächst auch heiraten wollen.wie ist es denn eigentlich, wenn wir jetzt beide die annullierung beantragen würden?wäre es grund genug, wenn ich angebe, dass er unverantwortlich war während unserer ehe und dass wir jetzt beide unser eigenes leben haben? ich bitte um rat, da ich wirklich schon vor dem gottes augen auch schon meinen jetzigen mann heiraten möchte. ich weiss ganz genau, dass ich mit ihm den rest meines lebens verbiringen möchte. vielen dank im voraus...

Liebe Victoria,
Unverantwortlichkeit ist kein Annullierungsgrund, auch nicht die Tatsache, wenn beide Partner die Ehe annullieren lassen wollen. Sie müßten im Kirchenrecht etwas finden, das Ihnen zeigt, dass die Ehe von Anfang an nicht gültig war. Sie können selbst suchen unter http://www.hauskirche.at, dann Rat&Tat, Kirchenrecht und Ehe. Ich mache Ihnen aber keine großen Hoffnungen. Sie können aber auch mit unserer Mitarbeiterin Kontakt aufnehmen: Waltraut.Sennewald@t-online.de

ich habe ein großes problem, ich habe feb.99 kirchlich geheiratet.leider war das ein großer fehler. mein ex mann hat seid letzten jahr eine neue weil ich nicht mehr so wollte wie er wollte laut seiner aussage. es waren 12 jahre die hölle, ich habe zu weihnachten von meiner ex schwiegermutter eine abtreibung bekommen da war ich 17 jahre. dann ist mein mann dauernt fremd gegangen, er hat getrunken und geschlagen, eine jahreskarte vom spielcasino.ich will die ehe jetzt annulieren lassen, weil mich das fertig macht, er hat auch unseren sohn den er mir genommen hat. das hatte seine fam. schon immer vor. da ich seine 2. frau bin und sie schon eine enkelin verloren haben. bitte sagt mir das ich die ehe annulieren kann.

Liebe Juana,
Ich kann nicht sagen, dass die Ehe ungültig war, das können nur kirchliche Gerichte etnscheiden. Wenden Sie sich bitte an diese - aber eines kann ich sagen: Gott liebt Sie und er will, dass Sie Ihr ganzes Vertrauen auf Ihn setzen und die Hilfe akzeptiern, die in Ihrer Situation möglich ist. Beten Sie, das ist das wirksamste Mittel!

wohin muss ich mich für eine annulierung meiner ehe hin wenden und wie lang ist es nach der ehe möglich,diese annulieren zu lassen?

mfg carola

Liebe Carola,
in der Katholischen Kirche ist das jeweilige "Diözesangericht" zuständig. Es gibt für die Annulierung keine Frist. Entweder kam die Ehe ungültig oder gültig zustande - nur das wird untersucht.

ich habe vor etwas mehr als einem jahr meinen langjährigen lebenspartner geheiratet, den ich auch immer noch liebe.für mich war mit dem schritt der kirchlichen trauung meine lebenplanung besiegelt. nun ist dieser an unserm ersten hochzeittagstag völlig spontan ausgezogen mit der begründung er will die scheidung denn er möchte keine kinder haben so wie wir es immer für unser leben besprochen haben, er hätte es sich anders überlegt und außerdem wäre da keine liebe mehr vorhanden und es war sein größter fehler mich zu heiraten. die scheidungspapiere kamen dann nahezu am nächsten tag per post ins haus und ich fühle mich sehr verletzt.
Meine frage wäre nun, kann man die kirchliche trauung annullieren lassen, da ich sehr enttäuscht bin und für mich diese trauung unter völlig falschen vorraussetzungen vollzogen wurde.

Ich würde beim zuständigen Diözesangericht eine Annulierung versuchen. Wenn der einer der Partnerbei der Eheschließung ein Kind ausschließt, ddann ist die Ehe ungültig.

Mein Mann, Brite und Angehöriger der Anglikanischen Kirche, möchte zum Römisch-Katholischen Glauben übertreten. Ich bin deutsch und überzeugte Lutheranerin.
Es ist für mich kein Problem das mein Mann übertreten möchte, es ist mir sehr wichtig, daß er seinen Glauben in einer Gemeindschaft praktiziert in der er sich wohlfühlt.
Das Problem sind unsere Vorgeschichten!
Mein Mann war kirchlich mit einer Christin (7Tage Adventistin) verheiratet und wurde nach 17 Jahren geschieden. Ich war ebenfalls kirchlich verheiratet und bin auch geschieden.
2001 wurden wir in einer lutherischen Kirche zum zweiten Mal getraut.
Meinem Mann wurde gesagt, daß er seine erste Ehe annulieren lassen muß um der Römisch-Katholischen Kirche beitreten zu können.
Dann wäre er meiner Meinung nach aber ein Katholik der mit einer geschiedenen Frau verheiratet ist.
Oder muß ich um mit meinem Mann verheiratet zu bleiben und ihm die Möglichkeit der Konvertierung zu lassen auch meine erste Ehe annulieren lassen?
Für eine Antwort zu diesem Problem an Belezemlin@web.de wäre ich sehr dankbar.

Ihre Vorgeschichte ist so kompliziert, dass Sie nur bei dem zuständigen Diözesangericht Aufklärung bekommen können.
Das Problem ist: "Christen dürfen nur einmal heiraten" und die Ehe dauert bis zum Tod. Natürlich gibt es die Möglichkeit der Annulierung einer Ehe, das ist aber die Feststellung, dass sie nicht gültig zustande kam. Das kann ich von der Ferne nicht beurteilen.
Mein Vorschlag: Beten Sie und ghen Sie den Weg durch die "Instanzen".

