Lebenshilfe

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Taufe/Firmung/Erstkommunion

Guten Tag,

Ich möchte mich katholisch firmen lassen, der von mir ausgesuchte Firmpate ist jedoch altkatholisch. Spielt das eine Rolle?

Danke

Lieber ABC, Ja, das spielt eine Rolle. Der Firmpate muss katholisch sein.

Kann ich meine Taufpatin löschen lassen oder jemand anders an der stelle eintragen lassen? Seit Jahren besteht kein Kontakt zu ihr und voriges Jahr dann ein Ereignis das nicht wieder gut zu machen bzw nicht zu vergessen ist. Wo muss man sich hinwenden wenn man es auf jeden Fall machen möchte?

Liebe Daniela, nein, das geht nicht. Der Pate ist mit der Taufe verbunden und die Taufe kann man nicht annulieren. Mein Rat: Suchen Sie sich einen Menschen, mit dem Sie sich gut verstehen und mit dem Sie über den Glauben sprechen können - und ein Rat: beten Sie für Ihre Taufpatin - das heilt Wunden!

Guten Tag ich habe eine Frage.
Mein Sohn ist 10 Jahre, ist getauft und hatte bereits die Erstkommunion.
Nun ist es so, dass die Patin und ich schwere Streitigkeiten haben.
Kann ich die Patin am Papier ersetzen?
Beziehungsweise ist die Taufe überhaupt gültig?
Also mein Sohn getauft wurde, war ich nicht mehr bei der Kirche, ich wurde vom Pfarrer auch gefragt. Jedoch hat dieser die Patin nicht gefragt und diese war damals wie auch jetzt nicht mehr in der Kirche.
Danke für Ihren Rat und die Hilfe!

Liebe SaSa,
zunächst: die Taufe ist auf jeden Fall gültig!
Eingetragene Taufpaten kann man auch nicht ersetzen.
Ich wünsche Ihnen Frieden mit der Patin und Freude mit Ihrem Sohn.

Ich bin vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten, da ich ein wirkliches Problem habe, wie sich hohe Vertreter der katholischen Kirche, aber auch katholische Institutionen im Umgang mit Kindern verhalten hat.
Nun hat meine Tochter Erstkommunion, und man ist an mich herangetreten, als Tischmutter die Kinder unserer Gemeinde bis zur Erstkommunion zu begleiten. Diese Aufgabe will ich gerne übernehmen, da ich mich intensiv mit dem christlichen Glauben und der katholischen Kirche auseinandergesetzt habe. Ist mir dies erlaubt, auch wenn ich nicht bei der katholischen Kirche beigetreten bin? Danke!

Liebe Irene, das ist eine Frage an den zuständigen Pfarrer, die ich nicht beantworten kann. Aber eine Frage: Was kann die Kirche - deren Haupt Jesus ist - dafür, wenn Vertreter von ihr sündigen? Ich habe auch große Probleme mit manchen Dingen - aber deshalb trete ich nicht aus.

Ich wurde gefragt ob ich bei meinem katholischen Neffen Patentante sein möchte. Ich bin aber evangelisch. Heißt das, dass ich nur als Taufzeugin in der katholischen Kirche anerkannt werde oder auch als Taufpatin. Ein katholischer Pate ist auch vorhanden - ist dieser dann der eingetragene Taufpate? Muss ich als Taufzeuge dann auch Taufschein und Konfirmationsnachweis dem katholischen Pfarrer nachweisen?

Liebe Stefii, ja, Sie können nur Taufzeugin sein. Als Zeugin brauchen Sie keinen Nachweis vorlegen.

Kann die Taufpatin (Freundin) eines Kindes orthodox sein wenn beide Eltern röm-kath. sind?

Liebe Feee, nein, der Taufpate muss katholisch sein.

Hallo,
mein Sohn möchte sich gerne firmen lassen. Der Firmpate der in Frage kommt kann an diesem Tag leider nicht. Kann ich ihn trotzdem eintragen lassen, bzw. er übernimmt die Patenschaft. Nur an der Firmung selber vertritt ihn jemand anderes.
Wie mussten den Firmtermin schon verschieben und würden jetzt nicht nochmal eine neue Gemeinde suchen müssen wo er hingehen kann.

Lieber Andreas, das kann ich jetzt so nicht beantworten. Bitte gehen Sie zum Pfarrer und besprechen Sie den Fall.

Ich bin Altkatholisch. Kann ich trotzdem bei meinem Neffen als Firmpatin fungieren?

Liebe Alice, leider nein. Sie dürgfen und sollen wohl aber Zeuge sein.

Kann ich eine angenommene Taufpatenschaft annullieren lassen?

Liebe Birgit, vor der Taufe - Ja. Nach der Taufe - Nein!

Hallo,
wir möchten gerne unser Kind taufen lassen und hätten auch schon den Taufpaten. Der Taufpate ist bei der Kirche beigetreten aber leider nicht gefirmt. Wir waren bei unserer Pfarre und da wurde mir mitgeteilt, dass er die Firmung nachholen muss. Es gibt anscheinend unterchiedliche Ansichten ob der Taufpate gefirmt sein muss oder nicht. Ich kenne Bekannte wo der Taufpate keine Firmung hatte (sogar unser Taufpaten, den sein Taufpate hat die Firmung nicht). Warum muss jetzt unser Taufpate, die Firmung nachholen? Bzw. welches Pfarramt macht die Taufe mit meinen Taufpaten? Vielen Dank vorab!

Lieber xy, ich kann nur die Aussage des Pfarrers bestätigen. Im Kirchenrecht 874 §1 steht im Punkt 3: "er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben;" Es wird dabei von keiner möglichen Dispens gesprochen.

Guten Tag,
ich bin ohne Bekenntnis und möchte den katholischen Glauben annehmen. Mein Mann ist Katholik und unsere Kinder (2 Jahre und 5 Monate) werden katholisch erzogen. Mittlerweiler ist mir bewusst geworden, wie wichtig der Glaube im Leben ist und ich möchte in jeder Hinsicht ein Vorbild für unsere Kinder sein. Meine Eltern sind Baptisten und haben mich auch so erzogen, jedoch hab ich mich nie für die Taufe entschieden, somit bin ich auch nicht getauft. Kann ich dann trotzdem den katholishen Glauben annehmen? Vielen Dank für Ihre Antwort!

Liebe Andrea, der Herr führt Sie behutsam den Weg zum Heil! das ist schön! Sie sollten sich in einer Pfarre erkundigen, ob es einen Taufunterricht gibt und diesen besuchen. Natürlich kjönnen (und sollen) Sie schon jetzt mit Ihrem Mann und den Kindern gemwinsam in den Gottesdiesnt gehen. Ich habe zwei Bücher geschrieben, die Ihnen helfen können. http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm und http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm das hat schon vielen geholfen.

Meine zwei Söhne 15 und 14 Jahre würden gerne bei zur Firmung gehen, doch in unserem Ort wird man erst mit 18 Jahren gefirmt. Ist es möglich sich in einer anderen Ortschaft Firmen zu lassen? Wie geht das und auf was muss ich achten?
Vielen Dank für die Antwort.
Liebe Grüße Birgit

Liebe Birgit, grundsätzlich kann die Firmung auch an einem anderen Ort als die Pfarre gespendet werden. Es muss aber auf jeden Fall der Ortspfarrer seine Zuastimmung erteilen. Er ist auch verantwortlich, dass der Firmling richtig unterrichtet ist. Sie müssen Ihren Wunsch vor dem Pfarrer entsprechend begründen.

Meine ex Freundin möchte eine taufpartin für unser gemeinsames Kind bestimmen mit der ich nicht einverstanden bin,kann ich was dagegen machen?

Lieber Peter, das ist immer sehr schwer. Vielleicht können Sie sich darauf einigen, dass Ihr Kind zwei Taufpaten hat - das ist möglich.

Grüß Gott
Wir würden gerne unseren Sohn taufen lassen - da aber meine Lebensgefährtin nicht getauft ist und eine Affinität gegenüber Kirchen hat dachte ich mir wir lassen unseren Sohn im Freien taufen! Wir hätten eine schöne kleine (Hubertus)Kapelle gefunden - nun heißt es es MUSS in der Kirche getauft werden!! Stimmt das oder kann ich da eine Ausnahme zb. beim Bischof erwirken??

Vielen Dank für Ihre Antwort

Lieber Stefan, zunächst das Kirchenrecht: Can. 857 — § 1. Außer im Notfall ist der der Taufe eigene Ort eine Kirche oder eine Kapelle. Can. 859 — Wenn ein Täufling wegen der Entfernung oder anderer Umstände nicht ohne große Unannehmlichkeiten zur Pfarrkirche oder zu einer anderen Kirche oder Kapelle nach can. 858, § 2 kommen oder gebracht werden kann, darf und muß die Taufe in einer anderen, näher gelegenen Kirche oder Kapelle oder auch an einem anderen geziemenden Ort gespendet werden. Can. 860 — § 1. Außer im Notfall darf die Taufe in Privathäusern nur gespendet werden, wenn der Ortsordinarius dies aus schwerwiegendem Grund erlaubt. Ich glaube, dass es da eine Ausnahme geben könnte. Es heißt ja "Kirche oder Kapelle"

Liebe Hauskirche!

Mein Kind hat bald Erstkommunion. Wenn mein Kind einmal nicht zum Sonntagsgottesdienst gehen möchte, darf sie dann am darauffolgenden Sonntag zur Kommunion gehen, oder nicht? Wie sieht das bei Kindern aus?
Vielen Dank für Ihre Hilfe. Gott segne Sie.

Liebe xy, die Erfüllung der "Sonntagspflicht" ist eigentlich eine Minimalforderung der Kirche. Wenn man verliebt ist, wird man auch nicht auf ein mögliches Treffen verzichten. Und wenn man seinen Liebsten enttäuscht hat, muss man sich vor dem nächsten Treffen rechtfertigen. Ich weiß, dass sich heute nicht mehr viele an Kirchengebote halten, sie gelten aber trotzdem! Und da ist es nicht erlaubt, nur sporadisch den Sonntagsgottesdienst zu besuchen und dann zu kommunizieren. Da gehört man in den Beichtstuhl. (Auch wenn leider selbst Priester anderes lehren)

Ich möchte meine Kinder (7 und 8 jahre) taufen

Und dsswegen ich suche Taufpatin. Ich wochne in Graz? Wo kann ich finden eine? Were für mich ganz wichtig! Bitte helfen!

Liebe Tóth Péterné ich würde einfach zum Pfarrer der Gemeinde gehen und ihn bitten, Ihnen zu helfen. Er könnte in der Kirche verlautbaren, dass Sie eine Taufpatin suchen. Versuchen Sie es!

Liebe Hauskirche!

Braucht man für die Firmung einen Firmpaten?

Meine Nachbarin hat mich gefragt, ob auch aus der Kirche ausgetretene Erwachsene Firmpaten sein können. Ich habe ihr gesagt, dass das nicht geht. Ich habe mir überlegt, ob es eigentlich überhaupt einen Paten braucht, oder ob es auch ohne geht.

Viele Grüße und Gottes Segen
Michaela

Liebe Michaela, normalerweise ist ein Pate erforderlich. Im Kirchenrecht steht: Can. 892 — Dem Firmling soll, soweit dies geschehen kann, ein Pate zur Seite stehen; dessen Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß der Gefirmte sich wie ein wahrer Zeuge Christi verhält und die Verpflichtungen, die mit diesem Sakrament verbunden sind, getreu erfüllt. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass man auch ohne Paten gefirmt wird.

Guten tag
Meine cousine bekommt zwillinge ich würde gerne taufpatin werden. Bin allerdings aus der kirche ausgetretten ubd komme aus der schweiz. Was muss ich tun? Kann ich in klagenfurt taufpatin werden? Danke für die antwort

Liebe Jaquelin, eine Taufpatin darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Wenn sie sich mit der Glaubensgemeinschaft nicht mehr identifiziert - wie will sie jemanden in diese Gemeinschaft einführen?

Mein sohn soll in drei wochen gefirmt werden. Wir leben zur zeit im ausland, hier kommt keine andere person als pate in frage, seine taufpatin, die er sich sicher auch als firmpatin vorstellen koennte, ist aber in oesterreich und kann leider so kurzfristig nicht kommen, um auch die firmpatenschaft zu uebernehmen. Kann man als elternteil des firmlings den firmpaten bei der firmung vertreten? Ist dazu eine einverstaendniserklaerung des paten noetig? Was ist sonst noch zu beachten? Vielen dank im voraus fuer die rasche antwort.

Liebe Diana, die Voraussetzungen für den Paten sind im Kirchenrecht geregelt: Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen. Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich: 1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten; 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; 4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein; 5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. § 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden. Richtig, da wird man auch nicht ganz klug! Bitte wenden Sie sich daher an die zuständigen Gremien (pfarre/Diözese). Obwohl die Eltern keine Paten sein dürfen, könnte ich mir eine Vertretung vorstellen. Offizieller Pate wäre aber die Taufpatin. Sie müsste sicher schriftlich mitteilen, dass sie das Patenamt übernimmt.

Sehr geehrte Damen und Herren! Dürfen unsere beiden getauften Kinder an der Erstkommunion teilnehmen,wenn beide Elternteile ohne Bekenntnis sind? Sie sind mit der Taufe ja automatisch röm.katholisch oder? Vielen Dank für Ihre Antwort!

Liebe Julia,
ja selbstverständlich!
Es wäre natürlich schön, wenn sich die Eltern auch mit dem Glauben auseinandersetzen würden.
Gut geeignet dafür ist z.B. das "Unglaubliche Glaubensbuch".
http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm

Guten Abend!

Meine Tochter und Sohn beginnen im Oktober mit den Firmvorbereitung. Beide wünschen sich meinen Bruder als Firmpate. Ist das möglich?

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Kleinrath

Lieber Stefan, ich sehe darin kein Problem!

Hallo, wir möchten unsere Tochter katholisch taufen lassen. Als Taufpatin haben wir meine Stiefschwester ausgesucht. Jetzt hat sich herausgestellt, dass sie evangelisch getauft wurde dann aber als Kind zum katholischen Glauben konvertiert ist.Danach ist sie zur Kommunion und zur Firmung gegangen und ist immer noch kath. Nun meine Frage.Kann sie trotz ev.Taufe alleinige Taufpatin werden?

Liebe Sabrina, nachdem Ihre Stiefschwester konvertiert ist, darf sie natürlich Taufpatin werden.

Wir sind rk, leben auch nach diesem glauben, wuerden unseren 7 monate alten sohn gerne taufen lassen, jetzt macht uns die wahl des paten ein bisschen kopfzerbrechen, er hat ein inniges verhaeltnis zu seiner cousine, diese ist aber erst 13 jahre, lebt aber ihren glauben (ebenfalls rk) mit herz und seele, unser sohn hat auch eine starke bindung zu seiner oma, wir haben gefragt ob diese patin werden kann und die cousine taufzeugin, aber es wurde abgelehnt weil ein zeuge andersglaeubig sein muss, stimmt dies? Wir wissen dass jeder der bei der taufe anwesend ist zeuge ist, jedoch waere unser wunsch und wir denken in der heutigen zeit auch eine art bestaetigung den glauben zu leben fuer jugendliche eine schriftliche rrwaehnung der cousine, ist dies moeglich, dass sie als taufzeugin im taufschein erwaehnt wird? Vielen dank fuer ihre bemuehungen

Liebe Nicole, im Kirchenrecht ist alles genau geregelt. Lesen Sie nach: http://www.hauskirche.at/rat/kirchenrecht.htm und dann Taufe ... Paten. Taufzeuge aber kann jeder sein.

Kann jemand, der griechisch orthodox getauft ist, Taufpate bei einer katholischen Taufe sein? Ich lese überall nein, aber unser Pfarrer hat heute am Telefon gemeint, das wäre kein Problem. Bin verwirrt und würde mich über eine Antwort freuen. Danke!

Lieber xy, ich hoffe auch, dass die katholische und orthodoxe Kirche bald uniert werden - noch ist es aber nicht so weit und da gilt das Kirchenrecht: Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich: 1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten; 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; 4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein; 5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. Esdarfaber jeder Taufzeuge" sein.

Mein Mann und ich sind röm.kath. getauft, und gefirmt. Sind aber mittlerweile aus der Kirche ausgetreten. Möchten Anfang 2016 unser Kind taufen lassen und würden gerne eine Freundin, die auch röm.kath. getauft und gefirmt wurde, allerdings auch aus der Kirche ausgetreten ist, als Taufpatin nehmen. Gibt es hier eine Möglichkeit das zu tun?

Liebe Lilly, Schade, dass Sie aus der Kirche ausgetreten sind. Aber schön, dass Sie Ihre Tochter taufen lassen wollen. Papst Franziskus würde auch für Ihre Tochter die Taufe befürworten - obwohl es nach dem formalen Kirchenrecht Schwierigkeiten geben könnte. Sicher aber ist es nicht möglich, dass eine aus der Kirche ausgetretene Person Taufpatin wird. Sie kann auber Taufzeugin sein.

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bitte um Beantwortung folgender Frage.
In zwei Monaten kommt meine Tochter zur Welt. Ich selbst bin serb. orthodox meine Lebensgefährtin ist katholisch. Unsere Tochter wird auch katholisch.
Nun zu meiner Frage. Zur Taufe hätte ich gerne meine Schwester als Patin meiner Tochter. Meine Schwester ist ebenfalls serb.orthodox und würde auch konvertieren.
Wie sieht das Procedere aus?
Wie geht man dabei vor?
Was muss man beachten?
Wie lange dauert es in etwa?

Herzlichen Dank für rasche Antwort

Liebe Jovica, nur wegen der Taufe zu konvertieren macht keinen Sinn. Das muss ihre Schwester von Herzen wollen. Ich schlage folgendes vor: Sie suchen sich einen katholischen Taufpaten und ihre Schwester fungiert als offizielle Taufzeugin. Eine Konversion geht nicht so schnell - das hängt vom Pfarrer ab. Wichtig finde ich, dass Sie möglichst bald ein Gespräch mit dem zuständigen Taufpriester suchen und mit ihm alle weiteren Einzelheiten besprechen.

Hallo, wir möchten unser Kind röm. kath. Taufen lassen. Ist es möglich, dass es keinen Taufpaten gibt, dafür aber zwei Taufzeugen (1x evangelisch und 1 x röm. kath. getauft und gefirmt aber aus der Kirche ausgetreten). Danke für eine Antwort.

Liebe Tanja, einen Taufpaten (der nicht aus der Kirche ausgetreten ist) braucht das Kind schon. Taufzeuge können alle sein.

Ich bin katholisch getauft und zur heiligen Kommunion gegangen. Hab es aber leider aus privaten Gründen nicht zur Firmung geschafft. Jetzt haben mich Freunde gefragt, ob ich die Patentante für Ihr Baby werde. Ist das möglich oder muss ich mich noch firmen lasse? Ist es auch möglich sich als Erwachsener firmen zu lassen? Vielen Dank für die Antwort

Liebe Kathrin, ich würde mich auf jeden Fall firmen lassen. Dieses Sakrament vollendet ja die Taufgnade. Nach dem Kirchenrecht muss ein Taufpate auch gefirmt sein.

Hallo ich hätte mal eine frage zur annulierung einer patenschaft.kann ich mich als pate austragen lassen da ich mit dem vater meines neffen erheblichen streit habe und ich diese aufgabe und Verantwortung die ich damit übernommen habe so nicht mehr übernehmen kann.mfg benni

Lieber B, nein, eine Patenschaft kann man nicht löschen. Das ist ein Versprechen vor Gott. Reduzieren Sie Ihre Patenschaft aus das Wichtigsdte, auf das Gebet.

Meine einzige Schwester ist Taufpatin meiner Kinder. Ich kenne es bei uns auch nur so das Verwandte Paten werden. Meine Schwester nimmt jetzt auch bei ihren zweiten Kind wieder die Freundin als Taufpatin .Ich finde ja es soll jeder so machen wie er es für richtig hält. Ich hab die Patin ausgesucht wem ich vertraue und wer mir am Herzen liegt. Es kränkt mich trotzdem sehr,ich kann mir nicht helfen.Zumal wir uns gut verstehen,das sie nicht mich (oder wenigstens Geschwister des Papas genommen )hat.Nur die Freundin zählt.

Liebe Anna, ja, wir müssen die Entscheidungen anderer respektieren, auch wenn sie manchmal schmerzen. Das ist eine Form des "Kreuz-Tragens". Beten Sie für Ihre Schwester, die Taufpatin und das Kind!

Hallo hab eine frage möchte gerne das meine schwester die taufpatin von meinem kind wird.heute habe ich erfahren das die nicht gefirmt ist und daher keine taufpatin sein kann.meine frage kann sie sich kurzfristig auch noch firmen lassen, ohne firmvorbereitung?
Dankr

Liebe Nadine, in der Kirche ist vieles möglich. Theoretisch kann der Bischof z.B. auch dem taufenden Priester die Vollmacht zur Firmung erteilen. D.h. der Priester spendet die Firmung und dann ist die Taufe (extremer Sonderfall). Aber es geht ja nicht nur um Rituale, sondern um den Glauben. Der sicherste Weg ist jener, zum zuständigen Pfarrer bzw. Taufpriester zu gehen. Mit ihm besprechen Sie alles.

Hallo!

Ich bin röm. kath., mein Mann anglikanisch. Darum haben wir "nur" standesamtlich aber nicht kirchlich geheiratet. Nun wurde ich gebeten, röm. kath. Taufpatin für die Tochter meiner Freundin zu sein. Ist es ein Problem dass wir nicht kirchlich verheiratet sind?

lg, Kerstin

Liebe Kerstin, zuerst einmal - Sie können mit Sispens schon kirchlich heiraten, das ist im Kirchenrecht geregelt und vorgesehen. Ich kopiere die Passage. MISCHEHEN Can. 1124 — Die Eheschließung zwischen zwei Getauften, von denen der eine in der katholischen Kirche getauft oder nach der Taufe in sie aufgenommen worden ist, der andere Partner aber einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft zugezählt wird, die nicht in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche steht, ist ohne ausdrückliche Erlaubnis der zuständigen Autorität verboten. Can. 1125 — Eine solche Erlaubnis kann der Ortsordinarius gewähren, wenn ein gerechter und vernünftiger Grund vorliegt; er darf sie nur erteilen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: 1° der katholische Partner hat sich bereitzuerklären, Gefahren des Glaubensabfalls zu beseitigen, und er hat das aufrichtige Versprechen abzugeben, nach Kräften alles zu tun, daß alle seine Kinder in der katholischen Kirche getauft und erzogen werden; 2° von diesen Versprechen, die der katholische Partner abgeben muß, ist der andere Partner rechtzeitig zu unterrichten, so daß feststeht, daß er wirklich um das Versprechen und die Verpflichtung des katholischen Partners weiß; 3° beiden Partnern sind die Zwecke und die Wesenseigenschaften der Ehe darzulegen, die von keinem der beiden Eheschließenden ausgeschlossen werden dürfen. Can. 1126 — Aufgabe der Bischofskonferenz ist es, sowohl die Art und Weise festzulegen, in der diese Erklärungen und Versprechen, die in jedem Falle erforderlich sind, abgegeben werden müssen, als auch zu bestimmen, auf welche Weise diese sowohl im äußeren Bereich feststehen als auch dem nichtkatholischen Partner zur Kenntnis gebracht werden sollen. Can. 1127 — § 1. Was die Eheschließungsform bei einer Mischehe betrifft, sind die Vorschriften des can. 1108 zu beachten; wenn jedoch ein Katholik eine Ehe mit einem Nichtkatholiken eines orientalischen Ritus schließt, ist die kanonische Eheschließungsform nur zur Erlaubtheit einzuhalten; zur Gültigkeit aber ist unter Wahrung der sonstigen Rechtsvorschriften die Mitwirkung eines geistlichen Amtsträgers erforderlich. § 2. Wenn' erhebliche Schwierigkeiten der Einhaltung der kanonischen Form entgegenstehen, hat der Ortsordinarius des katholischen Partners das Recht, davon in Einzelfällen zu dispensieren, jedoch erst nach Befragen des Ordinarius des Eheschließungsortes und unbeschadet der zur Gültigkeit erforderlichen Einhaltung irgendeiner öffentlichen Eheschließungsform; es ist Aufgabe der Bischofskonferenz, Vorschriften zu erlassen, nach denen die genannte Dispens in einheitlicher Weise zu erteilen ist. § 3. Es ist verboten, vor oder nach der kanonischen Eheschließung gemäß § 1 eine andere religiöse Trauungsfeier zur Abgabe oder Erneuerung des Ehekonsenses vorzunehmen; gleichfalls darf keine religiöse Feier stattfinden, bei welcher der katholische Assistierende und der nichtkatholische Amtsträger zugleich, jeder in seinem Ritus, den Konsens der Partner erfragen. Can. 1128 — Die Ortsordinarien und die anderen Seelsorger haben dafür zu sorgen, daß es dem katholischen Ehegatten und den Kindern aus einer Mischehe nicht an geistlicher Hilfe zur Erfüllung ihrer Pflichten fehlt; sie sollen den Ehegatten helfen, die Einheit im Ehe- und Familienleben zu pflegen. Can. 1129 — Die Vorschriften der cann. 1127 und 1128 sind auch anzuwenden auf Ehen, denen das Hindernis der Religionsverschiedenheit nach can. 1086, § 1 entgegensteht. Zur Taufpatin. Das ist vom Pfarrer abhängig, wie er das Kirchenrecht auslegt: Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt. Also gehen Sie zum Pfarrer und fragen Sie ihn.

Mein Mann und ich erwarten unser zweites Kind. Wir sind beide katholisch getauft, gefirmt und verheiratet. Für mich ist Kirche/ Glaube sehr wichtig. Ich gehe regelmäßig zur Kirche/ Beichte etc. Mein Mann sieht das alles lockerer.
Wir sind nun auf der Suche nach dem Paten für unser Kind.
Ich möchte gerne meinen kleinen Bruder. Er ist getauft, gefirmt und ein gläubiger Christ. Er weiß aber nichts von meinem Wunsch ihn als Paten zu nehmen.
Mein Mann möchte seine Schwester/ meine Schwägerin. Sie ist zwar auch getauft und gefirmt jedoch aus der Kirche ausgetreten. Sie ist zwar ein herzlicher und lieber Mensch und würde sich freuen die Patin zu werden (sie wartet innerlich schon darauf dass wir sie fragen bzw. glaube ich auch, dass sie innerlich damit rechnet) jedoch hat sie mir der Kirche nichts/ so gut wie nichts am Hut.
Ich war jetzt bei unserem zuständigen Pfarramt und habe nachgefragt wie der Sachverhalte ist einen Paten zu nehmen, der nicht bei der Kirche ist. Ich dachte die Kirche würde abblocken und die Patendiskussion würde somit automatisch entschieden sein, jedoch wurde mir mitgeteilt, dass meine Schwägerin zwar kein Taufpate, sondern Taufzeuge sein kann. Als Pate würde die röm. Kat. Kirche fungieren ( wenn ich richtig verstanden habe.) Für meinen Mann wäre dies ok. Seine Schwester als Taufzeugin und wer als Pate eingetragen ist ist seiner Meinung nach „nicht so wichtig“ ist nur „fürs Papier“
Für mich wäre aber ein Pate wichtig, der bei der Kirche ist, die kirchlichen Lehren annimmt und lebt und der für mein Kind auch betet.
Was soll ich nun tun? Können Sie mir einen Rat geben?
Ich grüße Sie

Liebe Sarah, Ihre Schwägerin darf Taufzeugin sein, das ist ok. Ich würde aber den Bruder, falls er schon älter als 16 Jahre ist und auch bereit ist zu beten, als offiziellen Taufpaten bitten. Beides ist ja möglich.

Hallo,
Wollte nachfragen wie eine Taufe mit zwei Taufpaten so abläuft mfg

Lieber Christofer, ganz normal. Lt. Kirchenrecht Can. 873 müssten die beiden dann unterschiedliches Geschlecht haben.

Eine Bekannte hat im Juni Firmung und hat mich gefragt ob ich ihre Firmpatin werden möchte. Sie ist wie eine kleine Schwester für mich, ich kenne sie seit ihrem 2. Lebensjahr. Ich bin nun leider weder getauft noch konfirmiert, besuche aber in der Schule den evangelischen Religionsunterricht und glaube inständig an Gott. Nun ist meine Frage: Kann ich trotzdem Firmpatin werden? Reicht auch eine evangelische Taufe um ihre Firmpatin zu werden oder muss man tatsächlich katholisch getauft und gefirmt sein?

Liebe Lena, der Firmpate muss katholisch getauft sein. Da gibt es keine Dispens. Begründung: Der Pate soll den Firmling in der katholischen Kirche begleiten, das ist nur für einen Katholiken möglich.

Die Tochter von meinem Lebensgefährten geht im Frühjahr zur Erstkommunion, bereitet sich auch gerne darauf vor. Ihre Patentante ist vor ein paar Jahren tödlich verunglückt. Mit dem Taufpaten versteht sich die Kleine leider nicht gut. Wäre es möglich eine Ersatzpatin für sie zu nehmen und wie können wir das regeln? Vielen Dank im Voraus.

Liebe Anastasia, ich empfehle in solchen Fällen immer, dass man sich schon jetzt einen Firmpaten sucht, der das Mädchen spirituell begleiten kann - bei der Erstkommunion und dann bei der Firmung.

Guten Tag,
kann man aufgrund einer Straftat des Taufpaten an dem Täufling und des damit einhergehenden Zerwürfnisses die Patenschaft austragen lassen? Das Kind wurde in einer römisch-katholischen Gemeinde getauft. Was sagt der Codex Iuris dazu?
Danke für die Antwort!

Liebe Sylvi, Taufpate bleibt Taufpate. Mann kann sich aber für das Kind eine Person suchen, die das Kind religiös begleitet und später z.B. Firmpate werden wird.

Sg Damen und Herren!

Wir wollen unseren Sohn taufen lassen und haben dafür die ideale Taufpatin gefunden! Sie ist getauft, gefirmt und lebt sehr in der Kirchengemeinschaft (ministrieren etc.)! Leider ist sie erst kurz vor ihrem 14. Geburstag! Gibt es hierfür eine Ausnahmeregelung? Wäre es notfalls möglich sie als Taufzeugin undzb ihren Vater als taufpate zu nehmen? Danke für Ihre Antwort

Lieber Stefan, im Kirchenrecht steht: "er (der Taufpate) muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig;" Also ist grundsätzlich eine Ausnahme möglich. Taufzeugin kann sie allemal sein!

Bei dem Taufschein für meinen Sohn (7 Jahre) ist das Feld mit dem Taufpaten und dem Taufspender nicht ausgefüllt. Meine Frage wäre, ob das nicht notwendig ist. Danke sehr!

Lieber xy, ja, da ist sicher was daneben gegangen. Sie können das aber jederzeit korrigieren lassen. Wenden Sie sich an die zuständige Pfarrei.

Hallo, und zwar wurde ich letztens gefirmt aber habe keinen Firm Namen bekommen. Da wollte ich Fragen ob das überhaupt gültig ist, da alle, die ich kenne, einen haben und zweitens ob man noch einen bekommen kann , weil ich bin richtig traurig und ich wollte auch einen!! aber sie sagten geht usw.... , wollte den Hl. Nikolaus auswählen.
vieen Dank schon mal im voraus :)

Lieber Dennis, ein offinzieller Firmname ist bei der Firmung nicht vorgeschrieben. Bei meine Firmung habe ich mir auch selbst einen zugelegt: Thomas. Warum sollten Sie nicht Nikolaus zu Ihrem Firmpatron küren? Ich fände es gut.

Hallo, ich werde bald mein zweites Kind bekommen. Wie möchten es griechisch-orthodox taufen lassen. Mein Onkel, und guter Freund der Familie möchte taufpate sein. Er USt aber katholisch. USt dies also möglich. Wir mögen und schätzen ihn sehr und würden uns freuen wenn dies möglich wäre.

Liebe Nicole, in der katholischen Kirche muss der Taufpate das Bekenntnis des Täuflings haben. In der Orthodoxie wird es nicht anders sein.

Meine Tochter ist ein Jahr alt und würde mit 3 Monaten griechisch orthodox getauft, ich bin katholisch mein Mann griechisch orthodox. Mein Mann geht nicht in die Kirche, ich möchte aber das die Kinder religiös aufwachsen, also geht die mit mir in die katholische Kirche, und lernt diese. Jetzt möchte ich das zweite Kind katholisch taufen lassen, allerdings nur wenn ich die Konfession meiner ersten Tochter ins katholische wechseln kann, das beide katholisch sind. Geht das? Muss man dann nochmal taufen?

Liebe Andrea, die katholische Kirche anerkennt auch die griechisch-orthodoxe Taufe. Das Kind muss daher nicht nochmals getauft werden. Wenn der Vater einverstanden ist, dann können Sie ohne Probleme das Kind von der griechisch-orthodoxen Kirche ab - und in der Katholischen Kirche anmelden.

Für wie viele Kinder darf man Taufpate sein?

Lieber xy, da gibt es keine Beschränkung

Kann man eine katholische Taufpatin auswechseln lassen, bzw. wenn nicht, einen dritten Taufpaten eintragen lassen?

Liebe Simone, nein, das ist festgeschrieben. Aber man kann schon eine Firmpatin suchen, jemanden, der die Taufpatin ersetzt.

ich möchte meine zwei kinder katholisch taufen lassen ,bin selber katholisch .ich habe aber keinen katholischen paten ich bin am verzweifeln ich habe einfach niemanden die oma würde es gerne machen man sagte mir aber im böro das die oma keine patin werden kann ,oma ist auch katholisch.was soll ich jetzt machen meinen kindern wird die taufe verwehrt nur weil ich und mein mann niemanden haben ,was können die kinder dafür das wir keinen haben der katohlisch und pate sein möchte .jesus hat doch auch nicht paten für seine junger gehabt.und das die paten einen begleiten durch das leben des glaubens ist doch nur eine wunsch vorstellung der kirche ,die realitaet schaut doch anders aus.kinder werden hier für etwas bestraft wofür sie nix können ,ist so etwa die kirche für ihre gemeinde da?

Liebe h, beten Sie um einen Taufpaten und sie werden ihn bekommen! Fragen Sie, ob es irgendwo einen Gebetskreis gibt und bringen Sie Ihr Anliegen vor. ABER: Die Oma darf schon Taufpatin sein. Im Kirchenrecht steht nur, dass Vater und Mutter nicht Taufpaten sein dürfen. (Canon 874 §1)

Kann der Stiefvater meines Sohnes Taufpate fuer mein Sohn werden??der Pfarrer unserer Gemeinde hat gesagt das geht nicht.

Liebe Nadina, im Kirchenrecht steht: Der Pate darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. Wie man den Stiefvater dabei einordnet ist wohl im Ermessen des Pfarrers.

Ein Verwandter hat 50 Jahre Kirchensteuer (röm. kath.) bezahlt und meint das wäre jetzt genug.
Er ist zwar gläubig, sieht aber keine andere Möglichkeit den finanziellen Zwängen zu entgehen als aus der Kirche auszutreten. Seine Frau ist jetzt ganz verzweifelt weil sie ihr 3. Kind genau wie die anderen beiden Kinder taufen lassen und später auch zur Kommunion gehen lassen will, aber der Pfarrer ihrer Ortskirche ihr die Taufe des 3. Kindes verweigert und sie darauf vertröstet, dass sich ihr Kind im Kommunionalter dann selber entscheiden soll. Die Mutter hat mich gebeten, eine Pfarre ausfindisch
zu machen, wo ihr Kind getauft werden (innerhalb NRW) kann. Es geht nicht um den Glauben, sondern nur um die Finanzen. Eine einmalige Spende zur Taufe wäre auch kein Problem. Gefirmte Paten ständen auch zur Verfügung. Gibt es für die Mutter unabhängig von dem Kirchenaustritt ihres Mannes und dem damit verbundenen Kirchensteuerproblem, ihr Kind röm. kath. taufen zu lassen?

Liebe xy, wenn die Mutter nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten ist, dann finde ich die Verweigerung der Taufen einen Skandal! Die Mutter soll einen Termin bei Ihrem Bischof beantragen und ihm die Sachlage vorlegen. Die Taufe kann doch kein Willkürakt eines Pfarrers sein - noch vom Geld abhängen! Was anderes wäre es, wenn der Vater gegen die Taufe wäre, dann gäbe es Probleme.

Schön, dass es diese Möglichkeit gibt!! :-)

Ich habe auch eine Frage zur Taufe, meine zuständige Pfarre ist gerade wegen Krankheit geschlossen und ich kann daher dort nicht nachfragen!

Ich habe im November eine Tochter bekommen. Ihr Vater, mit dem eine Verlobung bestand, hat bereits während der Schwangerschaft das Interesse an mir verloren, obwohl es unser gemeinsamer Wünsch war, ein Kind zu bekommen und nach der Geburt beschlossen, die Vaterschaft nicht anzuerkennen, um nicht Zahlen zu müssen.
Die Verlobung ist gelöst, die geplante "Traufe" wird natürlich nicht stattfinden. Ich bin katholisch getauft, war bei Erstkommunion und Firmung und wünsche mir sehr, dass mein Kind getauft wird, wenn schon mein Traum von einer Familie ausfällt! Wir haben immer gescherzt, dass unsere Tochter "vorehelich" zur Welt kommt, von unehelich bin ich nie ausgegangen!! :-(
Nun habe ich 2 Paten ausgesucht. Nr. 1 ist r.k., gefirmt und kirchlich verheiratet (ich war damals ihre Trauzeugin). Nr. 2 war r.k., ist ausgetreten und will mit der kath. Kirche so wenig wie möglich zu tun haben. Ich schätze sie aber menschlich sehr und ich weiß, dass sie alles für mein Kind und mich tun würde und nie in Gegenwart des Kindes gegen die Kirche wettern würde.
Kann jemand, der ausgetreten ist, taufzeuge werden? Und was unterschreibt sie bei der Taufe? (Nur, dass sie die Taufe bezeugt oder dass sie das Kind im christl. Glauben erzieht/fördert?) Oder unterschreibt nur die Patin und die Zeugin ist nur dabei? Oder kann sie als ausgetretene eh gar nicht taufzeugin werden? Dann müsste ich noch eine 2. Person finden, die mein Kind unterstützt!
Vielen Dank für die Antwort, es ist alles im Moment sehr schwierig für mich! :-(

Liebe Daniela, ein(e)Taufpate/patin darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Der Pate spricht ja in Vertretung des Kindes das "Ja" zur Taufe. Taufzeuge hingegen kann jeder sein (wie bei der Ehe). Viel Freude mit dem Kind - und ich wünsche Ihnen, dass Sie auch noch einen lieben Mann heiraten, der das Kind wie sein Eigenes Kind annimmt.

halllöchen em meine bekannte ist getauft hat kommion und ja Firmen aber vor 3Jahren hat sie gewechselt evangelisch kann sie trotzdem meine firmparte werden???????

Liebe Sophie, nein, das kann sie nicht, denn jeder Pate muss röm.kath sein.

Erhält mein kind alle sakramente wenn die eltern ohne bekentniss sind?

Liebe Sabine, wenn das Kind getauft ist - natürlich. Die Taufe ist aber nur möglich, wenn die religiöse Erziehung sichergestellt ist. Das muss der zuständige Pfarrer entscheiden.

Meine beiden Söhne werden heuer Vater, der eine Ende Juli und der Andere Ende August, nun möchten beide eine Doppeltaufe, allerdings wohnen sie nicht im gleichen Bezirk, der Eine wohnt im 20 und der Andere im 22 Bezirk, ist das möglich.

Liebe Anita, das ist selbstverständlich möglich. Man muss sich nur mit dem jeweils zuständigen Pfarrer und dem Taufpriester absprechen.

Mein Sohn hat dieses Jahr Firmung. Er hat sich als Firmpate meinen Vater ausgesucht, an dem er sehr hängt. Es wäre sein Herzenswunsch. Mein Vater würde auch gerne der Firmpate sein. Jetzt ist nur folgendes Problem: Ich bin getrennt von meinem Mann und er ist gegen meinen Vater als Firmpaten, weil er seinen Vater als Paten möchte. Und er stellt sich quer. Was tun?

Liebe(r) xy, dem Kind einen Firmpaten "aufzwingen", das geht doch zu weit. Ich würde mit diesem Problem zum zuständigen Pfarrer gehen und mit ihm alles besprechen.

Hätte eine frage bezüglich einer taufe:
Meine frau ist röm. Kath. Und ich bin moslem.
Im juni kommt unser kind auf die welt und wir ziehen eine taufe in betracht. Ich weiss das es mit einer taufe sich zu der christlichen glaubensgemeinschaft bekennt habe kein problem damit. Meine frage wäre nun: meldet die kirche die taufe bei der stadt bzw scheint es irgendwo auf? wir bekommen zwar einen taufschein aber ist das ein dokument das bei den ämtern vorgelegt werden muss? Wie ist das bei einer schulanmeldung/ müssen wir der schule die taufe bekannt geben? Vielen dank lg

Lieber Cihat, ich verstehe Ihre Sorge - danke für die Freiheit der Ermöglichung der Taufe. Bitte besprechen Sie Ihr Anliegen in Offenheit mit dem zuständigen Pfarrer. Im Taufbuch muss die Taufe eingetragen werden. Es sollte aber eine Möglichkeit geben, dies nicht öffentlich bekannt zu geben. Das ist meine Meinung - aber genau Entscheiden muss der Pfarrer treffen.

Mein Mann und ich sind beide rk, aber vor langer Zeit aus der Kirche ausgetreten. Unsere SÖhne (jetzt 3 und 6 Jahre alt) sind nicht getauft. Die würden wir gern im Frühjahr 2014 nachholen. Meine Frage an Sie ist nun: Muß einer von uns beiden Eltern wieder in die kath. Kirche eintreten? Oder reicht ein kath. Pate, der die Kinder im Glauben unterstützt und erzieht? Muß jedes Kind einen eigenen Paten haben oder würde einer für beide ausreichen?
Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Claudia Kuhl

Liebe Claudia, es ist schön, dass Sie Ihre Kinder taufen lassen wollen. Es müsste ein katholischer Pate genügen. Er kann natürlich für beide Söhne der Pate sein. Natürlich werden Sie Kontak mit dem Pfarrer aufnehmen müssen - und er wird Sie fragen, warum Sie aus der Kirche ausgetreten sind ... Leider sind nicht alle Priester sind gleich einfühlsam. Aber Sie wollen ja die Kinder taufen lassen - und das ist wichtig. Wenn Sie sich aber zu diesem schönen Schritt entschlossen haben, dann würde ich Ihnen die Lektüre eines meiner/unserer Bücher empfehlen. http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm oder http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm Noch ein gesegnetes Weihnachtsfest

Guten Abend. Ich möchte gerne wissen ob ich meine Tochter auch Taufen kann wenn der Vater unbekannt ist und keine Vaterschaftsanerkennung vorhanden ist. Ich hoffe es sehr. Vielen Dank

Liebe xy, ja selbstverständlich!!! Viel Frede mit Ihrem Kind!

Sehr geehrtes Hauskirchen-Team,
meine Kinder sind gegen meinen Willen in Österreich kath. getauft worden. Ich bin von der Mutter getrennt, aber sorgeberechtigt.
Wo kann ich erfahren, wie die rechtlichen Vorraussetzungen für eine Taufe in Österreich sind?
Unter help.gv.at wird als Vorraussetzung die Zustimmung des sorgeberchtigten Elternteil (wenn er nicht kath. ist) aufgeführt.

Mit besten Grüßen
Arne Kind

Lieber Arne, ich kann Ihnen nur folgende Antwort gebe: Ob hier ein "Rechtsbruch" vorliegt, das kann ich nicht entscheiden. Damit Sie sich unnötige Anstrengungen ersparen, sollten Sie wissen, dass man eine erfolgte Taufe nicht rückgängig machen kann, auch dann nicht, wenn man aus der Kirche austritt.

kann man eigentlich nochmals Taufpate werden, wenn man schon ein Patenkind hat?

Liebe Anna, natürlich! Es sollte halt das erste Taufkind darunter nicht leiden.

Ich wurde von sehr lieben Freunden gefragt, ob ich Taufpatin ihres Sohnes werden möchte.
Da wir auch im Alltag ein sehr enges Verhältnis haben und unsere Freunde erst seit 4 Jahren in Deutschland leben, habe ich mich darüber sehr gefreut und selbstverständlich zugestimmt. Auch aus dem Hintergrund das alle Familienmitglieder, unsere Freunde,in Polen leben. Ich selber habe vor 13 Jahren die Patenschaft meines Neffens übernommen und bin mir durchaus auch über die Verantwortung bewußt. Jetzt wurde von der Pfarrei bekannt gegeben, dass ich als Taufpatin nicht akzeptiert werde, weil ich selber nicht gefirmt wurde. Begründet wurde dies mit dem gültigen Kirchenrecht! Für mich ist es äußerst unverständlich, das Argument Kirchenrecht zu benutzen wenn es vor 13 Jahren in einer anderen Gemeinde anscheinend möglich war. Ich fühle mich massiv hilflos dem Wohlwollen meiner Pfarrei ausgesetzt zu sein. Außerdem bin ich schockiert über den Umgang mit Menschen hier in unserer Gemeinde. Auf meine Fragen und Bitten folgten nur zynische Bemerkungen und keinerlei Hilfestellungen. Ich kann das alles nicht verstehen und würde mich gerne dafür einsetzen, eine positive Lösung zu finden. Leider ist das Gotteshaus unserer Gemeinde dazu nicht in der Lage. Für unsere Freunde ist das ein sehr schmerzhafter Schlag. Vielleicht können Sie mir helfen eine Möglichkeit zu finden.

Liebe Silke, natürlich gilt das Kirchenrecht Can 874, 1: Nr 3°. Da heißt es: "er (der Pate) muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;" Bei der ersten Patenschaft hat es der Pfarrer nicht so ernst genommen, dafür kann der neue Pfarrer nichts. Aber es gibt zwei Möglichkeiten: 1. Sie lassen sich firmen - das würde ich sowieso tun. 2. Sie gehen zu Ihrem Bischof - lassen sich einen Termin gebe und ersuchen um eine Dispens.

hallo,
meine nichte wird im august getauft. da ich seit einigen jahren aus der röm.kath. kirche ausgetreten bin und daher o.r.B. bin, kann ich ja nicht taufpatin werden. die frage ist, kann ich ohne Bekenntniss Taufzeugin werden?
Braucht es dann noch zusätzlich einen Taufpaten?
Und darf es zwei Taufzeuginnen geben?
Vielen Dank!

Liebe Vera, bei der Taue ist immer ein Taufpate erforderlich. Taufzeugen sind offiziell nicht vorgesehen. Es können aber Taufzeugen in das Taufbuch eingetragen werden. Einer oder mehrere. Das Bekenntnis ist bei den Taufzeugen ohne Bedeutung.

Hallo,
ich bin jetzt seit drei Jahren von meiner Ex-Freundin getrennt.Wir wahren 10 Jahre zusammen und haben einen Sohn, bei dem mein Bruder Taufpate ist.
Meine Ex hat sich wegen eines anderen Mann getrennt und macht nur ärger wo sie kann. Verh. sind wir nicht.Jetzt möchte sie zusätzlich ohne mein Einverständniss, ihre Schwester nach fast 11 Jahren als Patin einetzten lassen,weil sie jetzt erst merkt was sie angestell hat aber alles unangenehme aus dem Weg geht.
Frage: kann sie das machen....???
Besten Dank im Voraus!

Lieber Uwe, man kann den Taufpaten nicht wechseln - oder geht es um den Firmpaten? Da ist nur eine einvernehmliche Lösung möglich.

Hallo. Ich habe meine Tochter am 28.05.2012 taufen lassen. Jetzt hat sich herausgestellt,dass ich scheinbar am 29.12.2011 aus der Kirche ausgetreten bin. Ist die Taufe jetzt ungültig? Ich bin alleinerziehende Mutter.

Liebe Svenja, erstens ist die Taufe sicher nicht ungültig! Zweitens - wie ist es möglich, dass Sie gar nicht genau wissen, ob Sie aus der Kirche ausgetreten sind. Dem müssen Sie nachgehen.

Mein Sohn wird jetzt 1 Jahr alt und ich würde ihn gerne taufen lassen, allerdings weiß ich nicht wo ich mich darüber erkundigen kann, zu welcher Kirche ich gehen muss etc und keiner kann mir eine richtige Auskunft geben. Wo kann ich denn einen Termin zur Taufe machen lassen? Ich wohne in Wien, 14. Bezirk. Hoffe Sie können mir helfen. LG

Liebe Marion, es ist schön, dass Sie Ihr Kind taufen lassen wollen. Sie müssen zu dem Pfarrer gehen, der für Sie zuständig ist. Ich würde Sie einmal zu Pater Grafl Hans verweisen. Er hat die Tel.-Nr.: 0664 621 6837. Der wird Ihnen sicher weiterhelfen.

Kann ich eine Patentante meiner Tochter streichen, annullieren bzw. rückgängig machen? Es gibt Streit und möchte das diese Person nicht mehr Patentante meiner Tochter ist. Wir sind evangelisch

Liebe Nadine, ich glaube, dass das auch in der evangelischen Kirche nicht möglich ist. Aber - die Tante steht am Papier! Wählen Sie doch eine Tante nach dem Herzen. Gott hat sicher nichts dagegen!

Kann meine Gattin Firmpatin sein?
Da ich geschieden bin, sind wir nicht kirchlich sondern nur standesamtlich verheiratet.
Es gibt so unterschiedliche Antworten auf diese Frage. Gibt es eine kirchenrechtliche Bestimmung dafür? Und MUSS die dann vom zuständigen Pfarrer eingehalten werden oder kann er sie umgehen?

Lieber W., die kirchenrechtlichen Bestimmung über die Aufgaben des Paten kann man im Kirchenrecht nachlesen: Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich: 1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten; 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; 4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein; 5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. § 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden. Im Pkt 3, letzter Satz sehen Sie, dass der Pfarrer einen Spielraum hat, jemanden als Firmpate zuzulassen. Nachdem aber Geschieden-Wiederverheiratete zwar von der Kommunion, nicht aber von der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen sind und am Leben der Kirche teilnehmen sollen, meine ich, dass eine Zulassung als Patin - wenn sie gläubig ist - kein Problem darstellen sollte.

Sehr geehrte Damen und Herren
Mein katholischer Mann hat vor 5 jahren das Patenamt unsres katholischen Neffen übernommen.
Nun ist die Mutter mit dem Sohn kovertiert.
Frage : ist das Patenamt vor der Kirche nun weiterhin gültig oder muss mein Mann bei der evangelischen Kirche nochmals als Pate aufgenomen werden? damit es gültig bleibt ? Vielen Dank !

Liebe Silke, aus katholischer Sicht ist und bleibt Ihr Mann Pate.

Hallo, wir möchten unseren Sohn evangelisch taufen lassen, allerdings bin ich selber Katholisch und mein Mann ist aus der Kirche (evangelisch) ausgetreten. Geht das ohne Weiteres oder sollte/müsste ich einen Religionswechsel machen, und wenn ja wie geht das ?
Vielen Dank

Liebe Juliane, ich verstehe nicht, warum der Sohn "evangelisch" getauft werden soll - wenn Sie katholisch sind und Ihr Mann aus der ev. Kirche ausgetreten ist? Ich versteh das einfach nicht! Bevor Sie etwas entscheiden, würde ich Ihnen raten, sich tiefer mit dem katholischen Glauben auseinander zu setzen, z.B. mit dem "Unglaublichen Glaubensbuch" http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm oder dem Buch "Durch den Glauben zur Freude" http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm. Rein sachlich: Das Sakrament der Taufe wird von beiden Kirchen gegenseitig anerkannt. Die Taufe in einer Kirche bedeutet aber auch die Aufnahme in diese Glaubensgemeinschaft. Deshalb können Sie als Katholikin Ihren Sohn nicht evangelisch taufen lassen - außer Sie würden vorher konvertieren. Aber wozu? Deshalb habe ich Ihnen die Lektüre der Bücher empfohlen.

Liebes Hauskirche-Team,
in diesem Jahr wollen wir unsere Tochter taufen lassen. Bezüglich der Patenschaft hatten wir an ein befreundetes kinderloses Ehepaar gedacht, beide sind katholisch. Der Ehemann ist ein Studienfreund meines Mannes, ich bin mit der Ehefrau befreundet. Zu Weihnachten haben wir die beiden gefragt. Er hat zugesagt, sie hat sich zu einer Absage entschlossen, da sie bereits viele Patenkinder hat.
Ich fände es schade, wenn nur "eine Seite" einen Paten stellen würde, schließlich hat das Kind Vater und Mutter.
Für mich ist es jedoch nicht so einfach, eine andere Patin zu finden. Die Kandidatin muss menschlich geeignet, kirchenrechtlich zugelassen sein und auch bereit, das Amt zu übernehmen. Da ich keine Geschwister habe und meine Freundinnen entweder nicht getauft oder ausgetreten sind, weiß ich nicht, wen ich fragen soll. Oder kann ich eine Freundin zur Taufzeugin machen, die evangelisch getauft, aber ausgetreten ist? Ein katholischer Pate wäre ja vorhanden.
Ganz wohl fühle ich mich bei der Sache zwar auch nicht, aber ich möchte die Taufe nicht verzögern, nur weil es auf "meiner Seite" keine geeignete Kandidatin gibt.
Eine Cousine käme auch noch infrage, das bedeutete aber auch eine Feier in größerer Runde, da ich dann alle Cousins und Cousinen mit Familie einladen müsste, nicht nur die Patin. Insgesamt hätten wir dann zwöf Gäste mehr und ich weiß nicht, ob das finaziell drin ist.
Zu welcher Lösung würden Sie uns raten?
Vielen Dank für Ihre Hilfe!
M.

Liebe M, das passt doch, wenn der Studienfreund bereit ist, die Patenschaft zu übernehmen, Im Normalfall gibt es sowieso nur einen Paten (Patin). Und Taufzeuge kann jeder sein, wenn sie das noch wollen. Wichtig ist, dass das Kind auch religiös begleitet wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,

2005 wurde meine Nichte getauft und ich wurde von meiner Schwester als Patentante auserwählt.
Ich bin lediglich getauft,sonst nichts,keine Kommunion etc.!Bedeutet das jetzt für mich das ich keine richtige Patentante (also kirchlich anerkannt)bin???
Bitte um ausführliche Antwort und bedanke mich herzlichst bei Ihnen!!
Viele Grüße

Liebe Michaela, ist es wirklich wahr, dass Sie nur getauft sind und nie zur Erstkommunion gegangen sind? Formal können Sie Patin sein, aber die Patin muss vom Glauben des Täuflings überzeugt sein und für ihn das "JA" sprechen. Vielleicht ist das eine Gelegenheit für Sie, sich mit dem Glauben eingehender auseinander zu setzen. Ich würde Ihnen das "Unglaubliche Glaubensbuch" empfehlen. (http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm). Lesen Sie das Buch und dann entscheiden Sie.

Hallo, eine wichtige Entscheidung fällt an.
Ich bin katholisch, mein Mann evangelisch.Wir sind beide in christlichem Glauben erzogen.Wir sind jedoch nicht kirchlich getraut. Unser Sohn ist evangelisch getauft. Nun ist er in der 3. Klasse und es stellt sich die Frage ihn konvertieren zu lassen um an der Erstkommunion teilzunehmen. Wir gehen hauptsächlich in die katholische Kirche und sie ist uns auch eher vertraut( Kinderkirche). Meine Frage: Dürfen wir über unseren Sohn entscheiden, was wir ja bereits bei der Taufe gemacht haben und die Konversion beantragen? Sollten wir nicht besser warten bis er selber verstehen und entscheiden kann in welchem Glauben er sich besser aufgehoben fühlt? Wir wollen ihn nicht zu sehr beeinflussen. Er reagiert i. Moment nur auf Äußerlichkeiten und auf seine Freunde.

Liebe Birgit, Sie sprechen mit Ihrer Frage Grundsätzliches an - den Glauben. Natürlich können Sie Ihren minderjährigen Sohn konvertieren lassen. Aber das darf nicht nur um einer Feier willen gescdhehen. Nachdem Sie aber in die katholische Kirche gehen, steht Sie Ihnen ja nahe. Es wäre jetzt wichtig, einige Stunden miteinander über den Glauben zu sprechen. Das geht leider nicht über Internet. Was ist, wenn Sie gemeinsam mit Ihrem Sohn über den Glauben sprechen? Wäre das nicht spannend. Meine Frau und ich, wir haben einige Bücher geschrieben. Zwei handeln direkt vom Glauben: "Das unglaubliche Glaubensbuch2 (http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm) und das Buch "Durch den Glauben zur Freude" (http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm). Vielleicht wächst in Ihnen dann auch der Wunsch, kirchlich zu heiraten. Dann wäre die Erstkommunion ein richtiges Fest!

Hallo, ich lebe in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft und möchte mich gerne taufen lasse. Meine Schwester meinte, dass es sein kann, dass der Pater meine taufe ablehnt. Stimmt das?

Liebe Melanie, die einfachere Frage: Niemand kann jemandem eine Entscheidung verwehren - auch keine Taufe! Aber - eine gelebte gleichgeschlechtliche Partnerschaft lässt sich mit der katholischen Lehre nicht vereinbaren - das ist ein Problem.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte eine Frage bzgl. der Tauf -und Firmpatenschaft. Ist es möglich, diese der Person, wo das für mich vor einigen Jahren gemacht hat, abzuerkennen?
Grund dafür ist, dass man mit dieser Person absolut nichts mehr zu tun haben will.
Bitte um Antwort.

Liebe Lena, nein, das ist nicht möglich. Die Person hat ja eine Verantwortung übernommen (vor allem für das Gebet). Aber mann kann sich oder für den Täufling/Firmpaten einen Ersatz suchen - ähnlich einee Adoption.

Mein Sohn steht vor der Firmung und hat sich auch für einen Firmpaten (sein Onkel) entschieden, der ihm sehr wichtig ist.
Unser Problem ist, dass der Firmpate am selben Tag auch bei der Erstkommunion seines Sohnes anwesend sein möchte (findet am selben Tag und zur selben Uhrzeit statt, nur in einer anderen Pfarre). Und es ist für ihn natürlich eine sehr schwierige Entscheidung.
Gibt es daher die Möglichkeit, dass der Firmpate bei der Zeremonie durch jemand anderen ersetzt wir - z.B. dem Opa meines Sohnes?
Immerhin will er meinen Sohn ja in Zukunft als Pate begleiten!
Dabei möchte ich anmerken, dass es schade ist, dass solche Termine an einem Tag stattfinden müssen und die Verwandten sich aufteilen müssen.

Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen
Kreuzer Brigitte

Liebe Brigitte, ich persönlich wollte einen Firmpaten, der Atheist war. Das ging natürlich nicht. Es war dann meine um einiges ältere Cousine Firmpatin (die Frau des Atheisten). Vom Firmpaten bekam ich die "Uhr". Es soll dann doch der Opa der offizielle Firmpate sein. Das steht ja einer religiösen Begleitung durch den Onkel nicht im Wege.

Guten tag
Unser 15 monate alter sohn ist noch nicht getauft.
Leider ist dies aus familiären gründen zur zeit nicht möglich.
Ist es möglich unser sohn trotzdem zu "regstrieren",dass er
Der katholischen kirche angehört ohne offizielle taufe?
Besten dank für ihre antwort!

Liebe Patricia, ich hab schon geschrieben - aber mein PC sagt, das sei nicht der Fall. Daher nochmals: Die Taufe ist mehr als ein "Registrieren". Die Taufe ist das Tor zum Himmel (vgl. http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm). Versuchen Sie, die Taufe in kleinem Kreis durchzuführen. Ich würde alles daran setzen!

Ich roemisch katholisch und mein Mann griechisch-orthodox haben letztes Jahr in Griechenland geheiratet (griechisch-orthodoxe Trauung). Dabei habe ich auf einem Papier eingewilligt unsere Kinder spaeter einmal griechisch-orthodox taufen zu lassen. Meine Frage koennen wir jetzt noch unsere Meinung ändern und unsere Kinder katholisch taufen lassen?

Liebe Juliane, wenn Ihr Mann nichts dagegen hat - selbstverständlich. Sie sind die Erziehungsberechtigten! Außerdem wird in der überwiegenden Zahl der Kirchen die Taufe gegenseitig anerkannt.

