Lebenshilfe

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Ich habe ein ganz persönliches grosses Problem. Unser Sohn ist 36 Jahre alt, das heutige Jahr mit einer 2 fachen verheirateten Frau zusammen, die ihre Kinder der hin und herschieben, damit sie sich frei bewegen kann. Zunächst hoffte ich, das unser Sohn diese Liebelei beendet. Jetzt hat sie sich eine Wohnung genommen. Wir sind röm. Kath. Ich selber bin in der Pfarre angaiert, habe meinen Sohn natürlich auf Ehebruch hingewiesen, es ist ihm aber egal. Wir leiden sehr u ter dieser Situation und ich habe meinen Trost nur im Gebet gefunden den. Mit jemanden darüber reden ist heute sehr schwer, da die Menschen teilweise sehr weit von Moral und Anstand entfernt sind. Es wird sehr lächerlich angesehen und ich als erzkonservativ angesehen. Ich kann nicht immer nur meinen Sohn kritisieren bin natürlich sehr verletzt, das er uns allen diesen Schritt zumutet. Danke das ich mir dies von der Seele schreiben konnte

Liebe Elfriede, ich kann Sie sehr verstehen und mitleiden. Ihr Sohn weiß Bescheid - Sie haben mit ihm geredet. Das genügt! Schenken Sie ihm Ihre mütterliche Liebe - trotzdem! Dann bleibt nur das inständige Gebet! Geben Sie nicht auf!!! Ich komme gerade von einem Seminar mit Pfarrer Fimm - der kann viel helfen und trösten. Und in einer ganz ausweglosen - ähnlichen - Situation hat mich Gott auf die Schriftstelle Ex 14,14 geführt. Dort heißt es: "Der Herr kämpft für euch. Ihr aber könnt ruhig abwarten." Das bedeutet, wir sollen im Gebet und im Vertrauen ausharren. Dann werden wir eines Tages Gottes Wunder sehen (auch wenn es lange dauern sollte)! Ich bete jetzt für Sie, beten Sie auch für mich.

Sie können diese Frage ruhig veröffentlichen, da ich sehe, dass man damit anderen Fragenden helfen kann.
Diese Frage übersende ich, weil ich nicht sicher bin, ob mich mein Beichtvater nicht auslacht.
Ich treffe mich regelmässig am Wochenende zu einem gemeinsamen Frühstück/Kaffee mit einem Bekannten in einem Café. Einen anderen Bekannten treffe ich etwas weniger häufig in demselben Café. Nun habe ich gelesen, dass diese Treffen unter die Kategorie „Ärgernis erregen“ fallen, da sie wohl in sich nicht sündhaft sind, aber andere zu der Annahme verleiten könnten, mindestens einer dieser Männer sei mein Liebhaber, so dass sie sich ermutigt fühlen zu sündigen.
Ich weiss nicht, ob das nicht übertrieben ist. Mein Beichtvater ist eher progressistisch und wird wahrscheinlich abwinken.
Was meinen Sie dazu?
Vielen Dank.

Liebe Sabine, warum sollen Sie nicht mit verschiednene Personen frühstücken? Bedenklich ist es nur, wenn Sie oder der Frühstückspartner verheiratet wären - denn da könnte es sein, dass sich der Teufel durch Versuchungen bemerkbar macht. Was die anderen Menschen über Sie denken, ist aber nicht ihr Problem.

Nehmen wir folgendes Beispiel an:
Die Familie drängt pausenlos darauf, in meiner Wohnung irgendeine Renovierung vornehmen zu lassen. Doch ich habe absolut keine Lust dazu. Erstens will ich nicht das Geld dafür investieren, was ja zumeist auch gar nicht billig ist und zweitens will ich mir auch die damit verbundene Schmutzarbeit nicht antun. Da aber die anderen keine Ruhe damit geben, falle ich in tausende Ausreden und Ausflüchte: Keine Zeit, kein Geld, zur Zeit kein Urlaub von der Firma möglich, im Job zu viel zu tun, zu heiß, zu kalt, habe schon was vor für diesen Tag und viel mehr noch. In der Hoffnung, irgendwann vergessen die anderen schon darauf.
Doch die anderen vergessen nicht, und irgendwann, und wenn es monatelang dauert, ist dann der Punkt erreicht, wo ich absolut nicht mehr aus kann. Nun heißt es aber doch, vor Gott zählen nur jene Taten, die mit Liebe vollbracht werden. Doch in diesem Fall ist absolut keine Liebe mehr dabei, nur mehr Zorn und Verdrossenheit. Ja, um Himmels Willen mach ich es halt, damit der/die endlich Ruhe gibt und es endlich vorbei ist. Geht mir doch eh nur auf die Nerven.
Ist es also Sünde, ungeliebte Aufgaben immer wieder aufzuschieben und dann lustlos zu verrichten?

Lieber xy, gerade jene Dinge sind sehr wertvoll, die man tut, obwohl man sie eigentlich nicht mag. Ich gebe Ihnen den Rat eines weisen Priesters: "Was ich sowieso tun muss, das tue ich am liebsten gleich und gern!" Diese instellung wünsche ich Ihnen.

Ich engagiere mich in meiner Pfarre und bemühe mich, ein gutes christliches Leben zu führen. Leider lasse ich mich von einer Person aus der Pfarre (mit der ich zusammenarbeiten muss) immer wieder kränken. Momentan ist die Beziehung für mich so belastend, dass es sich für mich nicht richtig anfühlt zur Kommunion zu gehen. Ein offenes Gespräch ist mir bislang nicht gelungen. Ich versuche momentan, einen emotionalen Sicherheitsabstand einzuhalten. Aber von der Tugend der Demut bin ich weit entfernt. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

Liebe(r) Tuffy, wenn Sie keinen Groll haben und der Person nichts Schlechtes wünschen, dann bitte gehen Sie zur Kommunion. Und dann suchen Sie unbedingt eine Aussprache und sprechen Sie dabei offen von Ihren Gefühlen - sonst wird das immer schlimmer.


Ich habe da mal eine Frage. Ich arbeite in einem Busbetrieb. Mache Auskünfte, Anfragen und auch Beschwerden. Kürzlich ist mir folgendes passiert.
Ich bekam eine Beschwerde, dass ein Buslenker angeblich auf der Autobahn einen Autofahrer rücksichtslos geschnitten haben soll. Ich versprach zunächst dem Beschwerdeführer, der Sache umgehend nachzugehen. Bei der Recherche kam ich aber drauf, dass genau jener Lenker, der das gemacht haben soll, auch privat ein sehr guter Freund von mir ist, der mich und meine Frau schon öfter eingeladen hat, doch mal mitzufahren, wenn er gerade am Wochenende zum fahren eingeteilt ist.
Als ich merkte, dass es sich um meinen Freund handelt, behandelte ich die Beschwerde des Autofahrers nicht mehr weiter, sondern ließ sie einfach ins Nichts verschwinden. Ich werde doch nicht meinen guten Freund in Schwierigkeiten bringen, wo ich doch den Autofahrer, der sich beschwert hat, sowieso nicht kenne.

Das sind die menschlichen Gedanken. Aber die christlichen müssten doch anders heißen. Gott wird mich doch einmal so beurteilen, wie ich tatsächlich im Leben war. ER kann mich weder besser noch weniger leiden als andere. Für IHN zählt lediglich, wie ich tatsächlich gelebt habe und ob ich Jesus als meinen Erlöser angenommen habe. Das habe ich sehr wohl, aber handle ich deshalb wirklich korrekt? In meinem Innersten weiß ich genau, dass der Autofahrer Recht hatte und nicht mein Freund. Trotzdem handelte ich ganz anders. Auch sagt Jesus, dass jeder Mensch mein Nächster ist, nicht nur die, die meine Freunde sind. "Wenn Ihr nur die liebt, die Euch lieben, was tut Ihr damit besonderes? Tun dies nicht auch die Zöllner?"

Habe ich nun gesündigt oder nicht?

Lieber xy, Sie wissen, dass Sie nicht korrekt gehandelt haben - und das hat immer mit Sünde etwas zu tun. In Ihrem Fall wäre ich zu dem betreffenden Freund (Busfahrer) gegangen und hätte ihm von der Beschwerde erzählt. Das hätte man ja sonst nirgendwohin melden müssen. Vielleicht war es gar nicht so - oder der Busfahrer sagt, das tut mir aber leid. Und dem Beschwerdeführer hätten Sie dann auch antworten können.

Ich habe es gerade wieder festgestellt. Was sagt Jesus? (in Anlehnung an eine Bibelstelle). Was tut ihr besonderes, wenn Ihr zu euren Freunden nett seid? Tun doch alle!

In meiner Arbeit schon oft passiert. Arbeite in einem Verkehrsbetrieb. Kommt ein Lenker, der gerade was von mir braucht, der aber auch privat ein Freund von mir ist. Natürlich springe ich sofort und gebe ihm alles, was er braucht. Zur gleichen Zeit läutet aber das Telefon und ein mir völlig unbekannter Kunde ruft wegen einer Beschwerde oder Fundsache an. Nun ist mir dieser aber äußerst lästig, ich will doch mit meinem Freund tratschen, wo er jetzt endlich mal da ist.
Der Kunde merkt sofort, dass mich sein Anliegen nicht besonders interessiert und ist erst recht sauer.
Jetzt muss ich mich aber mal fragen, ob das nicht auch Sünde gegen die Nächstenliebe ist. Lange war ich der Meinung, dass nur meine Frau oder meine Freunde meine Nächsten sind. Doch jetzt sehe ich. Das war falsch. Jeder Mensch, egal wer es ist, ist mein Nächster.

Lieber xy, ja, der Nächste steht neben mir und ruft gerade an. Das ist der "Nächste". Und dem Freund kann man ja sagen: "Moment, ich habe gerade einen dienstlichen Anruf, warte ein wenig." Dann ist man freundlich zum Freund und korrekt im Dienst.

Ich habe da mal eine Frage.

Ich komme vom Lügen nicht los und das tritt speziell dann immer auf, wenn ich mich von zwei Seiten bedrängt fühle, wo die Menschen jeweils das gegensätzliche wollen. Das Paradebeispiel ist jenes:

In der Arbeit findet eine Firmenfeier statt. Die Chefs und Kollegen wollen unbedingt, dass ich mitfahre. Meine Frau will mich nicht fahren lassen, da auf so einer Feier natürlich auch was getrunken wird und meine Frau totale Nichttrinkerin ist. Sage ich nun in der Firma die Wahrheit, so wie sie ist, würde ich mich an meiner Arbeitsstelle nur lächerlich machen.

So muss ich eben eine der beiden Seiten belügen. Entweder ich sage meiner Frau, diese Feier ist eine für die Firma sehr wichtige Lagebesprechung, wo ich unabkömmlich bin und unbedingt dabei sein muss. Dass dem nicht so war, wird meine Frau spätestens draufkommen, wenn ich an diesem Abend ein paar Bier getrunken habe und dann böse sein. Oder ich sage den Kollegen, ich kann nicht mitfahren, weil meine Frau krank ist. Aber auch das stimmt nicht. Ich habe bereits beide Variationen gewählt.

Ich hatte schon den Gedanken, wenn ich mal in Pension bin, könne ich ja für alles Buße tun, was während meiner Berufszeit schief gelaufen ist. Doch wenn ich dann so auf die Friedhöfe gehe, wird mir schnell klar, dass das ein sehr gefährliches Gedankenspiel ist. Denn ich sehe so viele Daten dort, wo Menschen das 65. Lebensjahr, das ich für die Pension benötigen würde, nicht erreicht haben. Meine Eltern starben übrigens beide relativ jung (58 und 67). Ich muss also sehr vorsichtig sein.

Dann wiederum bekomme ich es mit der Angst zu tun, denn das 8. Gebot verbietet ausdrücklich das Lügen. Auf widrige Situationen werde ich mich einmal vor Gott nicht ausreden können. Und in der Bibel steht auch, dass Lügner das Reich Gottes nicht erben werden. So lebe ich immer in Ängsten: Einerseits vor der derzeitigen Situation, dass ich gekündigt werden könnte oder mir meine Frau davonläuft, wenn ich nicht ehrlich bin, aber natürlich noch viel mehr, dass ich dadurch einmal nicht gerettet sein könnte, wenn ich von dieser Sünde der Lüge nicht lassen kann.

Lieber xy, ich habe in meiner Kindheit und Jugend oft gelogen. Als ich mich entschloss, mit dem Lügen aufzuhören, begann meine eigentliche Hinkehr zum Glauben. Mein Notenschnitt war um zwei Grade besser. Ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen: NICHT Lügen, macht frei. Versuchen Sie es.




