Geistlicher Rundbrief Nr.: 1/2000

Den Sonntag heiligen


Liebe Mitchristen!

Vor einigen Sonntagen haben wir aus dem Buch Deuteronomium die Mahnung vernommen: „Achte auf den Sabbat: Halte ihn heilig, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat“ (Dtn 5, 12) und im Evangelium des gleichen Sonntags hörten wir das Wort Jesu: „Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat“ (Mk 2, 27).

Jesus hat bei den Pharisäern Anstoß erregt, weil seine Jünger am Sabbat Ähren pflückten und er selbst Wunder gewirkt hat. Jesus hat durch seine Verhaltensweise das Sabbatgebot des alten Bundes weder verändert noch relativiert, wohl aber den wahren Geist aufgezeigt, mit dem dieses und die anderen Gebote zu erfüllen sind: zuerst die Botschaft Gottes mit dem Herzen hören, um sie für die Aufrichtung des „neuen Menschen“ in uns fruchtbar zu machen. Bei anderer Gelegenheit hat er gesagt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5, 17).

Damals war das Problem, dass das Sabbatgebot von den Führenden in der jüdischen Religion zu äußerlich verstanden wurde, heute liegt die Frage anders. Der Sonntag, der als Tag des Herrn, als Tag seiner Auferstehung den jüdischen Sabbat mit neuem Inhalt erfüllt hat, ist einerseits äußerlich aus ökonomischen Gründen bedroht. Andererseits schwindet bei vielen Christen das Verständnis seiner eigentlichen, religiösen Bedeutung. Es fehlt oft die innere Beziehung zur Eucharistiefeier, die nach kirchlichem Verständnis den Mittelpunkt der christlichen Sonntagsgestaltung darstellt. Sie sollte uns jeweils tiefer „hineinwandeln“ in den Geist seiner Botschaft. Zudem verlocken die vielen Möglichkeiten zu Sport, Ausflügen, Unterhaltung und anderen Freizeitangeboten, den Sonntag einfach als freien Tag zu betrachten. Sie „funktionieren“ diesen Tag um!

Der Sonntag muss jedem Menschen guten Willens, erst recht uns Christen ein großes Anliegen bedeuten. Er ist tatsächlich für den Menschen da. Wir brauchen ihn. Das war auch die Antwort einiger Christen, die während der Verfolgung durch Diokletian bei einer Eucharistiefeier aufgegriffen wurden. „Wir können nicht ohne das Mahl des Herrn leben“, sagten sie und waren bereit, dafür zu sterben.

Für sie war das Mahl des Herrn das Wichtigste vom Sonntag, weil in ihm der auferstandene Christus gegenwärtig wird.

Die Bedeutung der Sonntagsruhe

Wir brauchen die Ruhe des Sonntags, um uns innerlich und äußerlich zu erholen, um uns auf Gott zu besinnen, der die Welt erschaffen hat, auf ihn, der unser eigener Urgrund ist, das Bild, das wir im Herzen tragen, und das Ziel, auf das unser Leben ausgerichtet ist. Die Erinnerung an den Schöpfer ist die eigentliche Bedeutung des jüdischen Sabbat, die bei uns Christen auf den ersten Tag der Woche, auf den Sonntag, übergegangen ist, an dem wir zugleich unsere Neuschöpfung durch Christus feiern.

Angesichts des wachsenden wirtschaftlichen Druckes müssen wir die Einhaltung der Sonntagsruhe verteidigen. Der Mensch lebt nicht bloß vom Brot allein (vgl. Mt 4, 4). Letzthin hat mir die Begegnung mit einer Familie Freude bereitet, die ihren Gasthof am Sonntag nicht öffnet. Für sie ist dies aufgrund des Standortes möglich, auch wenn dies eine gewisse finanzielle Einbuße bedeutet. Die junge Generation dieser Familie wollte es so und die Eltern, die derzeit noch die Inhaber des Betriebes sind, haben zugestimmt. Sie feiern den Sonntag! Sie halten ihn arbeitsfrei, um zur Besinnung, zur Vertiefung der Familiengemeinschaft zu finden. „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?“ (Lk 9, 25).