Meine Nichte ist voriges Jahr getauft worden und wir wollten immer zwei Taufpaten haben - uns wurde aber gesagt dass dies nicht möglich sei weil nicht verheirate miteinander NUR Freunde. Jetzt hat eine Freundin ihren Sohn taufen mit zwei verschiedenen Taufpaten. Gibt es für uns die Möglichkeit den zweiten Paten nachtragen zu lassen. Wäre ein Herzenswunsch von der ges. Familie. Danke für die Info

Liebe Elke, der Pate hat ja bei der Taufe für das Kind gesprochen. Es ist daher ein "Nachtragen" problematisch. Man müsste mit dem Pfarrer sprechen, wie er dazu steht. Wenn er eine "beteiligte" Person persönlich kennt, wäre das vielleicht möglich. Aber das ist die Entscheidung des Pfarrers. Nach dem Buchstaben geht es nicht - aber vielleicht doch?

Hallo
Ich möchte als erwachsene die erstkommunion empfangen (bin getauft)ich weiss nicht ob ich ihrgendwelche dokumente (zb,Geburtsurkunde)oder was anderes brauche...und kann ich die erstkommunion und firmung gleichzeitig bekommen ?
Lieben dank für eure antwort :-)

Liebe Silvi, wenn Sie getauft sind und glauben, dann können Sie jederzeit zur Erstkommunion gehen. Ich würde mit dem Ortspfarrer sprechen und einen Termin für die erste Heilige Kommunion vereinbaren. Wenn Sie in der Pfarre beheimatet sind, dann weiß er ja, dass sie getauft sind, wenn sie von einer anderen Pfarre kommen, dann zeigen Sie ihm ihren Taufschein. Für die Firmung benötigen Sie eine eigene Vorbereitung. Da hilft Ihnen auch der Pfarrer weiter. Natürlich kann man Erstkommunion und Firmung dann auch gleichzeitig ampfangen.

Ich bin Mitglied der katholischen Kirche. Ich bin getauft und war bei der Erstkommunion. Nur gefirmt bin ich leider nicht - das war für meine Eltern wohl nicht so wichtig. Mein Mann und ich erziehen unsere Kinder im katholischen Glauben. Kann ich bei der Erstkommunion meines Kindes Tischmutter sein? Das wäre mir sehr wichtig.

Liebe xy, zuerst einmal würde ich mich möglichst bald firmen lassen. Allein der Gnade wegen. An sich wäre die Firmung für eine Tischmutter schon sehr wichtig - aber da gibt es meines Wissens keine kirchenrechtlichen bestimmungen. Vielleicht interessiert Sie das folgende Buch: http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm.

Hallo,
kann ich (o.B.) als Taufpatin fungieren, wenn ich der Kirche wieder beitrete? Wenn ja, gibt es eine zeitliche Beschränkung oder muss der Kirchenbeitrag für die fehlenden Jahre nachgezahlt werden?
Danke für Ihre Antwort!

Liebe(r) xy, freilich, wenn Sie getauft - und nicht aus der Kirche ausgetreten sind -, dann können Sie Taufpatin werden. Natürlich müssen Sie nichts "nachzahlen". Bzgl. Kirchenbeitrag - wenn das ein Problem wäre - sollten Sie zu einem Gespräch zur Kirchenbeitragsstelle gehen. Da lässt sich schon eine individuelle Regelung finden.

Hallo !
Ich möchte für mein Kind ( kommt im August zur Welt) 2 Taufpaten stellen Ist das möglich
Lg Martina

Liebe Martina, ja, das ist möglich - wenn es ein Mann und eine Frau sind. Das Kirchenrecht sagt: Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen.

Es tut mir im herzen weh, dass ich nicht die firmgodi sein darf "nur" weil ich evangelisch bin. Ich verstehs nid ganz, denn als evangelin ist es absolut kein Problem ein Katholik als godi zu haben... Kommt es da so auf den Pfarrer drauf an?

Liebe Manuela, das ist leider so. Aber die Aufgabe des Paten ist ja, das Patenkind im katholischen Glauben zu fördern. Deshalb muss das ein Katholik sein.

Guten Tag,

ich hatte meine Firmung 1996 und habe einen damals einen Paten gewählt, der mir versucht, hat mein Leben zu zerstören. Da ich seit mehreren Jahren mit diesem Paten nichts mehr zu tun habe und ich mit diesem Thema endlich abschließen möchte, spiele ich seit 2 Jahren mit dem Gedanken, dass ich die Firmung noch mal mache und einen neuen Paten nehme. Ist das möglich??? An wen kann ich mich wenden, damit ich alles in die Wege leite?? Zu erwähne ist, dass ich die Firmung in einer röm.kath. Kirche (allerdings auf kroatisch), hier in Deutschland, gemacht habe.

Danke für Eure Antworten im Voraus!

Liebe Imota, nein, das Sakrament ist ja gültig gespendet worden! Und Gott ist treu - auch wenn der Pate untreu ist. Vorschlag. Machen Sie - vielleicht mit gläubigen Freunden eine "Lebensübergabe" - eine Tauf- und Firmerneuerung. Sie finden einen Text hierzu in dem "Unglaublichen Glaubensbuch", das auch ins Kroatische übersetzt wurde. http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm Das kroatische Buch ist im Verbum-Verllag erschienen.

Bin getauft gefirmt nicht aus der Kirche ausgetretten aber nur standesamtlich verheiratet - wer darf entscheiden ob ich Patin sein kann!!! Dringend " mein Patenkind" ist schona auf der Welt und es ist für mich eine große EHRE!

Liebe Ulrike, im Kirchenrecht steht ein Passus: 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; D.h. es entsdcheidet der Ortsordinarius - der zuständige Pfarrer - meistdafür, dass die Patenschaft möglich ist.

Guten Tag
Wir wollen unseren 7-jährigen Sohn taufen lassen.Wir Eltern sind beide katholisch und beide ältern Geschwister des 7-Jährigen wurden katholisch getauft.
Nun findet demnächst die evangelische Taufe eines Cousins statt. (Die Eltern dieses Kindes sind kath. und evangelisch.) - Gerne würden wir uns diesem Taufanlass im engen Familienkreis anschliessen, welcher draussen stattfinden wird. Später allerdings wird unser Kind den katholischen Unterricht besuchen mit Erstkommunion, etc.. Geht so eine Taufe? Müssten evangelische Taufpaten gefunden werden?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichem Gruss E. Bachmann

Liebe Elisabeth, an sich werden die Taufen von ev. und kath. Kirche gegenseitig anerkannt. Die Taufe ist aber auch eine Aufnahme in eine konkrete Kirchengemeinde. Vielleicht lässt es sich arrangieren, dass Sie einen Pastor und einen kath. Priester finden, die in einer gemeinsamen Feier die Kinder - aber je nach ihrem Ritus - taufen. Theologisch spricht nichts dagegen.

Hallo
wir erwarten dJ unser 2.kind und haben uns zum thema taufpate schon einige gedanken gemacht. Wir sind zu dem entschluss gekommen dass dies seeeeehr gute freunde von uns machen sollen. Da diese in unserem sinn handeln. Allerdings sibd beide zwar kath. Getauft, gefirmt aber mittlerweile aus der kirche ausgetreten. Ich habe mich mit dieser problematik anunseren ortspfarrer gewendet welcher mir erklärt hat dass es keine möglichkeit gibt. Wir könnten aber ganz ohne paten taufen lassen. Und das mut dem zeugen ist nur bei mit evangelischen "paten" möglich.
Ich hab aber schon viel gegenteiliges gehört. Nun wollte ichvfrafen welche möglichkeiteb haben wir?

Lieber S, ja, Ausgetretene können nicht Paten sein. Bezüglich der Taufzeugen ist es so, dass diese in der röm.kath. Kirchen nicht explizit erwähnt werden - aber auch nicht verboten sind. Es ist jeder, der bei der Taufe anwesend ist, ein Zeuge. Es liegt im Ermessen des Pfarrers, dies im Taufbuch zu verzeichnen. Im Kirchenrecht steht: "Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben;" Der Pate ist daher nicht unbedingt erforderlich, damit die Taufe gültig ist. Sie werden aber sicher jemanden finden, der bereit ist, für das Kind zu beten und den Paten übernimmt.

Wer muss die Zustimmung zur Taufe erteilen, der Pfarrer des Wohnortes oder der Taufpfarrer(wenn die Taufe nicht im Wohnort stattfinden soll)? Mit wem führt man das Taufgespräch? Wer entscheidet, wenn der Ortspfarrer unangenehm ist, aber ein anderer Pfarrer der Taufe zustimmt?
Danke im voraus für die Info!

Liebe(r) xy, es ist immer der Ortsordinarius zuständig. Mit Genehmigung des Ortsordinarius kann ein anderer Pfarrer das Kind taufen. Das ist eine häufige Praxis.

An wen kann man sich wenden, wenn der Ortspfarrer eine Kindestaufe verweigert, weil die Eltern nicht verheirtat sind und die Muter aus der Kirche ausgetreten ist? Der katholische Vater garantiert eine katholische Erziehung, der Pfarrer besteht aber auf den Wiedereintritt der Mutter, was aber nicht in Frage kommt.

Lieber xy, bitten Sie um einen Gesprächstermin beim Bischof. Das ist die einzige Möglichkeit, die Sie haben. Nebenbei würde ich Ihnen die Lektüre des Buches http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm empfehlen. Vielleicht schaut dann so manches anders aus.

Hallo,

Können die Großeltern meiner Kinder auch Taufpaten sein?

Liebe Elke, im Kirchenrecht steht nur, dass Vater und Mutter nicht Paten sein dürfen. Die Großeltern sind nicht ausgeschlossen.

Ich bin röm. kath. erzogen worden. Bin jetzt spirituell und halte somit nicht mehr viel von der Kirche. Und schon gar nichts von dem röm. kath. Verein!! Mein Mann ebenso und somit werden wir aus der kirche treten. unser kind (noch röm.kath.getauft)wird heuer vielleicht zur Erstkommion kommen. Ist diese Pflicht!? Oder kann sie sie später "nachmachen"? Ich möchte es nirgends wo hinein zwängen und warten, damit es ihre eigene Entscheidung darüber trifft. im jetzigen Alter wird ja nur Kommionkleid, Friseur, Geschenke, Gasthaus,... gesehn und NICHT DER DAMIT VERBUNDENE SINN DER KIRCHE!!! Mit besten Grüssen

Liebe xy, Sie sagen, dass Sie jetzt "spirituell" sind und nichts mehr von der r.k. Kirche halten. Dazu eine Frage: "Kennen Sie wirklich die Spiritualität der r.k. Kirche"? Zu Pfingsten werden wir wieder singen: "Komm Heiliger Geist"! Und dieser "sancti spiritus" hat in den letzten 2000 Jahren Ungeheures gewirkt. Das Schlechte, das man der Kirche vorwerfen kann, kam nicht von diesem Geist. Vielleicht sollten Sie vor einem Kirchenaustritt z.B. das Buch "Durch den Glauben zur Freude" lesen. http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm. Das ist nur ein Vorschlag. Zu Ihrer eigentlichen Frage: Es freut mich, dass Sie den Sinn der Erstkommunion verstehen. Das sind wirklich nicht das Kommunionkleider, der Friseur und das Geschenk! Nein! Ihre Tochter muss nicht zur Erstkommunion gehen! Gott zwingt niemanden. Wenn Ihre Tochter weiß, was die Erstkommunion bedeutet, würde ich sie ihr nicht verwehren. Bitte sind Sie mir nicht böse, dass ich Ihnen noch ein Buch empfehle. Das könnten Sie und Ihre Tochter vor der Entscheidung zur Erstkommunion lesen: "Therese, eine Freundin für immer!" http://www.hauskirche.at/rezension/therese.htm Ja, es geht nicht um eine Feier, es geht um eine Entscheidung und ich wünsche Ihnen dazu die richtigen Schritte.

Kann man den Taufpaten ändern lassen?

Ich habe zwei reformiert getaufte Kinder, wobei die Taufpaten meiner Tochter Engel sind, was die Aufgabe der Taufpaten betrifft, d.h. sie interessieren sich für sie, sind für sie da, vergessen ihren Geburtstag nicht (und sie wird erst zwei), kurz und gut einfach perfekte Taufpaten.

Und dann gibts da noch die Taufpatin meines Sohnes, die sich das ganze Jahr nicht meldet, (weder Ostern noch Weihnachten noch Geburtstag), nicht einmal anrufen und sich erkundigen, wie es dem Großen (4) geht.

Fazit: es sind einhundert Kleinigkeiten, die mich so stören und ich bereue es so sehr, das ich diese Frau meinem Kind angetan habe.

Deshalb habe ich nochmal darüber nachgedacht, und mir überlegt, ob es möglich wäre, das man das jetzt noch ändert.

FRAGE: Geht das bei uns Reformierten?

Danke im Voraus und fürs zulesen!!!

Liebe Conny, für die evangelische Kirche kann ich leider keine zuverlässige Antwort geben. Aber es wird wohl dasselbe sein, wie bei den Katholiken. Das Patenamt wurde vergeben und kann nachträglich nicht verändert werden. Tipp: Suchen Sie sich eine Person, die für Ihren Sohn einspringt - einen "Wahlpaten". Sie werden sicher jemanden finden!

Hallo,

der Pate meiner katholisch getauften Tochter ist aus der Kirche augetreten. Erlischt damit die Patenschaft? Er hann mir ja jetzt bei der Glaubenserziehung nicht mehr helfen.

Liebe Sandra, nein, die Patenschaft erlischt nicht. Es ist wie bei jeder Sünde: Die Sakramente werden dadurch nicht ungültig. Aber Sie können sich doch jemand anderen suchen, der Ihre Tochter religiös begleiten könnte.

Mein Mann und ich sind beide aus der Kirche ausgetreten. Unser Sohn hat heuer Erstkommunio. Kann es Probleme geben?

Liebe xy, das Kind ist schon getauft, da darf es keine Probleme geben. Vielleicht ist die Erstkommunion ein Anlass, den Kirchenaustritt zu überdenken (z.B. mit der Lektüre des Buches: http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm

Hallo,
wir möchten unsere Tochter katholisch Taufen lassen. Traditionell gibt es bei uns zwei Paten. Der eine wäre der Schwager ( auch katholisch ). Nun das Problem die zweite Patin befindet sich ein Jahr in Australien und kann an der Taufe nicht anwesend sein. Kann sie die Patenschaft auch schriftlich erklären ? Gibt es da eine Lösung. Danke

Liebe Nicole, ja, da gäbe es eine Lösung eines Vertreters, der aber beglaubigt sein müsste. Wenn Sie zu Ihrem Ortspfarrer gehen. Vielleicht aber findet sich eine andere - einfachere Lösung und die zweite Patin wird einmal Firmpatin.

Unser Sohn sollte in einem Religionstest die Frage beantworten "Wann ist eine Taufe ungültig?"
Können Sie uns bei der Beantwortung helfen?
Freundliche Grüße
C. Goffart

Lieber Christoph, im Unglaublichen Glaubensbuch (http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm) kann man nachlesen, wie der kirchliche Ritus abläuft. Wenn man taufen will, Wasser über den Täufling gegossen wird und man betet: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", dann ist die Taufe vollzogen. Dies kann sogar ein Heide machen! Wenn das Wasser fehlt und die Formulierung fehlt oder der Wille zur Taufe fehlt, dann ist die Taufe ungültig.

hallo, mein Partner und ich sind unverheiratet und bekommen im Februar unser erstes Wunschkind. Ich bin katholisch erzogen, getauft und gefirmt worden und habe eine Scheidung hinter mir sowie seit Jahren kein Mitglied mehr der katholischen Kirche. Mein Partner ist ohne Konfession. Gerne würden wir unser Kind katholisch taufen lassen. Der auserwählte Pate ist katholisch, getauft und gefirmt. Ist das möglich?

Liebe Roswitha, gehen Sie bitte zum zuständigen Ortspfarrer. Wenn durch den Paten und auch durch Sie die katholische Erziehung gewährleistet ist, müsste die Taufe möglich sein.

Ich wurde als Taufpartin ausgesucht. Erst habe ich mich riesig gefreut über diese Ehre, aber die Erwartung der Eltern hat für mich nichts damit zu tun was ein Taufparte bedeutet. Sie sehen den Taufparten ehr als Geldspender und Finanzierer des Kindes. Damit komme ich nicht klar. Jetzt möchte ich dieses Amt nicht mehr haben. Wie kann ich das den Eltern sagen ohne jemanden zu verletzen??

Liebe Tatjana, wenn sie schon Patin sind, dann können Sie vom Amt nicht zurücktreten - es aber im katholischen Sinn erfüllen - indem Sie für das Kind beten. Sagen Sie dann auch den Eltern, wie Sie dieses Amt verstehen und ausüben wollen. Wenn die Taufe erst kommt, dann sagen Sie die Wahrheit, dass Sie nur aus Gründen des Glaubens Taufpatin und nicht "Geldspender" werden möchten.

weiß nicht ob meine Frage angekommen ist.

Darf eine standesamtlich geschiedene Frau (nie kirchlich verheiratet gewesen, da Mann Moslem war) - also nur standesamtlich getraut und wieder geschieden - FIRMPATIN werden.
EILT

Liebe Nina, wenn sie katholisch und gefirmt ist: JA

Hallo liebes Hauskirchen-Team,
Ich habe erneut eine Frage.
Ich, bin vor ein paar Jahren im Rahmen einer Erwachsenentaufe getauft worden. Ich wurde in einer christlichen Familie erzogen, war lediglich noch nicht getauft, da es damals wohl Schwierigkeiten mit dem potentiellen Paten gab.
Jedenfalls habe ich leider bei den Absagen (Widersagst du dem Bösen, um in der Freiheit der Kinder Gottes leben zu können? Widersagst Du den Verlockungen des Bösen, damit es nicht Macht über euch gewinnt? Widersagst Du dem Satan, dem Urheber des Bösen?)erst bei der 2. und 3. mit "Ich widersage" geantwortet, da ich nicht wusste, dass man direkt antworten muss. Ich dachte erst am Schluss. Der Pfarrer hat dann weitergemacht, da die beiden anderen, die mit mir getauft wurden widersagt haben. Ich dachte mir daheim dann noch, dann bin ich an die erste ja auch gar nicht gebunden. Natürlich fühle ich mich jetzt daran gebunden. Ich habe jetzt sogar Angst, dass die ganze Taufe ungültig ist. Muss ich dass eventuell jetzt wiederholen oder zumindest bei der Beichte erwähnen, dass ich aus versehen bei der ersten Absage nicht widersagt habe und mich dann auch nicht daran gebunden gefühlt habe?
Als Vorbereitung auf die Taufe hat uns der Pfarrer damals Exerzitien gegeben, die ich aber nicht weiter angeguckt habe und auch nicht mehr habe. Die Taufkandidaten sollen sich ja im Katechumenat auf die Taufe vorbereiten. Nun dachte ich auch, ob ich vielleicht unwürdig getauft wurde, weil ich das nicht gelesen habe. Ich lese zwar inzwischen viel christliche Literatur, aber Exerzitien waren damals einfach nichts für mich.
Ich habe jetzt einfach Angst, dass aus irgendeinem dieser Gründe meine Taufe ungültig ist. Ich bitte sie um hilfe!!!
Mit freundlichen Grüßen
Hagen

Liebe H. bitte bleiben Sie ruhig. Sie wollten getauft werden und sind getauft worden. Was an Ihren Antworten unvollstädig waren, haben die Paten für Sie gesagt. Nie könnten Sie "würdig" die Taufe empfangen. Immer bliebe irgendein Schatten. Aber Gott ist die Liebe und er hat Sie in sein Herz genommen. Sie können das natürlich alles bei der nächsten Beichte erwähnen, vor allem dass Sie die Exerzitien nicht gemacht haben. Aber seien Sie deshalb nicht unsicher, dass Gott Sie nicht lieben würde. Ich darf Ihnen auch zwei Bücher empfehlen: "Das unglaubliche Glaubensbuch" http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm und "Durch den Glauben zur Freude" http://www.hauskirche.at/rezension/freude.htm (Letzter Link geht ab 5.1.2012) Und wenn Sie die ersten Fragen bei der Taufe nicht beantwortet haben, dann holen Sie die Antworten nach. Sagenb Sie: "Ja Herr, ich sage JA zur Taufe - vollinhaltlich, ich möchte Deine Tochter sein und auch alle Gaben des Heiligen Geistes erhalten.

guten Tag, ich gehe nächstes Jahr zur Firmung und meine Bruder ist evangelisch und es würde mir viel bedeuten wenn er mein Firm Pate wäre, wäre dies möglich? liebe grüße

Liebe Alina, nein, er müsste katholisch sein. Leider!

Bekommt man eine Taufurkunde wenn ein Kind getauft wird, oder muß man extra einen Antrag stellen und eine Begründung dafür haben?

Liebe Anna, natürlich bekommt man eine Urkunde. Es ist aber gut, wenn man dem Pfarrer sagt, wieviele man will.

Sehr geehrtes Hauskirchenteam,

meine Frau ist evangelisch erzogen, aber aus einer eigenen finanziellen Krise vor mehreren Jahren aus der Kiche ausgetreten. Ich selbst bin katholisch, getauft und gefirmt. Wir beide sind "nur" standesamtlich verheiratet. Wie sieht es aus, können wir ohne kirchliche Trauung überhaupt ein Kind katholisch taufen lassen?

Eine besinnliche Adventszeit wünscht

Hendrik

Lieber Hendrik, wenn die katholische Erziehung des Kindes gewährleistet ist - ja. Aber gehen Sie zu Ihrem Pfarrer. Vielleicht sollten Sie sich gemeinsam etwas über den Glauben informieren und doch heiraten. Ich empfehle Ihnen das Unglaubliche Glaubensbuch. http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm

Ich und mein Leesgefährte sind beide katholisch, nicht verheiratet. Sind 6 Jahre ein Paar und leben seit 2 jahen zusammen.
Vor ein paar Monaten waren wir Trauzeugen bei einem eng befreundeten Paar. Nun haben diese eine Tohter bekommen und möchten dass wir Taufpaten werden. Der Pfarrer akzeptiert dies aber nicht weil wir unverheiratet zusammen leben.

Liebe Danijela, wie Sie selbst schreiben, leben Sie in einer "ungeordneten Beziehung". Der Pfarrer handelt nicht unrecht, wenn er darauf hinweist. Sie sollen ja für das zu taufende Kind Vorbild sein. Zur Information das Kirchenrecht: Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich: 1° ... er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten; 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;

Hallo, mein Mann und ich erwarten bald unser erstes Baby und schon jetzt beschäftigen wir uns mit der Taufpaten Frage.
Da ich leider keine Familie mehr habe würde ich gerne meine allerbeste Freundin als Patentante nehmen. Allerdings lebt sie seid Jahren in einer Homosexuellen Partnerschaft und hat Ihre Partnerin nun auch vergangenes Jahr Standesamtlich "geheiratet". Nun ist meine Frage ob sie überhaupt noch als Petentante infrage kommt für die Kath.Kirche ? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Liebe Sabrina, nach dem Kirchenrecht sicher nicht, denn der Pate/die Patin "muß (er) ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;". Es ist aber vom jeweiligen Ortspfarrer abhängig, wie er das Kirchenrecht im konkreten Fall auslegt.

Hallo,
mein Mann und ich sind konfessionsverschieden. Er evangelisch, ich katholisch. Geheiratet haben wir evangelisch, da ich geschieden bin und schon mal katholisch geheiratet habe.
Im Januar soll unser Kind auf die Welt kommen. Wir möchten es katholisch taufen lassen, da ich eben hauptsächlich für die Erziehung zuständig bin.
Ist das überhaupt möglich?

Liebe Silke, ich würde meinen "Ja", wenn die katholische Erziehung des Kindes gewährleistet ist. Gehen Sie aber bitte zum zuständigen Pfarrer.

Mein Mann (nicht getauft) und ich (evangelisch) bekommen nächstes Jahr unser erstes gemeinsames Kind. Wir haben uns, da es mir sehr wichtig ist, gemeinsam dazu entschlossen, taufen zu lassen. Nun wird mir von Seiten meiner Mutter angeraten, dass ich meinen Bruder als Taufpaten nehmen sollte, da dies - bei uns - so gemacht wird. Allerdings verstehen sich mein Mann und mein Bruder nicht sonderlich. Auch habe ich außer zu Geburtstagen und Familienfeiern kein besonders tiefergehendes Verhältnis zu meinem Bruder. Wie erkläre ich den beiden, dass wir uns für jemand anderes (meine beste Freundin, bei der ich schon Taufpate ihrer Tochter bin) entschieden haben? Ich möchte niemandem wehtun, aber mein Bruder wartet wohl schon darauf, dass ich ihn frage. Jedoch sollte der Pate doch auch jemand sein, mit dem wir uns beide gut verstehen oder?

Liebe Sandra, ja, das sind immer sehr heikle Aktionen. Ich glaube aber, Sie haben sich richtig entschieden. Vorschlag: Sagen Sie einfach Ihrem Bruder die Wahrheit. Liebes Bruderherz, ich bekomme ja bald mein erstes Kind. Bei uns war es immer Tradition, dass ein naher Verwandter Taufpate wird. Ich hoffe, Du bist nicht böse, wenn ich mit dieser Tradition breche und meine beste Freundin als Taufpation nehme. Ich bin ja schon Taufpation bei ihrem Kind und da bietet sich das direkt an. Ich sag Dir das jetzt schon, damit es keine Unstimmigkeiten gibt... und was Sie sonst noch sagen wollen. Die Reaktion Ihres Bruders (Ihrer Mutter) ist nicht Ihr Problem. Bleiben Sie in jedem Fall liebenswürdig und ruhig (beten Sie vorher).

Kann man eine Firmung annulieren lassen?
Eine Ehe kann man unter bestimmten Voraussetzungen auch annulieren lassen. Ich wurde damals von meinen Eltern zur Firmung gezwungen - ich wollte mich nicht Firmen lassen - ich fühle mich auch heute immer noch nicht bereit für dieses Sakrament - und man muss ja die Sakramente nicht der Reihe nach empfangen. Ich habe diese Frage auch schon an die Kirche/Diözese gestellt. Bis jetzt hat es leider noch niemand der Mühe wert gefunden mir auf diese Frage zu antworten. Diese Frage ist kein Scherz sondern ernst gemeint!

Liebe Susi, eine Annullierung der Firmung ist meines Wissens noch nie vorgenommen worden. Es ist aber ganz einfach: So lange man den Heiligen Geist nicht wirken lassen will, wir er einem nichts aufzwingen. Zur vollen Entfaltung des Sakramentes muss man auch die Gnade bewusst annehmen. Dazu schreibe ich in meinem "Unglaublichen Glaubensbuch": "Erst wenn sich ein Christ persönlich und bewusst für Christus entschieden hat, bewirkt auch der Heilige Geist eine Veränderung in seinem Leben. Jeder getaufte und gefirmte Christ sollte daher mindestens einmal im Leben bewusst seine Taufe und seine Firmung annehmen."

Taufpate Absage - bitte schnelle Antwort
Wir wurden gefragt, ob wir die Patenschaft für übernehmen wollen. Die Familie (enges Verwandtschaftsverhältnis besteht) hat bereits drei Kinder und jedes Kind hat auch einen Taufpaten (Geschwister). Bis jetzt konnten wir die Patenschaft immer abwenden, doch nun sind wir die einzigen, die noch kein Patenkind haben. Jeder erwartet von uns, dass wir die Patenschaft übernehmen. Die anderen Paten sind hauptsächlich Geschenkpaten das religiöse steht leider Hintergrund - und das würde auch von uns erwartet werden. Erstens sind wir nicht sehr religiös und zweitens möchten wir uns finanztechnisch nicht mit den anderen Paten messen wollen. Nicht weil wir finanziell nicht so gut situiert sind - ganz im Gegenteil - ich denke nur, dass eine Patenschaft keine "Materialschlacht" sein soll. Nun sind wir in der Zwickmühle - wie sagt man eine Patenschaft am besten ab (mit welchen Gründen) ohne dass die gesamte Familie böse/beleidigt ist. Noch dazu kommt, dass sonst keiner das Amt des Taufpaten übernehmen möchte und schon alle andren Personen abgesagt haben.

Liebe Susi, in der Heiligen Schrift steht: "Euer Nein sei ein nein, Euer ja ein ja!" Die Kirche erwartet von den Firmpaten religiöse Unterstützung. Sagen Sie, dass Sie sich hier überfordert fühlen und nicht etwas übernehmen möchten, wozu Sie innerlich nicht bereit sind. Man möge Ihnen nicht böse sein. Punkt. Wenn jemand böse ist, dann ist das seine Sache.

Hallo..ich möchte meine tochter sehr gerne in einer katholischen kirche taufen lassen aber die patentante die ich gern hätte ist orthodox.ist das irgendeiner kirche mòglich in wien.bitte um eine antwort.würde sie auch dringend brauchen.vielen dank

Liebe Suzana, der Pate muss katholisch sein. Es kann aber jemand anderer zusätzlich Taufzeuge sein (auch orthodox).

Hallo!
habe eine Frage in punkto Taufe!
Wir sind nicht verheiratet. Nächstes Jahr bekommen wir unser Kind. Dieses möchten wir dann taufen lassen.
Was ist dann der richtige weg, wenn wir dann sagen dass wir heiraten? Muss der taufschein dann umgeschrieben werden?

Liebe Sandra, der Taufschein beschreibt den jeweiligen Ist-Zustand. Eine Frage am Rande - warum heiraten Sie nicht früher? Ich würde sofort heiraten - einfach ganz still und bescheiden.

Ich bin 11Jahre und mein taufpate ist in juli gestorben und ich hab ja meine firmung noch vor mir was muss ich mach und mein taufpate war auch noch mein großonkel !!!!!! Bitte hilft mir

Liebe Lisa-Marie,
Dein Taufpate kann jetzt noch mehr für Dich tun als zu seinen Lebzeiten. Wenn er bei Gott ist - und das wollen wir ja annehmen - dann wird er Dir jetzt besonders nahe sein und Dir in vielen Belangen helfen. Außerdem bekommst Du ja bald auch einen Firmpaten! Der liebe Gott segne Dich!

Ich bin röm. Katholisch und mein Verlobter Evangelisch A.B. wir möchten unsere Tochter Katholisch Taufen lassen.. da aber seine schwester auch evangelisch ist und wir gerne unsere geschwister als taufpaten hätten wolte ich Fragen ob das überhaubt geht??? Wäre sehr schade wen nicht....

Vielen Dank im Vorhinein

Liebe Jeniffer, das geht leider nicht. Neben dem katholischen Taufpaten kann aber jemand (auch evangelisch) Taufzeuge sein. Ich hoffe, das ist ein Ausweg.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Bitte um kurze Info bezüglich Taufe: Mein Mann und ich sind beide röm.kath.erzogen worden aber aus der Kirche ausgetreten. Nicht am Glauben in das Christentum fehlt es uns sondern der Glaube in den kirchlichen Apparat ist uns verloren gegangen. Am Land ist es schwierig, Kinder ohne Bekenntnis in die Schule zu schicken, es gibt einfach kein Angebot - meine Frage: Können wir als Eltern ohne Bekenntnis unser Kind taufen lassen? Wir möchten unserer Tochter alle Wege offen halten und sie selbst später entscheiden lassen. Vielen herzlichen Dank!
MfG, Judith Pirer-Lederwasch

Liebe Judith, vielleicht darf ich zum "Apparat" etwas sagen. Da gibt es immer Schwachstellen - siehe Judas und Petrus. Aber Jesus wollte den "Apparat" - seine Jünger und das Papsttum. (Nicht aber die Kirchensteuer). Vielleicht überlegen Sie sich Ihren Schritt. Besser eine Gemeinde von Sündern als keine Gemeinde. Zur Frage der Taufe. Das hängt stark vom Priester "des Apparats" ab. Wenn die religiöse Erziehung des Kindes sichergestellt ist, dann darf es getauft werden. Ich würde Ihr Kind sicher taufen! (Mit Ihnen aber auch viel über den Glauben sprechen - wenn es Sie interessiert, dann können Sie ja z.B. das angeführte Buch lesen (http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm)

Guten Abend!
Unser lieber Herr Pfarrer möchte gerne Firmpate eines Jungen aus seiner Pfarrei werden. Nun hat ihm der Bischof das verboten, da er als Pfarroberhaupt mit am Altar zu stehen hat und seine Pflicht erfüllen soll. Gibt es eine Möglichkeit, dass unser Pfarrer dieses "Amt" trotzdem ausführen kann? Es wäre für den Jungen wirklich wichtig (schwierige Kindheit, kaputtes Elternhaus...)! ich freue mich ganz besonders über eine baldige Antwort von Ihnen! (Firmtermin ist nächste Woche Sonntag)
Herzliche Grüße
Esther

Liebe Esther,
ich bin mit meiner Antwort wahrscheinlich zu spät dran.
Zuallererst, wenn der Junge so am Pfarrer hängt, dann wir er auch ohne Firmpate in ihm einen lieben Freund haben.
Nach dem Kirchenrecht steht meines Wissens nichts dagege, dass der Pfarrer Firmpate wird. Ich zitiere das Kirchenrecht:
Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich:
1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten;
2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig;
3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;
4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein;
5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein.

Hallo Hauskirchenteam!!
Mein Mann und meine beiden Söhne sind katholisch,ich selber evangelisch.Meine Frage ist:Mein grosser Sohn hat nächstes jahr Kommunion
,darf ich da eine Tischmutter machen oder muss man da katholisch sein?Oder wird das nicht so gerne gesehen wenn man evangelisch ist?
Danke im vorraus!
Gruss Sandra

Liebe Sandra, natürlich muss eine Tischmutter katholisch sein. Sie soll ja den Erstkommunikanten die Bedeutung der katholischen Sicht der Eucharistie nahebringen.

Meine Freundin ist aus der Kath. Kirche ausgetreten.Nun soll der Junge zur Kommunion. Der Vater (katholisch) ist dafür,....sie ist dagegen. Darf nun der junge Mann daran teilnehmen?

Liebe Monica, wenn der Bub gehen will und der Vater es auch will, darf er rechtlich gesehen gehen. Wichtig aber wäre ein Gespäch mit der Freundin. Warum will sie ihrem Kind etwas verbieten, was ihm, zusteht?

Hallo!
Mein Mann und meine beiden Söhne sind katholisch,ich selber evangelisch.Nico geht jetzt ihn die 3.Klasse und hat nächstes Jahr Kommunion.Da ich evangelisch bin würde mich interessieren, ob nur die katholischen Tischmütter sein können.Oder darf ich als evangelische auch eine sein?
Danke schon mal für die Antwort!

Liebe Sandra, ich glaube, Sie haben 2x geschrieben. Nochmals die Antwort. Es dürfen nur Katholiken Tischmütter bei der Erstkommunion sein.

Kann man dem Taufpaten absagen wenn man es sich anders überlegt hat?? Hab kein gutes gefühl mehr beim paten.

Liebe Deagana, im Nachhinein nicht ... vor der Taufe schon!

Frage zur Firmung!
Mein Bruder hat mich vor kurzem gefragt ob ich sein Firmpate werden möchte und ich habe mich darüber sehr gefreut!
Nach der Taufe meiner Tochter (vor 2 Jahren) bin ich jedoch aus der Kirche ausgetreten, weil wir einige Probleme mit unserem Pfarrer hatten. Mit viel Mühe durften wir unsere Tochter in einer anderen Pfarrgemeinde, in welcher nun mein Bruder gefirmt werden soll, taufen lassen.
Meine Frage nun: Kann ich Firmpate werden trotz Austrittes aus der Kirche?

Lieber Simon, einfache Antwort: Nein! Zu Ihrem Kirchenaustrott: Ist die Kirche nicht mehr als ein Pfarrer?

ich hätte die Frage: wir haben bei unserer Tochter den Bruder meines Mannes als Taufpate gewählt da der aber nicht gefirmt ist, haben wir einen Taufzeugen benötigt! Jetzt hat sie nächstes jahr die Erstkommunion. Brauchen wir da auch den Taufzeugen oder genügt der Taufpate?

Liebe Christina, bei der Erstkommunion braucht man keinen Paten - erst wieder bei der Firmung.

Ich bin 13 Jahre alt und will einen männlichen Paten zur Firmung haben ist das möglich ? Wir sind röm-kath
lg Sabiene

Liebe Sabiene, ja freilich ist das möglich. Ich hatte als Mann eine Frau als Firmpatin - und ist auch etwas aus mir geworden!

Guten Tag,
mein Mann(evang-luth.)und ich (griech.-orthod.) würden gerne unsere Tochter evangelisch taufen lassen, unsere Patentante- und Onkel sind aber griechisch-orthodox getauft. Ist es trotzdem möglich, dass sie das Kind taufen oder müssen die Pateneltern auch evangelisch sein?
Wir haben griechisch-othodox geheiratet und unseren Sohn vor 1 Jahr auch griechisch-orthodox taufen lassen.
Würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Mit freundlichem Gruss,
Maria Fetsi

Liebe Maria, ich kann nur für die katholische Kirche antworten. In der katholischen Kirche muss der Taufpate dieselbe Konfession wie der Täufling haben.

Wir sind röm-kath.,leider hat unser Sohn im Gymnasium eine Religionslehrerin mit der er nicht besonders klar kommt(andere Kinder ebenso).Es werden schwere Test`s angesetzt und enormer Druck gemacht,wobei wir davon überzeugt sind,dass man mit dem Herzen glauben muss und das niemals mit Zwang verbunden sein soll/darf.Jetzt möchte unser Sohn heuer nicht am religionsunterricht teilnehmen,aber in 2 JAHREN dann zur Firmung gehen,wir würden ihm gerne das eine Jahr Auszeit geben,damit er wieder gerne glauben kann.Unsere Frage:kann er,wenn er ein Jahr nicht am Religionsunterricht teilnimmt,dann
trotzdem zur Firmung gehen?

Liebe Susanne, Ihr Sohn kann sich vom Religionsunterricht abmelden. Zur Firmung ist nur der Firmunterricht durch die Pfarre erforderlich.

Hallo,
Wir bekommen bald ein baby und wollen es taufen lassen.
Nun das problem: meine frau will unbedingt ihren bruder als taufpate und lässt sich nicht davon abbringen. Kann sie das ohne meine einwilligung entscheiden?

Liebe grüße

Lieber Herr S., bitte beginnen Sie wegen des Taufpaten keinen Streit. Wahrscheinlich ist Ihre Frau in der Schwangerschaft auch etwas empfinlich. Versuchen Sie in Güte zu reden undeine gemeinsame Lösung zu finden (vielleicht auch nachzugeben). Wenn beide Elternteile auf "stur" schalten, dann kann das Kind ja nicht getauft werden, da muss es schon eine Einigkeit geben.

Hallo, wir sind katholisch und möchten unsere Tochter taufen lassen. Wir haben uns auch schon für 2 Taufpaten entschieden. Eine davon ist meine Tante...allerdings hat sie schon 2 Patenkinder, stellt dies ein Problem dar oder kann sie mehrere Patenkinder haben? Für Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Gruß

Liebe Violet, es ist kein Problem, wenn ein Christ mehrere Patenkinder hat.

Hallo..
wir würden gerne unseren Sohn nächstes Jahr evangelisch taufen lassen.. meine frage ist: wie viele Paten sind erlaubt?wir haben nämlich 5-6 zur Auswahl..
LG Katjana

Liebe Katjana, bitte fragen Sie den zuständigen Pastor. In der katholischen Kirche sind zwei Paten erlaubt.

Hallo, meine Frau (katholisch) und ich (griech.Orthodox) haben orthodox geheiratet. Meine Frau möchte das wir in der Zukunft unser Kind katholisch taufen. Ich habe nichts dagegen aber wäre das denn möglich? Ich habe gehört das für eine katholische Taufe eine katholische Trauung notwendig sei. Vielen Dank im Voraus

Liebe Arab, die katholische Taufe dürfte kein Problem sein. Gehen Sie zu Ihrem Ortspfarrer. Ich würde dort auch fragen, was zu tun sei, damit die Ehe auch katholisch gültig ist.

Mein Mann und ich sind katholisch und möchten unser Kind auch katholisch taufen lassen. Unser "Wunschpatenonkel" ist zwar gläubig, aber nicht getauft. Er will sich aber sowieso bald taufen lassen. Das Problem ist, er muss ja um Pate zu werden auch gefirmt sein oder? Mein Frage dazu: Kann er sich im Zuge der Feierlickeiten der Taufe unseren Kindes auch gleichzeitig taufen und firmen lassen? Oder muss er sich vorher taufen lassen und könnte bei der Kindstaufe gefirmt werden? Wir haben ja auch eine Taufpatin die alle Voraussetzungen erfüllt. Könnte der Onkel dann auch ohne Taufe Taufzeuge werden?

Liebe Tina, also, Taufzeuge darf der Onkel immer werden. Nach Absprache mit dem Ortspfarrer ist auch die andere Version möglich: Taufe und Firmung des Onkels und dann Taufe des Kindes. Besprechen Sie das alles mit Ihrem Ortspfarrer.

ich wurde von meiner besten freundin gefragt, ob ich gerne die taufpatin ihrer tochter sein möchte, welche ich liebend gern wäre ! leider bin ich am papier o.b.wurde aber christlich erzogen und besuchte auch den kath. religionsunterricht - wäre meine taufe und firmung im zuge der taufe überhaupt möglich ? oder welche möglichkeit gibt es ? herzlichen dank im vorraus :-)

Liebe Mara, das ist eine interessante Frage. Es kommt auf alle anderen Anwesenden und auf den Pfarrer an. Grundsätzlich ist Ihre Taufe und Firmung und anschließend die Taufe des Kindes mit Ihnen als Taufpatin möglich. Das Ganze darf aber keine Show sein. Wenn es ernst ist, erinnertt es an die Schriftstelle "Er ließ sich taufen mit seinem ganzen Haus!"

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann und ich sind beide katholisch und möchten unser Kind katholisch taufen lassen. Als Patin hätten wir gerne eine Freundin sie ist auch katholisch und als Pate einen Freund er ist Moslem geht das überhaupt

Liebe Becca, die Patin ist ok, der Moslem kann nur Taufzeuge sein.

Meine Tochter soll demnächst getauft werden. Als Taufpaten hätten wir gerne meinen Bruder (katholisch) und die Nichte meines Freundes. Das Problem jedoch ist, dass seine Nichte jüdischen Glaubens ist. Deshalb wollte ich fragen, ob dies möglich wäre, dass sie trotzdem die Taufpatin meiner Tochter wird.

Liebe Alice, der Bruder kann Taufpate sein, die Jüdin nur Taufzeuge.

Hallo !
Mich beschäftigt schon seit einiger Zeit die Situation ob ich die Taufpatin meines Sohnes aberkennen kann ? Wir haben seit 1 Jahr keinen Kontakt mehr wegen eines Streites und die Taufpatin meldet sich nicht mal mehr bei meinen Sohn . Ist es möglich es zu ändern ?
danke für euere Hilfe im voraus !!!
Liebe grüße eure Doris
P.S. Wir sind röm.katholisch getauft

Liebe Doris, die Taufpatin kann man nicht ändern - aber man kann sich eine Person suchen, die das Kind begleiten will und vielleicht einmal Firmpatin wird.

ich möchte gerne Taufpatin vom Kind unserer Freunde sein, bin jedoch nicht gefirmt. ich bin zwar auch katholisch (getauft und Erstkommunion), aber ich habe gelesen, dass ich gefirmt sein muss, um Taufpatin sein zu können. Stimmt das, ausnahmslos? oder wird man in diesem Fall Taufzeuge?

Liebe Nicola, Taufzeuge kann man immer sein. Die Bedingungen für dne Paten finden Sie hier: http://www.codex-iuris-canonici.de/buch4.htm#0101 Und da lesen Sie, dass der Pate gefirmt sein muss. Warum lassen Sie sich nicht firmen - wäre doch ein Anlass?

Guten Tag!

Ich habe eine Frage, meine Tochter wird im August geboren, mein Freund und ich sind beide katholisch, und wir hätten gerne 2 Taufpaten (Meinen Bruder und eine gemeinsame Freundin, beide kath.) für sie!! Ist denn das möglich??

Bitte um Antwort per E-mail, Vielen Dank!

Liebe Sandra, zwei Taufpaten sind kein Problem. Gottes Segen zur Geburt

Hallo,
vor einem Jahr wurde ich gefragt, ob ich Taufpatin werden wolle, bei einem Nachbarskind. Ich habe aber nicht meine Zustimmung gegeben, jetzt nach einem Jahr behaupten Sie, das ich sehr wohl die Patentante wäre, sie hätten mich sogar im Stammbuch eintragen lassen...
Nun meine Frage: Kann mich einfach jemand als Taufpatin eintragen, ohne das ich meine Zustimmung dazu gegeben habe und nie anwesend bei der Taufe war? Ich bin nun etwas verblüfft, denn das geht ja nicht oder???

Liebe Nicole, nein - so geht das wirklich nicht. Nehmen Sie einen Zeugen mit, dass Sie nicht bei der Taufe waren, gehen Sie zum Pfarrer und ersuchen Sie ihn, Sie aus dem Taufbuch zu streichen. Eventuell müssen Sie das auch schriftlich deponieren. Da kommt dann irgendein Mann daher und behauptet, Sie hätten ihn geheiratet ...

Hallo ich hätte da mal eine frage. Meine Tochter wird im September 3 Jahre und ist evangelisch getauft. Die Patentante bemüht sich nicht um das Kind und fragt auch nicht danach. Ich fand das so schlimm an Ostern . Meine Tochter hatte garnichts von der Patentante. Die Patenschaft wird nicht war genommen.Kann man die Patenschaft zurücktreten? Ich hätte eine sehr gute Patin an der Hand und wollte fragen ob dies gehen wird. Oder muß Ich sie nochmals taufen weil die Frau griechisch-ortodox ist, und ich katolisch.Ich möchte hiermit fragen,kann mann da was schrieftliches machen, oder wie muss ich da ran. Im vorraus besten dank

Liebe Petra, das mit den Paten geht leider oft schief und da kann man im Nachhinein nichts machen. Ich rate immer - suchen Sie sich eine Person, mit der sich Ihre Tochter versteht als "Wahlpate". Die kann Ihre Tochter ja einmal bei der Firmung oder Konfirmation - oder später sogar als Trauzeuge begleiten.

Guten Tag!
Mein Lebensgefährte und ich sind beide röm.-kath. getauft, hatten auch unsere Erstkommunion und ich wurde gefirmt. Wir bekommen bald unser erstes gemeinsames Kind und wir würden es ebenfalls gerne taufen lassen. Unsere auserwählte Taufpatin und mittlerweile mein Partner und ich sind nicht mehr bei der Kirche. Ist dies möglich oder muss von uns dreien wer bei der Kirche sein?
Danke!

Liebe Mara, die Taufe ist natürlich mehr als eine schöne Feier. Natürlich sollte die Mutter katholisch sein, sonst ist ja die katholische Erziehung des Kindes nicht gewährleistet. Die Taufpatin muss auf jeden Fall katholisch sein, weil sie ja den Täufling vertritt. Schön wäre es, wenn sie alle drei sich mit Ihrem Glauben beschäftigen würden, dann würden Sie gerne wieder in die Kirche eintreten - aber besser noch - am Leben der Kirche teilnehmen. Vielleicht besorgen Sie sich ein Buch, das Sie gemeinsam vor der Taufe lesen - um dann neu zu entscheiden. http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm

Hallo,
welches Mindestalter sollte denn ein Taufpate in der katholischen Kirche haben? Können Nichte und Neffe mit 16 und 14 Jahren Pate werden?
Vielen Dank,
Martina

Liebe Martina, das Mindestalter sind 16 Jahre. Man kann, wenn der Pfarrer es erlaubt, auch jünger sein (Pfarrer fragen). Man muss jedoch gefirmt sein. Die genauen Bestimmungen sind nachzulesen unter: http://www.codex-iuris-canonici.de/buch4.htm#0101

Kann man einen Paten nachträglich eintragen lassen? Meine Tochter ist röm-kath und die patin wäre aber evangelisch! Den paten löschen geht nicht, dass weiß ich, aber es müsste doch möglich sein, den neuen paten einzutragen?

Liebe Sandra, wenn die Person bei der Taufe anwesend war, kann das bei gutem Willen dies Pfarres möglich sein. Zwei Paten sind erlaubt. Sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer.

Was passiert wenn mein Firmpate an der Firmung nicht kommen kann, weil er krank ist. Muss ich dann einen neuen suchen oder geht das auch irgendwie anderst das er trotzdem mein Firmpate sein kann auch wenn er nicht kommen kann?

Lieber Julian, ja, er kann Firmpate bleiben, wenn der "Vertreter" eine beglaubigte Vollmacht des Paten hat.

Hätte da mal eine Frage mein Mann und ich sind beide Evangelisch. Wie ist es wenn wir mal ein Kind taufen lassen wollen. Unsere Freunde sind alle Katholisch. Können die bei uns Taufpaten werden

Liebe Sandra, wie die evangelische Kirche das handhabt, weiß ich nicht. In der katholischen Kirche muss der Taufpate katholisch sein. Er spricht ja stellvertretend für das Kind. Der beste Weg ist zu Ihrem Pastor, der wird die Frage klar beantworten.

Hallo,
für meine 8-jährige Tochter habe ich einen Taufpaten zugestimmt, der - wie sich später herausgestellt hat - gar nichts von der katholischen Kirche hält und mit meiner Tochter und mir kaum Kontakt hat. Er verabschäut die katholische Kirche. Er würde gerne "seines Amtes" enthoben, bzw. aus dem Taufschein gestrichen werden. Aus der katholischen Kirche ist er noch nicht ausgetreten. Ist es möglich, dass ich einen neuen Taufpaten eintragen lasse, bzw. muss ich dazu nochmals meine Tochter taufen lassen? Ich will, dass der jetzige Taufpate aus dem Taufschein gestrichen wird, da er nicht einmal bereit ist an der Erstkommunion meiner Tochter teilzunehmen und ihr beizustehen. Wenn es nicht geht, muss meine Tochter aus der Kirche austreten und dann z.B. der evangelischen Kirche beitreten, damit sie noch einmal getauft werden kann? Es muss doch in der katholischen Kirche eine Möglichkeit geben, wie man einen untauglichen Taufpaten offiziell wechselt, oder doch nicht? Wenn nicht, werde ich wirklich den Austritt aus der katholischen Kirche für mich und meine Tochter überlegen und eine Konventierung überlegen.
Mit freundlichen Grüßen Eva

Liebe Eva,
da geht es um mehrere Dinge.
Zum ersten: Die Taufe wird von der evangelischen und katholischen Kirche wechselseitig anerkannt - eine "Wiedertaufe" gibt es daher nicht.
Zum Paten: Der Pate hat zum Zeitpunkt der Taufe für Ihre Tochter das "Ja" gesagt. Es ist daher die Taufe und auch die Patenschaft gültig. ABER - ihre Tochte muss jetzt sowieso das "JA" zu ihrem Glauben selbst sagen. Wenn der Taufpate nichts taugt, dann beten Sie für ihn und zwingen Sie ihn zu nichts.
Suchen Sie schon jetzt einen zukünftigen Firmpaten, der sich schon jetzt Ihrer Tochter annimmt.
Das schönste Geschenk ist, wenn Sie Ihrer Tocher den Youcat schenken und gemeinsam über den Glauben reden. Sie finden ihn unter der Adresse: http://www.kathshop.at/shop.php?kid=88

Hallo!

Ich hätte mal wieder eine Frage. Ich habe im Katechismus gelesen dass man um die Firmung zu empfangen im Stand der Gnade sein muss, also keine schweren Sünden auf seinem "Konto" haben darf (KKK 1310). Nun wenn ich mich an meine Firmung mit ca. 13 erinnere, hatte ich durchaus schwere Sünden aufgeladen, ohne dass ich diese vorher gebeichtet habe. War die Firmung nun überhaupt wirksam? Oder muss diese wiederholt werden? Ist das überhaupt möglich? Mir ist das wichtig da ich die Missio Canonica anstrebe und dafür die Firmung (mir geht es nicht um die offizielle auf Papier bestätigte, sondern die Firmung als echtes Sakrament, wenn ich das so sagen darf) Vorraussetzung ist.

Lieber Jan, da sprechen Sie ein heikles Thema an. Ich würde so sagen: Der Bischof hat im Auftrag der Kirche das Sakrament gespendet. Zur vollen Wirksamkeit ist die Haltung des Empfängers wichtig. In der Charismatischen Erneuerung kennt man daher den Begriff der "Lebensübergabe". Bei diesem Schritt nehme ich bewusst die Gnaden in Anspruch, die durch dieses Sakrament fließen können. (Und die nicht fließen konnten, weil ich nicht bereit ... war). Dies kann man aber nachholen. Ich schicke Ihnen einen Auszug aus unserem "Unglaublichen Glaubensbuch" http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm. Ich freue mich über Ihre Feinfühligkeit und wünsche Ihnen Gottes Segen Und nun der Auszug von Seite 169: (Das Format ist natürlich nicht besonders gut) Der Heilige Geist ist Geschenk für jeden Gläubigen • Der Heilige Geist ist aber nicht Privileg der Apostel, er ist Geschenk für jeden Gläubigen. Wer umkehrt und sich taufen lässt, sagt Petrus, der wird „die Gabe des Heiligen Geistes empfangen“ (Apg 2,38). • Und worin diese Gabe besteht, das erklärt Petrus in der Pfingstpredigt. Er zitiert dabei den Propheten Joel, der die Ausgießung des Heiligen Geistes für die letzten Tage vorhergesagt hat (Apg 2,17-21). o Wo aber findet man diese Christen, die wie die Apostel sind, die die Kraft des Heiligen Geistes empfangen haben? o Es gibt sie, sie lebten oder leben unter uns! Einige unter ihnen wurden heilig gesprochen, wie: Mutter Teresa, Sr. Faustyna Kowalska, Pater Pio und viele an • Und wie steht es mit uns? Wir sind zwar getauft und gefirmt, auch wir haben den Heiligen Geist empfangen, woran aber merkt man das? o Die Wirkung von Taufe und Firmung können wir mit einem Kaffee vergleichen, in den ein Stück Zucker gelegt wird. Der Zucker sinkt zu Boden und bleibt dort liegen. Erst wenn man ihn aufrührt, wird man seine Existenz an seiner Wirkung merken. o Genauso wird man die Kraft und Wirksamkeit des Heiligen Geistes und seiner Gaben erst dann spüren, wenn diese Gaben „freigesetzt“ werden, was dem „Aufrühren“ von Zucker entspricht. • Gerade das Pfingstfest eignet sich dafür, in dieser Richtung einen bewussten Schritt zu setzen, z.B. mit dem Gebet: „Herr, ich danke dir, dass du mir in der Taufe deinen Bund angeboten hast. Ich sage ja zu diesem Bund! Ich sage ja zu meiner Taufe! Bei meiner Firmung hast du mir Anteil an deinem Geist geschenkt. Ich sage ja zu meiner Firmung und bitte dich, dass der Heilige Geist wirksam wird in mir. Schenke mir alle Gaben des Heiligen Geistes, die ich brauche, um ganz in deinem heiligen Willen zu leben. Ich danke dir, o Herr!“ • Viele Menschen haben im Glauben diesen Schritt gesetzt und in ihrem Leben durch die Wirkung des Heiligen Geistes eine Veränderung erfahren: eine Gnade, die unmittelbar wahrnehmbar war oder ein langsames Wachsen im Guten bewirkte. • Bei den „Gaben des Heiligen Geistes“ unterscheiden wir die „sieben Gaben“ des Heiligen Geistes und die „Gnadengaben“ oder „Charismen“. Die „sieben Gaben“ des Heiligen Geistes vervollständigen die Tugenden der Gläubigen (KKK 1830/31). Die „Charismen“ dienen dem Aufbau der Kirche (KKK 799 ff.).

Wir lassen am Ende der Woche unseren Sohn katholisch taufen. Wir haben uns für einen Paten und eine Patin entschieden. Die auserwählte Patin ist jetzt leider so krank, das sie bei der Taufe nicht anwesend sein kann. Jetzt würde ich gerne wissen, wie sie trotzdem zum eingetragenen Paten werden kann. Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe

Liebe Helene, das geht schon. Sie müssen einen Vertreter finden, der von der Patin eine Vertretungs-Vollmacht erhält, die notariell beglaubigt werden muss. Diese Vollmacht nehmen Sie zur Taufe mit. (Vielleicht sprechen sie vorher auch noch mit dem Pfarrer - damit es keine Komplikationen gibt) Das könnten Sie diese Woche sicher noch schaffen.

Unsere Tochter hat heuer Firmung und ein Problem. Sie würde gerne eines ihrer großen Geschwister als Paten haben, kann sich aber nicht entscheiden, für wen. Eigentlich würde sie am liebsten beide als Paten haben. Nun unsere Frage: Ist es möglich zwei Firmpaten zu haben, diese würde sich auch alle Aufgaben als Paten teilen und sich gemeinsam um ihren Firmling kümmern.

Liebe Ulrike, zwei Paten werden meist dann genommen, wenn es ein Mann und eine Frau ist. Im Kirchenrecht steht: Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen.

Da ich in 3 Monaten ein Kind bekomme und es im Sommer getauft werden soll, wollte ich fragen ob es überhaupt möglich ist das Kind zu taufen, wenn der Kindsvater aus der Kirche ausgetreten ist ich aber als Mutter(katholisch) noch dabei bin, sind aber nicht verheiratet? Und wie siehts da mit Taufpatin(katholisch) bzw Taufzeugin(auch aus der Kirche ausgetreten) aus? Kann ich auch beide nehmen? Wer darf das Kind während der Taufe dan halten?

Liebe Kristina, freilich kann das Kind getauft werden! Was kann das Kind dafür, dass Sie nicht verheiratet sind? Die Kirche will nur sichergestellt haben, dass das Kind auch katholisch erzogen wird. Deshalb muss der Taufpate oder die Patin katholisch sein. Ein Zeuge (zusätzlich zum Paten) kann jeder sein.

Meine Ex-Frau und ich sind seit einigen Jahren getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter die wir damals evangelisch getauft haben. Aufgrund einiger Umstände und da unsere Tochter Messdienerin (hoffe ist die richtige Bezeichnung) werden möchte. Aufgrund dieser Taufe darf sie nun nicht Messdienerin werden und müsste katholisch getauft werden. Was gibt es da bitte zu beachten, wo ist dies zu beantragen? Vielen Dank im Voraus und wenn möglich würde ich mich auch über eine Antwort per Mail freuen.

Lieber Sven,
die evangelische Taufe wird in der katholischen Kirche als Sakrament anerkannt und umgekehrt. In Ihrem Fall geht es nicht um eine "neue Taufe", es geht um das Religionsbekenntnis.
Wenn die Eltern und das Kind für eine Konversion sind, dann dürfte das kein Problem sein. Ihre Tochter möchte offensichtlich in der katholischen Kirche ministrieren. Gehen Sie bitte mit Ihrer Tochter zum zuständigen Pfarrer und bitten Sie um Aufnahme in die katholische Kirche. Das dürfte keine Probleme geben.

Ich bin röm.kath, getauft und gefirmt.
Mein Neffe möchte sich gerne heuer im Juni von mir firmen lassen.
Da ich zu diesem Zeitpunkt den Geburtstermin habe, könnte es sein, dass ich der Firmung nich beiwohnen kann.
Ist es in diesem Fall möglich, sich von seinem Partner "vertreten" zu lassen obwohl dieser O.B. ist? (er soll nicht der Firmpate ansich werden, sondern mich in meinem Amt vertreten)?

Liebe Katrin,
nein, es gibt keine "einfache Vertretung", in dem jemand anderer anstelle von Ihnen hinter dem Firmling steht.
Es gibt aber (Auskunft der Diözese Linz) eine rechtliche Möglichkeit über einen Notar: Da es auch theoretisch möglich wäre, einen Notar für die Beglaubigung zu schicken, ist es möglich sich vertreten zu lassen - auch wenn die Vertretung NICHT katholisch ist.
Wenn ich als Pate (und der Pate bleibe ich auch wenn ich bei der Firmung an sich nicht anwesend sein kann)alles übernehme, die Unterschriften setze, ist es also möglich, sich vertreten zu lassen.

Guten Abend,
Meine beste Freundinhat einen Sohn bekommen und moechte, dass ich Patin werde, was ich auch gerne tun moechte.Nun ist ein Problem !
Ich bin orthodoxin.
Mene freundin ist katholisch, sei mann orthodoxe und wird ihr Sohn katholisch taufen lassen.
darf ich nun Patin fuer das Kind werden ?
Vielen Dank fuer Ihre Antworten !
Irina

Liebe Irina, die Taufpaten müssen das Bekenntnis des Täuflings haben, da sie stellvertretend für ihn das "ja" zur katholischen Kirche sagen. Sie können aber ohne weiteres Taufzeugnin sein!

