Geistlicher Rundbrief Nr.: 2/1999

Die kleine Herde


Liebe Mitchristen!

Jahr für Jahr verlässt eine größere Zahl von Gläubigen unsere Kirche. Diese Entwicklung ist in anderen christlichen Konfessionen noch stärker, was aber für uns kein Trost ist. - Woran liegt es? Am Kirchenbeitrag? An den Querelen in der Kirche? Gibt es andere Gründe?

Der eigentliche Grund ist wohl fast immer eine innere Entfremdung von der Kirche oder die traurige Tatsache, dass viele nie zu einer tieferen Beziehung zu Christus, der Mitte unseres Glaubens, gefunden haben. Die Aufforderung, den Kirchenbeitrag zu bezahlen, oder manche Vorgänge in der Kirche werden dann zum Anlass für den Austritt.

Tatsache ist, dass es auch in unserer Diözese in den letzten Jahrzehnten einen starken Rückgang des kirchlichen Lebens gegeben hat. Viele Christen unseres Landes sind mit dem Glauben der Kirche nur teilidentifiziert. Sie gehen mehr oder weniger regelmäßig - oder nur gelegentlich - zum Gottesdienst. Die meisten Katholiken lassen ihre Kinder taufen, wünschen für sie zumindest eine gewisse religiöse Erziehung, wollen, dass sie an Erstkommunion und Firmung teilnehmen. Nach dem Tag des Festes ist die überwiegende Zahl der Kinder jedoch nicht mehr in den Gottesdiensten der Pfarre zu sehen. Die Zahl der kirchlichen Trauungen geht zurück. Relativ viele junge Paare verlangen - oft nach mehreren Jahren des Zusammenlebens - dann doch noch „den Segen der Kirche“. Auffallend ist, wie von Generation zu Generation das Glaubenswissen rapid absinkt, obwohl in den Schulen und Pfarren die Anstrengungen größer sind denn je, die Kinder und Jugendlichen in den Glauben einzuführen und sie für die Sakramente vorzubereiten. Schmerzhaft ist das Erleben nicht weniger christlicher Eltern, die von dem großen Wunsch beseelt waren, ihren Kindern die eigene Freude am Glauben weiterzugeben, dann aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass diese ab einem gewissen Alter den Weg zur Kirche nicht mehr finden und mit deren moralischen Vorstellungen nichts mehr anfangen können. Eine persönliche Überzeugung ist in ihnen nicht gewachsen. Der Prozess der Entchristlichung unserer Gesellschaft schreitet von Jahr zu Jahr fort. dass die Zahl der geistlichen Berufe in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist, überrascht bei diesen Gegebenheiten nicht, erschwert aber die Situation. Dazu kommt der Eindruck der Uneinigkeit in der Kirche. Ein sehr negatives Bild also?

Es gibt auch positive Entwicklungen: Beachtlich ist das große Interesse für spirituelle Initiativen wie z.B. für die „Exerzitien im Alltag“, die in den vergangenen drei Jahren in unserer Diözese angeboten wurden. Beachtlich ist weiters das große Engagement vieler in der Kirche ehrenamtlich Tätiger. Einzelne junge Menschen entscheiden sich mit einer beeindruckenden Radikalität für einen geistlichen Weg. Mancherorts beginnen sich junge Familien zu sammeln, die ihr Leben bewusst aus dem Glauben heraus gestalten wollen. Es überrascht, dass trotz der sinkenden Zahl der Gottesdienstbesucher die Höhe der Spenden für Missions- und Entwicklungsprojekte kaum gesunken ist, eher ansteigt. Erfreulich ist auch, dass manche oft nach längerer Zeit der Distanz wieder am kirchlichen Leben Interesse finden. Vor allem aber finden sich überall treue Beter, die mit großer Beharrlichkeit an Wallfahrten, Gebetskreisen, liturgischen Feiern teilnehmen und in ihrem Bemühen nicht nachlassen. Gerade diese Beter machen mich zuversichtlich.

Trotzdem stellt sich angesichts der dramatischer werdenden Situation die Frage: Wie wird es weitergehen? Wird in unserem Land die ehemals große Schar von Gläubigen, die im regelmäßigen Gebet, im Gottesdienstbesuch und im Empfang der Sakramente eine Hilfe für eine christliche Lebensform fand, zu einer sehr „kleinen Herde“, ohne prägenden Einfluss auf das öffentliche Leben? Oder wird eine Wende eintreten? Wird die Kirche zuerst klein werden und dann wieder wachsen? Wir können nicht sagen, wie es sein wird.