Ich wollte Zeit meines Lebens nie rennen, nicht einmal nach einer Straßenbahn. Ausgedehnte Wanderungen ja, aber nicht rennen. Doch als ich dann zum Militär kam, hätte ich rennen müssen. Und überlegte krampfhaft, wie ich mich denn davor drücken könnte. Da jemand aus unserer Verwandtschaft Venenentzündung hatte, wusste ich gleich, was ich tun könnte. Ich täuschte den Stabsärzten regelmäßig Venenentzündung vor, nur um nicht rennen zu müssen. Drückte der Arzt gegen den Knöchel, fand er zwar nichts, aber ich schrie laut auf unhd machte ein schmerzverzerrtes Gesicht. Doch, wie gesagt, alles nur Schauspielerei. Beim Abrüsten dachte ich noch: Endlich vorbei, die hab ich schön gelegt.

Jahre und Jahrzehnte vergingen. Plötzlich spürte ich wirklich Schmerzen im Knöchel. Der Arzt stellte eine Venenentzündung sowie ein offenes Unterschenkelgeschwür fest. Natürlich verheilt es irgendwann wieder, aber sehr mühsam und langsam und verursacht oft starke Schmerzen. Nach einer Operation verschwindet es zwar für einige Zeit, aber ich muss jederzeit rechnen, dass es dann eben an einer anderen Stelle kommt. Und jetzt beginne ich nachzudenken: Ich habe nun genau die Krankheit, mit der ich mich in der Jugend drücken wollte. Und noch etwas: Ist das eigentlich eine Sünde, die gebeichtet gehört? Zwar schon sehr lang zurück aber noch nie gebeichtet.

Lieber xy, ach, das ist sehr interessant! Wissen Sie, man sagt, im Fegefeuer erleidet man das, wodurch man auf Erden gesündigt hat. Der liebe Gott lässt Ihnen dies schon auf dieser Erde leiden. Danken Sie ihm dafür! Und - ja, es war eine Sünde! Und beichten Sie diese Lüge, die Ihnen letztlich nichts gebracht hat.

2 Situationen, die sich in diesem Monat verbinden.
Die eine Situation: Ich freue mich jeden Monat auf den 13., um auf die Fatima-Wallfahrt mitfahren zu können. Wenn der Priester bei der Eröffnung sagt, dass sich Jesus und die Gottesmutter über jeden freuen, der am 13. Um Punkt 15 Uhr vor dem Kreuz Buße tun will, dann freue ich mich auch. Ich denke dann im geheimen, ich bin heute auch wieder dabei. Denn gerade derjenige, eben Jesus, der mich Sünder als einziger erlösen kann, soll doch wohl eine Freude an mir haben. Die Wallfahrt dauert meist zwei Stunden. Die erste Stunde ist zur Buße gedacht (glorreicher, freudenreicher oder schmerzhafter Rosenkranz), in der zweiten wird dann eine festliche Messe gefeiert. Ebenso ist es bereits eine feste Gewohnheit bei mir geworden, den Fatimatag auch zur Heiligen Beichte zu nützen. Sooft ich nur kann, nehme ich an einem 13 frei von der Arbeit.
Die zweite Situation: Ich bin oft ein richtiger Montags-Muffel. Oft fällt es mir sehr schwer, zu akzeptieren, dass das Wochenende wieder vorbei ist und wieder eine lange Arbeitswoche von neuem beginnt. Und in diesem Monat fällt der 13 auf einen Montag. Ich weiß bereits, dass ich ihn wieder frei habe. Und es ist mir schon raus gerutscht. Wie gut, dass der Wallfahrtstag diesmal ein Montag ist. Erspar ich mir wenigstens einmal den blöden Montag in der Arbeit, für mich dauert diese Woche schon wieder einen Tag kürzer. Es liegt auch sicher daran, dass viele meiner Kollegen über die Kirche und Jesus schlecht reden, daher auch mich als Deppen sehen und daher auch mir nicht viel bedeuten. Ich sehe sie zwar, aber das wars auch schon. Ok, sollen sie über mich schlecht reden. Jesus hat es doch sogar so vorausgesagt. So wie sie bei der Kreuzigung IHN verachtet haben, so werden sie auch uns verachten, wenn wir bekennen, dass wir IHN angenommen haben.
Ich bin genauso ein Sünder als der Ungläubige, aber ich habe jemanden, an den ich mich wenden kann und Buße tun kann, falls ich gefehlt habe. Drum darf ich hoffen, einmal gerettet zu werden.
Ich denke so nach. Die Wallfahrt ist etwas Gutes und segensreiches, aber ist es nicht auch Sünde, wenn man ständig nur über den Montag schlecht redet und immer nur meckert am Montag? Und: Sollte ich nicht diesen 13 gleich einmal zum Anlass nehmen, genau das zu beichten?

Lieber xy, ja, es wäre eine gute Idee, dies zu beichten. Die Beichte befreit ja nicht nur von Sünden, sondern sie verhilft uns, ungute Gewohnheiten abzulegen. Eine lieber Priesterfreunf hat einmal gesagt: "Was ich sowieso tun muss, tu ich am liebsten gleich und gern!" Das könnte auch für den Montag ein Motto werden. Und wie wärs, die Unlust an diesem Montag immer wieder Jesus zu schenken?

Ich habe mal eine Frage. Ist das gutes Recht? Oder als Christ Sünde?
Es ist Freitag, später Nachmittag, knapp vor 17 Uhr. Bald ist eine lange Arbeitswoche geschafft und ich sehe das Wochenende schon knapp vor mir und denke schon an meine Frau, die ich während der Arbeitswoche leider eh viel zu lang allein lassen muss, als wenige Minuten vor 17 Uhr noch eine Beschwerde über einen Lenker (arbeite in einem Verkehrsbetrieb) über das Telefon herein kommt. Ich darf es zwar nicht direkt sagen, gebe aber dem Kunden schon deutlich durch mein Verhalten zu erkennen, dass mich das nicht mehr interessiert und ich nur mehr vom Büro weg will. Nachdem der Kunde aber nicht locker lässt und pausenlos weiter redet, sage ich ihm, ich werde mich drum kümmern und sage ihm dann, was heraus gekommen ist. Das aber nur zu dem Zweck, damit er endlich auflegt, um eine Minute später aus dem Büro zu verschwinden. Wenn also der Kunde sich in wenigen Minuten wieder melden wird, dann ruft er ins Leere an. Vor Montag früh wird nun sein Anliegen nicht mehr bearbeitet.
Nun kann man sagen, schön, dass ich meine Frau so liebe. Aber die eheliche Treue und die christliche Nächstenliebe sind ja zwei Paar Schuhe. Die Nächstenliebe gilt ja auch in der Ehe trotzdem ausnahmslos jedem Menschen. So weiß ich nun nicht, ob denn Gott das ok finden kann, wenn ich meinen Mitmenschen falsche Versprechungen mache, nur um ja pünktlich in die Freizeit starten zu können.

Lieber xy, beides ist wichtig: Die Liebe zur Frau und die Verantwortung in seinem Beruf. Ich meine, in Ihrem Fall wäre es richtig, auch nach Dienstschluss noch liebenswürdig zu sein - da tun Sie Ihrer Frau nicht weh. Sie müssen sich nur selbst etwas überwinden. Das ist eine Chance für ein kleines Opfer der Liebe.

Am 19. April jährt sich unser Hochzeitstag zum 10. Mal. Die gute Nachricht: Ich war meiner Frau immer treu, unsere Liebe ist nicht erkaltet.
Jetzt aber habe ich eine andere Frage. Ob das, was ich mache, denn nicht auch sündhaft ist? Ich habe sicher keinen Ehebruch zu beichten, es ist im Gegenteil sogar so, dass seit meiner Hochzeit auch im rein mitmenschlichen Bereich NUR mehr meine Frau zählt und ich die anderen Mitmenschen oft sehr vernachlässigt habe.
Beispiel: Genau an jenem 19. April, unserem Hochzeitstag beharrte ich in der Firma auf einen Urlaubstag, um diesen mit meiner Frau feiern zu können. In meiner Firma ist aber genau an diesem Tag eine wichtige Schulung angesetzt, sodass nun überhaupt niemand im Büro ist. Ergebnis: Meine Frau freut sich natürlich auf diesen Tag, meine Kollegen aber sind stinksauer, dass ich diesen Tag unbedingt originalgetreu feiern muss und nicht kooperativ bin.

Lieber xy, wenn es betrieblich schwierig ist, hätte ich den Hochzeitstag an einem anderen Tag nachgefeiert. Heuer fiern wir z.B. Mariä Verkündigung nicht am 25. März (das war Karfreitag), sondern am 4. April. Da müsste das mit dem Hochzeitstag auch möglich gewesen sein.

Ich hätte mal eine Frage. Ob es auch Sünde ist, wenn man die Arbeitstage nicht zu schätzen weiß und oft nur lustlos vorantreibt.

Ich bin zwar sehr gläubig, ja man kann sogar sagen, ich bin ein richtiger Jesusfan geworden.
Ich habe jetzt die ganzen Messen in der Kar- und Osterzeit mit wahrem Enthusiasmus mitgefeiert.
Palmweihe, Leidensmesse, Auferstehung. Dasselbe gilt auch für jedes andere Wochenende und auch für jeden 13., wo ich immer zum Fatimagebet mitfahre.

Doch jeden Montag (jetzt zu Ostern eben Dienstag) stehe ich schon mit saurem Gesicht auf. Schon wieder arbeiten gehen. Dieser Tag könnte schneller vorbei sein, als er begonnen hat. Dann bin ich oft missgelaunt in der Arbeit, was sich auch auf das Verhalten gegenüber Kunden auswirkt. Wie oft war ich schon richtig ruppig, weil mir wieder einer schwer auf die Nerven ging? Daheim bei meiner Frau würde es mir doch jetzt viel besser gefallen und die Zeit vergeht einfach nicht. Wenn es dann gegen 17 Uhr, fixiere ich schon die Uhr. Liebe Zeit, vergeh doch schneller. Sonst kommt womöglich noch einer daher, bevor ich gehen kann. Freitag Abend fühl ich mich immer wohl, Samstag erst recht, doch Sonntag abend kommt dann schon wieder das flaue Gefühl. Bald wieder Montag. Dabei hatten wires schon als Kinder gelernt: Gott für jeden Tag dankbar sein, also nicht nur für zwei Tage in der Woche und den Rest nur vorantreiben.

Lieber xy, Sie spüren es selbst, dass es nicht richtig ist, nur auf das Wochenende hin zu leben. Ich weiß zwar nicht, was Sie arbeiten - aber - man kann jede Arbeit Gott als wohlgefälliges Opfer darbringen. Wenn Sie den 13. zitieren. In Fatima wird ja ganz besonders zu Gebet und Opfer aufgerufen. Sie müssen sich das Opfer nicht suchen. Sie können Ihre Arbeit aufopfern. Dann wird sie wertvoll vor Gott. Machen Sie alles mit IHM, dann wird alles zum Gebet. Und eines Tages haben Sie Freude. Und dann habe ich einen ganz tollen Sproch vom leider vor einem Jahr verstorbenen P. Dr. Anton Gots. Er hat immer gesagt: "Wenn ich etwas sowieso tun muss, dann tu ich es am liebsten gleich und gerne"! Und ich würde diese Schwäche immer wieder in die Beichte bringen (solange sie da ist), damit sie eines Tages davon befreit werden.

Ist es auch Sünde, den Chef anzulügen, aus Angst, gekündigt zu werden?
Ich arbeite in der Zählstelle eines Verkehrsbetriebes. Speziell Wochenenden und Feiertage sind durch die Lenker zu zählen. Am Montag kommt sofort der Chef und möchte die Fahrgastfrequenzen wissen. Ist in dieser Woche ein Feiertag, wiederholt sich das Spiel in dieser Woche ein zweites Mal, eben am „falschen Montag“, dem Tag nach dem Feiertag.
Jene Lenker, die nicht sofort ein Zählblatt abgeben, muss ich anrufen und fragen, wie viele Leute gefahren sind. Doch auch jetzt noch passiert es immer wieder, dass der Lenker die Mailbox eingeschalten oder ganz abgedreht hat und gar nicht abhebt. Doch da ist mein Chef uneinsichtig. Ich sei dafür verantwortlich, dass er das am Montag oder nach dem Feiertag sofort bekommt. Ist er dreimal schon zu mir rüber gekommen, dann kommt oft die Frage: „Wofür habe ich sie eigentlich?“
Damit ich Ruhe von ihm habe, schaue ich dann meistens in den Annalen nach, wieviel Fahrgäste denn ein oder zwei Jahre vorher an genau diesem Tag waren und die schreibe ich dann ab. Das stimmt dann zwar absolut nicht, aber ich habe Ruhe von ihm. Und er weiß auch nicht, dass ich ihn anlüge, im Gegenteil, er sagt dann: „Schimpfen muss man, dann geht’s ja plötzlich!“
Ist das nun Sünde, was ich da mache, oder kann man im Job auch manchmal tricksen um nicht arbeitslos zu werden?