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Mann und ich sind beide katholisch und möchten unser Kind katholisch taufen lassen. Als Patin hätten wir gerne eine Freundin, die griechisch-orthodox ist, allerdings schon immer den katholischen Glauben praktiziert hat. Ist das grundsätzlich möglich? Entscheidet das der jeweilige Pfarrer, oder müssen wir auf jeden Fall noch einen "echten" Katholiken dazubitten?
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Liebe Kora, das ist dzt. leider nicht möglich. Aber bitten Sie Ihre Freundin als Taufzeugin. Vielleicht konvertiert sie einmal - dann könnte sie Firmpatin werden.

Firmpate geschieden,nicht wieder verheiratet

die Scheidung ist für den Firmpaten kein Problem.

Hallo,
meine Tochter ist acht jahre alt und mit einem halben jahr römisch/katholisch getauft worden. Wie sich vor einem Jahr rausstellte, ist sie von dem Paten sexuell missbraucht worden. Kann ich auf Grund der schwere des Falles die Taufe annulieren lassen und nochmal machen? Wir haben ein Trauma und möchten davon und möchten das auf jeden Fall ändern und nächstes Jahr auf der Kommunion nicht daran erinnert werden.

Liebe Milena, das ist fürchterlich! Beten Sie für Ihre Tochter und auch den Täter, damit das Trauma gemildert wird. Das beste Medikament ist die "Vergebung". Die Taufe ist natürlich gültig und hat mit dem Missbrauch nichts zu tun. Auch den Taufpaten kann man nicht streichen. Ich würde aber für Ihre Tochter schon vor der Erstkommunion eine Person suchen, die einmal Firmpate sein soll, damit sie Ihre Tochter schon jetzt begleitet - und - praktisch auch den Taufpaten ersetzt. Das wäre doch eine Lösung.

Guten Abend,
mein Mann und ich sind beide aus der röm.-kath. Kirche ausgetreten [wir glauben nicht an Religion/Glaubensinhalte der Kirche, daher ist Wiedereintritt kein Thema]. Meine Stiefmutter ist praktizierende Katholikin und es ist ihr eine wahrhafte Herzensangelegenheit, dass ihr (zZ noch ungeborenes) Enkelkind nach der Geburt getauft wird. Sie wird auch die Patenschaft übernehmen und sich ernsthaft und redlich um die religiöse Erziehung des Enkelkindes kümmern.
Natürlich möchten wir ihr den Wunsch nach einer Taufe erfüllen - wir respektieren ihren Glauben und ihre Sorge um das Seelenheil des Kindes.
Kann uns die uns zugewiesene Pfarre die Taufe des Kindes verwehren?
Falls ja, wie können wir den Taufwunsch meiner Stiefmutter erfüllen?

Liebe Katharina, gehen Sie zusammen mit Ihrer Stiefmutter zum Pfarrer und besprechen Sie Ihre Wünsche. Wenn ich Pfarrer wäre, würde ich zustimmen. Wenn Sie Ihrer Stiefmutter eine Freude machen wollen, dann kaufen Sie ihr das "Unglaubliche Glaubensbuch" http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm Vielleicht können Sie dann fallweise auch selbst einmal über das eine oder andere Thema miteinander sprechen.

Meine beste Freundin hat vor ein paar Monaten einen Sohn bekommen und möchte, dass ich Patentante werde, was ich gerne tun möchte. Ich habe vor die Patenschaft anzunehmen, und möchte dann direkt danach zum Judentum wechseln (erst danach, damit ich die Patenschaft antreten kann).
Meine Frage ist, bleibt die Patenschaft bestehen, wenn Ich konvertiert habe?
Alles Liebe
Tina

Liebe Tina, es wäre ehrlich, die Patenschaft abzulehnen. Sie sprechen als Pate ja stellvertretend für das Kind das "ja" zur katholischen Kirche. Sie bekennen, dass Jesus der Messias ist und wollen kurz darauf zum Judentum konvertieren, das Jesus als Messias ablehnt. Das passt doch nicht zusammen. Da geht es nicht um Formen, da geht es um den Inhalt. Sie können ja auch als Jüdin das Kind begleiten - oder?

Meine Freundin beste hat mich gefragt, ob ich Taufpatin ihres Sohnes sein möchte und ich habe natürlich ja gesagt und hat mich auch so gefreut.
Nun ist ein Problem!
Ich bin evanglisch. Meine beste Freundin und sein Mann sind katholisch und wird ihr Sohn auch katholisch taufen lassen.
Pfarrer sagt, das geht nicht, weil ich evanglisch bin. Nur katholische Taufpaten dürfen ja.
Stimmt das?

Liebe Nina, Der Pfarrer hat recht. Die Taufpatin sagt ja im Namen des Kindes das "JA" zur katholischen Taufe und sie soll das Kind auch im katholischen Glauben begleiten. Der Taufpate muss daher katholisch sein. Sie können sich aber als Taufzeugin in das Taufbuch eintragen lassen.

Hallo
Meine Frage:
Mein Sohn hat nächstets Jahr die Firmung und wir haben keinen Paten.
Kann ich als Vater der Firmpate werden?

Lieber Wolfgang, nach dem Kirchenrecht, Can 874 ³1,5 darf der Pate nicht Vater oder Mutter sein.

mein kind wurde heuer im mai gefirmt. leider ist in der zwischen etwas passiert, dass ich leider herausbekommen habe. das die firmpatin es leider nicht gut mit uns meint. möchte sehr gerne die firmpatin umändern. geht das? was kann ich machen, das ich diese person wegbekomme?

Liebe Sandra, das "Umändern" geht leider nicht. Beten Sie für die Patin und suchen Sie für Ihr Kind eine andere Bezugsperson, die es im Glauben begleiten kann.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ist eine Firmung nach kirchenrechtlichem Verständnis gültig, wenn der Gefirmte zuvor nicht das Bußsakrament empfangen hat?

Lieber xy, das Sakrament ist gültig - aber nicht vollkommen. Das heißt die Gande des Sakramentes wird sich nicht voll entfalten können. Es ist daher der vorherige Empfang des Bußsakramentes eigentlich normal.

Ich bin religionslos.Meine beste Freundin möchte das ich für ihr Kind Taufpatin werde.Das Kind wird katholisch getauft.Geht das oder muss ich mich auch erst taufen lassen.
Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

Mfg.
Daniela

Liebe Daniela, ach, das wäre doch eine schöne Möglichkeit für eine Doppeltaufe. Bevor Sie Taufpatin werden können müssten Sie selbst getauft werden. Wäre es nicht schön, sich mit dem katholischen Glauben auseinanderzusetzen -z.B. mit dem Unglaublichen Glaubensbuch - zusammen mit Ihrer Freundin? http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm

Hallo
wir beide katholisch möchten unsere tochter 10 wochen taufen lassen katholisch da ich aber alleine entschieden habe und die paten schon gefragt habe beide männlich meinen schwager und seinen bruder geht das 2 männliche paten? aber der vater möchte das meine schwester und sein bester freund paten werden damit bin ich auch einverstanden nun hoffe ich das es nicht geht den meine familie würde das nicht verstehen und ich möchte niemanden von den kopf stoßen oder verletzen ich beanke mich im voraus für ihre hilfe

Liebe Karoline, an sich sind zwei Paten möglich. Im Kodex steht: Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen. Also nich zwei Männer oder zwei Frauen.

Die Taufpatin unserer Tochter kümmert sich seit 3 Jahren so gut wie nie um ihr "Patenamt" und wenn dann nur kurz zu Weihnachten und zu Ostern...dawir gelesen haben, dass eine Aberkennung ja nicht möglich ist, würden wir gerne nachträglich eine Taufzeugin zusätzlich eintragen lassen, die bei der Taufe vor 3 Jahren mit dabei war. Ist das im Nachhinein noch möglich ?

Liebe Sandra, Zeugen können natürlich mehrere sein. Gehen Sie zum Pfarrer, vielleicht macht er es (er muss es nicht machen). Aber dann nehmen Sie diese Taufzeugnin schon im voraus als Firmpatin?

ich bin vor vielen Jahren von der Kirche ausgetreten, möchte aber wieder eintreten um für meine Nichte Taufpatin und für meinen Neffen Firmpatin zu sein.
habe ich eine Nachzahlung zu befürchten?
gibt es eine so genannte "Mindestdauer" für den Wiedereintritt?
(ich habe zwar keinen Austritt vor, möchte aber gerne wissen, was wenn?)

Liebe Christina, aber treten Sie nicht nur ein, damit Sie Ihrer Nichte einen Gefallen machen - entdecken Sie mit ihr den Glauben. Und - nachzahlen müssen Sie nichts. Der Wiedereintritt ist vom Pfarrer abhängig - sollte aber problemlos möglich sein. (Lesen Sie mit Ihrer Nichte das "Unglaubliche Glaubensbuch)http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm

was kann man zur firmung beichten?

Lieber ssss, natürlich die Sünden, die man seit der letzten Beichte begangen hat. Es ist schön, von all dem Belastenden entlastet zu sein!

Hallo,
ist es richtig, dass ich als geschiedene Frau keine Firmpatin werden kann? Ich bin seit 3 Jahren geschieden und bereits Taufpatin des Kindes meiner besten Freundin. In der kath. Kirche bin ich immer noch, aber sollte das stimmen, dass ich nur wegen einer Scheidung, dieses Amt nicht übernehmen dürfte, werde ich mir das überlegen. Das ist doch völlig daneben.

Liebe Claudia, das ist natürlich falsch! Freilich können Sie Firmpatin sein. Alles Gute!

Kann jemand in vertretung firmpate werden wenn der eigendliche pate erkrankt ist und nicht in der kirche anwesend sein kann.

LieberL., vor der offiziellen Kirche ist der Pate der Pate - er steht ja physisch hinter dem Firmling. So eine "Vertretung" ist natürlich nur inoffiziell möglich. Das kann man unter sich ausmachen.

Unsere Tochter wurde 2008 kath. getauft. Der Taufpate hat sich in den letzten 2 jahren so zum negativen verändert, dass seine lebensweise nicht zu der unseren passt. ist es möglich, nachträglich eine taufzeugin zu ernennen und diese im kirchenregister nachtragen zu lassen? wie würde das funktionieren?

Liebe xy, im Kirchenregister kann man nichts ändern - aber in der Praxis. Schenken Sie Ihrem Kind einfach einen Menschen, der es begleitet- vielleicht später auch zur Firmung führt.

Wir haben vor 4 Monaten ein Baby bekommen und sind sehr glücklich und dankbar dafür. Da wir beide religiös eingestellt sind, würden wir den Kleinen gerne taufen lassen. Leider sind mein Mann (kath.) und ich (evang.)aber konfessionsverschieden, was die ganze Sache zu einem riesigen Problem macht. Da ich mich hauptsächlich um die Erziehung kümmere und auch häufiger in die Kirche gehe als mein Mann, wäre mein Mann mit einer evangelischen Taufe einverstanden. Leider sind aber seine Eltern dagegen. Sie sind zwar nicht streng katholisch, wollen aber aus "Traditionsgründen" eine katholische Taufe für ihren Enkel. Sie haben sogar schon angekündigt, nicht zur Taufe zu erscheinen, wenn er evangelisch wird (sie haben übrigens auch schon bei unserer Hochzeit auf einer katholischen Trauung bestanden). Nun ist meine Frage, sollen wir uns hier dem Druck beugen oder ist es nicht vielmehr eine Entscheidung, die hauptsächlich meinen Mann und mich betrifft und sollten wir meine Schwiegereltern einfach übergehen? Ehrlich gesagt weiß ich selbst nicht, ob ich glücklich damit werde, wenn mein Kind eine andere Konfession hat als ich. Bin ich da als Mutter nicht wichtiger als die Großeltern? Die ganze Sache nervt uns inzwischen schon so, dass wir sogar überlegen, den Kleinen gar nicht taufen zu lassen. Für einen Rat von einem Außenstehenden wäre ich wirklich dankbar. Für Ihre Bemühungen vielen Dank.

Lie4be Sylvia, die einfachste Antwort zuerst: Unbedingt taufen! Was kann das kleine Baby dafür, dass Mama und Papa nicht die gleiche Konfession haben. Die Taufe wird gegenseitig anerkannt - ist also auf jeden Fall gültig. Das Problem ist ja nicht die Taufe an sich sondern die Kirchenzugehörigkeit. Besser eine evangelische Taufe als keine Taufe! Von Eltern oder Schwiegereltern darf man sich da nicht zuviel dreinreden lassen. Die Eltern sind für die Kinder verantwortlich! Und die Tradition alleine ist zu wenig! Kann es nicht sein, dass Gott durch dieses Problem Euch sagen will, dass Ihr Euch gemeinsam mehr mit dem Glauben beschäftigen sollt? Vielleicht hilft die Lektüre eines Buches - z.B. das "Unglaubliche Glaubensbuch" http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm Oder gemeinsame Exerzitien. Es wäre sicher sehr schön, wenn Ihr im Glauben gleichgeschaltet wäret.

Wir haben für unsere Kinder zwei Taufpaten, mit der Taupatin läuft es sehr gut und mit dem Taufpaten haen wir so unsere Probleme!! Und möchten ihn eigentlich "löschen"! Wir hätten auch schon jemand anderen, der das Amt liebend gern annehmen würde! Es geht hier ja um unsere Kinder und deren wohl! Sie sollen einfach noch neben uns Eltern zwei wichtige Bezugpersonen haben!!
Kann man das ändern???

Liebe Nicole, nein, offiziell kann man das nicht ändern - aber sie müpssen ja mit dem Taufpaten keinen Kontakt haben. Suchen Sie schon jetzt den zukünftigen Firmpaten, der wird diese Aufgane sicher übernehmen.

Guten Tag,
der Taufpate meines Sohnes ist leider verstorben,ist es in diesen Fall möglich den Paten zu "ersetzen"?
Für Ihre Antwort herzlichen Dank im vorraus

Liebe Julia, der Taufpate wird hoffentlich im Himmel sein und kann von dort mehr tun, als jeder andere Menscha auf Erden. Aber - suchen Sie schon jetzt den Firmpaten, der Ihren Sohn begleitet - ist das eine Alternative?

Seit 3 jahren bin ich von dem vater meiner tochter (5) getrennt.wir sind nicht verheiratet gewesen, haben aber das gemeinsame sorgerecht. seine schwester und schwager sind paten. das interesse ist ziemlich mau. meine freundin möcht ich nun als patin hinzufügen laßen. kann ich dies auch allein entscheiden oder brauch ich da die zustimmung vom vater? und wenn ich sie hinzufügen kann, wo muß ich mich da melden?

Liebe xy, man kann nach der Taufe keinen Paten/Patin "hinzufügen". Aber Ihre Freundin kann doch das Kind jetzt schon im Glauben begleiten und Firmpatin werden - oder?

Ich bin Taufpatin der 2jährigen Tochter meines Bruders. Meine Schwägerin hat mir die Patenschaft einfach entzogen, weil zwischen ihr und der gesamten Familie ein Streit entfacht ist. Aber da können die Kinder ja nichts dafür. Ich war ziemlich schockiert darüber, dass ich mir einfach die Patenschaft entzogen wurde und alles über die Kinder ausgetragen wird. Ist das alles so einfach möglich??

Liebe Andrea, neine, niemand kann Ihnen die Patenschaft entziehen. Sie bleiben Patin für immer. Und wenn Sie behindert werden, das Kind zu besuchen, dann beten Sie für das Kind und für die Schwägerin. Es wird sich wieder ändern!

Der Taufpate meiner jüngsten Tochter hat mich vor ein paar Monaten gefragt ob ich die Patenschaft seiner Tochter annehmen würde.Natürlich freute ich mich über diesen Vetrauensbeweiss.Nach der Geburt des Mädchen stellte sich heraus das er noch eine zweite Patin hat,die ihm beruflich und gesellschaftlich von "Nutzen" ist.Mein Einwand ein Kind soll nur einen Paten haben erstaunte das Paar.Gibt es überhaupt 2 Taufpaten?

Liebe Manuela, ja, ein Kind kann zwei Taufpaten haben - aber die sollten für das Kind Begleiter im Glauben sein und nicht weltlich und gesellschaftlich "von Nutzen".

Guten Tag, ich habe Fragen zur Taufe.
1. Vor gut 1,5 Jahren wurde meine Nichte im Rahmen einer Nottaufe röm.-kath. getauft. Meine Lebensgefährtin sollte Taufpatin sein, war bei der Taufe selber aber nicht anwesend. Vom taufenden Pastor ist sie vermutlich ins Taufregister (?) eingetragen worden, unterschrieben hat sie aber nichts.
Kann sie so tatsächlich Patin sein, sie kann die Taufe ja nicht einmal bezeugen? Ist die Patenschaft gültig?

Meine 2. Frage: wir haben ein 3-jähriges Pfegekind dauerhaft aufgenommen, welches nach unseren bisherigen Informationen evangelisch getauft wurde. Wir Pfelgeeltern sind beide röm.-kath. und würden natürlich das Kind gerne auch so erziehen, weil wir vom Protestantismus keine Ahnung haben. Ein befreundeter Pastor hat uns gesagt, wenn nicht genau bekannt wäre, ob getauft worden ist, könne man "drüber"-taufen (das hätte man im Krieg oder auch bei Flüchtlingen häufiger gemacht). Geht das wirklich? Wie funktioniert ansonsten der Religionswechsel (natürlich unter der Voraussetzung, dass die leiblichen Eltern, die noch das Sorgerecht haben, zustimmen)?

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Lieber Christian,
1. Frage: Die Patenshaft ist natürlich rechtlich nicht gültig, ideell aber möglich.
2. Frage: Wenn das Kind in der evangelischen Kirche getauft wurde, ist die Taufe natürlich gültig. Wenn dies nicht nachgewiesen werden kann, gibt es eine "bedingungsweise Taufe". Ich würde in Ihrem Fall auch die Zustimmung der Eltern einholen, damit das Kind katholisch erzogen werden kann.

Mein Sohn(18)aus erster Ehe ist Taufpate bei meiner Tochter aus zweiter Ehe. Jetzt will meinem Sohn aus der Kirche auszutreten. Ist er dann noch Taufpate?
Wenn nicht, kann ich dann für meine Tochter einen neuen Taufpaten bestimmen?
Ich bin total verzweifelt!

Danke für die Hilfe

Liebe Petra, der Taufpate bleibt Taufpate! Schade, dass er austreten will. Ich würde, das sag ich immer, schon jetzt den zukünftigen Firmpaten suchen - der schon jetzt den Taufpaten ersetzt.

Hallo,
mein Sohn Sebastian ist katholisch getauft worden. Seine Taufpatin ist evangelisch. Nun hat diese Taufpatin versucht meine Ehe zu zerstören und hat sich zwischen mich und meinen Mann gestellt. Mein Mann und ich versuchen unsere Ehe und unsere Familie zu retten aber ich möchte verständlicherweise zu dieser Person absolut keinen Kontakt mehr. Möchte aber auf der anderen Seite auch nicht dass mein Sohn auf die religiöse Erziehung und den Beistand den ihm ein Pate leistet entzogen wird. Gibt es wirklich keine Möglichkeit eine Patenschaft aufzulösen? Auch keine "Härtefallregelung" wie es in unserer Situation sicherlich der Fall ist? Vielen Dank

Liebe Vanessa, in Ihrem Fall ist sowieso ein Lapsus passiert. Im Kirchenrecht (Kanon 874,§ 1,3)steht, dass ein Pate katholisch getauft und gefirmt sein muss. Das heißt, die evangelische Frau hätte gar nicht Patin werden dürfen! Ich würde zum Pfarrer gehen, wo das Taufbuch aufliegt und diesen Lapsus erwähnen. Vielleicht waren Personen bei der Taufe anwesend, die für einen Patendienst geeignet wären - da könnte man vielleicht doch auch offiziell etwas ändern. Wenn nicht, würde ich schon jetzt einen Firmpaten suchen, der den Sohn religiös betreut.

wir haben keinen paten können wir trozdem unsere tochter taufen lassen

Liebe Lisa, an sich ist ein Taufpate erforderlich - ist aber kein unbedingtes MUSS. Das Kirchenrecht sagt: Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.

hallo,ich habe in deu.die kommunion und gefirmt bin ich auch meine frage ist:ich würde gerne meinen kleinen cousan taufen wollen was brauche ich für unterlagen?lg claudia danke für die antwort

Liebe Claudia, bei einer Taufe muss man immer zum zuständigen Pfarrer der Gemeinde gehen. Der informiert einen über alles. Natürlich müssen die Eltern des Kindes einverstanden sein. Sie könnten ja Taufpatin sein und das wäre sehr schön

Sehr geehrte Damen und Herren.
Mein Mann und ich sind röm.kath, erzogen, getauft und gefirmt, beide aber aus der Kirche ausgetreten (pers.Gründe). Nun möchten wir unser Baby taufen lassen. Der Pate ist röm.kath. und nicht von der Kirche ausgetreten. Ist eine Taufe mit diesen Voraussetzungen möglich ?
Ich danke im voraus für Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Sandra Hochfellner.

Liebe Sandra, das ist oft vom zuständigen Pfarrer abhängig. Ich würde meinen, wenn die religiöse Erziehung des Kindes gesichert ist, stünde einer Taufe nichts im Weg. Vielleicht ist das aber ein Anlass, sich wieder mit der katholischen Kirche auseinanderzusetzen - z.B. mit dem "Unglaublichen Glaubensbuch" - Kostprobe unter www.hauskirche.at ... Rezensionen.

Hallo,
mein Sohn hat im Mai kommunion, erst jetzt wird einem bewusst das sein Taufpate sich eigentlich nie um ihn gekümmert hat und sich auch nichts um ihn schert.Weder Kontakt ist da noch sonst was.
Ich würde gerne einen anderen als Taufpaten der seine Sache auch ernst nimmt für meinen Sohn haben, kann ich einen neuen Paten wählen und meinen Bruder rausstreichen lassen?
Mir wäre das sehr sehr wichtig weil der Kontakt nie wieder sein wird.
Danke schon mal im vorraus für ihre antwort per Mail an mich.

Liebe Karin, nein, den Taufpaten kann man nicht mehr ändern. Aber suchen Sie sich doch schon jetzt einen zukünftigen Firmpaten, der Ihren Sohn schon jetzt begleiten kann. Dann wird auch die Firmung ein tieferes Ereignis werden und beten Sie für Ihren Bruder - er wird es brauchen.

Hallo,mein Sohn wurde Katholisch getauft.Meine Schwägerin wurde Taufpatin.Da ich mit dieser Person nur noch extremen Streit Habe, möchte ich ihr gerne die Patenschaft entziehen und einen neuen Paten wählen.Wär sowas möglich?

Liebe Bianca, nein, das geht nicht! Beten Sie für Ihre Schwägerin und suchen Sie sich schon jetzt eine Person, die einmal Firmpate werden soll. Der kann das Kind begleiten.

Guten Tag!
Ich bin röm.kath, mein Mann ist serb. orthodox. Wir haben in einer röm. kath. Kirche geheiratet. Mein Trauzeuge ist röm.kath., der Trauzeuge von meinem Mann ist serb. orthodox. Wir wollen jetzt unser Kind taufen lassen, als Taufpaten wollten wir den Trauzeugen meines Mannes nehmen (=serb. orthodox). Meine Frage ist, ist es möglich unser Kind in einer katholischen Kirche zu taufen?

Liebe xy, bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die zuständigen Priester der Pfarrei. Grundsätzlich muss bei einer röm.-kath. Taufe der Taufpate auch röm.kath. sein, bei der Trauung war dies nicht erforderlich.

Vor zwei jahren wurden meine Neffen getauft (kath.) Ich bin patentante (evtl.), obwohl ich zu diesem Zeitpunkt aus der Kirche ausgetreten war. Ist die Patenschaft daher gültig?

Liebe S. nach dem Kirchenrecht war die Taufe gültig, die Patenschaft jedoch nicht. Kanon 874,3 lautet: 3° er muss katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muss er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht. Wenn Sie trotz Kirchenaustrittes das Kind im Glauben begleiten möchten, dann würde ich keinen Staub aufwirbeln. Vielleicht lockt Sie Gott damit wieder in die Kirche - wer weiß!

was ist der unterschied zwischen firmpate und firmzeuge

danke für eine rasche antwort

Liebe Manuela, der Firmpate hat die Aufgabe, den Firmling im Glauben zu begleiten, zum Bsp. in dieser Homepage gut dargestellt: http://www.stadtpfarre-neumarkt.at/files/element/file_download/patenbrief.pdf Ein Firmzeuge hat keine begleitende Funktion, er ist lediglich Zeuge, dass die Firmung tatsächlich vollzogen wurde.

Meine Tochter lebt in Italien und möchte da mein Enkelkind taufen lassen.rk.Da ich aber ev. bin und sie möchte mich als Paten haben meinte der Pfarrer das würde nicht gehen.

Bitte um hilfe

Liebe Petra, das geht leider wirklich nicht. Sie können aber Taufzeuge sein.

Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Mann und ich sind röm.-kath., möchten deshalb unseren Sohn auch taufen lassen. Doch der Taufpate/zeuge ist von der Kirche ausgetreten.
Meine Frage: Braucht man trotzdem noch zusätzlich einen Taufpaten, wenn ja kann das ein Elternteil übernehme?
Und warum wird die Aufnahme in die katholische Gemeinschaft so schwierig gestaltet, was Taufpaten etc betrifft?

Herzlichen Dank für Ihre Bemühung
verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen

Ursula

Liebe Ursula, Der Taufpate muss röm.kath. sein, er spricht ja stellvertretend für das Kind das "ja". Eltern dürfen nicht Taufpaten sein. Ich glaube, die Aufnahme eines Kindes in die Kirche ist nicht schwierig, man braucht doch nur einen Paten. Bei Erwachsenen ist dies wesentlich schwieriger. Diese müssen ein mindestens 6 Monate dauerndes Katechumenat absolvieren, bevor sie zur Taufe zugelassen werden.

Der Taufpate meines Sohnes 7 JAhre, will seit 4 JAhren keinen Kontakt mehr zur ganzen Familie unter anderem zu meinem Sohn, er ist auch nicht tel. erreichbar, hat uns aber über einen Bekannten ausrichten lassen, er wäre lieber nie Pate geworden und will das auch nicht sein. Kann man das dann irgenwie auflösen wenn das der PAte will?
Danke für Ihre Antwort

Liebe Anita, nein, eine Patenschaft kann man nicht auflösen - ABER man kann sich schon jetzt einen zukünftigen Firmpaten aussuchen, der schon jetzt im Glauben für das Kind da ist.

Unser Kind soll katholisch getauft werden, aber die Taufpatin ist Griechisch-Orthodox darf sie trotzdem Taufpatin werden?

Lieber Robert, nein, das geht leider nicht, Taufzeuge kann aber jeder sein.

kann die mutter meines patenkindes die patenschaft aberkennenlassen, ohne meine einwilligung als patentante??laut unseren pfarrbüros geht das nicht.wenn ja,benötigt sie dafür mein patenbüchlein?dieses besteht aus 3seiten und beinhaltet neben taufspruch die patenschaft von mir zu dem kind...meineserachtens ist dies von ihr nicht einforderbar und keine offizielle urkunde.muß ich es ihr aushändigen?
danke für eine antwort

Liebe Laura, eine Patenschaft kann man nicht tilgen, es ist wie bei der Unterschrift unter einen Kaufvertrag.

Mein Sohn kommt zur Firmung, er hätte gerne seinen Taufpaten, meinen Bruder, auch als Firmpaten. Leider ist dieser jedoch zwischenzeitlich aus der Kirche ausgetreten. Er ist jedoch für meinen Sohn eine Vertrauensperson und übt auch im Leben eine deutliche Vorbildfunktion auf ihn aus.
Kann er ohne Zugehörigkeit zur katholischen Kirche Firmpate sein?

Liebe Gabriele, nein der Firmpate muss katholisch sein. Es kann ja auch nicht ein Angestellter bei Opel für Mercedes werben. Er kann allerdingsFirmzeuge sein. Noch schöner wäre es natürlich, er würde wieder in die Kirche eintreten und zusammen mit dem Firmling sich mit der Religion beschäftigen.

Ich möchte gerne Taufpathe eines Katholischen Kindes sein und bin aber evangelisch. Bestet daher trotzdem die möglichkeit Taufpathe zu sein ?

Mfg

Lieber Denis, nein, Taufpate können Sie nicht werden, aber Taufzeuge.

hallo, meine frage ist die und zwar ich bin evangelisch mein mann moslem wir möchten unseren sohn evangelisch taufen lassen meine schwester wird patentante und sein bruder will patenonkel werden da er aber moslem ist wollt ich fragen ob es doch nicht irgendwie geht das er der patenonkel wird mir ist es wichtig das mein sohn getauft wird doch wir haben niemand anderen außer seinen bruder und mein mann besteht drauf ansonsten wird nicht getauft ich weiß jetzt nicht was ich tun soll bitte bitte gebt mir ein rat.Danke

Liebe Anastasija, der Taufpate muss ein Christ sein. Sie werden doch irgend einen Mann oder eine Frau kennen, die das Patenamt übernehmen würde. Der Bruder könnte aber Taufzeuge sein. Das ist vielleicht eine Lösung.

vor wenigen tagen tratt meine schwester und ihr ehemann an mich heran, mit der bitte, die taufpatin ihrer tochter zu werden.

da ich aber vor ca. 4 jahren aus der kirche ausgetretten bin, wollte ich nun wissen ob trotzallem die möglichkeit besteht taufpatin bzw. taufzeugin zu sein.
zur taufzeugin wäre nocht wichtig zu wissen, ob ich dann ebenso auf dem taufschein meiner nichte eingetragen werde?

sollte beides nicht gehen > taufpatin oder taufzeugin, wie ist das dann mit einem neuerlichen eintritt in die kirche?

bitte um antwort!
danke!

mein firmpate war dazumals ebenso aus der kirche ausgetretten, konnte jedoch mein pate bei der firmung sein! wie ging das? bzw. warum ging das?

Liebe Sabrina, Taufpatin können Sie sicher nicht werden, Taufzeugin schon. Ob Sie als Taufzeugin in den Taufschein eingetragen werden ist vom Pfarrer abhängig. Ein Wiedereintritt in die Kirche ist sicher sehr schön, sollte aber aus Überzeugung geschehen. Vielleicht finden Sie einen guten Priester, mit dem Sie reden können - vielleicht mit P. Bernhard aus Heiligenkreuz - nur ein Beispiel. Ich glaube, Sie würden viel davon profitieren.

Guten Tag
Habe eine Frage zum Thema Taufe und zwar:
Eine gute Freundin von mir, ist Patentante von einem Mädchen, da sie aber mit der ganzen Familie nichts mehr zutun hat und wohl auch nicht mehr zutun haben wird, möchte sie die Patenschaft abtretten.
Ist das möglich und falls ja was muss sie genau machen?
Danke jetzt schon vielmals für die Antworten.
MfG
M.D.

Lieber Marcel, eine Patenschaft kann man nicht abtreten. Wenn kein Kontakt mehr besteht, dann kann und soll man für das Patenkind beten, das ist das Wichtigste!

Hallo, ich bin Mexikanerin verheiratet (Kirchlich) mit ein Österreicher, wir beiden leben aber in den USA. Jetzt möchten wir unsere Töchter in Wien Taufen lassen. (da meine Schwigermutter dort lebt.
Die taufpaten sind Katholisch und leben seit langem zusamen aber nicht verheiratet.
Geht das? und wenn ja was brauchen die Paten?

Danke im vorraus

Liebe Ana, die genauen Vorschriften finden Sie im Kirchenrecht: http://www.codex-iuris-canonici.de/buch4.htm#0101 Wie der Pfarrer entscheiden, weiß ich nicht. Bitte nehmen Sie mit ihm Kontakt auf.

Es geht um die Taufe meiner Tochter.Ich bin evangelisch und mein Mann ist englischer Staatsbürger.Ich habe eine große Tochter aus erster Ehe die katholisch ist und nächstes Jahr zur Kommunion geht.Meine kleine Tochter die jetzt getauft werden soll besucht seit knapp einem Jahr einen katholischen Kindergarten und ich hätte sie gerne auch katholisch Taufen lassen.Die zwei Taufpaten ,selbstverständlich auch katholisch würden im religiösen Erziehen mithelfen.Meine bitte um eine katholische taufe wurde mir nicht gewährt.Nun bin ich ein wenig ratlos.
Könne sie mir was raten?

Liebe Silke, also wenn die beiden Taufpaten eine katholische Erziehung gewährleisten, verstehe ich nicht, dass die Taufe ausgeschlagen wurde. Vielleicht können Sie eine Kindergartentante und voraussichtliche Taufpatin zum Gespräch mit dem Pfarrer mitnehmen. Wenn das alles nichts hilft, würde ich um einen Termin beim Bischof bitten. Vielleicht können Sie sich auch selbst - zusammen mit ihrem Mann etwas mehr mit dem katholischen Glauben beschäftigen, z.B. mit dem "Unglaublichen Glaubensbuch" (http://www.hauskirche.at/rezension/unglaublich.htm). Das wäre auch was für die ältere Tochter. Ihr empfehle ich ein Kinderbuch meiner Frau: (http://www.hauskirche.at/rezension/therese.htm). Nochmals, wenn Sie diesen Impus haben, würde ich nicht locker lassen. Bitten Sie als evangelische Christin den verstorbenen Frére Roger aus Taizé um seine Hilfe. Er hatte beste Kontakte zum derzeitigen Papst.

Hallo,
dürfte meine siefschwester taufpatin meiner tochter werden? Sie ist türkin mit deutschem pass und wie alt müsste siie dafür sein..oder könnte ich mein kind auch ohne paten taufen(ev) lassen

Zur Taufe braucht man einen Paten (Patin). Jeder getaufte und gefirmte Christ (außer die Eltern des Täuflings) kann Taufpate sein. Der Pate muss mindestens 16 Jahre alt sein.

Grüezi aus der Schweiz

Ich (32, röm-kath.) habe zwei Fragen, eine zur Patenschaft bei der eigenen Firmung, eine zu einer angefragten Taufpatenschaft von mir.

1. Soeben lese ich hier auf hauskirche.at im Kirchenrecht can. 893 bzw. 874, dass nicht nur bei der Taufe, sondern auch bei der Firmung die eigenen Eltern nicht Pate sein können (verstehe ich den Verweis auf can. 874 richtig?)?!. Nun war bei meiner Firmung aber mein eigener Vater der Pate. Was bedeutet dies nun für mich und meine Firmung?

2. Ein befreundetes Ehepaar ist in Erwartung mit dem zweiten Kind und hat mich soeben für die Patenschaft angefragt. Mutter in einer freievang. Missionsgemeinde aufgewachsen (aber nicht speziell "praktizierend"), Vater röm-kath. (aber kaum praktizierend), Taufe des Kindes ist in der evang. Landeskirche vorgesehen. Wenn ich Ihre Antworten zu ähnlichen Fragen in der "Lebenshilfe" richtig verstehe, können Sie die "Rechtmässigkeit" einer solchen Patenschaft nicht beurteilen (weil Taufe ausserhalb des röm.-kath. Kanons), raten Sie aber von konfessionsübergreifenden Patenschaften grundsätzlich ab - also auch von katholischen Paten bei evang. Taufen. Verstehe ich Sie da richtig?! Die Patenschaft wäre für mich wahrscheinlich auch nicht so einfach - weil ich sehr wohl röm.-kath. "praktizierend" bin. Vielleicht kann ich meine Absage als Taufpate gleich damit verbinden, dass sich die Eltern selbst ein bisschen mehr um den Glauben kümmern sollten ...

Lieber Pius,
1. Ihre Firmung ist auf jeden Fall gültig. Das Sakrament ist ja gespendet worden. Kirchenrechtlich ist ein offenbar Fehler begangen worden - obwohl es hätte ja Dispens geben können.
2. Bei der Patenschaft spricht man stellvertretend für das Kind. Es kommt nun darauf an, wie das Kind getauft wird. Ist eine röm.kath. Taufe vorgesehen, dann spricht nichts gegen die Übernahme einer Patenschaft. Bei der Taufe durch einen Pastor ist zu bedenken, dass das Kind mit der Taufe ja auch in diese Gemeinde aufgenommen wird und da könnte ich als katholischer Christ nicht stellvertredend mein Ja sagen.

hallo,

meine frage: mein mann und ich sind beide serb.-orth., unser trauzeuge ist katholik. wir wollen unsere tochter in einer orth.kirche von unsererm trauzeugen taufen lassen. somit wäre er unser trauzeuge, und der taufpate unserer tocher. ist das möglich ?

Liebe Miki, theoretisch kann ein Trauzeuge auch Taufpate sein. Ein Katholik kann aber wahrscheinlich nicht Pate bei einer orthodoxen Taufe sein. Der Pate muss ja den Glauben des Täuflings vertreten.

kann meiner freundin verweigert werden von einem pfarrer oder priester firmpatin zu werden weil sie mit mir unverheiratet zusammen lebt und auch gv hat sie hat dem priester aber schon alles gebeichtet

Lieber xy, das ist abhängig, wie der Pfarrer das Kirchenrecht auslegt. Vom Paten wird darin gefordert: "er muß ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht." Der Pate soll ja Vorbild im Glauben sein. Theoretisch kann der Pfarrer die Patenschaft verweigern, er wird es aber praktisch nicht tun und dürfte es erst nach einer eingehenden Rücksprache mit dem Paten tun.

Mein Sohn geb.1972 war bis vor ca 10 jahren röm.kath.und ist dann wegen zu hohem Kirchenbeitrag aus der Kirche ausgetreten und jetzt wird er Vater.Die werdende Mama ist röm.kath.und nun meine besorgte Frage:Wird das Kind dann schon trotz alldem katholisch getauft, Erstkommunion,gefirmt usw.?Welche kirchlichen Nachteile sind hiermit einbezogen?Erbitte um baldige Antwort!
Herzlichen Dank im Voraus.

Liebe Anna, keine Sorge! Wenn die Mutter katholisch ist und der Vater nichts gegen eine Taufe hat, dann wird das Kind sicher getauft werden können. Ihr Sohn soll doch wieder in die Kirche eintreten und einfach sagen, was er bereit ist, zu zahlen. Wenn die Beamten oder der Pfarrer das nicht verstehen, soll er zum Bischof gehen. Das Geld darf doch über den Glauben nicht entscheiden.

hallo,
ich habe einen 5jährigen sohn, er ist ohne mein wissen von seinem vater bzw dessen eltern getauft worden. Jetzt meine frage kann ich dies anullieren lassen bzw kann mein kind in eine andere kofession kath. ( jetzt Ev) gehen und neu getauft werden?
Haben seid 4 1/2 JAHREN keinen kontakt mehr zu dein großeltern väterlicherseits als taufpaten stehen großmutter väterlicherseits und großvater väterlicherseits drin kann ich dies anullieren lassen.?
vielen dank schon mal im vorraus

Liebe Verena, die erfolgten Taten kann man nicht annullieren. Zunächst seien Sie froh, dass Ihr Kind getauft ist. Die Konfession ist eine zweite Sache. Wenn Ihr Sohn 12 Jahre alt ist, kann er selber über seine Konfession bestimmen. Um katholisch zu werden, muss er nicht nochmals getauft werden. Die Eltern können aber jederzeit einvernehmlich einen Konfessionswechsel für das Kind vornehmen. Es wird dann kein zweites Mal getauft.

Anläßlich der bevorstehenden Erstkomunion meines Sohnes hat sich herausgestellt, dass sein Taufpate zum Zeitpunkt der Taufe bereits aus der Kirche ausgetreten war.
Ich habe nun gelesen, dass man diese Patenschaft vom Pfarrer anullieren lassen kann, da sie nicht gültig ist.
Ist meine Sohn dann somit nicht getauft und wird nochmals getauft, oder wird nur die Eintragung im Taufbuch und im Taufschein korrigiert?
Das ganze kommt nicht ganz ungelegen, da wir bereits seit Jahren keinen Kontakt mehr haben. Wir würden gerne der Erstkommunion einen "richtigen" Paten beiwohnen lassen.
Wie habe ich vorzugehen und wie lange wird so etwas dauern?

Liebe Marion, die Taufe ist auf jeden Fall gültig! Der Pfarrer hat allerdings einen Formfehler begangen. Es hat jetzt keinen Sinn mehr, da viel zu tun. Das Taufbuch kann man auch nicht ändern. Für die Erstkommunion gibt es keinen Paten, wohl aber für die Firmung. Der zukünftige Firmpate könnte ja schon bei der Erstkommunion eingeladen werden.

Ich soll Firmpatin machen, möchte aber aus der Kirche austreten. Ist das trotzdem möglich? Mein Kirchenaustritt hat nichts mit meinem Glauben zu tun, sondern damit, dass ich nicht verstehe, warum man in Deutschland für seinen Glauben bezahlen muss!
Würde mich über schnelle Antwort freuen!

Liebe Tina, das mit der Kirchensteuer ist ein leidiges Problem - Relikt von Hitler. Ich glaube, da wird sich in den nächsten Jahren was tun. Bleiben Sie in der Kirche und beantragen Sie eine geringere Beitragshöhe - gehen Sie bis zum Bischof! Nicht austreten! Und werden sie eine gute Firmpatin. Das ist mein Rat.

kann ein elternteil taufpate werden?

Lieber Reinhard, nach dem Kirchenrecht 874,5 dürfen die Eltern nicht Paten sein.

Möchte mein Kind röm. kath. Taufen der Pate ist aber orthodoxe und seine frau röm. kath. kinder auch röm. kath. die zahlen auch kirchen beitrag, habe gehört dass es bei die orthodoxen ausnahmen gibt bei der katholischen kirche ich möchte nicht dass er Zeuge ist sondern Pate. Welcher Pfarrer macht das bitte um hilfe!!!

Liebe Dijana,
nach dem Kirchenrecht muss der Pate röm.kath. sein. In Ihrem Fall ist es doch einfach möglich, die Frau offiziell Patin sein zu lassen. Es ja sowieso das Ehepaar die Patenschaft tragen.

Hallo...also die Patentante unserer Tochter (katholisch)möchte die Konfession wechseln, heißt das, dass sie als Patin damit ausgetragen wird? Eigentlich wollten wir sie auch als Patin unserer zweiten Tochter nehmen, geht das nur wenn sie katholisch bleibt? Und was passiert wenn sie später austritt bzw. wechselt??

Danke für die Antwort im Vorraus!

Lg Andrea

Liebe Andrea, eine Patenschaft erlischt nie, auch nicht durch einen Kirchenaustritt. Eine neue Patenschaft kann aber nur jemand übernehmen, der nicht ausgetreten ist.

Mein Patenkind soll jetzt auf die Sonderschule geschickt werden!
Ich denke das liegt daran das sich seine Eltern nicht genügend um seine Erziehung gedanken machen.Er macht seine hausaufgaben wie er grade will,oder auch nicht!hängt meines erachtens viel zu lange am Computer und hat auch ausserhalb der Schule keinerlei kontakte zu anderen Kindern.
Er ist mit unter auch sehr aggresiv wenn ihm etwas nicht passt.Und zur Schule wird er auch sehr oft gefahren "weil er absichtlich trödelt".
Daher meine Frage :
Darf ich mich in die Erziehung mit einschalten,wenn ich der meinung bin das dies der falsche weg für ihn ist?
denn schliesslich soll er evtl.unseren Betrieb übernehmen.Doch so sehe ich dafür keine Chance,was ich sehr Bedaure.
Mei zweites Patenkind "sein älterer Bruder"
ist auch sehr faul und hat ebenfalls kein kontakt mit anderen Kindern seines alters,nur seinen Bruder.
Seine Eltern gehen aber auch nirgens hin wo der kontakt mit gleialtrige stattfinden könnte.
Es dürfen auch keine fremden Kinder ins Haus da die Mutter das Aufräumen nie wiklich gelernt hat.

Liebe Ramona,

dass die Patenkinder keinen Kontakt mit anderen Kindern haben ist nicht unbedingt schlecht. Es gibt heute den Begriff "Gleichaltrigenorientierung" - wenn Kinder nur untereinander aufwachsen. Das wäre sehr schlecht. Da entwickeln sich Bosse und Untergebene.
Ich würde meinen - beten Sie um den richtigen Weg, mit den Eltern des Kindes in ein Erziehungsgespräch zu kommen. Vielleicht an Hand der Bücher von Christa Meves.
Vielleicht warten die Eltern auf so einen Impuls.
z.B. Ich hab da ... das Buch in die Hand bekommen ... was sagt ihr dazu?

Hallo!

Habe heuer meine Firmung und mein Firmpate ist getauft, gefirmt, aber von der Kirche ausgetreten, da er zuviel Steuern zahlen muß. Darf ich ihn trotzdem als Firmpaten nehmen??

Lieber Nik, nein, die Paten müssen in der Kirch sein.

Hallo ,

Ich hätte auch eine Frage wegen Firmpaten .
Ich bin getauft - hatte Kommunion und Firmung ,
bin aber vor ca. 3 Jahren aus der Kirche ausgetreten .

Mein Neffe wünscht sich sehr das ich bei Ihm Firmpare machen soll , da ich aber nicht weiß ob ich das machen darf hoffe ich das ich hier eine
Positive Antwort bekomme .
Würde mich sehr darüber freuen meinem Neffen
ein " Ja " zur antwort zu geben .

Mfg. Ulrich.e

Lieber Ulrich,
Sie können Ihrem Neffen nur dann ein "JA" sagen, wenn Sie wieder in die Kirche eintreten - warum nicht?
Mein von mir gewünschter Firmpate war ohne Bekenntnis. Da haben meine Eltern dann seine katholische Frau gebeten, die Patenschaft zu übernehmen. So hab ich auf Umwegen auch etwas von meinem "Wunschpaten" gehabt.
Aber der Sinn des Paten ist es ja, für den Firmling zu beten und ihn im Glauben zu begleiten.

Muss der Firmpate selber ebenfalls gefirmt sein oder reicht es aus, wenn der Firmpate getauft und zur Kommunion gegangen ist aus?

Liebe Ute, der Firmpate muss auch gefirmt sein.

hallo! meine frage bezieht sich auf die taufe. und zwar ist es so, dass wir uns nicht entscheiden konnten von wem der taufpate gestellt wird. dann kamen wir auf den kompromiss 2 taufpaten zu nehmen (wir sind beide katholisch). doch es stellte sich heraus, dass von seiten meines lebensgefährten alle schon aus der kirche ausgetreten sind und auch nicht gefirmt wurden. somit kam die frage auf, ob man auch als 2. einen taufzeugen nehmen kann? welche voraussetzungen muss dieser taufzeuge haben? kann es auch ein moslem sein?? (das wäre dann nämlich sein bester freund) ..... und sollte dies zulässig sein, welche unterlagen würden wir da brauchen?
ich hoffe, dass sie mir hier ein bisschen weiterhelfen können und danke im voraus.

Liebe Martina, die Taufpaten müssen, wie Sie ja richtig schreiben katholisch und gefirmt sein.Es genügt ein Taufpate. "Taufzeuge" kann jeder sein. Viele Pfarrer schreiben die Taufzeugen - wenn gewünscht - auch in das Taufbuch hinein. Besprechen Sie dies aber bitte mit dem zuständigen Priester.

Braucht man für das Sakrament der Taufe einen Taufpaten oder geht es auch "ohne??

Im Kirchenrecht steht dazu folgender Passus: Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, dass der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt. Durch den Ausdruck "soweit dies geschehen kann" ist grundsätzlich auch eine Taufe ohne Paten denkbar - muss aber begründet sein.

Mein Anliegen ist folgendes. In naher Zukunft möchten wir unsere Tochter taufen. wir sind beide röm. kath. und kirchlich verheiratet. Unsere gewünschte Taufpatin ist auch röm. kath. und getauft, jedoch nicht gefirmt. Ist es möglich sie als Patin zu nehmen?
Anm. Unser Wunsch ist deshalb, die genannte Person als Taufpatin zu nehmen, weil wir wissen das sie eine Vorbildfunktion hat und sehr fürsorglich ist.
Denn ich glaube das ist das wichtigste im Leben und in der Entwicklung eines Kindes, ob er nun gefirmt ist oder nicht....

Nach dem Kirchenrecht ist die Firmung erforderlich: 3° er muss katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muss er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;

Guten Tag,

mein Mann und ich dürfen Patenonkel und Patentante werden, worüber wir uns sehr Freuen! Das Kind soll evang. getauft werden, mein Mann gehört dem evang. Glauben an und ist auch getauft, ich bin nicht getauft und auch ohne Bekenntnis. Kann ich trotzdem Patentane(Taufpatin) werden?
viele liebe grüße
und Danke im vorraus
katja

Liebe Katja, wer nicht getauft ist kann natürlich nicht Pate werden. Bei der Patenschaft sagt man ja stellvertretend für das Kind das Ja zum Glauben. Wohl aber kann man Taufzeuge sein und so natürlich auch besonders für das Kind da sein.

Ich habe hier schon festgestellt das man den Taufpaten nicht ändern soll. Der Taufpate hat sich doch bei der Taufe verpflichtet wenn den Eltern etwas passiert das sie sich um das kind kümmert. Ich weiß aber leider das es ihr dort nicht gut gehen wird. Wenn man jetzt noch einen Taufzeugen hinzuzieht kann man das so ändern das sich dieser um das kind kümmert? Und wie würde das ablaufen wenn man einen Taufzeugen nachtragen will? Meine Tochter ist jetzt 2 1/2 jahre alt. Bitte um hilfe! Danke

Liebe Eva, der Taufpate hat keine "weltliche" sondern nur eine religiöse Funktion. Er soll sich an der Seite der Eltern um den Glauben des Kindes kümmern. Das heißt aber nicht, dass er verpflichtet ist, sich nach einem eventuellen Tod der Eltern "weltlich" um das Kind zu kümmern. Eine moralische Sorge ist natürlich gegeben - es muss aber zunächst rechtlich abgesichert sein. Es ist daher allen Eltern zu empfehlen, ein Testamenmt zu machen und darin auch die Wünsche bezüglich des Unterhaltes der Kinder anzuführen. Es ist natürlich günstig, dies den jeweiligen Personen auch zu sagen - in der Hoffnung, dass dieser Fall nicht eintrifft. Vor dem ersten Flug mit meiner Frau haben wir auch diesbezügliche Schriften hinterlegt. Wenn es noch kein notarielles Testament gibt, dann sollte man als Zwischenlösung ein hanschriftliches Testament anfertigen. Das notarielle Testament hat den Vorteil, dass es in einer Zentraldatei abgelegt wird und nach dem Tod auf jeden Fall vorhanden ist. Das sind sehr ernste Gedanken zum Jahreswechsel. Ich wünsche und hoffe, dass Ihre Kinder nie von einem derartigen Testament Gebrauch machen müssen. Ihre Gedanken aber sind total richtig und wichtig und zeigen von einer großen Liebe und Verantwortung Ihrer Tochter gegenüber.

Sg. Damen und Herren,
mein Mann und ich sind röm-kath., haben aber den Herzenswunsch, dass unsere Freundin, welche altkatholisch ist, die Taufpatin unseres Kindes wird. Wir möchten jedoch nicht die unklare Rolle der Taufzeugin bzw. dass jemand anderes für sie die Unterschrift im Taufbuch leisten muss. Ist es möglich, dass sie während der Taufzeremonie als Taufpatin angesprochen und sichtbar ist, und dass niemand als Taufpate eingetragen wird, sozusagen, dass das Kind die Taufe und die Aufnahme in die röm-kath. Kirche erhält, aber formal ohne Taufpaten? Vielen Dank

Liebe Eva-Maria, das ist leider nicht möglich. Das Kind braucht einen Paten und der muss r.k. sein, weil er auch stellvertretend für das Kind das ja zur r.k. Kirche sagt.

ich bin vor 4 Jahren aus der Kirche ausgetreten.
mein neffe würde gerne,dass ich sein firmpate werde.
ist das möglich

Lieber Max, das ist nur möglich, wenn Sie wieder eintreten - vielleicht wäre das eine Überlegung?

Hallo,

auch wir haben leider, wie hier so oft gelesen, eine Taufpatin für unseren Sohn, die sich noch nie gekümmert hat. Auch ich wollte mich über eine Annulierung der Patenschaft erkundigen und habe nun schon öfter gelesen, daß dies leider nicht möglich ist.

In dem Zusammenhang habe ich aber auch öfter gelesen, daß evangelische Paten bei einer katholischen Taufe ohnehin nur als Taufzeugen eingetragen werden? Auch bei uns ist die Patin evangelisch und wir katholisch, heißt das sie ist in jedem Fall nur Taufzeugin? Das wurde uns damals gar nicht gesagt, aber ich wäre unter den jetzigen Umständen natürlich sehr froh, wenn sie "nur" Taufzeugin wäre.

Ich gehe davon aus, daß man eine Taufzeugin dann genauso wenig aus dem Taufbuch austragen lassen kann wie eine Taufpatin oder?

Sind als Paten in jedem Fall immer nur zwei zulässig? wir hatten nämlich insgesamt 4 (1 evangelische und 3 katholische) und es wurde in keinem Zusammenhang erwähnt, das nur zwei davon Paten sind. Auch wurden wir nicht gefragt welche der 4 die Pate nund welche die Taufzeugen sein sollen, es wurde einfach nacheinander unterschrieben.

Liebe Doro, zur Klarstellung kann ich nur das Kirchenrecht zitieren, in dem von maximal zwei Paten die Rede ist und diese Paten auch katholisch und gefirmt sein müssen. Sie können dies nachlesen in www.hauskirche.at und dann Rat&Tat und Kirchenrecht anklicken und dort bei der Taufe suchen. Wie sie es schildern, sind bei den Paten Formfehler geschehen. Nach dem Kirchenrecht dürften es nur zwei Paten sein sein. Das Kind ist aber sicher rechtens getauft. Als Taufzeuge kann jeder unterschreiben - aber das müsste getrennt werden. Aus den Büchern kann man sicher nichts streichen, es bringt ja auch nichts.

Hallo,
ich bin die Taufpatin meiner nichte, aber seit geraumer zeit mit meiner schwester und ihrem mann zerstritten aus diesem grund darf ich das kind nicht mehr sehen,kann ich wenn ich nicht einmal für das kind da sein und nicht sehen darf, die patenschaft aberkennen bei der kirche.
Ich kann meiner "pflicht" als patin sowieso nicht nachkommen und meine nichte hat sich von mir schon mächtig entfremdet, also wenn ich sie mal auf der strasse sehe und hallo sage werde ich sowhol von meiner schwester ignoriert als auch von meiner nichte und dann weiß ich nicht warum ich noch patin sein soll wenn man ja schon nach einer geraumen zeit mich immer noch ignoriert und bei der familie schlecht macht.

Ich wäre sehr dankbar wenn sie mir die frage ob eine aberkennung der patenschaft möglich ist und wenn ja wo beantworten könnten.
mit freundlichen grüßen
silke

Liebe Silke, die Aberkennung einer Patenschaft ist nicht möglich. Auch wenn Sie jetzt keinen Kontakt mit dem Kind haben, können Sie für das Kind beten. Und außerdem hoffe ich mit Ihnen, dass sich das Verhältnis zu Ihrer Schwester wieder bessern wird.

Wollte mal wissen wie die Erwachsenen Firumg abläuft!?

Muss ich da mit den Kindern stehen und meine Firmung erhalten oder macht das dann der Pfarrer (nach dem Vorbereitungskurs) nur mit mir alleine?

Möchte mich nämlich Firmen lassen will aber nicht das alle dabei sind bzw. möchte ich nicht mit den Kindern stehen! ...

Bitte um baldige antwort

mfg
Lea

Liebe Lea, es gibt sicher einen Weg, dass man nicht zusammen mit den Kindern gefirmt werden muss. Das sollten Sie aber rechtzeitig mit dem Pfarrer oder dem zuständigen Bischof besprechen. Die Firmung wird normalerweise durch den Bischof oder einen von ihm bevollmächtigten Priester durchgeführt. Vielleicht gibt es in der Diözese auch einen Termin für die Erwachsenen-Firmung. Eine Möglichkeit: Direkt an den Bischof schreiben. Sie möchten mit anderen Erwachsenen oder alleine gefirmt werden. Fragen Sie ob und wann das möglich ist. Der Bischof könnte die Firmung in jede hl. Messe, die er hält, einbauen - vorher oder nachher spenden. Also, Ihr Anliegen sollte kein Problem sein.

Hallo, ich habe Fragen.
Ich und mein Lebenspartner sind beide Taufpaten von Jonas (unser Patenkind). Heißt das, dass wir beide als "Taufpaten" unterschrieben haben, oder ist einer von uns nur ein "Taufzeuge"??

Weiters wollte ich noch wissen, ob die Firmpatenschaft von meinem Lebensparnter gültig ist - Sein Firmpate ist sein Vater??

Freue mich auf eine Antwort.

Danke!

LG Heidi

Liebe Heidi, es darf zwei Taufpaten geben - beide sind Paten und Zeugen zugleich. Im Kirchenrecht Can. 874, §1,5 steht über die Paten: "er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein." Die Patenschaft besteht zu Unrecht, die Firmung ist aber gültig.

kann ein evangelist ohne konfirmation taufzeuge bei einer katholischen taufe machen ?

Lieber Michael, Taufzeuge kann jeder sein!

Hallo

ich und mein Lebensgefährte wurden gefragt ob wir die Taufpaten des Kinders , meiner halbschwester sein wollen .
Also meinerseits finde habe ich ja gesagt

Doch hat die Mutter meines Lebensgefährten im von vorne rein gesagt er soll das lassen, weil das nur finanzielle probleme mit sich bringt . weil man dem Kind gegenüber Finanzielle verpflichtungen hat ?!
Vielleicht weiß ich da irgendwas nicht aber ich habe das so verstanden auch in den Gesprächen mit der Kirche das dass eine begleitenede und unterstützende Rolle ist den Lebensweg zu finden und den Glauben ??
Vielleicht können sie mir da weiter helfen ??
Weiß ich da irgendwas nicht ??

Liebe Grüße

Liebe Frau L., die Patenschaft hat mit Geld nichts zu tun. Ja, es geht darum, stellvertretend für das Kind "Ja" zur Taufe zu sagen und das Kind später auch im Glauben zu begleiten. Natürlich freut sich ein Kind auch einmal über ein kleines Geschenk - aber das ist nicht der Sinn der Patensdchaft.

hallo, ich würde meinen sohn gerne im stephansdom taufen lassen-geboren ist er allerdings in niederösterreich uns wohnhaft in wien- ist dies möglich? wohin muß ich mich da wenden? danke petra

Liebe Petra, wenn man einen Taufpriester hat, dann erledigt dieser die Formalitäten. Grundsätzlich ist es möglich.

Hallo.
Mein name ist Julia. Ich wurde von guten Freunden gefragt ob ich Taufpatin für Ihre Tochter werden möchte. Sie wollen das Kind Katholisch taufen lassen und ich bin Evangelisch. Ich würde sooo gerne die Taufpatin sein da mir die kleine sehr am Herzen liegt!!! Geht das überhaupt?
Mit freundlichen Grüßen Julia

Liebe Julia, nein, die Taufpatin muss auch katholisch sein. Sie sagt das "JA" zum katholischen Glauben stellvertretend für das Kind. Was Sie aber auf jeden Fall sind, eine Taufzeugin ... und ein paar Jährchen später können Sie Trauzeugin werden.

Mein Mann ist evangelisch, ich katholisch. Unser erstes Kind wurde katholisch getauft, derzeit erwarten wir unser 2. Kind - haben allerdings keinen katholischen Taufpaten zur Verfügung (die Taufpatin meiner Tochter möchte nur ein Taufkind haben). Können wir unser Kind ohne Taufpaten und nur mit einem evang. Taufzeugen (Bruder meines Mannes) taufen lassen?
Wir möchten nämlich auf keinen Fall, dass ein Kind katholisch und ein Kind evangelisch getauft ist.

Liebe Elke, ich kann Ihnen nur raten, weiterzusuchen. Das Kind braucht einen Taufpaten (ein Zeuge ist zu wenig). Wenn Sie im BekanntenVerwandtenkreis niemanden finden, dann gehen Sie zum Pfarrer. Vielleicht ergibt sich eine sehr gute Bekanntschaft

hAllo....unsere tochter ist jetzt 19 monate alt. ich würde sie gerne taufen lassen, nur mein mann ist dagegen. bzw möchte er dann nicht dabei sein. kann ich die kleine auch ohne ihn taufen lassen???
liebe grüße

Liebe Claudia, ich rate Ihnen, zunächst zum Gebet für Ihren Mann und Ihre Tochter. Versuchen Sie mit Ihrem Mann über den Glauben zu sprechen - vielleicht mit dem "unglaublichen Glaubensbuch" (http://www.hauskirche.at ... Rezensionen ...). Theoretisch geht die Taufe auch ohne ihn - aber weiß Ihr Mann, was die Taufe bedeutet?