Nicht jedem ist es möglich, den Sonntag von Arbeit freizuhalten. In manchen Berufen besteht die Pflicht, auch am Sonntag Dienste wahrzunehmen. In den Haushalten gibt es gerade an den Sonn- und Feiertagen auch immer zu tun. In manchen Betrieben ist Sonntagsarbeit unvermeidbar. Es sollte aber das Bestreben jedes Christen sein, die Sonntagsruhe möglichst zu pflegen und nach Wegen zu suchen, wie Sonn- und Feiertage trotzdem zu Tagen des Herrn werden. Sofern es irgendwie machbar ist, sollte der Sonntagsgottesdienst mitgefeiert und mit gegenseitiger Hilfe - z.B. in den Familienbetrieben - zumindest ein gewisses Erleben des Feiertages möglich werden.

Wichtig ist es, dass die religiöse Dimension des Sonntags von den Christen neuerlich entdeckt und für das Menschliche, die Lebenskultur fruchtbar wird.

Die Eucharistiefeier - Mitte und Quelle christlichen Lebens

Der Eucharistiefeier kommt nach christlichem Verständnis eine zentrale Stellung im Sonntag zu, denn durch sie feiern wir Tod und Auferstehung des Herrn, der unter uns gegenwärtig werden will. Er nährt uns mit seinem Wort, mit seinem Leib, den er für uns hingegeben, und mit seinem Blut, das er zur Vergebung unserer Sünden vergossen hat. Die Mitfeier der Eucharistie schenkt dem Sonntag und der ganzen Woche die wahre Mitte. Durch seine Botschaft, die wir hören und in unser Reden, unser Verhalten umsetzen, will er Brot, Nahrung sein für unser konkretes Alltagsleben. So ist er - und wird er - unersetzbare Kraftquelle für den einzelnen Christen und die christliche Gemeinschaft. So wird Christus spürbar als der, der aufrichtend und aufbauend in unserem Leben „Auferstehung“, die andere Art zu leben, die „neue Schöpfung“ wirkt.

In unserer Zeit bewegt viele Eltern die Sorge, dass ihre Kinder den Weg zur Kirche nicht mehr finden. „Was können wir tun?“ fragen sie und oft stellen sie resigniert nach fruchtlosen Bemühungen fest: „Wir können gar nichts tun!“

In der Tat ist es so, dass Eltern häufig nicht viel „machen“ können, wenn die Kinder ein gewisses Alter erreicht haben. „Zwingen“ ist kein guter Weg. Auch allzuviele Diskussionen und Auseinandersetzungen können kontraproduktiv sein. Die allmählich erwachsen werdenden Jugendlichen müssen im Laufe der Jahre selbst den Zugang zum Geheimnis der Eucharistie finden und die Erfahrung machen, dass sie durch die Mitfeier innerlich bereichert und bestärkt werden. Es wird ihnen dies leichter fallen, wenn sie als Kinder zusammen mit ihren Eltern die Sonntagsgottesdienste besucht und als freudiges Erlebnis in Erinnerung bewahrt haben.

Es ist oft wirklich ein großes Problem. Vielerorts besteht heute im Gegensatz zu früher ein nicht geringer Gruppendruck auf Jugendliche, aber auch auf Erwachsene, insbesondere in bestimmten Situationen - wie bei Gemeinschaftsausflügen und anderen Gelegenheiten -, der hl. Messe fernzubleiben. Nicht selten erfordert es Mut zu sagen: Ich besuche die hl. Messe, auch wenn sonst niemand geht. Andererseits kann das Bekenntnis einzelner, dass sie auf jeden Fall an der Sonntagsmesse teilnehmen möchten, dazu beitragen, dass andere auch mitgehen und für den mutigen Vorstoß „Wir möchten eine Messe“ - z.B. bei einer Tagung - dankbar sind.