Lieber xy, was Sie machen ist menschlich verstänlich aber nicht korrekt. Es ist schon Ihre Aufgabe, die Lenker anzuleiten, Ihnen die Zählblätter abzluliefern. Sie müssen sich ein System überlegen, dass jeder Lenker die gewünschten Daten mit Sicherheit liefert. Das ist wirklich Ihre Aufgabe. Und Ihr Chef hat Recht auf korrekte Angaben.

Folgender Sachverhalt: Ich lernte meine Frau erst ziemlich spät kennen, nachdem ich beide Eltern ziemlich jung verloren habe. Natürlich hänge ich sehr an ihr, aber sie ist nicht ganz gesund. Sie hat Asthma, manchmal auch Depressionen, ist aus diesem Grund auch schon langzeitarbeitslos und nun liegt es an mir, für sie zu sorgen. Ich bin nun in einem unguten Alter. Für einen neuen Job zu alt, für die Pension noch immer 9 Jahre zu jung (bin derzeit 56 und muss bis 65 arbeiten gehen). Mein Chef kann manchmal sehr hantig sein. Deshalb treibe ich oft falsches Spiel mit ihm, stelle mich als der beste, obwohl ich es absolut nicht bin, nur um nicht gekündigt zu werden. Die Sache ist nämlich die: Erlebe ich die Pension, wären wir auch im Alter ausgesorgt mit der Abfertigung. Sterbe ich noch vor der Pension, wäre es zwar für meine Frau sehr traurig, aber finanziell könnte ich sie wenigstens gut versorgt zurück lassen. Die Abfertigung bekäme dann sie. Würde ich allerdings lebend noch vor der Pension gekündigt, dann sähe es finanziell schlecht aus.
Meine Gedanken sind nun die. Ich muss für meine Frau alles tun, damit es ihr gut geht, notfalls auch nach mir. Ich redete mir immer ein, ich liebe ja meine Frau und Chef anlügen ist ja nicht so schlimm, ich tu es ja für meine Frau. Ich könne ja in der Pension dann dafür Buße tun, dass ich das immer getan habe.
Doch dann durchzuckte es mich: Gott muss da nicht mitspielen. Was ist, wenn ich nicht 65 werde? Deshalb, weil ich meine Frau liebe und keinen Ehebruch begehe, bin ich deswegen noch lange nicht im Himmel, denn lügen verurteilt Gott genau so, ganz egal, was die Gründe sind, warum ich lüge. Vor allem, weil ich eben derzeit mit einer Sünde lebe, die ich erst in 9 Jahren aufgeben möchte, wenn ich von der Firma nichts mehr zu befürchten habe.
Ich bin also hin und hergerissen. Gekündigt zu werden wäre schlimm, aber von Gott verurteilt zu werden wäre noch 1000x schlimmer denn das gilt dann für alle Ewigkeit.

Lieber xy, darf ich Ihnen zuerst eines sagen: Wenn Sie nicht gut arbeiten würden, hätte der Chef schon lange etwas gesagt. Da müssen Sie sich nicht verstellen. Bleiben Sie normal und versuchen Sie die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen! Sie müssen dabei Ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Also keine falsche Bescheidenheit! Und ... seien Sie gelassen! Übergeben Sie alles Gott! Er liebt Sie, er sorgt für Sie! Er weiß genau, was Ihnen not tut. Wenn Sie einen Fehler haben, dann ist es Ihr Misstrauen Gott gegenüber. Nein, Er ist auf Ihrer Seite. Und wissen Sie, was in 9 Jahren ist? Vielleicht schaut die Welt in einem Jahr schon ganz anders aus! Und da legen wir am besten unsere Zukunft in die Hand Gottes - und tun unser Bestes Tag für Tag!

Liebes Hauskirche Team,
ich bin (standesamtlich) verheiratet und habe 2 Kinder. Meine Frau hat einen starken Waschzwang welcher unser aller Leben massiv beeinträchtigt, indem wir uns alle diesen Zwängen unterwerfen müssen (duschen gehen, immer wenn man von draußen in das Haus geht, Kleidung im Vorzimmer immer ausziehen, etc.). Wenn die Prozeduren nicht zu 100% befolgt werden, werden wir beschimpft und angeschrien oder aber meine Frau beginnt zu weinen und zu betteln, das wir ihre Regeln befolgen. Wir haben jeden Tag die selben Diskussionen und Streiterein und sie weiß um ihre Krankheit bescheid nur will sie keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Der Freundeskreis wird auch immer kleiner und trotzalledem liebe ich meine Frau. Das besonders schlimme daran ist, das sie den Zwang über die Liebe zu ihren Kindern stellt.
Durch ein außerordentliches persônliches Erlebnis vor ein paar Monaten, habe ich das 1. Mal das Neue Testament innerhalb von 2 Monaten gelesen, ja sogar verschlungen und ich habe mein Leben vor kurzem an Jesus übergeben. Ich bete seit ca 2 Monaten zig Male pro Tag dafür, das meine Frau ihre Zwänge endlich ablegt und das wir alle noch die Kraft. haben, das durchzustehen. Ich habe das Gefühl, das die Zwänge immer schlimmer werden, seit ich für meine Frau bete.
Wenn Jesus an meiner Stelle wäre, würde er ihr die Zwänge einfach austreiben, so wie er Maria v. Magdala befreit hat. Da ich das aber noch nicht kann, werde ich einfach wie bisher weiterbeten.
Wenn sie noch einen Ratschlag für mich haben, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Lieber Roland, ich freue mich, dass sie Jesus kennen gelernt haben! Ja, es kann sein, dass die Zwänge zuerst schlimmer werden. Sie machen es richtig: Weiterbeten!!! Das kann dauern - aber es lohnt sich! Ein Rat: Beten Sie zuerst dafür, dass Ihre Frau professionelle Hilfe in Anspruch nimmt. Ich empfehle: Verhaltenstherapie! Das wirkt am Schnellsten. Und bleiben Sie dabei, Ihre Frau zu lieben!!! Ich weiß nicht, ob das vom hl. Geist ist: Aber vielleicht würde es helfen, die geforderte Wäsche zu übertreiben (so dass sie selber lachen muss)?

Guten Tag,

Können Sie mir vielleicht sagen, was es bedeutet,wenn der Pfarrer mir nach der Messe, in der Weihrauch benutzt wurde, jedess Mal ein Weihrauchkorn schenkt?
Hat das eine besondere Bedeutung oder was möchte er sonst damit zum Ausdruck bringen?
Ich danke Ihnen im Voraus für Ihre Antwort und wünsche ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Liebe Janine, da gibt es meines Wissens nach keine Tradition. Macht er das mit allen - oder nur mit Ihnen? Wenn er es nur bei Ihnen macht, dann wäre ich etwas zurückhaltend.

Guten Tag!
Warum kann man das 5. Gebot derart interpretieren. Ist nicht die Interpretation schuld am Tod so vieler Menschen...
LG Makino
5) Tötung im Krieg

Im Kriegsfall hat ein Soldat kaum die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden: Er muss sich verteidigen, um nicht selbst getötet zu werden; er kann sich aber auch nicht dem Kampf entziehen, da er sonst erschossen wird. Der Soldat darf sich aber nicht an kriegsverbrecherischen Aktionen gegenüber wehrlosen Menschen (Zivilbevölkerung, Gefangene) beteiligen.
Ein Volk darf nur im Verteidigungsfall zur Waffe greifen. Es muss aber zuvor versuchen, alle Möglichkeiten einer friedlichen Beilegung eines Konfliktes auszuschöpfen. Im Extremfall kann ein Volk zu einem Präventivschlag (zuvorkommender bzw. vorbeugender Angriff) gezwungen sein, um seine Chancen bei der Verteidigung des eigenen Landes zu erhöhen.

Lieber Friedrich, die Interpretation eines "Gesetzes" muss immer unter Berücksichtugung des gesamten Glaubensgutes geschehen. Wenn jemand meine Frau und meine Kinder erschießen will und ich habe die Möglichkeit, diesen Mann - wie immer - außer Gefecht zu setzen, dann ist es meine Pflicht, dies zu tun. Sie sehen daher, dass Anwendung von Gewalt sehr relativ ist. Sie kann, wie in diesem Beispiel gezeigt, zwingend erforderlich - oder wie Franz Jägerstätter gezeigt hat - unerlaubt sein.

Jesus fordert auch die Feindesliebe. Mit gutem Recht, denn er selbst hat ja sogar am Kreuz noch seinen Mördern verziehen. Worüber allerdings nichts in der Bibel steht: In unserer Zeit ist nicht Feindschaft, sondern totale Ignoranz ein Riesenproblem. Die Leute wollen untereinander einfach nichts zu tun haben. So frage ich, ob es Sünde ist, so einen Ignoranten bloß zu stellen.

Folgender Sachverhalt: Ich gehe in der Mittagspause ins Lokal ums Eck, um schnell etwas zu essen. Vis a vis von mir sitzt ein Mann. Ich will ja freundlich sein und sage vor dem Essen "Mahlzeit" zu ihm. Er sieht mich wortlos an und sagt absolut nichts. Die Folgetage ist es genauso. Mit den anderen unterhält er sich aber. Schliesslich sagt er, er will mit mir nichts zu tun haben. Es ist aber keine Feindschaft vorangegangen, sodass er dazu einen Grund hätte.
Tags darauf gehe ich mit Kollegen ins Lokal, sitzt der wieder dort. Ich zeige mit dem Finger auf ihn und sage sehr laut: "Seht ihr, dort sitzt ja der aufgeblasene Depp, der mit mir nichts reden will!" Der Mann läuft rot an, verlässt das Lokal und ward dort nie mehr gesehen. Ich wusste ja, dass er sogar zu stolz ist, zumindest jetzt was zu mir zu sagen.
Jetzt muss ich wohl fragen. Ist es Sünde, so einen bloß zu stellen oder in diesem Fall gerechtfertigt?

Lieber xy, Ihre Reaktion war zwar verständlich, aber nicht richtig! Ein Fremder hat natürlich das Recht, ditanziert zu bleiben - auch wenn es unhöflich ist. In diesem Fall haben aber Sie einen Mann beleidigt, der Ihnen nichts getan hat - der nur seine Ruhe haben wollte.

Ist so etwas meinerseits Sünde?
Im Expedit. Ich habe sehr viel Arbeit. Kommt ein Lenker und sagt, er brauche einen zusätzlichen Plan für seine Freundin. Wie bitte? Freundin? Der Mann ist doch verheiratet. Ich betrüge ja schliesslich meine Frau auch nicht. Ziemlich unfreundlich schicke ich ihn weg.

Doch Gott sieht ja ins Herz. Vorrangig hat mich nicht sein Ehebruch geärgert, sondern ich brauchte eh einen Grund, ihn loszuwerden, weil ich genug andere Arbeit hatte und ja gar nichts für ihn tun wollte und er mir nur lästig war.

Lieber xy, ja, wenn Sie lieblos geantwortet haben, dann ist es sündhaft. Wenn Sie sich über den Ehebrecher geärgert haben, dann ist das zurecht.

Eine Frage: Sind auch solche Lügen Sünde, die man mehr oder minder nicht freiwillig sagt, sondern man quasi dazu gezwungen wird, zum Beispiel im Berufsleben?
Das gängigste Beispiel ist die sogenannte Bürolüge. Ein Anrufer möchte den Chef sprechen, doch der möchte gerade mit niemandem reden. Also bin ich gezwungen, zu sagen, er sei auswärts zu einem dringenden Termin, obwohl er in Wahrheit im Nebenzimmer sitzt.

Liebe(r) xy, nein, das ist Lüge! Warum nicht sagen: "Das geht jetzt leider nicht, bitte rufen Sie später (ev. Uhrzeit angeben) an! Und der Anrufer hat keinerlei Recht, zu erfahren, warum es jetzt micht geht!

Ist in diesem Fall lügen auch Sünde?
In der Firma ist ein Betriebsausflug angesetzt. Meine Frau dürfte sogar mitfahren, will aber nicht. Aber zunächst erlaubt sie mir, dass zumindest ich mitfahren darf. Doch je näher der Tag kommt, desto mehr schmollt sie, weil sie an diesem Tag allein sein wird. Dann beginnen schon die Diskussionen, ich hätte sie ja eh mitgenommen, wenn sie nicht will, könne ich nichts machen. Schliesslich, um meine Ruhe zu haben, sage ich ihr zunächst, ich fahre eh nicht mit. Doch an diesem Tag selbst täusche ich dann einen Anruf vor. Betriebsausflug wegen dringender Lagebesprechung abgesagt, doch zu dieser müsse ich unbedingt gehen, die warten schon auf mich. Und schon fahre ich auf den Ausflug mit. In diesem Fall berechtigt oder nicht?

Liebe xy, eine Lüge ist nie eine Lösung. Man muss auch Spannungen durchstehen lernen.

Hallo Hauskirche!