Mein Mann ist Orthodox ich evangelisch, wir bekommen im Novmber unser erstes Kind es soll aufjeden fall getauft werden jetzt wissen wir noch nicht welche Religion, meine Schwester auch Evangelisch soll Taufpatin werden würde das gehen, wenn wir es orthodox taufen lassen möchten?

Liebe Mona, da bin ich überfragt. In der katholischen Kirche muss der Taufpate das Bekenntnis des Täuflings haben - er spricht ja dafür stellvertretend sein "Ja". Bei einer "orthoidoxen" Taufe müsste der Pate dann wohl auch orthodox sein. Aber bitte gehen Sie zum zuständigen Popen, der wird Ihnen genau Bescheid geben.

Ich habe eine tochter die ich evangelisch getauft hatte. Die taufpatin war kath. und der taufpate war evang. Mein mann und ich sind nicht getauft. Meine frage ist, kann ich mein zweites kind evang. taufen lassen wenn die patin kath. ist. Meine Freunde und verwandten sind alle kath..oder muss ich mein zweites kind kath. taufen, nur weil ich keine evang. paten finde. Ist aber auch komisch wenn ein kind evang. und die ander kath. wird. Können sie mir weiter helfen. Vielen dank.

Liebe Jessica, zunächst freut es mich, dass Sie Ihre Kinder taufen lassen wollen. Warum lassen Sie sich nicht auch selbst taufen? Lesen Sie mit Ihrem Mann z.B. das "Unglaubliche Glaubensbuch" ... Kostprobe in www.hauskirche.at unter Rezensionen. Die evangelische Taufe war ok., weil ein Pate evangelisch war. Der Pate spricht ja für das Bekenntnis des Kindes sein "Ja" - muss also dasselbe Beklenntnis haben. Es kommt darauf an, wie Sie sich entscheiden. Wenn Sie z.B. katholsich werden möchten, dann würde ich das Kind katholisch taufen lassen und beim ersten Kind das Bekenntnis wechseln - das geht ja. Die Taufe wird ja von den Konfessionen gegenseitig anerkannt - und umgekehrt. Ich bete für Sie um eine richtige Entscheidung.

Hallo!
Mein Problem liegt bei den Taufpaten. Ich dachte mir zuerst aus meiner Familie meinen Cousine als pate und aus des Freundes Familie einen Bruder! Jetzt habe ich jedoch bemekrt, dass mein Bruder ein wenig eingeschnappt und enttäuscht ist, dass ich nicht ihn als Taufpate gefragt habe. Ist es möglich 3 Taufpaten für ein Kind anzugeben? Ich möchte niemanden persöhnlich damit verletzten bzw. wieder absagen müssen!!!

Danke
Gruß
Stephanie

Liebe Stephanie, in der katholischen Kirche sind offiziell nur zwei Paten vorgesehen. Bitte gehen Sie zum zuständigen Pfarrer und bitten Sie um seinen Rat. Als Taufzeuge können natürlich viele fungieren und auch ins das Taufbuch eingetragen werden.

Hallo!!
Können wir den Taufpaten unseres Sohnes wechseln, obwohl er schon vor 3Jahren getauft wurde??
Sein jetztiger Taufpate will von uns nichts wissen(auch vom Taufkind)!
Was für Papiere werden benötigt(Vom alten und vom neuen Taufpaten),und wohin müssen wir gehen um alles zu erledigen!!

Lieber Andreas, leider nein. Der Taufpate hat für Ihren Sohn "Ja" gesagt und das kann man nicht ändern. Suchen Sie sich einen zukünftigen Firmpaten schon jetzt. Dedr kann doch Ihren Sohn schon jetzt begleiten - und, wenn Sie wollen ist er der "Wahl"-Taufpate.

Ich wurde gebeten, die Patenschaft bei einer Firmung zu übernehmen. Bin mir aber nicht klar, ob dies überhaupt möglich ist, da ich nur standesamtlich und nicht kirchlich getraut wurde. Vielen Dank im voraus

Liebe Brigitte, das hängt davon ab, wie der zuständige Priester die folgende Bedingung des Kirchenrechtes interpretiert: 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;

Meine Cousine(Katholisch) war Trauzeugin bei meiner Serbisch-Orthodoxen Trauung, inzwischen hat Sie einen Sohn und möchte ihn nun Orthodox taufen lassen und möchte das mein Ehemann oder ich die Patenschaft übernehmen.
Nun ist die Frage ob dies geht?

Jetzt schon Vielen Dank, für die schnelle Antwort.

Liebe Grüße Dany.

Liebe Dany, die erste Frage ist, handelt es sich um eine "unierte", d.h. mit Rom verbundene Kirche, dann ist das kein Problem. Bei der nicht-unierten Kirche würde das Kind Ihrer Cousine automatisch serbisch-orthodox. Ob das Ihre katholische Cousine will, weiß ich nicht. Bei der Patenschaft geht es ja darum, dass jemand stellvertretend für das Kind "JA" zu Aufnahme in eine bestimmte Kirche sagt. Der Pate und das Kind müssen daher dasselbe Bekenntnis haben. Anders ist es ja bei den Zeugen. Ein Trauzeuge muss nicht das Bekenntnis des Brautpaares haben. Ich hoffe, dass bald die orthodoxen Kirchen und die katholische Kirche sich vereinen - dann gibt es diese Probleme nicht mehr.

Meine 2 Enkelkinder sind vom evangelischen Glauben zum katholischen Glauben gewechselt worden. 3 und 6 Jahre alt. Wie ist jetzt der Status der beiden Paten, die evangelisch sind und Paten der Kinder wurden bei der evangelischen Taufe? Sind sie noch Paten, werden sie in der katholischen Kirche als solche anerkannt.
Vielen Dank für eine Antwort.

Liebe Tina, das ist eine sehr interessante Frage. Die Taufe wird von den Kirchen gegenseitig anerkannt, es wird bei einer Konversion auch kein neuer Taufpate ernannt. Es kann ja auch jemand, der stellvertretend ein "Ja" für das Kind gesagt hat, nicht ersetzt werden. Man kann ja die Zeit nicht zurückdrehen. Also bleibt der Pate aufrecht. Sinnvoller Weise wird der Pate bei religiösen Gesprächen auf die Gemeinsamkeiten des Glaubens eingehen.

Eltern sind ohne Konfession-wollen aber ihre Kinder taufen lassen-suchen einen Geistlichen der das Sakrament spendet

Liebe Ingrid, ein Geistliche kann die Taufe dann spenden, wenn sichergestellt ist, dass das Kind auch religiös erzogen wird - z.B. vom Taufpaten.

Hallo mein Name ist Lukas (15).In unserer Gemeinde stehen 115 Jugendliche zur Firmung an.In der Gemeinde sind aber nicht genügend Leute bereit,eine Firmgruppe zu begleiten.Der Pastor sagt,alle Jugendliche,die keinen Platz in einer Gruppe finden,werden nicht gefirmt!Darf er das überhaupt??Habe ich kein Recht auf eine Firmung?? Ich danke für Ihre Antwort.M.f.G.Lukas

Lieber Lukas, einerseits hat man kein "Recht" auf ein Sakrament, andererseits hat man schon ein Recht darauf. Ich meine, ich kann mir das Sakrament nicht "nehmen" - es ist ein Geschenk Gottes. Ich habe aber als Kind Gottes ein Recht darauf, seine Geschenke zu empfangen. Ich hoff, das ist jetzt nicht zu kompliziert. Ich würde in Ihrem Fall ganz einfach dem Bischof schreiben oder zu ihm gehen und ihm den Wunsch nach der Firmung äußern und auch sagen, warum Sie nicht berücksichtigt wurden. An sich ist die Firmung ja Aufgabe des Bischofs und auch die Organisation der Vorbereitung - die er natürlich delegiert. Mal sehen, was passiert?

guten tag,

ich wohne in der schweiz und bin 1993 als krigsflüchtling aus bosnien und herzegowina gekommen.1996 wurde ich in der schweiz gefirmt jedoch ohne getauft zu sein.(war damals in ex jugoslawien im kommunismus schwierig!

da die firmung ohne die taufe ungültig ist habe ich mich entschlossen mich taufen zu lassen,und zwar in bosnien herzegowina.Die Taufe wurde im sommer 2007 vollzogen der örtliche pfarrer hat mich getauft gefirmt und auch die erste kommmunion vollzogen.er ist ein franziskaner.

jetz ist die sache so,ich werden diesen sommer heiraten,meine zukünftige frau ist katholikin getauft,kommuniert und gefirtm.beide sind wir sehr religiös.mir macht nur das folgende sorgen.

vor ein paar tagen ging ich in bosnien herzegowina in die pfarrei um unsere hochzeit anzumelden wir werden in BiH heiraten.Der Guardian der Franziskaner Kirche hat mir gesagt das ich die Taufe zwar gültig ist der Franziskaner der mich getauft hat jedoch vom örtlichen Bischof nicht anerkannt ist.jetz hat er mir gesagt das ich zum kroatischen missionar in der schweiz gehen soll(den ich gut kenne) und er würde das gültig machen und er solle mich auch firmen weil es gang und gäbe ist das man vor der trauung gefirmt ist.

sie sehen mein dilema.ich möchte doch nur das alles normal verläuft.was würden sie mir empfehlen?

ist es so das die erste firmung ungültig ist?und das die 2 firmun die der franziskaner gemacht hat auch ungültig ist?die taufe jedoch gültig ist,oder müsste die erste firmung zuerst ungültig gesprochen werde bevor ich getauft wurde?ich habe nur angst das auch die kirchlige trauung dadurch irgendwie nicht ganz gültig wird.ich bete zu gott und hoffe es wird alles gut und erwarte euere antwort

meine mail ist mostarac@gmx.ch

Lieber Paul, also, die Taufe durch einen geweihten Priester muss auf jeden Fall gültig sein. Die Firmung ist nur gültig, wenn eine Vollmacht des Bischofs vorliegt. Bitte lassen Sie sich vom Franziskaner die Taufe (Firmung) bestätigen und gehen Sie damit zum zuständigen Schweizer Ortspfarrer, damit mit ihm alles ordentlich besprochen wird. Es dürfte dann keine weiteren Schwierigkeiten geben.

Hallo!

Ich bin getauft und Mitglied der kath. Kirche, leider habe ich durch eine Krankheit die Firmung als Kind verabsäumt. Mein Patenkind das im April zur Welt kommt, soll aber im Juni von mir getauft werden, ist das jetzt nicht möglich?

Liebe Petra, gehen Sie schnell zu Ihrem Pfarrer und ersuchen Sie um die Firmung. Sollte es Schwierigkeiten geben, dann gehen Sie direkt zu Ihrem Bischof. Es müsste möglich sein, dass Sie noch vor Juni gefirmt werden. Dann geht natürlich auch die Patenschaft in Ordnung. Theoretisch könnte der Bischof dem Pfarrer die Firmvollmacht übertragen. Sie würden gefirmt und unmittelbar danach ist die Taufe. Das ist vielleicht eine theoretischen Möglichkeit - aber möglich.

Unsere Tochter wurde vor zwei Jahren katholisch getauft. Der männliche Taufpate war mein Vorgesetzter. Damals arbeiteten wir in einem sehr freundschaftlichen Verhältnis in der selben Firma. Zwischenzeitlich musste der Taufpate das Unternehmen verlassen und macht mir den Vorwurf der Mitschuld. Der Taufpate hat sich seit der taufe nicht mehr bei uns und unserer Tochter sehen und hören lassen. Ein Kontakt ist aufgrund der Vorfälle auch von unserer Seite nicht mehr gewünscht.
Wir wünschen uns aber einen freundschaftlichen Taufpaten und würden gerne den bisherigen löschen lassen. Geht das und wie sehen Sie die Situation?

Lieber Stephan, das "Löschen" der Patenschaft geht leider nicht. Ich rate, wie immer dazu, schon jetzt einen künftigen Firmpaten zu suchen, der das Kind schon jetzt begleitet. Es kann natürlich auch eine Person die Patenschaft praktisch ausüben, am Besten jemand, der bei der Taufe dabei war und somit auch Taufzeuge ist. Man kann aber nicht rückgängig machen, dass der Pate stellvertretend fü das Kind bei der Taufe gesprochen hat.

Halloele.
Bald ist es soweit und ich werde gefirmt.
Allerdings habe ich noch keinen blassen Schimmer, was ich denn nun fuer einen Firmname nehmen koennte.
Muss es unbedingt ein Heiliger sein, oder kann es auch Jemand sein, den man sehr bewundert?!
Also keine Saengerin oder so Etwas, aber Jemand, der gute Taten vollbracht hat?!

Vielen Dank fuer Ihre Hilfe.

Liebe Luise, ja, es ist wichtig, sich über den richtigen Namen den Kopf zu zerbrechen. Aber unter den Heiligen gibt es doch eine ungeheure Auswahl. Ich denke z.B. an Teresa ... Mutter Teresa, selbst noch nicht heilig gesprochen, aber nach Heiligen benannt. Da kann man Theresa von Avila oder Theres von Lisieux zu Hilfe rufen. Ich würde mich sowieso Therese nennen - aber ich bin ja ein Mann und schon gefirmt. Möglichkeit: Nach jemand Ausschau halten, den man seines Glaubens wegen bewundert. Dieser Mensch hat sicher einen christlichen Namen. Da passt dann auch dieser Heilige!

Hallo!

Meine Schwester bekommt Ende Juli ihr erstes Kind. Sie fragte mich ob ich Taufpatin werden möchte und ich habe natürlich "Ja" gesagt, und mich riesig gefreut.
Nun ist es aber so, dass ich vor 2 Jahre aus der Kirche ausgetreten bin. Gründe dafür möchte ich hier nicht nennen. Ich habe aber gehört, dass man trotzdem, selbst wenn man ausgetreten ist, Taupate / Taufzeuge (wo ist hier eigentlich der Unterschied) werden kann, wenn man jemanden Zweiten eintragen lässt. Stimmt das?

Lieber xy, der Taufpate ist jemand, der bei der Taufe stellvertretend für das zu taufende Kind spricht und im späteren Leben das Kind auch religiös begleiten soll. Der Taufpate muss daher selbst getauft und gefirmt sein und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. Der Pate auch auch nicht durch jemand anderen vertreten werden. Taufzeuge sind alle Menschen, die physisch bei der Taufe anwesend waren und die Taufe bezeugen können. Zeuge kann natürlich jeder sein. Mitunter werden diese Zeugen auch in das Taufbuch eingetragen. Durch die Zeugenschaft ergibt sich aber keine weitere Verpflichtung.

Können bei einer Firmung zwei Firmlinge sich gegenseitig die Hand auf die Schulter legen, also gegenseitig Firmpate sein.
Bsp:
Bei einer Firmung möchten zwei Firmlinge sich gegenseitig als Firmpate haben. D.h. zuerst wird der eine gefirmt, während der andere hinter ihm steht und die Hand auf die Schulter hält, danach tauschen sie.
Beide sind getauft und katholisch.

Liebe(r) TW, Voraussetzung für einen Firmpaten ist, dass er gefirmt ist. Die gegenseitige Firmpatenschaft ist daher nicht möglich. Nachzulesen im Kirchenrecht unter www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Firmung, Paten.

Wie ich mehrfach schon gelesen habe, ist es scheinbar nicht möglich einen Paten aus dem Stammbuch streichen zu lassen. Kann man denn einen 3. Paten nachtragen lassen?

Liebe Monika, das geht nicht, weil der Pate ja stellvertretend das "JA" für das Kind sprechen muss - und das geht nicht im Nachhinein. Wenn eine Person aber bei der Taufe anwesend war, dann kann man sie nachträglich noch als Taufzeuge in das Taufbuch eintragen lassen - oder - was ich ja immer wieder anrege, diese Person wird schon jetzt als Firmpate gewählt.

Ich bin in naher Zukunft Taufpate. Wer kann mir meine Rechte und Pflichten sagen? Was muß der Taufpate für die Taufe zahlen bzw. kaufen bzw. was ist üblich?
Danke im Vorraus für jede Hilfe

Liebe Sonja, das "Amt" des Taufpaten ist ein "geistliches Amt". Die Aufgabe beschreibt das Kirchenrecht so: Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt. Aus diesen "Pflichten" ergeben sich auch "Rechte" - eben das Kind auf dem Glaubensweg zu begleiten. Von Seiten der Kirche gibt es nichts zu zahlen, man muss auch nichts kaufen. Es hängt vom Verhältnis zu den Eltern ab, ob man die Taufkerze, das Taufkleid oder ähnliches zur Taufe beisteuert. Das Schönste für das Kind, wenn damit eine Freundschaft begründet wird, die eine religiöse Dimension hat.

Meine Freundin hat mich gefragt ob ich Taufpatin ihrer Tochter sein möchte, und ich habe sehr gerne zugesagt . Nun ist es so das ich Neuapostolisch bin und meine fast Patentochter Evangelisch getauft wird . Der Pfarrer hat uns nun mitgeteilt das ich nicht Patin sein darf weil ich der NAK angehöre und wir keine Christliche Kirche sind . Ist das wirklich so . Die andere Taufpatin ist ev. ?
Ich trete auch aus der NAk Kirche aus , wenn dies ein Problem sein sollte . Darf ich auch ohne Konfes. Patin werden.?

Liebe xy, bei der Taufe spricht der Pate in Vertretung des Kindes - es muss daher der Pate die Konfession des Kindes haben. Sie können aber die Tatsache, dass Sie Taufzeuge sind für eine besondere Zuwendung zum Kind nutzen.

Hallo! Ich hoffe daß Sie mir weiterhelfen können! Ich bin katholisch und mein Mann evangelisch! Nun haben wir uns darauf geeinigt, daß wir unsere 3 Kinder katholisch taufen lassen wollen! Und das liegt mir auch sehr am Herzen, daß Sie getauft werden! Das Problem ist nur, daß wir keine Taufpaten finden! Kann man seine Kinder auch ohne Taufpaten taufen lassen? Was kann man in so einem Fall tun?
Über eine Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden!

Liebe xy, naja - Taufpaten braucht man. Wenn Sie wirklich niemanden kennen, dann gehen Sie doch zu Ihrem Pfarrer und sprechen mit ihm. Er wird doch einige Personen in der Pfarrer nennen können, die bereit sind, das Patenamt zu übernehmen. Ich bin sicher, dass das geht!

ich habe vor 2 1/2 Jahren eine Patenschaft übernommen. Ich bin ohne konfession und der andere Pate ist katolisch. nach einigem hin und her möchte ich die Patenschaft auflösen. ist dies möglich bzw. kann dies auf jemand anderes übertragen werden.

Lieber S. die Patenschaft darf ja nur ein Getaufter, nicht aus der Kirche Ausgetretender übernehmen. Waren Sie zum Zeitpunkt der Taufe ohne Konfession, dann ist die Patenschaft ungültig. Normalerweise ist das Auflösen einer Patenschaft unmöglich. In Ihrem Fall könnte aber ein Versehen vorliegen. Da ist der Gang zum zuständigen Pfarrer angesagt. Da könnte eventuell ein anderer die Patenschaft übernehmen.

Ich gehör einer evangelische Freikirche (Brüdergemeinde) an und trage mich mit dem Gedanken in die Kath.Kirche zu konvertieren.Ich bin dort (in der Freikirche)als erwachsener getauft.Erkennt dieKatholische Kirche diese Taufe an?

Lieber Michael, an sich hat die Katholische Kirche die Taufe evangelischer Christen anerkannt. Wie genau es bei der "Brüdergemeinde" aussieht, weiß ich nicht. Grundsätzlich wird die Taufe als gültig angesehen, wenn zusammen mit dem Taufwasser die Taufformel gesprochen wird. Nach katholischen Verständnis kann in Notlagen jeder Mensch (auch ein Ungetaufter) die Taufe spenden. Sie werden ja Kontakt mit einem Priester haben. Bitte reden Sie mit ihm. Im Zweifelsfall hat man früher eine bedingungsweise Taufe durchgeführt. Es gibt aber zwei Sakramente, die die Taufe vertiefen, die Eucharistie und die Firmung. Außerdem erneuern die Katholiken ja jedes Jahr in der Osternacht ihr Taufversprechen.

ich bin katholisch getauft aber aus der kirche ausgetreten weil ich viele dinge nicht vertreten kann.ich habe vor 6wochen meinen sohn auf die welt gebracht und möchte ihn natürlich taufen lassen .mein mann ist auch aus der kirche ausgetreten allerdings war er evangelisch. ich würde allerdings gerne mein kind evangelisch taufen weil ich mich mit diesen glauben mehr identifizieren kann.meine frage kann ich mein kind ohne das mein mann und ich in der kirche sind,taufen lassen ?bzw macht das jemand überhaupt?

Liebe Janine, das wird schwer werden - ABER - gehen Sie zu einem Pastor und besprechen Sie mit ihm den Fall. Wenn durch geeignete Taufpaten die religiöse Unterweisung des Kindes sichergestellt ist, besteht schon eine Chance.

Guten Abend !
Die schwester meines Partners möchte gern , dass wir die Taufpaten ihrer Tochter werden. Mein Partner und ich sind beide katholich und geschieden. Dürfen wir diese Aufgabe übernehmen ? Das Kind soll in Italien getauft werden, da es dort lebt. Vielen Dank Dana

Liebe Dana, grundsätzlich ja, wenn der Ortsordinarius damit einverstanden ist.

Meine Frau hat eine Schwester und einen Bruder,dürfen beide bei unserem Sohn als Taufpaten gehen?

Lieber Wolfgang, die beiden dürfen Taufpaten sein.

Guten Tag !
Ich möchte mein Kind in einer Anderen Gemeinde als in der gemeldeten Taufen lassen. Welche Zustimmungen seitens der Kirchl. Würdenträger der Heimatgemeinde benötige ich ?

Lieber Gerhard, Sie benötigen nur die Tauferlaubnis vom Wohnsitz-Pfarrer.

Hallo.
Habe eine Frage bezüglich Taufpaten.
Ist es möglich, das Patenamt annullieren zu lassen?
Danke im Voraus für die Antworten.

Liebe K. nein, das kann man nicht. Ich habe ähnliche Fragen schon beantwortet.

In einigen Wochen ist die Taufe von meinem ersten Patenkind! Natürlich freuen wir uns schon riesig auf die Feier, die auch wunderschön werden soll! Ich würde am Schluss der Taufe gerne ein Gedicht vorlesen, sozusagen ein Patengedicht, dass einzigartig, berührend und zugleich auch wunderschön sein soll! Hätten Sie für mich einige Vorschläge??
Herzlichen Dank im Voraus

Zunächst liebe Wünsche für die Tauffeier. Vielleicht muss es gar kein Gedicht sein, möglicherweise sind persönliche Worte tiefer. http://www.kreativoase.at/taufkerze/taufgedichte/ Es gibt natürlich noch andere Quellen.

Kann man bei einer katholischen Taufe zwei Paten (die auch kath. sind) für ein Kind habe?

Liebe Remona,
ganz einfach: JA

In wenigen Wochen wollen wir unsere 12 Wochen alte Tochter kath. taufen lassen. Zweite Taufpatin sollte meine Schwester (16) werden. Jetzt habe ich aber heute erfahren, dass dies nicht möglich ist, weil sie nicht gefirmt wurde.
Gibt es da wirklich keine Möglichkeit, wenn der erste Taufpate kath. ist und gefirmt wurde?

Liebe Katharina, lassen Sie Ihre Schwester als Taufzeugin formell in das Taufbuch eintragen. Damit müsste es klappen.

Meinem Sohn (9) wurde von seiner Taufpatin schriftlich!!! mitgeteilt, daß sie die Patenschaft für ihn aufkündigt hat, weil er sich nicht bei IHR meldet.
Der Kleine hat dies sehr betrübt aufgefasst und den Kontakt voll abgebrochen.

Nunmehr hat sein Exonkel angeboten die Patenschaft zu übernehmen. Ist es in diesem Fall möglich die Patenschaft zu anullieren, zumal die ehem. Patin aus der kath. Kirche zwischenzeitl. ausgetreten und zu den Altkatholiken übergetreten ist?
vielen Dank für die Antwort im voraus!

Lieber Markus, ist wirklich eine böse Sache. Die Patenschaft kann man nicht rückgängig machen - ABER der Exonkel könnte schon jetzt seine zukünftige Patenschaft für die Firmung übernehmen und es gibt - da muss man mit dem Pfarrer sprechen - schon die Möglichkeit- einen zweiten Paten im Nachhinein in das Taufbuch eintragen zu lassen.

Mein Sohn wurde 2001 getauft und wir dachten, das wir die Wahl des Paten gut überlegt und richtig getroffen hatten. Dem war leider nicht so! Er hat sich gerade mal das erste Jahr um sein Patenkind "gekümmert", sprich einmal besucht. Seit dem ist der Kontakt abgebrochen und er zeigt keinerlei Interesse seinen "Pflichten" nachzukommen. Ich bin der Meinung jedes Kind hat ein Recht auf einen "guten Paten"! Ich fühle mit meinem Sohn, wenn andere Kinder von ihren Besuchen erzählen und er seinen Paten nicht einmal mehr kennt.
Ich möchte für meinen Sohn einen neuen Paten haben, weiß aber nicht wie ich das anstellen so und ob ich da überhaupt eine Chance habe. Bitte können sie mir helfen?
Vielen Dank Gruber

Liebe Frau G., Sie werden es nicht glauben, ich habe ein Patenkind, das ich nicht kenne. Ich wurde praktisch als Firmpate "geheuert". Ich bete aber immer wieder für mein Patenkind - irgendwo. Sicher ist ein Kontakt erstrebenswert, aber er muss nicht so sein, wie man sich das vorstellt. Ich mache in solchen Fällen immer den Vorschlag, eine Person zu suchen, die schon jetzt das Kind betreut, und die einmal Firmpate werden kann. Das wäre dann sicher ein toller Pate?

Hallo!!!
Wir haben da mal eine frage,und zwar haben wir für unseren 2 jährigen sohn eine taufpatin die sich aber überhaupt nicht um ihn kümmert oder sonst irgendwas und indieser hinsicht hat der kleine nichts davon von so einer patin nun möchten wir den taufpaten ändern wäre das möglich????? Für ihre Antwort bedanken wir uns schon im vorraus.
mfg
Cindy u Marco

Liebe Cindy, die Patenschaft kann man nicht ändern - aber, das habe ich gerade einer anderen Person geschrieben, man kann schon jetzt einen Menschen suchen, der das Kind betreut und einmal Firmpate werden will.

Dürfen wir unser Kind evangelisch Taufen, trotz dass der Vater Katholisch ist und die Mutter gar nicht in der Kirche ist?

Liebe Kerstin, der Formalakt ist vom Pastor abhängig. Wenn Sie jedoch katholisch geheiratet haben, dann hat der Vater versprochen, die Kinder katholisch zu erziehen. Warum dann die neue Konfession? Vielleicht lesen Sie mal gemeinsam das "Unglaubliche Glaubensbuch", um mehr von der Kirche zu erfahren. Kostprobe in www.hasukirche.at unter Buchbesprechung.

Ich würde gerne wissen ob Großeltern Firmpaten werden können,oder ob sie vieleicht schon zu alt sind.

Liebe Gudrun, ja, nur die Eltern dürfen dies nicht sein. Das Alter ist relativ. Ein 60-jähriger kann 100 Jahre alt werden und ein 30-jähriger bald sterben. Wichtig ist, dass der Pate betet!

ich bin 13 und evangelisch meine cousine will unbedingt das ich die patentante ihres sohnes werde darf ich das ?????

Liebe Diana, in der katholischen Kirche geht das nur mit Ausnahmegenehmigung. Das Mindestalter für die Patenschaft ist 16 Jahre.

Unsere Tochter wurde im September getauft. Ich wollte immer meine beste Freundin als Taufpatin, auch ich bin Taufpatin ihrer ersten Tochter. Ich weiß, dass Elena bei ihr in den besten Händen wäre. Mein Mann wollte das nicht, da er meinte, dass meine Freundin nur aus "Pflichtbewusstheit" nicht absagen würde. Nun wurde eine andere Frau Patin und ich bin absolut unglücklich deshalb. Auch mein Mann hat inzwischen eingesehen, dass das ein Fehler war. Kann man das noch ändern?
Vielen Dank!

Liebe Hildegard, nein, da kann man nichts mehr änder. Die Tochter wurde ja schon getauft. Aber ... es gibt ja einmal eine Firmung - und da kann man schon jetzt jemanden bitten, sich um das Kind anzunehmen - im hinblick auf die Firmung - oder?

Hallo,
Ich bin letztes Jahr aus der Kirche aus den verschiedensten Gründen ausgetreten.
Vor zwei Wochen wurde ich von einem sehr guten Freund gefragt, ob ich Firmpaten sein möchte.
Da ich ihn seit seiner Geburt kenne und er mir sehr wichtig ist, habe ich sogar überlegt wieder in die Kirche einzutreten. Nur würde ich das nicht aus den "richtigen" Gründen tun.
Gibt es nun für mich eine andere Möglichkeit als "Firmzeugin" zu werden? Ist die Zeremonie für Firmzeugin und -patin anders?
Viele Grüße!

Liebe Sabrina, es bracuht jedes Kind einen Paten/Patin. Zeuge kann jeder sein. Aber warum nicht in die Kirche eintreten. Vielleicht lesen Sie das "Unglaubliche Glaubensbuch". Kostprobe unter www.hauskirche.at / Buchbesprechungen.

ich bin 13 darf ich schon patentante werden? kann ich auch patentante werden wen ich nich gefirt bin?

Liebe Deborah, im katholischen Kirchenrecht steht folgendes: 2° er muss das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; 3° er muss katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muss er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;

hallo!
wir wollen unser kind röm.kath. taufen lassen.der von uns ausgewählte taufpate ist aber aus der kirche ausgetreten. darf er trotzdem taufpate werden? und was ist der unterschied zw. taufpate und taufzeuge?
Mfg

Liebe Daniela, nein, wenn er ausgetreten ist, darf er nicht Pate sein. Zeuge jedoch schon. Ein Pate begleitet das Kind im religiösen Leben, ein Zeuge bezeugt, dass die Taufe erfolgt ist.

Ein liebes Hallo
ich möchte miene Tochter kath. taufen lassen denn meine sohn ist es auch denn ich möchte beide kinder im kath. glauben erziehen.denn ich habe selber erfahren wie schön die kirche sein kann.denn ich war jahrelang in der kirche als messdiener tätig und hatte immer viel spass und vorallem dingen immer ein offenes ohr von unserm pastor.
Ich hab da mal eine Frage ein pate muss katholisch sein das leuchtet mir ein und der andere pate ist aus der kirche ausgetreten.dann ist der letztere nur tazfzeuge oder?reicht das denn wenn ich beide als pate nehme oder müssen es zwei kath. paten sein.danke für eine schnelle antwort denn die taufe ist nächtsten monat

Liebe Nicole, Gratulation zur Taufe! Pate katholisch - ist ok. Taufzeuge muss nicht sein. Wenn jemand Taufzeuge ist, kenn es jeder sein, auch jemand, der aus der Kirche ausgetreten ist.

mein Sohn möchte Pate werden ist aber aus der Kirche ausgetreten (ist get. und konf.)
ist das möglich????

Liebe Karin, warum tritt er nicht wieder ein??? Sollte das "Unglaubliche Glaubensbuch" lesen (www.hauskirche.at unter Buchbesprechung). Ohne Kirchenzugehörigkeit ist das Patenamt sinnlos.

hallo. wir möchten unsere kleine tochter gerne kath. taufen lassen und haben auch zwei taufpaten wobei der eine evangelisch ist. wie ich auf eurer seite erfahren habe ist das leider nicht möglich. - meine eigentliche frage bezieht sich aber auf das thema "wahlpate". eine nachbarin würde bei unserer kleinen gerne "wahlpatin" sein. was genau ist eine "wahlpatin"? danke im voraus

Liebe Diana, im Kirchenrecht gibt es diesen Ausdruck nicht. Ich selbst aber hatte bei der Firmung einen Agnostiker als "Pate" ... meine "Wahlpatin" war meine Cousine. Also, der rechtliche Pate könnte ein "Wahlpate" sein, der sich auch religiös um das Kind kümmert, der auch kirchlich der Pate ist. Der andere "Pate", der "Wahlpate" kümmert sich - sagen wir - weltlich um das Kind.

Guten Tag!
Ich habe eine Frage: Unsere Tochter ist 6 Jahre und wurde neuapostolisch getauft, da auch ich damals in diese Kirche ging. Nun gehe ich aber nicht mehr hin und würde meine Tochter gerne in die katholische Kirche aufnehmen lassen (mein Mann ist katholich).
Wird die Taufe anerkannt? Was muß ich noch beibringen an Unterlagen? Muß ich zu meiner alten Kirche Kontakt aufnehmen? Das möchte ich nämlich vermeiden. Kann man die Aufnahme möglichst ruhig gestalten, also nicht in einem Gottesdienst sondern vielleicht in einer einzelnen Zeremonie? Mir wäre es lieb, wenn davon nicht so viele Leute erführen. Ist es ein Problem, wenn ich nicht auch katholisch werde? Zu diesem Schritt kann ich mich noch nicht entschließen.
Vielen Dank
Lisa

Liebe Lisa, bei der gegenseitigen Anerkennung der Taufe von 11 Kirchen in Deutschland war die Neuapostolische Kirche nicht dabei. IUch glaube das Kind muss - zumindest bedingungsweise - nochmals getauft werden. Gehen Sie bitte zu Ihremn Pfarrer, der wird Ihnen weiterhelfen. Zur alten Kirche müssen Sie nicht Kontakt aufnhemen. Die Abmeldung geht über die Genmeinden. Sie können die Aufnahme im engsten Kreis feiern. Es wäre schön, wenn auch Sie sich zur Konversion entschließen würden - aber natürlich nicht überstürzt. Vielleicht lesen Sie das "Unglaubliche Glaubensbuch" in www.hauskirche.at unter Buchbesprechung.

Hallo, ich möchte Taufpatin und Firmpatin werden.
Ist es trotz meiner Scheidung eine Patenschaft möglich. Ich bin Katholisch.

Elvira, die Scheidung ist kein Hindernis, ein Patenamt zu übernehmen.

Auch ich habe eine wichtige Frage zum Thema Taufe.
Ich bekomme im Dezember meinen ersten Sohn und möchte ihn katholisch taufen lassen. Ich habe auch schon eine Patin ausgewählt, die jedoch evangelisch ist. Kann ich sie trotzdem wählen oder muss der Pate katholisch sein?

Liebe Miriam, der Pate muss katholisch sein. Er soll ja das Kind im katholischen Glauben begleiten. Der Bekannte kann aber Taufzeuge sein.

Guten Tag,
wir haben ein sehr dringenden Anliegen. Es geht um die Patenschaft meiner Tochter (8 Jahre) Pate ist der Bruder meines Mannes. Durch erhebliche Familienstreitigkeiten ist ein rießig großer Vertrauensbruch, der trotz mehrmaligen Gesprächen nicht mehr zu kitten ist, entstanden. Mein Mann wurde vom Bruder betrogen und aufgrund Anzeigen usw. möchte mein Mann nichts mehr mit ihm zu tun haben. Auch meine Tochter und unsere restl. Familie wurde extrem mit diesen Sachen belastet. Wir wollen nun die Patenschaft auflösen, da weder mein Mann noch ich als auch unsere Tochter noch zum momentanen Paten mehr gehen will. Es besteht überhaupt kein Kontakt mehr. Was muss ich tun um diese Patenschaft aufzulösen? Wir sind evangelisch, als neue Pate möchten wir eine gute Bekannte nehmen, sie ist allerdings katholisch. geht das??????
Wir haben uns diese Entscheidung lange und gut überlegt, aber zum Wohle unserer Tochter wollen wir diesen Schritt gehen. Es ist keine vorschnelle Entscheidung, doch die Einzelheiten die uns zu diesem Entschluss bringen, würden kaum auf 2 DIN A 4 Seiten passen, was da alles vorgefallen ist. Bitte verstehen Sie unsere Bitte.

Mit freundlichen Grüßen

Liebe Heike, ich verstehe natürlich Ihr Ansinnen. In der katholischen Kirche ist es aber nicht möglich den Paten im Nachhinein zu wechseln. Ich weiß nicht, ob es in der evangelischen Kirche Ausnahmen gibt. Bitte fragen Sie Ihren Pastor. Ich rate in solchen Fällen aber immer zu einem "Ersatzpaten", einem Menschen, der das Amt real übernimmt; der muss ja nicht irgendwo registriert sein. Im katholischen Bereich kann dieser Mensch das Kind zur Firmung begleiten, vielleicht sogar einmal Trauzeuge sein. Dieser "Ersatzpate" kann natürlich auch katholisch sein, es kann daher auch ihre gute Bekannte sein. Machen Sie eine kleine Familienfeier. Zünden Sie eine Kerze an, beten Sie für den Bruder Ihres Mannes. Ihre Tochter könnte sagen "Jesus, ich nehme meine Taufe wieder ganz neu aus Deiner Hand an und ich bitte Dich, dass mich XY ab nun auf meinem Lebensweg begleitet." Die "Ersatzpatin" kann sagen: "Liebe XY, ich nehme mir fest vor, Dich im Glauben an Stelle Deines ordentlichen Paten zu begeleiten." Singen Sie ein Lied und beten Sie ein Vaterunser. Ich bin überzeugt, dass der Heilige Geist dabei sein wird!

hallo,möchte meine tochter orthodox taufen lassen kann das meine katholische freundin machen?Wenn nicht vielleicht mein bruder? der ist auch orthodox aber jemand meinte niemand aus der familie... DANKE

Liebe Nina, also bei einer orthodoxen Taufe kann nur ein orthodoxer Gläubiger Taufpate sein. Fragen Sie aber bitte sicherheitshalber einen orthodoxen Priester.

hallo
ich habe da mal eine frage.wir haben vor 13 wochen einen sohn bekommen und der soll nun getauft werden.
da mein mann evangelisch ist und ich katholisch geht es jetzt darum wie lassen wir ihn taufen? giebt es da irgend welche richtlinien an die man sich halten muß? wenn ja welche? und was sind denn da die unterschiede zwischen evangelicher taufe und katholischer.

Liebe Veronika, Gratulation zum Sohn! Grundsätzlich bewirkt das Sakrament der Taufe die Befreiung des Kindes von der Erbsünde und man wird "Kind Gottes" - egal ob man "evangelisch" oder "katholisch" getauft wird, man wird Christ! Gleichzeitig wird man aber auch Mitglied einer bestimmten Kirche (katholisch oder evangelisch). Normalerweise werden die Kinder in religiöser Hinsicht mehr von der Mutter erzogen - ich würde ihn daher katholisch taufen lassen. Das kann aber vielleicht der Auslöser sein, sich "Das unglaubliche Glaubensbuch" zu besorgen. In diesem Buch mit dem Untertitel "Lebenshilfe für Leib und Seele" werden viele religiöse Fragen - aus der Sicht der katholischen Kirche behandelt. Das wäre schön, wenn Sie als Ehepaar das durcharbeiten würden. Kostprobe/Bestellung in http://www.hauskirche.at. Buchbesprechung / shop.

Hallo!! Ich habe vollgende Frage. Da sich die Patentante unserer Tochter nicht mehr meldet oder gar kümmert würde ich sie gern ersetzen. leider kann man sie ja nicht von ihrem Amt entbinden, aber könnte ich noch einen Paten eintragen lassen?? Unsre Tochter ist jetzt ein Jahr geworden. Schonmal Danke für eine Antwort!!!

Liebe Tatjana, normalerweise ist das nicht möglich. Der Pate sagt ja stellvertretend für das Kind das "JA". Sie können natürlich den Pfarrer fragen, der wird wohl dasselbe sagen. Sie können aber jemanden finden, der einmal Firmpate werden will, der könnte das Kind schon jetzt begleiten.

Unser Sohn wird katholisch getauft, eine katholische
Taufpatin steht schon fest. Wir möchten gerne, dass
eine Nichte, die evangelisch getauft, aber noch nicht konfirmiert ist, Taufzeugin wird. Ist das
möglich?

Liebe Eltern, Gratulation zum Sohn! Taufzeuge kann jeder sein, ob dies in das Taufbuch eingetragen wird, ist vom Pfarrer abhängig. Dagibt es keine Vorschriften.

grüß gott!
ich bekomme ende november ein baby, möchte ihn auch taufen lassen. meine frage ist, kann ich auch eine sehr gute bekannte (die sich selber kinder immer gewunschen hat, aber leider klappt es nicht) als taufzeugin einladen die hl taufe mit uns zu feiern? (sie ist jüdischer konf? )
vielen dank

Liebe Gudrun, es ist sehr schön, wenn Sie Ihre Bekannte als Taufzeugin einladen. Freilich ist das möglich. Der Taufpate muss jedoch die Konfession des Kindes haben (katholisch oder Evangelisch). Alles Gute und Gottes Segen für die nächsten Wochen.

Hallo,
habe folgende Fragen:
1. Wir möchten unsere Tochter gerne taufen lassen, wir sind aber beide seit längerer Zeit aus der Kirche ausgetreten. Muß jetzt einer wieder eintreten?
2. Die Patentante ist geschieden, darf sie trotzdem Patin werden?
Danke im voraus

Liebe Mara, Schön, dass Sie Ihre Tochter taufen lassen wollen. 1. Grundsätzlich kann ein Kind getauft werden, wenn dessen religiöse Erziehung sichergestellt ist. Das könnte natürlich auch sein, wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind. Das liegt im Ermessen des Pfarrers. Aber - sind Sie der Kirchensteuer wegen aus der Kirche ausgetreten? Das ist nach einem vatikanischen Dokument gar kein richtiger Kirchenaustritt. Ich empfehle Ihnen, sich mit dem Glauben wieder zu beschäftigen - z.B. das Buch "Hauskreise (Kostprobe unter http://www.hauskirche.at ... Buchbesprechung) zu lesen. Ich würde heute wieder eintreten ... wegen der Kirchensteuer aber verhandeln oder zum Bischof gehen. 2. Auch hier ist die Entscheidung des Pfarrers gefragt. Aber die Scheidung alleine ist kein Hinderungsgrund für die Übernahme einer Patenschaft.

GUten Tag,
wir bekommen in 4 Wochen unser Kind. Ich war ev. und bin zwischenzeitlich aus der Kirche ausgetreten. Mein Lebensgef. ist katholisch unser Sohn soll auf alle Fälle auch in der Kirche angemeldet werden um später selber einmal zu entscheiden, wie sein Weg laufen soll.
Nun ist der eine Taufpate, welchen wir ausgewählt haben, auch aus der Kirche ausgetreten. Kann dieser trotzdem Taupate werden?
Danke im voraus für Ihre Antwort.
Gruß M. Bauerhin

Liebe Melanie, in der katholischen Kirche muss der Taufpate katholisch und gefirmt sein. Zunächst aber Gottes Segen zur bevorstehenden Geburt. Vielleicht ist das ein Anlass, sich wieder mehr mit der Kirche zu beschäftigen, z.B. mit dem Buch "Hauskreise" (Kostprobe in www.hauskirche.at).

Hallo,
ich bzw. wir sind sehr unzufrieden mit der Patentante unseres Sohnes. Sie kümmert sich nicht um ihn. Jetzt überlegen wir, ob es möglich ist, ihr das Amt zu entziehen. Weil sie auch nicht versteht, dass wir uns wünschen, dass unser Kind sie mehr als zweimal im Jahr sieht. Sie wohnt nur fünf km weg von uns. Wir wollen es auf jedem Fall ihr Nehmen. Meine Frage, wie schaffe ich das, was muss ich dafür machen?

Liebe Nicole, für die Patentante können Sie nur beten. "Erzwingen" kann man leider nichts. In solchen Fällen rate ich immer dazu, eine "Wahltante" zu such, die später das Amt der Firmpatin übernehmen wird und die sich schon jetzt um das Kind kümmert.

Meine Tochter (20) evg.,möchte gerne bei der Tochter meiner Schwester( auch evg.) ,Patin werden. Die Kleine soll Kathl. getauft werden. Jetzt mußten wir leider erfahren ,das das nicht möglich da sie evg. ist !! Wie soll ich das den verstehen?!, der zweite Pate ist kath. ,wir leben doch nicht mehr im Mittelalter.Einer Paten ist doch kathl.

Liebe "elfe", nein, wir leben nicht im Mittelalter. Gerade deshalb sollte es klar sein, dass jemand im katholischen Glauben nur durch einen Katholiken Unterstützung findet. Ich lerne ja auch englisch nur durch einen englisch sprechenden Menschen. Aber es gibt meist immer eine Lösung für das Problem. Ihre Tochter ist ja sowieso Taufzeugin. Manche Priester schreiben Taufzeugen, die das wollen auch als solche in das Taufbuch ein - oder legen in das Buch ein Blatt Papier mit dem Vermerk. Fragen Sie Ihren Pfarrer und schlagen Sie ihm das vor. Da ist natürlich kein "Rechtsanspruch" darauf, ich weiß aber, dass das praktiziert wird.

Eigentlich wollte ich Firmpate bei meinem Neffen, bei dem ich auch Taufpate bin, machen.
Leider bin ich aus beruflichen Gründen am Tag der Firmung verhindert.Ich habe vorgeschlagen,dass ich die Patenschaft trotzdem übernehme und mein Schwager (Vater des Firmlings) mich am Tag der Firmung vertritt.
Angeblich ist diese Lösung laut dem zuständigen Pfarrer nicht möglich.
Ich glaube mich aber daran erinnern zu können, dass zu meiner Firmzeit dieses durchaus möglich war.

Lieber Helgert, der Pate ist immer derjenige Mensch, der hinter dem Firmling steht. Es ist da im Kirchenrecht keine Vertretung vorgesehen und der Vater darf nicht Pate sein. Der Pfarrer hat daher recht.Ich würde daher raten, wo anders zur Firmung zu gehen.

Hallo
Wie ich schon gelesen habe, können Taufpaten nicht annuliert werden. Auch nicht, wenn sie bei der Taufe schon aus der Kirche ausgetreten waren und dies nicht kontrolliert wurde?
Gruß Olga

Liebe Olga,
wenn der Pate aus der Kirche ausgetreten war, dann ist keine Patenschaft zustande gekommen. Der Pfarrer oder Bischof müsste diese Patenschaft annullieren.

Hallo!

Mein Freund ist griechisch orthodox und ich evangelisch. Da ich nicht sehr gläubisch erzogen wurde (leider) und es meinem Freund sehr wichtig ist, soll unsere 6 Monate alte Tochter übernächsten Monat griechisch-orthodox getauft werden. Da ich mich mit dieser Glaubensrichtung nicht auskenne, habe ich folgende Fragen:
Wo kann ich im Internet einfach verständliche Informtionen über diese Glaubensrichtung finden?
Was bedeutet die Taufe für unsere Tochter?
Was für Recht und Pflichten hat der Taufpate?
Welche Verantwortung übernimmt der Taufpate?
Würde der Taufpate das Sorgerecht für das Kind erhalten, wenn den Eltern etwas passiert?

Es wäre schön, wenn Sie mir diese Fragen beantworten könnten.

Vanessa

Liebe Vanessa, eine unparteiische, neutrale Information finden Sie unter http://de.wikipedia.org/wiki/Orthodoxe_Kirchen. Die Taufe bedeutet, dass Ihre Tochter von der Erbsünde befreit wird, ein Kind Gottes wird, und in die Glaubensgemeinschaft der Orthodoxie aufgenommen wird. Der Taufpate hat eigentlich nur Pflichten: Für das Kind zu beten und das Kind im Glauben zu begleiten. Die Patenschaft beinhaltet keine zivilrechtlichen Verpflichtungen, wie das Sorgerecht o.ä.

Mein Sohn hat eine Taufpatin, die Schwester meines Mannes. Ich möchte nun meinen Bruder als Taufpaten nachtragen lassen, als Pateneltern sozusagen. Ist die nachträgliche Eintragung kirchenrechtlich möglich? Ist es eine Ermessensentscheidung seitens unseres Pfarrers? (Mein Bruder ist röm.kath., praktizierend).

Liebe Edith, neine, eine nachträgliche Eintragung ist nicht möglich. Aber- warum kann nicht ihr Bruder der zukünftige Firmpate werden?

hallo, ich lebe von meinem mann getrennt wir haben beide das sorgerecht für meine tochter.Ich möchte meine tochter taufen lassen aber mein mann ist dagegen da er sich den paten nicht aussuchen durfte kann ich mein kind auch ohne seine zustimmung taufen lassen?

Liebe Nadina, bei dem gemeinsamen Sorgerecht können Sie bis zum 12. Lebensjahr der Tochter (teilweise religionsmündig) nicht selbständig entscheiden - leider! In besonderen Situation n (Todesgefahr o.ä.) kann aber jeder Mensch einen anderen taufen. Lesen Sie dazu die Mappe Hauskreise. Kostprobe und Bestellung unter http://www.hauskirche.at, Buchbesprechung.

habe eine paar fragen bin aus der kirche ausgetreten und auch nicht gefirmt kann ich trotzdem kirchlich heiraten? wenn nicht gibt es eine möglichkeit wieder einzutreten bzw.firmung nachzuholen?ist es ein problem wenn meine partnerin griechisch orthodox ist?
was für voraussetzungen gibt es um trauzeuge bzw.taufpate zu werden?
mfg
chris

Lieber Christian, ich würde so und so in die Kirche wieder eintreten (die Kirchensteuer soll und darf dabei kein Hindernis sein). Lesen Sie die Mappe "Hauskreise" - Kostprobe und Bestellung unter http://www.hauskirche.at / Buchbesprechung. Eine katholische Heirat mit einer Orthodoxen ist bei Kirchenaustritt Ihrerseits nicht möglich. Sie können sicher unkompliziert weider eintreten und auch die Firmung nachholen -spätestens bei der Hochzeit (durch den Pfarrer - mit Dispens vom Bischof). Sie können mit Dispens eine griechisch-orthodoxe Frau heiraten. Genaues im Kirchenrecht unter http://www.hauskirche.at / Rat&Tat / Kirchenrecht / Ehe. Trauzeuge kann jeder werden. Der Taufpate muss getauft und gefirmt sein. (Siehe obige Adresse, statt Ehe - Taufe)

Meine Nichte (4 Jahre) wurde während eines Aufenthaltes bei ihrer Taufpatin von dieser vergiftet. Sie konnte gerade noch rechtzeitig eingeliefert und auf der Intensivstation behandelt werden. Es stellte sich nun erst heraus, daß ihre Taufpatin psychisch schwer krank ist (eine Art Schizophrenie); Wiederholungstaten konnten nicht ausgeschlossen werden.Über die Dramatik dieser Angelegenheit möchte ich mich nicht weiter auslassen.
Nun wurde mir die "Ersatzpatenschaft" angetragen.
Komischerweise hatte ich damals die Taufpatenschaft abgelehnt, da ich gerade selbst zum zweiten Mal Mutter wurde und "genug um die Ohren hatte".
Mittlerweile ist mir meine Nichte sehr ans Herz gewachsen und ich nehme diese Patenschaft nun gerne an (ziemlich makaber alles).
Kann ich zusammen mit meinem "Patenkind" vor einen Geistlichen treten und diese Patenschaft segnen lassen, z.B. im Anschluß an einen Gottesdienst?

Ich frage dies, da die alte Patenschaft ja wohl nicht aufgelöst werden kann.Oder etwa doch, unter diesen Umständen (andererseits handelt es sich um eine Krankheit)?

Und anschließend würde ich ihr ein kleines aber feines Kaffekränzchen mit ihren Eltern ausrichten...

Liebe xy, die ganze Sache ist ja fürchterlich. Gott sei Dank war da noch der Schutzengel dabei. Nein, Patenschaften können nicht verändert werden. ABER - ich bitte Sie wirklich, sich um das Kind anzunehmen. Freilich können Sie sich von einem Priester segnen lassen, damit sie das Kind gut begleiten können. Und - wenn die Kindeseltern einverstanden sind - würde ich Firmpation für das Kind werden. Dann gibt es auch etwas "amtliches".

Meine Schwester (evangelisch) hat einen Sohne bekommen und mich (auch evangelisch) als Taufpatin ausgewählt. Da der Vater katholisch ist und es in der Region sehr wenige evangelische Leute gibt möchte sie ihren Sohn gerne katholisch taufen lassen, da er sonst höchst wahrscheinlich keinen Religionsunterricht hätte. Der Pfarrer hat gesagt, dass dies nicht möglich ist - der Pate muss dann auch katholisch sein. Entspricht dies der Wahrheit?

Liebe Birgit, ja, bei der "katholischen Taufe" muss der Pate katholisch sein. Der Täufling wird bei der Taufe ja auch in die katholische Kirche aufgenommen. Vielleicht wird sich da noch was ändern, da ja die Taufe gegenseitig anerkannt wird. Aber ...

Guten Abend,

ist das möglich, bei einer Taufe einen bestimmten Pfarrer (einer Gemeinde) für eine andere Kirche zu holen?
Auch wenn der eigentliche Pfarrer der Kirche nicht damit einverstanden ist?
Die Kirche wäre perfekt sowie der unserer Pfarrer, kann man da was machen?

Ich danke im Voraus für ihr Schreiben.

Mit freundlichen Grüßen
Tina

Liebe Tina, der Pfarrer ist für SEINE Pfarrkirche verantwortlich und es kann dort nur geschehen, was er zulässt. Mit etwas gutem Willen von allen Seiten ist aber sicher eine Lösung zu finden. ABER fordern kann ich vom zuständigen Pfarrer nichts.

Hallo,
könntet Ihr mir weiterhelfen?
Unser Sohn wird demnächst neun Jahre.Sein Patenonkel(meinBruder),ist der Meinung,ich tauge nichts.Dieses Verhalten zeigt er auch meinen Sohn gegenüber. Ich möchte nach einiger und reichlicher Überlegung, ihm die Patenschaft entziehen?
Ist das machbar?
frank


Lieber Frank, das geht nicht. Pate ist Pate! Der Pate hat eine Verantwortung - religiöser Natur - übernommen. Eine Bitte: Beten Sie für Ihren Bruder! Vielleicht meint er es nicht böse. Worte sind oft wie Schwerter.

Meine Freundin hat vor kurzen einen Sohn zur Welt gebacht und sie möchte das ich die Taufpatin ihres Kindes sein soll.Ich hab zwar die Kommion aber ich hab keine Firmung,da jetzt die Frage:kann ich trotzdem die Taufpatin werden ohne der Firmung?

Mit freundlichen Grüßen
Monika Hillbrand

Liebe Monika, nach dem Kirchenrecht nicht. Warum nicht die Firmung nachholen?

Unser Sohn wird demnächst gefirmt und der er möchte seine Oma als Firmpaten. Der Pfarrer meinte, es sollte keiner aus der näheren Verwandtschaft sein. Stimmt das?

Liebe Sylvia, im Kirchenrecht steht nur, dass der Pate nicht Vater oder Mutter des Firmlings sein darf. Die Oma wird nicht erwähnt. Sie finden das Kirchenrecht unter http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Firmung.

Ich bin zweifacher Tauf- und Firmpate und werde in Kürze wieder Vater. Als Taufpaten für unser Kind hätten wir gerne meine Patenkinder (20 und 18 Jahre alt). Dazu meine Frage: Ist es möglich zwei Taufpaten zu haben bzw. kann einer als Taufpate bzw. der andere als Taufzeuge eingesetzt werden?

Lieber Andreas, in derkatholischen Kirche gibt es offiziell entweder einen Taufpaten oder einen Paten und eine Patin. Es können jedoch die Taufzeugen auch vermerkt werden. Bittes besprechen Sie dies mit dem zuständigen Priester.

mein bruder ist der patenonkel unseres sohnes leider haben wir seit den letzten jahren einen großen krach und er "mag" sein patenkind auch nicht
Frage:Kann ich meinem bruder den "titel" patenonkel wieder weg nehmen? Kann ich seinen namen aus den unterlagen nehmen lassen und evt irgendwann mal einen neuen patenonkel für mein kind bestimmen ? liebe grüße

Liebe Kessy, nein das geht nicht. Aber es gibt zwei andere Möglichkeiten. Die erste und beste Möglichkeit wäre die Versöhnung! Beten Sie z:B: eine Novene zum Hl. Josef oder Judas Thaddäus. Es gibt immer einen Weg zur Versöhnung. Die zweite Möglichkeit ist, dass Sie schon jetzt Ausschau nach einem Firmpaten halten und sich dieser Pate schon jetzt um das Kind annimmt.

Hallo,

wir möchten unsere Tochter kath. taufen lassen.
Kann die Taufpatin auch neuapostolisch sein?

Nein, ein Pate muss katholisch sein. Die neuapostolische Frau kann aber Taufzeuge sein.

Meine Tochter ist im April 2005 geboren und leider immernoch nicht getauft. Das liegt daran das wir in unserem Umfeld einfach keinen zweiten passenden Taufpaten finden können! Mein Mann und ich hätten schon gerne einen zweiten Taufpaten, damit unsere Tochter "auswahl" hat. Wieviele Taufpaten braucht ein Kind? Braucht es überhaupt Taufpaten um getauft werden zu können?
Wie ist das eigentlich wenn beide Elternteile sterben, muss das Kind dann zu einem der Taufpaten? -Und wie wird beschlossen, zu welchen Taufpaten das kind in solch einem Fall kommt? Ausserdem ist mein Mann evangelisch und ich bin röm. katholisch, muss einer von uns wechseln?
Welche Nachteile hat unser Kind wenn sie nicht getauft wird?
Herzlichen Dank für eure Hilfe!

Liebe Melanie, ein Kind braucht (kathlisch) einen Taufpaten. Zwei sind möglich (ein Mann und eine Frau). Der Taufpate spricht nur stellvertretend für das Kind den Wunsch aus, getauft zu werden. Das hat mit Erbrecht und Sorgerecht nichts zu tun. Das Kind kann evangelisch oder katholisch getauft werden - die Taufe wird gegenseitig anerkannt. Die Taufe ist "das Tor zum Himmel", die Taufe ist ein unüberbietbares Gnadengeschenk Gottes. Vielleicht bestellen Sie über unsere Homepage das Buch "Hauskreise" (http://www.hauskirche.at - unter Rezensionen und Shop). Dort finden Sie viele Fragen zu unserem Glauben.

Meine Freundin wird in einigen Monaten Ihr Kind taufen lassen und hätte mich gerne als Patin.
Bis vor einigen Jahren gehörte ich der kath. Kirche an, bin aber aufgrund verschiedener Ansichten, die für mich unverständlich erschienen, aus der Kirche "ausgetreten". Das Kind soll evangelisch getauft werden. Habe ich trotzdem die Möglichkeit, dass Patenamt anzunehmen? Oder muss ich der Kirche erst beitreten?
Ich möchte immer für das Kind dasein und kann dies sicherlich auch ohne eine feste kirchliche Zugehörigkeit.
Vielen Dank!

Liebe Sarah, egal ob das Kind in der katholischen oder in der evangelischen Kirche getauft wird, der Taufpate muss der Kirche angehören. Er spricht ja stellvertretend für das Kind den Wunsch aus, zu dieser Kirche zu gehören. Bei einer evangelischen Tauf muss der Pate natürlich auch evangelisch sein - obwohl gerade in den letzten Tagen die Taufe von Katholiken und Evangelischen gegenseitig als Sakrament anerkannt wurde.

hallo, ich habe eine etwas komplizierte frage.
mein freund ist portugieischer katholik und ich deutsche protestatin. wir haben einen gemeinsamen sohn, welcher nun, in portugal kath. getauft werden soll. der pafarrer sagte, dies gehe nur, wenn amn verheiratet ist. ich war aber schon einmal mit einem katholen verheiratet und nun geschieden, somit kann ich ihn nach katholischem recht ja nicht mehr heiraten.
was tun.
vielen dank
andrea

Liebe Andrea, wenn die katholische Erziehung des Kindes gewährleistet ist, dann kann es natürlich katholisch getauft werden, auch wenn man nicht verheiratet ist.