Guten Tag!
Ich habe am 11.10.2003 standesamtlich und am 18.10.2003 kirchlich geheiratet. da diese ehe von anfang an nicht funktionierte und ein horror von vorn bis hinten war wurde sie im mai 2005 (trennung im september 2004) am bezirksgericht schwechat geschieden. Da die ehe nicht aus liebe sondern wegen der geburt unserer tochter und auf drängen meiner ex-schwiegereltern zustandekam, habe ich den ausdrücklichen wunsch diese "ehe" annullieren zu lassen.
meine fragen: ist das überhaupt möglich? und wie müssen meine weitere Schritte aussehen wenn die annullierung möglich ist. was kostet die annulierung?

Lieber Herbert!
Lassen Sie Ihren Fall vom Diözesangericht prüfen und beantragen Sie ein Eheannulierungsverfahren. Wenn nachweislich eine Ehe nicht aus "freien Stücken" geschlossen wird, dann ist sie nicht sakramental zustande gekommen, kann also annuliert werden. Die Verfahrenskosten sind minimal.

ich ev war standesamtlich verheiratet mit rk, ich möchte jetzt rk kirchlich heiraten, kann es da probleme geben bzw was müssen wir machen, damit wir kirchlich heiraten können? danke

Lieber Harry!
Betrifft das dieselbe Ehe?
Wenn ja, dann ist das kein Problem. Zum katholischen Pfarrer gehen, das Aufgebot bestellen, zwei Zeugen suchen und heiraten!
Tipp: "Hauskreismappe" zulegen - www.hauskirche.at und über das Sakrament der Ehe nachlesen.
Gottes Segen!

Ich bin mit meinem Partner jetzt sieben Jahre zusammen. Wir haben auch eine gemeinsame Tochter von 2 Jahren.Meine Frage:
Mein Partner hat ziemlich bald (mit 19 Jahren) geheirtatet - auf Wunsch seines Vaters und seiner Stiefmutter hat er die Tochter der Stiefmutter (sozusagen die Halbschwester - sie ist evangelisch) geheiratet. Die Ehe hat ein paar Jahre gehalten. Nach der Scheidung haben wir uns ´kennen gelernt und wir lieben uns sehr und haben auch einen tiefen Glauben. Gibt es eine Möglichkeit - da es mein und seiner größter Wunsch wäre kirchlich zu heiraten?
Danke für die Antwort

Liebe Carolin!
Ich kann Sie nur auf das zuständige Ehegericht verweisen! Zur Heirat einer Stiefschwester braucht man meines Wissens eine Dispens, war die gegeben? Ist die Ehe aus freien Stücken zustandegekommen? Das alles prüfen die Ehegerichte.
Beten Sie und vertrauen Sie! Wenn Sie es mit dem Glauben ehrlich meinen, dann versuchen Sie ein Opfer bis zur Klärung Ihrer Situation - Enthaltsamkeit und Gebet. Sie werden dabei NICHT enttäuscht!

Guten Tag,
mein Exmann und ich haben 1993 geheiratet. Ich war damals evangelisch, er katholisch, die Ehe wurde katholisch geschlossen. Bereits vor der Eheschließung erklärte mein Mann, dass er nach der Hochzeit aus der kath. Kirche austreten wird. Gesagt - getan! Die Ehe hielt knapp zwei Jahre, sie blieb kinderlos. Ich bin der Meinung, mein Mann hat mich ausserdem betrogen, aber er gibt es nicht zu!
Gibt es die Möglichkeit diese Ehe zu annulieren? Mein jetziger Mann ist katholisch, wir haben zwei Kinder, ich bin anfang 2004 aus eigenem Willen konvertiert und jetzt auch gefirmt worden. Mir liegt sehr viel daran meinen jetzigen Mann kirchlich zu heiraten...

Die Annullierung einer Ehe ist dann möglich, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Ehe nicht rechtmäßig geschlossen wurde. Das Annullierungsgesuch kann beim zuständigen Ordinariat eingebracht werden.
Nach katholischer Lehre spenden getaufte Christen einander das Sakrament der Ehe. Dabei wird im m Trauungsritus die Frage gestellt: “Sind sie bereit als christliche Eheleute ihre Aufgabe in Ehe und Familie, in Kirche und Welt zu erfüllen?“ Diese Frage hat ihr erster Mann wahrscheinlich nicht ehrlich beantwortet. Damit kann der volle Ehewille angezweifelt werden. Das aber müssen die kirchlichen Gerichte entscheiden.
Untreue ist kein Annullierungsgrund – außer man kann nachweisen, dass nie die Bereitschaft zur Treue bestand, die sakramentale Ehe also gar nicht zustande kam.
Mein Rat: Stellen Sie einen Annullierungsantrag an die Diözese. Vielleicht kann Ihnen der Ortspfarrer dabei behilflich sein. Tragen Sie alle Beweismittel zusammen, die zeigen, dass der Ehewille Ihres ersten Mannes nicht gegeben war. Versuchen Sie, bis zur Entscheidung Ihres Ansuchens nach den Geboten Gottes zu leben. Bitten Sie die Heilige Familie um Hilfe und beten Sie.


Lebenshilfe-allgemein

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