Ich würde Sie gern um Rat fragen, es geht um unseren Bruder. Alles veränderte sich über Nacht. Unser Bruder war früher ein guter Mensch, vom Herzen demütig, humorvoll, allzeit verzeihend, er hatte ein Strahlen im Gesicht wie kein anderer. wenn er in ein Raum hineingetreten ist erstrahlte er alles wie die Sonne. Man bewunderte ihn dafür. Ebenso ging so oft er konnte zur Anbetung und versuchte in allem Gottes Willen zu suchen. Nur zu Info er ist 27 Jahre alt. Nun seit dem Sommer letzten Jahres veränderte sich alles. Obwohl unser Geschwisterverhältnis so gut war, wie kein anderes, wir beteten so oft wir konnten gemeinsam, beratschlagten uns, diskutierten über diverse Sachen und waren die besten Freunde. änderte sich alles ins negative. Wir wussten am Anfang nicht einmal was los war. weil er nichts erzählte. Per Zufall fanden wir heraus was los war. Er hatte eine Freundin. Nun seit er mit ihr zusammen ist, veränderte er sich, anstatt ins positive, ins negative. Seitdem trägt er eine Kälte in sich, seine Laune ändert sich von traurig zu wütend. er hat einen Unfrieden in sich. Er schreibt mit ihr Tag und Nacht, schaut ständig auf sein Telefon, ist mit den Gedanken nicht bei der Sache. Das Lustige ist dass sie ,,versuchen´´ alles durch Gott zu machen, aber selbst ihren eigenen Willen durchziehen. Wir selbst haben die Freundin noch nicht kennengelernt, da wir ihm gesagt haben, dass er sich wieder ins positive ändern muss und dann das Restliche folgen kann. Wir haben nichts gegen sie. Natürlich wollen wir für uns gegenseitig nur das Beste, egal ob jemand Priester wird oder heiratet, er hat unsere Unterstützung und Gebet. Ist er für die Heirat bestimmt, dann würden wir seine Ehefrau akzeptieren und auch sie wäre ein Glied des einen Leibes. Aber diese Beziehung ist nicht gut für ihn. Sie hat ihn ganz eingenommen, sie befiehlt was er zu sagen oder zu tun hat, wettert gegen seine Familie, besonders gegen die Eltern, wirft uns okkulte Praktiken gegen sie vor, obwohl sie uns nicht einmal kennt, und wir haben ihr vergeben. Da er mit uns in einer Wg bei den Eltern wohnt, will sie so schnell wie möglich aus dem Haus schaffen, mit der Aussage erst dann wird er zu Mann. Sie erzählt ihm irgendetwas von Gott, obwohl sie erst vor kurzem laut ihm Gott gefunden hat, aber ihm verbietet seinem jüngeren Bruder beim Führerschein zu helfen, der um Hilfe gefragt hat. Sogar der Vater, der mehr ein Taufscheinchrist ist hat erkannt, dass er ein Herz aus Stein bekommen hat. Nun, wäre die Beziehung von Gott, dann müsste, ja beide einem Frieden in sich haben, die Dinge würden anders aussehen und würde ein noch besserer Menschn werden, das alles gibt es hier aber nicht. Ja die Freundin sagt sogar, dass sie ihre Seele für ihn hergeben würde und sie können sich nicht einen Tag nicht sehen ohne gleich Entzugssymptome zu haben. Es ist wirklich eine obsessive Liebe.


Benedicamus Dominus, Deo gratias.

Per Mariam ad Jesum

Pedro

Lieber Pedro, nicht "eingreifen"! Beten, beten, beten und warten. Und lieb sein. Glauben Sie mir, in solchen Dingen habe ich Erfaghrung!

Liebes Hauskirche-Team,

meine Frage ist,

entscheidet der liebe Gott wann man aus dem gemeinsamen Elternhaus auszieht?

Ich werde bald 28,

Nun sagt mir meine Schwester, dass man erst warten soll bis man heiratet da in der Bibel steht, der Mann wird Vater und Mutter verlassen.....

Ist das wirklich so? Muss ich wirklich auf Gottes Zeichen warten bis ich ausziehe oder bis zur Ehe warten?

Sie sagt alles was man tut, tut man in Christus,

Auch das ausziehen tut man in Christus,

und man soll erst ausziehen wenn es sein Wille ist,

und sie werfen mir vor dass ich ausziehen will,

Irgendwie verstehe ich das alles nicht,

Vergelts Gott

Lieber Daniel, ich verstehe das auch nicht! Es ist ganz normal, dass ein junger Mensch einen eigenen Hausstand gründet. Das hat mit der Bibel überhaupt nichts zu tun. Wenn es Sie dazu drängt und Sie auch die erforderlichen Mittel besitzen - warum nicht? Ein eigener Hausstand fordert auch die Selbständigkeit.

Wer sündigt hier? Ist Sünde eine Kettenreaktion?
Die Frau eines Kollegen von mir gibt ihm immer wieder Gorgonzola-Brote mit, obwohl er Gorgonzola absolut nicht mag. Ich weiß aber auch nicht, warum er das daheim nicht sagt. Also schenkt er das Brot mir. Doch auch ich mag Gorgonzola nicht. Also nehme ich das Brot mit heim. Aber meine Frau ekelt überhaupt vor Gorgonzola und so wirft sie das Brot schließlich angewidert weg.
Doch Essen wegwerfen ist Sünde und Brot überhaupt, da ja die Heilige Hostie selber Brot ist.
Woanders hungern die Leute.
Doch wessen Sünde ist es?
Die Frau meines Kollegen?
Mein Kollege?
Ich selbst?
Oder meine Frau?
Oder letztlich wir alle?

Liebe xy, ja - Brot und Käse wegwerfen ist Sünde! Natürlich haben alle (ausgenommen die Frau des Kollegen) falsch gehandelt. Es hätten alle sagen müssen: "Nein, Danke! Ich mag keinen Gorgonzola!" Feigheit oder falsch Rücksicht ist auch Sünde!

Grüss Gott,

in einigen katholischen Kreisen hört man dass Christen nicht an den Strand gehen sollten und baden gehen,

auch meine Schwester behauptet das,

sie sagt das wäre unchristlich,

was sagen Sie dazu?

vergelts Gott

Lieber xy, das Chrsiten am Strand nicht baden sollten ist Unsinn! Natürlich kein FKK - Naktbaden.

Zu meinem letzten E-Mail (Schein-Scheidung wegen Arbeitslosigkeit) möchte ich nun noch dazu sagen, dass wir nun doch davon Abstand nehmen möchten:
Denn ein anderer Priester meinte, das sei sehr wohl Sünde. Zwar nicht gegen die Ehe und Treue, aber gegen das 7. Gebot. Denn wenn wir uns nur scheinhalber scheiden lassen, obwohl wir danach in eheähnlichem Zustand weiterleben und sogar schon vorhaben, nach Beseitigung des Hindernisses erneut zu heiraten, ist das eine Form von Staatsbetrug und somit sicher Sünde.

Lieber xy, diese Ansicht ist natürlich die "klarste" Lösung. Aber es gibt schon eine "geheime Schadloshaltung", die nicht unbedingt sündhaft ist. So ist es üblich, dass verwitwete Menschen oft nur kirchlich heiraten, weil sonst ein Teil seine Pension verlieren würde, die Heirat also bestraft. Letzte Richtschnur ist hier nur das eigene Gewissen.

Ich habe eine Frage:
Meine Frau ist langzeitarbeitslos und findet einfach keine Stelle. Da ich zuviel verdiene, wobei für den Staat schon ein wenig mehr als erlaubt zuviel ist, bekommt sie keinerlei Unterstützung. Reich sind wir aber nicht. Da sie aber keine Unterstützung bekommt, ist sie auch für das Arbeitsamt nicht interessant. Die wollen zuerst jene vermitteln, die Untersützung bekommen. Meine Frau fühlt sich schön langsam unnütz und ich frage mich oft, wie ich ihr helfen kann.
Jetzt fiel uns was ein: Wäre es Sünde, wenn wir uns vorübergehend staatlich scheiden lassen, wobei wir uns aber nicht trennen wollen und schon auf gar keinen Fall Ehebruch begehen? Meine Frau gilt dann staatlich als Single und würde somit schneller eine Stelle bekommen. Sobald diese missliche Situation behoben ist, würden wir auch staatlich erneut wieder heiraten.
Ich würde ja dann nicht als wiederverheirateter geschiedener gelten, denn ich habe ja keinen Partnerwechsel vollzogen, sondern meine ohnehin kirchlich angetraute Frau nur erneut geheiratet.
Raten Sie mir ob das richtig ist.

Lieber xy, ich würde mich nicht scheiden lassen. Zivile Scheidung hat auch Nachteile. Vorschlag: So lange Novenen zum hl. Josef beten, bis Ihre Frau entweder einen Job hat oder weiß, was sie sonst tun soll. Gott hat sicher einen besonderen Plan für sie. Den gilt es zu finden.

Ist es auch Sünde, wenn man von einer Frau träumt, beim aufwachen masturbiert, aber es keinerlei Gefahr gibt, dass dies zur Unzucht führen könnte? Ganz einfach deshalb, weil das eben nur eine Traumgestalt war und diese Frau im wahren Leben nicht existiert. Zumindest kenne ich keine, die so aussieht wie jene, von der ich geträumt habe.

Lieber xy, der Traum ist keine Sünde, nein! Masturbation ist (bei vollem Bewusstesein) immer Sünde. Da gibt es natürlich alle möglichen Abstufungen - Traum, Halbtraum ... Aber wenn man munter ist ... am Besten gleich einen Rosenkranz beten und dann eine kalte Dusche!

Ist es eigentlich Sünde, in der Arbeit meine Kollegen zu ärgern, weil sie ja auch mich ärgern?
Worum es geht: Meine Kollegen haben die Angewohnheit, sich in meinem Zimmer zum Unterhalten zu treffen, unterhalten sich aber nicht mit mir. Wenn ich dringende Arbeit habe und nachdenken muss, empfinde ich diese Quatscherei äußerst störend. Auf meine Bitte, zum Unterhalten nicht gerade in mein Zimmer zu kommen, haben sie bisher nicht reagiert.
So habe ich in letzter Zeit nach Mitteln gesucht, um sie aus meinem Zimmer zu vergraulen. Radio laut aufdrehen, damit sie nichts verstehen. Oder von hinten anschleichen und ihnen von hinten irgendeinen Blödsinn ins Ohr sagen. Das hassen sie doppelt, weil sie sich schrecken und auch meinen Hauch nicht im Ohr spüren wollen. Aber das Ziel ist dann erreicht, sie haben einen Zorn zwar, aber sie gehen.
Aber ich ärgere ja doch absichtlich meine Mitmenschen. Ist dieser Fall auch Sünde?

Liebe xy, Sie ärgern Ihre Kollegen ja nicht mutwillig - es ist fast "Notwehr". Wohl nicht vollkommen, deshalb würde ich es auch beichten - aber versuchen Sie beides: Sagen Sie, dass Sie Ruhe brauchen und arbeiten wollen. Wenn es nichts bringt, dann fragen Sie, ob es ihnen liebr ist, dass Sie das Radio laut aufdrehen - vielleicht kapieren sie dann.

Ist es eigentlich Sünde im Gebet um Dinge zu bitten, von denen man genau weiß, dass sie nicht passieren werden und auch gar nicht passieren können?
Beispiel: Freitag Abend bete ich immer. Lieber Gott, lass jetzt die Zeit langsamer vergehen, damit der Montag nicht so bald kommen kann.

Liebe xy, so sollte man eigentlich nicht beten, aber der liebe Gott weiß ja, was Sie damit sagen wollen: die Erholung "auszukosten". Und das darf man sich nach einer anstrengendn Woche ja wünschen. Dazu muss Gott die Zeit nicht manipulieren.

Hallo,

ich hätte gerne gewusst, ob ein Christ am Strand baden darf?

Darf er auch an den See schwimmen gehen?

Gut, Schwimmbad würde ich nicht wirklich gehen,

aber ist es unchristlich wenn man am Strand baden geht oder dort Urlaub macht?

Schließlich gehe ich am Strand oder am See baden um eben zu baden und braun zu werden, und nicht mich notgeil zu machen,

danke für Ihre Antwort

Liebe xy, die Christen sind nicht prüde - warum nicht am Strand baden gehen, warum nicht im Schwimmbad? Und Gott danken für die Erholung! Natürlich auf keinem Nudistencamp.

Hallo!

Ich habe Ihnen gestern geschrieben, dass mein Mann und ich uns wegen der Wäsche gestritten haben, weil ich ihn kritisiert habe.
Sie müssen mir nicht mehr schreiben. Das hat sich erledigt. Er hat sich entschuldigt.
Vielen Dank.

Schön, das habe ich im vorigen Text beantwortet!

Hallo!

Ich möchte Ihnen diese Situation schildern und um Ihren Rat bitten:

Ich bin zur Anbetung gegangen und habe meine Kinder bei meinem Mann gelassen. Das Essen war fast fertig. Als ich nach Hause gekommen bin, war das Essen fast aufgegessen, aber die Kinder haben nichts bekommen.
Dann hat mein Mann die Wäsche aufgehangen, leider einige nasse Stücke noch zu den trockenen Teilen geworfen. Als ich ihm das ganz normal sagte, dass man den Kindern Essen gibt und das Nasse nicht zum Trockenen hängt, ist er sehr wütend geworden.