Niemand kann das Tor der Zukunft aufstoßen. Jesus hat auf Fragen nach der Zukunft mit der Aufforderung zur Umkehr geantwortet. Für Ihn ist Glauben und Vertrauen auf sein Wort entscheidend, das Tor in jede Zukunft. Es ist im Grunde genommen für uns, für die Folgerungen, die wir ziehen sollen, auch gar nicht so wichtig, zu wissen, was kommen wird. Wichtig ist vielmehr, die Worte Jesu zu beachten: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben“ (Lk 12, 32) und „Wer bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet“ (Mt 10, 22).

Scheidung der Geister

Es muss uns bewusst sein, dass gerade in der derzeitigen Situation mit den vielfältigen, massiven Einflüssen unserer Konsum- und Leistungsgesellschaft nur jene im christlichen Glauben beharren können, die nicht einfach nur im Strom der gesellschaftlichen Mehrheitsmeinung mitschwimmen, die bewusst Prioritäten setzen, mit allen Kräften Christus suchen und das eigene Leben konsequent nach seinen Weisungen gestalten. Dies, ohne innerlich davon abhängig zu sein, ob das viele andere auch tun, oder ob ihre Verhaltensweise als übertrieben oder „eigenartig“ eingestuft wird.

Wir gehen auf eine Zeit zu - eigentlich ist sie längst da -, in der es Mut braucht, z.B. bei einem sonntäglichen Ausflug mit einer Gruppe zu sagen: „Ich möchte eine hl. Messe besuchen“, wenn eine solche von den Organisatoren nicht geplant war. Genauso fordert es Mut, klar zum Ausdruck zu bringen, dass man an einer bestimmten Unterhaltung, die dem christlichen Empfinden widerspricht, nicht interessiert ist. In solchen Situationen können dann auch Spötteleien vorkommen oder man wird als zu „eng“ oder gar als verklemmt eingestuft. - Eigentlich ist das nicht überraschend. Hat nicht Jesus gesagt, dass der Jünger nicht über dem Meister steht? Haben wir nicht Grund zur Freude, wenn wir gelegentlich ähnliches erleben wie die Apostel und die Heiligen? - Manchmal wird auch der Vorwurf kommen, man bringe Unruhe, ja Spaltung in eine Gemeinschaft. Auch das hat Jesus vorausgesagt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10, 34).

Diese Umstände, in denen wir heute als Christen leben und uns bewähren müssen, haben aber auch eine positive Seite: Sie führen bei jenen, die Christi Ruf erkennen, zu einer zunehmend bewussteren und entschiedeneren Nachfolge, was sie zugleich zu einem immer deutlicher hervortretenden Zeichen für die anderen Menschen werden lässt.

Eine klare Option für ein Leben aus dem Glauben

Wie sollen wir auf die Entwicklungen einer fortschreitenden Entchristlichung der Gesellschaft, der Familien, der Schulen, der öffentlichen Einrichtungen, der Freizeitgestaltung usw. reagieren? Sollen wir mutlos werden? Der Herr hat den Seinen den Heilige Geist versprochen: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Joh 14, 25 - 26) und er hat ihnen versichert, dass er alle Tage bis ans Ende der Welt bei ihnen sein wird (vgl. Mt 28, 20).

Wichtig ist, dass wir in unserem Leben der Option des Glaubens einen klaren Vorrang einräumen, damit wir nicht oberflächlich in den Tag leben, uns vielleicht Unwichtigem zu sehr widmen, in falsche Abhängigkeiten geraten oder uns in der Sackgasse des Egoismus verfangen. Der Glaube an Christus, das Hinhören auf sein Wort, der Empfang seiner Hilfe befähigen zu einem besseren Menschsein, zu Liebe und wirksamem Einsatz. Die Verbundenheit mit Christus bedarf freilich der Pflege ähnlich wie die Liebe und Treue von Eheleuten der täglichen Pflege bedürfen. Das Gebet muss daher in unserem Tagesablauf einen sicheren Platz haben. Jeden Tag sollten wir zumindest einige Zeit der Lektüre der hl. Schrift widmen und in einem geistlichen Buch lesen, das uns Anregungen für ein praktisch gelebtes Christsein vermittelt. Die regelmäßige Mitfeier der Eucharistie ist eine Quelle, die Kraft gibt. Und vor allem müssen wir Tag für Tag um unsere Verbesserung in jenen Bereichen bemüht sein, die wegen unserer persönlichen Veranlagung, unserer Aufgabe, wichtig sind: Wachstum in einer Tugend oder in einer Haltung, die bei uns noch zu wenig entwickelt ist, Kampf gegen einen Fehler, der uns häufig unterläuft und Aufbau positiven Verhaltens in unseren Beziehungen. Auch der regelmäßige Empfang des Bußsakramentes ist von großer Bedeutung. Die Vorbereitung auf die Beichte „zwingt“ uns zu einer Standortbestimmung: Wie ist es mir seit der letzten Beichte ergangen? Welche Fehler sind vorgekommen? Es geht um Entfaltung der Begabungen, Aufarbeiten unserer Schwächen, vor allem aber holen wir dabei für unser Bemühen Kraft bei Jesus, wir empfangen seinen Frieden, jenen, den die Welt nicht kennt; wir kommen mit uns selbst ins Reine und erneuern unsere konkreten Vorsätze. Auf diese Weise, mit der Hilfe des Herrn, ist es auch inmitten einer neuheidnischen Welt möglich, „alternativ“ - Gott-verbunden - zu leben. Mit ihm, mit Christus, ist es möglich, treu zu sein!