Eine nicht unwesentliche Rolle spielt auch die Tatsache, dass sich in den letzten Jahren bei nicht wenigen Gläubigen die Meinung verbreitet hat, das kirchliche Gebot, am Sonntag eine hl. Messe zu besuchen, sei heute nicht mehr so zu verstehen wie früher. Es hat sich bei vielen die Praxis eingebürgert, den Sonntagsgottesdienst nur mit einer „gewissen Regelmäßigkeit“ zu besuchen, wenn es „leicht geht“, wenn ein bestimmter Dienst - als Lektor, Kommunionhelfer oder Ministrant - übernommen wurde oder ein besonderer Anlass vorliegt. Es muss uns aber bewusst sein, dass diese Haltung nicht einem lebendigen Christsein entspricht. Nach wie vor ist unbegründetes, leichtfertiges Fernbleiben von der Sonntagseucharistie als gravierendes Fehlverhalten, als schwerwiegendes Glaubensdefizit zu sehen.

Der Papst schreibt in seiner Enzyklika über den Tag des Herrn, dass es die Kirche zunächst nicht für notwendig hielt, die Teilnahme an der Eucharistiefeier am Sonntag als Gebot vorzuschreiben, weil dies die Christen der ersten Jahrhunderte als ein inneres Bedürfnis und als wichtige Gewissenspflicht ansahen. Erst später musste die Kirche angesichts der Lauheit und Nachlässigkeit mancher die Pflicht zur Teilnahme an der Sonntagsmesse deutlich zum Ausdruck bringen. Dies geschah anfangs in Form von Ermahnungen, später wurde es zum Gebot, und dieses Gebot ist heute noch gültig. Auch nach dem II. Vatikanischen Konzil gilt weiterhin: „Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen sind die Gläubigen zur Teilnahme an der Messfeier verpflichtet.“ Es handelt sich um eine ernste Pflicht und es gibt gute Gründe dafür, die einleuchtend sind, wenn man überlegt, welche Bedeutung der Sonntag und die Eucharistiefeier für das christliche Leben haben. Sollte unter den Gläubigen der Rückgang in der Mitfeier der Eucharistie weiter so wie in den vergangenen Jahren fortschreiten, dann wird sich die Frage nach Aufrechterhaltung des arbeitsfeien Sonntages zunehmend brisanter stellen.

Viele sagen, die Messe sei langweilig, sie gebe ihnen nichts. Ich denke manchmal an einen jungen Erwachsenen, der nach mehreren Jahren der Distanziertheit von jeder religiösen Praxis eine Art Bekehrung durchgemacht und unter anderem die hl. Messe entdeckt hat. Er sagte: „Ich hatte keine Ahnung, was die hl. Messe bedeutet.“ Sie ist sicher nicht langweilig, wenn Christus in seinem Wort und in seinem Brot als lebendig erkannt und erfahren wird. Eine Schlüsselfrage scheint mir darin zu bestehen, ob an die wirkliche Gegenwart des Herrn mit Leib und Blut, mit seiner Menschheit und seiner Gottheit unter den Gestalten von Brot und Wein geglaubt wird. Wenn die Eucharistiefeier nur als symbolisches Geschehen angesehen wird, ist es nahe liegend, die Bedeutung der Teilnahme oder Nicht-Teilnahme zu relativieren.