Er hat mich mit schlimmen Beschimpfungen stehen lassen und sagte er wolle ausziehen.

Ihm passt momentan alles nicht. Ich bin ihm zu dick, meine Familie ist ihm nicht gut genug. Er sehnt sich sehr nach seiner Mutter.

Wie soll ich nun reagieren? Verzeihen ist schon klar. Zu einer Eheberatung geht er bestimmt nicht und beichten geht er auch nicht. Er war schon Jahrzehnte lang nicht beim Beichten und geht immer zur Kommunion, wenn er mal zur Kirche geht. Meine Hinweise, dass das er das nicht darf weist er zurück.
Soll ich ihn nicht mehr negativ kritisieren?

Liebe xy, Sie können und sollen Ihr Problem vor den Herrn bringen und beten! Lesen Sie Ex 14,14. Da lagern die Israeliten zwischen dem roten Meer und den Ägyptern. Vor ihnen das Mehr, hinter ihnen der Feind. Das ist aussichtslos. Was sagt Gott dem Volk?: "Der Herr kämpft für euch. Ihr aber könnt ruhig abwarten." Und sehen Sie, das ist ja bei Ihnen passiert, da Sie mir in einem zweiten mail geschrieben haben, Ihr Mann hätte sich entschuldigt. Danke, Herr! Verzeihen, Opfer und Gebet - das sind die Waffen des Christen!

Mir geht es jeden Morgen nicht gut. Ich leide manchmal furchtbar. Was kann ich tun damit es mir besser geht.

Da kann ich keine Antwort geben. Ich müsste wissen, worunter Sie leiden. Physisch oder psychisch.

Grüß Gott,

ich bräuchte mal Ihren,

ich bin 27,leben noch bei den Eltern, seit 7 Monaten in einer Beziehung,
meine Freundin arbeitet in der gleichen Firma wie ich, wir sehen uns also fast jeden Tag,

Nur hat meine Familie ein wirklich großes Problem mit meiner Beziehung,

Ich hab einige Jahre für eine Person gebetet die mir Gott schicken soll die ich dann heiraten soll,
und in meine Freundin hab ich sie gefunden die mir Gott geschickt hat, ich weiß ganz einfach, natürlich waren da Gedanken oder Zweifel aber Gott hat mir gezeigt dass sie es ist und ich weiß ich will sie heiraten wenn es der liebe Gott will,

meine Freundin ist der wunderbarste mensch auf erden, ich liebe alles an ihr, und wir warten wirklich bis zur ehe mit der Keuschheit und bemühen uns unseren Glaube zu leben,

Nur ist da meine Familie, bevor ich meine Frau des Lebens traf war ich oft zuhause, ich bin nirgends hingegangen, war sehr viel bei und mit meiner Familie, und es wurde mir von meinen Eltern vorgeworfen ich sei ein Stubenhocker, würde nirgends hingehen usw,

Dann traf ich meine Freundin die übrigens Claudia heisst,man verliebt sich und verbringt sehr viel Zeit mit der Person, ich gebe zu ich habe meine Familie und Geschwister vernachlässigt, habe eben viele Fehler gemacht,auch in der Beziehung die mir meine Freundin alle verziehen hat,

Meine Geschwister sprechen nicht mehr mit mir, eben nur das nötigste, auch da hab ich viele Fehler gemacht usw,aber wenn ich sie grüße oder ihnen etwas sage bekommt man nur eine Antwort obwohl man früher eine Superbeziehung hatte,

Ich gebe selbst zu dass ich viele Fehler gemacht habe,

Aber heute noch nach 7 Monaten werde ich fertiggemacht wenn ich nicht gleich von der Arbeit nach Hause komme, oder wenn ich 2 Stunden später komme und mit meiner Freundin nur spazieren war,

Ich werde fertig gemacht weil ich SMS schreibe mit meiner Freundin oder mit ihr telefoniere,

Ich werde fertig gemacht wenn ich am Wochenende frei habe und ihn öfters mit meiner Freundin verbringe als mit meiner Familie,

Und es wird mir vorgeworfen dass ich verliebt bin und nicht weiß was liebe ist,

Und heute macht mich mein Vater fertig und will Messen für mich einbezahlen lassen damit es laut ihm mir wieder gut geht,

Ist es Eifersucht von meiner Familie? Sie müssen wissen meine Familie pickt sehr an mich,

Was kann es sein? Spüren Sie dass ich bald ausziehen werde wenn ich heirate?

Es ist schwer mit meiner Familie über Liebe usw zu sprechen, wenn ich ihnen sagen würde wie sehr ich meine Freundin liebe, sie würden mir sagen ich weiß nicht was liebe ist,

Ich vernachlässige meinen Glauben nicht, ich versuche wie ein guter Katholik zu leben genauso meine Freundin,

Ist es die Angst meiner Familie dass sie mich an eine andere Frau verlieren wenn ich heirate?

Ich liebe meine Freundin mehr als mein Leben und wir sind uns sicher in uns und wollen heiraten,

wie gesagt sie ist die Frau meines Lebens,

Man ist traurig wenn man die Person die man liebt ein paar Tage nicht sieht wie auch immer, auch da wird man fertig gemacht


Ich brauche Ihren Rat

Vergelts Gott

Lieber Dejan, wenn Sie 27 Jahre alt sind, dann dürfen (und müssen) Sie Ihre Leben selbst in die Hand nehmen. Eltern und Geschwister können und sollen Ihnen raten, Sie aber zu nichts zwingen. Haben Sie Ihre Freundin ganz offiziell in die Familie mitgebracht? Machen Sie einen Termin mit Ihren Eltern aus und sagen Sie, dass Sie mit Ihrer Freundin kommen wollen oder bestellen Sie einen Tisch in einem Gasthaus, um dort Ihre Freundin der Familie vorzustellen. Villeicht ist es nur das. Wenn die Eltern (Geschwister) sehehn, dass ist doch ein toller Kumpel, dann wird es doch leichter gehen. Alles Gute und Gottes Segen. Beten Sie weiter!

Grüß Gott! Eine Frage hätte ich noch. Es geht um mein Verhältnis Glauben - Beruf. Ich arbeite in der Fahrplanauskunft eines Verkehrsbetriebes und alle 4 Wochen habe ich auch am Wochenende Hotline. Ich muss dazu zwar nicht ins Büro, sondern alle Auskünfte kommen über mein Diensthandy.Doch ich habe da eine strikte Anweisung meines Chafs. Keine Veranstaltung bei Hotline. Nun zählt aber nicht nur Unterhaltung, sondern auch die Heilige Messe als Veranstaltung, kurzum alles, wo öffentlich Menschen zusammenkommen. Mein Chef ist nicht sehr gläubig, daher stört es ihn noch viel mehr, wenn ich trotz Dienst in die Kirche gehe. Trotzdem habe ich meinen Glauben an Jesus nicht verleugnet. Da er es aber absolut nicht akzeptiert, begann ich, ihn schon mehrmals anzulügen (Handy hatte gerade eine Störung, ich steckte in einem Tunnel fest etc). Und fand es sogar in Ordnung, da er ja Jesus und das Leben nach dem Tod offenbar ablehnt, dass ich ihn da ruhig anlügen dürfe. Ich sagte, eine Sünde würde ich in diesem Fall sowieso begehen, aber um das 3. Gebot erfüllen zu können, muss ich gegen das 8. sündigen.
Am 29. März ist Palmsonntag. Und Palmweihe und die anschliessende Leidensmesse ist sowieso ein absoluter Pflichttermin für mich. Aber ich weiß schon jetzt lau meiner Diensteinteilung, dass ich genau an dem Tag wieder Hotline haben werde. Soll ich meinen Chef erneut hintergehen, um zur Leidensmesse zu kommen?

Lieber Walter, ich würde auf keinen Fall lügen. Hat Ihr Chef keinen Vorgesetzten? Wenn ja, dann würde ich mich an diesen wenden. Was sagt Ihr Chef, wenn Sie das Handy immer eingeschaltet haben und sich auch melden. Sie können ja auf Vibration einstellen und den Gottesdienst verlassen, wenn Sie gebracuht werden. Das geht ja einfacher, als ein Konzert zu verlassen. Und dann gibt es noch die Möglichkeit der Vorabendmessen. Ich würde auf keinen Fall lügen.

Darf ein Christ überhaupt an den Strand baden gehen oder ins Schwimmbad

Vergelts Gott

Liebe xy, natürlich darf er das! Natürlich darf man am Strand auch beten und Gott danken für die Sonne und das Meer!

Liebes Hauskriche TEam, ich habe eine Frage was ich machen soll. mein leben ist grad echt schwierig. Mein Vater schlägt mich (mit allem was in Reichweite liegt auch mit einer Glasflasche) er schlägt mich schon seit ich denken kann. Bereits in der Schulzeit hat er angefangen und hat sich nie dafür entschuldigt. jetzt ist noch ärger geworden und ich kann nichts dagegen machen. Ich bin ja schon über 18 und studentin und meine mama traut sich auch nichts dagegen sagen. Er ist in letzter Zeit besonders wütend und gereizt weil er eine Diät macht und 20 Kg innerhalb von ein paar Monaten abgenommen hat und nichts außer Gemüse und Rohkost essen darf und er ist überfordert mit meiner Schwester, die momentan eine Depression wegen ihrem Studium hat, weil sie ein paar Prüfungen nicht geschafft hat und meine mama ist momentan auf Kur für 3 Wochen. Deswegen müssen meine Schwester und ich den ganzen Haushalt machen. Und ich bin extra nach Hause gefahren weil ich eigentlich wegen dem Studium und der Arbeit in Wien wohne. ER ist jezt wütend wenn irgendwas nicht passt., wenn irgendwas herumliegt wegen kleinigkeiten und so. Ich habe ihn mal gefragt ob wir irgendwann zum Ikea fahren können, weil ich ein paar Sachen für meine Wohnung brauche und ich ja kein Auto habe. Da ist er extrem in die Luft gefahren und hat mir vorgeworfen, dass ich auch noch Forderungen stelle und hat mich wieder geschlagen, beschimpft und beleidigt. Ich habe es zuhause nicht mehr ausgehalten und bin jetzt wieder nach Wien in die Wohnung gefahren. Dort habe ich wenigstens nette Freunde. Eigentlich wollte ich bei meiner Schwester bleiben und mir tut sie auch leid da diese Atmosphäre auch nicht das Beste für ihre depressive Stimmung ist. Aber ich lasse mich nicht schlagen. Ich bin gegen Gewalt und Agression. Ich habe jetzt auch SElbstmordgedanken, will mich umbringen. (traue mich leider aber nicht). Ich denke mir oft warum haben andere , meine Freunde z.b so nette Väter, die so herzlich sind. Meinen Leben macht auch keinen Sinn, weil ich denke , dass ich nie einen Freund haben möchte. Dann werde ich einfach wieder geschlagen und das ganze beginnt von vorne. :- ( Haben sie irgendeinen Tipp was ich machen kann? Soll ich einfach mal einen längeren Abstand nehmen von meinem Vater ? Ich habe mich beeits entschuldigt, dass er das wegen dem Ikea falsch verstanden hat. Aber er kann nicht verzeihen und ist extrem nachttragend. Gebetet habe ich auch schon, aber nur meine Mama und ich sind gläubig und gehen regelmäßig in die Kirche. mein Vater ist wütend auf alles was mit Kirche und Glaube zu tun hat. In einer echten christlichen Familie wäre so etwas bestimmt nicht passiert. :-(

Liebe Rafaela, das Wichtigste: Wenn Sie gegen Gewalt und Aggression sind, ist das SEHR gut. Das gilt aber noch mehr für sich selbst! Selbstmord ist nie eine Lösung! Es ist höchstens eine schlechte Flucht - von einer miesen Lage in der Welt zu einer miesen Lage im Jenseits. noch wichtiger: auch wenn alles ganz traurig erscheint, vertrauen Sie darauf, dass Gott einen Plan für Sie hat, der wunderbar ist! Wenn Sie Ihr leiblicher Vater enttäuscht, dann nehmen Sie Ihren himmlischen Vater zum Vater. was Ihnen sehr helfen wird: verzeihen Sie Ihrem Vater und beten Sie für ihn - jeden Tag!!! legen Sie Ihren Pessimismus ab: Nein, wenn Gott Ihnen einen Mann zur Seite stellt, dann muss er all dies nicht wiederholen, projizieren Sie nicht Ihren Vater in alle Männer. Der hl. Josef war auch ein Mann! etwas Praktisches: schreiben Sie auf ein Blatt Papier, was Ihnen durch Ihren Vater geschehen ist und geben Sie dieses Blatt in einem verschlossenen Umschlag an einen oder zwei vertrauenswürdige Personen. Wenn Ihr Vater Sie wieder schlagen will, dann sagen Sie ihm, dass Sie ihn bei der Polizei wegen Missbrauchs anzeigen würden. Und falls Ihnen etwas passieren sollte, dann läge ein Brief bei Freunden, der der Polizei übergeben würde. eventuell: Verlangen Sie auch, dass sich Ihr Vater einmal für all seine Schlägereinen entschuldeigen solle.