TAUFZEUGE
Wer kann offiziell Taufzeuge sein ? (Muß dieser einer christlichen Religionsgemeinschaft angehören, oder kann er auch Konfisionslos sein oder Moslem,usw.wie ich aus einigen vorigen Anfragen rauslese,und ist somit nur Jemand ausgeschlossen, der aus der Kirche ausgetreten ist und warum ?,er BEZEUGT doch nur dabeigewesen zu sein, wäre es nicht allein wichtig ein Zeuge ist fähig bezeugen zu können,geistig und körperlich ?)

Lieber Rudi,
die katholische Kirche kennt bei der Taufe keinen offiziellen Taufzeugen. Taufzeugen sind alle Anwesenden (unabhängig von der Konfession). Bei der Trauung kann auch jeder Zeuge sein.

Ab wann kann man als Katholik Pate werden? Ab der Firmung oder gibt es eine Altesgrenze?

Liebe Andrea, der Pate muss das 16. Lebensjahr vollendet haben (berechtigte Ausnahmen sind aber möglich).

Hallo,

meine Tochter ist nur mit einem Vornamen getauft. Frage: Ist es möglich einen zweiten Vornamen nachträglich eintragen zu lassen?

Lieber Andreas,
im Taufritus ist dies nicht vorgesehen.
Beim Standesamt ist aber möglicherweise die Eintragung eines zusätzlichen Vornamens möglich, da es ja auch Namensänderungen gibt.
Vorschlag: Man kann ja auch bei der Firmung einen "Firmnamen" erhalten.

Ich bin evangelisch, konfirmirt und 16 Jahre alt und würde gerne Firmpate bei meinem Freund werden, der 20 Jahre alt ist und kommunion hatte.
Ich weiß zwar das bei einer Firmung nur katholische Paten zugelassen sind, könnte man diese Bedingung durch einen Antrag eventuell umgehen? Oder gibt es sonstige Ausnahmen? Ich bin mir auch nicht sicher ob nicht jede Gemeinde das anders handhabt.

Erhoffe mir eine baldige Antwort,
mit freundlichen grüße Fiona.

Liebe Fiona, leider gibt es keine konfessionsübergreifende Patenschaft - auch nicht mit Ausnahme. Aber es ist schön, wenn Sie sich gemeinsam in den Glauben vertiefen!!! So können Sie natürlich "geistlich" Patin sein. Vielleicht besorgen und besprechen Sie gemeinsam das Buch Hauskreise. Schnupper und shop in http://www.hauskirche.at ... Buchbesprechung.

Ich habe eine Frage zur Firmung.Darf mein Firmpate 14 Jahre alt sein??Weil ich habe nur gehört, dass der Firmpate katholisch sein muss und schon bei der Firmung gewesen sein soll...

Liebe Sina, der Firmpate muss auch das 16. Lebensjahr vollendet haben. Es gibt Ausnahmen - aber da muss man zum Ortspfarrer gehen.

Meine Frage ist ob man auh zwei Firmpaten haben kann so wie bei der Taufe. Also ein Mann und eine Frau. Die Frau würde dann bei mir sein bei der Feier also Hand au Schulter etc. und der Mann sollte dann aber auch auf dem Schei draufstehen. geht das?
Danke im Vorraus

Lieber Michael, im Kirchenrecht wird bei der Firmung von nur einem Paten gesprochen. (Nr. 892) Es steht aber im § 893, dass ... "Es empfiehlt sich, daß als Pate herangezogen wird, wer denselben Dienst bei der Taufe übernommen hat.". Wenn es also bei der Taufe zwei Paten gab, müssten diese auch als Firmpaten fungieren können. Bitte fragen Sie aber Ihren Pfarrer. Das Kircherecht finden Sie in unserer Homepage unter Rat&Tat und dann Kirchenrecht.

Hallo, ich bin zu eine katholische Taufe von einem Junge eingeladen und möchte ein Gedicht vorlesen aber ich kenne kein. Helfen Sie mir bitte.
Danke.

Liebe Swetlana, da gibt es einiges - z.B.: Zwei kleine Füße bewegen sich fort, zwei kleine Ohren, die hören das Wort, ein kleines Wesen mit Augen, die seh'n das ist die Schöpfung, sie lässt uns versteh'n. Zwei kleine Arme, zwei Hände dran, das ist ein Wunder, was man sehen kann. Wir wissen nicht, was das Leben dir bringt, wir werden helfen, dass vieles gelingt. Ein paar Gedichte zur Taufe Ich habe für sie ein paar Gedichte zur taufe zusammengefasst. Ein Gutachten Bedenk’ es wohl, eh’ du sie taufst! Bedeutsam sind die Namen; Und fasse mir dein liebes Bild Nun in den rechten Rahmen. Denn ob der Nam’ den Menschen macht, Ob sich der Mensch den Namen, Das ist, weshalb mir oft, mein Freund, Bescheidne Zweifel kamen; Eins aber weiß ich ganz gewiß, Bedeutsam sind die Namen! So schickt für Mädchen Lisbeth sich, Elisabeth für Damen; Auch fing sich oft ein Freier schon, Dem Fischlein gleich am Hamen, An einem ambraduftigen, Klanghaften Mädchennamen. (Theodor Storm) Gebt euren Kindern schöne Namen, darin ein Beispiel nachzuahmen, ein Muster vorzuhalten sei. Sie werden leichter es vollbringen, sich guten Namen zu erringen, denn Gutes wohnt dem Schönen bei. (Friedrich Rückert) und Ob man`s bettet, ob man`s wiegt ob das Kind im Körbchen liegt: So ein Kind ist wunderbar: Glückwunsch, Gruß dem Elternpaar! Mög`Euer Kind im ganzen Leben Euch Sonnenschein und Freude geben. Neues Leben ist im Haus, schon sieht die Welt viel schöner aus. Das Baby sol viel Freude machen, soll heiter sein, soll immer lachen, gesegnet sein mit vielen Gaben noch eine schöne Zukunft haben. "Die Freude und das Lächeln der Kinder sind der Sommer des Lebens." (Jean Paul) Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen." (Mahatma Gandhi) "Kinder sind Boten des Glücks." (aus China) Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muß sie auch gehen lassen." (Jean Paul) um noch mehr gedichte zu erhalten gehen sie ins Internet auf: http://www.bistum-wuerzburg.de/RatundHilfe/Taufe.html http://www.partydienst.de/taufe.htm http://www.adeba.de/sonst/taufe/index.html davon gibt es noch mehr im Internet, dies sind nur wenige Internet-Seiten. oder falls Sie keinen Computer haben, gehen Sie in die Bibliothek, dort gibt es beschtimmt Bücher zu Gedichten und Taufe. Liebe Grüße Horst Obereder

was ist ein firmzeuge welche voraussetzung muss er mitbringrn

Einen offiziellen "Firmzeugen" gibt es nicht. Jeder, der bei der Firmung einer person teilnimmt ist "Zeuge" (ohne Funktion).

Wenn ich aus der kath. Kirche austrete, muss ich dann mein (Tauf-)Patenamt abgeben? Müsste sich der Täufling nochmal neu taufen lassen bzw. einen neuen Paten suchen?

Liebe Anja, ich hoffe, Sie treten nicht aus der Kirche aus. Die Taufe bliebe natürlich gültig und auch Ihr Patenamt erlischt deshalb für Sie moralisch nicht.

Unsere Bekannten möchten gerne, dass wir (beide sind aber nicht mehr in der Kirche)
Taufpate werden. Ich denke, dass geht nicht mehr, oder ?

Liebe Renate, nein, das geht nicht - aber man könnte ja wieder in die Kirche eintreten. Die Kirchensteuer sollte da kein Hinderungsgrund sein.

Hallo ich hab eine Frage bezüglich der Taufe.Ich wollte gerne Taufpate werden aba ich bin erst 16 und es steht ja immer überall das man das 16 Lebensalter überschritten haben muss ich werde dieses Jahr im August 17 und ich wollte fragen ob man eine Patenschaft nachtragen kann oder sowas,weil ich wär sehr gerne Patentante,weil ich mich sehr verbunden mit dem Kind fühle.

Liebe Josephine, es gibt Ausnahmen, die der Pfarrer, bzw. Diözesanbischof genehmigen kann. Im Kirchenrecht steht: 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; Also geht der Weg schnurstracks zum Pfarrer. Ich glaube, es geht.

Wir würden sehr gerne einen wieteren Paten für unsere Tochter benennen,geht das kann mann nachträglich noch Paten Hinzu fügen.Vielen dank Dominik P.

Lieber Dominik, in der katjolischen Kirche kann ,mman zwei Paten haben. Einen Mann und eine Frau. "Nachnennungen" gibt es nicht.

Hallo ich bin im 7.Monat schwanger und soll die Taufpatin von dem Sohn meines Bruders werden. Meine Mutter meinte das solange ich schwanger bin darf ich keine Taufpatin werden. Ist das richtig oder ein Aberglaube??

Liebe Anita, gerade eine schwangere Frau eignet sich doch hervorragend als Taufpatin! Als Maria zu Elisabeth kam hüpfte das Kind in ihrem Schoß! Ihr Kind wird sich freuen, wenn Sie die Taufpatin des Cousins Ihres Kindes sein werden - vielleicht wird es auch vor Freude "hüpfen". Ich wünsche eine schöne Taufe und eine gesegnete Geburt!

Hallo,
kann man eine Patenschaft annulieren lassen?
Meine Tochter wurde am 18.12.2005 geboren und die Taufe war am 09.04.2006 unter anderem haben wir uns für eine Taufpatin entschieden, mit ihr haben wir seíther nur Ärger und Probleme. Ich möchte einfach nur wissen, ob es möglich ist, die Patenschaft Rückgängig machen zu lassen

Liebe Manuela,
Nein! Aber ich rate in solchen Fällen immer, sich eine Person zu suchen, die einmal Firmpate werden kann. Die kann ja schon jetzt das Kind begleiten.

Hallo! Wir sind Taufpatin von einem Mädchen, die jetzt nun auch unser Firmling werden soll. Wir freuen uns schon drauf. Wir suchen nach einem Gedicht oder schönen Worten für dass, das wir für sie die Taufpaten sein dürften, vielleicht auch in Verbindung mit der Übergabe eines kleinen Geschenkes. Gibt es da irgendwas zu Nachschlagen.

besten Dank für die Info.

Liebe Monika,
im Internet findet man einiges, wenn man einfach eingibt: Taufe Gedicht oder Taufe Spruch:
Mir gefällt gut der Segen:
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen, um dich zu schützen gegen Gefahren
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke des Bösen
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst.
Der Herr sei mit dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott, heute und morgen und immer.

(irischer Segensspruch)

oder:
Möge Gottes Segen,
an dem alles gelegen,
dich auf deines Lebens Straßen
nie verlassen.

Guten Abend!

Ich bin seit ein paar Monaten mit meinem Freund (27) zusammen und habe vor noch nicht allzulanger Zeit erfahren, dass seine Eltern aus der Kirche ausgetreten sind, als er 6 Jahre alt war. Somit war er weder bei der Erstkommunion noch bei der Firmung. Da wir auf jeden Fall einmal kirchlich heiraten wollen und unsere Kinder, die wir uns wünschen katholisch erziehen möchten habe ich nun eine Frage und zwar ob er die Sakramente nachholen kann, wenn er in die Kirche eintreten möchte. Und wenn ja, wie geht das vor sich?
Danke für Ihre rasche Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Dani

Liebe Dani, ich nehme an, dass Ihr Freund getauft wurde. Wenn das geschehen ist, dann geht es um die Beschäftigung mit dem Glauben, es geht darum, dass Ihr Freund zu diesem Glauben auch JA sagen kann. Ich empfehle Ihnen dazu die gemeinsame Lektüre der Mappe "Hauskreise". Kostprobe und Bestellmöglichkeit unter www.hauskirche.at. Da sollten Sie vor allem die Sakramente durchgehen. Es ist prägnant, interessant und leicht lesbar geschrieben. Dann würde ich zum Pfarrer gehen und um ein Gespräch bitten. Der Pfarrer kann dann sagen, wann Kommunion und Firmung möglich sein könnten. Die Firmung kann meist auch der Pfarrer mit Erlaubnis vom Bischof spenden. Oder es gibt einen Spezialtermin beim Bischof. War Ihr Freund noch nicht getauft, dann auch schnurstracks zum Pfarrer, denn dann dauert die Aufnahme in die Kirche vielleicht etwas länger. Auf jeden Fall viel Glück und Segen für Ihr gemeinsames Leben.

Hallo,

eine Freundin möchte dass ich Firmpatin ihrer To chter werde (die Eltern sind nicht mehr in der Kirche) und eine andere dass ich Taufpatin für ihren Sohn bin. Ich selbst bin getauft und hatte die Firmung. Bin aber seit Jahren aus der Kirche ausgetreten. Kann ich dennoch für die beiden Kinder eine Patin sein ?

Liebe Susanne, nein, das geht derzeit leider nicht. Aber - warum nicht in die Kirche wieder eintreten - oder zum Bischof gehen und feststellen: Ich bin zwar aus der "Kirchensteuergemeinschaft" ausgetreten, nicht aber aus der Kirche. Da gibt es nämlich ein brandheißes Schreiben aus dem Vatikan. Ein "echter Kirchenaustritt" müsste vor dem Bischof oder Pfarrer erfolgen, indem man sein "Nichtglauben" öffentlich bekundet.

Meine Tochter möchte sich bei ihrer Taufpatin anläßlich der Kommunion bedanken. Mit welchen Worten kann Sie dies am besten tun. Habe auf der web Seite den Anfang gefunden, jedoch hier nichts mehr. vielleicht können Sie mir weiterhelfen.

Liebe Bettina, ich würde sagen mit "Worten des Herzens". Liebe Patin, ich danke dir für die Begleitung bis zur Heiligen Kommunion. Ich danke dir für alle Gaben und besonders für alle Gebete und bitte dich auch weiterhin für mich da zu sein. Oder so ähnlich...

Hallo! Ich habe ein Problem. Ich Habe eine Taufpatin zu einem Kind 4 Jahre. ich bin Ihre Taufpatin. Ich Habe aber weder zu den Eltern noch zu dem Patenkind Kontakt. Da wir uns sehr zerstritten haben. Ich möchte diese Patin von dem Kind Nicht mehr sein. Wie kann ich das auflösen? bitte helft mir schnell. vielen Dank im vorraus.

Liebe K, wenn man keinen "physischen" Kontakt mehr hat, dann soll man den "geistigen Kontakt" zum Taufkind aufrecht erhalten undfür das Kind beten. Als Pate kann man sich davon nicht dispensieren lassen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind ein gemischt-konfessionelles Paar(kath.+ev.). Unser Kind soll nun getauft werden und katholisches Gemeindemitglied gemäß der Konfession der Mutter werden. Der Taufgottesdienst soll nach unseren Vorstellungen ökumenisch sein. Dies ist v.a. deshalb wichtig, weil die evangelische Verwandtschaft sehr engagiert in ihrer Gemeinde ist und sich deshalb im Taufgottesdienst auch "wiederfinden" soll.
Deshalb haben wir unseren örtlichen katholischen Pfarrer gebeten innerhalb der Taufliturgie den Glauben "an die heilige, allgemeine und apostolische Kirche" anstatt an die "heilige, katholische Kirche" bekunden zu lassen.
Dazu ist er nicht bereit, weil er die Auffassung vertritt, dass das Kind "katholisch" wird und die Übersetzung von "katholisch" völlig unproblematisch ist, wenn man sie sich bewusst mache. Dass er die deutsche Entsprechung selbst nicht im Gottesdienst verwenden will, deutet für mich allerdings darauf hin, dass tatsächlich umgekehrt ein Problem bestehen würde.
Wir stehen nun vor der Frage, ob wir einen anderen katholischen Pfarrer suchen sollen. Das ist deshalb problematisch, weil meine Frau katholisches Gemeinderatsmitglied ist und mit dem Pfarrer zukünftig noch zusammen arbeiten muss und möchte. Auch sind wir nicht sicher, ob wir einen katholischen Pfarrer finden, der zu einem ökumenischen Taufgottesdienst bereit ist, falls es generelle katholische Auffassung ist, das Glaubensbekenntnis bei Taufen nicht in der ökumenischen Fassung zu verwenden. Gibt es hierzu entsprechende Vorgaben "aus Rom"? Wie sollte man eine Suche nach einem ökumenisch orientierten katholischen Pfarrer in einer fairen Weise gegenüber unserem örtlichen Pfarrer angehen?
Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen. Wir sind aus Deutschland und so gesehen nicht in ihrem "Einzugsgebiet". Deshalb würde ich mich doppelt freuen.
Mit freundlichen Grüßen

Lieber Ulrich,
das Problem besteht darin, dass man mit der Taufe auch Mitglied einer bestimmten Kirche (katholisch oder evangelisch) wird. Die Taufe wird zwar wechselseitig von den Kirchen als Sakrament anerkannt, aber die Kirchenzugehörigkeit ist eine andere.
Ich fände es nicht gut, wen man bei einer "katholischen Taufe" kein "Katholisches Glaubensbekenntnis" sprechen könnte. Übrigens stammt der text vom Konzil von Nizäa-Konstantinopel vom Jahr 325 und lautet korrekt (... und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche). Der Begriff Katholisch wird im Katechismus der Katholischen Kirchein den Punkten 830-838 behandelt. Katholisch heißt "allumfassend" im Sinne von "ganz". Im Punkt 838 wird ausdrücklich erwähnt, dass alle Christen durch die Taufe "in einer gewissen, wenn auch nicht vollkommenen Gemeinschaft mit der katholischen Kirche" stehen.
Vielleicht hilft Ihnen das ein bißchen weiter.

die Taufpatin meines Sohnes zeigt keinerlei interesse an ihm. Jetzt meine Frage ob es möglich wäre sie als Taufpatin irgendwie wieder loszuwerden??

Liebe Bianca, nein! Suchen Sie jemanden, der später Firmpate werden möchte und der das Kind schon jetzt begleitet. Das geht meist gut!

Hallo!

Ich erwarte im Juni mein erstes Kind. Probleme wegen den Taufpaten habe ich nicht, da ist mir alles klar.

Meine Frage: In welchem Zeitraum tauft man sein Kind eigentlich? Ich dachte so zw. 3 - 6 Monaten oder gibt es da genau Vorschriften?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Liebe Dagmar, nein es gibt keine Vorschriften für den Zeitpunkt der Taufe. Man sollte aber nicht zu lange warten. (Wenn bei einem Kind Lebensgefahr bestünde, würde man es sofort taufen). Suchen Sie einen schönen Tag aus, damit die Taufe ein würdiges Fest wird. Gottes Segen für die letzten Monate der Schwangerschaft und für Ihr Kind.

Mein jüngster Sohn ist 14 Jahre und möchte gefirmt werden. Daher hat er sich letztes Jahr zu Firmung 2008 angemeldet. Schon mit Hindernissen, da er noch so "jung" ist. Er ging bereits mit 8 Jahren zur Kommunion, da er mit 5 Jahren eingeschult wurde und wollte mit seinen ehemaligen Kommunion-Freunden auch die Firmung empfangen. Nun hat er ein persönliches Problem mit dem Diakon, der die Firmanden vorbereitet (in einem 2Jahres-Programm). Er ist soweit, dass er nicht in der Gemeinde zur Firmung gehen möchte. Ist dies noch möglich? Dazu muss ich sagen, dass mein ältester Sohn ebenfalls Probleme hatte und der Diakon nicht zugelassen hat, dass er drei Monate nach Beginn der Firmvorbereitungen der Gemeinde, die wie gesagt zwei Jahre dauert, an der damaligen Firmvorbereitung teilnimmt. Mein großer Sohn hat damals mit der Hilfe seiner Religionslehrerin die Firmung in einer Nachbargemeinde erhalten.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Liebe Gabriele,
zunächst sollten Sie mit dem Diakon sprachen, was da eigentlich los ist. Vielleicht klärt sich alles auf. Bei verhärteten Fronten muss man zum Dechanten oder zum Bischof gehen.

ich will taufpate werden, bin aber nur getauft. habe weder erstkommunion noch firmung. kann man das nachmachen? danke für die rasche antwort!

Liebe Johanna, freilich kann man das. Wenn man Taufpate werden will, dann soll man sich allerdings mit dem Glauben neu beschäftigen. Das wäre doch eine Gelegenheit? Bestellen Sie sich die Mappe "Hauskreise" in unserem online-shop http://www.hauskirche.at/shop.php Bezüglich der Erstkommunion und Firmung sollten Sie zu dem Pfarrer gehen, der das Kind taufen wird. Vielleicht wird die Taufe während einer Hl. Messe gefeiert, dann könnten Sie vor der Taufe gefirmt werden. (Der Pfarrer könnte die Erlaubnis dazu vom Bischof einholen).

Mein Sohn wird heuer gefirmt. Sein Wunschfirmpate = Opa ist geschieden, und von der Kirche ausgetreten. Besteht eine Möglichkeit, dass er Firmpate wird? Kann der Vater(Elternteil) auch Firmpate sein? Danke für die schnelle Antwort.

Liebe Maria, leider geht beides nicht - vielleicht gibt es einen Onkel/Freund.

Mein Sohn Christian-Josef wurde am 24.12.2006 geboren.ich möchte ihn gerne taufen lassen.Mein Verlobter aber nicht. Meine frage ist kann ich als mutter gleichzeitig seine taufpatin sein? Müssen beide elternteile bei der Taufe einverstanden sein, weil sonst würde ich ihm Taufen lassen und wäre seine Taufpatin. Wäre das akzeptpell?

Liebe Tamara, die Eltern können nicht Taufpaten sein. Sie als Mutter haben das recht, Ihr Kind taufen zu lassen - Sie sind ja nicht verheiratet.

Hallo! Erwarte in den nächsten Monaten mein Baby. Ich möchte das das Baby katholisch getauft wird (ich bin ebenfalls katholisch) in unserem Familienkreis gibt es nur die Schwester meines Mannes die als Taufpatin bereit wäre. Leider ist sie moslem. Darf sie die Taufpatin meines Kindes werden? Immerhin ist es doch mein Kind und meine Familie, da darf mir die Kirche doch nicht vorschreiben wen ich als Pate für mein Kind aussuche, oder?

Liebe Christine, ein Taufpate muss natürlich katholisch sein, wie soll er sonst das Kind im Glauben begleiten? Das ist keine Willkür der Kirche. Ihre Schwägerin kann jedoch Taufzeugin sein.

Mein Mann und ich haben 1992 Kirchlich geheiratet,er ist evangelisch und ich katholisch.Unsere zwei Kinder (5+8 Jahre alt) wurden ev.getauft.Alles läuft super bei uns,nur leider ist eine unserer Taufpaten ins Alkohol und Drogenproblem gerutscht und hat viele Probleme dadurch mit ihrer eigenen Familie.Ich habe lange versucht zu helfen,ab es wurde nicht angenommen.Ich denke,das es dann ein schlechtes Vorbild für unser Kind ist und würde gerne fragen,ob man unter solchen Vorraussetzungen auch eine Patenschaft anulieren/aufheben kann?
Und dann habe ich noch eine Frage:Kann man auch nach einer Taufe(späteren Zeitpunkt) noch mit Hilfe der Kirche einen Paten dazunehmen?

Liebe Freunde, was geschehen ist, ist geschehen. Die Paten (am Papier)stehen fest. Sie sind jedoch frei, sich "Paten des Herzens" zu suchen. Vielleicht ist jemand bereit, einmal Firmpate zu werden und das Kind schon jetzt zu begleiten.

hallo
wir wollen im september unsere beiden kinder taufen lassen
ich hab 2 brüder die dann 12 und 17 jahre alt sind
meine frage ist nun ob meine "kleiner" bruder in dem alter schon taufpate werden darf!?
wir würden es uns sehr wünschen das er darf aber

Liebe Sandra, im Kirchenrecht steht folgendes: 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; Fragen Sie den Pfarrer, vielleicht macht er eine Ausnahme.

Hallo.
Ich bin 15 Jahre alt evangelisch und konfirmiert. Mein Bruder soll bald getauft werden. Kann ich zusammen mit meiner Tante Taufpatin werden wenn mein Bruder evangelisch getauft werden soll?

Danke jetzt schon mal für die Antwort.

Lieba Anja, in der katholischen Kirche ist die Altersgrenze 16 Jahre. Es gibt aber Ausnahmen. Bitte gehen Sie zu Ihrem Pastor - er wird Sie informieren.

hallo,kann man einen taufzeugen aus dem stammbuch streichen lassen???

Liebe Freunde, Nein, genausowenig, wie die Taufe rückgängig machen.

Ich bin 14 Jahre alt und katholisch!Muss ich gefirmt sein um Patenonkel zu werden?Schreibt die Kirche es unbedingt vor oder kann man auch nicht gefirmt dein!Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen!!
Mfg Patrick

Lieber Patrick, Ja, der Patenonkel muss gefirmt sein. Das steht im Kirchenrecht. Das findetman in http://www.hauskirche.at .. Rat&Tat ... Kirchenrecht ... Firmung.

Hallo.

Wir erwarten im Oktober unser erstes Kind. Wir möchten es gerne katholisch taufen lassen. Das Problem ist, dass die Familiemitglieder meiner Freundin alle ohne Bekenntnis sind (ehem. DDR). Eine Hochzeit wird noch stattfinden. Meine eigenen Familienmitglieder sind alle evangelisch. Meine Schwester war zuerst katholisch, ist dann konvertiert (evang.), ist aber katholisch getauft und gefirmt. Sie wird gerade evangelische Religionslehrerin und musste deshalb konvertieren. Somit gibt es niemenden, der bei uns katholisch ist. Da wir erst vor 2 Jahren nach Österreich gezogen sind, ist ein Heranziehen eines Freundes / einer Freundin nicht unbedingt empfehlenswert (wir kennen sie erst 1 Jahr. Gibt es da keine Möglichkeit für einen Taufpaten aus der Familie (meine Schwester)??

Lieber Christian, der Pate/die Patin muss wirklich katholisch sein. Aber wenn man einen Freund schon ein Jahr kennt, dann passt es doch - oder?

Ich will die Patin meines kindes wechseln.
Ich bin nicht in der Kirche verheiratet.
Es muss gehen. Die Kirche ist eben fuer das Unmoegliche zustaendig.
Die Frau hat mir mein Haerz zerrisen. Sie hat zerstoert, das was man Freunschaft und Liebe zwischen Freunden bedeutet. Ich habe Ihr so viel gegeben, wie die Patin meines sohnes werden zu duerfen.
Sie hat gelogen. Sie hat naemlich mir vor Jahren versprochen, ich werde die Patin ihres Kindes. Und ihre Trauzeugin. Das versprachen wir einander. Ich hielt das Wort. Sie war die Trauzeugin. Sie ist Patin geworden. Sie hat keine ihrer Versprechungen gehalten. Auf die Taufe ihrer Kinder hat sie mich nicht eingeladen, auch ueberhaupt nicht darueber informiert.
Mir in schwierigen Situationen nie geholfen.
Es geht,Was ich hier zu wissen bekommen will, ist wie. Wenn nicht, dann ist die Kirche keine relevante Institiution mehr. Ich verlasse.

Liebe Maria, die Kirche ist nicht für das Versagen einzelner Personen verantwortlich. Es tut mir sehr leid, dass die Patin Ihres Kindes sich so verhalten hat. Also, die eingetragene Patin kann man nicht wechseln, denn diese hat ja ihr JA anstelle des Kindes gesprochen - und das ist Vergangenheit. ABER, ihr Kind wird doch wohl auch gefirmt werden und eine Firmpatin bekommen. Suchen Sie diese schon jetzt aus und bitten Sie diese Person schon jetzt die fehlende Taufpatin zu ersetzen. Wäre das ein Vorschlag?

In der evangelischen kirche sind da zwei taufpaten erlbaubt z.B. eine Freundin und meine Tante?
Bitte danke für die Antwort gr. karla

Liebe Klara, in der katholischen Kirche auch zwei, aber dann ein Mann und eine Frau.

Hallo.
Meine Freundin ist schwanger das ist aber nicht so mein Problem. Vielmehr bedrückt mich das ich katholisch bin, da aber meine freundin aus der emaligen ddr kommt ist sie leider OB (ohne bekenntnis). Meine frage ist ob ich das kann trotzdem taufen lassen kann(mit ihrer einwilligung natürlich)? Und was müsste meine Freundin machen damit sie sich auch Taufen lassen kann?

Lieber Tobias, also, das Kind ist sicher kein Problem, sondern eine Freude - auch wenn es nicht in der Ordnung der Ehe entstand. Das Kind können Sie sicher taufen lassen, wenn Sie garantieren, dass das Kind katholisch erzogen wird. Wichtig scheint mir der Status Ihrer Beziehung. Warum heiraten Sie nicht? Eine katholische Heirat ist ohne besondere Probleme möglich. Das muss ja nicht ein teures Fest werden, das kann ganz still geschehen. Ich würde morgen heiraten! Ein Tipp: Bestellen Sie sich das Buch "Hauskreise" (in www.hauskirche.at) und gehen Sie die Punkte mit Ihrer Freundin gemeinsam durch. Wenn dadurch die Sehnsucht nach der Taufe erwacht, dann gehen Sie zu Ihrem Ortspfarrer und der wird alles in die Wege leiten. Gott segne Sie!!!

hallo.
Vor 2 Jahren bin ich Patin,bei dem Sohn einer Freundin geworden.
Allerdings haben wir uns verstritten, da sie eine andere Auffasung vom Patenamt hatte wie ich.
Sie hatte die Vorstellung, das der Pate, so etwas, wie ein ständiger Babysitter sei. (- ich habe nichts dagegen mal auf mein Patenkind aufzupassen, aber eben nicht immer und überall, und dafür jedes Wochenende 150 Kilometer zu fahren). Auch hat sie mich offensichtlich angelogen, was mich stark verärgert hat. Zwar hat es mir für Jan ( mein Patenkind) leit getan,aber ich habe Zeitweise den Kontakt zu meiner Freundin und ihrer Familie abgebrochen. Auch sind sie nach Berlin verzogen und somit ist es mir fast unmöglich Jan, zu sehen.
( ich wohne im Saarland ).
Ich würde gerne die Patenschaft niederlegen.
Wie kann ich das tun?
Ich finde das ich mich um mein Patenkind nicht richtig kümmern kann, zumal seine Mutter nur Materielle Dinge interessieren und eben das ich ständig auf ihn aufpassen soll.
Liebe Grüße Janina

Liebe Janina, die Patenschaft können Sie nicht zurücklegen - aber die beinhaltet keinen Babysitterdienst oder sonst welche auferlegten Pflichten. Es geht um den Glauben des Kindes und den können Sie immer fördern, auch wenn Sie das Kind nicht sehen. Beten Sie für das Kind, das ist die beste Patenschaft.

Mein Freund (röm-kath.) und ich (evang.) werden im Sommer kirchlich (katholische Trauung mit evangelischem Beistand) heiraten. Da wir auch einmal Kinder haben möchten, kommt natürlich immer wieder die Problematik auf, in welcher Konfession wir unsere Kinder taufen lassen. Besonders schwierig ist in unserem Fall, dass mein Freund katholischer Religionslehrer ist und wir die Kinder eigentlich katholisch taufen lassen müssen (Missio canonica). Was meiner Meinung nach dagegen spricht, ist die Tatsache, dass mein Freund kaum Verwandte hat, wir also von seiner Seite keine Taufpaten hätten (seine Eltern, Großeltern und ein Onkel kommen aus verschiedenen Gründen nicht in Frage und sein Cousin ist nicht gefirmt). Ich habe dagegen eine sehr große Verwandtschaft, in der sich leicht Taufpaten finden lassen würden, die aber alle evangelisch wären. Das heißt ja auch, dass die Kinder von der Seite der Familie her eher an die evangelische Kirche gebunden sein werden. Ich weiß zwar, dass Sie die katholische Kirche vertreten, aber vielleicht können Sie mein Problem, dass ich mit einer katholischen Taufe habe, doch nachvollziehen. Dazu kommt noch, dass mein Freund grundsätzlich nichts dagegen hätte, die Kinder evangelisch taufen zu lassen. Er hat halt nur Angst, dass er dann seine Arbeit verliert. Gibt es für einen solchen Fall nicht vielleicht eine Ausnahmegenehmigung?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Liebe xy, also, die Arbeitsgenehmigung wird ihr Freund nicht verlieren, wenn die Kinder evangelisch getauft werden. Die Taufe wird ja auch katholischerseits als Taufe anerkannt. Aber es geht ja um den Glauben der Kinder (evangelisch oder katholisch). Vielleicht setzen Sie sich einmal gemeinsam mit dem Glauben auseinander. Ich würde das Buch Hauskreise empfehlen, das auch Lebenshilfethemen beinhaltet. Kostprobe in http://www.hauskirche.at. In dieser Situation ist besonder wichtig das gemeinsame Gebet. Vertrauen Sie, Gott wird Sie führen.

Darf der Firmparte bei der Firmung evangelisch sein? Warum eigendlich nicht?

Liebe Marina, bei der katholischen Firmung darf der Pate nicht evangelisch sein; er soll ja dem Patenkind in seinem katholischen Glauben beistehen.

Meine Cousine hat mich gefragt, ob ich bei ihrem kleinen Sohn Taufpatin sein möchte. Da ich aber vor 7 Jahren aus der Kirche ausgetreten bin, bleibt mir nur die Möglichkeit zum Taufzeugen.

Meine Frage dazu ist:
Was genau ist ein Taufzeuge und welche Pflichten hat er?

Vielen Dank für die schnelle Hilfe!

Liebe Sonja, erstens: vielleicht ist das ein Anstoss, sich mit dem Glauben zu befassen und wieder in die Kirche einzutreten. Vielleicht lesen Sie einmal das Buch "Hauskreise" - anschauen in www.hauskirche.at. Der Taufzeuge hat keine Pflichten, bzw. die Pflichten aller, die an dem Kind Interesse haben - für das Kind zu beten ...

Hallo!
Ich habe aus erster Ehe 5 Kinder(19,14,7,5,3 Jahre).Bin seit März 06 geschieden und seit September 06 wieder verheiratet.Ich selbst bin evangelisch,der Kindsvater auch,wir hatten auch evangelisch geheiratet.Wir haben das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder.Der Grosse Sohn von 14,lebt bei seinem Vater,die drei Kleinen bei mir.Wobei die Kleine von 3 Jahren Ihren leiblichen Vater NICHT kennt und auch noch nicht getauft ist..Mein zweiter Mann (hat keine Kinder und war auch noch NIE verheiratet ist katholisch und unser erstes gemeinsames Kind erwarten wir im April 2007:o) Wir möchten im September 2007 katholisch heiraten und die beiden Kinder taufen lassen.Ich möchte gerne wissen,ob ich die Einverständnis von meinem ersten Mann für die Taufe brauche und was ich machen kann,wenn er diese verweigert.Danke,Kerstin

Liebe Kerstin, ich sehe das Problem nicht in der Taufe, sondern in der Ehe. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie ohne weiteres katholischheiraten können. Ihre erste Ehe wird katholischerseits als unauflöslich angesehen, da sie unter Christen geschlossen wurde. Eine Zweitehe ist nur nach Annulierung der ersten Ehe möglich. Wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht für Ihre dreijährige Tochter haben, dann müssen Sie bei der Taufe schon das Einverständnis des Kindesvaters einholen.

hallo,
der neffe meines freundes wird dieses jahr gefirmt. mein freund ist katholisch und soll der firmpate von ihm werden. leider ist mein freund am firmsonntag beruflich verhindert und nun wurde icg gefragt ob ich dieses amt übernehmen würde. ich bin allerdings evangelisch und möchte nun wissen ob ich als stellvertreterin meines freundes bei der kirlichen zermonie teilnehmen kann.
vielen dank im voraus.

Liebe Lisa, ich als Bischof würde das zulassen, weil ja der "echte Firmpate" vorhanden ist. In den Diözesen gibt es aber unterschiedliche Handhabung. Gehen Sie daher bitte zum zuständigen Pfarrer oder direkt zum Bischof.

Hallo
mein Mann würde gerne unsere gemeinsame Tochter taufen lassen, das Problem aber ist, dass ich nicht getauft worden bin. Können wir unsere Tochter trotzdem taufen lassen?
Vielen Dank

Liebe Nadine, wenn Ihr Mann katholisch/evangelisch ist und Ihre Tochter auch katholisch/evangelisch erzogen wird, sehe ich keine Probleme. Es wäre aber schön, wenn Sie sich mit dem Glauben näher beschäftigen würden. Ich empfehle Ihnen die Mappe "Hauskreise". Probe und Bestellung unter www.hauskirche.at

Hallo!

Ich bin schwanger und würde gerne meinen sohn im mai taufen lassen. mein papa soll taufpate sein, er ist jedoch geschieden. habe aber gehört dass er trotzdem pate sein kann weil meine eltern nicht kirlich geheiratet haben. er ist katholisch.

wieso darf man eigentlich nicht pate sein nur weil man geschieden ist? (es war schließlich nicht seine idee...) ist man deshalb nicht mehr gleichwertig? aber kirchensteuer darf man schon zahlen?! finde das sehr eigenartig...

mfg carola

Liebe Carola, Ihr Papa kann hat nach katholischem Recht nicht sakramental geheiratet, daher ist die Scheidung irrelevant und er kann Taufpate sein. Zu Ihrer zweiten Frage, die ja Ihren Vater nicht betrifft: nach einer gültigen Ehe ist diese unauflöslich. Wenn jemand sich dennoch standesamtlich scheiden lässt, so ist man deshalb auch noch nicht von den Sakramenten ausgeschlossen. Nur eine Wiederheirat bei aufrechter Ehe ist nach katholischem Recht Ehebruch und deshalb darf man nicht zur Eucharistie gehen. Die Teilnahme am kirchlichen Leben, Messbesuch... ist davon ja nicht berührt. Das hat mit der Kirchensteuer (die in sich ein Problem ist) nichts zu tun.

Guten Abend!

Ich habe ein ganz großes Problem. In 3 Wochen werde ich meinen kleinen Sohn zur Welt bringen und er soll natürlich auch getauft werden. Nur weiß ich leider noch nicht wie.
Ich bin streng katholisch erzogen worden und glaube auch an das, was mir beigebracht wurde. Mein Mann ist Grieche und somit griechisch-orthodox.
Ich wünsche mir natürlich, dass unser Sohn katholisch getauft wird und mein Mann wünscht sich sehr, dass er orthodox getauft wird. Er hat mir aber die Entscheidung überlassen.
Wenn ich unseren kleinen Schatz katholisch taufen lassen würde, könnte dann die Schwester meines Mannes eine der Paten werden? Oder wenn ich mich für die orthodoxe Taufe entscheiden würde, kann mein Bruder auch Taufpate werden?
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Liebe Karolina,
zunächst einmal, die Taufe ist so oder so gültig. Ich bin außerdem überzeugt, dass beide Kirche bald das "Fest der Wiedervereinigung" feiern werden.
Ich habe einen vielleicht "verrückten" Vorschlag. Was wäre, wenn Sie Ihren Sohn in der orthodox-unierten Kirche taufen lassen würden. Dann haben Sie den orthodoxen Ritus in der katholischen Kirche. Ich kenne in Salzburg einen Priester, der Ihnen da weiterhelfen würde. Er hat das E-mail: nikolaj.hornykewycz@eunet.at. Dann wäre auch die Patenschaft leichter zu regeln.

Guten Tag!
Meine Frage bezieht sich auf die Taufe meiner kleinen Nichte. Meine Schwester hat mit gefragt ob ich Taufpatin werden mochte und ich habe natürlich zugestimmt.
Nur glaube ich, dass es eventuell zu einem Problem kommen könnte, da meine Schwester und ihr Mann von der Kirche ausgetreten sind. Sie wollen auf keinen Fall wieder eintreten. Aber sie möchten ihrer Tochter die Wahlmöglichkeit offen lassen welcher Religion sie sich später anschließen möchte. Und da wir am Land leben soll die Kleine auch im Religionsunterricht nicht ausgeschlossen werden.
Jetzt wollte ich wissen ob das relevant ist?
Da ich ja röm.-kath. bin und ich als Taufpatin die Kleine in die Welt der Religion einführen werde??

Danke schon im Vorhinein

Liebe Nina, wenn die Eltern mit der Taufe einverstanden sind und Sie sich um den Glauben der kleinen Nichte annehmen würden, sehe ich in der Taufe kein Hindernis. Aber sie müssen damit zum zuständigen Pfarrer gehen, der dafür die Verantwortung trägt.

Meine beste Freundin hat einen kleinen Jungen bekommen und mich gefragt ob ich Taupatin sein möchte! Da ich für den kleinen gerne jederzeit da bin habe ich zugestimmt. mein einziges prolblem ist, dass ich mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten bin! Nicht aus Glaubensgründen sondern wegen dem Kirchenbeitrag. Den ob ich jetzt Kirchenbeitrag zahle oder nicht hat ja nichts mit meinem Glauben zu tun (Meine Meinung) Meine Frage: ist es möglich Taufpate oder Taufzeuge zu werden, oder kommt das auf den Pfarrer an!? Mit der bitte um Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen

Liebe Beate, vielleicht wäre das eine Möglichkeit, wieder in die Kirche einzutreten. Der Kirchenbeitrag darf doch wirklich kein Austrittsgrund sein. Gehen Sie zu Ihrem Pfarrer oder Bischof und sagen Sie, was Sie zahlen können. Da gibt es sicher einen Weg zurück! Dann können Sie Patin werden, sonst nur Taufzeugin.

Guten Tag,
ich bin (in Österreich) katholisch erzogen, getauft, Firmung und war sogar auf einer Klosterschule. Bin auch bei meinem Neffen Taufpatin. Seit ca. 1 Jahr bin ich aufgrund der Kirchensteuer und finanziellen Problemen aus der Kirche ausgetreten (glaube zwar an Gott, aber nicht an die Kirche mit den oft - sagen wir - verstaubten Ansichten).
Nun meine Frage: besteht trotzdem die Möglichkeit Firmpatin bei meinem Neffen zu werden ohne Kirchenbeitritt??

Liebe Bettina, im derzeitigen Zustand können Sie keine Firmpatin werden - aber gehen Sie zum Pfarrer oder zum Bischof und schildern Sie ihm Ihre Lage. Ich bin sicher, Sie kehren dann wieder in die Kirche zurück. DDie Kirchenzugehörigkeit kann doch nicht vom Geld abhängig sein!

Liebes Hauskirche Team!
Unter welchen Umständen kann die Firmung ungültig sein? Könnte man ein zweites Mal gefirmt werden?
Ich wurde nämlich mit 15 Jahren gefirmt, weil meine Eltern es so wollten. Ich wollte damals mit Religion nichts zu tun haben und liess "das Ganze über mich ergehen", weil meine Eltern absolut auf der Firmung bestanden haben.
Inzwischen bin ich wieder gläubig, war beichten , gehe regelmäßig in die Sonntagsmesse.

Meine Frage: Ist die Firmung trotzdem gültig? Oder kann ich nun dieses Sakrament nie gültig empfangen, da ich ja eigentlich schon gefirmt wurde?
Vielen Dank für Eure Antwort.
Liebe Grüsse
Elisabeth

Liebe Elisabeth, das ist wirklich eine interessante Frage. Damit man ein Sakrament gültig empfangen kann, wird der Glaube des Empfängers vorausgesetzt - ja, das stimmt. Ich kenne zwar keinen Fall, in dem die Firmung "nachgeholt" wurde, weil die erste Firmung ungültig war. Es gibt aber die Möglichkeit, die Firmgnaden auch jetzt noch bewusst anzunehmen. Das sollte man ja auch mit der Taufe tun. Das "Ja", das der Pate stellvertretend gesagt hat, selbst sprechen. Vielleicht besorgen Sie sich die Mappe Hauskreise unter http://www.hauskirche.at ... shop. Darin wird der katholische Glaube kurz und interessant angesprochen. Beim Thema "Sakramente" und "Pfingsten" wird auch über die Wirkung der Firmgnade gesprochen. Für jetzt: Gehen Sie in eine Kapelle, knieen Sie nieder und sagen Sie Gott, dass Sie aus ganzem Herzen die Firmgnade annehmen möchten und ihn bitten, Ihnen alle Gaben zu schenekn, die damit verbunden sind. Vielleicht können Sie jemanden als Zeugen mitnehmen oder dies gemeinsam tun. Sie werden die Antwort Gottes sicher erfahren. Vielleicht nicht unmittelbar, aber sicher im Laufe der Zeit.

Hallo,
ich habe mich nach langem Überlegen zur Firmung entschieden. Nun möchte ich wissen, ob ich auch eine evangelische Firmpatin haben kann.
Gruß
Vanessa

Liebe Vanessa, nein, die Firmpation muss katholisch sein! Sie können Ihre "Wunsch-Firmpatin" natürlich zur Firmung einladen - mit ihr vielleicht über Glaubensthmen sprechen - z.B. mit dem Buch "Hauskreise" in www.hauskiche.at

Hallo!
Ich wurde am Wochenende gefragt, ob ich Patin werden möchte. Darüber habe ich mich sehr gefreut und ja gesagt. Die Frage ist aber, ob das überhaupt geht. Zum Zeitpunkt der Taufe werde ich 17 Jahre sein, soweit ich weiß, ist das kein Problem. Das Kind wird evangelisch getauft, ich bin katholisch, da der andere Pate jedoch auch evangelisch ist, geht das also auch. Mein Problem ist, dass ich wegen eines Umzugs nicht gefirmt werden konnte. Weiß jemand, ob die Firmung für eine Patenschaft notwendig ist?
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Gruß Vunny

Liebe Vunny, bei der katholischen Taufe muss der Pate gefirmt sein, Kirchenrecht: "er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht" Die evangelische Kirche kennt aber kein Sakrament der Firmung. Sie müssten den zuständigen Pastor fragen, was er dazu sagt.

Ist es katholischen Eltern (unverheiratet) möglich, daß gemeinsame Kind evangelisch taufen zu lassen? Vielen Dank schon im Voraus!

Liebe Sandra, wenn ein Pastor das macht, wird es wohl gehen. Die Taufe ist ja von ihrer Wirksamkeit an keine Konfession gebunden. Ich frage mich nur, warum Sie das wollen und warum Sie nicht kirchlich heiraten?

guten tag,
meine frau und ich sind beide nicht mehr in der kirche. beide wurden wir röm.-kath. erzogen und glauben nach wie vor an gott; aber nicht immer und unbedingt an die katholische kirche!! wir werden unseren sohn auch katholisch erziehen, vor allem weil ich früher viel mit der kirche zu tun hatte.
wie gesagt wir glauben an gott und möchten unserem sohn die möglichkeit geben von anfang an
(mit einer taufe) mit gott verbunden zu sein.
die taufpatin ist lückenlos in der kath. kirche.
meinen sie es macht sinn, versch. pfarreien in österreich zu kontaktieren, ob nicht der taufwunsch für den neuen christen höher zu werten ist, als der kirchenaustritt der eltern! in deutschland scheint es aussichtslos zu sein! welchen rat können sie uns geben?

Liebe Freunde, mich freut, dass Sie Ihr Kind taufen lassen wollen. Das ist sicher nicht aussichtslos. Ich würde alles versuchen, um mein Kind taufen lassen zu können. Ich verstehe natürlich auch die Pfarrer, die meinen, dass das Kind wohl nicht gut im Glauben erzogen wird, wenn die Eltern aus der Kirche ausgetreten sind. Vielleicht setzen Sie sich mit der Taufpatin einige Abende zusammen und studieren einige Themen der "Hauskreismappe", die ich Ihnen wärmstens empfehle. Sie finden in unserer Hompage www.hauskirche.at Kostprobe und Bestellmöglichkeit. Vieleicht wird dann alles viel leichter.

Hallo,
wir sind beide aus der Kirche ausgetreten, der Taufpate ist Mitglied der kath. Kirche. Wir möchten unser Kind kath. taufen lassen. Ist das ohne Probleme möglich?
Mit freundlichen Grüßen
Petra

Liebe Petra, das kann Probleme geben, wenn der Pfarrer nicht sicher ist, dass das Kind religiös erzogen wird. Sprechen Sie mit dem Pfarrer und lesen Sie die Mappe "Hauskreise" (in www.hauskirche.at zu bestellen). Vielleicht ändert sich Ihre Sicht von der Kirchenzugehörigkeit.

Hallo,
sie haben mir meine Frage schon einmal beantwortet, dafür möchte ich mich bdeanken. Sie teilten mir mit das ich einen Wahlpaten für meine Kinder ausuchen könnte. Muss dieser beider Kirche gemeldet werden, dieser soll später auch bei der Firmung der Pate sein. Es geht auch darum wenn uns etwas passieren sollte, wer sich um die Kinder weiterhin kümmert. Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar. Ich wünsche Ihnen besinnlich Festtage.

Lieber Jörg, der Wahlpate wird bei der Kirche nicht gemeldet. Er wird ja später sowieso Firmpate werden - und dann ist es "amtlich". Sie können aber ein Testament verfassen (handschriftlich), in dem Sie Ihre Wünsch äußern.

Hallo,


ich hätte eine wichtige Frage an sie.

Mitlerweile bin ich 20 Jahre alt und habe sowohl eine Taufpatin als auch eine Firmpatin.

Als ich getauft wurde, sollte meine Firmpatin eigentlich Patin werden, jedoch gab es durch interne Familiestreitereien nicht.
So wurde von meinem Vater seiner Schwester die Tocher meine Patin.

Diese interessierte sich aber schon nach einigen Jahren nicht mehr für mich.
Seit gut 5 Jahren ignoriert sie mich sogar auf der Straße und auch sonst wo. Für sie bin ich total Luft und kein materielles Wesen.

Meine Firmpatin (die Taufpatin werden sollte) gehört zwar nicht zu unserer Familie ist aber mit eine der besten Freunde. Seitdem ich sie zu meiner Firmpatin ernannt habe (wo sie Tränen in den Augen hatte) ist unser Verhältnis so gut, wie noch nie zuvor.

Meine Frage:


Wäre es möglich die Taufpatenschaft meiner 1. Patin annulieren zu lassen ?
Ehen kann man auch aufheben lassen, wäre es möglich auch eine Patenschaft aufheben zu lassen und eine andere Person dafür zu bestimmen ?



Vielen Dank für ihre Antwort

Mit freundlichen Grüßen


Domi B.

Liebe Domi, nein, man kann nichts aufheben - was bringt das auch? Eine Alternative: Beschaffen Sie sich die Mappe "Hauskreise" ... in www.hauskirche.at und lesen Sie die Kapitel Taufe, Firmung, Pfingsten. Beim Kapitel "Pfingsten" wird vorgeschlagen, dass man seinen Glauben vor Gott allein oder einigen Zeugen neu "annimmt". Sie könnten das mit Ihrer Firmpatin und vielleicht mit anderen lieben Menschen tun. Z.B. das Kapitel "Pfingsten" gemeinsam durchlesen und dann den Text: "Herr, ich danke dir, dass du mir in der Taufe deinen Bund angeboten hast ..." so wie er gedruckt ist oder frei ergänzt zu beten. Diese Zeugen sind dann Zeugen dafür, dass Sie Ihre Taufe auch bewusst angenommen haben. Ich hoffe, Sie haben micht gut verstanden.

1. Darf es bei einer katholischen Taufe zwei Taufpathen geben?
2. Darf ich als altkatholische Taufpathe bei einer katholischen Taufe sein?
3. Was ist der Unterschied zwischen Taufpathe und Taufzeuge? Gbit es hier rechtliche Unterschiede?
Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühungen!
Lieben Gruß Dagmar Schwartz-Rahn

Liebe Dagmar, 1. "Ja", Frau und Mann. 2. "Nein", weil der Pate das Kind ja im "katholischen" Glauben begleiten soll. 3. Der "Taufzeuge" bezeugt das Zustandekommen der "Taufe", wie die "Trauzeugen", trägt keine Verantwortung für die religiöse Erziehung. Taufzeuge kann auch ein Altkatholik sein!

Hallo,
bin nicht getauft und auch kein Mitglied der Kirche. Soll und möchte allerdings Patentante werden. Gibt es Möglichkeiten, z.B Wahlpate und wenn ja, wo kann ich mich erkundigen? Raum Cuxhaven. Habe ich als Wahlpate die gleichen Rechte und Pflichten wie der kirchliche Pate?

Liebe Michaela, das geht nicht, denn der Taufpate soll das Kind ja im Glauben begleiten. Die Patenschaft ist ein "religiöses Amt". Sie können aber Taufzeuge sein, denn das ist eine weltliche Angelegenheit.

Ich bin durch ständige Umzüge in der Jugendzeit nie gefirmt worden, die hl. Erstkommunion erhielt ich. Ist das problematisch für weitere Sakramente ?

Lieber Matthias, also, wenn man heiraten will, sollte man vorher gefirmt sein. Ich würde in Ihrem Fall aber die Firmung nachholen - dies ist doch ein sehr wichtiges Sakrament - es macht zum "Vollchristen"!. Ich empfehle Ihnen ein Buch über den Glauben "Hauskreise", das Sie über unsere Homepage www.hauskirche.at bestellen können.

Braucht man die Firmung um kirchlich zu Heiraten?

Liebe Dagmar, man sollte gefirmt sein (ist aber kein unbedingtes Muss). Ich würde die Firmung auf jeden Fall nachholen - ist ein sehr wichtiges Sakrament für dne Christen. Vielleicht lesen Sie in der Mappe "Hauskreise" - Leseprobe und Bestellung in www.hauskirche.at

ich habe eine frage ich erwarte im märz mein zweites kind und meine schwester hat mich gefragt ob sie taufpatin werden kann. ich bin damit einverstanden. das problem ist nur sie ist 15 jahre und wird wenn das baby ein halbes jahr ist erst 16 benötige ich trotzdem einen anderen paten auch noch .
danke

Liebe Angelika, wenn die Schwester bei der Taufe das 16. Lebensjahr vollendet hat, kann sie ohne weiteres Taufpatin sein. In besondere Fällen kann sogar der Pfarrer Ausnahmen gewähren - siehe Kirchenrecht (http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Taufe und dort unter Paten.)

meine beste freundin möchte, das ich taufpatin ihrer tochter werde. ich bin bereits taufpate meines neffen und habe mich dafür mit 18 jahren extra firmen lassen. vor 2 jahren bin ich aus der kirche ausgetreten. ich mußte, nachdem ich an einen immobilienbetrüger eine große geldsumme verloren hatte, "den gürtel enger schnallen" und alles geld einsparen, das irgendwie möglich war. in 3 jahren ist der kredit abbezahlt und dann werde ich auch wieder in die kirche eintreten, aber die taufe ist anfang nächsten jahres. gibt es irgendeine möglichkeit, trotzdem pate zu werden? ich liebe die kleine wie meine eigene tochter und es wäre mein größter wunsch, sie in ihrem leben begleiten zu dürfen.

Liebe Christina, ich bin sehr traurig, dass Sie des Geldes wegen aus der Kirche ausgetreten sind. In Ihrem Fall müsste es doch einen "Nulltarif" geben! Haben Sie bei der Kirchenbeitragsstelle vorgesprochen und Ihre Situation erklärt? Außerdem ginge ich in einem solchen Fall bis zum Bischof. Bitte tun Sie das und kehren möglichst morgen in die Kirche zurück. Ich bin überzeugt, das geht ... dann geht ja alles!

Hallo, ich hab da mal eine Frage. Und zwar: Ich bin selber getauft, konfirmiert, kirchlich verheiratet (evang.), aber zum Schluß aus der Kirche ausgetreten. Nicht des Glaubens wegen sondern des Geldes wegen. Letztes Jahr wurde ich schon gefragt, ob ich eine Patenschaft übernehmen würde, da bin ich also Taufzeugin, da ich ja nicht in der KIrche bin. Meine Frage wäre jetzt:
Wenn den Eltern etwas passieren sollte, was ich ja nicht hoffe, aber ja passieren könnte. Ist meine Aufgabe dann trotzdem die gleiche wie beim Paten? Also mich um das Kind zu kümmern? Oder ist es nur die Aufgabe der Paten? Wenn ja, wozu hat man dann einen Taufzeugen? Was ist sonst die "Aufgabe" eines Taufzeugen? Ich bin etwas verwirrt, da ich wieder angesprochen wurde ob ich Taufzeuge werden möchte. Vom Gefühl ist es bei beiden wie eine normale Patenschaft, aber es ist halt etwas verwirrend. Ich hoffe sie können meine Gedanken etwas entwirren.
Danke!
Nicole (27)

Liebe Nicole, der Pate ist für das "seelische Heil" mitverantwortlich. Der Zeuge bezeugt nur die Tatsache der Taufe, wie man Zeuge eines anderen Ereignisses sein kann. Bei der katholischen Taufe ist außerdem nur ein Taufpate erforderlich. Bei der Heirat hingegen sind Trauzeugen erforderlich.

Die Taufe unserer Enkelin steht an, Vater evangelisch, Mutter griechisch-orthodox.
F1: Muß der Taufpate der griechisch-orthodoxen
Kirche angehören ??
F2: Kann es neben diesem Paten auch noch andere
Paten (evtl. anderen Glaubens) geben ? oder
ist es Vorschrift, n u r einen Paten zu
haben ??

Lieber Wilhelm, da bin ich überfragt. Man muss zunächst wohl entscheiden, in welcher Kirche das Kind getauft werden soll und dann muss man mit den zuständigen Geistlichen der Kirchen sprechen.

hallo,mein sohn wurde vor 2,5 jahren getauft und seitdem kümmert sich der taufpate nicht um ihn.weder weihnachten noch geburtstag...jetzt meine frage,kann ich die patenschaft aberkennen lassen und einen neuen paten wählen?meinem sohn und mir würde das sehr viel bedeuten da bald auch feste im kindergarten anliegen die mit paten stattfinden sollen.

Liebe Tanja, den "amtlichen Paten" kann man nicht wechseln, man kann für das Kind aber einen "Wahlpaten" suchen, der das Kind wirklich begleitet - und der vielleicht einmal Firmpate wird!

Unser Sohn ist 4 Monate alt und wir würden ihn gern rk taufen lassen. Allerdings sind die in Frage kommenden Personen für ein Patenamt entweder evangelisch oder konfessionslos. Können wir unseren Sohn auch ohne Paten taufen lassen?

Liebe Nicole, ein Pate ist nicht unbedingt erforderlich. Im Kirchenrecht steht aber: Can. 875 — Wer die Taufe spendet, hat dafür zu sorgen, daß, wenn kein Pate zugegen ist, wenigstens ein Zeuge zur Verfügung steht, durch den die Spendung der Taufe bewiesen werden kann. Zeuge kann jder sein.

Die Taufpaten meiner Tochter haben schon seit Jahren kein Interesse an ihr und auch keinen Kontakt mehr zu uns. Ich habe hier bereits gelesen das man eine Patenschaft nicht offiziell umändern,sondern nur "ehrenamtliche" Paten nachträglich benennen kann. Wie genau ist das gemeint bzw. wird das auch irgendwo eingetragen?

Liebe Regina, nein, das wird auf dieser Welt nirgends eingetragen oder umgeändert. Ich glaube aber, diese Patenschaft zählt vor Gott!

Meine Schwägerin ist zu meinem jüngsten Sohn die Taufpatin. Leider zeigt sie kein Interesse an Ihrem Patenkind. Sie hat es schon über ein Jahr nicht mehr gesehen, geschweige denn sich drum gekümmert. Habe ich die Möglichkeit, die Patenschaft auf jemanden anderen zu übertragen und ihr diese zu entziehen?

Die "amtliche" Paternschaft kann man nicht nachträglich ändern, aber "ehrenamtlich" kann sich doch jeder des Kindes annehmen.

Ich bin katholisch getauft, gefirmt - habe aber evangelisch geheiratet, weil mein Mann evangelisch ist. Nun hat mich der Sohn meiner Freundin um die Firmpatenschaft gebeten. Der ortsansässige Pfarrer lehnt mich jedoch als Firmpatin ab, da ich ja nicht katholisch verheiratet bin. Bin ich deshalb Mensch zweiter Klasse??? Meine Frage: Aus welchem Grund haben kath. Pfarrer diese "Macht" solche Entscheidungen zu treffen und warum gibt es kein Gesetz für solche Dinge. Dazu muß ich noch sagen, dass ich beim Kind meiner Schwester sehr wohl die Taufpatenschaft übernehmen durfte (damals auch schon verheiratet aber ein anderer zuständiger Pfarrer)??? Ich finde das als Diskriminierung.