Dazu kommt, dass damit weitere, für das christliche Leben zentrale Anliegen verknüpft sind, wie z.B. auf Ihn, seine Worte, seine Weisungen zu hören und auf das eigene Leben anzuwenden, zu erkennen, dass sich die Wandlung von Brot und Wein, den Gaben der Kirche, auch unserer Gaben in Leib und Blut des Herrn in unserem Leben fortpflanzen sollte: Die Verbundenheit mit ihm, die in der Kommunion grundgelegt wird, müsste dazu führen, dass auch unser Denken, Reden und Handeln, unser gesamtes Verhalten mit ihm verbunden, auf ihn hin „gewandelt“ wird und seiner Gesinnung entspricht. Unter diesen Voraussetzungen wird die sonntägliche Eucharistiefeier zu etwas sehr Wichtigem, zu einem Ruhepol im Leben, weil wir alle unsere Freuden und Leiden, unsere Mühen und Sorgen, auch die der anderen im Verlangen nach Vereinigung mit Christus auf den Altar legen und in der Kommunion, in der Speise, die Er uns schenkt, die Er selbst ist, Kraft holen für unser tägliches Bemühen.

Wer dies zu verstehen oder wenigstens zu erahnen beginnt, in dem wächst eine große Liebe zur hl. Messe. Auch jungen Menschen wird sie zur Mitte und Quelle des christlichen Lebens. Die große Frage lautet, wie den Jungen und uns allen Augen, Ohren und Herz für die großen Geheimnisse des Glaubens geöffnet werden können. Wir wollen beten und hoffen, dass die Gnade eines solchen Glaubens möglichst vielen gewährt wird. Außerdem dürfen wir darauf bauen, dass das Zeugnis unseres Lebens, insbesondere das Vorbild der Eltern nicht unwirksam bleiben wird, auch wenn wir oft genug Geduld üben und warten müssen. Gott hat unendlich viel Geduld!

Sonntagskultur

Um den Sonntag bewußt als Tag des Herrn, als Tag der inneren und äußeren Erholung zu leben, ist es notwendig, eine unserer Zeit entsprechende Sonntagskultur zu entwickeln. Junge christliche Familien beginnen heutzutage, sich diesbezüglich neuerlich Gedanken zu machen und nach geeigneten Wegen Ausschau zu halten. Vor kurzem erzählte mir ein junges Ehepaar mit drei Kindern, wie sie es mit dem Sonntag halten: Es beginnt schon am Samstag. Sie hecken gemeinsam den Plan aus, was sie unternehmen wollen, sie bemühen sich, den Interessen der einzelnen zu entsprechen. Oft entspricht der Sonntagsplan dem Wunsch der Kinder, aber auch die Interessen des Vaters und der Mutter werden regelmäßig berücksichtigt. Am Samstagabend lesen und besprechen sie gemeinsam die Lesungen der Eucharistiefeier des Sonntags, wodurch auch die Neugierde auf die Predigt des Pfarrers geweckt wird. Am Sonntag pflegen sie bewußt das Frühstück, bei dem es auch immer etwas Besonders gibt. Die hl. Messe nimmt einen zentralen Platz ein und danach das gemeinsame Mahl. Fast immer unternehmen sie nachmittags einen kleinen gemeinsamen Ausflug. Für die Mitglieder dieser Familie war die Neuentdeckung des Bußsakramentes von großer Bedeutung. Sie haben Vertrauen zu einem Priester gefaßt, den sie in gewissen Abständen Samstag nachmittags gemeinsam aufsuchen. Versöhnt mit Gott und untereinander ist das Familienleben, das Leben miteinander von Aufmerksamkeit getragen, schöner und leichter.

Vielleicht werden sich manche Leser dieser Zeilen denken: Das ist ein Bilderbuchideal, das heutzutage in den seltensten Fällen erreicht wird.