Liebes Hauskirche Team,
Haben Sie irgendwelche Tipps gegen Faulheit. ich bin oft so träge und unmotiviert Sachen zu machen, putzen, lernen, sport usw. Gibt es irgendein spezielles Gebet oder ein Heiliger der dabei helfen kann. Ich möchte im nächsten Jahr mir echt vornehmen meine Faulheit zu überwinden. danke

Lieber xy, ich fang mit dem Einfachsten an - der "Bewegung"! Wenn Sie sich "überwinden" und einen ausgedehnteren Spaziergang machen, laufen oder schwimmen, dann sollten Sie nachher überlegen, ob sich Ihre "Laune" verbessert hat. Das wird sicherlich der Fall sein und das sollte Sie motivieren, dort weiter zu machen. Ähnlicht ist es mit dem Putzen. Ich entschließe mich z.B. den Eiskasten zu putzen, weil er innen schon vergammelt. Wenn die Arbeit fertig ist, dann sollte ich das Resultat bestaunen und mich über den Erfolg freuen. Auch beim Lernen ist es ähnlich: Wenn ich die Blutgruppen auswendig lernen soll und ich tue es und kann sie. Dann sich selbst loben! Spezielles Gebet? Jedes Gebet ist gut. Das Vater unser natürlich sehr gut. "Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden". Es hat eigentlich keinen faulen Heiligen gegeben. Aber es hat z.B. Heilige mit Lernschwierigkeiten gegeben, wie den Pfarrer von Ars. Den könnte man anrufen, damit man lieber lernt. Wenn der Grund der Antriebslosigkeit aber gepaart mit Traurigkeit wäre, dann sollte man überlegen, ob Sie nicht eine Depression haben. Dann müsste man die Depression behandeln. Das schließe ich bei Ihnen aber eher aus.

Kann mann eine beichte auch per brief ablegen. Ich muß dringend mit wem reden habe aber angst das ich noch mehr schaden davon trage. Ich bin 43 werde im Januar spätestens Februar alles was ich liebe und habe verlieren Ausweg und Hilfe bekomme ich keine ich bin alleinerziehende Mutter von zwei Kinder und habe eine altersschwache Mutter und meine Tiere das ist alles sonst niemanden ich kann und will nicht zusehen wie ich das alles verliere. Allerdings habe ich das starke bedurfniss mich noch jemanden zu erklären ich weiß selbst nicht warum. Ich erwarte keine Hilfe möchte auch niemandem mehr zur last fallen einfach nur schreiben was ich fühle und denke. Deshalb meine Frage wenn ich einen Pfarer einen Brief schicke steht er unter Schweigepflicht

Liebe Manuela, eine Beichte ist nur von Angesicht zu Angesicht möglich. Aber man kann natürlich mit einem Priester Kontakt aufnehmen und ihn schriftlich um Gebet und Rat. Er wird dann sicher den Brief diskret behandeln, also nicht darüber reden. Ich glaube, das ist eine gute Idee von Ihnen.

Grüss Gott,

bin mit meiner Freundin seit 5 Monaten zusammen,

haben Höhen und Tiefen erlebt, wir sind uns sicher dass wir füreinander bestimmt, wir wollen auch heiraten,

wollen aber ohne Gottes Willen nichts machen,

Wir beten jeden Tag zu ihm was sein Wille für uns,

dass er uns erkennen lassen soll was er von uns will, ob wir wirklich von seiner Seite füreinander bestimmt sind,

Irgendwie leiden wir manchmal darunter dass wir noch nicht wissen was Gottes Wille für uns ist, obwohl wir glauben dass wir füreinander bestimmt sind,

Wäre eine Novene zum Heiligen Josef hilfreich?

Liebe xy, die einfachste Methode, um den Willen Gottes zu erfahren, besteht aus drei Punkten. Ein Beispiel: Ich möchte Krankenschwester werden ... dann sollte sein 1. Ich habe eine Neigung zu diesem Beruf. 2. Das was ich will, stimmt mit den Geboten Gottes überein. 3. Die äußeren Umstände sprechen dafür (ich habe die Aufnahmeprüfung geschafft). Bei einer Partnerschaft ist das natürlich etwas komplexer. 1. Gegenseitige - echte - Liebe. 2. Wir leben in der Ordnung Gottes. 3. Auch äußere Umstände sprechen für eine Heirat ... z.B. Berufsausbildung abgeschlossen, Wohnung möglich ... Und dann ist es wichtig, füreinander zu beten. Vielleicht einen Exerzitienkurs besuchen - z.B. in Hochalting oder Marienfried.

Grüß Gott

ich wollte Sie fragen welche Musik ein Christ hören darf?

Müssen es immer Lobpreislieder bzw Gospellieder sein?

Darf man auch andere Musikrichtungen hören?

wie Jazz, Blues, Pop,....

Ich weiß dass man Rock nicht hören sollte

Meine Schwester sagt dass jedes Lied aus den USA Satanisch ist, weil die Sänger dort Satanisten sind, will mit ihr gar nicht auch in Diskussion kommen,

Habe letztens trainiert und dabei Trainingsmusik von Rocky Filmen gehört und da hat sie mir auch gesagt dass das Satanisch ist

Ich persönlich höre gerne Jazz, Blues, manchmal auch POP in der Arbeit,

aber jetzt nicht Lady GAGA oder so,

Was sagen Sie dazu?

Und ist Händchenhalten beim Spazierengehen Sünde?

Auch da hat mir meine Schwester gesagt dass das im Christentum nicht gibt,

Kein Händchen halten und kein Kuss auf den Mund,

Zungenkuss gibt es bei mir sowieso nicht,

Aber Händchenhalten Sünde?

Ich halte doch meine Freundin bei der Hand wenn ich mit ihr durch die Stadt gehe,

Wir denken da ja nicht gleich an Sex, weil wir ja vor der Ehe warten

Und wir geben ja uns Kuss auf den Mund, aber nicht mit Zunge und machen auch nicht rum

Was ist daran verboten?

Liebe xy, zuerst einmal: Verallgemeinerungen sind immer zu hinterfragen. Es sind nicht alle Lieder aus den USA schlecht, auch nicht alle Chinesen oder Europäer. Gegen Jazz oder Blues ist kaum etwas zu sagen, meine ich. Ich würde dann auch einen Test machen - ein Lied (leise) anhören und dabei versuchen zu beten. Bin ich im Beten sehr gestört, dann abdrehen. Über Lady Gaga kann ich nichts sagen, die kenne ich zu wenig. Natürlich gibt es heute eine Fülle satanischer Musik. Das merkt man meist schon am Cover. Hände weg davon, denn diese Musik zerstört Seele und Körper. Im Zweifel soll man die Musik lassen. Beim Spazierengehen Händchen-Halten - mit wem? Oft muss man sich ja halten - bei Eis oder Schnee. Und dann ist da sowieso nichts einzuwenden. Dann gibt es einen Unterschied - ich sag es jetzt direkt - zwischen "Busserln" und "Schmusen". Ich hoffe, Sie verstehen mich. Einmal ein "Küsschen" - kurz - zum Zeichen - ich mag Dich. Aber dabei solls man belassen. Die Gebote Gottes sind ein Schutz aber keine Fessel. Also - Händchen-Halten und ein Busserl gehört zur "keuschen" Erotik, die ja gottgegeben ist.

Liebt Gott eigentlich auch Arbeitslose? Irgendwie kann ich mir das so schwer vorstellen. Ich fühle mich halt wertlos weil ich das Gefühl habe nichts wirklich sinnvolles zu machen außer viele Bewerbungen zu schreiben und zu Vorstellungsbesuchen zu gehen. Aber Gott ist bestimmt stolzer auf Menschen, die wirklich was erreicht haben, jeden Tag etwas Sinnvolles machen wie Ärtze, Lehrer, Krankenpfleger usw. Menschen, die anderen Menschen wirklich konkret helfen können als wenn man nur vorm Computer sitzt und einen Bürojob macht. ich versuche halt immer freundlich und nett zu sein und mich um meine Freunde und Familie zu kümmern, aber das ist doch nichts außergewöhnliches, das ist doch selbstverständlich.

Liebe xy, lesen Sie die hl. Schrift: 1 Kor 13. Dort finden Sie die Antwort Gottes: "hätte ich die Liebe nicht, ich wäre nichts!" Das "Gewöhnliche" "außergewöhnlich" tun, das ist christlich und das liebt Gott! Nicht zufällig hat die Kirche eine junge Karmelitin - Therese von Lisieux - heilig gesprochen, zur Patronin der Weltmissionen erhoben und zur Kirchenlehrerin ernannt. Sie hat - wie Sie schreiben - nur etwas "Selbstverständliche" gemacht, das aber mit großer Liebe. Und das war ihre Heiligkeit. Sie schreibt: "Gott schaut nicht auf die Größe unserer Taten, sondern auf die Liebe, mit der wir sie begleiten!"

Liebes Hauskirche-Team,

Ist es sinnvoll ein soziales Jahr vllt auch im Ausland nach dem Bachelorstudium zu machen ? (habe Russisch studiert, vorher eine Höhere Tourismusschule besucht und einige Zeit auch nebenbei im Tourismus gearbeitet) oder sollte man zunächst mal in der Berufswelt ein paar Jahre arbeiten? Ich habe gerade einfach das Bedürfnis, irgendetwas sinnvolles nach meinem STudium und generell im Leben zu machen. Ich möchte für Menschen, besonders auch mit Kinder arbeiten. Haben Sie vielleicht irgendwelche Ratschläge ? Vielen Dank

Liebe Raphaela, zunächst einmal frage ich, warum Sie nicht das Master-Studium machen wollen? Wenn nicht, dann gibt es viele Möglichkeiten. Von Flüchtlingsbetreuung (mit Kindern Deutsch lernen)- vielleicht bei einer christliche Organisation anfragen, ob Hilfe gewünscht wird. Eine Idee: Gehen Sie in die Sprechstunde eines Politikers und bieten Sie einfach Ihre Hilfer an oder fragen Sie, was er empfehlen könnte. Ich wünsche Ihnen Gottes Segen - Er wird Sie nicht verlassen!

Wie weiß man welchen Plan Gott eigentlich für mich hat, wo man am besten in dieser Welt hingehört?
Ich bin gerade mit dem Studium fertiggeworden und seitdem schon ein paar Monate arbeitslos, was momentan ziemlich deprimierend ist. Natürlich stelle ich mir nun auch die Frage wie ich mein Leben möglichst sinnvoll einsetzen kann.

Lieber xy, für Christen ist das Wichtigste das Gebet! Es kann zwar lange dauern, bevor man eine Antwort bekommt - aber das Gebet steht am Anfang bei jedem Problem. Herr - wo willst Du mich haben, was soll ich tun? Es werden auch Seminare angeboten, die einem da weiterhelfen können - z.B. in Hochaltingen - http://www.stulrichhochaltingen.de/2014/jahresprogramm.htm - und auch an anderen Orten. Ich weiß nicht, was Sie studiert haben. Vielleicht wäre es sinnvoll, eine Zusatzqualifikation zu erwerben. Und ... ich würde auf jeden Fall eine Nove zum hl. Josef beginnen. Sie finden da im Internet sicher viele Vorschläge, z.B.: http://zeitzubeten.org/gebete/novenen/novene-zum-heiligen-josef/

Liebes Hauskirche-Team,
Ich bin kath. Religionslehrern, habe die Mission Canonica also erworben und bin nun unehelich schwanger. Aus bestimmten Gründen ( psychische Krankheit des Vaters und Höhe Verschuldung) möchte ich die Vaterschaft lieber nicht eintragen lassen. Kann ich die Mission aberkannt bekommen, weil der Vater dann in der Geburtsurkunde nicht angegeben und damit unbekannt ist?

Liebe Nico, ich glaube nicht. Aber gehen Sie doch zum Schulamt und legen Sie die Karten offen. Das ist immer am Besten. Übrigens wünsche ich Ihnen die Geburt eiens gesunden Kindes!

Hallo,

ich bin 26 und katholisch, ich bräuchte bitte einen Rat:

ich bete sehr lange für die Frau meines Lebens,

nun ist da ein Mädchen (20 Jahre) in meiner Firma die mir wirklich am Herzen liegt, sie hat eine Dreijährige Beziehung hinter sich, die ihr nicht gut getan hat, sie ist erst 1 Jahr in der Firma, und in der Zeit hat sich wirklich eine gute Freundschaft entwickelt, sie glaubt an Gott ist katholisch, aber sie will zu Gott zurückfinden, ich habe ihr nach der Trennung geholfen alles durchzustehen, hab ihr auch eine wundertätige Medaille geschenkt, ich bete auch für sie, nun sind wir uns unsicher, sie bedeutet mir sehr viel und ich ihr auch, wir wollen jetzt halt nur eine noch bessere Freundschaft aufbauen, damit wir erkennen was Gott von uns will

Was würden Sie mir raten?