Liebe Gerlinde, nach den Passagen des Kircherechtes sehe ich kein Hindernis, das Patenamt nicht übernehmen zu können. Ich füge die von Ihnen angesprochenen "Gesetze" hinzu. Ich würde in Ihrem Fall aber Ihre Ehe auch von katholischer Seite "sanktionieren lassen". Die "evangelische geschlossene Ehe" ist auch katholisch gültig, wenn vorher die Zustimmung des Bischofs eingeholt wurde. (Das ist kein Problem). Gehen Sie zum Ordinariat, um das zu regeln - es muss möglich sein. Seien Sie sicher, dass die katholische Kirche niemanden diskrimieren will, noch dazu, wenn zwei Christen geheiratet haben. Zu den "Gesetzen": Can. 892 — Dem Firmling soll, soweit dies geschehen kann, ein Pate zur Seite stehen; dessen Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, daß der Gefirmte sich wie ein wahrer Zeuge Christi verhält und die Verpflichtungen, die mit diesem Sakrament verbunden sind, getreu erfüllt. Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich: 1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten; 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; 4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein; 5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. § 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden.

Hallo mein Bruder ist der taufpate meiner beiden Kinder. leider kümmert er sich nicht um diese. Besteht die Möglichkeit die Patenschaft zu entziehen und diese jemand andren zu übertragen. Was muss man unternehmen dafür, oder geht das gar nicht. Wäre schön wenn ich eine Antwort bekäme.
Vielen Dank

Nein, eine Patenschaft kann man nicht entziehen! Man kann sich einen "Wahlpaten" für seine Kinder suchen.

Habe mittlerweile herausgelesen, dass zwei Paten erlaubt sind. Allerdings sind es bei uns zwei Frauen, wobei die eine röm.kath. verheiratet ist und die andere alleine lebt. Kann man eine Ausnahme machen?

Danke und lg

Liebe Trixi, ich glauben nicht, aber fragen Sie den Pfarrer. Ist es so traurig, wenn eine offiziell Patin ist, die zweite sie bei ihrem Amt unterstützt? Für das Kind ist das nur von Vorteil.

Meine Frage an Sie ist.

Wenn man ein Kind taufen lassen möchte, müssen dann beide Elternteile zustimmen oder reicht auch nur ein Elternteil?

Liebe Danny, in so einer wichtigen Frage sollte ein Konsens hergestellt werden. Beten Sie zunächst um diesen Konsens!

Wen es nur zwei Paten erlaubt sind warum hat unsere Pfarrer 4 zugelasse ? Kann ich dann die zwei Patenschaften auflösen?

Liebe Danuta, ich spreche immer vom katholischen Kirchenrecht. Das Recht sieht zwar nur zwei Paten vor, wenn aber vier erlaubt wurden, gilt ja die Taufe trotzdem.

hallo

wollte fragen ob ich bei der taufe meines sohnes zwei paten und einen taufzeugen nehmen kann da mir die person sehr am herzen liegt und leider von der kirche ausgetreten ist??
will meinen bruder und meine schwester als paten und eine bekannte als taufzeugin nehmen??
lg christian

Lieber Christian, in der katholischen Kirche gibt es maximal zwei Paten (ein Mann und eine Frau, diese Personen müssen katholisch sein. Taufzeuge ist jeder, der an der Taufe teilnimmt - der kann natürlich auch ohne Bekenntnis sein.

liebes Beraterteam
ich wurde vor 3 Jahren gefirmt und habe mich für eine Firmpatin entschieden, dich ich seit meiner Kindergartenzeit kenne. Sie war meine Kindergärtnerin und unsere Familien sind befreundet.
Nun zeigt sie nicht wirkliches Interesse an ihrer Aufgabe.
Ich habe auch schon das Pech gehabt, dass sich auch meine Taufpatin selten gemeldet hat. Das ist aber nicht ein und die selbe Person.
Nun möchte ich wissen, ob es möglich ist eine andere Person als Firmpatin zu ernennen. denn ich finde nicht, dass meine Firmpatin ihre Rolle sehr ernst nimmt.
Gibt es noch andere Möglichkeiten??

Liebe Lisa, die Paten sind einmal ernannt worden, Ihre primäre Aufgabe sollte das Gebet für Sie sein. Suchen Sie sich jemanden, mit dem Sie über alles - vor allem über Glaubensthemen sprechen können - und den Sie mögen. So eine Person kann die Paten sicher ersetzen.

Hallo,

ich soll Taufpate vom Sohn einer guten Freundin werden, bin aber selber derzeit nicht Mitglied der Kirche. Ist es trotzdem möglich Taufpate zu werden? Der Kleine liegt mir sehr am Herzen und ich würde diese Aufgabe wirklich sehr gerne übernehmen.

Vielen Dank.

Lieben Gruß

Lieber Guido, nein, das ist leider nicht möglich. Man kann natürlich "Wahlpate" werden, bei der Taufe dabei sein und das Kind auch weiter begleiten. Ich wollte auch einen Firmpaten, der ohne Bekenntnis war - so wurde seine Frau meine Patin und er mein "Wahlpate".

Meine Tochter wird in kürze gefirmt.Für die Patendienstübernahme wünscht sie sich ihre 20jährige Couise. Für die Patenschaft erfüllt sie alle Grundvoraussetzungen bis auf eine. Sie ist nicht gefirmt. Aber nicht weil sie das nicht wollte, sondern weil in ihrer Pfarrei sich diese Möglichkeit zu gegebener Zeit nicht bot. Sind für eine Patenschaft die Voraussetzungen absolut zwingend? Wäre hier wenigstens die Möglichkeit als Firmzeuge gegeben?Für eine kurze Antwort per Mail wäre ich sehr dankbar.

Liebe Mutti, also, der Firmzeuge ist kein Problem, das kann jeder sein. Der Pate muss gefirmt sein - so würde ich als Cousine versuchen, die Firmung nachzuholen. Sie soll dem Bischof schreiben und den Wunsch nach einer "Extrafirmung" äußern.

Mein Neffe (14) soll kommendes Jahr gefirmt werden.
Er und seine Mutter haben mich gefragt ob ich nicht Firmpate werden möchte. Ich bin selber gefirmt, katholisch, nicht verheiratet,...
dh. alle Voraussetzungen wären eigentlich erfüllt.
Das Problem ist dass ich kein christliches Vorbild bin. Ich gehe nie zur Kirche und bin keineswegs überzeugt vom Glauben.... (auch wenn ich früher mal Ministrant war).
Ich glaube also dass ich kein guter Firmpate bin... Das Problem ist halt dass ich mich sehr freue dass mir soviel Vertrauen etc. eingeräumt wird, weswegen ich auf keinen Fall absagen will...

Was sagen Sie zu meinem Problem?

Mit freundlichen Grüssen,
Andreas (24)

Lieber Andreas,
es freut mich die Ehrlichkeit. Ja zum Firmpaten gehört auch das Vorbild. Ein Rat: - setzen Sie sich mehr mit dem Glauben auseinander - es würde sich lohnen!
Ich empfehle Ihnen zwei Bücher, die Sie über die Homepage bestellen können:
1. "Hauskreise" ... da gibts auch eine Kostprobe - http://www.hauskirche.at.
2. Weihwasser (was Gott auch heute wirkt)
Das würde ich mal lesen. Wenn Sie Ministrant waren, dann beten Sie doch zumindest ein AVE täglich - um die Führung Gottes.
Vielleicht melden Sie sich dann nochmals.

Könnten Sie mir bitte die Frage beantworten, ob ich eine Patenschaft rückgängig machen kann und welche Schritte ich deswegen unternehmen muss?
Mit freundlichem Gruß
Petra Schäwel

Liebe Petra, nein, das geht nicht. Aber man ist ja vor seinem Gewissen primär nur zum Gebet verpflichtet.

hallo, ich bin 14 jahre alt und konfermirt und getauft nun bekommt meine schwester ein kind und ich möchte taufpate werden geht das oder muss ich dazu 18 sein????

Liebe Tamara, bei den Katholiken muss man 16 Jahre alt sein - außer der Bischof hat ein anderes Alter festgesetzt. Einfach den Pfarrer/Pastor fragen.

Hallo,
ich möchte gerne meine tochter (8 monate) katholisch taufen lassen. Nun folgendes problem, ihr papa und ich sind leider nicht verheiratet leben aber zusammen und ich bin dazu auch noch evangelisch. Der Pate von ihr ist auch katholisch also wäre das kein problem. Geht es dann überhaupt wenn wir nicht verheiratet sind und ich evangelisch bin.

Liebe Sabrina, wenn der Vater katholisch ist und der Pate an der religiösen Erziehung mitarbeitet, wäre das nach Rücksprache mit dem Ortspfarrer schon möglich. Warum aber heiraten Sie eigentlich nicht? Lesen Sie doch gemeinsam mit dem Vater einmal die Mappe "Hauskreise" (http://www.hauskirche.at). Vielleicht wird da manches klarer und attraktiver.

hallo.hatte etwas vergessen ich würde gerne Taufpate meiner besten freundin werden und sie lässt ihr kind katholisch taufen ist es möglich das ich taufpate werde obwohl ich evangelisch bin??? oder muss ich mich da mit dem taufpriester in verbindung setzen???

Lieber Tim, nein, man muss katholisch sein!

Sg Damen und Herren, unsere Tochter ist jetzt 5 Monate alt. Wir würden Sie gerne Taufen lassen. Nun meine Frage müss bzw. müssen die Taufpaten selbst getauft oder gar gefirmt sein? Wenn unsere Kind röm.kath getauft wird, muss der Taufpate dies auch sein oder kann dieser auch einen anderen glauben haben?
Mein Mann selbst ist bei der Kirche röm.kath., ich bin ohne Bekenntnis, ist hier eine Taufe möglich?
Weiters möchte ich wissen,w ie ich dann vorzugehen habe?Wenn ich mein Kind taufen lassen möchte, welche Dokumente werden benötigt? usw.
Danke für die rasche Antwort.
mfg

Liebe Nicole, eine genaue Auskunft gibt natürlich der Ortspfarrer. Die Taufpaten müssen getauft sein. Die katholische Erziehung muss gesichert sein. Alles andere entnehmen Sie bitte unserer Homepage http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Taufe.

Hallo,
ich sollte eigentlich Taufpate meines Neffen werden. Doch bin selber nicht getauft. Nun sagte man uns das ich taufzeugin werden kann. Was ist der Unterschied und was dedeutet Taufzeuge für mich?
Kann ich meine Tochter taufen lassen obwohl ich nicht getauft bin? Oder können wir uns gemeinsam taufen lassen?
Danke für eine Antwort

Liebe Denise, ein Zeuge bestätigt nur die vollzogene Taufe, ein Pate muss das Kind aber im Glauben begleiten und stellvertretend das "JA" sagen..

hallo, ich wollte mal fragen ob man auch von einer Patenschaft wieder abtreten kann.Ich verstehe mich mit der Mutter des Kindes nicht mehr schon seit Jahren darf die auch nicht sehen.
Bin nunmehr jetzt schon als 4 Jahren Patentante bei ihr. Und Sie hat die Pagtenschaft mir auc svhon mündlich gekündigt. Wäre das möglich????

Liebe Natascha, Pate bleibt man für immer. Aber man kann ja für das Kind beten ohne z.B. mit der Mutter Kontakt zu haben.

Grüß Gott!

Meine Schwägerin ist evangelisch und hat mich gebeten bei Ihrem Kind Taufpatin zusein. Es würde mich sehr freuen, nur weiß ich nicht ob es erlaubt ist da ich röm.kath. bin. Vielen Danki im vorraus.

Mit freundlichen Grüßen
Petra Pirker

Liebe Petra, bitte fragen Sie den Vikar - umgekehrt geht es nicht. Ein Katholik braucht einen katholischen Taufpaten.

wir haben für unsere tochter zwei taufpaten(ev)es hat sich leider rausgestellt das sie nicht mehr in der kirche sind.gibt es eine möglichkeit sie doch zu nehme?

Lieber Thorsten, ja, wenn sie wieder in die Kirche eintreten - vielleicht wäre das ein Anlass dafür?

Hallo meine Freundin ist zwar Verheiratet aber sind beide nicht getauft. (Deutsche leben aber seit fast 2 Jahren in Oberösterreich) Haben aber 2 Kinder. Nun zu meiner Frage: Ist es ein Problem wenn wir (Mein Mann und Ich getauft und Verheiratet, Österreicher) Paten machen würden? Die Eltern wären auch damit einverstanden.

Liebe Andrea, wenn ich richtig verstehe, würden die Freunde Ihre Kinder taufen lassen wollen. Wenn die religiöse Erziehung der Kinder sichergestellt ist, müsste das möglich sein. Sie finden das Kirchenrecht unter http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Taufe. Vielleicht wäre es bei der Taufvorbereitung möglich, zusammen mit Ihren Freunden an Hand eines Buches über den Glauben zu sprechen. z.B. das Buch Hauskreise, das sie auch unter obiger Adresse finden. Auf jeden Fall muss mit dem Pfarrer das Einvernehmen hergestellt werden.

ich muß heute mein patenkind taufen und der pfarrer möchte von mir ein satz dazu hören doch leider fällt mir nix ein!!!!!!!!!

Liebe Gianni, meine Antwort kommt offenbar zu spät. Aber, was Sie ja tun sollten: Ich möchte meinem Patenkind dazu verhelften ein aufrechter Mensch und ein gläubiger Christ zu werden.

augabe eines taufpaten

Im Kirchenrecht wird die Aufgabe so beschrieben: Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.

Hallo,
meine Freundin will unseren gemeinsamen Sohn taufen lassen, nun stellt sich jedoch die Frage "Wieviel Pate/in" sind erlaubt.

Gruß
Ralf

Lieber Ralf, maximal zwei - ein Mann, eine Frau.

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Enkelin ist mitterweile 2 1/4 Jahre alt und noch nicht getauft. Meine Tochter lebt mit dem Vater zusammen, ist aber nicht verheiratet. Der Vater gehört zu keiner Glaubensgemeinschaft. Es hat lange gedauert, bis sich meine Tochter entschlossen hat, die Kleine taufen zu lassen. Sie meinte zuerst immer, das Kind solle sich später selbst entscheiden. Ich, bzw. mein Mann und ich haben versucht ihr klarzumachen, dass ein Kind einen religiösen Halt benötigt, genau wie sie ihn in ihrer Kindheit und Jugend hatte und ich hoffe auch, nicht ganz verloren hat. Und auch, dass es sich aus einer religiösen Gemeinschaft heraus später immer noch dafür oder dagegen entscheiden könne. Jedenfalls hat meine Tochter nun meine Schwester gefragt, ob sie Taufpatin werden will. Diese hat leider verneint, da sie schon 4 Patenkinder habe. Nun möchte ich wissen, ob es richtig ist, dass mein Mann oder ich die Patenschaft für unser Enkelkind übernehmen können.
Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus
Elisabeth Monerian

Liebe Elisabeht, danke für Ihre Sorge um Ihre Enkelin! Ja, Sie können die Patenschaft übernehmen! Nur die Elter dürfen keine Paten sein. Beten Sie für Ihr Enkelkind weiter. Vielleicht lesen Sie ihm in drei Jahren auch aus dem neu erschienen Kinderbuch von meiner Frau vor: "Therese, eine Freundin für immer"

Ich und meine Frau sind aus dem christlichen Bekenntnis ausgetretten und bekommen in kürze ein Baby und möchten dies aber gerne taufen lassen; nun möchte ich gerne wissen ob die Taufe meines Kindes möglich ist auch wenn ich und meine Frau ohne Bekenntnis sind??

Lieber Alex, das ist schon möglich, wenn die religiöse Kindererziehung gewqährleistet ist.

Ich würde gern meinen Bruder als Taufpate für mein erstes Kind erwählen, jetzt weiß ich nicht ob das geht, weil er zwar getauft ist und auch zur Kommunion gegeangen ist, aber er ist nicht gefirmt, kann er trotzdem Pate werden?

Liebe Johanna, der Taufpate muss auch gefirmt sein - warum lässt er sich nicht firmen?

Hallo!

Ich möchte gerne wissen. ich bin vor kurzer Zeit aus der Kirche ausgetreten, jetzt bin ich schwanger, kann ich mein kind in der kirche taufe lassen obwohl ich ohne bekenntnis bin???

liebe grüße

Ja, wenn die christliche Erziehung des Kindes sichergestellt ist.

HALLO,ICH HEIßE CLAUDIA UND HABE EINEN SOHN VON 3 JAHREN.
ICH LEBE SEIT 1 1/2 JAHREN GETRENNT VON MEINEM MANN.
SEIT UNSERER TRENNUNG LEBT MEIN SOHN BEI MIR UND VOM VATER HABE ICH NIE WIEDER ETWAS GEHÖRT.
ER IST NICHT ERMITTELBAR.NICHT FÜR MEINEN ANWALT,NICHT FÜR DEN GERICHTSVOLZIEHER (WEGEN NICHT ERBRACHTER UNTERHALTSPFLICHT GESUCHT)FÜR NIEMANDEN AUFZUFINDEN.
NUN MEINE FRAGE.
DA MEIN SOHN JETZT IN DEN KINDERGARTEN KOMMT UND ICH RÖMISCH-KATHOLISCH GETAUFT BIN,MÖCHTE ICH IHN TAUFEN LASSEN.
JETZT WEISS ICH JEDOCH NICHT,OB ICH SEINE EINVERSTÄNDNIS BRAUCHE,ODER OB ICH DAS ALLEIN ENTSCHEIDEN KANN!?(DA WIR AUCH IN KÜRZE GESCHIEDEN SIND).

Liebe Claudia, in diesem FGall können Sie sehr wohl alleine entscheiden.

wir wollen unseren sohn taufen lassen.aber den taufpaten den wir gerne haben möchte ist aus der kirche ausgetreten,kann er trotzdem taufpate werden?

Liebe Martina, Nein, er darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein.

Hallo zusammen!

Ich soll im nächsten jahr Taufpatin werden in der kath. kirche.
ich bin auch kath. und zur Kommunion gegagen aber nicht gefirmt ist das voraussetzung damit ich Patin werden kann?
Der andere Vorgesehene Pate ist ev.
Kann ich mich noch firmen lassen?
und muss ich dafür zu einem Unterricht denn ich bin berufstätig und arbeite 45 std. die Woche und studiere noch nebenher so dass ich für festgelegten Unterricht keine zeit hab. kann man das dann auch von zu hause aus machen und wo muss man sich firmen lassen in der kirche wi man getauft worde oder in der gemeinde wo man wohnt?

Vielen Dank vorab!

Liebe Sonja, ja, die Taufpatin muss gefirmt sein, er muss auch katholisch sein. Die Firmung ist ein wunderbares Sakrament, ich würde es empfangen wollen. Eine mögliche Vorbereitung darauf ist die Lektüre des Buches "Hauskreise". Kostprobe davon in www.hauskirche.at. Zum Lesen sollten Sie schon Zeit finden - es lohnt sich! Ich empfehle Ihnen, zu jenem Priester zu gehen, der das Kind taufen wird. Unmittelbar vor der Taufe könnten Sie z.B. (Vollmacht durch den Bischof) gefirmt werden. Das wären dann zwei Feste in einem.

Zur Taufe unserer Söhne hätte ich gerne mein Patenkind als Taufzeugin. Da sie erst 14 ist, möchte ich fragen. ob das überhaupt geht? Oder kann man auch einen zweiten Taufpaten nehmen?

Danke im Voraus Manuela Majersky

Liebe Manuela, für "Taufzeugen" gibt es keine Altersbegrenzung. Die Taufpaten müssen mindestens 16 sein. Man kann aber um Ausnahmegenehmigung ansuchen.

Hallo,
wir hätten am 30.7.06 die katholische Taufe unseres geimeinsammen Sohnes, leider ist das Vertrauen unseres Paten zerstört worden und haben keinen ersatz der uns und dem kind passt. Deshalb die Frage: "Braucht man für die r/k Taufen einen Paten, oder kann man auch ohne getauft werden?", oder müssen wir die Taufe Verschieben?
Wer hat eigentlich den Taufpaten in die welt gerufen? Kenne einige Paten die ihrem Amt nicht nachkommen, für was dann einen Paten??




Lieber Karl, der 30.7. ist übermorgen - komme erst jetzt zu der Frage. Man braucht einen Paten! Er ist an sich sinnvoll -spricht ja das "Ja" für das Kind. Es gibt natürlich auch Probleme. Kennen Sie jemanden, der betet - der wäre ein richtiger Pate.

Ich werde bald Vater unser Kind soll kath. getauft werden, jetzt meine frage kann ich auch 3 Paten nehmen denn bruder meiner freundin und meine zwei Schwestern

Lieber Christian, bei einer katholischen Taufe sind maximal zwei Paten vorgesehen.

Mein Sohn wird am 1.August getauft. Ich selbst bin schon vor Jahren aus der Kirche ausgetretten, aber damit einvrstanden, dass mein Sohn getauft und im christlichen Glauben erzogen wird. Nun muss ich aber eine schriftliche Einverständniserklärung verfassen. Können Sie mir mitteilen, welche Inhalte dort unbedingt festgehalten werden sollen? Vielen Dank!!

Liebe Claudia, schön, dass Sie Ihren Sohn taufen lassen - vielleicht führt auch Ihr Weg wieder in die Kirche zurück. Im katholischen Recht steht: Can. 868 — § 1. Damit ein Kind erlaubt getauft wird, ist erforderlich: 1° die Eltern oder wenigstens ein Elternteil bzw. wer rechtmäßig ihre Stelle einnimmt, müssen zustimmen; 2° es muß die, begründete Hoffnung bestehen, daß das Kind in der katholischen Religion erzogen wird; wenn diese Hoffnung völlig fehlt, ist die Taufe gemäß den Vorschriften des Partikularrechts aufzuschieben; dabei sind die Eltern auf den Grund hinzuweisen: Sie müssen also nur damit einverstanden sein, dass Ihr Kind in der kathoilischen Religion erzogen wird.

Hallo,
in gegenseitigem Einvernehmen haben die Taufpatin meines Sohnes und wir den Kontakt abgebrochen.
Nun hätte ich aber gerne eine Patin,bzw. einen Paten, der meinem Sohn zur Seite steht. Kann, darf eine solche Wahlpatin auch an der Kommunion und der Firmung teilnehmen?

Gruß und Danke

Ingrid

Liebe Ingrid, zur Kommunion kann jeder getaufte Katholik gehen, der sich keiner schweren Sünde bewusst ist. Ich würde die "Wahlpatin" natürlich als Firmpatin vorschlagen.

Grüß Gott!
Ich bin gläubige Katholikin, mein Freund ebenfalls. Ich erwarte ein Baby und meine beste Freundin soll Taufpatin werden. Sie ist aber evangelisch. Heißt das jetzt, dass, wenn ich diese Patin haben möchte, unser Kind evangelisch getauft werden muss? Besteht die Möglichkeit 2 Taufpaten zu nehmen, wovon dann einer katholisch ist? In der letzten Frage im oberen Teil habe ich gelesen, dass ein Kind, welches evangelisch getauft wurde, dann später in die katholische Kirche eingetragen werden kann und die evangelische Taufe anerkannt werden würde.
Das ganze klingt für mich ein wenig unlogisch, weil dann könnte man ja auf diesem Weg das Kind taufen lassen und dann in die röm/kath Kirche eintragen lassen. So hätte es einen evangelischen Taufpaten und wäre aber von der röm/kath Kirche anerkannt und würde als getauft gelten??
mfg Veronika

Liebe Veronika!
Zunächst eine kurze Info über die Taufe: Sie wird in der katholischen wie in der evangelischen Kirche anerkannt; es gibt nur eine Taufe und sie hat sakramentalen Charakter. Ein Getaufter ohne Gemeinschaft aber gleicht einer Blume, die zwar in einer Wüste aufblüht, dann aber, weil allein gelassen, wieder welken würde. Jeder Mensch braucht eine Gemeinschaft - für das normale, phyisiche Leben wie für das geistliche Gnadenleben. Die Gemeinschaft für das Gnadenleben ist die Kirche. Ein getauftes Kind braucht daher die Zugehörigkeit zu einer Kirche, in dessen Glauben es dann auch erzogen werden soll. Da Sie selbst gläubige Katholikin sind, ist es dringend anzuraten, Ihr Kind auch katholisch zu erziehen und daher katholisch taufen zu lassen. Als Pate können Sie daher nur eine katholische Person wählen. Aber wer hindert Sie daran, Ihre beste Freundin dadurch auszuzeichnen, dass sie "Taufzeugin" wird - zusätzlich zum Paten. Sie werden eine Lösung finden, diese "Doppelbesetzung" zu erklären. Eine meiner Töchter hat aus verschiedenen Gründen zwei Firmpaten - einer war bei der Firmung zugegen, der andere ist es geisterweise zusätzlich. Von einer Taufe in der evangelischen Kirche und dann einem Übertritt in die katholische Kirche halte ich nichts. Schließlich kann man die Konfession nicht wechseln wie ein Kleid. Den allergrößten Einfluss auf die religiöse Erziehung Ihres Kindes haben ohnehin Sie als Mutter.

Hallo, eine Frage, ich bin kath., mein Mann ev. wir haben unsere erste Tochter ev. getauft. Doch sie hat nur mit der kath. Kirche was zu tun. Nun würde ich sie gerne umtaufen lassen, würde das gehen? Und wie ist es dann mit den Paten, einer ist ev. und die andere ist kath.?
Danke

Liebe Anna!
"Umtaufen" kann man sich zwar nicht, weil es nur eine Taufe gibt, die sowohl von der katholischen wie evangelischen Kirche anerkannt wird. Ihre Tochter kann aber natürlich die Konfession wechseln. Gehen Sie bitte zum katholischen Pfarrer, der für Ihr Wohngebiet zuständig ist, und tragen Sie Ihr Anliegen vor. Ich hoffe mit Ihnen auf eine verständnisvolle Aufnahme. Schwierigkeiten dürften sich nicht ergeben. Ein neuer Taufpate ist sicher nicht notwendig; aber jemand, der das Töchterlein im Glauben begleitet, empfehlenswert.

Kann man eine Taufpatin streichen lassen, da man zu dieser Person überhaupt keinen Kontakt mehr hat und auch nicht mehr haben will.

Liebe Bettina!
"Streichen" kann man eine Taufpatin zwar nicht; aber man könnte sich eine Person nach freien Wahl suchen, sozusagen eine "Wahl-Taufpatin", die einen im Glaubensle ben begleitet und später vielleicht einmal Firmpatin wird. Viel Glück dabei!

mein freund hat mich verlassen, als ich ihm die nachricht meiner schwangerschaft überbracht habe. jetzt ist es aber so, dass ich zu seinen kindern (er ist geschieden und hat drei kinder 20, 16 und 11 jahre) ein sehr gutes verhältnis habe. bei den jungs ist auch freude über das halbgeschwisterl da. ist es möglich, dass der ältere von den dreien von meinem kind taufpate wird?

Grüß Gott!
Es tut mir sehr leid, wenn Sie Ihr Freund verlassen hat, weil er Vater wird. Wie schade, vor allem für ihn selbst. Bitte lassen Sie sich deshalb auf keinen Fall die Freude auf Ihr Kind nehmen. Ich danke Gott, dass Sie es annehmen! Gott liebt es auf jeden Fall - und zwar seit Ewigkeit.
Natürlich kann eines der Jungen Taufpate werden. Ich wünsche schon jetzt eine wunderbare Taufe und der Mami wie dem Baby Gottes reichen Segen.

hallo,ich weiß nicht wie ich meiner tante einen brief schreiben soll,weil ich sie als firmpatin haben will...weiß aber ebn nicht wie ich den breif schreiben soll...könnt ihr mir nitte helfen?liebe grüße caro

Liebe Caro! Auf Grund des Urlaubs kommt mein Brief sicher zu spät. Aber falls Ihre Frage noch aktuell ist, rate ich, ganz einfach zu schreiben; etwa: "Liebe Tante, da ich dich besonders gern habe, möchte ich, dass du meine Firmpatin wirst. Kannst du dir das vorstellen!" Alles Gute!

Hallo,

durch Zufall wurde ich auf Ihre Seite aufmerksam, da ich dringend eine Frage geklärt haben möchte:

ich wurde in Österreich r.k. getauft und gefirmt. aufgrund persönlicher Differenzen in der Gemeinde bin ich vor zig Jahren (in Österreich) aus der kath. Kirche ausgetreten. seit einiger Zeit lebe ich in Deutschland.
Ich wurde nun gebeten, Taufpate zu sein. Ich kann mir durchaus vorstellen, diesen Anlass als Grund zu nehmen, wieder in die kath. Kirche einzutreten ... nur WO?
in Österreich oder in Deutschland?
wo bin ich dann beitragspflichtig?

bis dato konnte mir noch keiner weiterhelfen. vielleicht können Sie mir eine verbindlichere Auskunft als "... es hängt davon ab..." oder irgendeiner kunjunktiven Satzstellung geben.

vielen dank schon im voraus!
Joschi

Lieber Joschi, wenn Sie in Deutschland leben, dann sind Sie in Deutschland beitragspflichtig, aber das soll ja kein Problem sein. Schön, dass Sie sich wieder der Kirche zuwenden - das bringt Gnaden! Ich würde Ihnen empfehlen, mit jenem Priester Kontakt aufzunehmen, der das Kind taufen soll, er kann Sie wieder in die Kirche aufnehmen - das wäre doch schön.

Hallo!Ich wollte mal wissen wie es ist wenn man einen Taufpaten hat, der aber keiner mehr sein will.Ob man das ändern kann??

Das ist natürlich dem Paten seine Verantwortung. Da kann man nichts ändern - beten. Ich würde mir jemanden suchen, der mich im Glauben begleitet, mit dem ich alles besprechen kann. Wenn man wirklich will, dann findet man solche Leute.

Hallo

unsere Tochter soll demnächst getauft werden!Nun haben wir aber festgestellt das die Paten zwar katholisch sind,jedoch beide nicht gefirmt sind!!Was nun!Wir wollen keine anderen Paten und wir würden unsere Tochter sehr gerne taufen lassen!Gibt es vielleicht eine Ausnahme?
Um zu erklären warum wir keine anderen Taufpaten haben wollen!Ich habe meinen Bruder ernannt und er ist leider der einzige zu dem ich noch Kontakt habe as meiner Familie!Die Taufpatin ist die Nichte meines Lebensgefährten.Sie wollen wir weil wir uns sehr gut mit ihr verstehen und wir glauben und wissen das sie die richtige Person ist.Bei meinem Sohn wurde gar nicht danach gefragt ob die Patin gefirmt ist!
Freue mich auf Ihre Antwort und hoffe Sie können uns helfen!

Liebe Sandra,
nach dem Kirchenrecht ist auch die Firmung Voraussetzung für den Patendienst. Ich kann mir vorstellen, dass es in begründeten Fällen eine Dispens geben kann. Fragen Sie einfache den Priester, der das Kind taufen wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin katholisch, aber nicht kommuniert und auch nicht gefirmt. meine Mann ist aus der evangelischen Kirche ausgetreten, er war auch nicht konfirmiert.
Wir würden gern Paten bei einem Kind mit evangelischen Eltern werden. Geht das? Wenn nicht, was müssen wir dafür tun?

Liebe Tanja,
der zuständige Pastor wird Ihnen die Frage beantworten. Der trägt für seine Entscheidung die Verantwortung.

hallo ich hab eine frage an sie und zwar ich hab meine tochter 2001 taufen lassen sie ist mitlerweile 5jahre alt! und nun will die taufpatin nichts mehr von der kleinen wissen und sie soll sie in ruhe lassen! meine frage ist es:kann ich sie aus dem patenamt streichen lassen und an der stelle einen anderen einsetzen weil der andere möchte sehr gerne das amt über nehmen!

Liebe Heidelinde, Patin bleibt Patin - aber suchen Sie sich eine ander Person (eine "Wahlpatin), die Ihre Tochter im Glauben begleitet und die vielleicht später Firmpatin wird.

Ich bin katholisch, getauft, habe Erstkommunion und Firmung erhalten, bin geschieden und jetzt in zweiter Ehe standesamtlich verheiratet und Mutter zweier Kinder. Jetzt soll ich das Amt der Taufpatin übernehmen. Ist das möglich obwohl ich geschieden bin?

Liebe Claudia, Ihre Situation ist für das Patenamt nicht ideal, die Kirche spricht sich aber offiziell nicht dagegen aus. Sie ermutigt ja auch die Wiederverheirateten, am kirchlichen Leben teilzunehmen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne würde ich wissen wollen wie der Ablauf einer Taufe ist und wie lange die ganze Zeremonie ungefähr dauert?( es geht um eine Taufe die nach einem Gottesdienst statt finden wird)Vielleicht können Sie mir weiterhelfen oder eine Website nennen wo ich diese Informationen finden kann.
Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Liebe Divya, Das ist natürlich von den Eltern abhängig - wie sie die Tauffeier gestalten wollen. (Mit Gesängen ...) Normalerweise können Sie mit ca 15 min. rechnen. Gut informiert die Internetseite http://de.wikipedia.org/wiki/Taufe#Katholische.2FEvangelische_Tauffeier

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielleicht koennen Sie mir mit meiner Frage weiterhelfen. Ich werde Taufzeuge sein bei einer katholischen Taufe und wuerde gerne wissen wollen was die Funktion eines Taufzeugen ist waehrend der Taufe und auch in der Begleitung des Kindes im weiteren Leben im Vergleich zu einen Taufpaten? ( Mir ist bekannt, dass ich ein Taufzeuge bin da ich keiner Konfession mehr angehoere) Gibt es hierueber einen allgemeinen Text den ich auf einer Website lesen kann? Ich wohne im Ausland, darum probiere ich auf diesen Wege diese Information zu bekommen.
Herzlichen Dank im Voraus fuer Ihre Bemuehungen

Liebe Sabine,
in der katholischen Kirche kennt man keinen "offiziellen Taufzeugen". Jeder Teilnehmer der Taufe ist "Taufzeuge" - unbahängig von der Konfession. Der Zeuge hat auch keine direkte Verantwortung für das Kind - außer der - das Zustandekommen der Taufe zu bezeugen.

hallo!der taufpate meiner tochter ist nicht mehr auffindbar kann man den taufpaten wechseln.danke im voraus

Liebe Tamara,
am Papier nicht, in der Lebensrealität ja. Wenn Sie jemanden finden, der Ihr Kind im Glauben begleiten will, wäre das wunderschön. Er/Sie ist dann der "Ersatzpate" - kann natürlich später Firmpate werden.

Ist es Sitte,als Nachbar oder Bekannter,den Firmling ein Geschenck zu überreichen ?

Liebe Freunde, eine derartige Sitte ist mir nicht bekannt, der Firmling aber würde sich sicher freuen. Dem Anlass entsprechend wäre natürlich ein Gebet für den Firmling das Beste.

es steht die firmung meiner stieftochter an, an der auch ihre leibliche mutter, die vor drei jahren die familie verlassen hat, teilnehmen will. diese hat jedoch mich und meinen mann vor einigen wochen mit dem tod bedroht. ich möchte also ungern mit ihr an diesem fest teilnehmen, will aber meine stieftochter nicht unter druck setzen. was soll ich tun?

Liebe Petra, ich weiß nicht, wie erst die Drohung gemeint ist. Ich kann Ihnen keinen anderen Rat geben, als zu beten. Im Gebet werden Sie Klarheit finden.

Meine Schwester lässt in Kürze ihre beiden Kinder von der evangelsichen zur katholischen Religion konvertieren. Frage: Müssen die Paten deshalb auch katholisch sein? Welche Aufgabe haben die Paten bei dieser Konvertierung?

Liebe Heike, die Kinder bekommen keine neuen Paten - es gibt ja keine "Bedingungstaufe" mehr. Man ist aber frei, Menschen zu suchen, die für die Kinder beten.

Ich wurde gebeten Firmpatin zu werden, bin selbst getauft und gefirmt und Mitglied der katholischen Kirche. Da ich in Kürze ein Kind erwarte haben wir uns entschlossen noch kurzfristig standesamtlich zu heiraten. Die kirchliche Hochzeit ist geplant, allerdings würde sie erst nach der Firmung stattfinden. Ist das ein Problem bzw kann ich trotzdem Firmpatin werden? Die standesamtliche Hochzeit ist ja gerade mal 2 Wochen vor der Firmung und ich lebe meinem Firmling auch das Leben mit der Kirche und dem Glauben vor.
Bitte um schnelle Antwort

Liebe Angela, der letzte Satz Ihrer Frage ist der Wichtigste! Leben Sie mit der Kirche Ihrem Patenkind den Glauben vor und heiraten Sie möglichst bald auch kirchlich. Zur eigentlichen Frage: Ja, Sie können Firmpatin sein.

Hallo, unser Sohn soll im Juli getauft werden. Patentante soll meine Schwester werden, die getauft ist und in der Kirche ist. Kann ein Freund von uns, der aus der Kirche ausgetreten ist, offiziell im Stammbuch eingetragener Taufzeuge werden?

Liebe Verena, die katholische Kirche kennt an sich nur Paten. Taufzeuge ist jeder, der an der Tauffeier teilnimmt.

Das Patenamt endet mit der Konfirmation. Wo steht das geschrieben, gibt es dazu einen Paragraphen aus der Kirchenordnung? ev.A.B.Österreich
Danke für Ihre Nachricht

Lieber Helmut, über evangelische Vorschriften weiß ich leider nicht Bescheid - bitte fragen Sie Ihren Pastor.

Hallo,

ich habe eine Frage. Wir haben eine Tochter, die ist 7. Monate alt und wir suchen einen Taufpaten. Wie alt der Taufpate höchstens sein?

Liebe Gertrud, Banal gesagt: er muss noch leben! Ein Enkel von mir hat einen Taufpaten, der über 70 ist. Aber er betet, und er wird dies einmal auch im Himmel tun!

Hallo...meine beste Freundin hätte mich gerne als Patentante für bald geborenes Kind. Allerdings bin ich nicht in der Kirche. Mein Vater ist Moslem und meine Mutter Evangelin. Unsere Eltern haben uns von beiden Religionen etwas mit auf den Weg gegeben..Ich fühle mich schon eher dem Koran hingezogen..will aber liebend gerne die Patenschaft des Kindes übernehmen. Was kann ich nun tun um Patentante zu werden? Vielen Dank schonmal im Voraus für Eure Bemühungen. Gruß Sarah

Liebe Sarah, das mit dem Patenamt geht nicht. Da muss man schon den Glauben des Täuflings haben - man soll ihn ja auch in deisem Glauben fördern. Aber beten Sie für das Kind.

Hallo - ich sollte in 2 Jahren eine Firmpatenschaft übernehmen - bin vor einigen Monaten aus der Kirche ausgetreten (der Grund ist allein die Höhe des Kirchenbetrages!)- gibt es eine Möglichkeit Firmpatin zu sein?

Liebe Gabriela, es gibt eine einfache Möglichkeit. Ich würde dem zuständigen Bischof einen Brief schreiben und klagen, dass man nur die Wahl hat, die vorgeschriebene Kirchesteuer zu bezahlen oder aus der Kirche auszutreten. Sie verstehen nicht die Verquickung von Glaube und Geld bzw. von Heil und Geld und Sie ersuchen den Bischof um Intervention. Dann treten Sie wieder in die Kirche ein, zahlen weniger, sind glücklich und werden Firmpatin. Sie haben ja zwei Jahre Zeit! Ich würde auf jeden Fall so handeln!

Unser Sohn soll r.k. getauft werden, unsere gewählte Taufpatin ist jedoch nicht gefirmt. Nun "besteht" der Pfarrer der Taufkirche auf einen gefirmten Taufpaten und meinte, unsere Kandidatin könnte nur Taufzeugin sein. Was ist der Unterschied zw. Taufpaten und Taufzeugen??
Bitte um kurze Info. Vielen Dank!
Elisabeth

Liebe Elisabeth, der Taufpate hat nach dem Kirchenrecht folgende Aufgabe: Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt. Der "Taufzeuge" bezeugt das Zustandekommen der Taufe.

Ich bin getauft und gefirmt aber mittlerweile aus der Kirche ausgetreten. Kann ich Firmpatin werden?

Liebe Alex! Nein! Sie sollen ja das Kind für die Kirche begeistern - da passt der Kirchenaustritt nicht dazu. Zufällig habe ich heute mein Firmbüchlein aufgeschlagen. Da stehen Wünsche von deinem "Firmpaten" (ich glaube er war Atheist) und darunter steht (in Vertretung deine Cousine). Die offizielle kirchliche Firmpatin war meine Cosine, weil ihr Mann - den ich wollte - offiziell nicht durfte. Eine Bitte, beten Sie so oder so, für das Kind.

Ich bin 13 Jahre alt und meine Patentante hat mich vor kurzem gefragt ob ich das Patenamt für ihre Tochter (1Monat alt)übernehmen würde. Ich werde am 01.06. gefirmt und die Taufe soll danach stattfinden.Kann ich wenn der Pastor zustimmt trotz meines Alters Taufpatin werden?

Im Kirchenrecht steht: 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; Also, es kann eine Ausnahme geben, die muss der Pfarrer oder der Spender der Taufe erteilen. Bitte fragen gehen.

Hallo erst mal ich bin ziemlcih erfreut das es sowas wie diese Fragen hier zu stellen giebt. Also ich bin 14 Jahre alt und möchte unbedingt gefirmt werden aber man sagte mir das man erst mit 16 JAhren gefirmt werden kann stimmt das ? zudem wollen meine Eltern es nicht das ich so früh gefirmt werde aber Firmung heißt doch eignetlich sich für Gott zu entscheiden oder und nicht seine eltern entscheiden lassen ? Bitte helft mir und schriebt mir ganz schnell zurück , ich bedanke mich schon in Voraus mit freundlichen grüßen Katrin

Liebe Katrin, toll, dass Sie sich für Gott entscheiden wollen - Sie persönlich!!! Grundsätzlich spricht nichts gegen die Firmung - wenn man die entsprechenden Voraussetzungen hat. Es gibt natürlich diözesane Gepflogenheiten - aber die sind kein Dogma. Wenn Sie wirklich der Hl. Geist drängt, dann ein Tipp: Schreiben Sie Ihrem Bischof oder lassen Sie sich einen Termin bei ihm geben und bringen Sie Ihr Anliegen vor. Die Hl. Therese von Lisieux reiste mit 15!!! zum Papst nach Rom, damit sie möglichst bald in den Karmel eintreten könne. Bravo - nur Mut!

Unser Kind soll im Juni katholisch getauft werden, die Paten sind evangelisch. Unser Pfarrer hat mir nun gesagt, dass es lt. Kirchenrecht nicht möglich ist, mit evang. Paten ein Kind katholisch taufen zu lassen. Die Paten sind aber jedenfalls bereit, sämtliche Patenpflichten zu übernehmen. Nun ist meine Frage, ob man irgendwo die Paten schriftlich festhalten kann (mein Bruder würde sich als Katholik als offizieller Pate zur Verfügung stellen) oder können sie nur als Taufzeugen angeführt werden? Vielen Dank für Ihre Antwort.

Liebe Alexandra, der Pfarrer hat vollkommen recht - die Paten sollen ja das Kind im katholischen Glauben fördern - und dazu braucht es einen Katholiken. Wenn aber die Beziehung zu den Bekannten (Verwandten) so gut ist, dann braucht es ja kein Schrifstück, um auch eine gute Beziehung mit dem Kind haben zu können. (zusätzlich zum katholischen Paten - soll ja keine Konkurrenz sein) Ich würde als evangelisches Paar am Tag der Taufe dem Kind einen Brief schreiben und ihm z.B. versprechen, für die Entfaltung seines Glaubens zu beten. Das wäre eine zusätzliche "freie Patenschaft". Ein Kompromiss?

wir sind nur standesamtlich verheiratet und ohne bekenntnis, unser gemeinsames kind (8 jahre) möchte nun nachträglich getauft werden und gemeinsam mit der schulklasse zur erstkommunion gehen. ist nur die römisch katholische kirche eine erstkommunion möglich oder auch die evangelische? wo liegen die unterschiede zwischen r.k. und evangelisch? vielen dank für nähere informationen! mfg ju. zeilinger

Liebe Judith, es wäre schön, wenn Sie sich etwas näher mit dem Glauben beschäftigen könnten, z.B. mit der Mappe "Hauskreise" - Kostprobe in http://www.hauskirche.at. Es sollte bei dem Wunsch Ihrer Tochter nicht nur um die Teilnahme an einer Feier gehen, sondern wirklich um eine Sehnsucht, den Glauben zu leben. Wenn Ihr Kind den echten Wunsch nach der Taufe hat, dann müssen Sie möglichst mit der Tochter zum zuständigen Pfarrer gehen. Er wird Sie weiter informieren. Sie benötigen dann auch eine katholische Taufpatin (einen Taufpaten), die/der das Kind religiös begleitet. Es wird natürlich auch nach dem religiösen Wissensstand gefragt. Der Unterschied zwischen evangelischer und katholischer Kirche ist in diesem Punkt sehr groß. Die katholische Kirche hat geweihte Priester, die bei der Wandlung durch die Vollmacht Gottes die Gestalten von Brot und Wein in die Gestalt von Leib und Blut des Auferstandenen Jesus Christus verwandeln. In der Gestalt der Hostie ist Gott wirklich gegenwärtig. Beweise dafür liefert die gesamte Kirchengeschichte. Die evangelische Kirche kennt keine Weihe in der direkten Nachfolge der Apostel und kennt daher auch keine "Transsubstantiation" (Wesensverwandlung von Brot und Wein). Bei der "Abendmahlfeier" ist Christus auf Grund des Glaubens gegenwärtig und nicht real in Fleisch und Blut. Das Abendmahl wird den evangelischen Kindern bei der Konfirmation gereicht.

Hallo, ich habe nächste Woche Konfirmation und möchte mich gerne bei meiner Patin bedanken. Wie und was soll ich nur schreiben?

Lieber Lucas! Einfach was Persönliches schreiben: Danke für die Bereitschaft zur Patenschaft ... Oder: "Ich danke Dir, dass Du das Patenamt übernommen hast und mich im Glauben begleiten willst. Ich bin froh, einen Freund im Glauben gefunden zu haben, über den Jesus Sirach schreibt: 'Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt; wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden.' (Sir 6,14)" Du musst natürlich hinter dem, was Du schreibst auch stehen!

Hallo, ich habe eine Frage , mein Sohn wurde letztes Jahr getauft, nun haben wir erfahren das die Patin vorbestraft ist und nun auch verurteilt wurde zu 2,5 Jahre Gefängnis, wir möchten unseren Sohn nicht mit sowas groß werden lassen. Kann ich unter solchen umständen den Taufpaten wechseln? Wir sind katholisch.
MFG
Manuela Brors

Liebe Manuela, die Taufpatin kann man nicht wechseln. Das ist ähnlich wie bei der Mutter. Man kann sich aber in Anlehnung an eine "Ziehmutter" eine "Wahlpatin" suchen, jemanden, der das Kind im Glauben begleitet und der vielleicht später Firmpate wird. Aber beten Sie für die Patin, vieleicht ändert sie sich?

Hallo! Ich denke die Frage wurde mit Sicherheit schon desöfteren gestellt, aber ich stelle sie dennoch. In der nächsten Woche wird unsere kleine Tochter geboren, und möchte sie wenig später taufen lassen. Ich selber bin katholisch, getauft und zur hl.Kommunion geagen. Mein Partner ist Atheist wie auch seine ganzen Freunde und Verwandte. Da ich selber aber gläbig bin, möchte ich, dass unsere Tochter katholisch getauft wird.
Mir ist klar, dass ich einen Paten benötige. Ein guter Freund ist ev., und wird Taufzeuge. Eine andere sehr gute Freundin ist ebenfalls Atheistin.
Jetz die Frage...kann mein Freundin auch als Atheisten bei unserer Tochter Taufzeuge werden?
Und wieviele Taufpaten/Taufzeugen können überhaupt agieren?

Über eine rasche Antwort würde ich mich sehr freuen. Danke im voraus!

Liebe Martina, Bei der Taufe (katholische Kirche) gibt es normalerweise einen Paten, es können aber auch eine Frau und ein Mann sein. Taufzeugen sind nicht begrenzt - Zeuge ist eigentlich jeder, der bei der Taufge teilnimmt.

Ich bin mit einem Moslem zusammen und haben ein gemeinsames kind.Möchten dem kind noch keinen bestimmten glauben geben,sondern ihm die möglichkeit geben es selbst später zu entscheiden.Da wir aber über eine Taufe schon gesprochen haben,ist meine frage:Ist es möglich in so einen fall das kind frei religiös taufen zu lassen?Wenn ja,wie funktioniert sowas?

Liebe Nadja, ein Kind wird mit der Taufe auch in eine bestimmte Religionsgemeinschaft aufgenommen. Allerdings wird die in der katholischen Kirche gespendete Taufe auch bei den evangelischen anerkannt - und umgekehrt. Das ist aber deswegen keine "freie Taufe". Allerdings ist es sehr interessant, dass in Notsituationen jeder Mensch (auch ein Nichtchrist) taufen kann. Wenn über jemanden Wasser gegossen wird und derjenige, der das tut, spricht: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes", - und das auch so meint - dann ist diese Person sakramental getauft.

Wir haben vor einen Monat eine Tochter bekommen die ja nun getauft werden soll.
Meine Lebensgefährtin hat bereits eine 18-jährige Tochter die unbedingt Taufpatin ihrer kleinen Schwester werden will.
Ist das möglich?

Lieber Manfred,
im Kanon steht nur, dass der Pate weder Vater, noch Mutter sein darf. Geschwister sind nicht ausdrücklich erwähnt.
Lesen Sie bitte nach unter http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Taufe und dort Paten suchen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine etwas komplizierte Frage, für die ich nirgendwo eine Antwort bekomme und daher maile
ich Ihnen und hoffe, Sie können diese Frage beantworten.

Ein Bekannter von mir, katholisch, ist mit einer Protestantin verheiratet. Da die Frau vorher bereits 2 x verheiratet
war ( 1 x mit einem Katholiken und 1 x mit einem Protestanten, jedoch immer nur zivil getraut) wurde eine
kirchlische katholische Trauung seitens des kath. Priesters abgelehnt. Die Ehe wurde dann kirchlich evangelisch
geschlossen, der gemeinsame Sohn ist kath. getauft.
Eben dieser Sohn soll im kommenden Jahr zur Erstkommunion. Jetzt wurde den Eltern gegenüber angedeutet,
dass dies sehr wahrscheinlich gar nicht geht, weil die Eltern im Sinne der kath. Kirche gar nicht verheiratet sind und
diese Mischehe auch nicht gewünscht wird.
Könnte aus diesem Grunde eineErstkommunion verweigert werden ?

Mit freundlichen Grüßen

Liebe Sabine, ich sehe überhaupt kein Problem für die Erstkommunion, wenn das Kind getauft ist, zur Kommunion gehen will und die katholische Erziehung des Kindes gesichert ist. Eine kirchliche Trauung ist wirklich nicht möglich, wenn ein getaufter Partner schon verheiratet war. Bei den Evangelischen wird ja die standesamtliche Trauung anerkannt. Das Sakrament spenden einander aber zwei getaufte, nichtkatholische Christen durch ihr "JA". In der katholischen Kirche gilt das "JA" alleine nicht, es braucht auch den Priester und zwei Zeugen.

Wenn man getauft wurde und auch zur Erstkommunion gegangen ist, aber nicht zur Firmung, kann man dann die Firmung auch als Erwachsener nachholen? Wenn dies möglich ist, wie würde das ablaufen? Die meisten sind bei der Firmung ja viel jünger.
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ja freilich kann man das. Man kann normal zu einem Firmtermin gehen und sich mit den Jungen firmen lassen - warum nicht? Wer heiraten will, der kann die Firmung unmittelbar vor der Trauung durch den Pfarrer erhalten (der Bischof erteilt die Vollmacht). Man kann antürlich auch beim Bischof vorsprechen und um eine eigene Firmung eruschen...

Was passiert, wenn ich als Taufpate jetzt aus der katholischen Kirche austreten würde? Hätte das Folgen für mein Patenkind?
Wird die Patenschaft dadruch nachträglich ungültig?

Liebe Steffi, Hat es Folgen? Nein und Ja. Rein formal bleiben Sie Patin, Sie haben das Amt ja für immer übernommen - es ändert sich also nichts. Es ändert sich aber doch was, weil Sie als ausgetretene Katholikin dem Patenkind ein negatives Signal geben. Das Kind könnte einmal sagen: Die Steffi, die mich im Glauben führen wollte, ist aus der Kirche ausgetreten. Ein Rat: Bleiben Sie in der Kirche und lernen Sie diese besser kennen - z.B. mit der Mappe Hauskreise - Kostprobe in www.hauskirche.at.

Ist es möglich, dass eine gute Befreundete von uns Taufpatin unserer Tochter wird? Sie ist kath. getauft, hat Erstkommunion und Firmung gemacht. Sie war allerdings in ihrer ersten kirchlich-geschlossenen Ehe unglücklich, hat sich scheiden lassen und lebt jetzt glücklich in 2. Ehe?

Lieber Hermann, "Jein" - also "Ja" und "Nein". Es ist wohl Auslegungsache des Pfarrers. Vom Taufpaten verlangt das Kirchenrecht: 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; Der letzte Satz könnte Probleme bereiten. Ich würde aber eher meinen, es geht. Fragen Sie den Pfarrer.

Ich habe 2 ganz dringende Fragen die ich verständlich verklärt haben möchte.Die 1 lautet:Ich wurde gebeten Taufpatin eines kindes zu werden darf ich das auch tun wenn ich keine Firmung habe.Denn wollte das schonmal machen und unser Pfarrer hat mich deswegen abgelehnt darf er das hat er das das Recht dazu ???Und die 2 Frage : Darf ich dann auch wenn ich keine Firmung habe jemals heiraten?

Liebe Isabell, Für die Taufpatin ist die Firmung erforderlich. Das Kirchenrecht sagt: 3° er (der Firmpate/patin) muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; Für die Eheschließung ist die Firmung nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen: Can. 1065 — § 1. Katholiken, die das Sakrament der Firmung noch nicht empfangen haben, sollen es noch vor der Zulassung zur Eheschließung empfangen, wenn dies ohne große Beschwernis geschehen kann. Ich würde mich auf jeden Fall Firmen lassen - das ist ja ein tolles Sakrament und damit wird man erst "voll" Christ.

Hallo, mein Name ist Bettina,bin Katholisch und lebe in italien Südtirol.
Meine Freundin Tamara die seit 3Jahren einen wunderbaren Sohn hat,der Jan-Andre heisst,möchte diesen gerne Taufen lassen.Sie leben in Deutschland.
Tamara ist vor einiger Zeit aus der Kirche
ausgetreten,noch vor Jans Geburt.Sie war Evangelisch.
Jetzt möchte sie ihren Sohn gerne taufen lassen,was mich natürlichsehr freut,mich hat sie gebeten Taufpatin zu werden.
Besteht die Möglichkeit das die Taufeauch in Südtirol stattfinden kann?Da sie sich das sehr wünscht.Und wie ist das mit Tamara?Muss sie auch dem Glauben Beitreten?

Vielen herzlichen Dank für ihre Hilfe im vorraus.
Und liebe Grüsse aus Südtirol
Bettina

Liebe Bettina, ein sehr schwieriger Fall - und das aus mehreren Gründen. (Obwohl ich ein großer Fan der Taufe bin). Normalerweise sollten die Eltern nicht ausgetreten sein. Dann kann ein Katholik nicht Taufpate für ein Kind sein, das evangelisch getauft wird. Der Taufpate tritt ja im Namen des Täuflings für den jeweiligen Glauben ein. Außerdem kommt noch der Ort hinzu (das allein braucht eine Dispens). Außerdem gäbe es ja die Möglichkeit, dass das Kind katholisch getauft wird und sie für die religiöse Erziehung geradestehen. Zwei Vorschläge: Soll das Kind evangelisch getauft werden, dann gehen Sie zum Pastor der Mutter. Soll das Kind katholisch getauft werden, dann gehen Sie in Südtirol zu Ihrem Pfarrer und bitten um eine Aussprache

Hallo,
darf ich Taufzeuge werden, obwohl ich aus der kath. Kirche ausgetreten bin, also keiner christlichen Gemeinschaft angehöre; schlimmer noch: Atheist bin?
Bin von Freunden gefragt worden und habe so meine moralischen Zweifel!
Besten Dank für eine Antwort, Benno

Lieber Benno, die Zweifel sind berechtigt, wenn es um einen Taufpaten geht. Das geht nicht - außer ... in Ihrer Anfrage ist hinter dem Atheist ein Fragezeichen. So ein Austritt ist ja nicht unumkehrbar. Lesen Sie mal in www.hauskirche.at unter Hauskreise die Kostprobe von "Sinn und Ziel des Lebens". Und ich bete jetzt für Sie1 Wer weiß? Zeuge können Sie für alles sein, auch für die Taufe - das aber ist an sich kein besonderes "Amt".

Guten Tag, ich habe ein Problem, meine Schwester ist Taufpatin von unserem Sohn, sie kümmert sich aber nicht um Ihn, und ich habe nicht das Gefühl das sie ihre Aufgabe ernst nimmt!Außerdem ist es jetzt offiziell, daß sie homosexuell ist, was mich sehr stört!Und ich mir gar nicht vorstellen kann, dass mein Sohn sich über Nacht oder längere Zeit bei Ihr wohl fühlt!Gibt es eine Möglichkeit den Taufpaten zu wechseln????
Liebe Grüße, DANKE

Liebe Freunde, ich habe schon einige ähnliche Fälle beantwortet. Taufpate bleibt Taufpate - die Verantwortung über sein Verhalten liegt beim ihm. Im Interesse des Kindes kann und soll man aber in solchen Fällen einen "Wahlpaten" wählen, der eventuell später auch Firmpate wird. Ihr Sohn braucht jemanden, bei dem er sich wohl fühlt und der ihn im Glauben begleitet. Aber beten Sie auch für Ihre Schwester!

Also ich hab den Eintrag mit dem evang.Firmpaten gelesen und ich muss sagen,dass es aber in unserer Gemeinde letztes Jahr einen Fall gab,dass eine evangelische Frau Firmpatin eines Firmlings war.Ich als Katholische muss aber sagen,dass ich das total in Ordnung finde,weil uns kaum was von Evangelischen
unterscheidet.Naja,jeder hat so seine Einbildung...
Gruß Julia

Ja so ganz ohne Unterschiede ist das ja doch nicht. Di e evangelische Kirche kennt z.B. keine Firmung. Aber um es "amtlich" zu machen. Das Kirchenrecht sagt über den Firmpaten in Can 874: 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;

Hallo,
ich bin evangelisch,möchte aber Firmpate werden,geht das?

Einfache Frage, einfache Antwort: Nein!

Mein Neffe möchte meine Tochter (17 Jahre alt) als Trauzeugin haben.Sie wird 14 Tage später 18.
Der Termin kann leider nicht verlegt werden.
Geht das,oder brauchten wir eine Sondergenehmigung?
Bitte um Antwort
Mit freundlichen Grüßen
Janina

Liebe Janina, der Pate muss nach dem Kirchenrecht (katholisch) das 16. Lebensjahr vollendet haben. Also eine schöne Taufe!

Kann man eine Taufe notariell beglaubigen lassen? Ist so was üblich und wenn ja, bei welcher Religionszugehörigkeit? Handelt es sich dabei (bei Hinzuziehung eines Notars bei der Festlegung, wer für das Kind im Notfall zuständig sein soll) überhaupt um eine Taufe?

Liebe Birgit, Der Notar hat bei der Taufe nichts verloren - das ist ein kirchlicher Ritus. Es wird natürlich über die erfolgte Taufe ein Dokument ausgestellt. Selbstverständlich kann man dieses Dokument nach der Taufe bei einem Notar beglaubigen lassen. Aus diesem Dokument geht allerdings nicht hervor, wer im Notfall für das Kind zuständig ist. Die Taufpatin oeder der Taufpate sind nur - zustätzlich zu den Eltern - für die religiöse Erziehung des Kindes ihrem Gewissen nach verantwortlich. Weltliche Zuständigkeiten können nur über ein Testament festgelegt werden. Dieses muss entweder handschriftlich vorliegen oder bei einem Notar hinterlegt sein.

Hallo
Ich habe folgendes Problem:
Meine Schwester ist die Taufpatin meiner Tochter ( 5 Jahre ).
Seit einiger Zeit nun trinkt meine Schwester sehr viel und hat auch einen sehr schlechten Umgang. Ich wollte nun wissen ob ich nicht jemand anderen darum bitten soll die Patenschaft für meine Tochte zu Übernehmen. Da ich den Kontakt zu meiner Schwester gerne abbrechen möchte weil meine Tochter seit dem letzten Streit nur noch Angst vor meiner Schwester hat. Können Sie mir einen Rat geben. Ich möchte mein Kind nicht ohne Patentante aufwachsen lassen. Meine war immer sehr wichtig für mich.
Vielen Dank im Voraus.