Wenn wir aber einfach in den Tag hineinleben, kaum oder nur dann, wenn wir gerade in Not sind oder er uns zufällig einfällt, an Gott denken, wenn wir nicht konsequent Nahrung für die Seele suchen, werden wir fast unvermeidbar oberflächlich und von der Atmosphäre der Umwelt, in der wir leben, angesteckt.

Keine Abstriche machen!

In den letzten Jahrzehnten ist bei vielen Gelegenheiten und in nicht wenigen Zusammenhängen zu hören: „Früher war das anders, aber heute gilt das nicht mehr.“ In der Tat wurden nach dem Konzil vor allem die Liturgie betreffend eine Reihe von Reformen durchgeführt und auch Kirchengebote - z.B. das Freitagsopfer und die Bestimmungen bezüglich Fasten - den heutigen Verhältnissen - wie es der Befugnis der Kirche entspricht - angepaßt. Die Gebote Gottes kann aber niemand ändern, auch nicht die Kirche (vgl. Mt 5, 17-19). Sie hat nur die Aufgabe, sie den aktuellen Umständen entsprechend zu erklären und manche Fragen im Zusammenhang mit neuen Gegebenheiten zu beantworten. Für jeden Gläubigen ist es wichtig, sich eine gründliche Kenntnis dessen anzueignen, worin die Gebote Gottes bestehen und ihre Hilfe für echte Menschlichkeit liegt, wozu sie verpflichten und was das Lehramt der Kirche in den verschiedenen Zusammenhängen sagt.

Nur wer sich bemüht, den Willen des Vaters zu erfüllen, wird in sein Reich gelangen. Es genügt nicht, „Herr, Herr“ zu sagen (vgl. Mt 7, 21). Wir sollten uns auch nicht damit entschuldigen, dass von „höherer“ Stelle - von Priestern und einzelnen Bischöfen - Meinungen geäußert werden, die nicht mit dem Lehramt der Kirche übereinstimmen. Eines Tages werden wir selbst vor Gott hintreten und dafür Rechenschaft ablegen müssen, was wir getan oder nicht getan haben. Unsere Eigenverantwortlichkeit wird gefordert sein.

Denken wir an das Wort des Herrn: „Wer im Kleinen treu gewesen ist, wird es auch im Großen sein“. Wir dürfen uns nicht von Nachgiebigkeit und Bequemlichkeit verführen lassen, wie es gerade für die Christen in Wohlstandsländern oft typisch ist.

Also eine Kirche der „Vollkommenen“? Eine Elitekirche?

Der hl. Paulus spricht davon, dass Christus „die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen“ will, „ohne Flecken, Falten oder andere Fehler“ (vgl Eph 5, 27). Wie ist das möglich, wenn es den Gliedern der Kirche oft unübersehbar an Tugenden mangelt? Ein gewisses Licht ins Dunkel bringt im gleichen Brief der hl. Paulus mit dem Hinweis: „Wir wollen uns, von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt“ (Eph 4, 15). Als Glieder der Kirche sind wir, solange wir auf Erden sind, unterwegs und können aus eigenen Kräften das Ziel nie ganz erreichen. Das erklärt uns, wie die Kirche zur Vollkommenheit führt und doch alle anspricht, auch jene, die weit von Vollkommenheit entfernt sind.