Lieber xy, Sie machen das Richtige: Für eine gute Entscheidung beten und nichts übereilen. Vielleicht könnten Sie eines der beiden Bücher durcharbeiten: http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm und/oder http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm Eine Novene zum hl. Josef ist sicher auch angebracht. Der Himmel segne Euch!

Liebes Team - erstmal ein ganz großes Lob an Eure Arbeit!!

Ich lebe nun seid 10Jahren mit größten Teils schlechten gewissen (kirchlich) unverheiratet mit meinem Partner zusammen und aus unserer Verbindung sind auch 2 Kinder hervorgegangen.

Wobei meine Kinder für mich ein Wunder sind, der Grund:
Nachdem mir als Jugendliche und später auch junge Frau von Frauenärzten gesagt wurde, dass unklar wäre ob bzw. wie schwer es aufgrund meines schlechten Hormonhaushaltes sein würde Kinder zu bekommen habe ich zur heiligen Anna gebetet und um fürbitte gebeten. Meine Tochter trägt daher den Namen Anna und ist wenn auch unehelich gezeugt für mich ein Wunder.

Hoffentlich nächstes Jahr werden wir endlich kirchlich heiraten und unsere Kinder taufen lassen.

Es gibt gründe nicht geheiratet und zusammen gelebt zuhaben. (Sowohl finazieller wie auch seelische/psychische Gründe, wir haben uns halt gegeben und als WG fing es ja an/ also ich meine ich brauchte eine Bleibe). U.a. wollte ich immer meine Mutter bei meiner Hochzeit dabei haben - aber dieser Wunsch wird sich trotz Familientherapie nicht erfüllen lassen. Dass kann ich definitiv sagen, da meine Mutter den Kontakt endgültig zu mir abgebrochen hat (und ich auch in meiner jetzigen Lebensphase/Ausbildung nicht die Kraft für einen Neuanfang hätte).
Die standesamtliche Hochzeit dieses Jahr bedeutete meinem Partener viel, ich musste aber trauriger Weise feststellen, dass sie für mich nur die Sehnsucht nach dem kirchlichen Segen/Sakramentenempfang verschärfte.

ICh habe in der Zeit des Kontaktabbruchs=6 Jahren Beziehung nicht die Eucharistie empfangen (wegen meinen Schuldgefühlen nicht das Gebot "Du sollst Vater und Mutter ehren" efüllen zu können).
Jedoch habe ich in den letzten Jahren hin und wieder (zu Hochfesten) die Eucharistie empfangen. Ich habe nicht daran gedacht, dass das uneheliche Zusammenleben mit meinem Verlobten eine solch große Sünde wäre, dass ich diese nicht hätte empfangen dürfen. Ich muss aber Ehrlicherweise zugeben, dass ich es mich gefragt habe bzw. gedacht habe.
Ich habe deswegen jetzt ein richtig ungutes Gefühl - ungeschehen kann ich das nicht machen und bis zu unserer Hochzeit werde ich natürlich nicht mehr zur Eucharistie gehen. Habe jetzt ein richtig ungutes Gefühl und frage mich welche Folgen dies für mich haben kann???? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich deswegen grausam nach dem Tod bestraft werde, dafür glaube ich zusehr an den vergebenden Gott aber völlig ungestraft?

Ich glaube daran, dass die Ehe ein Sakrament ist und für den Fall, dass mein Verlobter sich (was er sich überhaupt nicht vorstellen kann) mal von mir trennen sollte, weiß ich, dass ich niemals mit einem anderen Mann (sexuell) zusammen kommen werde. Dadurch, dass ich das genau weiß habe ich mein immer wieder schlechtes Gewissen beruhigen können.

Auch frage ich mich, ob mich dieser Lebenswandel verfolgen wird, wenn ich von der Kirche die "Kirchliche Beauftragung“ für Erzieherinnen beantrage. Nach unserer Trauung/Taufe der Kinder.

Verzeihen Sie mir diesen langen Text!!
ICh finde wenn ich den Sonntagsgottesdienst besuche immer eine innerliche Ruhe bis hin zu Zufriedenheit, dadurch dass ich durch den Gottesdienst auftanke. So, dass mich das alles sehr beschäftigt und diese beiden Fragen wichtig sind. Denn ist jetzt meine Kirche/Glaube eine Kraftstelle oder wird sie für mich eine Hürde hinsichtlich ewiges Leben nach dem Tod und berufliche Laufbahn. Klingt unglücklich aber fühlt sich für mich so an.

Danke im Voraus für ihre Antwort und nochmals entschuldigung für diesen viel zu langen Text.

Liebe Grüße
Katrin

Liebe Katrin,
zuerst einmal bin ich sehr froh, dass Ihnen der Glaube nicht egal ist. Sonst würden Sie nicht schreiben. Und - wer ehrlich sucht, wird von Gott nicht enttäuscht werden.
Zu Ihrer Mutter:
Ich kenn die Probleme nicht. Denken Sie aber immer daran - ohne Ihre Mutte wären Sie nicht auf der Welt. Solange man lebt ist nichts endgültig. Erstens: Beten Sie immer wieder für Ihre Mutter und schreiben Sie ihr auch (Weihnachten und Geburtstag). Und - wenn Sie heiraten, laden Sie sie auch ein. Wenn Sie das tun, dann brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Sie können ja mit Distanz leben und doch einen minimalen Kontakt haben.
Zu Ihrem Leben:
Freilich leben Sie nicht in der Ordnung Gottes. Gott sei Dank gehen Sie derzeit nicht zur Hl. Kommunion. Ich frage mich, warum Sie nicht sobald wie möglich heiraten. Das kann doch ganz bescheinden sein - ein Bund vor Gott - und sie haben Ihr Eheleben geregelt. Ein Priester, das Brautpaar und zwei Zeugen - mehr muss nicht sein. Das ist dann auch nicht teuer - aber wertvoll vor Gott. Nur so ein Gedanke.
Und warum sollten die Kinder nicht möglichst bald getauft werden? Was hindert Sie daran? Sie gehen ja in die Kirche, der Glaube ist Ihnen ein Anliegen. Handeln Sie nach Ihrem Herzen!
Und wenn Sie alles geregelt haben - in einer Beichte vor Gott gebracht haben - dann machen Sie sich keine Gedanken mehr. Gott ist nicht nachtragend! Aber Sie müssen es rechtzeitig tun. Umkehren muss man "heute". Dieses Schreiben von Ihnen war ein erster - ehrlicher - Schritt. Dann machen Sie sich bzgl. der kirchlichen Laufbahn keine Sorgen.
Bereinigen Sie, was Sie tun können, den Rest macht Gott!

Servus!

Ich habe mich in einer Situation nicht so verhalten, wie es sich mein Gegenüber vorgestellt hat. Mir kam die Situation nicht so tragisch vor. Wenn sich jemand über mein Verhalten ärgert, habe ich dann gesündigt? Oder ist das das Problem des anderen? Ist es dann eine schwere Sünde?

Vielen Dank für ihre Hilfe. Gott segne Sie.

Liebe(r) M. man kann sich nicht immer so verhalten, wie es ein anderer wünscht. Wenn ich z.B. für den Papst bin und ein anderer ärgert sich deshlab, dann ist es seine Sache. Zur Sünde gehört immer das Sündenbewusstsein - insbesondere zur schweren Sünde. Wenn sich jemand ärgert, so kann man ja sagen: "Es tut mir leid, dass ich Dich geärgert habe". Damit vertut man sich nichts. Das heißt aber auch nicht, dass ich Unrechtes gesagt habe. Es wäre einfach ein Weg zur Versöhnung.

Servus!

Ich bin traurig und fühle mich von anderen an der Nase herumgeführt.
Wie reagiert man als guter Katholik darauf? Muss man sich von anderen viel gefallen lassen, nur weil man Christ ist?
Meine Reaktionen sind meistens ziemlich temperamentvoll. Eigentlich denke ich, dass man das dann wohl beichten sollte? Aber so genau weiß ich es nicht und in dieser Zeit findet man auch nicht so viele Leute, die sich mit so einem Thema auskennen. Deshalb auch vielen, vielen Dank für Euer Engagement. Ihr seid ein Geschenk Gottes!

Lieber, (liene) N., ich möchte Sie nicht billig abspeisen. Aber das Schriftwort von Paulus: "Ich bin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll"(Röm 8,18), ist eine mögliche Antwort. Manches wird man ertragen müssen um des Friedens willen. Ja, wir dürfen nicht so handeln wie "die Welt". Deshalb sollen wir auch unsere Unvollkommenheiten beichten, damit wir stärker die Tugenden leben können. Wenn ich zu temperamentvoll reagiere könnte ich die Liebe verletzen. Das heißt aber nicht, dass man sich so einfach alles gefallen lassen soll. Man muss auch um sein Recht "kämpfen", aber in Liebe. Das sollte der Unterschied zu anderen sein! Selbst Jesus, der ja das Kreuz freiwillig angenommen hatte, sagte: "Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weise es nach; wenn es aber recht war, warum schlägst du mich?" (Joh 18,23). Und seien Sie nicht traurig, das gefällt dem Teufel. Beten Sie um das rechte Wort zur rechten Zeit und danken Sie Gott, dass er Ihnen mehr Selbstsicherheit geben wird, damit Sie nicht einfach ausgenutzt... werden.

hallo
ich habe ein seltsames problem...ich bin 16 jahre alt und ein ganz normaler jugendlicher. nur jetz zu meine problem (wenns ein problem ist) also ich sehe manchmal die welt von einem ganz anderen licht ich kanns schlecht erklären, z.b fahr ich an einen ort den ich noch nie gesehn habe oder komme mit einem menschen in kontakt den ich neu kennengelernt habe..und manchmal spür ich eine negative energie also ich merke das irgenwas mit dem menschen, ort, gegenstand nicht stimmt..oder genau umgekehrt ich fühle mich total wohl in der nähe davon...z.b in träumen seh ich immer wieder einen ort indem die sonne so wunderbar warm is, es gibt an diesem ort keine negativen sachen..selbst den menschlichen trieb gibt es dort nicht es gibt keine alltäglichen dinge die im wachleben vorkommen...und es is einfach nur ein starren in richtung himmel und ein wohlfühlen..sobald ich aufwache sehn ich mich manchmal danach denn wenn ich wach bin dann sündige ich und seh alles negativ..also ich verstehe das nicht so richtig was da vorgeht..wenn ich im wachen zustand manchmal an bestimmte orte komme dann fühl ich mich wie in dem traum der sich fast jede nacht wiederholt auch bei manchen liedern die ich hlre is das so...(kommt mir alles so mystisch vor)und das negative an menschen oder gegenständen das ich fühle kommt mir auch seltsam vor..mit negativ mein ich nicht die erscheinung (das aussehen oder der charakter) sondern einfach eine negative oder böse energie die davon ausgeht oder eben positiv..normalerweise kann mann als mensch sowas doch garnicht deuten..oder doch? mit okkultismus hatte ich noch nie kontakt und ich hasse alles was damit zutun hat da werde ich aggresiv wenns um den kram geht..
vielleicht können sie mir ja helfen, ich bin gespannt
danke im vorraus

Lieber Marc, mit 16 Jahren ist man noch in der Pubertät. Daher ist dies meine erste Antwort. Bei der Umstellung der Hormone kann es schon zu eigenartigen Dingen kommen, dass man Böses und Gutes eindringlicher fühlt. Das wäre eine Hilfe, sich für das Gute zu entscheiden. Okkultismus scheidet nach Ihren Schilderungen aus. Ich würde dann aber nicht von "Energien" sprechen, denn das ist von der Esoterik belegt. In der Mystik spricht man von Ausstrahlung. Als dritte Möglichkeit bleibt eine mystische Gabe: Dass man das Böse und Gute - auch in Menschen, denen man begegnet, fühlt. Das gibt es. Man muss dann beten, dass Gott diese Gabe "reinigt" und dass er Ihnen zeigt, was sie damit machen sollen. Ein Ehepaar hat mir geschildert, dass nach einem Besuch die Stühle, auf denen jemand gesessen ist einen Wohlgeruch ausgeströmt haben oder stanken. Und ich kenne einen Mann, der empfindet, ob eine Gegend "belastet" ist oder nicht. Er sieht oft sogar jene Dinge, die sich dort abgespielt haben. Er darf dies sehen, damit dafür gebtet wird. Mein Rat: Beobachten Sie all das, was um sie vorgeht ganz normal, ohne etwas zu erwarten. Wenn ihnen etwas Negatives begegnet, dann beten Sie dafür und übergeben es Gott - ohne sich weiter damit zu beschäftigen. Bei guten Dingen, danken Sie Gott.

ja aber kann ihn wirklich damit belästigen? ist er dafür zuständig? hat er schweigepflich? danke!!!!