Liebe Gabi,
habe ähnliche Fragen schon beantwortet. Zunächst ein Rat: Beten Sie für Ihre Schwester, sie wird es brauchen und hat sicher Probleme. Die Patenschaft kann man nicht ausradieren. Aber es muss natürlich keinen "zwanghaften Kontakt" geben. In ähnlichen Fällen rate ich, sich schon jetzt um eine Firmpatin umzusehen, die das Vertrauen der Tochter hat und sie schon jetzt begleiten kann.

In Wien ist es möglich einem Kind zwei "gleichrangige" Taufpaten zur Seite zu stellen. Gibt es diese Möglichkeit in ganz Österreich oder ist das in einzelnen Diözesen anders?

Liebe Heidi, es gibt nur ein Kirchenrecht und das gilt überall. Zwei Taufpaten sind möglich, wenn ein Mann und eine Frau Taufpate sind. Die genauen Bestimmungen können Sie im Kirchenrecht nachlesen: http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht und dann Taufe.

Hallöchen liebe Mitarbeiter,

ist es möglich ein Kind im Raum Pforzheim evangelisch taufen zu lassen, auch wenn beide Elterteile nicht in der Kirche sind und auch nicht mehr eintreten wollen.
Kennen Sie einen Pfarrer in diesem Kreis, der ein Kind taufen würde.

Lieber Gerd bei lokale Praktikan bin ich leider überfragt. Grundsätzlich herrscht die Meinung vor, dass bei einem Kind, das getauft werden soll, auch die weitere religiöse Erziehung sichergestellt werden sollte. Ich kann mir vorstellen, dass ein Kind trotz der beschriebenen Situation getauft wird, wenn eine religiöse Bezugsperson vorhanden ist, der Religionsunterricht besucht wird ... Da müssen Sie jedoch mit dem zuständigen Pastor sprechen.

Unsere Tochter ist 3,5 Jahre, wurde am 24 nov. 2002 getauft, der Taufpate war röm. kath., er wechselte den Glauben (Zeuge Jehovas).
Kann man die Patenschaft annulieren lassen?
An wenn muß man sich wenden?
Brauche DRINGEND Rat!!!!!!!

Lieber Thomas, schade, dass der Taufpate Zeuge Jehovas geworden ist. Wahrscheinlich hat er keine Ahnung vom katholischen Glauben gehabt. Vielleicht aber liest er die Mappe Hauskreise (Kostprobe in http;//www.hauskirche.at). Zur Frage: Pate ist Pate - ein Wechsel ist nicht vorgesehen. Aber zwei Tipps: Zuerst - bitte beten Sie für den Taufpaten - vielleicht können Sie ihm auch die Mappe schenken - UND suchen Sie einen gläubigen Freund, der "Wahlpate" sein möchte und später auch Firmpate werden will. Das wäre doch eine Lösung?

Sehr geehrte Damen und Herren !

Letztes Jahr wurde mein Neffe geboren, und ich habe am 16.10. die Taufpatenschaft übernommen. Nun ist es leider so gekommen das mein Bruder und seine Frau nicht´s mehr mit mir zu tun haben wollen, bzw. das ich für die beiden gestorben sei (lt. deren Aussage). Ich möchte gerne wissen ob ich diese Patenschaft annullieren lassen kann! Natürlich wird mein Neffe immer in meinem Herzen und Gedanken sein aber ich möchte trotzdem zurück treten denn er hat das Recht einen Paten zu bekommen der sich auch um ihm kümmern bzw. sehen darf.
Ich bitte um Antwort.

Liebe Claudia,
die Patenschaft kann man nicht annullieren lassen - es ist ja eine Verpflichtung vor Gott. Ihr Herz, Ihre Gedanken und Gebete sollen Ihrem Neffen gehören. Wer weiß, was in einigen Jahren ist. Beten Sie auch für Ihrem Bruder und seine Frau. "Deus caritas est" - Gott ist die Liebe und er wird Ihr tun segnen.

Ich möchte mein Kind gern nach der Geburt taufen lassen, meine Freunde sprechen aber alle dagegen.Können sie mir gute und schlechte Gründe für eine Taufe nennen?

Liebe Anja, sie können das Buch "Hauskreise" über http.//www.hauskirche.at besziehen. Da werden Sie auch über die Taufe einiges erfahren: z.B. die damit verbundenen Gnaden: 5.Taufgnaden •Durch die Taufe werden sämtliche Sünden nachgelassen, die Erbsünde, alle persönlichen Sünden und die Sündenstrafen. •Man wird dabei zu einer „neuen Schöpfung“ (2 Kor 5,17) und zu einem „Tempel des Heiligen Geistes“ (1 Kor 6,19). •Durch die Taufe wird man auch Sohn oder Tochter Gottes (vgl. Gal 4,6)! oMan hat als Kind Gottes Anrecht auf die „erste Liebe“, Anrecht auf Verge-bung und Zuwendung. oMan besitzt auch das Erbrecht, nämlich auf den Himmel. •Der Seele wird ein unauslöschliches geistiges Zeichen eingeprägt, es ist das Siegel des ewigen Lebens. •Die neue Würde ist so groß, dass sie alle Vorstellungen übersteigt. •Durch die Taufe wird man ein Glied am Leib Christi und gehört fortan zur Gemein-schaft der Christen. •Man hat Anteil an allen Schätzen dieser Gemeinschaft und ist nicht alleine auf dem Weg zu Gott. •Man nimmt Teil am gemeinsamen Priestertum der Gläubigen. Ich kenne keinen Nachteil. Ich beziehe dies natürlich auf den Blick zur Ewigkeit. (Der ermordete Priester von Trabezun-Türkei wurde ermordet, weil er Christ war - aber er wird Gott schauen eine Ewigkeit)

ist es möglich, taufpate oder taufzeuge bei einem kath. ehepaar zu werden, wenn ein trauzeuge kath. ist und ich getauft, konfirmiert, evang., jedoch aus der kirche ausgetreten bin??
vielen dank für ihre hilfe

Lieber Markus, der Taufpate muss katholisch sein. Genaueres ist dem Kirchenrecht zu entnehmen. http://www.hauskirche.at, dann Rat&Tat, Kirchenrecht und Taufe anklicken.

Hallo,

ich würde gernen meinen Sohn (13 Monate) Taufen lassen. Als Taufpaten für ihn hätte ich gerne meine Freundin und ihren Freund. Leider ist nur er getauft worden. Ich will sie aber unbedingt als Taufpaten und nicht nur als Taufzeugen, weil das schließlich jeder machen könnte.
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass lediglich ein Taufpate nur die gleiche Konfession haben muss wie der Täufling. Stimmt das?
Mir liegt sehr fiel daran, dass meine Freundin Taufpatin wird und ich hoffe es gibt einen Weg, der dass ermöglicht.
Gruß und dank im Voraus

Liebe Sandra, jeder Taufpate muss katholisch sein. Die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte dem Kirchenrecht. http://www.hauskirche.at, Rat&Tat, Kirchenrecht, Taufe.

Die Taufpatin unserer Tochter hat nach 3 Jahren keinen " Bock " mehr auf uns und unsere Tochter.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, diese Patenschaft annullieren zu lassen ?

Lieber Andreas, ja, leider ist das oft so. Aber der Taufpate bleibt Taufpate. Aber es muss ja nicht etwas amtlich eingetragen sein, damit es wirksam ist. Hat Ihre Tochter jemanden, den sie besonders mag? Dann bitten Sie diese Person, ob sie nicht stellvertretend das Patenamt übernehmen würde. Diese Person ist dann nicht auf Erden in ein Register eingetragen, sondern im Himmel. Wär das eine Lösung? Und außerdem könnte diese Person einmal Firmpatin/pate werden.

Mein Onkel und meine Tante haben vor kurzem ein Kind bekommen und möchten mich nun als Taufpatin. Ich würde diese Aufgabe gerne übernehmen, gehöre jedoch keiner Glaubensgemeinschaft an.Ich wurde zwar katholisch erzogen, getauft und gefirmt, bin jedoch mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten und seit dem ohne Bekenntnis. Gibt es eine Möglichkeit dass ich trotzdem Patin werde?? Die Mutter und der Vater des Kindes sind übrigens beide katholisch.

Ja, es gibt eine Möglichkeit: Sich mit dem Glauben ein wenig zu beschäftigen und wieder in die Kirche eintreten. Leider muss man das bei uns tun, weil die Kirchezugehörigkeit mit der Kirchensteuer verquickt ist. Das wird sich sicher aber einmal ändern, denn wer getauft ist, bleibt getauft. Nur wenige wissen, was die Kirche wirklich ist und welches Glück und Privileg es ist, der Kirche anzugehören. Vielleicht ist das der Ruf des Kindes?

Wer wird üblicherweise zur Taufe eingeladen?
mfg
Marcel

Lieber Marcel, das ist ganz verschieden. Meist sind es die nahen Verwandten - Großeltern/Geschwister und gute Freunde. Die Eingeladenen sollten wirklich für das Kind beten - das ist das Wichtigste.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich katholisch Ehemann evangelisch
Pate katholisch
Kind soll getauft werden von evangelischen Pfarrer - da Taufe gemeinsam mit evangelischen Freunden und deren Kind stattfinden soll.

Habe nun gehört, dass sich die Religionszugehörigkeit nicht durch die Taufe, sondern durch die Eintragung im Stammbuch entscheidet und wir dazu Zeit haben, bis die Kommunion stattfindet. Wie weit trifft diese Aussage zu bzw. haben wir durch o.g. Konstellation Einschränkungen? Was ist wenn der Pate evangelisch wäre?

Wie weit sind Ihre Antworten rechtlich untermauert? Kann ich damit bei einem Pfarrer (evang. od. kath.) argumentieren? Gilt gleiches auch in Deutschland? Wie weit sind Änderungen vorgesehen (Hinblick zweites Kind in ? Jahren)?

Vielen Dank für die Information.

Mit freundlichen Grüßen



Liebe Sandra,
zu Ersten: Unsere Antworten sind sicher gut untermauert aber rechtlich nicht verbindlich. Ihre Frage ist sehr kompex.
Bei einer katholischen Taufe muss der Pate katholisch sein - er soll ja das Kind im katholischen Glauben begleiten. Ein Eingehen auf "evangelische Freunde" oder "katholische Freunde" trifft nicht das Wesen der Taufe!
Wenn auch die katholische und evangelische Kirche die Taufe jeweils gegenseitig anerkennen so ist doch jeweils auch eine Kirchenzugehörigkeit gegeben. Die Taufe wird ja in der jeweiligen Religionsgemeinschaft un das Matrikelbuch eigetragen. Und es gibt nicht nur eine "Christentaufe".

Hallo,
ist es möglich einen Tauftermin schon vor der Geburt festzulegen ? Ich bin jetzt in der 33. SSW und möchte gerne am weißen Sonntag nach der Kommunion meiner Tochter taufen lassen, die sich auch sehr darüber freuen würde ?
Die Gemeinde der ich angehöre sagt es sind nur max. 3 Taufpaten möglich, ich möchte aber gerne 4, da meine Nichten noch recht jung sind 14 (r.k.) und 15 (e.v.). Deshalb will ich noch zwei ältere Erwachsene (beide 52 u. r.k.).Dachte es sind mehrere möglich, wie auch hier angegeben.
Außerdem wird meine jüngere Nichte im Sommer erst gefirmt, die Taufe ist aber im April, ist das generell ein Problem ??

Danke im Voraus !!!!!!!!!!!!!!!

Liebe Freunde, das ist vom Pfarrer/Pastor abhängig. Warum sollte es nicht gehen? Ich kann nur für die katholische Kirche schreiben: Da ist normalerweise nur EIN Taufpate vorgesehen. Ein Mann und eine Frau können auch gemeinsam Taufpaten sein. Für "Taufzeugen" gibt es keine Begrenzung, die sind ja alle, die bei der Taufe teilnehmen.

Ich bin Taufpatin eines zweijährigen Mädchens.Wäre es grundsätzlich möglich, aus persönlichen Gründen, eine Patenschaft zu annulieren bzw. zurückzulegen.

Liebe Waltraud, eine Annulierung einer Patenschaft ist nicht vorgesehen. Ihre eigentliche Aufgabe ist aber primär, für das Kind zu beten.

ich habe drei kinder.davon sind die ersten 2 getauft.das dritte kind stammt aber von einer affäre,die ich gehabt habe.meine ex-affäre ist aber auch wie ich verheiratet und dessen frau möchte nicht,das er weder zu mir noch zu seinem sohn kontakt hat.damals hat er aber gesagt,das er nicht will,das der kleine getauft wird,ich aber stamm von einer kirchlichen fam.ab.nun aber meine frage.kann ich auch ohne zustimmung das kind taufen lassen?Oder brauche ich sein ja-wort dazu.ich muß dazu sagen,das momentan das urteil noch nicht gefällt ist,das mein mann nicht der vater ist,darum hat er auch noch keine vaterschaftsanerkennung unterschrieben.wir haben das durch die vaterschaftstest heraus gekriegt.ich wär für ihre hilfe sehr dankbar.mit freundlichen grüßen,susanne l.

Liebe Susanne, da noch kein Vaterschafts-Urteil gefällt ist, würde ich das Kind umgehend taufen lassen!

Guten Morgen!
Wir erwarten in den nächsten Tagen Nachwuchs, den wir - beide Katholisch - natürlich auch taufen möchten. Vom Bekanntenkreis kommt leider nur eine evang. Person in Frage! Mir ist bekannt, dass die Paten kath. sein müssen, daher meine Frage:
Diese ausgewählte Person ist in diesem Fall nur Taufzeuge, kann dann der Pate entfallen und hält der Taufzeuge dann das Kind?
Im Voraus vielen Dank für Ihre Antwort!

Viele Grüße
Claudia Pavic

Liebe Claudia, das Kind braucht auch einen Paten! Im Kirchenrecht steht: § 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden. Aber es aknn auch der Pfarrer einen geeigneten Taufpaten vorschlagen.

Mein Mann ist nicht getauft und wurde nun von unseren besten Freunde, sie sind katholisch und evangelisch, gebeten, der Taufzeuge ihres Kindes zu sein. Ist das möglich?

Liebe Anke, man muss wesentlich unterscheiden zwischen Taufpate und Taufzeuge. Der Taufpate soll das Kind im Glauben begleiten und der muss natürlich getauft und möglichst gläubig sein. Ein Taufzeuge bezeugt nur ein Ereignis und Zeuge kann jeder sein.

Ich möchte Taufpate beim Sohn meines Bruders werden, bin aber aus der kathol. kirche ausgetreten.
muss ich wieder eintreten um den Taufpaten machen zu können oder gibt es einen anderen Weg ??
mfg

Lieber Andi, in einer Partei kann man nur mitreden, wenn man Parteimitglied ist. Warum treten Sie nicht wieder in die Kirche ein und beschäftigen Sie sich mehr mit dem Glauben? Es ist doch das Einzige, was unserem Leben wirklich Sinn gibt - Sinn, der bleibt! Organisieren Sie sich die Mappe "Hauskreise" unter www.hauskirche.at finden Sie eine Kostprobe. Lesen Sie, was die Kirche lehrt, treten Sie ein, werden Sie Pate und begleiten Sie Ihr Patenkind im Glauben - das wäre doch was für "echte Männer"! Man kan stolz auf die katholische Kirche sein - wieviele haben ihr Leben dafür hingegeben! Einen anderen Weg um Taufpate zu werden, gibt es nicht!

Hallo, ich bin Taufpatin seit nun fast 12 Jahren und habe dieses Amt sehr gerne übernommen und meines erachtens auch bis jetzt in jedem Punkt erfüllt.Ich habe ein gutes freundschaftliches Verhältnis zu meinem Patenkind,jedoch seit geraumer Zeit einige Differenzen mit der Mutter meines Patenkindes, sie ist meine Schwester. Trotz unserer Differenzen wurde das Verhältnis und der Kontakt zu meinem Patenkind dadurch nie getrübt. Deshalb war ich verletzt und nicht zu letzt auch verägert als ich über Dritte erfahren musste, daß zur Firmung eine andere Frau die Patenschaft übernimmt.
Meine Frage:
Bin ich zu unrecht verletzt, da ich die Firmpatenschaft als Bestädigung der letzen 12 Jahre sehe.
Bitte um baldige Antwort an die genannte E-Mail Adresse
Vielen Dank
Simone

Liebe Simone, Ich glaube, Ihr Ärger ist gegenstandslos. Taufpate und Firmpate sind meistesn verschiedene Personen. Meine eigenen Kinder haben jeweils verschiedene Tauf- und Firmpaten. Es können doch nicht genug Menschen für einen jungen Christen beten - oder? Bleiben Sie weiter eine gute Taufpatin - das Amt erlöscht nicht durch eine Firmpatin.

Ich bin 16 jahre alt, evangelisch, getauft und konfirmiert. Meine Mutter hat mit ihrem 2. Ehemann nun ein Kind das in Kürze evangelisch getauft werden soll. Ist es möglich das ich als Halbschwester Taufpatin werde?

Liebe Nina,

Antwort: "JA"

Dazu das Kirchenrecht über den Taufpaten:
Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation ‚beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt.

Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen.

Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich:
1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten;
2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig;

3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;
4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein;
5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein.
§ 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden.

Braucht man zur Taufe einen Paten?? Genügt auch ein Taufzeuge?? Kann ein Taufzeuge auch jemand sein, der schon aus der Kirche ausgetreten ist???

Liebe Freunde, Ja, man braucht einen Paten. Taufzeuge kann jeder sein.

Ich möchte mein Kind im Mai taufen lassen und leider tritt bei allen eventuellen Taufpaten ein Grund ein, dass diese nicht Paten werden können, wer von den angeführten Personen könnte angenommen werden:
1. Pate wäre katholisch - getauft und gefirmt ist aber behindert und hat einen gesetzlichen Vormund, kann er zusammen mit dem Vormund als Pate antreten?
2. keine kirchliche Hochzeit bzw. standesamtlich geschieden;
3. evangelischer Pate
Wenn keiner der 3 angeführten Personen Pate werden kann, geben Sie mir bitte an was die Voraussetzungen sind.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen

Liebe Patricia, Sie finden die Voraussetzungen für das Patenamt im Kirchenrecht. Wir haben diese Seite in www.hauskirche.at unter Rat&Tat, dann "Kirchenrecht" und dort unter Taufe nachschauen. Dort stehen auch die Bedingungen für den Paten. Es ist natürlich so: Der Pate soll ja stellvertretend für das Kind das "JA" zum katholischen Glauben sagen. Das ist natürlich für einen evangelischen Paten unmöglich. Sie werden aber sicher jemanden finden, der Ihr Kind liebt und es auch religiös begleiten will.

Ich bin standesamtl. verheiratet und habe 2 Kinder. Ich war vor meiner Heirat schon der Taufpate meiner Nichte. Jetzt möchte sie mich, logischerweise, auch als Firmpaten. Ist das möglich - ich erfülle ja sämtl. Bedingungen des can. 874 des Kirchenrechts.
2.Anfrage bereits. MfG

Lieber Josef! Alle Achtung über Ihren Informationsstand (can. 874). Da Sie nicht kirchlich verheiratet sind erfüllen Sie genau genommen die Bedingungen nicht ganz. Es heißt ja auch: "3° ... muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;". Um es krass auszudrücken: Sie würden ohne Führerschein Fahrstunden geben. Der Pate soll aber das Patenkind voll in den katholischen Glauben führen. Konkret zur Frage: Die Zulassung zum Patenamt ist in Ihrem Fall wahrscheinlich Ermessenssache des Pfarrers. Meine Anregung: Wäre das nicht ein Anlass, kirchlich zu heiraten? Wissen Sie, dann ist Gott in Ihrer Mitte! Dies ist wünderschön! Das sage ich aus langjähriger eigener Erfahrung.

Hallo ich hätte eine Frage von meiner Freundin:
Der Taufpate ihres Sohnes ist letztes Jahr ganz plötzlich verstorben. Jetzt wollte sie wissen wie das jetzt mit dem Patenamt funktioniert? Kann da nachträglich ein anderer sich als Pate eintragen lassen oder hat ihr Sohn(er ist erst 2,5 Jahre alt) sein ganzes Leben lang keinen Paten?
Danke für die Antwort

Liebe Freunde! Der Pate bleibt Pate! Wir glauben ja an die Auferstehung. Der Pate wird von "drüben" sein Amt ausführen. Aber wählen Sie für Ihren Sohn einen "Wahlpaten", einen geistlichen Begleiter, da brauchen Sie keine Formalitäten.

Meine Tochter, 15 Jahre, gefirmt, röm. Kath., Österreichische Staatsbürgerin, soll Taufpatin ihrer Cousine, deutsche Staatsbürgerschaft, evangelisch/lutherische Kirche werden. Was gibt es zu beachten?

Liebe Anita, es gilt zu fragen, ob die evangelische Kirche damit einverstanden ist und ferner, wie das Patenamt verstanden wird. Der Pate soll ja in der Religion des Taufkindes Beistand sein. Für einen Katholiken ist es aber nicht möglich, die evangelische Theologie zu fördern und umgekehrt. Es ist sicher besser, Ihre Tochter wird Taufzeugin ohne Verpflichtung zur Unterweisung in der evangelischen Theologie. Ich hoffe, Sie verstehen die Problematik.

Ich habe für meine Tochter ganz bewusst nur eine Taufpatin gewält. Meine Schwester. Wir sind evangelisch. Sie kümmert sich allerdings nie um meine Tochter. Sie ist mittlerweile 8 Jahre alt und fragt immer nach ihr. Ich weiß nie was ich ihr sagen soll...denn außer an ihrem Geburtstag sehen wir sie nie und dann auch nur weil sie ein Geschenk bringen will.
Heute hatte ich eine starke Auseinandersetzung mit meiner Schwester. Sie hat uns beschimpft und gesagt, das meine Kinder dumm wären und schlecht erzogen und das sie den Kontakt zu uns ganz abbrechen will. Ich möchte schon, das meine Tochter außer ihren Eltern noch religiösen Beistand von einer Patin hat. Gibt es eine Möglichkeit die Patenschaft wegen besonderen Bedingungen anulieren zu lassen. Das zusammensein ist leider unmöglich geworden.

Liebe Alexandra, schade, beten Sie für Ihre Schwester!!! An sich wird das Patenamt bei der Taufe fixiert. Aber man kann doch wohl einen Wahlpaten/Patin finden. Der muss doch nicht in irgendwelche Bücher eingetragen sein. Vielleicht finden Sie eine Tante/liebe Bekannte, die das Patenamt stellvertretend ausüber will. Diese Person können Sie ja zusammen mit Ihrer Tochter suchen - ich glaube, das wäre eine Lösung - oder? Ihre Schwester ist dann immer noch verpflichtet, für Ihre Tochter zu beten - vielleicht tut sie das auch. Der Riss wird durch ein Entziehen der Patenschaft nicht größer und einen "gliebten Wahlpaten" gibt es auch.

Wir möchten bald unser kind taufen, meine freundin die als taufpate in frage kommen würde ist aber aus der kirche ausgetreten. kann sie trotzdem taufpate sein oder nicht? bitte um schnelle antwort!
danke

Liebe Verena, Nein, der Taufpate darf nicht ausgetreten sein. Sehen Sie auch im Kirchenrecht unter www.hauskirche.at/Rat&Tat/Lebenshilfe/Taufe

Hallo, ist es möglich eine Patenschaft zu annulieren? Ich selber bin 23 Jahre alt, daher erwachsen und es bedarf keiner Patenschaft mehr. Die jetzigen Paten werden meiner Familie und mir zunehmend unangenehm, da sie sich in interfamiliäre Dinge einmischen und mit der Begründung der Patenschaft diese Einmischungen rechtfertigen. Ich überlege daher einen Notar zu Rate zu ziehen um die Patenschaft rechtswirksam annulieren zu lassen und um diesen unangenehm gewordenen Menschen Ihre Argumente und Ihre rechtlichen Ansprüche gegenüber meiner Familie und mir zu nehmen.
Vielen Dank für Ihre Beratung.

Lieber Andreas, eine Patenschaft kann man grundsätzlich nicht aufheben. Aber - ein Pate darf sich in keiner Weise in interfamiliäre Dinge einmischen. Man kann auch einem Paten "Hausverbot" aussprechen und bei Nichtbeachtung sogar die Polizei wegen "Hausfriedensbruch" zu Hilfe rufen.

Übernahme Patendienst: die von uns ausgewählte Taufpatin für unsere Tochter erfüllt alle Kriterien zur Übernahme des Patendienstes (älter 16 Jahre, katholisch getauft, gefirmt, führt ein christliches Leben, keine kanonische Strafe) ist aber rund um die Affäre Krenn aus der Kirche ausgetreten - ist aber weiterhin katholisch und führt ein Leben, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Patenamt entspricht. Darf sie Taufpatin sein und wenn nein, wie sollen wir das einmal unserer Tochter erklären?

Liebe Freunde, der Pate darf nicht aus der katholischen Kirche ausgetreten sein. Es macht ja auch keinen Sinn, aus der Kirche auszutreten, weil ein Glied der Kirche Anstoss erregt. Die Kirche ist ja mehr als ein Bischof. Warum tritt die Taufpatin nicht wieder in die Kirche ein? Bischof Küng führt die Diözese mit viel Engagement und Liebe. Außerdem - letztlich ist doch Christus selbst das Haupt der Kirche und nicht ein sündhafter Mensch. Sie müssten Ihrer Tochter dann einmal sagen, dass die Taufpatin, die Sie ausgesucht hatten, nicht Patin wurde, weil sie aus der katholischen Kirche ausgetreten war - sie ist aus der Weltkirche und nicht aus einer "Diözesankirche" ausgetreten.

Wir wollen demnächst unseren Sohn taufen lassen. Wir sind beide katholisch. Ein Taufpate ist evangelisch und vor kurzem aus der Kirche ausgetreten. Taufpate kann er wohl nicht werden, oder? Ist es trotzdem möglich, das er Taufzeuge wird oder muß er dafür wieder eintreten?

Lieber Tassilo, der Taufpate muss katholisch sein und darf nicht aus der Kirche ausgetreten sein. IOhr bekannter kann aber als Taufzeuge benannt werden.

Hallo!
Ich bin evangelisch und soll Taufpate werden. Das Kind ist aber katholisch. Ist das trotzdem möglich ?( Der Pfarrer ist sehr streng katholisch und ich befürchte, daß er mich vielleicht nicht akzeptieren wird )

Liebe Ulrike, Der Taufpate muss katholisch sein, er spricht ja stellvertretend für das Kind das "ja" auch zum katholischen Glauben. Sie können aber "Taufzeugin" sein. Genaueres können Sie dem Kirchenrecht entnehmen. Sie finden das unter www.hauskirche.at/Rat&Tat/Kirchenrecht/Taufe.

meine frau und ich wollen unsere tochter kirchlich taufen lassen ich selber bin aber vor jahren aus der kirche ausgetreten mein frau ist röm.-kath.ist aber hausfrau und zahlt somit keine steuern ,geht das trotzdem mit der taufe ?

Liebe Freunde, das geht ok. Lesen Sie die Bestimmungen zur Taufe unter www.hauskirche.at unter Rat & Tat, Kirchenrecht und Taufe. Bitte nehmen Sie bald Kontakt mit Ihrem Pfarrer auf.

Zu welchen Anlässen bzw. wie oft soll der Taufpate dem Patenkind Aufmerksamkeiten schenken? Ostern, Weihnachten, Geburtstag ist ja klar, aber wann noch?

Liebe Mimi, der Taufpate ist in erster Linie da um für das Kind zu beten und in der Glaubensunterweisung mitzuhelfen. Alles andere ist "Beiwerk" und Ihrem Gutdünken überlassen!

Kann ein Pastoralassistent oder Pfarrassistent eine Taufe spenden. Ich glaube nein.
Gibt es Beauftragungen für obengenannte durch das Ordinariat? So geschehen in einer österreichischen Diözese. Taufen sind doch nur in den wenigsten Fällen ein Notfall und es gibt in jedem Dekanat noch genügend Priester und auch Diakone.
Ist obiges nicht erlaubt, an wem kann man sich wenden?

Das Kirchenrecht sagt dazu folgendes: KAPITEL II SPENDER DER TAUFE Can. 861 — § 1. Ordentlicher Spender der Taufe ist der Bischof, der Priester und der Diakon, unbeschadet der Vorschrift des can. 530, n. 1. § 2. Ist ein ordentlicher Spender nicht anwesend oder verhindert, so spendet die Taufe erlaubt der Katechist oder jemand anderer, der vom Ortsordinarius für diese bestimmt ist, im Notfall sogar jeder von der nötigen Intention geleitete Mensch; die Seelsorger und vor allem der Pfarrer müssen sich angelegen sein lassen, die Gläubigen über die rechte Tauf weise zu belehren. Can. 862 — Außer im Notfall darf ohne die nötige Erlaubnis niemand in einem fremden Gebiet die Taufe spenden, selbst seinen Untergebenen nicht. Can. 863 —. Die Taufe von solchen, die dem Kindesalter entwachsen sind, mindestens aber derer, die das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben, ist dem Diözesanbischof anzutragen, damit sie von ihm persönlich gespendet wird, Wenn er dies für angebracht hält.

Ich erwarte im dezember mein Kind und möchte es von einem guten freund taufen lassen, dieser wurde aber nie gefirmt, kann er trotzdem die patenschaft übernehmen?

Er darf die Patenschaft nicht übernehmen. Das Kirchenrecht verlangt vom Paten:

Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich:
1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten;
2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig;
3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht;
4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein;
5° er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein.
§ 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden.

wir erwartenim märz unser erstes kind, sind aber beide aus der kirche ausgetreten. mein freund war evangelisch und ich röm.kath. nun würden wir unser kind trotzdem gerne taufen lassen. ist es möglich, dass nur der taufpate in der kirche ist und wir nicht, oder welche möglichkeiten gibt es in unserem fall?

Liebe Angie! Das Schönste wäre, wenn Ihr Euch entschließen könntet wieder in die Kirche einzutreten - sich mit dem Glauben intensiver zu befassen. z.B. mit der Mappe Hauskreise - www.haiskirche.at. Dass das Kind getauft werden soll, finde ich sehr schön, aber das hängt sehr vom Pfarrer ab. Es muss nämlich die religiöse Erziehung des Kindes sichergestellt werden. Sprechen Sie doch einmal mit dem zuständigen Pfarrer und lassen Sie sich nicht entmutigen. Nehmen Sie vielleicht die Taufpatin mit. Wenn das Kind getauft wird, dann sollen Sie natürlich dabei sein, da schmeißt Sie niemand raus!

Meine Frau und ich wollen unsere Tochter taufen lassen. Als Taufpate ist ihre Schwester und als Taufzeugin meine Schwester vorgesehen. Ist dies möglich? Beide sind katholisch und erfüllen die Voraussetzungen für eine Patenschaft.
Danke im voraus.

Liebe Freunde, in der katholischen Kirche ist an sich nur eine Taufpatin bzw. ein Taufpate und eine Taufpatin vorgesehen. Eine Taufzeugin kann aber sicher auch genannt werden. Sprechen Sie bitte mit Ihrem zuständigen Pfarrer.

Ich bin Katholikin und erwarte im Dezember mein erstes Kind. Ich möchte wissen ob ich meinen Sohn mit dem Namen Sven katholisch taufen lassen kann.
Bitte um Rückmeldung!

Liebe Michaele, alles Gute für die letzten Monate! JA! Svethun (Swithun, Sven, Svend) Namenstag: 2.7. Svethun (Swithun) zählt zu den hervorragendsten Gestalten der englischen Kirche des 9. Jhdts. Der sehr gebildete, aber trotzdem einfache Mann war vor seiner Ernennung zum Bischof von Winchester Kanzler von König Egbert von Wessex und Erzieher des Kron-prinzen. Nach seiner Ernennung zum Bischof legte er aus Bescheidenheit alle seine Visitationsreisen zu Fuß zurück. + 2.7.863.

Ich habe bitte folgende Frage.

Ich bin vor einigen Jahren von der röm.kath. Kirche ausgetreten, da ich hinter vielen päpstlichen und sonstigen Ansichten und Entscheidungen nicht stehen
konnte. Was aber nicht heißt, daß ich sonst nichts mit dem kath. Glauben anfangen kann.
Mein Mann ist Evangelisch.

Zu meiner Frage.
Meine Zwillinge sind gestern in die Schule gekommen,ich würde sie gerne am katholischen Unterrricht teilnehmen lassen, und auch katholisch ( wir leben in einer kath. Gemeinde) taufen lassen, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen, und an allem teilnehmen können.
Ist eine Taufe meiner Kinder möglich, auch wenn ich nun ohne konfesion bin, also ausgetreten bin ?
Oder müsste ich dazu wieder in die kath. Kirche eintreten.

Vielen lieben Dank für ihre Antwort !

Silvia

Liebe Silvia, darf ich Sie auf das Kirchenrecht verweisen. Sie finden dies in www.hauskirche.at unter Rat&Tat und Kirchenrecht. Nach dem darin enthaltenen Passus: 2° es muß die, begründete Hoffnung bestehen, daß das Kind in der katholischen Religion erzogen wird; wenn diese Hoffnung völlig fehlt, ist die Taufe gemäß den Vorschriften des Partikularrechts aufzuschieben; dabei sind die Eltern auf den Grund hinzuweisen: dürfte der katholischen Taufe nichts im Wege stehen. Es hängt aber viel vom zuständigen Pfarrer ab - suchen Sie ihn auf. Wenn Sie wieder in die Kirche eintreten würden, wäre dies überdies wunderbar; vergessen Sie dabei die Kirchensteuer. Vielleicht wäre es - Sie sind ja sehr offen - schön, wenn Sie zusammen mit Ihrem Mann z.B. die Mappe "Hauskreise" durcharbeiten würden. Sie finden eine Kostprobe in www.hauskirche.at.

Ich habe vor 12 Jahren die Patenschaft für das Kind meiner Cousine übernommen. Das Kind hat mir jetzt mehrfach mitgeteilt, dass es mit mir als Patentante nicht einverstanden ist und sich eine andere Person als Patin wünscht. Ich würde dem Kind Wunsch des Kindes gern entsprechen, da ich merke, dass es doch relativ unglücklich mit der Entscheidung Ihrer Eltern, mich als Patin auszuwählen, ist. Wie muss ich mich jetzt verhalten und welche Möglichkeiten gibt es, um ein Patenamt niederzulegen.

Das Patenamt ist eigentlich nicht übertragbar. Sagen Sie, dass Sie für das Kind weiter beten werden und fühlen Sie sich nicht zu anderen Dingen verpflichtet, wenn das Kind dies ablehnt. Wenn das Kind katholisch ist wird es ja demnächst gefirmt werden und da kann es ja einen Firmpaten bekommen, mit dem es glücklicher ist.

ich wollte fragn ab wieviel jahren man jemanden taufen kann??? ich bin katholisch!!! bitte um eine schnelle antwort.dankeee

Liebe Jaclyn, in der katholischen Kirche kann ein Kind schon unmittelbar nach der Geburt getauft werden. Der Taufpate muss das 16. Lebensjahr vollendet haben. Der Diözesanbischof kann allerdings anderes bestimmen.

Liebe Ratgeber,
ich bin sehr glücklich mit einer Protestantin verheiratet, bin aber selber aus der Kath. Kirche ausgetreten, da ich die weltweit einmalige konfessionsübergreifende Zwangsabgabe im deutschprachigen Raum ablehne. Mein Glaube, bzw. Moral- und Ethikvorstlleung sind aber fest in der katholischen Tradition verankert. Jetzt stellt sich für uns die Frage, in welcher Konfession wir unser Kind taufen lassen. Meine Frau und ich tendieren zur katholischen Taufe, da wir in einem recht konservativ-katholischen Umfeld leben. Die angedachte Patin ist praktizierende Katholikin. Meine Frage: Ist dies überhaupt möglich? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?
Viele Grüße.

Liebe Freunde, viele leiden unter der Kirchensteuer - leider! Ich würde raten: treten Sie trotzdem wieder ein. Bzgl. der Taufe müssen Sie mit dem zuständigen Pfarrer sprechen, da gibt es verschiedene Auffassungen. Vor allem muss die katholische Erziehung des Kindes gewährleistet sein.

darf man bei einer taufe mehr als zwei paten nehmen?

Liebe Nadine, nach katholischer Praxis ist grundsätzlich nur ein Pate/Patin oder ein Pate und eine Patin zulässig.

Wir wollen jetzt bald unseren Sohn kath. taufen lassen unsere Paten sind beide evangelisch geht das oder gibt es da eventuell Probleme , ich habe gehört das ein Pate den kath. glauben haben muß ,aber die kirche kann einem doch nicht die Paten vorschreiben . Paten sind doch später für das kind da wen uns mal was passieren sollte da ist es doch egal ob kath. oder evangelisch da fragt das Kind bestimmt nicht nach.

Lieber Thomas!
Das Kind wird mit der Taufe ja auch in eine Glaubensgemeinschaft aufgenommen und da ist das Bekenntnis dess Taufpaten nicht egal. Der Taufpate muss daher katholisch sein. Ein Taufzeuge kann evangelisch sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin mit einer israelischen Juedin standesamtlich verheiratet. Wir haben einen Sohn, Noah. Die Ehe ist wegen unzumutbarer Gewalt der Frau u.a. gegen Mann und Kind gescheitert und wird nun geschieden. Dennoch hat die Frau das Sorgerecht erhalten und droht nun in wenigen Tagen nach Israel zurueckzugehen und meinen Sohn mitzunehmen. Ich bin ein glaeubiger Christ und in extremer Angst und Trauer um meinen Sohn, den ich, so wie es aussieht die naechsten Jahre nicht mehr wiedersehen werde, da die Frau es nicht will. Zudem habe ich Angst um sein Leben, da die Frau in eines der gefährdeten Gebiete des Landes ziehen will, wo ihre Eltern wohnen. Es mag merkwuerdig klingen, aber ich moechte meinen Sohn gern taufen lassen, um ihn diesen Segen mitzugeben und dereinst, wenn ich ihn dereinst wiedersehen würde, den Kontakt zu der religioesen Wurzel ermoegliche, aus der er auch stammt.
Sie koennen sich vorstellen, dass die Mutter dies nicht moechte. In ihren Augen ist er ein Jude, da er eine jüdische Mutter hat. Wie kann/soll ich mich verhalten? Ich bitte um Antwort.

Lieber Frank! Sie werden wahrscheinlich keinen Priester finden, der in dieser Situation Ihren Sohn tauft. Beten Sie in dieser Situation für Ihren Sohn und Ihre Frau. Segnen Sie beide!!! Lesen Sie auch alle Beiträge zur Taufe durch.

Guten Tag.
Folgende Frage:
Meine Lebensgefährtin und ich sind beide aus der röm.kath. Kirche ausgetreten. wir haben mittlerweile zwei Kinder. Der erste ist bereits getauft worden (auch zu diesem Zeitpunkt waren wir schon ausgetreten). jetzt ist ein neuer Pfarrer zuständig, der uns obwohl wir eine gläubige Patin haben, die Tauferlaubnis verweigert. Er sagt es muss mindestens ein Elternteil den Kirchenbeitrag zahlen.... Für und wäre es aber wichtig dem Kind ein Leben mit der Kirche zu ermöglichen. Denn wie kann es sich gegen oder für die Kirche entscheiden, wenn es nie an gottesdiensten, religionsuntericht und dergleichen teilgenommen hat. ich finde das vom Pfarrer ehrlich gesagt unglaublich.
Bitte um Anwort - Danke

Lieber Michael! Der Pfarrer handelt insofern korrekt, als ja auch nach der Taufe die religiöse Erziehung des Kindes gewährleistet sein muss. Er steht wohl auf dem Standpunkt, dass dies durch die Taufpatin alleine nicht geschehen kann. Aber es geht wohl nicht primär um den Kirchenbeitrag sondern um die Kirchenzugehörigkeit. Eine Überrgangslösung: Schauen Sie sich in www.hauskirche.at den Puinkt "Hauskreise" an und bestellen Sie die Mappe. Arbeiten Sie die Mappe gemeinsam durch - vielleicht ist dann das Problem gelöst. Ein Rat: Halten Sie an Ihrem tollen Plan für die Taufe fest!!!

Mein Partner ist römisch-katholisch, während ich evangelisch bin. Ich habe eine Tochter aus 1. Ehe, die evangelisch getauft ist. Niemand von uns ist aus der Kirche ausgetreten. Mein Partner wünscht, daß unser gemeinsames Kind, mein 2. Kind, röm.-kathl. getauft wird. Es fällt mir schwer meine beiden Kinder nicht gleich zu stellen. Was raten sie mir?
Desweiteren möchte mein Freund seinen Bruder als Paten bestimmen. Das müsste möglich sein, weil er ebenfalls katholisch ist. Ich frage mich , ob meine evangelisch getaufte und konfirmierte Freundin, die aber aus der Kirche ausgetreten ist, daneben als Taufzeugin benannt werden kann, oder ist Voraussetzung, dass sie noch Kirchensteuer zahlt?

Lieber Gruß,
Alexandra

Liebe Alexandra, ich rate als Erstes, beschäftigen Sie sich gemeinsam mit den Glauben (z.B. an Hand der Hauskreismappe ... Kosprobe in www.hauskirche.at). Ich bin katholisch und würde daher mein Kind katholisch taufen - obwohl - die Taufe wird ja gegenseitig anerkannt. Es geht dabei aber um die Kirchenzugehörigkeit. Bitte nicht böse sein, aber da bietet die katholische Kirche doch viel mehr. Mit dem Paten dürfte es keine Schwierigkeiten geben, die Freundin kann Taufzeugin sein.

Hallo! Wir wollen noch dieses Jahr unsere Kinder taufen lassen, haben aber noch ein paar Fragen. Also ich bin römisch- katholisch und hatte meine Komunion, mein Mann ist dieses jahr in den katholischen Glauben gewechselt und unsere Kinder sollen auch katholisch getauft werden. Mein Sohn ist allerdings nicht von meinen Mann und der Kindesvater möchte nicht das unser Sohn mit irgendeinen Glauben aufwächst, kann ich ihn trotzdem taufen lassen? Und dann haben wir das Problem mit den Taufpaten, meine eine Schwester ist auch katholisch und meine andere Schwester hat in den evangelischen Glauben gewechselt. Können trotzdem beide die Patenschaft übernehmen oder kann meine katholische Schwester für beide Kinder die Patenschaft übernehmen und meine evangelische Schwester nur Zeugin sein? Wenn nicht, muß es für jedes Kind einen Paten geben?
Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Liebe Katja! Das römische Recht lautet: KAPITEL IV PATEN Can. 872 — Einem Täufling ist, soweit dies geschehen kann, ein Pate zu geben; dessen Aufgabe ist es, dem erwachsenen Täufling bei der christlichen Initiation‚ beizustehen bzw. das zu taufende Kind zusammen mit den Eltern zur Taufe zu bringen und auch mitzuhelfen, daß der Getaufte ein der Taufe entsprechendes christliches Leben führt und die damit verbundenen Pflichten getreu erfüllt. Can. 873 — Es sind nur ein Pate oder eine Patin oder auch ein Pate und eine Patin beizuziehen. Can. 874 — § 1. Damit jemand zur Übernahme des Patendienstes zugelassen wird, ist erforderlich: 1° er muß vom Täufling selbst bzw. von dessen Eltern oder dem, der deren Stelle vertritt, oder, wenn diese fehlen, vom Pfarrer oder von dem Spender der Taufe dazu bestimmt sein; er muß zudem geeignet und bereit sein, diesen Dienst zu leisten; 2° er muß das sechzehnte Lebensjahr vollendet haben, außer vom Diözesanbischof ist eine andere Altersgrenze festgesetzt oder dem Pfarrer oder dem Spender der Taufe scheint aus gerechtem Grund eine Ausnahme zulässig; 3° er muß katholisch und gefirmt sein sowie das heiligste Sakrament der Eucharistie bereits empfangen haben; auch muß er ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Dienst entspricht; 4° er darf mit keiner rechtmäßig verhängten oder festgestellten kanonischen Strafe behaftet sein; 5 er darf nicht Vater oder Mutter des Täuflings sein. § 2. Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge, zugelassen werden. Ich hoffe, dass damit vieles klar ist. Wenn Sie die Erziehungsberechtigung für Ihren Sohn haben, dann müßten Sie ihn auch taufen lassen können. Die getaufte und gefirmte Schwester kann Taufpation sein, die efvangelische Schwester Taufzeugin.

Die Schwester meines Freundes will ihr Kind Taufen lassen in einer katholischen Pfarre.Nun ist die Frage: Kann mein Freund(Muslime) keine Taufpatenschaft übernehmen oder Taufzeuge werden?Oder aber sich in irgendeiner Form daran beteiligen?Danke

Ein Muslim kann natürlich bei einer katholischen Taufe dabei sein, aber keine Funktion übernehmen.

Meine Nichte bittet mich persönlich darum, ihre Firmpatin zu werden. Ich bin aus der Kirche ausgetreten, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich sehr gut an Gott glauben und mit ihm kommunizieren kann, ohne mich der Institution Kirche verpflichtet fühlen zu müssen.
Mein Austritt zweifelt somit nicht den katholischen Glauben an, sondern gesteht mir das Recht zu frei meinen Weg zu gehen und einen direkten Bezug zu Gott zu leben, ohne Umwege.
Das Wohl meiner Nichte liegt mir sehr am Herzen. Da sie nur mich als Patin akzeptiert, möchte ich ihrem Wunsch natürlich entsprechen. Ich möchte diese Verantwortung übernehmen und sie solange im katholischen Glauben bestärken, wie sie das wünscht. Wird die katholische Kirche in diesem Fall nun aus menschlicher Sicht entscheiden, oder wird sie Regeln walten lassen, die das Glück meiner Nichte schmälern?

Liebe Simone, die katholische Kirche kann nicht auf persönliche Interpretationen des Glaubens bauen. Die Kirche ist ein Leib, das Haupt ist Christus. Alle Organe müssen im Leib sein, damit sie richtig funktionieren können. Es wäre schön, wenn Sie in die Kirche zurückkehren und dann Pate Ihrer Nichte werden würden.

Unsere Tochter soll nächstes Jhar getauft werden. Ich selbst bin aus der Kirche ausgetreten, meine Frau ist katholisch. Unser Kind soll im katholischen Glauben erzogen werden. Die Taufpatin soll meine Schwester werden. Sie ist jedoch evangelisch. Wäre das möglich, oder bräuchten wir dann noch einen zweiten Paten, der katholisch ist ?

Lieber Christian, die eigentliche Taufpatin muss katholisch sein, da sie ja für die religiöse (katholische) Erziehung des Kindes mitverantwortlich ist.

will mein sohn bad katholisch taufen lassen die frage ist nur mein bruder soll taufpate werden er ist auch katholisch nur er ist aus der kirche ausgetreten und die tauf patin ist evangelisch können die beiden trotzdemtauf paten werden und kamm mein sohn dadurch auch katholisch getauft werden??? bite um antwort von ihnen danke!!!

Nein, beides geht nicht. Der Taufpate soll ja an der religiösen (katholischen) Erziehung des Kindes mitwirken und das ist in beiden Fällen nicht möglich.

guten tag, habe hier eine komplizierte angelegenheit: mein sohn ist nun 3 jahre alt, und hat eine patin, die sich seit dem tode von meinem mann, im letzten jahr, nicht mehr um ihn bemüht!der folgende grund: diese patin hat eine tochter, und das freundschaftliche verhältniss zwischen uns wurde familiärer, sodas mein mann eine beziehung mit dieser tochter begann (sie war 15 jahre)und dadurch zuizit begann! keine personen dieser familie hat sich auch nur annähernd sich nach meinen sohn und nach unserem befinden gekümmert! nun möchte ich diese patenschaft auflösen, und hätte evtl 2 andere personen die sich um meinen sohn religiöser weise beistehn würden. können sie mir sagen wie und wo ich diese patenschaft annulieren kann, und ob diese person(also die jetztige patin ) mit dieser annulierung einverstanden sein muß??(ich hoffe nicht)um eine umfangreiche antwort würde ich mich sehr freuen! mit freundlichen grüßen alexandra ihlenfeldt

Liebe Alexandra! Danke, dass Sie nach diesem Leid Gott treu bleiben! Wenden Sie sich an Ihren Ortspfarrer, er kann Ihnen weiterhelfen. In so einem Fall kann eine Patenschaft geändert werden. Ich glaube nicht, dass die jetzige Patin damit einverstanden sein muss - aber sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer. Gottes Segen!

bin kath.getauft u.hatte auch meine erstkommunion,bin aber zu ddr zeiten nicht mehr zur kirche gegangen u.habe auch keine kirchenst.gezahlt nun versuche ich meinen glauben wieder zu finden u.zu festigen,mein mann ist nun der meinung das ich für die vielen jahre die steuer nach zahlen müßte,was mir doch sorgen macht.bitte klären sie mich diesbezüglich auf.weiterhin weiss ich nicht wo meinen taufschein ist und wo ich eine kopie erhalten kann.

Es freut mich riesig, dass Sie sich wieder mit dem Glauben beschäftigen. Vielleicht kann Ihnen dabei auch die Mappe "Hauskreise" (Kostprobe in www.hauskirche.at) helfen. Mit der Kirchensteuerzahlung in Deutschland kenne ich mich nicht aus. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Sie etwas nachzahlen müssen, wenn Sie bisher nichts zahlen mussten. Gehen Sie doch zu Ihrem Pfarrer, er wird sich freuen und Ihnen alles erklären. Eine Kopie Ihres Taufscheines erhalten Sie in der Pfarre, in der Sie getauft wurden.

Ich möchte gerne meinen Sohn taufen lassen,meine Frage ist: Die Taufpatin ist meine Schwester die ist aber nicht gefirmt, ist das eine Voraussetzung die man als Taufpate haben muss ?

Ja, die Firmung ist Voraussetzung:

Um das Patenamt bei der Taufe oder bei der Firmung zu übernehmen, gelten folgende Voraussetzungen:

mind. 16 Jahre alt
Taufe, Firmung, Eucharistieempfang
Führung eines christlichen Lebens
nicht mit kirchlichen Strafen belegt
nicht Vater oder Mutter des Täuflings.
Nichtkatholische Christen können grundsätzlich nicht Pate bei der Taufe oder Firmung werden. "Ein Getaufter, der einer nichtkatholischen kirchlichen Gemeinschaft angehört, darf nur zusammen mit einem katholischen Paten, und zwar nur als Taufzeuge [bzw. Firmzeuge], zugelassen werden." (c. 874; vgl. c. 893 CIC).

Ich möchte meine kleine Tochter demnächst taufen lassen, bin röm-katholisch und sie soll ebenso getauft werden. Nun habe ich eine Frage bezüglich der Paten: wie viele Paten darf man "benennen" für das Amt? Ich kenne bis dato die Regel, dass es zwei sein sollen, eine Frau und ein Mann. Letztens meinete jedoch eine Freundin in einem Gespräch, dass durchaus auch mehr als zwei Personen Taufpate werden können.
Gibt es in dieser Hinsicht Bestimmungen? Wenn ja, dann wie lauten diese????

Liebe Silke, normalerweise gibt es einen Taufpaten, maximal zwei. Das ist im kanonischen Recht geregelt. Ich gebe Ihnen auch eine Internetadresse. http://www.bistum-augsburg.de/ba/opencms/sites/bistum/dioezese/dienststellen/referate/glaube/faq/paten.html

Ich bin 15 jahre und römisch-katholisch
bin zur kommunion gegangen. jetzt möchte ich Patentante werden geht das schon mit 15 jahren oder wie alt muss ich da sein.damit ich die patenschaft übernehmen kann?

Liebe Jasmin,
als Pate muss man mindestens 16. Jahre alt sein, vielleicht ist bald der Geburtstag.

gibt es unterschiede zw. ev. u. kath. taufe?

Liebe Larissa, die Taufe wird gegenseitig anerkannt, ist also sakramental gültig. Man wird dadurch gleichzeitig aber entweder in die katholische oder in die evangelische Kirche aufgenommen - und zwischen beiden gibt es noch gewaltige Unterschiede.

Ich soll für den Religionsunterricht eine GFS halten über die Taufe. Ich schreibe über Entstehung, Bedeutung und die Unterschiede zwischen ev. und kath. Taufe, habe aber über letzteres keine Information im Internet gefunden. Könnt ihr mir helfen? Danke jetzt schon für Antworten! :-*

Über die Taufe finden Sie viel im Katechismus der katholischen Kirche, z.B. in http://www.stjosef.at/index.htm?kkk/index.html~mainFrame

Lebe vom Vater meines Kindes getrennt- er hat mein Baby abgelehnt.
Nun braucht man zur Tauf-Anmeldung Geburtsurkunde und Taufschein auch des Vaters. Ist Taufe auch ohne Nachweis derselben möglich?
Danke

Wenn der Vaster das ablehnt - muss es nicht sein.

Ich bin röm.katholisch und möchte meine Tochter röm.kath. taufen lassen. Ist ein Taufpate möglich, der alt-katholisch ist?
Vielen Dank für Ihre Mühe

Nein! Der Taufpate spricht ja stellvertretend für den Täufling das "Ja", muss also dieselbe Konfession haben.

Ich wurde von Freunden gebeten, bei der Taufe Ihres Kindes die Stellvertretung für die Taufpatin zu übernehmen, weil diese am Tauftermin nicht kommen kann? (Katholische Taufe)Geht das überhaupt?
In einem anderen Zusammenhang würde ich auch gerne wissen ob die katholische (und auch die evangelische Kirche) Taufgemeinschaft mit der Christengemeinschaft (Rudolf Steiner) haben.
Im Voraus schon herzlichen Dank für Ihre Mühe.
R.M.

Liebe Regina!
Es gibt keine "stellvertretende Taufpatin". Es gibt ja auch keine "stellvertretende Braut". Es geht also nicht, das hindert aber niemanden daran, sich besonders um den Täufling anzunehmen. Rudolf Steiner hat die antroposophische Gemeinschaft gegründet, die im Widerspruch zur chrisltichen Lehre steht.

muss eine kathoische taufe immer in einem gotteshaus stattfinden, oder kann diese auch zum beispiel an einem x-beliebigen platz von einem katholischem priester in beisein von eltern und paten stattfinden?

Liebe Elisabeth! Nach dem Kanon der Katholischen Kirche gibt es genaue Bestimmungen, die ich hier zitiere: Can. 857 — § 1. Außer im Notfall ist der der Taufe eigene Ort eine Kirche oder eine Kapelle. Can. 859 — Wenn ein Täufling wegen der Entfernung oder anderer Umstände nicht ohne große Unannehmlichkeiten zur Pfarrkirche oder zu einer anderen Kirche oder Kapelle nach ⇒ can.858, § 2 kommen oder gebracht werden kann, darf und muß die Taufe in einer anderen, näher gelegenen Kirche oder Kapelle oder auch an einem anderen geziemenden Ort gespendet werden. Can. 860 — § 1. Außer im Notfall darf die Taufe in Privathäusern nur gespendet werden, wenn der Ortsordinarius dies aus schwerwiegendem Grund erlaubt.

ich möchte gerne meine tochter evang. taufen lassen, ich bin aber kein kirchenmitglied mehr und mein freund ist kath. mein vorgesehener Taufpate für mein mädchen ist evangelisch. ist eine evang. Taufe jetzt möglich???
danke!

Liebe Michaela! Für das Kind wichtig ist die Taufe - und die religiöse Erziehung! Freilicht ist eine Taufe möglich - gehen Sie zu Ihrem Pastor oder Pfarrer - und ein Tipp: beschäftigen Sie sich mit Ihrem Glauben, z.B. mit dem Buch "Hauskreise" - in www.hauskirche.at

Unser Sohn, 10 Jahre, hat die Schwester meines Mannes als Taufpatin (evang.) und wir wohnen im gleichen Ort. Seit ca.7 Jahren hat sie jedoch jeglichen Kontakt zu Geschwistern und Eltern abgebrochen. Habe schon oftmals nachgefragt warum und versucht eine Annäherung zu erreichen, ist jedoch nicht gelungen (wir vermuten das ihr Ehemann dahinter steckt und sie nicht darf!?)
Da sie, trotz wiederholter Einladungen, Familienfeste nicht besucht und auch ihr Patenkind meidet (sie sagt noch nicht einmal "Hallo" zu ihm), möchten wir gerne eine andere Patin für unser Kind. Bei meinem letzten Kontakt mit ihr, habe ich sie auf ihr Taufversprechen angesprochen und gefragt was wäre, wenn uns etwas zustoßen würde und bekam die Antwort: "Das ist nicht mein Problem!"
Ist es möglich eine zweite Patin zu benennen (war an der Taufe anwesend), diese eintragen zu lassen und die erste Patin streichen zu lassen?
Bitte um rasche Antwort - vielen Dank

Die Situation ist traurig! Man kann für die Patin nur beten. Aber eine rückwirkende Änderung ist nicht möglich. Die Patin hat ja das "Ja" zur Taufe für das Kind bereits gesagt - vielleicht ändert sich die Beziehung, man soll es nie aufgeben. Aber eine Beziehungsperson muss ja nicht "amtlich" eingetragen sein. Wenn sich die zweite "Patin" mit dem Kind beschäftigt, dann vereinbaren Sie mit ihr und dem Kind eine "geistige Patenschaft" unter dem Motto: "Wir wollen miteinander Jesus lieben". Ist das ein Ausweg?

Vor 2 Monaten haben wir unseren Sohn taufen lassen die Taufpatin möchte das Amt nicht mehr haben, welche Möglichkeiten haben wir das Taufpatenamt zu ändern

Die liebe Dame hat natürlich das "Amt", denn sie hat ja für das Kind das "Ja" Gesprochen. Man kann ja auch nicht ein Haus kaufen und nach zwei Monaten die Zahlung der Schulden einstellen. Ich würde nichts "amtliches" versuchen, sondern einen gläubigen Freund suchen, der das Patenamt "in der Tat" ausübt.

Ich bin 14 Jahre alt , nicht gefirmt , möchte aber trotzdem sehr gerne Taufpatin meiner Cousine werden.
Geht das ?

Nein, das geht leider nicht, denn man muss das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Hallo meine kinder werden am sonntag getauft
leider ist ein problem aufgetaucht, die eine Patentante sollte eine richtige werden.nur leider ist sie nicht getauft also würde nur Tauf zeugin sein. Bedeutet das das sie nicht mit am Taufbecken steht??? Und nicht den Taufspruch sagen darf???
Bitte um schnelle antwort

Danke Marina

Liebe Marina, natürlich kann eine nicht getaufte Person nicht "stellvertretend" für das Kind den Glauben bezeugen. Wo die Person steht ist nebensächlich - Zeuge ist sie allemal.

Hallo,

unser Kleiner soll demnächst evang. getauft werden, wir können uns aber nicht wirklich entscheiden, wer von unseren Geschwistern die Patenschaft übernehmen soll. Ist die mögliche Anzahl der Paten begrenzt? Sind 4 Paten bzw. Zeugen noch im möglichen Rahmen? Danke.

Gruß

Liebe Freunde!
Beten soll ja für ein kleines Kind der ganze Himmel! Aber da kennt sich das Kind nimmer aus. Ich würde in Ihrem Fall das Los entscheiden lassen und einen Paten benennen, die anderen sind Zeugen - und alle beten! - eine Lösung?

Guten Tag,
ich möchte meinen Sohn gerne taufen lassen.Ich (Mutter) bin röm.kath. der Vater ist aus der Kirche ausgetreten. Würde meinen Sohn jedoch gerne evangelisch taufen lassen. Habe jedoch nur nur kath. Taufpaten zur Auswahl. Muß mein Sohn dann kath. getauft werden? Bitte um Antwort.

Liebe Nicole! Ich verstehe das Ansinnen nicht! Warum soll das Kind "evangelisch" getauft werden, wenn Sie selbst katholisch sind und es katholische Paten gibt? Die Taufe ist übrigens so oder so gültig. Aber es geht doch um die religiöse Erziehung des Kindes. Es wird doch niemand sein Kind bei den Nachbarn aufwachsen lassen - oder?

ab wie vielen jahren kann man bei einem evangelischem kind taufpatin werden?

Bei der katholischen Kirche sind es 16 Jahre, bei der evangelischen Kirche ist kein Alter definitiv angegeben.
Lesen Sie bitte auch nach unter:
http://lexikon.izynews.de/de/dir/default_fr.aspx?u=http%3a%2f%2flexikon.izynews.de%2flex%2fTaufpate

ICH MÖCHTE GERNE WISSEN, OB MAN ALS ELTERN SEIN EIGENES KIND TAUFEN LASSEN KANN?
WENN JA, IST ES EIN PROBLEM WENN NUR DER VATER RÖM.KATH. IST,DA ICH AUS DER KIRCHE AUSGETRETEN BIN?