Es ist wahr, dass es nicht leicht ist, diesem Vorbild zu entsprechen. Oft beginnt die Schwierigkeit schon damit, dass die Ehepartner bezüglich Religiosität nicht übereinstimmen. Es wäre auch heute wichtig, dass junge Menschen bei ihrer Partnerwahl überlegen, ob sie in den wichtigen Lebensfragen - Einstellung zur Religion, Bejahung von Kindern, Gestaltung des Familienlebens usw. über eine tragfähige gemeinsame Basis verfügen. Ohne Übereinstimmung in den wesentlichen Bereichen ist die Gründung bzw. Entfaltung einer christlichen Familie sehr schwierig bzw. fast unmöglich. Aber was tun, wenn nun keine solchen „idealen“ Voraussetzungen gegeben sind? Es wird besonders wichtig sein, dass jene Mitglieder der Familie, denen der Glaube ein Anliegen ist, den Mut nicht verlieren, persönlich ihr Christsein möglichst positiv leben und sich bemühen, liebevoll und verlässlich zu sein, ein sympathischer Mensch.

Aber auch wenn Eltern ehrlich um ein christliches Leben bemüht sind, ist es oft nicht leicht zu erreichen, dass die junge Generation den Weg zu einem christlichen Leben findet. Die Einflüsse in der Schule, am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft sind vielfältig und nicht immer die günstigsten. Ein gutes Elternhaus stellt zwar auch heute für die Kinder die optimale Chance für eine gesunde, christliche Persönlichkeitsentwicklung dar, aber nicht immer muss es an den Eltern liegen, wenn Kinder Krisen durchmachen oder manchmal ganz andere Wege einschlagen als es sich die Eltern für sie gewünscht hätten. Auch diesbezüglich dürfen Eltern nie ihr Vertrauen und ihre Hoffnung aufgeben. Die Wege Gottes und die der Menschen sind oft geheimnisvoll. Sie können auch nach vielen und schweren Verirrungen zum Ziel führen.

Bezüglich Sonntagsgestaltung lohnt sich die Anstrengung, gemeinsame Erlebnisse, ein erholsames Miteinander der Familie zu pflegen und zu fördern. In früheren Zeiten mag es in gewisser Hinsicht leichter gewesen sein, weil bestimmte Rahmenbedingungen vorgegeben waren. Wie oft verhindern der Fernsehkonsum, Internet, angebotene Veranstaltungen unbemerkt das Gespräch, die Initiative füreinander. Heute sind bewusstes Bemühen, oft auch eine gewisse Kreativität erforderlich. Dadurch entsteht zugleich eine besondere Attraktivität christlichen Lebens. Auch junge Menschen finden in der Regel den Weg zu einer christlichen Lebensgestaltung, wenn sie diesbezüglich positive Erfahrungen von ihrer Ursprungsfamilie mitgenommen haben.

Unsere Vorfahren hatten nicht annähernd so viel freie Zeit wie wir heute und haben dennoch am Sonntag dem Herrgott die Ehre erwiesen. Müsste es uns nicht zu denken geben, wenn wir wohl die verschiedensten Vergnügen in das Wochenende einplanen können, für den Herrn aller Zeiten aber keine Stunde reservieren, zumal die Möglichkeit zum Besuch einer Vorabendmesse gegeben ist und die Mobilität heutzutage den Gottesdienstbesuch wesentlich erleichtert? Die Gottesdienstordnung (Beginnzeiten der Sonntagsgottesdienste) aller Pfarren unseres Landes ist im Diözesanhaus in Feldkirch jederzeit erhältlich. In den anderen Diözesen gibt es ähnliche Behelfe.

Den Sonntag heiligen, ihn bewusst christlich gestalten und leben bildet eine gute Grundlage nicht nur für das persönliche und gemeinsame Wohlbefinden, es bietet auch Halt für das christliche Bemühen. Es hilft zu einem Leben, das sinn- und wertgetragen ist. Wenn wir uns sagen müssen, dass wir den Sonntag nicht so leben können, wie es diesem Tag entspricht, dann wird es notwendig sein, über die Neugestaltung nachzudenken. Der Tag des Herrn will für uns, für unsere Menschlichkeit da sein. Es lassen sich Wege finden.

Das wünscht allen Mitchristen

+ Klaus Küng