Liebe Mari, keine Sorge. Ein normaler Seelsorger ist genau dafür zuständig! Absolute Schweigepflicht hat er, wenn Probleme im Rahmen einer Beichte besprochen werden. Da gilt das Beichtgeheimnis. In vielen Kirchen findet man eine Skulptur oder ein Relief des hl. Nepomuk David, der ertränkt worden ist, weil er das Beichtgeheimnis bewahrt hat. Also haben Sie keine Angst und vertrauen Sie.

Guten Tag! Was versteht man unter Seelsorger? Kann ich mit einem persönlichen Problem (ehe&Familie Problem) zu meinem Pfarrer gehen? Ist er dafür zuständig?

Liebe Mari, Ein Seelsorger ist jemand, der sich um die Seele sorgt. Ganz einfach! Freilich, der Pfarrer ist dafür zuständig. Es sind halt nicht alle Pfarrer gleich gute Seelsorger - da kann man sich vorher etwas umhören.

NEIN, keine Frage! Auf der Suche nach Ikonen und Wallfahrtsorten in Westfalen bin ich irgendwie in die Lebenshilfe "reingerutscht. Sehr aufschlussreich. Möchte Ihnen gratulieren zu den aufrichtigen,meist gut fundierten und manchmal auch humorvollen Antworten. Ich könnte mir denken, dass Sie sich über eine positive Meinungsäusserung freuen. Bonne continuation - machen Sie weiter so.

Liebe Clementine, natürlich freut mich eine positive Rückmeldung. Ja, ich mache weiter, derzeit mit einer gerissenen Sehne ... Operation und Gips.

Ich habe gerade großen Kummer. Vor kurzem hat sich mein Freund, mit dem ich 2 Jahre zusammen war, von mir getrennt. Wir waren sehr glücklich und hatten auch schon über eine Hochzeit gesprochen. Leider haben wir uns oft über Kleinigkeiten gestritten. Ich liebe ihn trotzdem noch und wir verstehen uns auch noch gut, aber er möchte nicht mehr mit mir zusammen sein. Leider zweifle ich dadurch in letzter Zeit an Gott. Warum lässt er das zu? Wir hatten immer das Gefühl ,dass wir füreinander bestimmmt sind. Wieso hat Gott die Trennung zugelassen?

Liebe Julia,

Sie dürfen nicht alles Gott zuschieben. Ich weiß nicht "wie" Sie zusammen waren. Gott kann auch eine Trennung herbeiführen, wenn die Beziehung nicht in Ordnung war. Und, wer weiß, was Gott noch vorbereitet hat. Eine Frau hat gesagt: "Wenn Gmich mein freund nicht verlassen hätte, dann hätter ich nie meinen Traummann kennen gelernt!"

Hallo liebe Hauskirche!

Ich habe in meiner Mutter-Kind-Gruppe zwei Damen dabei, die mir auf die Nerven gehen.

Sie machen manchmal spitze Bemerkungen über das, was ihre Kinder ja um so vieles Besser können und mein Kind was schon älter ist, hätte dieses und jenes erst gelernt und deren Kinder können das ja auch. Obwohl sie immer sehr freundlich tun, habe ich oft das Gefühl, das im Hintergrund immer so eine Art Wettbewerb läuft.

Es gibt Tage, da kann ich das weglächeln, aber manchmal rege ich mich dann schon auf weil das halt Kinder sind und ich so ein Mama-Gehabe unmöglich finde. Dann spreche ich mit meinem Mann, meiner Mama und meiner Freundin darüber. Da dies ja lästern ist, und es mir dann auch leid tut habe ich es auch schon einige Male gebeichtet.

Kann man etwas tun, damit man cooler bleibt? Aus dem Weg gehen ist unmöglich. Dauernd deswegen beichten gehen zu müssen ist auch nicht gerade angenehm. Haben Sie einen Tip?
Vielen Dank. Anna

Liebe xy, ich weiß nicht warum - aber ich schreibe zum 3ten mal. Der PC meldet ... nicht abgesendet. Aussprechen ist nicht Sünde - das sollen Sie sogar tun. Paulus schreibt auch, dass ihm der Schmied viel Böses getan hat. Vorschlag: Versuchen Sie in gewissen Abständen (zwanglos) mit jeder Frau alleine zu sprechen. Sagen Sie, dass Sie bei gewissen Gesprächen Probleme haben, da Sie dies als "Wettbewerb" empfinden und darunter leiden. Sie empfinden manchmal, dass ihr Kind irgendwie "schlecht gemacht" wird, wenn man sagt, was ein anderes schon alles kann. Vielleicht bin ich zu empfindlich - aber mir geht es halt manchmal schlecht. Und ... beten Sie vorher um viel Liebe - für Sie und den Gesprächspartner!

Hallo Hauskirche Team :),
ich war das Letzte Jahr in einer schweren Depression ( habe mich ständig selbst verletzt, habe entweder gar nichts gegessen oder mich „vollgestopft“, habe exzessiv Sport getrieben und das alles hätte beinahe zum Suizid geführt).
Durch den Suizid einer Klassenkameradin, wurden mir drastisch die Augen geöffnet, da ich einen Abschiedsbrief wie das Opfer geschrieben habe und ihre Gründe, die soweit geführt haben, waren meinen sehr ähnlich. Meine Augen wurden geöffnet und ich möchte wieder an meinen Zielen und meinem Schulabschluss weiterarbeiten und vorallem nicht so wie sie enden.
Mir geht es seit diesen Ereignis vor mehreren Wochen wieder besser.

Depressive Stimmung habe ich weiterhin, jedoch die Selbstverletzung und die anderen Sachen und Gedanken habe ich nicht mehr.
Seit kurzem bin ich in einer kath. Jugendgruppe, die von einem Priester geleitet wird. (ich finde diesen total nett, das Problem ist jedoch dass meine Familie in der Kirche engagiert ist und ich Angst habe, dass er etwas ausplaudern könnte, da mein Verhältnis zu meiner Familie sehr schlecht ist)
Ich war eigl. Immer gläubig bin immer gerne und auch häufiger zur Kirche gegangen. In meiner Depression hat sich das geändert, habe angefangen an Gott zu Zweifeln und am Glauben allg. .
Sind die Zweifeln, weil ich mich durch Gott verlassen gefühlt habe eigl auch eine Sünde?

Ich würde wieder gerne zur Beichte gehen, was ich schön länger nicht gemacht habe, da ich das alles nicht bereuen konnte und auch verbessern mich nicht konnte. Jetzt möchte ich wieder sozusagen bei null anfangen und mit Gott und mir im Reinen sein.

Wie soll ich aber vorgehen?
Ich habe große Angst das alles zuzugeben und das der Priester mich danach anders behandeln könnte oder auch, dass andere Leute die Beichte mitanhören und alles weiterplaudern.

Ich würde aber zusätzlich auch sehr gerne auch so mit ihm im Einzelgespräch über meine Fragen zur Religion reden. Aber auch über meine Depression, die Gründe dahinter beispielsweise würde ich gerne mit jemanden offen reden können. ( über Hausärzte, Psychologische Beratungsstellen vorort oder per Internet haben mir nicht wirkl geholfen, da ich nie das Gefühl hatte verstanden zu werden und Probesitzungen beim Psychologen waren auch der Chorror).
Das Problem ist jedoch meine Familie hat davon nichts und darf auch nichts erfahren. Das Verhältnis ist nicht so gut und ihre Einstellungen sind sehr zu dem Thema und ihre Weltanschauung allgemein veraltet. Und ich bin noch minderjährig, dass ich noch überall hingefahren werden muss.

Wie soll ich das hinbekommen?

Danke, schon im vorraus. :)
Lea

Liebe Lea, schön, dass Sie sich losgeeist haben! Das ist schon ein großer Schritt. Bleiben Sie dran - und bleiben Sie in Verbindung mit Gott!!! Das ist sehr wichtig. Viele Menschen haben schon an Gott gezweifelt und ihn im Grunde doch geliebt. Sie müssen versuchen, den Glauben zu leben - dann verflüchtigen sich die Zweifel. Der Zweifel ist noch keine Sünde - aber das Einwilligen in den Unglauben schon. Warum gehen Sie nicht sofort zur Beichte. Der Priester ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Es gibt das Beichtgeheimnis - und zuhören tut sowieso niemand - außer Gott! Beichten Sie alles - Sie erzählen es zwar dem Priester - aber letztlich sagen Sie es Gott. Sie werden nach der Beichte richtig froh! Meine Frau hat vor Kurzem ein Buch über Depression herausgebracht - vielleicht können Sie es lesen. In diese oder der nächsten Woche finden Sie im Kath.net darüber einen Bericht. Wünschen Sie sich zu Weihnachten religiöse Bücher. Im Jahr des Glaubens empfehle ich ihnen das "Unglaubliche Glaubensbuch" (http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm). Sie können gerne auch an mich weitere Fragen richten - die vielleicht meine Frau beantworten wird.

Ich und mein Bruder sind zusammen in die Volksschule gangen. Dort haben wir viele freunde kennen gelernt mit denen wir teilweise jetzt noch befreundet sind. Einer davon ist A. Er ist der beste freund meines bruders und auch sein trauzeuge. A. hat immer wieder späße gemacht, dass er mit mir zusammen sein wollen würde und wie toll es wär dass er und mein bruder dann verwandt wären. Im dezember 2011 haben wir jedoch angefangen mehr zu reden und es haben sich langsam gefühle entwickelt. Schon im dezember hat A. meinen bruder gefragt ob es ihm was ausmachen würde wenn er mit mir zusammen kommen würde mein bruder hat gesagt dass es für ihn kein problem wäre. Nach einiger zeit habe ich angefangen gefühle für A. zu entwickeln und wir haben uns öfter getroffen. Anfang februar fragte A. wieder meinen bruder ob es ok wäre doch diesmal war es meinem bruder nicht mehr recht. A. und ich hatten trotzdem noch kontakt und wir haben uns auch getroffen. am 10. Februar haben wir uns geküsst. Ich habe mich danach schrecklich gefühlt. Ich habe zwar gefühle für ihn aber ich war dagegen, dass wir es versuchen, weil er in seiner vergangenheit nicht gut mit frauen umgegangen ist und mein bruder dagegen ist. Ich vermute er ist so dagegen weil er angst um die freundschaft hat und auch angst hat dass A. mich verletzen könnte. A. und ich haben uns also darauch geeinigt nicht zusammen zu kommen und nur freunde zu bleiben. 2 Monate später ist allerdings das gleiche wieder passiert. Die gefühle werden immer stärker, aber mein bruder ist immer mehr dagegen. Von den Küssen weiß mein bruder nichts. A. hatte noch nie eine beziehung die länger als ein halbes jahr gehalten hat und ich habe das gefühl dass es das risiko komplikationen in der freundschaft zu verursachen nicht wert ist wenn wir nur so kurze zeit zusammen bleiben würden. Außerdem glaube ich es wäre ein problem für ihn dass ich keinen sex von der ehe haben will, da er nicht so religös ist wie ich. Ich habe beschlossen dass es das beste ist den kontakt abzubrechen, da wir offensichtlich nicht nur befreundet sein können und auch nicht zusammen kommen werden. Ich weiß, dass er mich liebt aber er respektiert meinen bruder sehr und die freundschaft ist ihm sehr wichtig. Mein bruder weiß, wir uns immer wieder getroffen haben und viel kontakt hatten aber von unseren gefühlen für einander weiß er nichts. Wir haben nun seit 2 Wochen keinen kontakt mehr und jeder tag ist die hölle. Ich denke nur noch an ihn. Wenn mein bruder seinen namen erwähnt ist es so als würde mir jemand das herz aus meiner brust reißen und ich denke mir kann meine entscheidung die richtige sein, wenn ich dabei solche schmerzen habe. Ich danke im Voraus.

Liebe Gabriella,
fragen Sie Ihren Bruder, warum er gegen eine Freundschaft von A. mit Ihnen ist? (wenn es geht - ohne Emotionen - ganz sachlich). Vielleicht hat er Argumente, die wirklich gegen die Freundschaft sprechen. Vielleicht will A. wirklich nur "erobern" und hat keine Absichten, die über ein Abenteuer hinausgehen.
Und wenn das die erste Liebe ist, dann ist es klar, dass der Kopf und das Herz rotieren. Aber das legt sich.
Vorschlag. Bringen Sie mal Ihre junge Liebe vor Gott ins Gebet und bitten Sie Jesus und Maria um Führung. Jeden Tag! Und benehmen Sie sich unverkrampft und locker. A. ist sicher nicht der einzige Bursche, der ein Auge auf Sie wirft. Wenn er wirklich "der Mann fürs Leben" sein soll, dann läuft er Ihnen nicht davon. Und wenn nicht, dann weinen Sie ihm nicht nach!


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