Dabei scheint mir wichtig, unter anderem drei Dinge auseinanderzuhalten: Zunächst, wer sich mit der Hilfe Gottes aufrichtig und konkret um ein christliches Leben bemüht, kann sich deswegen noch nicht als „vollkommen“ ansehen. Je mehr wir versuchen, den „schmalen“ Weg zu gehen, desto deutlicher erfahren wir unsere Grenzen und unsere Kleinheit; wir spüren dann auch immer wieder die Notwendigkeit der Vergebung und der Erlösung. Denn auch der Gerechte (wer ist gerecht?) fällt siebenmal am Tag und siebenmal steht er wieder auf (vgl. Spr 24, 16). Wer in dieser Grundhaltung eines beherzten und beharrlichen Strebens Gott und die eigene Entfaltung, Reifung sucht, lernt seine Barmherzigkeit kennen. Sie besteht nicht darin, dass er über unsere Fehler und Sünden hinwegsieht. Er verzeiht uns immer wieder. Durch diese Erfahrung finden wir voll Dankbarkeit gegenüber Gott den Weg zu einem beharrlichen, von Liebe getragenen Bemühen. Dabei geraten wir nicht in Versuchung, uns für „vollkommen“ zu halten.

Zweitens - in der Kirche haben alle Platz: Sie ist für alle da wie Christus, der gekommen ist, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten (vgl. Mt 9, 13). Es ist Aufgabe der Kirche, allen in Christus die Versöhnung mit Gott anzubieten; zugleich muss sie in Treue zum gleichen Christus die Voraussetzungen für die Vergebung bewußt machen. Niemanden dürfen wir „abschreiben“. Außerdem erfahren wir selbst - wie bereits gesagt - Tag für Tag unsere Fehlerhaftigkeit und werden dadurch zum Verständnis für jeden Menschen befähigt, wenn wir uns aufrichtig um „Vollkommenheit“ bemüht sind.

Drittens darf das Verlangen nach tugendhaftem Leben nicht mit einem falschen Elitedenken verwechselt werden, so als wäre das Streben nach Vollkommenheit nur einigen besonders Auserwählten vorbehalten. Gerade diesbezüglich hat das II. Vatikanische Konzil von neuem mit aller Deutlichkeit daran erinnert, dass alle Getauften und Gefirmten, nicht nur Priester und Ordensleute, zu „Heiligkeit“ berufen sind. Genauso falsch wäre es, die Haltung der „Teilidentifizierung“, die tatsächlich für nicht wenige Christen unserer Tage geradezu typisch ist, als „das Normale“ anzusehen. Dasselbe gilt für ein sogenanntes „Auswahlchristentum“. Man nimmt vom Glauben, was als gut erachtet wird, man orientiert sich nicht mehr an der Offenbarung, sondern macht sich seinen Glauben selbst. Die Kirche würde ihrer Aufgabe nicht entsprechen, wenn sie auf diese Haltung mit Gleichgültigkeit antwortete; sie liefe sogar Gefahr, selbst zu verflachen, wenn die vom Weltgeist allzusehr erfassten „Gläubigen“ sich für die Kirche halten und ihren Geist verbreiten.

Mut und Zuversicht

Wir sollten die Worte des Propheten „Der Herr wird dich immer führen, auch im dürren Land macht er dich satt und stärkt deine Glieder“ (Jes 58, 11) und die Worte des hl. Paulus „Laßt euch durch niemand und auf keine Weise täuschen“ (2 Thess 2, 3) in unseren Herzen tragen und uns weder durch die Situation der Gesellschaft noch durch jene der Kirche in Zweifel stürzen lassen. An uns selber liegt es, zu erreichen, dass wir christlich, d.h. wahrhaft menschlich und gottverbunden leben. Zugleich müssen wir unsere Verantwortung den anderen gegenüber wahrnehmen und Initiativen entwickeln: als Mutter, Vater, im Beruf. Eltern müssen sich überlegen: Was könnten wir tun, damit in und durch unsere Familie christliches Handeln spürbar wird? Wie den Sonntag gestalten, die Freizeit? Wie das Gespräch miteinander suchen? Wie das gemeinsame Gebet in der Familie besser pflegen? Oder im Beruf, im Zusammenhang mit persönlichen Kontakten: Hören wir den anderen zu? Könnten wir ihnen helfen, wenn sie Probleme haben? Stellen wir uns ihren Fragen? Niemand kann sich allein zu Gott retten. Er wird von uns auch in Bezug auf die anderen eines Tages Rechenschaft fordern und prüfen, ob wir unsere Mitmenschen aufrichtig geliebt haben.

Wenn wir alle unserem eigenen Charisma entsprechen und an der Sendung der Kirche aktiv mitwirken, wird die Entchristlichung der Gesellschaft nicht fortschreiten, im Gegenteil: Es werden auch geistliche Berufungen kommen. Die kleine Herde wird wirksam sein, wie sie es von Anfang an gewesen ist. Der Arm des Herrn ist ungeschwächt. „Christus heute wie gestern: Er ist derselbe in alle Ewigkeit.“

+ Klaus Küng