Liebe Doris!
Kein Problem, wenn der Vater in der Kirche ist und das Kind religiös erzogen werden kann. Bestellen Sie die Mappe Hauskreise über www.hauskreise.at.

Ich bin als Taufpatin für das Kind meines Cousins vorgesehen. Allerdings wurden nun die Schwester und deren Mann von der Frau meines Cousins ebenfalls als Paten benannt.
Ist es möglich 3 Paten zu haben und inwiefern ist diese Patenschaft dann anzusehen... bin ich dann "Ersatzpatin" oder lediglich eine Taufzeugin. Stehe ich dann auch im Taufbuch? Bin etwas durcheinander, da ich dieses Amt sehr ernst nehmen möchte. Vielen Dank.

In der katholischen Kirche ist normalerweise nur ein Taufpate vorgesehen. Der Pate spricht ja für die eine Person des Täuflings. In Sonderfällen sind eine Frau und ein Mann möglich.
Sinnvoll wäre ein Taufpate. Die anderen Teilnehmer sind "Zeugen".

Hallo
ich bin aus der Kirche ausgetreten , glaube ich aber , daß ich ein Kind im christlichen Sinne erziehen kann. Der Sohn meines Freundes ist12 Jahre und hat mit seinem "richtigen" Taufpaten seit Jahren nichts gehört. Er kommt jetzt in den Konfirationsunterricht und hat gefragt, ob ich sein Pate sein möchte.Selbstverständlich wollte ich das....

Gibt es jetzt eine Möglichkeit, daß irgendwie in seinen Papieren festlegen zu lassen?

Lieber Wolfgang!

Mit den Papieren ist es so eine Sache - da muss alles seine Ordnung haben. Da kann man natürlich nichts mehr ändern.

Vielleicht genügt Ihnen eine Frage: Ist es für das Kind wichtiger, einen "amtlichen" Firmpaten zu haben, der nichts von Christus erzählt oder einen Freund, der den jungen Menschen zu Christus führt? Sagen Sie das dem Sohn ihres Freundes.

Ich bin stolze Oma eines mittler weile 2,5 j.Enkels. Ich bin einwenig ungehalten darüber, das er immer noch nicht getauft ist. Noch ein Problem habe ich mit der Mütterlichen Seite, die ja "gar nichts mit der Kirche am Hut haben", welches auch ein Grund dafür ist. Auch der zukünftige Patenonkel würde am Liebsten aus der Kirche austreten. Mein Sohn tendiert nun auch immer mehr zu dieser Antihaltung. Anmerken möchte ich noch, das obwohl das zweite Kind unterwegs ist, die beiden immer noch nicht verheiratet sind, kirchlich wohl nie. Dies alles macht mich doch sehr unglücklich, obwohl ich eigentlich nicht eine strenge Katholikin bin.
Das Schwierigste an der ganzen Sache aber ist, das immer wenn ich versuche darüber zu reden, ich die Böse bin. Meine Agumente zählen einfach nicht. Aber eigentlich sind ja alle dafür, Taufe ja, bringt ja Geld, Pate ja aber nur einen der auch finanziell für das Kind da ist, ich finde das schrecklich. Meine Tochter würde sogerne Pate, kommt aber als arme Schülerin nicht in Frage,aber sie würde dem Kind die Religion schon näher bringen.Wie kann ich nur meiner Familie meinen Standpunkt näher bringen ohne darüber zu streiten? Wo kann mir vielleicht schrftliches Material herunterladen um sie vorsichtig zu überzeugen? Eigentlich verstehen wir uns ja alle recht gut, außer mit der mütterlichen Seite meines Enkels habe ich weniger Kontakt. Auch der Rest meiner Familie hält sich lieber daraus!!!
Außer meiner Mutter und meiner Schwester, die sind ganz meiner Meinung. Ich hoffe auf ihre Hilfe und bedanke mich.

Liebe S.
Ich verstehe Ihren Schmerz nur zu gut. Sie sind nicht alleine. Schuld daran ist der Glaubensschwund in unserer gesellschaft.
Erster Tipp: Beten und Lieben.
Zweiter Tipp: Die Religion vorleben.
Dritter Tipp: Das Enkelkind behutsam in den Glauben einführen.
Vierter Tipp: Glaubensinformationen anbieten. Da gibt es eine sehr gute Mappe "Hauskreise", die neben den religiösen Themen auch weltliche Themen enthält und daher vielleicht doch angenommen wird. Schauen Sie in die Homepage www.hauskirche.at unter dem Punkt Hauskreismappe. Dort finden Sie eine Kostprobe und können auch im online-shop bestellen.

guten tag,
ein bekannter ist vor ein paar monaten aus der kriche ausgetreten. kann ich diesen als taufpaten nehmen?

Nein, denn er soll ja stellvertretend für das Kind den Glauben bekennen.

Hallo,
Ich stehe kurz vor der Geburt meines ersten Kindes und lebe von meinen Mann getrennt. Vor Jahren sind wir aus verschiedenen Gründen gemeinsam aus der kath. Kirche ausgetreten. Nun möchte ich jedoch wieder den Weg in die Kirche finden und werde aus Glaubensgründen neu eintreten. Desweiteren möchte ich das Kind später auch katholisch taufen lassen.Mein Problem ist, dass der Vater des Kindes nicht möchte, dass diese Taufe stattfindet aufgrund des damaligen Kirchenaustrittes und seines Nichtglauben an die kath. Kirche. Meine Frage wäre nun,da wir noch verheiratet sind, kann er die Taufe verhindern, indem er sich weigert, seine Zustimmung zu geben, obwohl er jetzt konfessionslos ist? Gibt es in Österreich und Deutschland unterschiedliche Regelungen innerhalb der kath. Kirche?
Für eine Beantwortung meiner Fragen wäre ich sehr dankbar, denn bis jetzt habe ich nur widersprüchliche Aussagen von verschiedenen Seiten bekommen, welche mir nicht wirklich weitergeholfen haben.
vielen Dank

Liebe Angelika!
Alle kirchlichen Angelegenheiten in Moralfragen sind in der katholischen Kirche zentral (Rom) geregelt. Es gibt natürlich oft unterschiedliche Auskünfte. In Ihrem Fall überlagern sich zu dem religiösen Problem zivilrechtliche Dinge (wem die Obsorge für das Kind zugesprochen wird).
Wenn Sie kirchlich geheiratet haben, dann ist der Fall klar: In diesem Fall haben sie ja beide ja zur christlichen Erziehung der Kinder - und damit zur Taufe gesagt.
Ich mache Sie aber darauf aufmerksam, dass im Notfall jeder Mensch ein Kind taufen kann, indem er Wasser über den Kopf des Kindes gießt und sagt: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes". Diese Nottaufe kann dann bedingungsweise (wenn etwas fehlen sollte) wiederholt werden.

Mein Sohn 9 Jahre möchte in diesem Jahr getauft werden. Er hat sich einen Taufpaten ausgesucht, der nicht in der Kirche ist. Kann dieser Mann Taufpate, oder vielleicht Taufzeuge werden? Reicht ein Taufpate der in der Kirche ist?
vielen Dank im Vorraus

In der katholischen Kirche: Nein!
Ein Taufpate genügt.

Ich war vor kurzer Zeit Firmpatin von dem Sohn meiner Cousine. Seine Eltern organisierten die anschließende Feier in einem Restaurant und luden auch noch einige verwandte (enger und weiter) und nicht verwandte Personen ein. Ist es nun Aufgabe der Patin dieses Essen für alle Personen zu bezahlen, obwohl sie dieses nicht organisiert hat?

Liebe Gabi! Natürlich nicht. Die Aufgabe des Paten ist das Gebet und die Begleitung des Täuflings und sonst nichts!

Unsere Tochter ist aus der kath. Kirche ausge-
treten und lebt mit einem Mann zusammen der
keiner Konfession angehört.
Meine Frau und ich sind kath.
Meine Tochter und ihr Lebensgefährte haben zu-
gestimmt, daß der gemeinsame Sohn (8 Monate alt)
getauft werden soll. Hierüber sind wir als
Opa und Oma sehr glücklich.
Kann unser Enkel kath. getauft werden und wenn
ja, wo ist dies möglich?

Lieber Walter! Ja, der Enkel kann getauft werden. Natürlich in der zugehörigen Pfarrkirche. Auf jeden Fall muss der Pfarrer dort Bescheid wissen, wenn die Taufe wo anders erfolgt. Es wäre wohl wünschenswert, wenn Sie als Großeltern mit dem Pfarrer Kontakt aufnehmen. Es muss ja die religiöse Erziehung des Kindes gesichert werden - und da stehen ja sie dafür ein.

Grüss gott
Möchte gerne wissen ich habe meinen bruder als taufzeuge genant. Hatte keinen Paten,habe jetzt einen möchte ihn im Taufschein aufscheinen lassen.Was muss ich dun um dieses zu erledigen,und ist es überhaubt möglich.
Ich dank und wünsche einen schönen Feiertag

Liebe Birgit! Die Taufe ist ja schon erfolgt, da läßt sich wohl nichts mehr ändern.

Wir sind beide nicht mehr in der Kirche und haben seit Jan diesen Jahres eine kleine Tochter.
Wir würden sie nun gerne taufen lassen (evang. oder kath.) . Der örtliche Pfarrer verweigert dies mit Hinweis auf unseren Kirchenaustritt.
Ist die Taufe trotzdem möglich und wenn ja, unter welchen Vorraussetzungen?
Gibt es Kontaktadressen?

Es geht um die religiöse Erziehung Ihres Kindes - gibt es religiöse Großeltern, die die Erziehung übernehmen könnten oder einen entsprechenden Taufpaten. Dann wäre die Taufe schon möglich. Wir haben ja blöde Kirchensteuergesetze. In Italien gibt es praktisch keinen Kirchenaustritt, weil es keine Kirchensteuer gibt. Beschäftigen Sie sich doch wieder mehr mit dem Glauben, lesen Sie z.B. die Mappe "Hauskreise" ... www.hauskirche.at. Vielleicht zieht es Sie dann wieder in die Kirche - sie vermittelt das Heil.

Ich bin 14 Jahre alt, getauft und gefirmt und möchte unbedingt die Taufpatin meiner Nichte werden. Ich weiß, dass man erst mit 16 Jahren Pate sein darf. Kann ich vielleicht durch Beantragen einer Sondergenehmigung bei der Diözese doch Taufpatin werden?

Am besten, Du besprichst Dein Anliegen mit dem Taufpriester!

Wir können uns nicht für einen Taufpaten entscheiden. Ist es auch möglich 2 zu haben?

Der Taufritus der kath. Kirche sieht EINEN Taufpaten vor, der im Namen des Täuflings antwortet und ihn später in seinem Leben begleitet.
Es spricht nichts dagegen, dass die Aufgaben des Gebets und der lebenslangen Begleitung durch mehr als eine Person wahrgenommen werden, ganz im Gegenteil.
Als Taufpate im engeren Sinn sollte jedoch genau eine Person ausgewählt werden.

Hallo,

ich soll Taufpate von dem kleinen von meiner besten Freundin werden. Allerdings bin ich nicht gefirmt.

Jetzt höre ich von vielen Seiten verschiedene Sachen.

Manche sagen, dass man gefirmt sein muss, manche sagen, dass es nicht nötig ist und andere sagen wieder herum, dass es da auf den Pfarrer ankommt!

Bitte helft mir, weiß echt nicht mehr wo ich mich sonst hinwenden kann.

Danke!

Der Taufpate muss gefirmt sein. Siehe www.hauskirche.at/Rat&Tat/Kirchenrecht/Taufe
Die wesentliche Aufgabe eines Taufpaten ist es, den Täufling Zeit seines Lebens im Glauben zu begleiten und zu unterstützen und für ihn zu beten.

Hallo,

mein Firmpate hat mich persönlich tief enttäuscht, hintergangen und belogen. Er hat eine Beziehung mit meiner Ex-Freundin.

Kann man die Firmpatenschaft anulieren lassen. ich kann ihn nicht mehr als Firmpaten akzeptieren und es wäre eine große Hilfe für mich.

Danke für Ihre Bemühungen.

Lieber Volker!
Der Pate ist und bleibt Pate! Sie müssen Ihn aber nicht als solchen akzeptieren. Außerdem hat er ja offenbar sein Patenamt verraten. Suchen Sie sich einen Paten der sie nicht enttäuscht - einen Heiligen!

guten tag,

mein partner und ich werden im sommer diesen jahres heiraten. wir sind unterschiedlicher konfession und haben uns entschlossen katholisch zu heiraten. jedoch möchten wir, dass unser kind evangelisch getauft wird. ist dies möglich?! vielen dank für ihre antwort!

mfg

Liebe Caroline! Die katholische Heirat ist kein Problem. Sie versprechen dabei: „Seid ihr bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott euch schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?“ Die Formulierung "Geist Christi und seiner Kirche" lässt einen Freiraum zu. Vielleicht aber beschäftigen Sie sich mit der Mappe "Hauskreise", die Sie in www.hauskirche.at angezeigt finden und kommen zum selben Glauben.

Was ist die taufe

Lieber Lukas!
Ich gebe Ihnen eine Antwort aus der Mappe "Hauskreise", www.hauskirche.at:
1. Das Tor zum göttlichen Leben
• Eine Eigenschaft des natürlichen Lebens ist das „Werden“: Wir werden gezeugt, wir werden geboren, wir werden erwachsen, wir werden alt und wir werden sterben.
o Wir kommen nicht als gelehrter Wissenschaftler auf die Welt und auch nicht als praktizierender Christ, wir werden als Kind geboren!
o Wir brauchen daher Menschen, die uns in die Wissenschaft und in das Christentum einführen.
• Die Einführung in den christlichen Glauben nennt man Initiation. Sie geschieht durch drei Sakramente:
o die Taufe, die der Beginn des neuen Lebens ist;
o die Firmung, die dieses Leben stärkt;
o die Eucharistie, die den Gläubigen mit dem Fleisch und dem Blut Christi nährt, um ihn in Christus umzugestalten.
• Durch diese Sakramente wird man in die Kirche eingeführt und immer tiefer in sie eingegliedert und mit Christus verbunden.
• Das erste dieser drei Initiationssakramente ist die Taufe:
o Sie ist „das Tor“ zur Kirche.
o Sie ist das „Tor zum göttlichen Leben“.
o Sie ist die Geburt zum neuen Leben in Christus.
• Die heilige Taufe ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens und das Eingangstor zu den anderen Sakramenten.
2. Biblische Grundlage
• Den Auftrag zur Spendung des Sakramentes der Taufe gab Jesus selbst. Im Matthäusevangelium lesen wir:
o „Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe“ (Mt 28,18-20).
• Im Alten Bund gab es schon Vorzeichen und Vorbilder für die Taufe:
o Die Sintflut war ein Zeichen der Taufe, denn das Wasser vernichtete die Sünde.
o Beim Durchzug durch das rote Meer wurden die Israeliten aus der Knechtschaft der Ägypter befreit. – Durch die Taufe werden wir von der Knechtschaft des Teufels befreit.
o Ebenso ging das Volk Gottes durch das Wasser des Jordan hinein in das gelobte Land.

3.Kirchlicher Ritus
•Die Taufe beginnt mit dem Kreuzzeichen, es bezeichnet die Erlösungsgnade.
•Es folgt eine Lesung, denn der Täufling soll darauf mit seinem Glauben an das Wort Gottes antworten.
•Nun wird ein Exorzismus gesprochen, weil die Taufe Befreiung von der Sünde und deren Anstifter, dem Teufel, ist.
• Nun folgt die eigentliche Taufe:
o Der Taufende gießt Wasser über das Haupt des Täuflings und spricht zugleich die Worte: „Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.“
o Der Täufling wird entweder in das Wasser eingetaucht oder mit Wasser übergossen.
o Durch das Wasser wird angedeutet, dass die Sünden abgewaschen werden.
o Die Nennung des dreifaltigen Gottes, Vater, Sohn und Heiliger Geist bezeugt das Hineingenommenwerden in die Liebe des dreifaltigen Gottes.
o Durch das Eintauchen in das Wasser haben wir Anteil am Tod Christi,
wir werden „tief gemacht“, was taufen wörtlich heißt.
• Da Christus aber von den Toten auferstanden ist, hebt er uns durch die Taufe aus dieser Tiefe heraus, und wir werden mit ihm eine „neue Schöpfung“.
• Das Wasser ist nicht nur ein Zeichen für die Reinigung, sondern auch ein Zeichen für das Leben. Das Wasser der Taufe bewirkt Leben: das neue Leben mit Christus.
• Durch die Taufe erhalten wir Anteil an der göttlichen Natur und werden daher Söhne und Töchter Gottes (vgl. Gal 4,5-7).
• Die Taufe ist ein einmaliges Ereignis, denn wir erhalten durch sie ein unauslöschliches Merkmal eingeprägt, sie kann daher auch nicht wiederholt werden. (Höchstens bedingungsweise – wenn die Gültigkeit der Ersttaufe fraglich ist).

4. Reflexionen
• Es gibt nur eine Möglichkeit, dem ewigen Tod zu entgehen: die Taufe zu empfangen.
• Jesus selbst sagt:
o „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen“ (Joh 3,5).
o Dieses Wort Jesu kann uns bestürzen und ist nur auf dem Hintergrund der
Erbsünde verständlich.
o Durch die Ursünde der Stammeltern kam der Tod in die Welt. Jesus Christus hat den Tod am Kreuz besiegt und schenkt uns durch die Taufe ein Siegel für den Eintritt in die ewige Seligkeit.
• Wer ohne Schuld nicht getauft ist, kann – so lehrt die Kirche – dennoch gerettet werden, denn außer der Taufe aus dem Wasser gibt es nämlich noch die „Begierdetaufe“ und die „Bluttaufe“.
o „Begierdetaufe“: Die „Begierdetaufe“ erlangen jene Menschen, die nach der Wahrheit gesucht und nach ihrem Gewissen gelebt haben.
o „Bluttaufe“: Ungetaufte, die für Christus in den Tod gegangen sind, erhalten durch das Martyrium die „Bluttaufe“.

5. Taufgnaden
• Durch die Taufe werden sämtliche Sünden nachgelassen, die Erbsünde, alle persönlichen Sünden und die Sündenstrafen.
• Man wird dabei zu einer „neuen Schöpfung“ (2 Kor 5,17) und zu einem „Tempel des Heiligen Geistes“ (1 Kor 6,19).
• Durch die Taufe wird man auch Sohn oder Tochter Gottes (vgl. Gal 4,6)!
o Man hat als Kind Gottes Anrecht auf die „erste Liebe“, Anrecht auf Vergebung und Zuwendung.
o Man besitzt auch das Erbrecht, nämlich auf den Himmel.
• Der Seele wird ein unauslöschliches geistiges Zeichen eingeprägt, es ist das Siegel des ewigen Lebens.
• Die neue Würde ist so groß, dass sie alle Vorstellungen übersteigt.
• Durch die Taufe wird man ein Glied am Leib Christi und gehört fortan zur Gemeinschaft der Christen.
• Man hat Anteil an allen Schätzen dieser Gemeinschaft und ist nicht alleine auf dem Weg zu Gott.
• Man nimmt Teil am gemeinsamen Priestertum der Gläubigen.

kann man einen paten wegen persöhnlichen und allgemeinen alkoholproblemen lösen und wie

Lieber Michael!
Ein Patenamt kann man nicht lösen, man kann sich aber für das Kind einen Freund suchen, der das Kind religiös begleitet.

welche aufgaben hat ein Taufzeuge und Taufpate nach der taufe

Zuerst eine wichtige Unterscheidung: Taufzeugen sind alle, die bei der Taufe anwesend sind. Der Taufpate hat eine spezielle Rolle: Er antwortet bei der Taufe im Namen des Kindes/Täuflings und verspricht bei der Taufe, für das Kind zu beten und es auf seinem Glaubensweg zu unterstützen.

Kann mein Kind katholisch getauft werden? Bin selber nicht getauft,nicht verheiratet,Vater des Kindes ist katholisch,leben zusammen in einem Haushalt.

Selbstverständlich kann Ihr Kind katholisch getauft werden! Der Taufpate muss jedoch auch gläubiger Katholik sein, er verspricht schließlich, für das Kind zu beten und es im Glauben zu unterstützen.

Sehr geehrte Damen und Herren,
auch unseren zweiten Sohn möchten wir nunmehr katholisch taufen lassen. Wir beabsichtigen, diese Taufe in unserer Gemeinde vornehmen zu lassen, möchten jedoch hierfür nicht den zuständigen Priester in Anspruch nehmen, sondern einen anderen Pfarrer wählen. Ist dies möglich?

Ja, das ist natürlich möglich. Sie benötigen von Ihrer Heimatpfarre eine Tauferlaubnis, mit der Sie in jeder anderen Kirche bei einem Priester Ihrer Wahl Ihren Sohn taufen lassen können.

Ich weiß nicht wen ich als Firmpaten(in) wählen soll, was kann mir bei der Entscheidung helfen?

Liebe Katia!

Wenn der Firpate/die Patin gläubig ist und für Dich betet, dann ist das der beste Pate! Natürlich sollst Du ihn auch gerne haben!
Gottes Segen!

WAS IST DER UNTERSCHIED ZWISCHEN TAUFPATEN UND TAUFZEUGEN? VIELEN DANK IM VORAUS FÜR DIE ANTWORT MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN JOHANNA

TaufZEUGE ist jeder, der bei einer Taufe teilnimmt. Er kann bezeugen, dass das Kind getauft wurde.
Der TaufPATE übernimmt eine religiöse Verantwortung für das Kind!

Meine Frage wäre folgende: mein Mann ist evangelisch und ich katholisch. Wir haben evangelisch geheiratet. Können wir unser Kind evangelisch taufen lassen? Oder geht das aufgrund meiner Konvession nicht? Muss ich dazu die Kirche wechseln?

Liebe Sabrina!
Die evangelische Taufe ist möglich (Taufe ist Taufe).
Vielleicht können Sie beide die Mappe "Hauskreise" - Sie finden diese in www.hauskirche.at - bestellen und lesen.

Was versteht man genau unter dem Begriff "Taufzeuge"??

TaufZEUGE ist jeder, der bei einer Taufe teilnimmt. Er kann bezeugen, dass das Kind getauft wurde. Der TaufPATE übernimmt eine religiöse Verantwortung für das Kind!

Unser Sohn soll getauft werden. Seine zukünftige Patin freut sich eigentlich auf dieses Amt, hat aber Bedenken , weil sie schon 58Jahre alt ist.
Was ist ihre Meinung dazu?
Danke im Vorraus.

Was soll das Alter? Kinder haben außerdem oft zu einem "Oma-Typ" eine besondere Beziehung.
Die Patin kann 100 Jahre alt werden. Außerdem soll der Pate für das Patenkind vor allem betend da sein - das kann er auch ganz gut im Himmel. Wenn z.B. der Papst 2 Tage vor seinem Tod mein Pate geworden wäre, dann wäre ich sehr zufrieden.

Ich bin seit 1 1/2 Jahren Taufpate und habe bis jetzt keine guten Erfahrungen gemacht! Die Eltern dieses Kindes fordern, fordern und forden und ich kann ihnen nichts recht machen. Kaufe ich etwas um 50 EUR ist es zu wenig, kaufe ich etwas um 100 EUR ist es zu wenig. Da ich 1 Stunde Autofahrt entfernt wohne, komme ich nur alle 2 Wochen auf Besuch. Aber sie sind jedesmal beleidigt, wenn ich nicht immer ein großes Geschenk mitbringe!
Jetzt haben wir uns auch schon total zerstritten,da ich mir nicht alles gefallen lassen will!
Jetzt meine Frage: kann man von der Patenschaft zurücktreten??

So ist ja die Patenschaft nicht gemeint!
Kein Geld - Gebet ist gefragt! Geld ist Nebensache, Gebet ist Hauptsache bei der Patenschaft. Der christliche Pate hat eine religiöse Aufgabe: Für das Patenkind zu beten und es in der Glaubensentwicklung zu unterstützen. Der Patenonkel ist ja keine Melkkuh!
Vom Patenamt können Sie nicht "zurücktreten", Sie haben für das Kind ja den Glauben versprochen. Sie können aber als "Geldspender" zurücktreten und "nur" die - wichtigere - geistliche Aufgabe wahrnehmen.
Von einem aufrichtig gebeteten Vaterunser hat das Patenkind mehr als von 1000€. Das werden wir einmal im Himmel so richtig verstehen.
Vielleicht - wenn es noch möglich ist - sollten Sie mit den Eltern Ihres Patenkindes mal über den Sinn der Patenschaft sprechen.

Ich bin ev. getauft, gefirmt und Taufpate meines kleinen Bruders. 2000 bin ich bin aus finanziellen Gründen aus der Kirche ausgetreten. Nun hat mich meine Freundin gefragt, ob ich Taufpate (ev.) bei ihrer Tochter werden möchte. Geht das? Bei meinen Eltern war es damals so, dass sie auch aus der Kirche ausgetreten waren und der Pfarrer gesagt hat, er könne getauft werden (vorausgesetzt min. 1 Pate gehört einer Konfession an). Was bedeutet dieses mindestens?

Sie sind bei einer katholischen Homepage gelandet. Ich kann Ihnen daher nicht kompetent genug antworten. Aber was das "mindestens einer" bedeutet, kann ich schon sagen.
Es muss ja jemand stellvertretenden für den Täufling das "JA" zur Taufe und auch zur Konfession sagen. Und dieser EINE soll sich auch um die religiöse Erziehung des Kindes - zusammen mit den Eltern - kümmern. Das geht natürlich nur dann, wenn dieser EINE der Kirche angehört. Wir sprechen daher von EINEM Taufpaten. Die anderen Teilnehmer sind "Taufzeugen" - und die müssen nicht einmal eine Konfession haben. Wenn die evangelische Kirche mehrere Paten zulässt, dann muss eben einer die oben genannte Bedingung erfüllen und echter Pate sein.

Hallo habe gelesen das das kind bei der katholischen Taufe nur einen Taufpaten haben darf!!Warum haben einige kinder mehrere bzw einen patenonkel und eine patentante??Oder verwechsel ich da etwas und das sind ganz unterschiedliche dinge???

Normalerweise ist bei der katholischen Taufe nur ein Taufpate vorgesehen (es können auch zwei sein - unterschiedlichen Geschlechtes). Die genaue Regelung finden Sie in der angegebenen Internetadresse http://infos.aus-germanien.de/Taufpate.

Mein Mann und ich (beide r. katholisch) sind standesamtlich verheiratet und bekommen im Mai unser erstes Kind,wollen unseren Kind auch r.katholisch taufen lassen. Ist das möglich obwohl wir nicht kirchlich verheiratet sind!!

Ja, das ist möglich, wenn das Kind religiös erzogen wird.

Mein Kind soll röm. kath. getauft werden. Die ev. Taufpatin ist jedoch evangelisch. Ist es eigentlich möglich, dass eine Person mit evangelischer Konvesion Pate bei einer katholischen Taufe wird?

Das ist nicht möglich, da ja der Pate bei der religiösen Kindererziehung mitwirken soll - und die ist röm.kath.

Wir haben einen Paten ins Auge gefasst, der jedoch nicht gefirmt ist. Nun kann er bei der kath. Kirche "nur" Taufzeuge statt Taufpate werden. Worin liegt der Unterschied?

Taufzeuge ist jeder, der bei einer Taufe teilnimmt. Er kann bezeugen, dass das Kind getauft wurde.
Der Taufpate übernimmt eine religiöse Verantwortung für das Kind!

Unser Sohn hat am 5.5 Erstkommunion.
Meine Frau meint, daß der Taufpate bei der Erstkommunion anwesend sein sollte. Er kann aber leider nicht kommen, da sein Sohn selbst am gleichen Tag Erstkommunion hat.
Ich glaube der Taufpate ist bei der Erstkommunion nicht notwendig, obwohl es schön wäre wenn er mit uns feiern könnte.

Nein, er muss nicht dabei sein! Man kann sich ja vorher oder nachher treffen und über die Erstkommunion sprechen.

Kann ein katholisch getaufter und gefirmter Mensch, der aus der Kirche ausgetreten ist, Firmpate werden?
Danke.

Nein, denn er soll ja das Kind im Glauben führen und an Stelle des Kindes das "Ja" sagen.

Halo kann ich die patenschaft zur der tante meiner tochter(ev.)annulieren lassen,da sie sich seit der taufe das war vor sieben jahren,nicht mehr für meine tochter intressiert gezeigt hat und es auch kein intresse daran besteht.

Eine offizielle Annulierung einer Patenschaft ist nicht vorgesehen und auch nicht erforderlich.Wenn Sie katholisch sind, würde ich mich schon jetzt um einen zukünftigen Firmpaten umsehen, der das Kind schon jetzt begleiten könnte. Man kann aber auch frei einen "Wahlpaten" wählen, der zwar nicht offiziell bestellt ist, aber die Patenschaft "tut". Bei dem Hochzeitsmahl, zu dem Jesus eingeladen hat, kamen ja auch nicht die geladenen Gäste, es kamen jene von den Zäunen! Wichtig ist die Begleitung im Glauben.

Hallo zusammen,
ich wurde von meiner Schwägerin gefragt, ob ich die Patenschaft für ihr Kind übernehmen möchte.
Das würde ich sehr gerne tun.
Doch ich bin aus der Kirche ausgetreten und weiss deshalb nicht, ob es möglich ist.

Das geht leider nicht, denn der Pate sagt ja stellvertretend dür den Täufling das "JA" zum Glauben und er soll das Kind im Glauben begleiten!

Meine Frau und Ich werden bald ein Kind bekommen.Möchte gerne meine Schwester als Pate nehmen.Sie ist evangelisch getauft,und ist zur Komvermation gegangen.Dann hat Sie in einer Katholischen Kirche geheiratet.Und jetzt meine Frage? Kann meine Schwester bei einer katholischen Taufe Pate werden.

Danke im vorraus für die Antwort.

Leider nein! ABER, sie soll doch für das Kind beten!!! Das Patenamt ist ist einer Person desselben Bekenntnisses vorbehalten, das Gebet aber ist FREI!!! Ich wollte einen bestimmten Firmpaten - er war Atheist. Da ist seine Frau, meine Cousine, eingesprungen. Das war natürlich auch nicht ideal. Der Pate soll ja den Täufling im Glauben begleiten.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich soll erfreulicherweise Patin meines Großneffen werden, der katholisch getauft werden soll.Das Kind wird noch einen zweiten Paten haben.

Ich bin getauft,habe die heilige Kommunion empfangen und bin gefirmt - aber aus der katholische Kirche ausgetreten.
Meine Frage: Kann ich Patin werden?
Ich kenne es bisher nur so, dass mindestens 2 Personen Paten werden.
Aus Ihren Antworten ist aber ersichtlich, dass es sowieso nur einen Paten geben kann.
Könnte der andere Pate für das Kind antworten, währenddessen ich daneben stehe (und auch Patin bin)?
Kann die jeweilige Kirchengemeine entscheiden, ob eine aus der Kirche ausgetretene Person Patin werden kann?
Für ihre schnelle Antwort bedanke ich mich im voraus sehr herzlich.


PS: Meinen Gllauben an Gott habe ich nicht verloren. Gehe weiterhin in die Kirche, lese
von Zeit zu Zeit in meinem Gebetbuch und trage immer einen Rosenkranz bei mir. Meinen Kirchenaustritt zu erklären wäre eine größere Sache.........

Wie sie ja schon gelesen haben, kann es nur einen Paten geben. Sie können natürlich das Kind begleiten und auch bei der Taufe daneben stehen. Die Kirchengemeinde kann derartige Dinge nicht entscheiden. Wenn sie das tut, dann im Ungehorsam gegenüber der Weltkirche.
Was immer die Gründe für Ihren Kirchenaustritt waren, ich wünsche Ihnen, dass Sie wieder zurückfinden. Ich wünsche mir aber auch, dass es einen Kirchenaustritt gar nicht gibt, denn die Taufe und die Firmung bleiben unauslöschlich. Wäre schön, darüber länger zu reden.

ich hätte eine frage mein freund und ich würden gerne unseren 3 monate alten sohn taufen lassen,aber mein freund ist aus der kirche ausgedreten und ich wurde nie als kind nicht getauft!!also kann man das kind trotzdem taufen lassen?

Wenn Sie einen katholischen Taufpaten haben, der das Kind religiös begleiten will und Sie damit einverstanden sind, ist dies mit Einschränkungen möglich. Besonders schön wäre es, wenn Sie beide sich mit dem Glauben beschäftigen würden. Ihr Mann kann wieder in die Kirche eintreten und auch Erwachsene können getauft werden. Vielleicht bestellen und lesen Sie einmal die Mappe "Hauskreise", die in der Homepage der Hauskirche www.hauskirche.at zu finden ist.

Wir wollen unser Kind katholisch taufen lassen.
Müssen die Paten katholisch sein ?
Meine Frau ist katholisch, ich evangelisch, wir haben kathlisch geheiratet.
Wäre nett, wenn Sie mir antworten würden.

Die katholische Taufe verlangt einen katholischen Paten, weil der Pate stellvertretend für das Kind nicht nur "Ja" zur Taufe sondern auch "Ja" zur katholischen Erziehung sagt.

Zwei Dickköpfe treffen aufeinander!
Mein Mann ist katholisch, ich bin evangelisch. Wir glauben beide an Gott, haben jedoch mit der Kirche nicht viel am Hut. Nun soll unser Sohn getauft werden, doch wir werden uns nicht einig wie. Mein Mann möchte ihn katholisch taufen, weil es feierlicher sein soll. Ich habe jedoch in meinem Leben von Seiten der katholischen Kirche sehr viel Intoleranz und Abwehr erfahren, dem entsprechend wettere ich schon lange gegen die katholische Kirche und würde mich praktisch selbst verraten, wenn ich meinen Sohn katholisch taufen lassen würde. Ich möchte meinen Sohn tolerant und weltoffen erziehen und weigere mich ihm etwas näher zu bringen, das ich großteils für schlecht halte. Da wir uns absolut nicht einigen können liegt es nahe diese Entscheidung unserem Sohn zu überlassen, sobald er alt genug ist, dies ist jedoch für meinen Mann undenkbar.
Ich würde unser Kind gerne einfach nur christlich taufen und die Konfession offen lassen und nun die Idee dies über ein paar Hintertürchen auch zu schaffen: Ich habe von der Nottaufe gehört, und davon, dass praktisch jeder Christ fähig ist zu taufen. Jedoch muss diese Taufe sobald wie möglich dem zuständigen Pfarramt gemeldet werden. Unser Kind schwebt zwar nicht in Lebensgefahr, doch sehe ich unsere jetzige Situation als Notfall an und würde daher unseren Sohn gerne gemeinsam mit meinem Mann und den Paten selbst taufen. Die Meldung der Taufe würden wir dann mangels Entscheidungsmöglichkeit aufschieben, bis der Kleine selbst entscheiden kann auf welchem Pfarramt er diese melden möchte. Kommen wir damit durch??? Ich bin der Meinung es müsste beiden Kirchen lieber sein als gar keine Taufe. Vieleicht hat jemand aber auch einen anderen Lösungsvorschlag für uns. Im Voraus vielen Dank!

Liebe "Dickköpfe"

Schwierig, schwierig, schwierig!
Schade, dass sie ein so schlechtes Bild von der katholischen Kirche haben! Ich glaube, Sie haben sie nie richtig kennen gelernt. Aber sie lieben offenbar einen Katholiken - das ist ja schon was.
Sie sagen, Sie haben mit der Kirche nicht viel am Hut. Da wäre es schön, wenn Sie sich etwas mehr damit beschäftigen würden, sich vielleicht über unsere Hompage http://www.hauskirche.at die "Hauskreismappe" bestellen würden und mit ihrem Mann gemeinsam durchblättern.
Aber das ist jetzt nicht Ihr Problem. Zur Taufe:
Durch die Taufe - die ja alle echt christlichen Gemeinschaften gegenseitig anerkennen - wird man in die Kirche eingeführt und immer tiefer in sie eingegliedert und mit Christus verbunden. Die Taufe ist das Tor zur Kirche, das Tor zum göttlichen Leben und die Geburt zu neuem Leben in Christus. Man kann nur durch die Taufe dem "ewigen Tod" entgehen. (Näheres in der Hauskreismappe).
Der Pate spricht stellvertretend für das Kind das "JA" zur Taufe - aber auch das "JA" zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft. Und da liegt das Problem.
Jede Kirche verlangt, dass der Täufling im Glauben der jeweiligen Gemeinschaft erzogen wird. (Vielleicht ist das einmal Geschichte, wenn sich alle Kirchen zusammenschließen).
Legale Lösung:
Sie lassen das Kind in einer bestimmten Konfession taufen - die Taufe ist auf jeden Fall für alle Konfessionen gültig und ihr Kind ist Christ. Das Kind kann sich - wie ja die Erfahrung zeigt - immer noch frei entscheiden. Es muss ja auch einmal bewusst ein "JA" zur Taufgnade sagen, damit sie voll wirksam wird.
Illegale Lösung:
Nottaufe. Diese ist nur für Notfälle vorgesehen, aber so wichtig, dass sogar ein Atheist gültig taufen kann. Er muss nur Wasser über den Täufling gießen und dabei beten: "Ich taufe dich im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes". Ich sage nicht, dass Sie das tun sollen.

Aber dass das Kind getauft wird ist auf jeden Fall besser, als dass es nicht getauft wird.

Ich bin seit 1994 nun schon Alleinerziehend mit Zwei Kindern.Und leider ist seit der trennung von dem Vater meiner Kinder auch der Kontakt zu dem Taufpaten meines jüngsten Sohnes(11 Jahre) seinerseits abgebrochen.Nun merke ich immer mehr das mein Sohn darunter sehr leidet,weil die Patentante meines Großen Sohnes sehr viel Zeit mit ihm verbringt.Z.b. wenn sie in Urlaub fährt,nimmt sie den Großen mit was mitlerweile fast zwei mal im Jahr ist.Mir selber ist es finanziel leider nicht möglich dann auch mit dem kleinen in Urlaub zu fahren,was für ihn auch nicht das selbe wäre.Nun ja,und der Patenonkel meines kleinen wohnt zwar im gleichen Ort wie wir,aber beachtet meinen Sohn überhaupt nicht,egal wie sich das Kind auch bemüht.Für ihn ist es so wichtig,weil sich der Vater der beiden auch seit Jahren nicht mehr um die beiden kümmert und er halt irgendwie auch jemanden gerne (außer mir)als Ansprechspartner und vertraulicher Person sucht.Und weil er halt bei meinem großen sieht,wie Glücklich er mit seiner Patentante ist hat er kürzlich einen sehr engen Bekannten von mir gefragt ob er nicht sein Pate werden könne.Er ist sogar so sehr enteuscht vom Patenonkel,das er sich weigert zu Firmung zu gehen.Meine Frage wäre daher,ob es nicht Irgendwie möglich wäre den Taufpaten zu Ändern.Meinen Sohn würde das sehr Glücklich machen und ich denke,das er dann auch wieder gerne mal mit uns Sonntags in den Gottesdienst gehen würde und auch über die Firmung positiver Denkt.
Für ihren Rat wäre ich sehr Dankbar.
Mfg

Die Geschichte mit Ihrem Mann und Taufpaten ist schon sehr traurig. Mit dem Taufpaten kann man nichts machen, der hat ja für Ihren Sohn schon das "JA" zur Taufe gesagt, auch wenn er sich jetzt nicht kümmert. Ich habe aber eine Idee: Es gibt ja auch einen Firmpaten, das kann doch Ihr Bekannter werden - oder? Ein Mann, der sich um Ihren Sohn in religiöser Sicht wirklich annimmt und der geistigerweise auch die Taufpatenschaft übernimmt. Dies stimmt ja auch theologisch, da ja die Firmung die Taufe vollendet!

Mein Noch-Ehemann (getrenntlebend) er evangelisch und ich r.k. sind schon seit längerem aus der Kirche ausgetreten,wegen der hohen Kirchensteuern . Ich soll nun Taufpatin eines evangelischen Kindes werden ,muss ich dazu wieder in die Kirche einteten , was meinem Noch -Ehemann nicht will da es von seiner Steuzerkarte abgeht .

Ach Gott, das liebe Geld und die Kirchensteuer! Kehren Sie in die Kirche zurück und zahlen Sie weniger - geht das nicht?
Zur Taufe: Der Pate garantiert die christliche Erziehung des Kindes - aber in einer bestimmten Religionsgemeinschaft. Daher sind konfessionsverschiedene Patenschaften gegen die Idee der Patenschaft, da geht es noch gar nicht darum, ob sie in die Kirche eingetreten sind oder nicht. Für das evangelische Kind sollte eine evangelische Taufpatin gefunden werden. Das heißt aber nicht, dass sie nicht in besonderer Form für dieses Kind beten könnten.

Mein Mann und ich sind nicht getauft. Da ich aber aus Berufsgründen der Kirche nähergekommen bin, möchten wir unseren kleinen Sohn (9 Monate)gerne katholisch taufen lassen. Gibt es da eine Möglichkeit, wenn beide Elternteile nicht der Kirche angehören, aber die Taufpatin sich intensiv um die christliche Erziehung kümmern würde?

Ich finde es schön, dass Sie Ihr Kind taufen lassen wollen und auch eine religiöse, engagierte Taufpatin gefunden haben. Wenn der religiösen Erziehung des Kindes nichts im Wege steht - und das ist bei Ihnen ja so - dann steht sicher auch der Taufe des Kindes nichts im Wege. Diese Taufe kann
zu einer großen Gnade für die ganze Familie werden. Wenn Sie sich mit dem Glauben der katholischen Kirche etwas auseinandersetzen wollen, dann empfehle ich Ihnen die "Hauskreismappe". Unter www.hauskirche.at finden Sie einen link, um sich drei Kapitel ansehen zu können.

Hallo
Ist es möglich den Taufpaten zu wechseln?
Der Taufpate unsere Tochter zeigt keinerlei Interesse, an seiner Patenschaft. Daher die Frage ist es möglich diese Patenschaft zur annullieren, bzw. den Paten zu wechseln.

Der Pate hat mal das "JA" gesagt. Wenn er sich nicht weiter um das Kinteressiert, ist das traurig. Die Taufe ist aber gültig und es bedarf keines neuen Paten. Die Patenschaft kann man offiziell nicht annullieren, denn man kann ja die Taufe nicht annullieren. ABER - und das würde ich Ihnen raten - einen geistlichen Begleiter für ihr Kind zu suchen! Vielleicht wird dieser sinnvollerweise einmal Firmpate. Das wäre wohl eine Lösung.

Meine Freundin hat mich gefragt, ob ich die Patenschaft für Ihr Kind übernehmen würde, welches in Kürze geboren wird. Sie ist evangelisch und das Kind soll ebenfalls evangelisch getauft werden. Ich bin konfessionslos. Ist es ohne meinen Beitritt zum evangelischen Glauben überhaupt möglich, die Patenschaft für das Kind zu übernehmen? Wenn die Antwort NEIN lautet, was muss meinerseits getan werden, um Taufpatin zu werden? Außerdem interessiert mich noch welchen Unterschied es in diesem Zusammenhang zum katholischen Glauben gibt (wie wäre es wenn Mutter und Kind katholisch wären).

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich im voraus recht herzlich und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Bei der Patenschaft spricht immer der Pate stellvertretend für das Kind. Er muss daher auch von dem überzeugt sein, was er sagt. Es kann daher nur jemand, der evangelisch ist, Pate eines evangelisch getauften Kindes sein, nicht aber jemand, der konfessionslos ist. Wenn Sie der Kirch ebitreten, können Sie natürlich Pate sein. Da gibt es keinen Unterschied zur katholischen Kirche.

Ich bin evangelisch und mein Mann ist katholisch. Wir möchten unser Kind evangelisch Taufen lassen, mit einem evangelischen und einem katholischen Paten. Wie wird der katholische Pate genannt? Taufpate, oder Taufzeuge?

Nach katholischer Auffassung darf es nur einen Taufpaten geben, da ja der Pate stellvertretend für das Kind das "JA" zur Taufe sagt. Er sagt auch "JA" zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft. In der katholischen Kirche gibt es den "Taufpaten".

Ich erwarte im August mein erstes Kind. Mein Mann und ich sind beide katholisch und möchten das Kind auch katholisch taufen lassen. Paten haben wir auch bereits im Auge, wüssten aber gerne wieviele Paten das Kind bekommen kann. Z.B. hat mein Neffe (evangelisch) 3 Paten, wir würden auch gerne 3 Paten nehmen. Geht das bei einer katholischen Taufe auch?

Der Pate spricht stellvertretend für den Täufling das "JA" bei der Taufe, es kann daher nur einen Paten geben, aber viele dürfen und sollen für das Kind beten.

Wieviele Taufpaten kann ein Kind max.haben?

Da der Pate für das Kind spricht - nur einen!

meine frage: der von uns auserwählte taufpate für unser kind ist katholisch. ich (mutter) bin auch katholisch, der vater aber evangelisch. nun wollen wir unser kind auch nach dem evangelischen glauben erziehen und taufen lassen. kann ein der katholischen kirche angehöriger taufpate für ein evangelisch getauftes kind werden?

Das geht leider nicht. Der Taufpate sagt ja stellvertretend für den Täufling das JA zur Taufe aber auch das JA zu einer bsetimmten Glaubensgemeinschaft und muss daher dieser Glaubensgemeinschaft angehören.

Meine Freundin hat mich gefragt, ob ich Taufpatin ihres Kindes werden möchte. Ich hab mich natürlich irrsinnig gefreut und ja gesagt. Unser Kind wurde ja auch getauft.
Jetzt hab ich aber das Problem, dass ich aus der Kirche ausgetreten bin. Kann ich wieder beitreten, ohne Angabe irgendwelcher Gründe? Momentan bin ich in Karenz. Wieviel müßte ich dann Kirchenbeitrag bezahlen?
Wenn ich wieder beitreten kann, wohin muß ich mich wenden?

Es ist immer erfreulich, wenn sich jemand wieder der Kirche zuwendet. Naja, es ist wohl Grund genug, dass man wieder in die Kirche zurückkehren will - ich glaube das genügt. (Eine gute und umfassende Schau des Glaubens finden
Sie in der Mappe Hauskreise, die Sie über die Seite www.hauskirche.at bestellen und begutachten können).
Sie müssen sich bezüglich Eintritt in die Kirche an Ihren zuständigen Pfarrer wenden. Die Kirchensteuer wird wohl sehr gering und dem Einkommen entsprechend sein. Wenn Sie sich da an die Kirchensteuerstelle wenden, der Pfarrer kann Ihnen da behilflich sein.

Ich (ev.) möchte meine Tochter evangelisch taufen lassen. Mein Mann (kath.) ist aus der Kirche ausgetreten, ist aber mit der Taufe einverstanden. Wir möchten die Taufe nicht in der für uns zuständigen Kirche durchführen sondern in einer anderen Kirche in der Stadt in der wir wohnen. Muss dann wirklich der neu ausgesuchte Pfarrer den für uns zuständigen Pfarrer um "Erlaubnis" fragen?
Uns wurde nämlich gesagt, dass diese Taufverlegung
nur nach Rücksprache mit dem zuständigen Pfarrer durchgeführt werden darf, und dass wir noch einzelne und gemeinsame mit den Pfarrern zur Begründung führen müssten. Stimmt das?

Da geht es um evangelisches Kirchenrecht. Das ist aber sicher ähnlich wie im katholischen Bereich. Es geht in Ihrem Fall um die rechtmäßige Eintragung in die Kirchenmatrikel. Die Taufe des Kindes muss nämlich in der zuständigen
Gemeinde vermerkt werden. Der Pfarre Ihrer Gemeinde muss das daher wissen, dass er ein neues Kirchenmitglied hat, deshalb die "formelle Frage" an den Ortspfarrer. Das ist aber heute nur eine Formsache. Der Taufe in einer anderen Kirche dürfte daher nichts entgegenstehen.

Mein Mann ist katholisch und ich evangelisch. Wir möchten unser Kind taufen lassen. Gibt es eine Möglichkeit beide Konfessionen in der Taufe zu berücksichtigen- also einen Kompromiß? Und darf bei der katholischen Taufe ein zweiter Taufpate evangelisch sein?

Die Kirchen (evangelisch und katholisch) anerkennen natürlich gegenseitig das Sakrament der Taufe. Der Täufling wird ja im Namen des dreifaltigen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft und zu diesem Gott bekennen sich ja beide Religionsgemeinschaften. In Notfällen kann sogar ein Ungläubiger gültig jemanden taufen.
Eine "interreligiöse Taufe" ist aber nicht vorgesehen und auch nicht sinnvoll. Das Kind wird ja mit der Taufe auch in eine konkrete Gemeinde aufgenommen - katholisch oder evangelisch. Es ist daher auch nur ein Pate vorgesehen, der dem Kind bei der Eingliederung in seine Glaubensgemeinschaft helfen soll.
Das bezieht sich aber nur auf den direkten Taufritus. In der teilnehmenden Gemeinde sind natürlich alle willkommen. Es könnten auch alle dem getauften Kind einen Segen spenden.

möchte gerne bei meiner kleinen nichte taufpatin werden. ich bin evangelisch die mutter des kindes ist röm. katholisch. kann man auch nach dem vater(evangelisch) taufen lassen?

Das geht leider nicht! Der Pate soll ja die Erziehung des Kindes in jener Religion gewährleisten, in der es getauft wurde.
ABER - was wäre mit "geistiger Patenschaft"? Sie beten wirklich für das Kind! Das wär doch was?

Meine Frage bzgl. des Patenamtes ist : kann auch jemand Taufpate sein , der getauft und auch Mitglied der röm.kath. Kirche ABER nicht gefirmt ist ?

Taufpate/Taufpatin müssen Mitglied der römisch-katholischen Kirche und mindestens 16 Jahre alt sein. Der Taufpate muss nicht gefirmt sein!
Dazu eine Anmerkung: Es wäre wohl aber sehr zu empfehlen, dieses Sakrament zu empfangen, da es den Gläubigen zum vollen Christsein führt. Vielleicht können Sie die Mappe "Hauskreise" (siehe Homepage http://www.hauskirche.at
... Hauskreise) erwerben und auf den Geschmack kommen. Es wäre sicher schön, wenn sich der Taufpate vor der Taufe firmen ließe (in besonderen Fällen dürfte dies in einer Feier möglich sein). Auf jeden Fall aber wünsche ich eine gesegnete Taufe!

Wir wollen unsere Tochter natürlich taufen lassen, ist es allerdings möglich dass der von uns gewählte Taufpate, der nicht mehr in der Kirche ist, sprich ausgetreten ist, dennoch als taufpate fungieren darf?

Das geht leider nicht. Der Taufpate bekennt ja stellvertretend für das Kind den Glauben und erklärt sich auch bereit, das Kind im Glauben zu begleiten.

Guten Tag,
kann ich ein Kind taufen lassen in einer Pfarre meiner Wahl wenn werde Vater noch Mutter bei der kath. Kirche (zahlendes!)Mitglied sind?

Diese Frage zeigt die Problematik der mit "Zahlung" gekoppelten Kirchenmitgliedschaft. An sich dürfte der Taufe dann nichts im Wege stehen, wenn von Ihrer Seite und von der Seite des Taufpaten eine religiöse Kindererziehung gewährleistet ist.

Ich möchte gerne ab Oktober wieder arbeiten gehen. Wir bekommen aber unseren Sohn der im Oktober 3 wird nicht in den Kindergarten unter. Es sollen bei uns in 2 Kindergärten jeweils eine Gruppe oder sogar einer ganz geschlossen werden. Nun heißt es in einem kath. Kindergarten, wenn sie ihren Sohn katholisch taufen lassen, bekommen sie sofort eine Zusage. Wir, die Eltern, sind aber beide evangelisch. Besteht da tatsächlich eine Möglichkeit ?

Eine Kind, das von einem evangelischen Pastor getauft wurde, ist genauso gültig getauft, wie wenn es von einem katholischen Priester getauft worden wäre. Wesentlich ist: Ihr Kind ist getauft - und da dürfte es doch kein Problem mit dem Kindergarten geben - außer der Kindergarten nimmt nur katholische Kinder. Da geht es dann aber um die Kirchenzugehörigkeit und nicht um die Taufe.

Meine Freundin hat mich gefragt, ob ich Taufpatin ihres Kindes sein möchte und ich habe natürlich ja gesagt. Nun ist es aber so, daß ich aus der Kirche ausgetreten bin, jedoch aus Gründen, die mit meinem Glauben überhaupt nichts zu tun haben. Ist es möglich wieder in die Kirche einzutreten, jedoch nur für die Taufe? Ich bin selbst getauft, habe die Erstkommunion und bin auch gefirmt.

Nach Ihrem Schreiben zu schließen sind Sie gläubig. Da würde ich an Ihrer Stelle sowieso wieder in die Kirche entreten - aber ehrlich.
Wenn man weiß, was Kirche wirklich heißt, dann stören einen Skandale und auch die Kirchensteuer (bin übrigens ei Gegner derselben) nicht. Man weiß an seiner Seite die Heiligen - und das ist der Reichtum der Kirche.
Vielleicht könnte die "Hauskreismappe", die in der Homepage www.hauskirche.at angeboten wird, viele Ihrer Fragen lösen und dann wäre das Patenamt kein Problem.
Der Pate sagt bei der Taufe stellvertretend für das Kind sein "JA"! Wenn das ganze aber ein bisschen mit "links" geht - in die Kirche rein, Pate sein und wieder raus -, dann wäre das nicht ehrlich.
Ich hätt einen Vorschlag:
Feiern Sie Ihre Wiederaufnahme in die Kirche und unmittelbar anschließend die Taufe des Kindes. Und beide bleiben in der Kirche.

Mein Lebensgefährte und ich sind beide aus der röm.kath. Kirche ausgetreten. Im Laufe der schwangerschaft habe ich gemerkt, dass es wichtig wäre, dem Kind ein Leben mit der Kirche zu ermöglichen. Denn wie kann es sich gegen oder für die Kirche entscheiden, wenn es nie an gottesdienstens, religionsuntericht und dergleichen teilgenommen hat. Wir hätten auch 2 fürsörgliche Taufpaten. Nur ist es möglich das Kind trotz unseres austrittes taufen zu lassen? bzw. würde ihc der kirche auch beitreten, da nie mein glaube der grund für den austritt war.

Schade, dass Sie aus der Kirche ausgetreten sind! Vielleicht bestellen Sie sich einmal die Hauskreismappe, die in unserer Homepage angezeigt ist und schmökern Sie ein bißchen darin.
Aber zu Ihrer Frage:
Wenn für das Kind Taufpaten da sind, die bereit sind, das Kind religiös zu begleiten und auch Sie dabei mitwirken und nichts in den Weg legen, dann AUF ZUM Priester! Ihr Kind kommt ja nicht nur in irgend eine Gemeinschaft, durch
die Taufe wird es ein KIND GOTTES, was gibt es Schöneres?

Ich habe eine Frage zur Taufe:
Mangels weiblicher Verwandter und Bekannter in meiner Umgebung, die das Patenamt übernehmen, frage ich, ob auch ein männlicher Taufpate für die Taufe meiner Tochter möglich ist?

Für die Taufe ist das Geschlecht des Paten kein Problem. Die Patenschaft bezieht sich ja nur auf den Glauben. Anzustreben wäre natürlich ein wirklich gläubiger Pate.

Mein Enkel ist sechs Wochen alt und soll getauft werden, die Mutter ist getauft und röm.kath. erzogen, der Vater gehört keiner Glaubensgemeinschaft an und ist auch nicht getauft. Kann eine Person, die nicht getauft ist Taufpate werden?
Kann mein Enkel in jeder Kirchengemeinde getauft werden?

1. Eine nicht-getaufte Person kann nicht Taufpate sein, da ja der Taufpate
stellvertretend für den Täufling das "JA" zur Taufe spricht und er den
Täufling auf seinem Glaubensweg begleiten soll.
2. Wenn die Mutter katholisch ist, dann sollte das Kind in der katholischen
Kirche getauft werden. Bei einer katholisch geschlossenen Ehe versprechen
die Brautleute bei der Trauung, die Kinder im katholischen Glauben zu
erziehen. (Grundsätzlich jedoch ist die Taufe auch gültig, wenn sie in
anderen Kirchen z.B. der evangelischen Kirche gespendet wird - In
Notsituationen kann sogar ein Nicht-Getaufter das Sakrament der Taufe
spenden, in Lebensgefahr z.B. der nicht-getaufte Vater des Kindes).

meine frage beschäftigt sich damit, ob ich mich mich mit 26 jahren noch nachträglich taufen lassen kann und welche vorraussetzungen man dafür mitbringen muß.

Wer sich mit 26 Jahren bewusst für Christus entscheiden und taufen lassen will, den hat Gott berührt.
Ja, selbstverständlich ist die Taufe möglich! Sie eröffnet ein ganz neues Leben mit Gott. Voraussetzung ist natürlich der echte Wunsch, christlich zu leben und die Lehre kennen zu lernen. Deshalb sieht die Kirche für Erwachsene zur Vorbereitung auf die Taufe ein "Katechumenat", d.h. eine Einführung in die Glaubenswahrheiten vor. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Pfarre. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, dann bitte melden Sie sich wieder.

Da ich aus der Kirche ausgetreten bin,ist es trotzdem möglich Taufpatin zu werden?
Können wir unser Kind taufen lassen,wenn nur der Vater in der Kirchengemeinschaft ist?
Ist auch eine kirchliche Trauung möglich?

1. Der Taufpate/die Taufpatin spricht stellvertretend für den Täufling das "Ja" zur Taufe und zur Aufnahme in die Kirche. Das kann natürlich nur jemand tun, der selbst die Taufe bejaht und in der Kirche ist. Jemand der aus der
Kirche ausgetreten ist, kann daher nicht Taufpate eines Kindes werden.

2. Man kann natürlich ein Kind taufen lassen, auch wenn nur der Vater Kirchenmitglied ist. Es ist nur sicherzustellen, dass die religiöse Erziehung des Kindes so gut wie möglich (vielleicht auch über den Taufaten/die Taufpatin) gesichert ist.

3. Bezüglich der Frage nach einer kirchlichen Trauung müßten noch einige Fragen geklärt werden. Ich gehe davon aus, dass beide Partner getauft sind; dann ist eine voll sakramentale Trauung möglich, auch wenn ein Patner aus
der Kirche ausgetreten ist. Wesentlich ist nicht die Kirchenzugehörigkeit, sondern die Taufe. Getaufte spenden einander das Sakrament der Ehe vor den Trauzeugen und dem Priester.

kann man sein kind evangelisch taufen, wenn die mutter röm. kath. ist und der vater aus der kirche ausgetreten?

Es gibt keine "evangelische" oder "katholische" Taufe, es gibt nur die Tauf im "Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes"!. Die Katholiken anerkennen die Taufe der Pastoren und die Pastoren anerkennen die Taufe der Priester. Es ist nur dafür zu sorgen, dass das Kind christlich erzogen wird.

Wieso sollen Kinder getauft werden? Aus dem biblischen Befund, dass ganze "Häuser" getauft wurden kann aber doch nicht zwingend abgeleitet werden, dass Kinder zwangsgetauft werden. Taufe setzt doch immer eine Willensentscheidung voraus.
("Wer glaubt und getauft wird.."), von Pädobaptismus keine Spur. Ich betrachte die Kindertaufe als Magie, mit der eine Gottheit (aber bestimmt nicht der Dreieine Gott des Christentums) besänftigt werden muss.

Jesus sagt: "Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes kommen" (Joh 3,5). Die Taufe ist also nach katholischem Glauben heilsnotwendig (vgl. KKK 1257). Durch die Taufe wird der Getaufte zu einer "neuen Schöpfung" (2 Kor 5,17)... Das hat nichts mit Magie zu tun - es ist reales Geschehen - auch beim neugeborenen Kind! Das Kind wird auf jeden Fall von der "Erbsünde" befreit! Selbstverständlich muss jeder erwachsene Mensch die Taufgnade einmal bewusst annehmen, damit sie voll wirksam werden kann. Die Gläubigen erneuern daher jedes Jahr in der Osternacht das Taufversprechen, das der Pate bei der Kindertaufe stellvertretend abgelegt hat. Bei der Taufe wird kein Gott "besänftigt", man wird vielmehr durch die Taufe "Kind des dreifaltigen Gottes" - deshalb tauft man im "Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!"


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